Im falschen Babylon

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2853)
PR2853.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Im falschen Babylon
Untertitel: Atlan im Stammhaus eines Atopen – in der Gefahr, sich zu verlieren
Autor: Oliver Fröhlich
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 22. April 2016
Hauptpersonen: Natal, Atlan, Yenna La-Arhani, Vogel Ziellos und Lua Virtanen
Handlungsort: Veste Tau
Clubnachrichten:

Ausgabe 521

Glossar: Atopischer Hof / Exuvie / Hängende Gärten von Babylon / Haus Addaru / Marduk / Nebukadnezar II. / Suen
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Im zehnten Regierungsjahr des Königs Nebukadnezar II. kommt ein Mann am Ufer des Flusses Euphrat in der Nähe der großen Stadt Babylon zu sich und kann sich zunächst nicht einmal an den eigenen Namen erinnern. Nach und nach kehren die Erinnerungen zurück, aber sie bleiben lückenhaft. Natal, so lautet der Name des Mannes, ist der aussichtsreichste Kandidat für die Nachfolge des Obersten Anklägers Sanikkabe, welcher aufgrund dämonischer Besessenheit getötet wurde. Natal ist verwirrt. Warum kann er sich an Dinge erinnern, die tausend Jahre zurückliegen, und warum schießen ihm Begriffe wie »Patronit« oder »British Royal Navy Imperial Rum« durch den Kopf? Natal fühlt sich von einem schwarz gewandeten Unbekannten verfolgt, den nur er sehen kann, und hört eine innere Stimmt, die ihn mahnt, nicht zu vergessen, was ihn an diesen Ort geführt hat.

Natals Sekretärin Golshifteh Gyltenar ruft auf dem Funktelefon an und teilt mit, auf Wunsch der Hohepriesterin Yenna La-Arhani solle Natal kurzfristig in einem neuen Fall als Ankläger auftreten. Von Yenna erfährt Natal wenig später, um was es geht. Der Dämon, von dem Sanikkabe besessen war, ist immer noch in der Stadt und muss gefunden werden, bevor er einen weiteren Würdenträger übernehmen kann. Zwei Abgesandte des Dämons haben versucht, Babylon mit gefälschten Personalausweisen zu betreten und wurden verhaftet. Ihre Verurteilung zum Opfertod ist die Voraussetzung für Natals Ernennung zum neuen Obersten Ankläger. Natal befürchtet, der Dämon habe sich seiner bereits bemächtigt, und gesteht der Hohepriesterin, was er jüngst erlebt hat. Sie zeigt sich unerwartet verständnisvoll und übergibt Natal eine Kette mit einer kleinen Figur des Stadtgottes Marduk. Sobald Natal die Kette umlegt, verstummt die innere Stimme.

Natal wird zum König in die Hängenden Gärten gerufen. Nebukadnezar II. und dessen Gattin Amyitis warnen ihn vor der Hohepriesterin und sichern ihm Unterstützung zu. Natal soll nur das Richtige tun. Dessen eingedenk und weil er immer mehr den Eindruck gewinnt, dass es bei der ganzen Angelegenheit um ihn selbst geht, beantragt Natal bei der Gerichtsverhandlung gegen die »Gastfeinde« (eine junge Frau und einen jungen Mann mit einem Vogelschnabel anstelle des Mundes) nicht die Todesstrafe, sondern Verbannung. Daraufhin wird er von Yenna zu einem Vieraugengespräch gebeten. Die Hohepriesterin schlägt Natal einen Handel vor. Wenn es ihm gelingt, den Dämon innerhalb eines Tages zur Strecke zu bringen, werden die Angeklagten freigesprochen. Yenna stellt Natal sogar einen Opferdolch der Astronomenpriester zur Verfügung. Damit, so behauptet sie, kann er den Dämon besiegen. Er darf bei der Konfrontation aber keinesfalls zögern. Natal macht sich auf die Suche nach dem Mann in Schwarz, denn er geht davon aus, dass dieser mit dem Dämon identisch ist. Natal will mit den Gefangenen über den Dämon sprechen, um mehr Informationen zu erhalten.

Der Zutritt zum Tempelturm, in dem sich die Gefangenen befinden, wird Natal von zwei Mardukdrachen verweigert. Als sie ihn auffordern, etwas zu opfern oder zwei in einem zu sein, erinnert er sich an sein Obergewand und seine kleine Sanduhr. Er ist zwar nicht bereit, die mit farbigen Kügelchen gefüllte Uhr zu opfern, doch als er das Obergewand anlegt, betrachten die Mardukdrachen die zweite Forderung als erfüllt und lassen ihn passieren. Nachdem Natal einen US-Marshall überwunden hat, der sich anschließend in einen babylonischen Wächter verwandelt, kann er das Innere der Zikkurat betreten. Es gelingt ihm nicht, die schlafenden Gefangenen zu wecken und irgendwie hat er das Gefühl, er selbst müsse erwachen. Da erscheint der Schwarzgekleidete. Trotz Yennas Warnung zögert Natal, dem Mann den Dolch in die Brust zu stoßen. Er erkennt sich selbst in ihm. Daraufhin verschmilzt der Dämon mit Natal – seine innere Stimme, die er bereits vermisst hat, ist wieder da.

Mehrere Astronomenpriester greifen an. Auf Anraten der inneren Stimme zwingt Natal der Welt seinen Willen auf. Daraufhin verwandelt sich der Dolch in einen Kombistrahler, mit dem Natal die Priester paralysieren kann. Natals Erinnerungen kehren vollständig zurück, als er auf einer in der Zikkurat stehenden Ordischen Stele den Namen des letzten Monats im babylonischen Kalender liest. Er lautet Addaru. Natal kennt nun seinen eigenen wahren Namen – er ist Atlan. Er weiß nun wieder, wie er in diese Situation gekommen ist.

Einige Zeit vorher: Atlan, Lua Virtanen und Vogel Ziellos fahren mit der Hyperloop-Bahn nach Suen-Port drei auf dem im Herzen der Veste Tau schwebenden Erdmond. Tief im Technogeflecht, in sublunaren Anlagen, finden sie einen altarkonidischen Transmitter. Atlan aktiviert ihn. Ein YLA-Upgrade erscheint und heißt den Arkoniden und dessen Begleiter im Haus Addaru willkommen. YLA erklärt, sie sei jetzt eine photogenetische Präsenz ihres Vaters NATHAN, quasi der Lichtmaterie gewordene Traum des lunaren Großrechners. Dieser ist wenige zehntausend Jahre nach der dys-chronen Scherung zu einer Intotronik geworden. Matan wurde im Haus Addaru zweitgeboren, hier hat seine Sukzession begonnen. Wenn Atlan mehr hierüber wissen will, muss er es erleben – er muss zu Matan werden oder vielmehr eine Bewusstseinsreise antreten. Erst danach darf er den Atopischen Hof aufsuchen. Die Bewusstseinsreise findet in zwei Phasen statt. Die erste dient der Vorbereitung, damit Atlan gegen die mit der zweiten Phase verbundenen überwältigenden Einflüsse geschützt ist. YLA wird Atlan auf die Probe stellen und ihm hart zusetzen. Sollte er in der ersten Phase scheitern, wird sein Bewusstsein verwehen. NATHANS Träume, mit denen die Intotronik alle Episoden der Menschheitsgeschichte nachspielt, sind Schauplatz der ersten Phase. Atlan darf sich eine Episode aussuchen. Er wählt die Epoche des alten Babylon, weil Matan diese nach Auskunft YLAS am liebsten mag.

Mit Atlans Selbsterkenntnis ist der Test abgeschlossen. Der Arkonide hat alle Prüfungen bestanden, allen Versuchungen widerstanden und seine Identität durch das Einstreuen verschiedener Anachronismen in das antike Szenario bewahrt. Der Traum ist jedoch noch nicht beendet. Phase zwei beginnt. Es ist die Geschichte Matan Addarus, die gleichzeitig die Geschichte des letzten Menschen ist.

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