Die Finale Stadt: Unten

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2863)
PR2863.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Jenzeitigen Lande
Titel: Die Finale Stadt: Unten
Untertitel: Atlan in der ersten Facette – er begegnet dem Sediment Hoffnung
Autor: Michael Marcus Thurner
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 1. Juli 2016
Hauptpersonen: Atlan, Lua Virtanen, Vogel Ziellos, Der Bruderteil, Pashnard
Handlungsort: Jenzeitige Lande, Finale Stadt
Risszeichnung: »Galaktische Technik: Gitterraumer der Mehandor« von Johannes Fischer
(Abbildung)
Glossar: ARK SUMMIA / Bacctourat / Extrasinn / Mascaren / Mascudar da Gonozal
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Der Raumzeitexpander, das von Matan Addaru eingerichtete Fernverkehrsmittel in der Veste Tau, soll Atlan, Lua Virtanen und Vogel Ziellos zum Atopischen Hof befördern. Der Transport ähnelt dem Sturz durch eine Röhre und Atlans Extrasinn merkt an, dass der Raumzeitexpander der n-dimensionalen Lateralen ähnele, die bei der Versetzung des irdischen Mondes aus dem Neuroversum auf diesen zugegriffen habe. Lua spürt allerdings, dass der Transport nicht korrekt verläuft. Dies alarmiert Atlan, der sofort darauf drängt, einen früheren Ausgang aus der Transportröhre zu wählen als den vorbestimmten. Verantwortlich für die Fehlfunktion ist der Konglomerierte Bacctou, der Atlan von seinen Begleitern trennen und in einem Lateral-Pferch einschließen will; Lua und Vogel sollen in einer Ausstülpung der eingesetzten Lateralen für den Rest ihres Lebens eingekerkert werden.

Durch den früheren Ausstieg aus dem Raumzeitexpander landen die drei Gefährten an einem Ort voller Unrat, Abfälle und Fäkalien – in einer Kloake. Vogels Anzugtechnik scheint plötzlich zu versagen, er bekommt immer weniger Luft, doch mit einer Schlauchverbindung von Anzug zu Anzug kann Atlan ihn vor dem Ersticken retten. Zudem werden die Gefährten von großen Plattfischen angegriffen, die zwar nicht direkt gefährlich, aber ob ihrer schieren Masse zur Bedrohung werden. Doch da werden die drei von einem Fischernetz der Caräer aufgesammelt. Dieses Volk fristet hier sein Dasein. Die Caräer sind von annähernd humanoider Gestalt ohne Gesicht mit einem transparenten, leuchtenden Körper. Darin sind die Organe zu sehen, die teilweise durch den Körper treiben.

Wie sich herausstellt, sind es Fischer einer Genossenschaft der Lebensblase Tallpana, die mit einer Art Boot hier auf die Jagd gehen. Es wird schnell klar, dass die matriarchalisch geprägte Gesellschaft der Caräer sich durch einen ausgesprochenen Mangel und dem Handel damit auszeichnet: Alles hat einen Preis. Atlan kann die Rettung damit bezahlen, dass er den Fischern von Cornobaffs berichten kann, einer begehrten Tierart, die er in der Kloake bemerkt hat und die für die Caräer eine wichtige und wertvolle Nahrungsquelle darstellen.

Die Kommandantin des Fischerboots stellt Atlan schließlich Malawikk, einen männlichen Caräer, zur Seite, der die drei Gefährten in Grundzügen – und nur ziemlich widerwillig – über die Welt, in der sie gelandet sind, aufklärt. Die Lebensblase Tallpana wird fast ausschließlich von Caräern bewohnt und ist von der Niedersee, eben jener Kloake, vollständig umgeben. Die Lebensblase ist eine der vier Facetten der Finalen Stadt und wird Unten genannt. Daneben gibt es noch Oben, das durch eine undurchdringliche Membran von Unten abgeschottet ist, sowie Turm und Hof. Zu diesen anderen Facetten besteht kein echter Kontakt; in Unten kommt lediglich der Müll aus Oben an und vergiftet die Lebensgrundlagen der Caräer. Früher seien die Facetten ausbalanciert gewesen, aber das hätte sich im Lauf der Zeit geändert. Regiert werde die Finale Stadt von einem Magistrat, dem der Fauth Glossberc vorsteht. Zudem gebe es einen Revolutionär, den so genannten »Hoffnungsträger«, der den Weg in die anderen Facetten öffnen und die Verhältnisse ändern wolle. Atlan kann mit Malawikk aushandeln, dass dieser die drei Gefährten zum Hoffnungsträger führt.

Mittlerweile gelangen Atlan, Lua und Vogel mithilfe der caräischen Fischer in deren Stadt, die sich als hoffnungslos überfüllt erweist. Atlan kann Malawikk dazu bringen, sie zum Hoffnungsträger zu führen, der sich irgendwo in Tallpana verbirgt. Auf dem Weg dorthin klärt Malawikk Atlan weiter über das Leben in Unten auf. In den Facetten der Finalen Stadt gebe es demnach drei Bereiche der Wahrnehmung: die Lande auf Armlänge, die den bekannten Naturgesetzen folgten; die Lande des Hörensagens, in der andere Wirklichkeiten herrschen und zu der es keine sinnvolle Verbindung, keinen kausalen Zusammenhang gebe – etwas, von dem man nur eine Ahnung habe oder eine Vermutung, dass da noch mehr sein könnte; und drittens die entzogenen oder versunkenen Lande, deren Realität unbestimmt und im Fluss sei und wo die Naturgesetze nicht hinreichten. Laut Malawikk gelten die entzogenen Lande als Quellspiegel der dys-chronen Scherungen und selbst für Thez als undenkbar.

Schließlich erreicht die Gruppe einen großen, völlig leeren Raum und stößt auf eine Caräerin namens Glanztein, die sich als die Mutter des Hoffnungsträgers vorstellt, und den Hoffnungsträger selbst, anscheinend ein Junge mit dem Namen Pashnard. Bei dieser Begegnung versucht Malawikk, ein Attentat auf den Hoffnungsträger auszuführen, das Atlan und Vogel Ziellos jedoch vereiteln können; Vogel hat Malawikk während der Reise beobachtet und hatte Verdacht geschöpft, dass dieser etwas im Schilde führe. Glanztein tötet Malawikk daraufhin.

Die Caräer führen die Gefährten ins »Außenland«. Dort können die Gefährten einen Blick auf die Niedersee werfen: ein Meer aus brackigem Wasser, das die Lebensblase umgibt. Dabei bemerken sie auch ein leuchtendes, pulsierendes Etwas: den Alten Fila, ein Geschöpf, das ein Symbiont der Lebensblase ist. Es umgibt sie und scheint eine Art Filterfunktion auszuüben. Darüber hinaus sorgt der Alte Fila dafür, dass die Lebensblase an ihrem Ort in der Niedersee bleibt. Im Gegenzug erhält das seltsame Lebewesen von den Caräern Licht und Energie, und es scheint durch die Caräer auch ein gewisses Vergnügen oder Wohlbefinden zu erhalten; manchmal tritt es mit Caräern in Kontakt, sie fühlen sich dann »im Inneren gestreichelt«.

In einer riesigen Halle schließlich gelangen Atlan, Lua und Vogel zu der Membran. Diese erweist sich als halbstoffliches, etwa 200 Meter großes Feld, das in einem Gestänge quasi »aufgespannt« ist. Durch diese Membran kommt der ganze Unrat von Oben. Die Caräer verwerten davon, was nur irgendwie zu verwerten ist. Leider lässt sich die Membran nur in einer Richtung durchdringen, doch Lua und Vogel spüren gewisse Regelmäßigkeiten darin. Lua glaubt, das Feld beeinflussen und umpolen zu können. Der dritte Versuch glückt, Lua, Vogel und Atlan sowie zwei Caräer können die Membran durchdringen. Dabei werden sie getrennt.

Dem Konglomerierten Bacctou war mittlerweile klar geworden, dass er und seine Fischer die drei Gesuchten nicht so schnell finden werden, denn die Naturgesetze oszillieren in der Finalen Stadt und stören den Betrieb von Hochtechnik. Das gilt insbesondere für fünfdimensionale Technik, die von den wechselnden Bedingungen im Inneren Tallpanas immer wieder außer Kraft gesetzt wird. Der Konglomierierte Bacctou ruft das Sediment Hoffnung – ein Teil von ihm selbst, das seine Erscheinungsform verändern kann. Es nimmt die Gestalt von Atlans Vater an und soll Atlan ausschalten.

Beim Durchgang durch die Membran landet Atlan mitnichten in Oben, sondern findet sich im alten arkonidischen Imperatorenpalast wieder, in dem er als Kind aufgewachsen ist – und steht seinem Vater Mascudar da Gonozal gegenüber, der in Wirklichkeit das Sediment Hoffnung ist. Auch Lua, Vogel und die beiden Caräer sind in dieser Arkon-Realität gelandet. Das Sediment macht Atlan ein Angebot: Er solle sein Vorhaben aufgeben, dafür könne er sein Leben ein zweites Mal leben, mit ihm, Mascudar, an der Seite, ohne all die Entbehrungen seines bisherigen Lebens. So könne er ein neues, besseres Thantur-Lok aufbauen, das sich zu einer neuen Insel der Hiesigkeit entwickeln würde. Allerdings müssten erst Lua Virtanen und Vogel Ziellos eliminiert werden.

Atlan erfährt nun einige Hintergründe: Das Sediment Hoffnung als ehemaliger Teil des Konglomerierten Bacctou stammt aus dem Bacctourat, das Atlan und Perry Rhodan schon im Schiff der Richterin Saeqaer kennengelernt hatten. Das Bacctourat ist eine simulative Kultur, das in einer lebensfeindlichen Phase des Universums »die Erinnerung an das Leben hochgehalten« habe. Seine Blüte hatte es im Späten Nachmittag des Universums.

Als Lua und Vogel weggebracht werden sollen, fordert Atlan das Sediment Hoffnung auf, dies zu verhindern. Als es sich weigert, erschießt Atlan den falschen Mascudar. Die arkonidische Realität verblasst daraufhin, der Plan des Konglomerierten Bacctou ist fehlgeschlagen. Nun will dieser das Sediment Frost herbeirufen, aber ohne dass der Magistrat der Finalen Stadt dies mitbekommt.

Innenillustration