Ich, Rhodans Mörder

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Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 15)
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Titel: Ich, Rhodans Mörder
Untertitel: Sie schlagen seinen Geist in Fesseln und geben ihm den tausendfachen Tod mit auf den Weg – den Tod für eine Welt des Solaren Imperiums.

(5. Auflage) Sie schlagen seinen Geist in Fesseln – und geben ihm den Tod auf den Weg

(Taschenheft) Sie schlagen seinen Geist in Fesseln – und geben ihm den Tod auf den Weg
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Alfred Kelsner (5. Auflage)
Dirk Schulz / Horst Gotta (Taschenheft)
Erstmals erschienen: 1965
Handlungszeitraum: Januar–Februar 2358 (siehe hier)
Handlungsort: Gelton
Zusätzliche Formate: Eins A Medien Hörspiel Nr. 4, Taschenheft 24 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Dunn Beynon, ein verurteilter Versicherungs­betrüger, will nach seiner Gefängnisstrafe auf einem Bergbau-Planeten eigentlich nur noch alles hinter sich lassen und auf einer neuen Welt ein neues Leben anfangen. Doch die Reise auf der TEEKANNE verläuft nicht so, wie er es sich vorgestellt hat.

Bei einer Zwischenlandung wird er von einer schönen Frau in eine Falle gelockt. Eine terroristische Organisation implantiert in seinen Körper eine Bombe, die er mit nach Gelton nehmen soll. Dort soll sie irgendwann von einem anderen Agenten per Hyperimpuls ausgelöst werden, um alle zu diesem Zeitpunkt auf dem Planeten befindlichen Menschen in den Tod zu reißen.

Um zu verhindern, dass Dunn mit irgendjemandem außer den Angehörigen der Organisation über die Bombe sprechen kann, wurde ihm zusätzlich ein mit einem Hypnoblock gekoppelter Nervenschocker eingebaut. Tatsächlich führt jeder Versuch Dunns, nach seiner Rückkehr zur TEEKANNE jemanden mündlich oder schriftlich über die Geschehnisse zu informieren, zu einem unerträglichen Schmerzanfall.

Auf Gelton wird ihm, wie jedem neuen Siedler, ein Pate zugeteilt. Zu seiner Überraschung handelt es sich um eine Springer-Patriarchin, die er bereits auf dem Flug kennen gelernt hatte. Sie war anscheinend die einzige, die bereit war, einen verurteilten Verbrecher bei sich aufzunehmen. Ihre Tat war jedoch nicht ganz uneigennützig: Sie möchte, dass Beynon ihr aus dem umgebenden Urwald eine Pflanze besorgt, der vielerlei seltsame Kräfte zugeschrieben werden. Das Betreten des Waldes und der Kontakt mit den Ureinwohnern sind eigentlich verboten, doch ein Neuling wie Beynon ist noch nicht so leicht zu überwachen und kann leichter durch die Maschen schlüpfen. Er begrüßt diese Gelegenheit, sich fernab von all den Menschen, deren Leben er gefährdet, mit seinem Problem zu beschäftigen, und nimmt den Auftrag an.

Beynon ist klar, dass es nur zwei mögliche Lösungen gibt, wenn er nicht zum Mörder an Tausenden von Kolonisten werden will: Entweder er bringt sich fernab aller Menschen selbst um, oder er findet heraus, wer der Agent der Terroristen ist. Seine Patin hat er vor allem im Verdacht: Zu passend scheint ihm der Umstand, dass sie bereits an Bord der TEEKANNE war. Er will ihren Auftrag ausführen und hofft, auf diese Weise näher an sie heranzukommen.

Im Urwald angekommen wird er eines Nachts von der Ankunft einiger fackeltragender Eingeborener geweckt. Sie entdecken ihn nicht, und so kann er ein seltsames Ritual beobachten, in dessen Verlauf einige der Eingeborenen spurlos verschwinden. Nach dem Ende des Rituals ziehen sich die Wesen wieder in den Wald zurück. Am nächsten Morgen wird Dunn jedoch von einem der Eingeborenen geweckt und in ihr Dorf gebracht, wo er herzlich aufgenommen wird. Er verlebt einige Tage bei dem freundlichen Stamm, und noch mehrfach kann er das Ritual verfolgen, in dem die Wesen verschwinden. Er erhält jedoch keine Erklärung für diese Vorgänge. Schließlich verlässt er das Dorf und kehrt mit der gesuchten Pflanze nach Gelton City zurück.

Dort erwartet ihn eine böse Überraschung: Seine Patin ist am Tag zuvor gestorben. Jetzt wird ihm klar, dass sie schon länger krank gewesen sein musste und in die Pflanze vermutlich die Hoffnung auf Heilung gesetzt hatte. Sie konnte also nicht der Agent gewesen sein, und zudem hatte sein langes Zögern bei den Eingeborenen sie vielleicht das Leben gekostet. Zufällig erfährt Dunn während des Begräbnisses, dass Gelton am folgenden Tag seine Unabhängigkeit erhalten soll, und dass die Urkunde von Perry Rhodan persönlich überbracht wird. Nun ist ihm klar, wann und warum die Bombe in seinem Körper gezündet werden soll.

Die Aussicht, innerhalb eines Tages den Agenten finden und unschädlich machen zu müssen, um das Zünden der Bombe zu verhindern, stürzt Beynon in völlige Verzweiflung. Er betrinkt sich heillos und beginnt eine Schlägerei, die ihn ins Gefängnis bringt. Nun hat er keine Chance mehr, etwas zu unternehmen. Am nächsten Morgen erhält Beynon Besuch: Der Agent der Terroristen offenbart sich ihm und teilt ihm mit, dass er den Planeten verlassen wird, da die Gruppe aufgeflogen ist. Schon hofft Beynon, dass die Bombe nicht gezündet würde, da eröffnet ihm der Agent, dass es nie einen Hyperfunkpuls gab: Lediglich die Ausstrahlung von Perry Rhodans Zellaktivator kann die Bombe auslösen. Dunn Beynon glaubt nicht mehr an Rettung, als sich plötzlich ein unerwarteter Helfer einstellt: Einer der Eingeborenen, die er stets für Angehörige einer primitiven Zivilisation gehalten hatte, taucht bei ihm auf und versetzt ihn in eine andere Welt. Als Beynon wieder das Bewusstsein erlangt, ist er mit seinem Retter, Forch, auf dem Weg in einen eisigen Palast. Die Bombe ist aus seinem Körper entfernt, und er erhält nun auch die Erklärung für das rätselhafte Verschwinden der anderen Eingeborenen: Sie entstammen einem Volk, das seine Körper angepasst an die Welten wählt, auf denen sie als Beobachter eingesetzt werden. Sie sind jedem Volk, das Beynon kennt, in Wissen und Technik weit überlegen, doch noch immer sind sie auf der Suche nach der letzten Antwort. Zu diesem Zweck stellen sie verdeckt Forschungen an, um statistische Daten zu sammeln. Beynon, der ihr Geheimnis nun kennt, soll als Gegenleistung für seine Rettung einer von ihnen werden. Obwohl es nicht ganz der Weg ist, den Beynon sich erträumt hatte, ist er doch auch nicht der schlechteste – Beynon wird einer der »Statistiker des Universums«.

Anmerkungen

  • Zusammenfassung erstellt auf Basis des Hörspiels.
  • Das Handlungsjahr ist nicht explizit angegeben. Es wird aber klar, dass die Kolonie auf Gelton vor 30 Jahren gegründet wurde und nunmehr unabhängig werden sollte. Bis zum Kolonialgesetz im Jahre 2435 wurde im Solaren Imperium die Unabhängigkeit einer Kolonie nach exakt 30 Jahren gewährt. Laut Spartac liegt Gelton in den Plejaden und wurde im Jahre 2328 gegründet. Daraus ergibt sich rechnerisch das Jahr 2358. Die Archiv-CD1 gibt passenderweise das Jahr 2358 an.

Personenregister

Dunn Beynon Versicherungsbetrüger, hat zwei Jahre als Sträfling auf einem Bergwerksplaneten verbracht, wo ein Unfall seine Haut verfärbte. Will auf Gelton ein neues Leben anfangen, doch sein Plan wird nachhaltig durchkreuzt.
Perry Rhodan Großadministrator des Solaren Imperiums
Forch Einer der Eingeborenen, die sich später als die Statistiker des Universums erweisen.