Die Toleranz-Revolution

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 376)
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© Heyne Verlag
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© Zaubermond Verlag

Titel: Die Toleranz-Revolution
Untertitel: Gegen die brutale Gewalt des Imperiums formiert sich die Revolte der Menschlichkeit

(Zaubermond-Ausgabe) Gegen die brutale Gewalt des Imperiums – die Revolte der Menschlichkeit formt sich
Autor: Robert Feldhoff
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Arndt Drechsler (Zaubermond-Ausgabe)
Erstmals erschienen: Juli 1994
Handlungszeitraum: 3434 (siehe hier)
Handlungsort: Nosmo, Berendiks, Pleasance
Bezug: PR 449, PR-TB 316
Zusätzliche Formate: Zaubermond Planeten­roman 77/78 (Printausgabe und E-Book)

Handlung

Stan Orrmy, ehemaliger Geheimagent des Imperiums Dabrifa, befindet sich seit nunmehr sieben Jahren auf dem Planeten Pleasance, wo er untergetaucht ist, nachdem er den Befehl ver­weigert hatte, Homer G. Adams zu töten. Im Jahre 3434 spüren die Häscher des Imperators ihn dort auf. Er kann zunächst nach einer Schießerei flüchten und versteckt sich im zentralen Warenlager, um auf ein Raumschiff zu warten, mit dem er den Planeten verlassen kann. Im Lager erwartet ihn jedoch Lis-Jeannine Canderveen, eine Spezialagentin, die am Dab-Institut ausgebildet wurde. Die zierliche, aber hübsche Frau überwältigt Orrmy ohne größere Probleme im Nahkampf.

Orrmy wird nach Nosmo gebracht und ohne Gerichtsverhandlung in das Borneod-Gefängnis eingeliefert. Dieses auf einer Insel gelegene »Mustergefängnis« beherbergt neben politischen Gefangenen auch zahlreiche Schwerverbrecher.

Die Direktorin schikaniert Orrmy mit Neuroschocks, bevor er in seine Zelle gebracht wird. Sein Mitbewohner ist ein großer, brutaler Schläger namens Vistavak, der Orrmys Schwäche ausnutzt, um ihn niederzuschlagen.

Beim Frühstück lernt Orrmy zu seiner Verblüffung einen kleinwüchsigen Gefangenen kennen, der etwas von den anderen isoliert sitzt, als hätte man Angst vor ihm. Orrmy wundert sich, dass diesem verkrüppelten Menschen keiner der brutalen Verbrecher etwas getan hat. Er kommt mit ihm ins Gespräch und erfährt seinen Namen: Scitt.

Scitt erzählt Orrmy, dass er ein ehemaliger Agent der Außenweltstaffel ist und seit 34 Jahren in Haft sitzt. Außerdem gibt er Orrmy Hinweise zum Leben im Gefängnis und klärt ihn auf, dass Vistavak ein Massenmörder ist.

Im Laufe des Tages erkennt Orrmy überrascht, dass den Gefangenen sämtliche galaktische Presse ohne Zensur zugänglich gemacht wird. Im Lesesaal lernt er eine blonde Frau namens Milldy kennen und versucht, sie vor Vistavak zu schützen.

Anschließend muss Orrmy Arbeitsdienst leisten. Auch hier wird er wieder neuen Schikanen durch die Bewacher ausgesetzt. Orrmy hält aber durch. Am Nachmittag müssen alle Gefangenen drei Stunden unter freiem Himmel bei regnerischem Wetter im Hof bleiben. Vistavak greift Orrmy an, als dieser erneut Milldy verteidigen will. Nach anfänglichen Erfolgen wird Orrmy von hinten gestoßen. Diese Ablenkung reicht Vistavak, um ihn brutal zusammenzuschlagen und sein Gesicht so hart in den Rollsplitt des Bodens zu pressen, dass dauerhafte Narben zurückbleiben.

Zwei Tage später erwacht Orrmy in der Krankenstation. Scitt hat ihn in eine andere Zelle verlegen lassen, muss aber auch berichten, dass Milldy erwürgt worden ist. Orrmy weiß genau, dass Vistavak der Täter ist, kann aber nichts unternehmen.

Monate vergehen. Scitt zieht Orrmy stärker ins Vertrauen und meint immer wieder, er müsse Geduld haben. Weitere Monate verstreichen, da wird eine neue Gefangene eingeliefert: Es ist Lis-Jeannine Canderveen! Sie hatte einen Schießbefehl verweigert, wie sie Orrmy berichtet.

Aber es gibt eine Überraschung: Scitt teilt Orrmy mit, dass Lis-Jeannine als Botin fungiert hat und in acht Tagen das Gefängnis aufgelöst wird. Tatsächlich kommt es acht Tage später zu einem unerwarteten Ereignis: Ein quaderförmiges Objekt landet im Hof und gibt einen Transmitter frei. Durch diesen erscheinen zahlreiche Kampfroboter, die den Widerstand der Bewacher schnell niederkämpfen. Allerdings werden starke Neuroschocks eingesetzt, denen einige Gefangene zum Opfer fallen. Anschließend beginnt die Evakuierung aller Gefangenen durch den Transmitter.

Orrmy schießt den Gleiter ab, mit dem die Direktorin zu fliehen versucht. Dann begibt er sich in letzter Sekunde gemeinsam mit Lis-Jeannine durch den Transmitter, bevor ein Schlachtschiff das Gefängnis zerstört.

Der Transmitter führt zu einem Ferienasyl auf der anderen Seite des Planeten Nosmo nahe der kleinen Stadt Mortain. Die Gefangenen schlüpfen dort zunächst unter, bevor sie durch einen Transmitter zum Planeten Holokrit gebracht werden. Dort befindet sich eine große, unterirdisch angelegte Basis der Toleranz-Bewegung. Alle befreiten Gefangenen sollen nach einem Test Mitglieder der Toleranz werden, die dringend Verstärkung benötigt. Orrmy protestiert erfolglos dagegen, dass auch die Schwerverbrecher mit einbezogen werden.

Es gibt einen Lügendetektortest. Orrmy manipuliert seinen Test problemlos, indem er ein Kabel entfernt. Dies gibt ihm bezüglich der Zuverlässigkeit der Testverfahren sehr zu denken.

Nach bestandenem Test führt ein erneuter Transmittersprung Orrmy und Lis-Jeannine zum Planeten Berendiks. Dieser ist eine wichtige Stützpunktwelt der Flotte des Imperiums Dabrifa und ein bedeutender Funkknotenpunkt. In zehn Tagen soll die Revolution stattfinden, und dazu ist es notwendig, diesen Knotenpunkt auszuschalten.

Orrmy und Lis-Jeannine richten sich, als Jäger getarnt, in einer Hütte ein. Dann begibt sich Orrmy in der falschen Identität eines Agenten der Außenweltstaffel – deren Mitglieder sind alle bereits auf Seiten der Revolution – zu Erkundungszwecken zum Flottenstützpunkt. Die Kommandantin Agath Myer ist misstrauisch und verrät, dass Orrmy schon der zweite Agent der Außenweltstaffel sei, der sich hier befinde. Bei einer Führung durch die Anlagen trifft Orrmy den anderen Agenten: Es handelt sich um Vistavak! Orrmys Misstrauen ist jetzt voll erwacht.

Orrmy kehrt zur Hütte zurück. Er und Lis-Jeannine machen einen nächtlichen Ausflug zu einem Urlaubsgebiet mit Strand, wo sie sich näher kommen. Am nächsten Tag fährt Orrmy wieder zur Flottenbasis. Dort gelingt es ihm, eine Fernsteuerungsmöglichkeit für den Zentralcomputer einzurichten, die ihm am Tag X die Kontrolle verschaffen soll. Lis-Jeannine führt eine eigene Mission aus.

Wieder in der Hütte, erkennt Orrmy siedend heiß die Wahrheit: Wenn er beim Test mogeln konnte, ist dies auch Vistavak möglich gewesen. Orrmy benutzt daher den Transmitter nach Holokrit, wo er jedoch sofort als angeblicher Agent der Außenweltstaffel festgesetzt und Rotalarm ausgelöst wird.

Es gelingt Orrmy, sich auf Scitt zu berufen, und dieser bestätigt seine Identität. Scitt ist inzwischen Mitglied des örtlichen Führungsgremiums der Toleranz geworden. Er glaubt Orrmys Warnung vor Vistavak zunächst nicht, doch dieser kann ihn zu einer Kontrolle der Lügendetektoren bewegen. Tatsächlich beweisen Fingerabdrücke an mehreren Kabeln, dass Vistavak den Test manipuliert hat. Damit ist auch Scitt klar, dass Vistavak ein doppeltes Spiel treibt. Er löst Alarm aus.

Vistavak hat aber inzwischen die anderen Gremiumsmitglieder paralysiert, wie Orrmy und Scitt erkennen müssen. Außerdem hat er die Positionsdaten von Holokrit und Namen aller Mitglieder des Toleranz-Rats, der Führungsspitze der Revolutionsbewegung, an sich gebracht und ist mit einem Transmitter nach Berendiks geflohen. Es besteht somit höchste Gefahr, dass die Revolution durch Verrat scheitert.

Orrmy verfolgt Vistavak nach Berendiks. Er trifft kurz nach diesem bei der Flottenbasis ein und kann ihn schließlich in der Funkzentrale stellen und mit einem Thermostrahler bedrohen. Leider halten die anwesenden Militärangehörigen aber Orrmy und nicht Vistavak für den Feind. Agath Myer greift Orrmy an, und dieser verliert seine Waffe. Die Verwirrung reicht Vistavak, um den Thermostrahler aufzuheben und zu schießen. Der Schuss trifft jedoch versehentlich Agath Myer, die stirbt.

Orrmy schafft es, deren Dienstwaffe an sich zu bringen und Vistavak zu erschießen. Dabei zerstört sein Desintegratorstrahl auch den Funkterminal. Damit ist das Geheimnis der Revolution gewahrt, doch Orrmy muss vor der Übermacht fliehen.

Es kommt zu Auseinandersetzungen im Stützpunkt, bevor Orrmy endlich einen Raum erreicht, in dem sich ein Computerterminal befindet. Er aktiviert die Fernsteuerung, die er installiert hatte, und schottet sich zunächst gegen die Stützpunktbesatzung ab.

In einem weiteren Schritt kann Orrmy die gesamte Funk- und Kommandozentrale des Planeten Berendiks auf diese Weise übernehmen und damit entscheidend zum Erfolg der Toleranz-Revolution beitragen.

Anmerkung

Personenregister

Stan Orrmy Der Geheimagent des Imperiums Dabrifa fällt in Ungnade.
Lis-Jeannine Canderveen Eine weitere Geheimagentin
Vistavak Er spielt ein doppeltes Spiel.
Scitt Der ehemalige Spitzenagent Dabrifas sitzt seit langer Zeit in Haft.
Milldy Eine Mitgefangene
Agath Myer Kommandantin eines Flottenstützpunkts auf Beendiks