Torquanturs

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Die Torquanturs sind ein Volk vom Planeten Torquan in der Galaxie Krelquan.

Erscheinungsbild

Sie sind etwa 160 Zentimeter groß. Obwohl sie entfernt den Krelquotten ähneln, haben sie kein Fell. Die Haut ist elfenbeinfarben. (Atlan 769)

Bekannte Torquanturs

Gesellschaft

Regierung

Die Mitglieder der Regierung verfügen über keine nennenswerten Befugnisse. Sie können zwar neu angelegte Straßen mit Namen benennen und Abgaben beschließen, die dem Gemeinwohl dienen, ansonsten jedoch dürfen sie nur Vorschläge einbringen und versuchen, das Volk der Torquanturs auf emotionaler Basis ideologisch zu beeinflussen. Dabei laufen sie Gefahr, bei der nächsten Wahl nicht mehr aufgestellt zu werden, sollten sie versuchen, an der Unabhängigkeit des Individuums auch nur zu rütteln. (Atlan 769)

Der Sitz der Regierung liegt auf dem Urschadd. (Atlan 769)

Geschichte

Die Torquanturs waren ein altes Volk. Es hieß, dass die Stelen von Torquan noch um einiges älter waren. (Atlan 769)

Zu jener Zeit, als es den Torquanturs gelang, den ersten Keloten fertigzustellen, kam es zu einer Regierungskrise. Die Mitglieder der Regierung machten sich faktisch unsichtbar, indem sie ihre psionische Ausstrahlung veränderten. Dies war der Grund, warum einige hundert Stelen begannen, herumzuirren, in Schluchten zu stürzen oder in Gewässern zu versinken. Da sich manche auch einfach auflösten, nahmen dies die Psioniker unter den Torquanturs zum Anlass, die Auflösung der politischen Ordnung zum Wohl des Gesamtwesens zu verkünden. (Atlan 769)

Mit den verirrten Stelen ging auch ein Teil des uralten Wissens der Torquanturs verloren. Die Psioniker übernahmen immer mehr politische Macht, während sich die Regierungsmitglieder damit beschäftigten, den Planeten mit positiven Impulsen zu überschwemmen. Dadurch verhinderten sie, dass die Stelen erneut fehlgeleitet wurden. Es blieb jedoch bei der mündlichen Überlieferung, dass die Stelen von einem Torquantur mittels der von ihm erfundenen Technik der Gesteinspsionik erschaffen und in jahrelanger meditativer Arbeit mit Wissen versehen worden waren. Dieses Wissen gaben die Stelen bei jeder sich bietenden Gelegenheit von sich. (Atlan 769)

Etwa zwanzig Jahre vor diesen Ereignissen gelang es den Torquanturs, ein Raumschiff zu starten, das den Weltraum im Umkreis von 100 Lichtjahren um Torquan erkundete. Als die TORQUAN nach zehn Jahren zurückkehrte, stand den Torquanturs ein Antrieb zur Verfügung, der weit leistungsfähiger war und ergo-psionischer Mechaniktrieb genannt wurde. (Atlan 769)

Die Bedeutung der Psioniker unter den Torquanturs nahm immer mehr zu. Durch die Entwicklung der Psionik kam es zu einer körperlichen Veränderung unter den Torquanturs. Sie wurden immer größer, durch die Bereitstellung hochwertiger Nahrungsmittel vermehrte sich die Bevölkerung. Es kam auch zu einer Zunahme der psionischen Fähigkeiten. Durch die psionischen Kreationen nahm jeder Torquantur mit seiner Mahlzeit auch einige Psibestandteile zu sich, die die eigenen bereits vorhandenen Fähigkeiten verstärkten. (Atlan 769)

Ein besonders begabter Architekt ließ den Regierungssitz auf dem Urschadd abreißen und den Berg in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Über viele Generationen entstand an den Flanken des Berges die Stadt Urschadd. Da der Architekt jedoch auf den Einsatz von psionischen Maschinen verzichtete, nahm der Ausbau der Stadt lange Zeit in Anspruch. Auch seine Nachfolger hielten sich an diese Vorgaben. (Atlan 769)

Die Psioniker ließen hunderte von Raumschiffen herstellen. Nach vierzig planetaren Tagen kehrte das erste dieser Schiffe wieder nach Torquan zurück. Die Besatzung war nicht mehr an Bord. Da für dieses Schiff keine Verwendung mehr gefunden wurde, löste man es auf und schickte die psionische Grundmaterie in die Sonne. (Atlan 769)

Ein anderes der ausgeschickten Schiffe entdeckte den Planeten Cairon und die dort ansässigen Bathrer. Da einzelne Mitglieder dieses Volkes ebenfalls über Psi-Fähigkeiten verfügten, galten sie bei den Torquanturs als Verwandte, auch wenn sie sich körperlich völlig voneinander unterschieden. Da Cairon ebenfalls der vierte Planet seiner Sonne Tsybaruul war, erhielt die Zahl Vier bei den Torquanturs von nun an eine besondere Bedeutung. (Atlan 769)

Die Torquanturs statteten den Bathrern immer wieder Besuche ab und es entwickelte sich ein bescheidener Warenaustausch. Die Torquanturs informierten ihre neuen Freunde darüber, dass sie planten, ein galaxisweites psionisches Reich zu etablieren. Wissenschaftler waren unterwegs, um nach Möglichkeiten zu suchen, die Natur auf rein psionischer Basis zu beherrschen. (Atlan 769)

Da die Bathrer noch zu lange benötigten, bis alle Angehörigen dieses Volkes parapsychische Fähigkeiten entwickelt hatten, zogen sich die Torquanturs von Cairon wieder zurück. Sie gingen in Freundschaft, ließen aber nicht einmal eine Stele als Geschenk zurück. Zurück auf Torquan begannen sie, Enerpsimens herzustellen. Die Geräte wurden auf zahlreiche Planeten der Galaxie Krelquan gebracht. Die Mitglieder des Psionischen Rates waren der Ansicht, dass die Zeit, in der sich die Torquanturs um die Kleinigkeiten des täglichen Lebens kümmern mussten, ein für alle mal vorbei war. Die Herstellung der Keloten wurde gesteigert und deren Qualität verbessert, sodass sie alle Alltagsdinge erledigen konnten. Der Zugang zu Produktionsanlagen für Raumschiffe und Enerpsimens blieben ihnen jedoch verwehrt. (Atlan 769)

Der Rat beschloss, allen Völkern der Galaxie die Psionik zum Geschenk zu machen. Als Vorbereitung wurden auch die sieben übrigen Planeten des Muruth-Systems kolonisiert, nachdem die Atmosphären und die Oberflächenbedingungen für die Torquanturs angepasst worden waren. Auf jeder dieser Welten lenkte ein Psionischer Rat die Geschicke. (Atlan 769)

Die psionischen Fähigkeiten der Torquanturs verstärkten sich zusehends. Ihre Galaxie nannten sie fortan Krelquan, ein Begriff der Bathrer, die auch mit einem Enerpsimen beglückt wurden, dieses jedoch nicht einsetzten. So kam es, dass das Enerpsimen wieder abgeholt und nach Angrios transportiert wurde, wo jetzt zwei dieser Geräte im Einsatz waren. Die Angrioten führten gegeneinander Krieg und löschten sich dabei beinahe aus. (Atlan 769)

Die Torquanturs hatten in der Zwischenzeit Kontakt zu Völkern aufgenommen, die die Psionik ablehnten. Die Psioniker schickten alle zehn Jahre Delegationen auf diese Welten, die aber oftmals davongejagt wurden. (Atlan 769)

Auf Orquan wurden Produktionsstätten für Kompaktwesen errichtet. Die Enerpsimens wurden gegen diese Kompaktwesen ausgetauscht. Der erste Schritt zur Installation eines psionischen Kommunikationsnetzes in der Galaxie Krelquan war getan. Die Basis dafür stellten die Kompaktwesen dar. Allerdings kam es zu körperlichen Veränderungen. Auf dem Planeten Urmal begann das dortige Kompaktwesen gegen die Urmaler zu kämpfen und Tausende von ihnen zu töten. Es konnte überwältigt und ausgeschaltet werden. (Atlan 769)

Auf Angrios vernichtete das dortige Kompaktwesen alle Angrioten, die die Kriege überlebt hatten, bis auf einen. Der letzte Überlebende wurde von den Fratoskopen nach Torquan gebracht. (Atlan 769)

Die Torquanturs knüpften enge Beziehungen zu den Fratoskopen. Mithilfe dieses Volkes erreichten die Torquanturs den Planeten Aklard. Als die Daila dahinter kamen, dass die fremden Besucher über gewaltige Psikräfte verfügten, die sie nicht immer kontrollieren konnten, brachen sie den Kontakt ab. Ein Psionischer Rat, der bei einem der Besuche teilnahm, überließ den Daila alte Raumschiffe, da deren Steueranlagen noch auf mechanischer Basis arbeiteten, während die neuen Schiffe der Torquanturs von Telepathen mittels Gedankenbefehlen gesteuert wurden. (Atlan 769)

Wissenschaftler der Torquanturs entdeckten eine rote Sonne. Das Projekt Psisonne wurde eingeleitet. Von diesem Moment an widmeten sich die Torquanturs nur mehr diesem Projekt. Der Wohlstand auf Torquan wuchs ebenso wie die Freundschaft zu den Fratoskopen, die auch durch die Entdeckung der Enerpsimens nicht getrübt werden konnte. Die Stationierung eines Kompaktwesens auf Frato schlug fehl. Das Wesen starb ohne ersichtlichen Grund. (Atlan 769)

Nach dem Tod Alderlan-Mannchens war die Position des Freundlichen Propheten unbesetzt. Die Psionischen Räte fanden keinen Nachfolger. Auch die Vermittler konnten nicht helfen. Seltsam war jedoch, dass das Modell des Heiligen Berges Urschadd regelmäßig gegossen wurde, ohne dass jemand bei dieser Tätigkeit beobachtet werden konnte. (Atlan 769)

Der Einflussbereich der Torquanturs in Krelquan wuchs beständig. Auf den bekannten Planeten wurden Handelsstützpunkte und Psi-Schulen eingerichtet sowie Berater stationiert, um den Kontakt zu den einheimischen Bevölkerungen aufrechtzuerhalten. Die Torquanturs errangen immer mehr Einfluss, den ihnen ihre wachsenden Fähigkeiten verschafften. Die Kompaktwesen wurden weiterentwickelt. Die Torquanturs sendeten Kommandos aus, die Relaisstationen für die Reflexion der Strahlung der Psisonne errichteten. Die Fratoskopen schützten die Kommandos und auch die Stationen mit ihren Wachschiffen. Auch um die Psisonne wurden starke Verbände zusammengezogen. Die Torquanturs konnten sich der Erforschung und Gestaltung der Sonne widmen. (Atlan 769)

Eine Abordnung der Daila kam nach Torquan, um zu warnen. Der bisher unsichtbare Freundliche Prophet ließ seine Tarnung fallen. Es war eine Frau mit einem weißen Pelzfleck auf dem linken Handrücken. Sie lobte ausdrücklich das Verhalten der Daila, die sich auch weiterhin um die Belange jener Welten kümmern sollten, die mit den Plänen Torquans nicht einverstanden waren. Dazu gehörten im Grunde genommen auch die Fratoskopen, die negativ gegen die Psionik eingestellt waren. Mit einigen alten Enerpsimens kehrten die Daila nach Aklard zurück. Der alten Frau folgte Tderog-Vay als Freundlicher Prophet nach. (Atlan 769)

Die Arbeiten an der Psisonne gingen zügig voran. Die Fratoskopen schirmten die Sonne mit ihren Flottenverbänden ab. Als Ausgleich überließen ihnen die Torquanturs das Handelsmonopol auf technischen Gebieten. Um Frato richteten die Fratoskopen eine Sperrzone ein. Gerüchte besagten, dass die Daila mit Raumschiffen der siebten Baureihe in der Nähe von Frato gesichtet worden waren. Die Torquanturs wurden von einem wahren Missionsfieber gepackt und verließen die acht Planeten der Sonne Muruth, um in Krelquan von den Wundertaten des Psi zu berichten. Die Keloten mussten Hunderttausende kleiner Raumschiffe bauen. Darüber hinaus wurden sie in die Systeme von Enerpsimen und »Ergopsi« eingeweiht. Die Erinnerung daran würde in späterer Zeit gelöscht. Für die Aktivierung der Psisonne waren Millionen von Torquanturs notwendig. In riesigen Raumstationen, die bis zu 100.000 Torquanturs beherbergten, bereiteten sie sich auf ihren Einsatz vor. (Atlan 769)

Die Psisonne erwachte und begann sich zu verwandeln. Gleichzeitig kam es in Krelquan zu Aufständen. Auf einem Planeten der Semians wurde ein Stützpunkt zerstört und die dort stationierten beiden Kompaktwesen getötet. Die Fratoskopen hatten sich überall zurückgezogen und den Schutz der Basen der Torquanturs aufgegeben. Frato war nicht erreichbar, einer Delegation der Torquanturs wurde die Landung verwehrt. Die Fratoskopen selbst flogen nach Torquan und stellten dort ein Ultimatum. Die Arbeiten an der Psisonne waren sofort einzustellen, andernfalls drohte die Vernichtung Torquans. (Atlan 769)

Es kam zum Zerwürfnis mit den Fratoskopen. Auf Orquan wurden riesige Höhlensysteme unter der Oberfläche geschaffen, die der Bevölkerung Zuflucht bieten sollten. Heerscharen von Keloten wurden für den Kampf ausgerüstet. (Atlan 769)

Die Torquanturs zogen sich ratlos in ihre Behausungen zurück und fühlten sich von ihren Psionikern im Stich gelassen. Auf den Welten Muruths wurde alles den Keloten überlassen. Diese bedienten sich an der psionisch hergestellten Nahrung der Torquanturs, legten Anlagen still und ließen Pflanzungen verrotten und weite Teile des Planeten verkommen. Die Fratoskopen sammelten ihre Flotte um die Psisonne. Es kam zum Kampf. Die psionisch starken Torquanturs schlugen die Fratoskopen, die sich auf ihre Heimatwelt zurückzogen, aber damit drohten, eines Tages wiederzukommen. (Atlan 769)

Doch auch die Keloten erhoben sich gegen ihre Herren. Sie gingen gegen die Torquanturs mit Waffengewalt und ungewohnt großer Härte vor. Nur Dschamo, der Freundliche Prophet, blieb unangetastet. Die Zündung der Psisonne machte den Keloten nichts aus, wohl aber den Torquanturs, die zusammenbrachen und wehrlos am Boden liegen blieben. Canaray griff in die Auseinandersetzungen ein. Der Ritter forderte den Anführer der Keloten zum Zweikampf heraus. Die Auseinandersetzung ging zugunsten Canarays aus. Die Keloten verpflichteten sich, die Waffen niederzulegen, brachten die Torquanturs mit Gleitern in deren Häuser zurück und bestatteten die Toten. Eine kleine Gruppe Keloten wurde von Dschamo ausersehen, für Ordnung zu sorgen, während sich der Freundliche Prophet mit dem in diese Zeit verschlagenen Atlan und dessen Gefährten in den Berg Cirgrum begab. (Atlan 769)

Dschamo lieferte Atlan einige Erklärungen, mit denen Zusammenhänge gelöst werden konnten. So wurde beispielsweise klar, dass Torquan mit Cirgro identisch war, Krelquan in der Zukunft Manam-Turu heißen würde. Die Zündung der Psisonne würde weitreichende Auswirkungen haben. Cairon würde langsam austrocknen, die Plattformen der Bathrer abstürzen, bis auf Cirgro alle Planeten des Muruth-Systems unbewohnbar werden. Die Krelquotten, die Nachfahren der Torquanturs, würden an einem Trauma leiden und sich immer an ihre furchtbare Vergangenheit erinnern. (Atlan 769)

Atlan war sich sicher, dass es die Aufgabe Dschadda-Mois war, die Krelquotten davon zu überzeugen, dass sie die Chance hatten, Manam-Turu zu retten. Die Abkapselung war erfolgt, weil sie Angst hatten, sie könnten wieder denselben Fehler begehen wie in der Vergangenheit. Ihre Furcht, jemand könnte ihnen die Existenz EVOLOS zur Last legen, war groß. (Atlan 769)

Nach der Zündung der Psisonne brach der Sextadimschild um Torquan unter den anbrandenden Gewalten zusammen. Die Keloten zerfielen zu Staub. Alle künstlichen Geschöpfe auf Torquan lösten sich auf. (Atlan 788)

Diejenigen Torquanturs, deren psionische Fähigkeiten nicht so stark ausgeprägt waren oder die keine hatten, überlebten das Inferno. Trotzdem trug jeder von ihnen den Keim des Psi im seinen Genen mit sich. In ferner Zukunft würden die Fähigkeiten zurückkehren. (Atlan 788)

Dschamo, der letzte Freundliche Prophet, brachte das Modell des Berges Cirgrum in Sicherheit. Die Anlagen im Inneren des Berges Cirgrum wurden von Dschamo auf die Ankunft Dschadda-Mois in der Zukunft eingeschworen. (Atlan 788)

Quellen

Atlan 769, Atlan 788