Dschadda-Moi

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Dschadda-Moi war eine Krelquottin. Sie war die so genannte Chadda, also die Herrscherin ihres Volkes. Der Name bedeutet auf Krelquottisch soviel wie »Die Weitsichtig-Kluge«. (Atlan 767)

A767 1.JPG
Atlan 767
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Sie war 2,20 Meter groß und kräftig gebaut. Ihr Körper war von keinem Fell bedeckt. Die runzelige, lederartige Haut war dunkelbraun. (Atlan 766)

Sie war in eine eng anliegende dunkelblaue Kombination gekleidet. (Atlan 766)

Charakterisierung

Die Krelquottin sah sich als Herrscherin und verlangte, auch so behandelt zu werden. (Atlan 766)

Fähigkeiten

Sie verfügte über mehrere Psi-Fähigkeiten. Während des langen Tiefschlafs auf Jopper waren die dafür verantwortlichen Teile des Gehirns verkümmert. Nach der Wiedererweckung begannen sie sich zu erholen. So gelang es ihr beispielsweise, den Individual-Schutzschirm ihres Kampfanzuges per Gedankenbefehl zu aktivieren. (Atlan 767)

Geschichte

Erweckung

Dschadda-Moi verbrauchte mit ihren fünf Zofen Yopta, Brasela, Lixter, Taffly und Pjusto einen jahrtausendelangen Schlaf in einem Kuppelbau auf dem Kontinent Efir des Planeten Jopper. (Atlan 766)

Sie hatte keine Erinnerung daran, wie sie auf diese Welt gekommen war und warum sie dort so lange Zeit geschlafen hatte. Sie wusste nur, dass sie die Chadda ihres Volkes war. Ihr Erinnerungsvermögen war stark eingeschränkt. Erinnerungen kamen nur äußerst langsam und bruchstückhaft an die Oberfläche. (Atlan 766)

Im Jahre 3820 erwachte Dschadda-Moi mit ihren Zofen und verließ das Gebäude. Sie fragte sich, warum nur Yopta, Brasela, Lixter, Taffly und Pjusto bei ihr waren und wo ihre krelquottischen Untertanen geblieben waren. Dschadda-Moi nahm mit Rastix Kontakt auf und erfuhr, wie der Kontinent und die Stadt hießen und dass sie sich auf dem Planeten Jopper befand. Das von Rastix angegebene Datum war für die Krelquottin unverständlich. Da sie den Jopper daraufhin einen Dummkopf nannte, reagierte dieser ablehnend. Rastix forderte die Herrscherin auf, angesichts mangelnder Höflichkeit wieder im Denkmal zu verschwinden. Zornig erklärte Dschadda-Moi, auf die Gastfreundschaft der Jopper nicht angewiesen zu sein. Die Jopper, die sie als ziemlich primitiv einstufte, entfernten sich. (Atlan 766)

Die Suche

Dschadda-Moi erinnerte sich, einst ausgezogen zu sein, um gegen unbekannte Feinde vorzugehen und mit einer Streitmacht zurückzukehren. Doch ihre Mission schien gescheitert zu sein. Sie konnte sich dunkel erinnern, dass sie den Bau eines Raumschiffes mit einer eigenen Intelligenz in Auftrag gegeben hatte. Doch die YTTRAH war verschollen. Die PFEILSPITZE, wie das Schiff auch genannt wurde, musste unter allen Umständen gefunden werden. Die Verwendung ihres Raum- und Kampfanzuges, den die Krelquottin trug, wagte sie vorerst nicht, da sie nicht wusste, welche Vorgänge durch eine Betätigung der Kontrollen ausgelöst wurden. (Atlan 766)

Die Chadda ordnete an, das Gebiet um die Häuserruine genauer zu inspizieren. Die Krelquotten gruben an diversen Stellen Löcher in den Boden, wobei sie von den Joppern beobachtet wurden. Durch ihre Ungeschicklichkeit fügten sie sich kleinere Verletzungen zu. Auch Dschadda-Moi begann zu graben. Sie stieß auf Metall. Die PFEILSPITZE schien gefunden zu sein. (Atlan 766)

Aufbruch

Sie sonnte sich in den Lobpreisungen ihrer Zofen, die ihr immer wieder ihre Loyalität bekundeten. Die Chadda fand unter ihrer Ausrüstung eine Waffe, die sie vorsichtig gegen die Außenhaut des Raumschiffes richtete und abfeuerte. Das Erdreich verschwand. Bald war das Schiff freigelegt. Mit einem Knopf an der Außenhülle ließ sich die Schleuse öffnen. Die Krelquotten gingen an Bord. Zielstrebig machte sich Dschadda-Moi auf den Weg in die Zentrale. Die Wohnkabinen, die automatische Küche sowie der Aufenthaltsraum befanden sich in einem desolaten Zustand. Unendlich langsam begannen die Erinnerungen zurückzukehren. Dschadda-Moi betätigte eine Taste und nahm dadurch die Energieversorgung des Schiffes in Betrieb. Licht flammte auf, die Bildschirme und Instrumente erwachten zu neuem Leben. Da die künstliche Intelligenz fehlte, war sich die Chadda sicher, dass es sich bei dem Schiff nicht um die PFEILSPITZE handelte, aber mit dieser baugleich war. Sie nannte den Raumer NOTNAGEL oder EEHK-ZUSS. (Atlan 766)

Als Erstes setzten die Krelquottinnen die Bordküche in Gang. Während der Instandsetzungsarbeiten an den technischen Einrichtungen des Diskusschiffes versuchten die Jopper über die ausgefahrene Rampe in das Schiff zu gelangen. Mit einem kräftigen Stoß beförderte Dschadda-Moi den Wortführer vom Steg, worauf sich die anderen Jopper in Sicherheit brachten. Nun begannen die Planetarier den Boden unter den Landebeinen zum Einsturz zu bringen. Die Chadda korrigierte die Schieflage der NOTNAGEL mit ihrer Waffe. Der Startversuch gelang und die EEHK-ZUSS erreichte den Weltraum. Allerdings war das Überlichttriebwerk nicht einsatzbereit. (Atlan 766)

Die Positronikkugel

Dschadda-Moi entdeckte in der Zentrale das Eehknarch. Das Gerät meldete einen Körper mit einer neutralen positronischen Komponente mit biologischem Leben. Eine halbdurchsichtige Kugel, die von schlangenähnlichen Körpern eingehüllt war, wurde an Bord geholt. Nachdem die Schlangen wieder von Bord geschafft worden waren, pflanzte Dschadda-Moi die Positronikkugel in den unfertigen Körper eines Roboters ein, der einem weißpelzigen Krelquotten nachempfunden war. Dschadda-Moi gab dem Roboter den Namen Don Quotte. Dieser beseitigte viele Fehler, die die Krelquotten bei der Inbetriebnahme und Instandsetzung der NOTNAGEL gemacht hatten. Die Chadda ernannte ihn angesichts seiner Erfolge zum »Wesir«. Anhand der Veränderung von Sternkonstellationen stellte der Roboter fest, dass man gegenwärtig den Monat März 3820 schrieb. Die Krelquotten hatten etwa 8000 Jahre auf Jopper verbracht. (Atlan 766)

Raumschlacht

Das Eehknarch schlug erneut an. Es meldete ein feindliches Raumschiff mit einer psionischen Kampfkomponente. Die Chadda funkte das Schiff an, das sich als PZAN-PZAN identifizierte. Auf den Bildschirmen der EEHK-ZUSS waren Ikuser, zwei Daila und eine Traube der Hyptons zu sehen. Die Fledermauswesen brachen den Kontakt ab. Die PZAN-PZAN feuerte einen Schuss auf die EEHK-ZUSS ab, der aber von den hochgefahrenen Schutzschirmen aufgefangen wurde. Ein heftiges Gefecht entbrannte. Das Schirmfeld der PZAN-PZAN brach zusammen. Die Chadda forderte die Hyptons zur Kapitulation auf. Doch das Hyperfunkgerät der PZAN-PZAN war ausgefallen. Der Wesir feuerte einen Warnschuss vor den Bug ab. Doch auch die Hyptons blieben nicht untätig. Eine Feuerwalze raste auf die NOTNAGEL zu. Deren Schutzschirme brachen zusammen. Kurzschlüsse und Überschlagsblitze sowie losgerissene Geräte sorgten für schwere Zerstörungen. Das Funkgerät wurde vernichtet, der Antrieb verlor an Leistung, die Lufterneuerungsanlage fiel aus, das Eehknarch explodierte. Aufflackernde Flammen wurden von Dschadda-Moi gelöscht. (Atlan 766)

Doch auch die PZAN-PZAN war schwer angeschlagen. Das Gefecht erstreckte sich über einige Stunden. Die beiden Schiffe näherten sich dem vierten Planeten einer Sonne am Rande Manam-Turus. Eine Salve der Hyptons ließ den Antrieb der EEHK-ZUSS ausfallen. Don Quotte wollte auf dem Planeten eine Notlandung versuchen. Die PZAN-PZAN fiel wie ein Stein vom Himmel. Die Triebwerke stotterten und der Kugelraumer setzte hart auf. Während Don Quotte versuchte, die Triebwerke der NOTNAGLE zum Laufen zu bringen, bildete ein noch funktionierendes Ortungsgerät die STERNSCHNUPPE ab. Dschadda-Moi war begeistert über das Erscheinen ihrer YTTRAH. Durch Gewaltmanöver ging der Antrieb verloren, doch der Diskus wurde heftig abgebremst. Der Aufprall glich einer Bruchlandung. Die PZAN-PZAN stand in einer Entfernung von 100 Kilometern. Don Quotte konnte mit Atlan an Bord der STERNSCHNUPPE wegen des zerstörten Funkgerätes nicht in Verbindung treten. (Atlan 766)

Verlust

Don Quotte veranlasste Dschadda-Moi, ihre Zofen aus dem Wrack der auf dem Planeten Africanis abgestürzten NOTNAGEL auszuschicken, um Verstecke zu suchen. Die Gefahr eines Angriffes der PZAN-PZAN war groß. (Atlan 767)

Mit Paralysatoren ausgerüstet bewegten sich die Chadda und ihre Krelquottinnen auf den Rand des Dschungels zu. Dort wurden sie von Plokdar und seinen Jägern angegriffen. Die Pfeile aus den Blasrohren der Jäger verfingen sich im dichten Pelz der Krelquotten oder prallten vom Raumanzug der Chadda ab. Nur Brasela traf ein Pfeil am Kopf. Während Dschadda-Moi und Taffly ihre Waffen auslösten und die Jäger gelähmt zu Boden gingen, starb Brasela. Die Leiche wurde zur EEHK-ZUSS zurückgetragen. (Atlan 767)

Am vermeintlichen Ziel der Suche

Dschadda-Moi begab sich zur STERNSCHNUPPE, die unweit der EEHK-ZUSS gelandet war. Sie stellte sich über Funk vor und erhob Besitzanspruch auf die YTTRAH. Auf Chipols Nachfrage erklärte die STERNSCHNUPPE kurz angebunden, das Wesen nicht zu kennen. Chipol antwortete und erklärte, dass es sich bei dem Schiff nicht um die YTTRAH sondern um die STERNSCHNUPPE handelte, deren Besitzer Atlan war. Er forderte das ihm unbekannte Wesen auf, auf die Rückkehr Atlans zu warten. (Atlan 767)

Der Anflug der Beiboote der Hyptons änderte die Situation schlagartig. Um den Schutzschirm aktivieren zu können, ließ Chipol Dschadda-Moi an Bord. Die Krelquottin aktivierte ihren Individualschutzschirm angesichts der Strahlwaffe Chipols. Die STERNSCHNUPPE verweigerte die Befehlsübernahme durch die Chadda. Eine Kontaktaufnahme mit Atlan schlug fehl. Dschadda-Moi gab ihre Ansprüche vorübergehend auf. (Atlan 767)

Nach der Beendigung der Kämpfe mit den Ikusern bat Dschadda-Moi Atlan, sie und ihre Zofen nach Krelquan zu bringen. Der Arkonide war einverstanden, verlangte aber als Gegenleistung die Überlassung von Don Quotte. Die STERNSCHNUPPE erhielt den Startbefehl und ließ Africanis hinter sich. (Atlan 767)

Ausflug in die Vergangenheit

Als die STERNSCHNUPPE das Muruth-System erreichte, war der Planet Cirgro verschwunden. Das Diskusschiff schwenkte zunächst in einen  Wikipedia-logo.pngOrbit um die hypothetische Position dieser Welt ein. Atlan ordnete aber bald den Landeanflug an, obwohl Cirgro noch immer nicht vorhanden war. Etwa zehn Kilometer über der Planetenoberfläche durchstieß die STERNSCHNUPPE einen Sextadimschild. Die schiffsinternen Anlagen fielen aus und eine Bruchlandung war nicht zu verhindern. (Atlan 769)

Chipol und Mrothyr begleiteten Atlan bei der Erkundung der Umgebung. Die drei Gefährten bemerkten eine Stele, die in hohem Tempo auf sie zu schwebte. Eine sanfte mentale Stimme stellte sich als der ANFANG vor und berichtete von dem Volk von Torquan. (Atlan 769)

Noch ehe AUFBRUCH die Geschichte fortsetzen konnte, stieg ein Schwarm Gleiter von Urschadd auf und näherte sich schnell. Bewaffnete Keloten entstiegen den Flugmaschinen. Den vier Torquanturs waren Daila und Zyrpher bekannt. (Atlan 769)

AUFBRUCH und HOHEZEIT berichteten über die Entwicklung der Torquanturs und deren unheilvolle Auswirkung auf die Galaxie Krelquan. Es wurde klar, dass eine Versetzung um 16.900 Jahre in die Vergangenheit stattgefunden hatte. Von dem Freundlichen Propheten Dschamo wurden Mrothyr, Chipol, Atlan und Dschadda-Moi in den Berg Cirgrum gebracht. Nachdem Dschadda-Mois Name in die Eherne Tafel eingeritzt wurde, kehrten die Gefährten an Bord der STERNSCHNUPPE zurück, die wieder voll einsatzbereit war. Das Schiff startete und konnte den Sextadimschild problemlos durchstoßen. Cirgro wurde wieder sichtbar. Die Chadda und ihre Zofen wurden auf dem Planeten abgesetzt, den die STERNSCHNUPPE gleich danach wieder verließ. (Atlan 769)

Besuch

Als die STERNENSEGLER in einen Orbit um Cirgro einschwenkte, wurde das Schiff mit parapsychischen Kräften festgehalten. Den Funkspruch der Herrscherin nahm Neithadl-Off entgegen, die sich als Prinzessin des »Reiches der Sieben Galaxien« und Vertraute des »Schirmherrn der Zeit« Atlan vorstellte, der den Planeten jedoch schon vor einiger Zeit verlassen hatte. (Atlan 771)

Die Vigpanderin drohte mit der Aktivierung des »Zeitlinienbrechers« durch ihren »Zeitmarschall« Goman-Largo, sollten die Krelquotten die STERNENSEGLER angreifen. Die Chadda rief ihre Einsatzgruppe angesichts der erst kurz zurückliegenden Ereignisse in der Vergangenheit Torquans zurück. Das von der STERNENSEGLER geortete Zeitbeben wurde vom Durchbrechen des Sextadimschildes um Torquan durch die STERNSCHNUPPE hervorgerufen. (Atlan 771)

Da sich Atlan seit seinem Aufbruch von Torquan nicht mehr gemeldet hatte, nahm die STERNENSEGLER Kurs auf Ray-Canar. Es blieb keine Zeit für eine richtige Verabschiedung. (Atlan 771)

Konferenz der Daila

Dschadda-Moi folgte einer Einladung der Daila nach Aklard. Dort traf sie im Ratsgebäude von Ghyltirainen mit Atlan und Anima zusammen. Auf Cirgro hatte sie unerwarteter Weise Probleme bekommen, von allen Krelquotten als Chadda anerkannt zu werden. Als Beweis ihres Herrschaftsanspruches dienten ihr lediglich die Tafeln mit den Namen der zukünftigen Herrscher. Das Versteck des Modells mit dem Berg Cirgro hatte sie noch nicht finden können. Auch von den einstigen Stelen war keine Spur zu entdecken. (Atlan 781)

Die Chadda verweigerte den Daila die Hilfe der Krelquotten in dem bevorstehenden Kampf gegen starke Flottenverbände der Hyptons, die nach Manam-Turu verlegt wurden, um Aklard niederzuringen. (Atlan 781)

Neues Schiff

Im Juni 3820 brach Dschadda-Moi mit der ZUKUNFTSBOTE von Cirgro auf. Das Schiff geriet etwa 55 Lichtjahre von Cirgro entfernt in eine Auseinandersetzung zwischen der STERNSCHNUPPE und sieben Aufklärern der Hyptons. Die URIA-ZUGAN wurde mehrmals getroffen, wodurch ihre Manövrierfähigkeit stark beeinträchtigt wurde. Die STERNSCHNUPPE kam dem Schiff der Chadda zu Hilfe. Atlan bemerkte, dass die STERNSCHNUPPE bemüht war, das Schwesterschiff abzuschirmen. Als nur noch ein Aufklärer der Hyptons voll flugfähig war, drehte dieser ab und verschwand. Die URIA-ZUGAN wurde in Schlepptau genommen und nach Gezzel-7 gebracht. (Atlan 783)

Gefährliche Gegenspieler

Die Chadda berichtete Atlan von Hiros, dem Führer der Konserv-Psioniker, auf dessen Spur sie sich geheftet hatte. Diese gefährliche Gruppierung hatte einige neue psionische Techniken entwickelt, die sie sehr gefährlich machte. Den Konserv-Psionikern waren ihre drei verbliebenen Zofen zum Opfer gefallen. Nach dem Anschlag, dessen Ausgang so sicherlich nicht beabsichtigt war, floh Hiros Gruppe mit zwei Raumschiffen aus der Hinterlassenschaft der Vorfahren der Krelquotten. (Atlan 783)

Hiros entwickelte sich zu einer großen Gefahr für die Herrscherin der Krelquotten und die einstige Besitzerin der STERNSCHNUPPE. Sollte es ihren Gegnern gelingen, sich des Erbes der Vorfahren zu bemächtigen, so würden diese ihre Vormachtstellung und den historischen Auftrag der Chadda in Frage stellen. (Atlan 783)

Nach der Flucht von Hiros entdeckten die Krelquotten den versteckten Hangar. In den Depots wurden Ersatzexemplare der Kartentanks der beiden Raumschiffe gefunden. Aus den daraus gewonnen Daten konnten neun Planeten als Zufluchtsorte für Hiros abgeleitet werden. (Atlan 783)

Gedächtnisverlust

Don Quotte unterstützte die Krelquotten bei der Reparatur der URIA-ZUGAN. Währenddessen flog die STERNSCHNUPPE über die Planetenoberfläche, um eventuell eine Spur von Hiros zu finden. Nach der Rückkehr der STERNSCHNUPPE wurde deutlich, dass die Krelquotten sich nicht mehr bewegten. Auch Dschadda-Moi saß in der Schleuse der URIA-ZUGAN und starrte bewegungslos vor sich hin. Zwei der Krelquotten und Don Quotte waren nicht auffindbar. Anima gelang es, Dschadda-Moi aus ihrem Trauma zu befreien. Chipol bemerkte die beiden verschwundenen Krelquotten, die sich aus dem Dschungel auf den Landeplatz schoben. Sie berichteten, dass sie sich plötzlich mitten im Dschungel wiedergefunden hatten, so als wären sie teleportiert. Doch keiner der beiden war ein Teleporter und den Rückweg hatten sie nur unter großen Mühen gefunden. (Atlan 783)

Als zwei schwere Kampfschiffe und zahlreiche kleinere Einheiten der Hyptons im System von Gezzel-7 erschienen, wurden die Arbeiten an der URIA-ZUGAN augenblicklich eingestellt, um den Fledermauswesen eine Ortung zu erschweren. Zwei der Krelquotten sonderten sich von den übrigen Besatzungsmitgliedern ab. Es waren jene beiden, die einige Zeit zuvor verschwunden und dann wieder aufgetaucht waren. Atlan beauftragte Chipol, Dschadda-Moi zu warnen und folgte den beiden Krelquotten in den Dschungel. Sie richteten ihre Waffen auf die näherkommende Chadda. Atlan feuerte mit seinem Kombistrahler und traf einen der Krelquotten tödlich. Der zweite brach schwerverletzt zusammen. Aus dessen Waffe löste sich ein Schuss und steckte das feuchte Unterholz in Brand. Zwar war der Brand bald gelöscht, doch eine Rauchwolke verriet nun den Standort der beiden Schiffe. Der tödlich getroffene Krelquotte wurde an Bord der ZUKUNFTSBOTE gebracht. Pynder versuchte herauszufinden, in wessen Auftrag er gehandelt hatte. Hiros war der Drahtzieher hinter dem Attentat. (Atlan 783)

Nach dem Abzug der Hyptons nahmen die Krelquotten die Arbeiten an der ZUKUNFTSBOTE wieder auf. Einer der Bärenartigen stellte sich zur Verfügung, um der merkwürdigen Lähmung und dem Gedächtnisverlust daran auf die Spur zu kommen. Ein Hypno drang in das Bewusstsein des Krelquotten ein und gelangte an einen Bereich des Gedächtnisses, den er nicht erfassen konnte. Wenn er sich diesem psionischen Nullfeld näherte, schien er davon gewissermaßen aufgesogen zu werden. Atlan, dem dieses Phänomen aus seinen Begegnungen mit EVOLO bekannt war, bat den Hypno, diesem Bewusstseinssektor psionische Energie zuzuführen. Dazu wurde die Mithilfe mehrerer Krelquotten notwendig. Nach Stunden verschwand das Nullfeld und gab einen Hypnoblock frei, der von den Mutanten aufgelöst wurde. Das wiedererwachte Testobjekt sprach von einer weißen Wolke, die den Krelquotten eingehüllt hatte. Ab diesem Zeitpunkt konnte er sich an nichts mehr erinnern. (Atlan 783)

Dschadda-Moi bekräftigt Animas Vorschlag eine Kontaktaufnahme mit EVOLO ohne Beisein von Krelquotten zu versuchen und gab ihnen Tylak als Unterstützung mit. (Atlan 783)

Schlechte Nachrichten

Don Quotte kehrte nach Stunden der Abwesenheit zur ZUKUNFTSBOTE zurück. Auch dem Roboter fehlte jegliche Erinnerung an die Zeit seiner Abwesenheit. Dschadda-Moi berichtete von den Fortschritten der Reparaturarbeiten, die in zehn bis 15 Stunden abgeschlossen sein würden. Auch Nachrichten aus Manam-Turu waren eingelangt. Die Hyptons waren aus mehreren kleinen Gefechten als Sieger hervorgegangen und hatten schon mehr als ein Dutzend Planeten erobert. Kontingente von Stahlmännern wurden abgesetzt. Die Welten selbst wurden nicht unmittelbar angegriffen. Zu den eroberten Planeten gehörten auch Rawanor und Cairon. (Atlan 783)

Nach Abschluss der Arbeiten starteten die STERNSCHNUPPE und die ZUKUNFTSBOTE, um nach Anima zu suchen. Die Hyptons hatten das System von Gezzel-7 in der Zwischenzeit verlassen. Die ZUKUNFTSBOTE wich plötzlich vom Kurs ab und reagierte nicht auf Funksignale. (Atlan 783)

Angriff der Rebellen

Die ZUKUNFTSBOTE setzte im Dschungel auf. Hiros und seine Konserv-Psioniker versuchten, die Krelquotten derart zu beeinflussen, dass diese eine Schleuse der ZUKUNFTSBOTE öffneten. Tatsächlich öffnete sich eine Luke und einer der Krelquotten der Besatzung wollte das Raumschiff verlassen. Ganze Schwärme von Insekten und Kleintieren drangen in die Schleuse ein. Grauen und Entsetzen befiel die Krelquotten an Bord der ZUKUNFTSBOTE. Die zweite Welle drang in das Schiff ein. Diesmal waren es handspannenlange Tiere mit kleinen Greifern und einem Giftstachel, dessen Gift einen starken Juckreiz auslöste. Die Krelquotten verließen die ZUKUNFTSBOTE, wurden entwaffnet und psionisch behandelt. Die Insekten wurden zurückgerufen. Dschadda-Moi versuchte einen geistigen Angriff auf Hiros, der aber fehlschlug. Die Chadda wurde gefangen genommen. Hiros zielte mit seiner Waffe auf Dschadda-Moi. Als ein weißhaariger Fremder in seinem Rücken auftauchte, fuhr Hiros herum. Nun deutete seine Waffe auf den Fremden. Atlan tötete mit einem Schuss den Führer der Konserv-Psioniker. (Atlan 783)

Die Insekten wurden mit den gleichen Mitteln aus dem Schiff gebracht, mit denen sie in die ZUKUNFTSBOTE gelangt waren. (Atlan 783)

Rückkehr der Hyptons

Die STERNSCHNUPPE und die ZUKUNFTSBOTE konnten nun die Suche nach Anima fortsetzen. Doch bereits nach einer halben Stunde waren die Hyptons wieder da. Es blieb nur die schnelle Flucht in den Raum. Die Waffenstrahlen der Hyptons sowie die Raumtorpedos blieben wirkungslos. Dschadda-Moi verschwand mit der ZUKUNFTSBOTE aus dem System von Gezzel-7. An einem vorher abgesprochenen Ort trafen die Krelquotten und die STERNSCHNUPPE wieder aufeinander, um sogleich das nächste Hyperraummanöver durchzuführen. Die Hypton-Einheiten, die die beiden Schiffe verfolgten, materialisierten auf Kollisionskurs zueinander. Mindestens zwei der Schiffe explodierten. Die Hyptons hatten die Spur der STERNSCHNUPPE und der ZUKUNFTSBOTE verloren. Es blieb Atlan und Dschadda-Moi nichts anderes übrig, als auf den Abzug der Hyptons von Gezzel-7 zu warten, um die Suche nach Anima fortsetzen zu können. (Atlan 783)

Angriff der Fledermauswesen

Cirgro wurde von einer Hypton-Flotte angeflogen. Eine Flotte der Daila zerstörte in Zusammenarbeit mit Traykon-Schiffen die Einheiten der Hyptons. Nach der Vernichtung der Hypton-Flotten in Manam-Turu durch EVOLO, die Traykon-Schiffe und die Daila flog Dschadda-Moi nach Cirgro zurück. (Atlan 784)

Notwendige Suche

Die Krelquottin suchte noch immer nach dem Berg Cirgrum. Um von ihrem Volk vollkommen anerkannt zu werden, war es notwendig, dass sie die Eherne Tafel mit den eingravierten Namen vorweisen konnte. Und diese Tafel befand sich in dem Berg – zusammen mit etwa 19.000 Stelen. (Atlan 787)

Herrscherin

Dschadda-Moi umgab sich im Juli 3820 mit einer Anzahl von so genannten Wesiren, die ihre bisherigen Dienerinnen ersetzten. (Atlan 788)

Dschadda-Moi war zur Herrscherin der Krelquotten geworden. Dabei wusste sie zunächst gar nicht genau, warum ihr Volk einen Rückschritt in der Entwicklung durchgemacht hatte. Die Krelquotten weigerten sich, Kontakt mit den Völkern Manam-Turus aufzunehmen. Aus Angst vor ihren eigenen Fähigkeiten und durch das Fehlen der Glückssteine, die ihre Kräfte in Bahnen gelenkt hatten, kam Panik auf. Ein gewisser Ausgleich war die Rückkehr der Chadda. (Atlan 788)

Dschadda-Moi begann mit Erfolg auf ihr Volk einzuwirken. Sie verkündete, dass es auch ein Leben ohne Psi gäbe. Es wäre auch möglich, diese Fähigkeiten mit bestimmten parapsychischen Eingriffen los zu werden. Die Bathrer kannten mit ihrer Geisterprobe eine derartige Möglichkeit. (Atlan 788)

Außerdem war es notwendig, dass die Krelquotten den Völkern Manam-Turus Hilfe leisteten, um die alte Schuld der Torquanturs abzutragen. (Atlan 788)

Seit dem Tod ihrer Zofen kämpfte Dschadda-Moi mit gelegentlichen explosiven Ausbrüchen, die auf die Krelquotten allerdings aufbauend wirkten. Sie galt als Vorbild und wurde als Chadda akzeptiert, obwohl sie den Beweis aus der Vergangenheit nicht erbringen konnte. Es war wichtig, dass die Stelen und das Modell des Berges Cirgrum mit der Ehernen Tafel gefunden wurde, auf der die Namen aller Freundlichen Propheten vermerkt waren. (Atlan 788)

Der verschollene Berg

Als Goman-Largo und Neithadl-Off mit der STERNENSEGLER auf Cirgro landeten, wollten die beiden Gefährten die Stele SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG zur Chadda bringen, die die orakelhaften Sprüche eventuell deuten konnte. Doch im Verlauf einer Vorführung des Magiers Posariu wurden Goman-Largo und Neithadl-Off in eine unwirkliche Umgebung versetzt. Als sie in die Realität der Stadt der tausend Wunder zurückkehrten, wartete bereits die Chadda auf sie. Die Krelquottin verlangte, zum Versteck des Berges Cirgrum geführt zu werden. Doch die Mini-Stele, die dieses kannte, war verschwunden. (Atlan 788)

Trotzdem machten sich Dschadda-Moi, der Tigganoi und die Vigpanderin mit einem Gleiter zum Versteck des Berges Cirgrum auf. Auch ohne die Anweisungen der Stele konnte die Vigpanderin aus deren Hinweisen die Höhle einigermaßen lokalisieren. Die Chadda, Goman-Largo, Neithadl-Off und der krelquottische Pilot des Gleiters betraten den Stollen, der zu dem unterirdischen Flusslauf führte. In der Höhle, die das Wasser geformt hatte, befand sich das Modell. Der Berg Cirgrum reagierte auf die Anwesenheit der Chadda und meldete sich in den Bewusstseinen der Ankömmlinge. Er ordnete an, dem schwerverletzten Saltic zu helfen. (Atlan 788)

Nach der Rettung des Saltics erteilte die Chadda die Anweisung, Posariu am Verlassen Cirgros zu hindern. Vor allem die Stele SCHLÜSSEL ZUR WANDLUNG durfte nicht weggebracht werden. Alle 16.900 Stelen waren notwendig, um das Erbe des Volkes der Krelquotten zu bewahren. Als Errenos aus der Bewusstlosigkeit erwachte, teilte er dem Modulmann mit, dass Posariu die Stelen gestohlen hatte. Die Chadda brach schluchzend zusammen. Alles schien verloren. (Atlan 788)

Dschadda-Moi beugte sich über den Berg und vollführte seltsame Bewegungen mit den Handflächen durch die Luft. Dabei flüsterte sie. Die Luft begann unter der statischen Aufladung zu knistern. Als sich die Chadda wieder aufrichtete, hielt das Flüstern und Raunen an. Die Krelquottin sprach leise davon, dass der Berg die Personen zählte, für die er Transportenergie bereitstellen musste. Das Glasdach über dem Berg begann zu strahlen. Eine ovale Aura begann sich rasch auszudehnen. Der Berg und die ihn umgebende Landschaft schienen größer zu werden. Einen heftigen Entzerrungsschmerz verspürend, standen die Gefährten nach dem Erlöschen der Aura in einer etwa 300 Meter durchmessenden Halle. Im Zentrum befand sich die Eherne Tafel. Die Chadda und ihre beiden Helfer brachten die verbliebenen Stelen aus dem Berg in die Höhle. Posariu hatte etwa ein Drittel der Stelen gestohlen. Mehr als 100 Gleiter transportierten die Stelen in das Zentrum der Stadt der tausend Wunder. Noch einmal nahm Dschadda-Moi mit dem Modell Kontakt auf und bedankte sich bei ihm für die Erfüllung des Auftrages, den Dschamo ihr einst erteilt hatte. Das Modell meinte, dass der Diebstahl der Stelen durch Posariu keine negativen Auswirkungen haben würde. (Atlan 788)

Das Modell wurde auf Befehl der Chadda ebenfalls in einen Gleiter verladen. Im Zentrum der Zeltstadt wurde es von einem dichten Ring aus Psionikern geschützt. Dschadda-Moi präsentierte ihrem Volk die Stelen, die über den gesamten Planeten verteilt wurden. Das Zelt im Zentrum der Stadt der tausend Wunder mit dem Modell Cirgrum wurde zu einem Wallfahrtsort. Goman-Largo und Neithadl-Off wurden zu Ehrenbürgern von Cirgro ernannt und erhielten den Titel eines Cirgraners. Die Bitte der Chadda, als Berater auf Cirgro zu bleiben, lehnten die beiden ab. (Atlan 788)

Ein Freund EVOLOS

Die Stelen wandelten wieder über Cirgro und verbreiteten ihre Botschaften an alle Krelquotten mit positiver Ausstrahlung. Der Berg Cirgrum verkündete der Chadda, dass alles Wissen der Stelen und auch der Vergangenheit in ihm enthalten war und jederzeit abgerufen werden konnte. Die Krelquotten mussten keine Angst davor haben, die alten Fehler der Vergangenheit zu wiederholen, denn Manam-Turu war nicht Krelquan. Den letzten Satz dieser Unterredung würde Dschadda-Moi für lange Zeit nicht vergessen. Der Berg teilte ihr mit, dass er EVOLOS Freund war. (Atlan 788)

Schattenwesen

Dschadda-Moi hatte Anfang Juli 3820 ihr Volk größtenteils im Griff. Städte wurden auf Cirgro errichtet, vergessene unterirdische Anlagen erforscht. Auch auf der Welt der Krelquotten tauchten vermehrt schattenartige Wesen auf, die sich immer schwerer vertreiben ließen. (Atlan 790)

Die Chadda konnte eines der Schattenwesen in einer riesigen unterirdischen Maschinenhalle davon abhalten, sich wie üblich aufzulösen. Polkmir und Jutus unterstützten die Chadda dabei suggestiv. Die Herrscherin der Krelquotten packte das Wesen und nahm dabei Bilder fremder Welten, kleine Intelligenzen mit blauem Pelz und der Schwärze des Alls mit seinen unzähligen winzigen Lichtpunkten auf. Als sich der Name EVOLO in ihrem Bewusstsein formte, schreckte Dschadda-Moi zurück. Der Schatten nutzte die Gelegenheit und verflüchtigte sich mit einem spöttischen Lachen auf geistiger Ebene und dem Versprechen, sich schon bald wiederzusehen. (Atlan 790)

Während einer Beratung mit ihren Wesiren materialisierten mehrere schattenhafte Gestalten, die trotz der Schutzschirme um das Gebäude, die selbst für Teleporter unter den Krelquotten unüberwindbar waren, eingedrungen waren. Ein gewaltiger psionischer Druck zwang Dschadda-Moi in die Knie. Einige ihrer Unterwesire brachen zusammen und verloren das Bewusstsein. Telekinetische Kräfte rissen das Mobiliar aus den Verankerungen und wirbelten es durch den Raum. Die Chadda konnte mit ihren Kräften zwei der Schatten auflösen. Trotz des geistigen Verbundes, den sie mit ihren vier Wesiren bildete, war der Ausgang der Auseinandersetzungen schon vorherbestimmt. Die Schemen näherten sich der Herrscherin. (Atlan 790)

Drei Traykon-Schiffe verließen dicht über Cirgro den Linearraum. Dabei entstanden Stürme in den oberen Schichten der Atmosphäre, die auch auf der Oberfläche spürbar waren. Bei einem vierten Schiff handelte es sich um einen keilförmigen Raumer eines unbekannten Typs, an den seitlich konventionelle Jet-Triebwerke angeflanscht waren sowie stummelförmige Leitwerke für Atmosphärenflüge. Das Raumschiff war 30 Meter lang. Beim Überflug des Hauptkontinents entstand zwischen dem Keilschiff und der Oberfläche für kurze Zeit eine energetisch übergeordnete Brücke. Als der kleine Verband wieder beschleunigte und in den Linearflug überging, hatten die Krelquotten alle Hände voll zu tun, um die Flutwellen und die tektonischen Beben der Planetenkruste mit telekinetischen Kräften einzudämmen. Zwei längst erloschene Vulkane brachen wieder aus und verwüsteten unbewohnte Landstriche. (Atlan 790)

Erst jetzt bemerkten die Krelquotten, dass Dschadda-Moi und ihre vier Wesire verschwunden waren. Cirgro wurde in Alarmzustand versetzt, Raumschiffe starteten um das Sonnensystem zu überwachen. Vetti übernahm vorläufig die Befehlsgewalt über Cirgro. (Atlan 790)

Kidnapping

Die CUPU-DULZ brachte die Chadda und ihre vier Wesire in eine in Bau befindliche Station inmitten eines unwegsamen Gebirges auf Tobly-Skan. In einer nur spärlich eingerichteten Halle hielten sich bereits Thykonon, Allevzer, Chirtoquan, Kelloquan, Korran, Verstertuz und Questror auf. Dschadda-Moi wies einen telepathischen und hypnotischen Ausspähversuch Kelloquans mit einem telekinetischen Gegenangriff energisch zurück. (Atlan 790)

Zwei weitere Gefangene wurden gebracht. Chipol und Don Quotte betraten die Halle. Mit seiner unbekümmerten Begrüßung Dschadda-Mois brach der Daila das Eis. Schnell war das herrschende Misstrauen abgebaut. Die Bathrer, die Wesire der Chadda, der Gesandte Gurays, der Daila und der weißbepelzte Roboter verspürten einen stärker werdenden wohltuenden psionischen Einfluss, der von einem weiteren unbekannten Ankömmling ausging. (Atlan 790)

Thykonon und Dschadda-Moi erzählten Chipol von Pzankur, der sich nach Chmacy-Pzan und Bennerton aufgemacht hatte, dort aber von den Hyptons vertrieben worden war und mit der CUPU-DULZ nach Manam-Turu zurückgekehrt war, wo er sich von EVOLO losgesagt hatte und versuchte, selbst an Macht und Einfluss zu gewinnen. Die meisten der Schattenwesen waren Geschöpfe Pzankurs. Sie hatten die Stahlmänner angegriffen und die hier auf Tobly-Skan befindlichen Gefangenen entführt. Auf Aklard, Cirgro und Cairon waren Beobachter EVOLOS aktiv. Pzankur hatte es geschafft, die Führungsspitzen der wichtigen, psionisch begabten Völker in seine Gewalt zu bringen. Der unbekannte Gefangene, den noch niemand gesehen hatte, könnte dieser Pzankur sein. (Atlan 790)

Als Goman-Largo, Neithadl-Off und Errenos den Planeten mit der STERNENSEGLER erreichten, mussten sie vor den Häschern Pzankurs in ein unterirdisches Höhlenlabyrinth fliehen. Dort stießen sie auf Dartfur, der sich ihnen anschloss und sie zur Station GLIKK AMUN brachte. Die Station GLIKK AMUN wurde von den Gefolgsleuten Pzankurs belagert und beschossen. Als Druckmittel wurden von Pzankurs Chipol, Dschadda-Moi, Bathrer, Daila, Krelquotten und andere Vertreter der verschiedensten Völker benutzt. Diese wurden in Ketten gefesselt. Hinter jeder Geisel stand ein Bewaffneter. Plötzlich stand Tuschkan mitten in der von Trümmern übersäten Kommandozentrale. In einem Gürtel schien er verschiedene Geräte aufzubewahren. Tuschkan berührte diesen Gürtel und verschwand wieder. Die bewaffneten Helfer Pzankurs, die Geschütze und die Gleiter waren ebenfalls verschwunden. Die Gefangenen des von EVOLO abgespaltenen Psionischen Pakets standen ohne Fesseln bewegungslos da. Alles schien erstarrt zu sein. Nachdem Goman-Largo, Neithadl-Off, Errenos, Anima und Dartfur die Station verlassen hatten, schüttelten die Geiseln die Erstarrung ab. Plötzlich befanden sich alle im Gebirge nahe dem Stützpunkt. Tuschkan kehrte zurück, mit der Behauptung, dass alle Geiseln auf Tobly-Skan befreit wären. Er hatte auch ein Raumschiff organisiert. Anima und die Gefangenen wollten damit nach Barquass fliegen. (Atlan 795)

Angriff der Schemen

Dschadda Moi und die ehemaligen Gefangenen Pzankurs waren von Tobly-Skan nach Barquass unterwegs. Auf Wunsch der Chadda wurde der Kurs nach Cirgro geändert. Während des Fluges erschütterten heftige Stöße das Schiff. Eine schemenhafte Gestalt bewegte sich auf die Besatzung zu. Die Bathrer wendeten ihre Psi-Kräfte an, die aber von dem Schemen zurückgeworfen wurden. Einrichtungsgegenstände gingen zu Bruch und im Boden bildete sich ein Riss. Das unbekannte Wesen stürzte sich auf Don Quotte. Der Pelz löste sich von dem Robotkörper ab, der auch einen Arm und ein Bein verlor. Mit dem restlichen Körper Don Quottes verschwand der Schemen. Anima ließ den Flug nach Cirgro fortsetzen. Ohne zu wissen, was Anima wirklich wusste und wollte, stimmte Dschadda-Moi der Bitte zu, Anima in das Modell des Berges Cirgrum zu bringen. (Atlan 796)

Versammlung der Krelquotten

Auf Cirgro übergab Vetti die Regierungsgewalt an Dschadda-Moi. Die Herrscherin ließ sich mit ihren vier Wesiren, Vetti, Anima, Questror und den übrigen Bathrern aus dem Schiff mit einem Gleiter zum Berg fliegen. Manthey verweigerte Questror den Zutritt in das Modell. Die Steueranlagen im Inneren des Modells waren irreparabel zerstört. Doch Manthey brauchte sie nicht mehr. Eine neue Epoche brach an. Das LINK wurde benötigt und Dschadda-Moi musste sich ihrer Aufgabe bewusst werden. Manthey nahm die Eherne Tafel in sich auf. Um Manam-Turu vor dem drohenden Zerfall zu retten, durften weder Guray noch EVOLO zu Manthey gelangen. Nach dem Verlassen des Berges stürzte das Gebäude endgültig zusammen und begrub das Modell unter sich. Mit der beinahe bewusstlosen Anima auf den Armen stürmte Dschadda-Moi an den Rand der Stadt der tausend Wunder. Die Chadda wusste nun, dass sie das LINK-Bewusstsein wecken musste. Jeder Krelquotte musste zu einem Fragment-LINK werden. Die Stadt war jedoch wie leergefegt. Dschadda-Moi und Anima trafen auf Burlom, an den, wie auch an alle Bathrer und Krelquotten auf Cirgro, der Ruf ergangen war. Lediglich die Daila waren davon ausgenommen. Die Bathrer stellten das Brücken-LINK dar, da sie gewissermaßen eine Brücke zwischen Cairon und Cirgro errichten wollten, um alle Bathrer zu rufen. Bei der Beseitigung des Problems EVOLO würde es zahlreiche LINKS geben, die alle aktiv werden würden, da die Krelquotten ihre selbstgewählte Isolation aufgegeben hatten. (Atlan 796)

Die Krelquotten hatten sich in der östlich der Stadt liegenden Ebene versammelt. Eine kilometerlange Gasse in das Zentrum der Menge wurde freigelassen. Alle Krelquotten Cirgros waren hier versammelt. Dschadda-Moi begab sich zum Zentrum der Ebene. Anima blieb zurück. (Atlan 796)

Ansprache

Dschadda-Moi sprach zu ihrem Volk, den Torquanturs. Sie verkündete, dass EVOLO nicht der Feind wäre, der bekämpft werden musste. Es würde aber zu einer Auseinandersetzung mit ihm kommen. Die Chadda berichtete von der Vergangenheit und dem psionischen Impuls, der seit der Zündung der Psisonne in allem Lebenden und Unbelebten vorhanden war. Der Berg hatte seine beiden Aufgaben erfüllt. Einerseits bewahrte er das Wissen der Torquanturs und griff rechtzeitig in die Geschichte ein, andererseits sorgte er dafür, dass die Krelquotten zum richtigen Zeitpunkt das Richtige taten. Manthey schaltete sich ein. Er erklärte, dass die Torquanturs eine eigenständige Existenz führen würden – ohne Torquanturs und Krelquotten. Die Torquanturs würden zu Fragment-LINKS werden und den Bathrern helfen, deren Aufgaben als Brücken-LINK zu erfüllen. (Atlan 796)

Die Krelquotten verfielen in einen eigentümlichen Singsang, in dessen Verlauf ihr Pelz heller wurde und für alle Individuen eine einheitliche Farbe annahm. Anima verstärkte Dschadda-Mois Kräfte. (Atlan 796)

Auflösung

Die Krelquotten auf Cirgro baten die Daila, sie nach Barquass zu transportieren. Den Zeitpunkt des Abfluges würde jedoch nicht Dschadda-Moi bestimmen, sondern Vetti. Die Chadda wendete sich in einer psionischen Botschaft zum letzten Mal an ihr Volk. Sie erzählte von der Zündung der Psisonne, von den Irrtümern und Leistungen der Torquanturs, von ihrer eigenen Jugend, von ihrem Namen auf der Ehernen Tafel, ihrer Ernennung als Herrscherin, dem Aufbruch von Cirgro, um ihrem Volk das Trauma zu nehmen. Sie grüßte letztmalig ihr tapferes und edles Volk. Die Chadda begann zu schrumpfen und löste sich auf. Millionen psionischer Teilchen, von denen jedes ein winziges Fragment ihres Bewusstseins trug, drangen in die Körper der Krelquotten ein. Es gab kein Teilchen zuwenig und keines zuviel. (Atlan 796)

Quellen

Atlan 766, Atlan 767, Atlan 769, Atlan 771, Atlan 781, Atlan 783, Atlan 784, Atlan 787, Atlan 788, Atlan 790, Atlan 795, Atlan 796