Pluto

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Planeten des Solsystems

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Planeten Pluto. Für weitere Bedeutungen, siehe Pluto (Begriffsklärung).


Pluto war seit der Vernichtung Zeuts der neunte Planet des Solsystems. Entdeckt wurde er 1930. Benannt ist er nach dem griechischen Gott der Unterwelt, der sich selbst unsichtbar machen konnte.

Anmerkung: Auf der 26. Generalversammlung der Internationalen Astronomischen Union im August 2006 in Prag wurde Pluto am 24. August durch Abstimmung der Planetenstatus aberkannt. Er wird nun in die neudefinierte Klasse der Zwergplaneten eingeordnet. Seit September 2006 hat Pluto die Kleinplanetennummer (134340).

Inhaltsverzeichnis

150px-Hst pluto1.png
Astrophysikalische Daten: Pluto[1]
Sonnensystem: Sol
Galaxie: Milchstraße
Monde: 1 (Charon)
Typ: Eiswelt
Mittlere Sonnenentfernung: 5913,5 Mio. km (39,53 AE)
Jahreslänge: 247,7 Erdjahre
Rotationsdauer: 153 h 29 m
Durchmesser: 2390 km
Mittlere Dichte: 1,75 g/cm3
Schwerkraft: 0,059 g
Atmosphäre: keine, ist gefroren

Übersicht

Der Eisplanet Pluto ist im Vergleich zu den anderen Planeten ein kleiner, unspektakulärer Himmelskörper, dessen schwache Atmosphäre als Frost und Eis niedergeschlagen ist und so gut wie die gesamte Oberfläche bedeckt. Blassroter Staub, bestehend aus Stickstoff, und gespeist aus dem Gürtel, bedeckt seine Oberfläche.

Die Sonne erscheint von Plutos Oberfläche aus kaum heller als ein gewöhnlicher Stern.

Geschichte

20. Jahrhundert

Schon 1975 befand sich auf Pluto eine seit 1976 auch bemannte Station (PR 12 VI 5) mit einem Strukturtaster, der die Invasion der Topsider im Wega-System meldete. 1990 existierte auf Pluto außerdem das leistungsstärkste Observatorium des Solaren Imperiums. (PR 10)

21. Jahrhundert

2040 hatte die automatisch arbeitende Einflugkontrolle für das Solsystem ihren Sitz auf Pluto (PR 55 VI 5). 2042 wurde über die Hyperfunk-Relaisstation Pluto berichtet. 2044 war Pluto im Rahmen von Fall Kolumbus ein stark befestigter Stützpunkt der Solaren Flotte mit Reparaturwerften, schweren Bodenforts und Nachschubdepots. (PR 88)

22. Jahrhundert

Im Jahre 2103 besaßen die Springer unter Patriarch Catepan ein Handelskontor auf diesem Planeten. Aus begründeter Angst von Spionageaktivitäten und einem Handelskrieg erhielten die Händler keine Genehmigung ihre Niederlassung auf einem der inneren oder bewohnten Planeten zu errichten. Der Komplex bestand nur aus einem kleinen Landefeld, Lagereinrichtungen und einem Aufenthaltsbereich. Dort erschoss im Juni 2103 Thomas Cardif den Anti A-thól und brach dann nach Wanderer auf. (PR 112)

Mehr als zwanzig Kilometer von der Handelsmission entfernt lag das Abwehrfort Plut-6, dass mit Thermostrahlern schwersten Kalibers, Desintegratoren und Impulsgeschützen ausgestattet war. Wiederum einige Kilometer südlich lag eine gewaltige Orterstation und die erst im selben Jahr erbaute Relieftasterstation. Das gesamte Areal lag unter einem starken Schutzschirm, der dem Angriff von sechs Superschlachtschiffen standhielt. (PR 112)

Im Jahre 2112 befand sich die Kampfschule Herkules auf dem Planeten. (PR 130)

25. Jahrhundert

Im Jahre 2404 gab es auf Pluto unter anderem einen Stützpunkt namens Kennedy Space Base. (PR 281)

29. Jahrhundert

Im Jahre 2841 war auf Pluto die so genannte Quarantänestation Pluto eingerichtet. Diese Station war in einem riesigen Kuppelbau untergebracht. Das Gebäude war in zwei Sektionen unterteilt, die voneinander streng abgetrennt waren.

Im größeren Teil waren die Unterkünfte der von unbekannten und daher als potenziell gefährlich eingestuften Welten ankommenden Raumfahrer und Tiere untergebracht. Erst wenn sichergestellt war, dass keine eventuell gefährlichen Krankheitserreger eingeschleppt worden waren, durfte die Weiterreise zu den inneren Planeten des Solsystems in Angriff genommen werden.

Der öffentliche Teil der Station war selbst in zwei Sektionen unterteilt. In einer Sektion waren technische Anlagen, sowie die Funk- und Ortungszentrale und Mannschaftsunterkünfte untergebracht, in der anderen Sektion Vergnügungseinrichtungen und künstliche Landschaften. (Atlan 60)

PR0499.jpg
Heft: PR 499
© Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

Zerstörung im Jahr 3438

Während des massiven Angriffes der Takerer im Jahre 3438 wurde Pluto zerstört. Die takerische Flotte stützte sich vor allem auf die 130.000 Sammler, die Vascalo der Krumme dank der Final-Blockschaltung kontrollierte.

Dieser Missbrauch aktivierte das Selbstzerstörungsprogramm der Fundamentalprogrammierung der Urmutter. Der Planet Sikohat löste sich in 370.000 Sammler auf, die mit ihren Dimesextatriebwerken in die Milchstraße in das Solsystem flogen. Dort vereinigen sich alle 470.000 Sammler in nur 200.000 km Entfernung zu einer Stahlwelt mit 49.000 Kilometern Durchmesser. Das Gravitationsfeld der Stahlwelt war so groß, dass Pluto davon zerrissen wurde. Die Überreste Plutos bildeten einen neuen Asteroidengürtel am Rande des Solsystems.

Die aus allen Sammlern vereinigte Urmutter verglühte von innen heraus. Durch einen unbekannten Effekt wurde dabei der Hyperraum aufgerissen, und es kam zu schwersten Strukturerschütterungen. Die 1.400.000 takerischen Pedotransferer waren in den bisher von ihnen kontrollierten Sammlern gefangen und fanden in der restlos verglühenden Urmutter den Tod. (PR 499)

Namensgeber

Schiffsklassen, die nach Pluto benannt wurden

Weblink

Wikipedia: Pluto

Quellen

Fußnoten

  1. Zweimal Pluto: Einzelaufnahme (oben) und aus mehreren Aufnahmen berechnetes Bild (unten), fotografiert 1994 vom Hubble-Weltraumteleskop.
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