Argazaten

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Die Argazaten wurden von einem Teilvolk der Cappins, den Takerern, vor 200.000 v. Chr. gezüchtet. Die Takerer betrieben ihre Zuchtexperimente auf der Erde auf dem von ihnen Lemu genannten Kontinent, der später als Lemuria bekannt werden sollte.

Die Lemurer fassten die verschiedenen von den Takerern gezüchteten Arten unter den Oberbegriff Konos zusammen. Bei den Zyklopen, Pseudo-Neandertaler und Zentauren handelt es sich um weitere Arten von Konos.

Das Projekt lief unter der Bezeichnung »Unternehmen Tranat-System«. Ziel war es angeblich, eine ganze Rasse brauchbarer Pedopole als Gastkörper zu schaffen. Diese sollten auf Planeten des cappinschen Herrschaftsbereiches verteilt werden, um mit ihrer Hilfe alle Cappin-Völker zu unterwerfen.

Da die Konos nur unter dem Einfluss der Sextadimstrahlung der Blauen Türme auf der Halbinsel Genetika fruchtbar waren, blieben sie vermutlich auf Lemuria beschränkt.

Erscheinungsbild

Argazaten sind Fischmenschen. Sie sind Amphibien, haben also sowohl Lungen als auch Kiemen. Aus ihnen sollen angeblich die Delphine hervorgehen. (PR 427)

Charakterisierung

Über die Lebensweise und über ihre sozialen Fähigkeiten ist nichts bekannt. Sie haben eine gewisse Intelligenz und können durchaus zielgerichtet handeln. Sie sind eine ständige Gefahr für lemurische Schiffe. Die Argazaten attackieren die Schiffe mit Haftminen. Die Minen werden von den Zentauren geliefert, deren Befehle sie ausführen.

Geschichte

Die Argazaten sind ein Ergebnis takerischer Zuchtversuche. Was sich die Takerer von Amphibienwesen versprochen haben oder ob die Argazaten nur das Ergebnis eines missglückten Versuchs sind, ist ungeklärt.

Ziel war es angeblich, eine ganze Rasse brauchbarer Pedopole als Gastkörper zu schaffen.

Die Argazaten übten, neben den anderen so genannten Konos, einen besonderen Evolutionsdruck auf die erste Menschheit, die Lemurer, aus.

Vermutlich starben die Argazaten nach der Zerstörung der takerische Schaltstation auf der Halbinsel Genetika im Jahre 52.288 v.Chr durch Alaska Saedelaere und Lord Zwiebus aus. Möglicherweise waren jedoch einzelne Argazaten auch ohne Sextadimstrahlung fortpflanzungsfähig.

Die Lemurer verwendeten zumindest im Fall der Tarik in Omega Centauri genetisches Material der Argazaten für Umweltanpassungen.

Es ist anzunehmen, dass diese Geschehnisse im kollektiven Gedächtnis der ersten und der zweiten Menschheit weiterlebten und so Eingang in die Sagenwelt gefunden haben.

Quellen

PR 425, PR 426, PR 427, PR 429, Centauri 11