Atlan da Gonozal

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Person. Für ähnliche Begriffe, siehe: Atlan (Begriffsklärung).
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit Atlans Tarnidentitäten Hinrich Volkmar und Phil Holding. Für weitere Bedeutungen, siehe: Hinrich Volkmar (Begriffsklärung) und Phil Holding.
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit Atlans Tochter Aieta Jagdara. Für weitere Bedeutungen, siehe: Aieta Jagdara (Begriffsklärung).

Kristallprinz Atlan da Gonozal (* 35. Prago des Dryhan 10.479 da Ark / 9. Oktober 8045 v. Chr.) ist der wohl älteste lebende Arkonide überhaupt. Seine 10.649 Jahre in vermutlich verschieden langen Tiefschlafphasen auf Traversan mitgezählt, bringt er es auf ein Alter von rund 23.400 Jahren. Über viele Jahrtausende hinweg ist er ein zuverlässiger Wegbegleiter der Menschheit und einer der engsten Freunde von Perry Rhodan.

Sein Geburtsname ist Mascaren da Gonozal. (Atlan 100, S. 74)

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© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Herkunft

Er ist der Sohn von Mascudar da Gonozal, der als Gonozal VII. der 207. Imperator des Tai Ark'Tussan war. (Atlan 100, Blauband 14, S. 280, Traversan 8)

Seine Mutter war Imperatrix Yagthara Agh'Hay-Boor. (Atlan 179, Atlan-Extra 1)

Atlans Geburtsname lautete auf Wunsch seines Vaters Mascaren da Gonozal, doch seine Mutter nannte ihn heimlich »Atlan«. Der Name geht auf Tran-Atlan, einen der Zwölf Heroen der arkonidisch-lemurischen Sage zurück. Er diente dem Jungen auch als Tarnname während seines Kampfes um den Thron Arkons. (Atlan 100, S. 74)

Erscheinungsbild

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Atlan (Mitte)
Heft: PR 500 – Innenillustration 5
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Atlan ist 1,87 Meter groß. (Perry Rhodan-Lexikon I) Seinen athletisch durchtrainierten Körper (PR 50) weiß er mit geschmeidiger Lässigkeit zu bewegen. (PR 245)

Seine weißblonden Haare trägt er arkonidentypisch knapp über schulterlang (PR 50), allerdings ist die Iris seiner Augen nicht von dem intensiven Rot wie bei anderen Arkoniden. (PR 88)

Anmerkung: Die Schilderung seiner Haarfarbe ist nicht einheitlich, sondern wechselt: z. B. schneeweiß (PR 187), silberweiß (PR 205), albinotisch weiß (PR 259), silberhaarig. (PR 360)

Auch seine Haut ist sonnengebräunter als für Arkoniden typisch. (PR 360) Sein markantes, scharf geschnittenes Gesicht (PR 94) ziert eine Schwertnarbe auf der linken Wange, eine Erinnerung an seine bewegte Vergangenheit. (PR 179)

Seine Stimme ist tief und klangvoll (PR 304); während seiner Einsätze wird sie häufig als befehlsgewohnt, scharf, hart, schneidend und streng beschrieben. (PR 107)

Während seiner langen Wanderschaft auf der Erde war er mehrfach gezwungen, seinen Zellaktivator durch Verschlucken vor dem Zugriff Fremder zu retten. (PR-TB 74, PR-TB 305) Später musste dieser mit den primitiven Mitteln der damaligen Medizin wieder heraus operiert werden. Als Folge davon ist seine Bauchdecke mit Narben verunstaltet. (PR 54, PR 107) Eine kosmetische Operation kam für ihn anscheinend nie in Frage.

Siehe auch: Galerie Atlan da Gonozal

Charakterisierung

Atlans energischer und kämpferischer Charakter, der sich vor allem in Einsätzen durch eine gewisse Rücksichtslosigkeit und Kompromisslosigkeit auszeichnet (PR 217, PR-TB 97), kann durchaus als »knallhart« bezeichnet werden. (Werkstattband) So greift er oft konsequent und kompromisslos durch, meistens härter, als es sein Freund Perry Rhodan für gut halten würde.

Zitat: [...] »Während meiner Zeit hätten sie zehn Minuten nach dem Verbrechen die Schleuse passiert, aber ohne Schutzanzug!« [...] (PR 500)
Zitat: [...] »Meine Erfahrungen als arkonidischer Admiral hatten mich gelehrt, notfalls mit gebotener Härte vorzugehen. [...] Eins war mir klar: Perry hätte das niemals getan. Aber ich war nicht Perry. Zum Glück. Es musste auch jemanden geben, der dem Feind nicht immer wieder die Hand reichte und in Ausnahmefällen auch rücksichtslos vorgehen konnte. Und er würde mich deshalb zur Rede stellen. Aber damit konnte ich leben.« [...] (PR 2398, S. 56)

Seine kaltschnäuzige und pragmatische, dabei oft ungeduldige Art (PR 250, PR 500), die sich gern in beißendem Spott Luft macht (PR 218), wird einerseits als typisch arkonidisch gedeutet, liegt aber andererseits in seinem bewegten Leben in Kampf und Krieg begründet, das auf Sicherung des eigenen Lebens ausgerichtet sein musste. Darum agiert er auch stets mit äußerster Vorsicht und Besonnenheit. Obwohl sein Leben von Kampf und Krieg geprägt ist, gehen seine Erlebnisse nicht spurlos an ihm vorüber; er trifft kompromisslose Entscheidungen nicht leichtfertig und zieht Verhandlungen mit dem Feind unbedingt vor. (PR 287)

Zitat: [...] »Sein langes Leben war in den Aktionen vom Verstand und nur von diesem geleitet worden; die Idee hinter den Aktionen war erfüllt von einer tiefen Humanität.« [...] (PR-TB 56)

Der erfahrene Arkonide, dem seine enorme geistige und seelische Stabilität und ein schier unglaubliches Durchhaltevermögen hilft, die schweren Zeiten seines Lebens zu überstehen (Blauband 1 ff.), zeichnet sich durch Ehrgeiz (Atlan 122), Scharfsinn und eine ungeheuer rasche Auffassungsgabe aus, die durch telepathische Hinweise seines Extrasinns, mit dem er Zwiesprache hält, unterstützt wird. Sein überragendes strategisches Können, seine gewitzten Taktiken und legendären Psychofeldzüge (PR 50) bringen ihm Beinamen wie gerissener Fuchs (PR 120) oder galaktisches Schlitzohr (PR 1517) ein.

In seiner Anfangszeit bei den Terranern verhält sich Atlan oft aufbrausend und gefühlsbetont (PR 50), Eigenschaften, die dem Volk der Arkoniden ebenso zugeschrieben werden (PR 50) wie ihr sprichwörtlicher Stolz und ihre Arroganz – die auch Atlan auszeichnen. (PR 83) Der uralte Admiral, der einerseits als das personifizierte Misstrauen gilt, übervorsichtig und argwöhnisch, ist aber auch der »ewig Jungenhafte« (Werkstattband), der Begeisterungsfähige, der z. B. angesichts terranisch-arkonidischer Technik die Fassung verliert (PR 50):

Zitat: [...] »Leute meiner Art können [...] gesundheitsschädigend schockiert werden.« [...] (PR 50)

Bisweilen gelingt es ihm, seine Gefühle hinter einer Maske kühler Unnahbarkeit zu verbergen. (PR 404) Seinen Freunden stand er schon in seiner Jugendzeit loyal zur Seite. Später ist er ein aufrichtiger und treuer Freund der Terraner, deren steinigen Weg zu den Sternen er mit hohem persönlichem Einsatz begleitet. (PR 288) Als »Sicherheitsfanatiker« ist ihm der Elan, mit dem die Terraner an eine Sache herangehen, gelegentlich zu groß.

Zitat: [...] »Ihr Terraner lernt es nie. Wild wie Steppengäule, rücksichtsvoll wie eine Axt im Walde und so widerspenstig wie der Henker von Paris.« [...] (PR 250)

Dann flucht er in alt-terranischen Sprachen (PR 500) oder gibt (in passenden wie unpassenden Momenten) Weisheiten aus seinem langen Leben zum Besten.

Zitat: [...] »Kein Preis ohne viel Fleiß«, sagte Atlan. »Altes arkonidisches Sprichwort.« [...] (PR 440)

Von seinen Mitstreitern und Untergebenen verlangt er im Einsatz unbedingten Gehorsam (PR 60, PR 259), weiß sie aber auch bei Laune zu halten durch die Würdigung ihrer Arbeit und ihres selbstständigen Handelns (PR 223) – und durch eine hochwertige Bordverpflegung auf den Raumschiffen der USO. (PR 288) Gleichzeitig zeigt er Verständnis und Toleranz für ihre Schwächen. (PR 426, Blauband 1 ff.) Ein Mitstreiter Atlans nennt den Arkoniden einen (Zitat) [...] »unbequemen Menschen, starrköpfig und hart, aber gerecht und gütig.« [...] (PR-TB 177)

Alles in allem sagt man ihm eine charismatische Ausstrahlung nach. (PR 1868)

Besondere Fähigkeiten

Sein Extrasinn wurde mit 18 Arkonjahren durch die ARK SUMMIA aktiviert. (Atlan 100, S. 72/74, Blauband 17, S. 281) Seither verfügt er über einen Logiksektor und ein fotografisches Gedächtnis. Dank eines speziellen, auf seine Individualschwingungen geeichten Zellaktivators kosmokratischer Herkunft ist Atlan relativ unsterblich. (PR 50, PR 54)

Seine langjährige Dagor-Ausbildung, die er schon in seiner Jugend auf Gortavor begonnen und später während seiner ARK SUMMIA-Ausbildung und auf der Galaktonautischen Akademie von Iprasa fortgesetzt hatte, schloss er mit dem zweithöchsten Rang des Dagor-Großmeisters ab. (Traversan 4)

Ihm haftet seit 427 NGZ die Aura eines Ritters der Tiefe an (PR 1216), obwohl er sich später von den Kosmokraten losgesagt hat. (PR 1272)

Atlan privat

Privat zeigt der nüchterne arkonidische Flottenadmiral auch andere Facetten seines Wesens: In entspannter Atmosphäre kann er charmant und locker sein, ein Schöngeist und Romantiker, der Musik (PR 70, Blauband 1 ff.) und schöne Frauen (PR 296, Blauband 1 ff.) ebenso liebt wie das Gespräch mit klugen Leuten. Daneben ist er der terranischen Flora zugetan – er kann sich z. B. für Nelken in allen Farben begeistern. (PR 288)

Auch einem reichhaltigen, guten Essen samt korrespondierenden alkoholischen Getränken in einem gemütlichen Restaurant ist der ansonsten genügsame Admiral nicht abgeneigt. (PR-TB 89) Den Geruch von Knoblauch verabscheut er übrigens zutiefst. (Blauband 8, S. 357,362)

Anmerkung: Dagegen heißt es an anderer Stelle: Zitat: [...] »Ich holte mir eine Schüssel voller Salat, aus Zwiebeln, Lauch und Knoblauch gemischt« [...] (PR-TB 199)

Kaffee trinkt er in allen Lebenslagen, auch gern und häufig im Dienst (PR 318); den berühmten Schuss Alkohol fügt er aber nur bei privaten Gelegenheiten hinzu, speziell zu seiner Regeneration nach den entkräftenden Zeitabenteuer-Erzählungen. (PR-TB 86) Erholung sucht der agile Hüter der Menschheit, etwa während seines Exils auf Terra, am liebsten an einsamen Stränden – und in weiblicher Gesellschaft. (PR-TB 108) Er schätzt den Luxus schneller, komfortabler Gleiter, sowie den seines kostbar eingerichteten Bungalows. (PR-TB 56)

Zu Kindern hat Atlan prinzipiell ein gutes Verhältnis – wenn sie in seinem Interesse handeln. (Atlan 146, PR-TB 200) Allerdings greift er gegenüber Perry Rhodans Söhnen auch schon mal zu körperlicher Züchtigung in Form von Ohrfeigen, wenn er sich hintergangen fühlt.

Zitat: [...] »Ich drehte ihn mit einem Hebelgriff auf den Rücken, riß die Impulswaffe aus der offenen Halfter und versetzte ihm dann den zweiten Schlag, der aber schon mehr als Ohrfeige gedacht war. [...] Thomas Cardif hatte die gesamte Galaxis betrogen, und niemand hatte es bemerkt! Ich ohrfeigte ihn weiter, und er begann um Gnade zu flehen.« [...] (PR 116)
Zitat: [...] »Plötzlich holte Atlan aus und versetzte dem Freihändler eine schallende Ohrfeige. »Michael Reginald Rhodan«, sagte Atlan gelassen. »Das war dafür, daß du in Zukunft weißt, daß man einem alten Lehrmeister mehr Vertrauen entgegenzubringen hat.« [...] (PR 323)

Tiere begleiten den ruhelosen Arkoniden eher selten. Während seiner Wanderung durch die Geschichte der Menschheit steht er Katzen beispielsweise neutral-wohlwollend gegenüber (Blauband 12, S. 385), fühlt sich aber von den überall anzutreffenden, zumeist ungepflegten, Hunden gestört. In seinen Augen kläffen sie zu viel und verunreinigen mit ihrem Kot die Straßen. (PR-TB 180) Aber er hat seinen braun-weißen Hengst namens Bruno gern; er spricht mit ihm, während er ihn striegelt. (Blauband 12, S. 324) Und während seiner Zeit als Imperator Arkons, zu Beginn des 22. Jahrhunderts, besitzt er die verspielte Boxerhündin Moku, ein Geschenk Perry Rhodans, die ihm sehr am Herzen liegt und deren Gesellschaft und bedingungslose Treue er nicht mehr missen möchte. (PR 107)

Trotz seiner Lebenserfahrung und des großen Überlebenspotenzials gelingt es ihm nicht, seine Begleiterinnen lange zu halten – beziehungsweise diesen nicht, »ihn« lange zu halten – sie sterben meist früher oder später eines gewaltsamen Todes. (Blauband 1 ff.)

Gefährtinnen und Nachkommen

Der Arkonide führte zuweilen ein ausuferndes Liebesleben. Viele seiner Beziehungen waren kurz und ohne Folgen, doch einige hatten Konsequenzen. Es ist aber gut möglich, dass ihm nicht alle seine Nachkommen bekannt sind, da er nicht immer von einer Schwangerschaft seiner Freundinnen erfuhr. Auch über die Zeugung von Kindern während seiner Zeit auf Traversan ist bislang nichts bekannt.

Für eine (insoweit) komplette Aufstellung von Atlans Gefährtinnen und eventueller Nachkommen, siehe: Atlans Gefährtinnen.

Bekannte Nachkommen

1. Atlan hatte mit der Varganin Ischtar einen Sohn mit Namen Chapat, den er als suggestiv begabten Embryo erlebte. Ischtar verließ Atlan und seine Freunde mit dem Säugling, um einen geeigneten Platz für seine Förderung zu finden. Durch seine Suggestivkräfte drohte Chapat zu einer Gefahr für die Kraumon-Rebellen zu werden. (Atlan 221) Erst etwa 11.000 Jahre später bekam Atlan seinen Erstgeborenen wieder zu sehen. Er erlebte mit ihm ein paar Abenteuer in der Vergangenheit, (Atlan 163 ff.) lehnte es aber ab, ihm zu Ischtar zu folgen, die angeblich seine Hilfe benötigte. Chapat verschwand darauf in Raum und Zeit.

2. Shahi, die sogenannte »Schwarze Göttin«, Herrscherin der Stadt Mo'enscho'tharro (Mohenjo-Daro) im Industal, benutzte den Arkoniden, um nach einer von ES inszenierten Legende von ihm eine Tochter zu empfangen, die ihre Nachfolge antreten oder eine andere bedeutende Stadt gründen und regieren sollte. Die Tochter erhielt den mythischen Namen Aiv, nach einer vor Jahren von ES platzierten Androidin. Atlan sah seine Tochter nur als Baby, bevor ES ihn von Mohenjo-Daro aus direkt in die Kuppel versetzte. Das war wohl auch in Shahis Sinn, Aiv sollte ausschließlich ihre Zukunftspläne verwirklichen. (PR-TB 152)

3. Die Amazone Aieta Demeter, die von Atlan einen Sohn einforderte, den sie Toxatlan nannte, (Blauband 5, S. 410 ff.) verließ nach seiner Geburt ihren Stamm und lebte für ihre Überzeugung, dass er für Höheres bestimmt sei. Sie investierte ihr Vermögen für seine umfassende Ausbildung. Knapp 20-jährig trennte sich Toxatlan von ihr, zog fort und wurde berühmt. Die Amazone wollte nicht, dass Vater und Sohn einander kennenlernten, zu groß waren ihrer beider kulturellen Unterschiede. Zitat: [...] »Du wirst ihn nicht finden« [...], wies sie Atlan ab, als er nachfragte.

4. Mit der Indianerin Lachender Schatten hatte Atlan eine Tochter namens Schwarzer Mond, in der Sprache der Sioux Aieta Jagdara. Ihre Kindheit verpasste er, weil er im Tiefschlaf lag, aber er traf Vorsorge: sein Roboter Amir Darcy Boog half der Mutter bei der Erziehung in der Maske eines Farmers und Rico sorgte für ihre arkonidische (Hypno-)Schulausbildung. Die beiden Roboter jubelten ihr sogar einen Peilsender unter, zu wessen Sicherheit auch immer. Als Atlan die 15-Jährige traf, unterstützte er sie dabei, sich fortzubilden und eröffnete ihr Wege zum Erfolg. (Blauband 13, S. 166 ff.) In Anspielung auf diese Tochter wurde Atlan in einer Falschen Zeitlinie unter dem Tarnnamen Vater des Schwarzen Mondes gerufen. (PR 2812)

5. Mit Theta da Ariga hatte Atlan eine Tochter – Jasmyne da Ariga. Die arkonidische Imperatrice hatte sie ihm verschwiegen, aber Atlan sah während einer Audienz ihr Bild und zog die richtigen Schlüsse. Er akzeptierte Thetas Entscheidung, ihn herauszuhalten. (PR-TB 409) Nach der Ermordung ihrer Mutter tauchte Jasmyne vor den zu erwartenden Attentaten unter. Atlan lernte sie erst in ihrem 121. Jahr kennen. (PR 2239)

Nachkommen des Extrasinns

Sein Extrasinn hat mit Wöbbeking einen »Sohn«, Chybrain. (Atlan 600)

Andere Identitäten

Im Laufe seines langen Lebens trat Atlan in vielen Identitäten auf. Unter anderem als:

Geschichte

Frühe Jahre

35. Prago des Dryhan 10.479 da Ark (9. Oktober 8045 v. Chr.) (Atlan-Extra 1, S. 7+8)

Atlan wurde als Kristallprinz (satr.: Gos'athor), (PR 60) und Nachfolger seines Vaters Mascudar da Gonozal nach 23 Ehejahren (27 Jahren Terrazeit) auf der Kristallwelt geboren. (Atlan 100) Seine Erziehung lag in den Händen von Kristallmarschall Selamon da Quertamagin und Merikana Agh'Hay-Boor. (Blauband 17, S. 317)

17. Prago des Tarman 10.483 da Ark (28. April 8040 v. Chr.) (Atlan-Extra 1, S. 8)

Seine Erhabenheit Imperator Gonozal VII. wurde während eines Jagdausfluges auf dem Planeten Erskomier durch die Schergen seines Halbbruders Veloz da Gonozal ermordet; in der Öffentlichkeit wurde ein Jagdunfall als Todesursache angegeben. (Atlan 100, S. 74, Atlan 179) Noch am gleichen Tag brachten der Leibarzt (ark.: Bauchaufschneider) des getöteten Imperators, Fartuloon, und Merikana Agh'Hay-Boor – die Schwester der Imperatrix – den unmündigen Gos'athor Mascaren entgegen dem anfänglichen Widerstand seiner Mutter, Imperatrix Yagthara, in Sicherheit. (Atlan 179)
Die Verfolgerschiffe der Tu-Gol-Cel wurden von den Schiffen des De-Keon'athor Tormanac da Bostich (Blauband 17, S. 274), Erzfürst des »Schneeflöckchen« genannten Kugelsternhaufens Cerkol, abgeschossen. (Blauband 17, S. 375) Es erfolgte eine Übernahme der Staatsgeschäfte durch Veloz da Gonozal, zuerst im Namen des unmündigen Kristallprinzen; kurze Zeit später aber löste er den Großen Rat auf (Atlan 100, S. 74), erklärte den verschwundenen Gos'athor für tot und ernannte sich selbst zum absoluten Herrscher unter dem Imperatorennamen Orbanaschol III. (Blauband 17, S. 376)
Der kleine Kristallprinz Mascaren wurde in »Atlan« umbenannt, den eigentlichen Namenswunsch der Mutter Yagthara (Atlan 100, S. 74) – nach Tran-Atlan, dem mythischen und legendären Barden und Schwertkämpfer, der zu den sagenhaften zwölf Heroen gehörte und der der mythische Gründer der ersten Dagor-Schule war. (Atlan-Extra 1)
Anmerkung: Der Name sollte späterhin noch von großer Bedeutung sein. Vergleiche unter anderem PR-TB 402 und PR-TB 411.
Imperator Gonozal VII. hatte bereits zu Lebzeiten ungeheure finanzielle Mittel und Ausrüstungsgüter für seinen Sohn und dessen weitere Erziehung zur Verfügung gestellt. Fartuloon wurde zu seinem Mentor. Atlan-Mascarens Individualdaten wurden von Getreuen aus dem großen Robotgehirn der Kristallwelt unter Einsatz ihres Lebens gelöscht. Fartuloon brachte den Prinzen mit Hilfe hochstehender Flottenoffiziere, unter ihnen auch Tormanac da Bostich, in Sicherheit. (Atlan 100, S. 74)
Aufgezogen wurde Atlan-Mascaren von Fartuloon und von seiner Tante Merikana Agh'Hay-Boor, der jüngeren und weitaus energischeren Schwester seiner Mutter (Atlan 179), auf einer der Randwelten des Imperiums namens Gortavor, ohne jedoch Kenntnis von seiner wahren Herkunft zu haben. (Atlan 88 – Atlan 100) Dort erhielt Atlan-Mascaren eine erstklassige Schul- und Hochschulausbildung, da er von vielen Spitzenwissenschaftlern des Imperiums unterrichtet wurde. (Atlan 100, S. 75)
Seine Tante Merikana verschwand später (d. h. vor der Coroma 10.496 da Ark); ihr weiterer Verbleib ist ungeklärt. (Blauband 17, S. 375)

10.486–10.489 da Ark (8036–8033 v. Chr.)

Vom 14. Tedar 10.486 da Ark (17. März 8036 v. Chr.) bis 11. Messon 10.489 da Ark (16. August 8033 v. Chr.) erlernte Atlan das Garrabo-Spiel. Davor musste er die Spielfiguren selbst aus einem Stück Oressa-Rotholz schnitzen. (PR 2547)

7. Prago der Coroma 10.496 da Ark (6. Mai 8024 v. Chr.) (Blauband 17, S. 13)

Beginn der Abenteuer um den Gos'athor Atlan-Mascaren und Fartuloon den Bauchaufschneider und deren Kampf gegen den Usurpator Orbanaschol III. und um den Thron des Tai Ark'Tussan. (Atlan 88 – Atlan 299)

17. Prago des Messon 10.497 da Ark (3. Februar 8023 v. Chr.) (Blauband 17, S. 281)

Atlan empfing in der Identität des Macolon nach bestandenen ARK SUMMIA-Prüfungen die Extrasinn-Aktivierung auf der Prüfungswelt Largamenia. (Atlan 100, Traversan 8)
Anmerkung: Atlan-Extra 1, S. 9 gibt den 28. April an.
Beginn der Suche nach dem Stein der Weisen. (Atlan 142 ff.)

10.498 da Ark (8022 v. Chr.)

Fortsetzung der Suche nach dem Stein der Weisen und den Hinterlassenschaften der Varganen. Atlan zeugte Chapat mit Ischtar. (Atlan 166) Versetzung in den Mikrokosmos der Dnofftries (Atlan 188 ff.) und auch in den Mikrokosmos der Varganen. (Atlan 193 ff.)

17. Prago des Dryhan 10.500 da Ark (9. Juli 8020 v. Chr.) (Atlan-Extra 1, S. 11)

Anmerkung: Atlan-Extra 1, S. 11 gibt den 15. Juli an.
Orbanaschol III. fiel am 17. Jahrestag seiner Inthronisation, respektive Machtübernahme, seinem eigenen Fallensystem zum Opfer; er wurde durch einen Energiestrahl getötet. (Atlan 299, S. 60)
Es folgte die Thronübernahme durch Upoc da Gonozal, einen weiteren Halbbruder des ermordeten Mascudar da Gonozal (Gonozal VII.), als 209. Imperator des Tai Ark'Tussan. Der geniale Musiker und Komponist nannte sich sofort nach seiner Ernennung durch das Militär um Sonnenträger Tarts in memoriam nach seinem ermordeten Halbbruder Gonozal VII. (Atlan 299, S. 59)
Anmerkung: PR-TB 396 und Blauband 1, S. 9 nennen ihn »Upoc I.«, aber diesen Thronnamen führte er offiziell nie.
Sonnenträger Tarts schlug Atlan nun vor, der arkonidischen Raumflotte beizutreten, die Männer wie ihn dringend brauchte – gerade im Hinblick auf die anhaltenden Methankriege und die daraus resultierende ethisch-moralische Krise. Auch Atlans Ziehvater Fartuloon war dieser Ansicht, und so stimmte Atlan schließlich zu. (Atlan 299, S. 61) Er nahm an den Kämpfen gegen die Maahks teil. Sonnenträger Tarts wurde zu seinem Ausbilder und Freund. (Blauband 1, S. 9, Traversan 8)

10.502 da Ark (8017 v. Chr.)

Atlan beteiligte sich an der Niederschlagung des Nopoleter-Aufstandes. Als Aufständische versuchten, für Arkon bestimmte Nachschubgüter abzufangen, wurden sie auf Gattarom (Arkon XI-25), der frühere 17. Mond von Bhedan zur Landung gezwungen. Der Mond wurde auf Befehl von Imperator Gonozal VII. durch eine Arkonbombe vernichtet. (PR 86, Blauband 14, S. 267 f.)

1. Prago des Eyilon 10.503 da Ark (11./12.9. 8017 v. Chr.) (Atlan-Extra 1, S. 11)

Der Kristallprinz begann seine Ausbildung an der höchst elitären und leistungsorientierten Galaktonautische Akademie von Iprasa auf dem Planeten Iprasa. (PR 86, PR-TB 230, PR-TB 409, Traversan 8, Blauband 14, S. 27) Aufgenommen wurden von 1000 Bewerbern etwa 10 Kandidaten.
Anmerkung: In Blauband 1, S. 9 heißt es, Atlans Eintritt in die Akademie sei gleichzeitig mit seinem Eintritt in die Raumflotte erfolgt.
Während seiner Ausbildungszeit nahm er dreimal am Karaketta-Rennen auf Arkon I teil, kam dabei aber nie unter die ersten Sieben. (Traversan 11)

Ende 10.511 da Ark (Anfang 8006 v. Chr.) (Castors Splitter 4)

Atlan schloss die Akademie als Wissenschaftler und Techniker 1. Klasse ab. Seine Fachgebiete waren unter anderem Kosmokolonisations-Infrastrukturplanung (Atlan X 2), Xenopsychologie, Hochenergie-Ingenieurwesen (PR 50, Blauband 1, S. 9, Traversan 8), Kosmo-Strategie und Kosmo-Taktik.

10.512 da Ark (8006 v. Chr.)

Atlan wurde nach rund zehnähriger Ausbildung (Blauband 14, S. 27) zum Has'athor (»einfacher Sonnenträger«, entspricht dem irdischen Rang eines Admirals) befördert und übernahm am 1. Prago der Hara 10.512 da Ark (11. Juni 8006 v. Chr.) (Castors Splitter 4) das Kommando über die Spezialeinheit  132. Imperiums-Einsatzgeschwader »Kristallprinz«. (Blauband 1, S. 9, Traversan 8) Der erste Einsatz führte das Geschwader zwei Pragos später (Castors Splitter 4) in das System der echsenartigen Dron. Von deren Heimatwelt aus, dem achten Planeten der Sonne Dorgshi, versuchte ein Arkonide, ein eigenes Mini-Imperium zu errichten. Diese Revolte wurde »arkongemäß« blutig niedergeschlagen. Atlan schloss in diesem Zeitraum Bekanntschaft mit Sinyagi da Ettorkhal. (PR 60, Blauband 15, S. 32)
Am 11. Messon 10.512 da Ark (29. Oktober 8006 v. Chr.) (PR 2576) wurde Atlan vom Großen Rat von Arkon nach Larsaf-System beordert, um dem Notruf des von Visal IV nach Larsa umgesiedelten Kolonisten Tonth nachzugehen. Er verhaftete den Administrator (Erster Tato) von Larsa, Amonar da Cirol, der sich als ehrgeiziger und ungerechter Herrscher erwiesen und seine Befugnisse weit überschritten hatte. Amonar wurde abgesetzt und, nach Atlans Überzeugung, auf Arkon zur Abtötung seines Willenszentrums verurteilt. (PR 60 Kap 4, Traversan 6 )
Am 15. Messon (3. November) (Obsidian 8, S. 35) wurden Atlan und seine Offiziere auf Larsa zu einem Empfang in das Haus Trentos, des Chefmathematikers der dortigen Forschungszentrale, eingeladen, (PR 60 Kap 4) eine Körperprojektion des Cynos Sardaengar. (Obsidian 8, S. 35, Obsidian 12, S. 27)
Einen Tag später besuchte Atlan Larsaf III, um ein geeignetes Siedlungsgebiet für die von Larsa umzusiedelnden Zakreber zu finden. Auf dem Inselkontinent Atlantis, den sein Vertrauter Tarts nach ihm benannt hatte, gründete er eine Militärkolonie. (PR 60 Kap 5)
Eine Woche später siedelte Atlan die zakrebischen Siedler von Larsa nach Atlantis auf Larsaf III um. Weitere vierzehn Tage später erreichte die arkonidische Transportflotte Atlantis, die Kolonie wurde ausgebaut. Atlan verließ Larsafs System, um unter Admiral Sakàl weiter an den Kämpfen gegen die Maahks teilzunehmen, (PR 60 Kap 5) die Mitte 10.512 da Ark (8006/8005 v. Chr.) in eine heiße Kriegsphase getreten sind. (PR-TB 396, S. 69)
Anmerkung: Atlan-Extra 1, S. 11 datiert die heiße Phase auf Ende 10.512 da Ark (8005 v. Chr.)
Auf dem Flottenstützpunkt Alslafton VI stockte Atlans Einsatzgeschwader seine Vorräte auf. Währenddessen trafen aus dem Nebelsektor Besorgnis erregende Nachrichten ein; es schien fast, als hätten sich plötzlich alle nichtarkonidischen Intelligenzen gegen das Große Imperium verschworen. Als Atlan dann endlich auf dem vorgeschobenen Stützpunkt Jangtu eintraf, um sich bei Admiral Sakàl zu melden, hatte er das Larsaf-System und die dortigen Vorgänge längst vergessen. Das Arkonidenreich rang um sein Weiterbestehen in seiner alten Form. Der Methankrieg nahm letztlich alle Kräfte in Anspruch. (PR 60)

11. Tedar 10.513 da Ark (14. Februar 8004 v. Chr.) (Splitter 4, PR 2368, S. 61)

23. Auffangschlacht im Krieg gegen die Methanatmer – Trotz Verlustes seiner gesamten 9. Flottille unter dem Befehl von Sonnenträger Kwan von Arthamin siegte Atlan mit seinem Geschwader im Khorsal-System über die Flotte von Großadmiral Grek-1108. Der Sieg bestand darin, die Methans auch diesmal von einem direkten Vorstoß nach Arkon abgehalten zu haben. Im Lauf der Kämpfe wurde die Doppelsonne vernichtet; sie wurde zur Nova. (PR-TB 396, S. 90f,PR 2368)
In seiner Zeit unter Admiral Sakàl musste es Atlan als Chef des 18. Einsatzgeschwaders der Nebelsektorflotte gelungen sein, das 8070 v. Chr. an die Maahks verloren gegangene Iskolart-System zurückzuerobern. (PR 86 Kap. 6)

15. Prago des Tedar 10.514 da Ark (25. April 8003 v. Chr.) (Splitter 4)

Atlan traf seinen maahk’schen Gegner Großadmiral Grek-1108 auf dem Planeten Dolphart, wo zwischen den beiden Befehlshabern auf Druck eines halutischen Drangwäschekommandos ein Abkommen zur Schonung der Bevölkerung abgeschlossen wurde. Atlan schenkte hier dem Maahk-Großadmiral Grek-1108 einen Reif aus Luurs-Metall als Zeichen der Wertschätzung und der Hochachtung vor dessen strategischen Fähigkeiten. (PR 200, PR 287, PR-TB 402, S. 119)
35. Auffangschlacht im Koäl-System: Vier Wochen vor Beginn des neuen Großangriffes im Methankrieg erreichte Atlan den Flottenstützpunkt Alaget III, wo er die völlig überbeanspruchten Maschinen seiner Schiffe überholen und die abgenutzten Materialien erneuern lassen wollte. Da wegen des Krieges ein Chaos ohnegleichen herrschte, musste er seinen ganzen Einfluss aufbieten, um mit den Schiffen seines Verbands überhaupt zur Überholung in die Werften zu kommen. Als Angehöriger der herrschenden Dynastie des Imperiums gelang es ihm, den raumuntauglichen Schlachtkreuzer PAITO durch ein werftneues Schiff zu ersetzen, zudem erhielt Atlan zehn Leichte Kreuzer, um seine Flotte wieder voll auszurüsten.
Ende der Prikur 10.514 da Ark (Mitte August) (PR 2180, PR 2576,) wurde Atlan aus den Kampfhandlungen abkommandiert, um zum zweiten Mal im Larsaf-System nach dem Rechten zu sehen. Die Larsa-Kolonisten hatten einen erneuten Notruf an den Großen Rat von Arkon geschickt, da wegen einer Überlappungsfront mit dem Druuf-Universum Bewohner der Venus verschwanden. (PR 60 Kap.6)
Anmerkung: Andere Quellen datieren die Geschehnisse auf das Jahr 8002 v. Chr. (10.515 da Ark).

10.515 da Ark (ca. 8002 v. Chr.)

Während der Auseinandersetzungen mit den Druuf im Larsaf-System erhielt Atlan Ende des Jahres (er war 36,4 Arkon- bzw. knapp 43 Larsaf-Jahre alt (Blauband 1, S. 9, Atlan-Extra 1, S. 12)) in einem von ES gesandten Robot-Raumschiff seinen Zellaktivator und die Konstruktionspläne für die Konverterkanone. Er selbst empfand die Übergabe nahezu als Aufdrängung. In der Folge übermittelte Atlan die Pläne der Waffe nach Arkon und verhalf seinem Volk so zum Sieg über die Maahks. (PR 60, Blauband 1, S. 9) Dafür wurde er zum Flottenadmiral bzw. zum Keon'athor (Zweisonnenträger) befördert. (PR 60 Kap 9, Blauband 1, S. 9, Atlan-Extra 1, S. 12)
Anmerkung: Andere Quellen datieren seine Beförderung auf das Jahr 10.516 da Ark (8001 v. Chr.)
Im Laufe der Zeit wurde Atlantis mit seiner Hauptstadt Atlopolis bzw. Arkonis (PR 1524) zu einem Depot der arkonidischen Flotte ausgebaut mit Verteidigungsanlagen, einer riesigen Fluchtkuppel und vielen unterirdischen Lagersilos. (PR 60 Kap 9)
Die Mutter Atlans und ehemalige Imperatrix Yagthara Argh'Hay-Boor starb (Blauband 14, Personenliste) auf der Totenwelt Hocatarr Blauband 35, Prolog.

10.517 da Ark (8000 v. Chr.)

Untergang von Atlantis und Zerstörung der arkonidischen Raumer samt ihrer Mannschaften, unter anderem der TOSOMA unter Kommandant Tarts, durch eine Angriffsfront der Druuf. Kurz vor der Zerstörung der TOSOMA ließ Sonnenträger Tarts Atlan gegen dessen Willen in Sicherheit bringen. Leutnant Cunor war der Pilot der Leka-Disk, mit dem sie schließlich auf Larsaf III landeten. Dort erlebten sie den Untergang des Inselkontinents Atlantis mit, konnten sich aber noch rechtzeitig in der Fluchtkuppel in Sicherheit bringen. Als sie wieder auftauchten, konnten sie gerade noch die verwehenden Gase eines explodierten Raumschiffes erkennen.
Als Leutnant Cunor von einem neolithischen Höhlenbarbaren des Nordlandes mit einem Faustkeil erschlagen, wurde, war Atlan der letzte Überlebende der arkonidischen Kolonie im Larsaf-System. Resigniert begrub er seinen letzten Gefährten und installierte auf dem höchsten Gipfel der Inselberge ein Messgerät, das Strukturerschütterungen transitierender Raumschiffe anmessen und das Robothirn in der Tiefseekuppel benachrichtigen sollte, damit Atlan geweckt werden konnte, der sich in biologischen Tiefschlaf begab. (PR 70)

21. Ansoor 10.517 da Ark (29. Dezember 8000 v. Chr.) (Atlan-Extra 1, S. 12)

Beginn seines ersten Tiefschlafes. Der Arkonide programmierte die Tiefschlafanlage, die aus einem Lazarettschiff seines Geschwaders ausgebaut wurde, vorerst auf einen Schlafzeitraum von 500 Jahren, die maximale Zeitspanne, die ein gesunder Arkonide einwandfrei überstehen konnte. In der Überzeugung, dass irgendwann ein arkonidisches Schiff auftauchen würde, um ihn zu suchen oder nach dem Rechten zu sehen, schlief Atlan ein. (PR 70)

Der Einsame der Zeit

Atlan verbrachte einen großen Teil seines Lebens im Tiefschlaf. Den ersten Zeitraum dieser Art bildeten die 10.000 Jahre, die er nach dem Angriff der Druuf und der Zerstörung von Atlantis auf Larsaf III, dem späteren Terra, gestrandet war. Er hatte sich in die Fluchtkuppel gerettet und wollte die Zeit bis zu seiner Rettung im Kälteschlaf verbringen. (PR 70)

Nach einem kurzen Intermezzo im Jahr 10.611 da Ark (7888 bis 7887 v. Chr.) (PR-TB 56) begab sich der Arkonide wieder in die Tiefseekuppel. In der Folge wurde er – jeweils nach dem Erreichen der maximal möglichen Tiefschlafdauer von 500 Jahren Erdzeit – in den Jahren 11.035 da Ark (7387 v. Chr.), 11.458 da Ark (6887 v. Chr.), 11.881 da Ark (6387 v. Chr.), 12.305 da Ark (5887 v. Chr.) und 13.728 da Ark (5387 v. Chr.) von der Automatik geweckt.

Später, als die Entwicklung der Menschheit rasanter wurde, verkürzte er diesen Rhythmus, beziehungsweise überließ es dem Ermessen seines Chefroboters Rico, wann er wieder zu wecken war. Mehrmals griff auch ES ein und weckte ihn, damit er Aufträge für die Superintelligenz ausführen konnte. Die soweit bekannten Wachperioden ergeben zusammengezählt eine Zeit von etwa 300 Jahren, die Atlan an der Oberfläche der Erde zubrachte, ehe er auf Perry Rhodan traf. (PR 50)

In den ersten Jahrtausenden unterteilen die Abenteuer sich in Atlans Bestrebungen nach Rettung und Rückkehr nach Arkon einerseits (PR-TB 56 bis PR-TB 108) und die ES-Aufträge andererseits. (PR-TB 147 bis PR-TB 276) Für ES jagte er entflohene Wanderer-Androiden und fremde Eindringlinge verschiedenster Natur, um die Menschheit vor äußeren Einflüssen zu schützen und ihre freie Entwicklung zu sichern. Ging er aus eigenem Antrieb unter die Menschen, ging es zunächst stets darum, Kontakt mit gelandeten Außerirdischen aufzunehmen und zu versuchen, deren Raumschiff (PR-TB 56 – PR-TB 108) oder einen Hyperfunksender zu erreichen. (PR-TB 95) Nicht selten schützte er auch bei diesen Gelegenheiten die Menschheit vor Ausbeutung und Sklaverei. (PR-TB 63) Nebenbei bemühte er sich stets, die Entwicklung der menschlichen Zivilisationen vorsichtig voranzutreiben, durch allgemeine Denkanstöße ebenso wie spezielle Problemlösungen, die aber oft wieder verloren gingen und später erst neu entdeckt wurden. Ein wichtiges Phänomen dieses Zeitraumes sind die häufigen Manipulationen, die ES sowohl an Atlans Erinnerung (PR-TB 152) als auch an den Daten der Kuppelpositronik und in Ricos Speicherbänken vornahm. (PR-TB 332, PR-TB 337) Der Grund für diese Eingriffe bleibt durchgehend rätselhaft.

Später scheint die Superintelligenz sich mehr auf Atlans freies Handeln verlassen zu haben, denn ihre Einflussnahme nahm deutlich ab. Anfang des 17. Jahrhunderts kam es zu einer Begebenheit, die den größten Teil von Atlans restlichem Aufenthalt auf der Erde prägen sollte: Der Cyno Nahith Nonfarmale begann, von seinen Jenseitswelten aus die Menschheit zu terrorisieren. (PR-TB 305 ff.) Nahezu drei Jahrhunderte dauerte es, ehe es Atlan gelang, diesen Übeltäter unter mithilfe seines Enkelsohns zur Strecke zu bringen. (PR-TB 332) Danach eröffnete sich Atlan durch die Tore, mit denen Nonfarmale seine Jenseitswelten erreichte, ein völlig neues Betätigungsfeld, das er jedoch bereits aus seiner Jugend kannte: Der Dreißig-Planeten-Wall. Es entstand das MIRACLE-Projekt, in dessen Rahmen innerhalb des Planetenwalls eine weitere Welt durch Atlan und seine Helfer beschützt und zivilisatorisch vorangetrieben wurde. (PR-TB 337, PR-TB 353)

Mit den Wechseln Atlans zwischen den Welten scheint es auch Verschiebungen der Realitäten gegeben zu haben, denn Atlan und Rico stellten fest, dass sie verschiedene widersprüchliche Geschichtsdaten in den Speichern hatten. Auch nach dem Abbruch der Verbindung mit Miracle blieb diese Unsicherheit, die sich auch in der parallelen Existenz eines Apollo-Projektes und der Entwicklung der STARDUST niederschlug.

Während der Mai-Unruhen im Jahre 1968 befinden sich Atlan und seine Gefährtin Amoustrella Gramont in einem Straßencafé in Paris und wurden Zeuge der dortigen Studentenproteste und des nachfolgenden Generalstreikes. Als es zu Auseinandersetzungen zwischen den Studenten und der Polizei kam, betraten Perry Rhodan und eine Begleiterin das Café. Dort begegneten sich die beiden Männer zum ersten Mal, Atlan vergaß die Begegnung jedoch wieder. (Blauband 13)

Den Beatles gegenüber hegte Atlan keine große Zuneigung – er hielt sie mit ihrer kritischen Einstellung zu den damaligen gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen für Narren. (PR 281)

1970/71 unterstützte Atlan die Raumfahrtbestrebungen der Menschheit, indem er als Olaf Peterson im TEFTRIS-Camp neue Ideen einbrachte. Nach der Rückkehr Perry Rhodans vom Mond glaubte er jedoch nicht an die Möglichkeit einer friedlichen Lösung und zog sich für weitere 70 Jahre in die Fluchtkuppel zurück, um der seiner Meinung nach unvermeidlichen atomaren Katastrophe zu entgehen. (Blauband 13)

So genannte Erinnerungsschübe, ausgelöst durch äußere Situationen, und eine Anhäufung richtungsweisender Details regten Atlans fotografisches Gedächtnis später immer wieder an, von seinen Erlebnissen zu berichten. (PR 60, PR 70, PR-TB 56 ff., Blauband 1 bis Blauband 13)

Anmerkung: Eine detaillierte Auflistung der Erlebnisse des Paladins der Menschheit findet sich in dem Artikel Zeitabenteuer.

Solares Imperium

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Heft: PR 54
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Aus unbekannten Gründen wurde Atlan bereits ein Jahr vor dem Ablauf der Frist von 70 Jahren Ende Februar/Anfang März 2040 durch Rico aufgeweckt. In der Annahme, die Erdoberfläche sei durch einen atomaren Krieg verwüstet worden, machte sich Atlan auf, um etwaigen Überlebenden zu helfen. Bereits auf dem Weg zu Oberfläche kam es allerdings zu einem Zusammentreffen mit einem Atom-U-Boot. Man hielt den in einen Schutzschirm gehüllten Körper Atlans für einen Tiefseefisch und beschoss ihn mit Jagdpfeilen, die sein Schirmfeld zusammenbrechen ließen. (PR 50 E)

Zu Atlans Glück transportierte man ihn sofort an Bord des U-Bootes. So verlor er zwar kurz das Bewusstsein, kam aber mit dem Leben davon. Die Besatzung des U-Bootes wollte Atlan, dessen außerirdische Herkunft durch eine Röntgenaufnahme entdeckt wurde, an die Raumabwehr übergeben. Atlan gelang es aber mit Hilfe eines Psychostrahlers, das U-Boot in seine Gewalt zu bringen. Im Zuge dieser Ereignisse erfuhr er, dass sich die Menschheit keineswegs in einem atomaren Krieg selbst ausgelöscht, sondern stattdessen zu den Sternen aufgebrochen war. Tragischerweise hatte er diesen Moment, auf den er seit 10.000 Jahren hinarbeitete, verschlafen. (PR 50 E)

Um mehr Informationen zu erhalten, nahm er die Identität eines Passagiers namens Phil Holding an und begab sich zur Oberfläche. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder ließ er an Bord des U-Bootes zurück, das auf Anweisung Atlans vor Kap Roca auf Grund gegangen war. Einem per Psychostrahler erteilten Befehl folgend, sollten sie hier warten, bis die für circa vier Wochen ausreichenden Nahrungsmittelvorräte aufgebraucht seien. Danach sollten sie auftauchen und dabei alles Vorgefallene vergessen. Das U-Boot wurde allerdings bereits früher entdeckt und die Männer und Frauen an Bord aus ihrer misslichen Lage befreit. Dadurch flog auch Atlans Tarnidentität auf. Der Arkonide konnte sich aber rechtzeitig in seine Tiefseekuppel zurückziehen. (PR 50 E)

Ausgestattet mit Wissen über die tatsächlichen Verhältnisse bereitete sich Atlan für seinen nächsten Ausflug auf die Oberfläche wesentlich besser vor. Drei Wochen verbrachte er zunächst damit, sich körperlich in Bestform zu bringen und seine technische Ausrüstung vorzubereiten. Die nächsten vier Wochen baute er sich eine Identität als Skörld Gonardson auf. Hierzu beeinflusste er die unterschiedlichsten Menschen mit seinem Psychostrahler, um einerseits die benötigten Papiere zu erhalten. Andererseits gewährleistete er so aber auch, dass sich die Leute auf Nachfrage an ihn »erinnern« würden. Danach bewarb er sich um einen Posten als Prüfstandleiter in Terrania und folgte schließlich am 24. April 2040 eine Einladung in die Hauptstadt. Hier plante er ein überlichtschnelles Raumschiff zu stehlen. (PR 50 E)

In der Folgezeit wurde seine Identität enttarnt. Er entzog sich der Gefangennahme durch Flucht in eine Space-Jet deren Pilot Perry Rhodan war. Es kam zum Duell mit Perry Rhodan auf Hellgate, in dessen Verlauf er den Wasservers erfand. Er verlor dennoch knapp, wurde in den Gewahrsam des Solaren Imperiums genommen und wieder nach Terrania gebracht. Dort wurde ihm – neben zahlreichen Verhören zur Ermittlung seiner Identität – aufgrund seines immensen Wissens erlaubt, Vorlesungen an Universitäten zu halten. Nach einer weiteren Flucht in der Identität des Terraners Hinrich Volkmar, die ihn zur Venus führte, und einem erneuten Zweikampf mit Rhodan im Erdmuseum kam es schließlich zur Freundschaft und Zusammenarbeit.

Anmerkung: Obwohl Atlan noch vor Thora Rhodans Tod aus seiner Fluchtkuppel auftauchte, trafen beide niemals in einem der Heftromane PR 50 bis PR 78 zusammen – anders dagegen Atlan und Crest da Zoltral. Es ist anzunehmen, dass von Seiten der Exposé-Redaktion ein gemeinsames Auftreten von Thora und Atlan vermieden wurde.

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Imperator von Arkon

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Atlan-Blauband 14
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

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Atlan war vom 4. April 2044 (Blauband 14, S. 11) bis Ende 2114 Imperator von Arkon unter dem Thronnamen Gonozal VIII. (PR 86) Sein vollständiger Name änderte sich aufgrund des arkonidischen Protokolls zu Atlan Mascaren Gonozal da Arkon. (PR-TB 402)

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Von seiner Gefangenschaft bei den Akonen im Blauen System brachte Atlan die Konstruktionsunterlagen für den akonischen Linearantrieb mit und die erstmalige Anerkennung des Großen Imperiums durch den Regierenden Rat der Stammväter nach 20.418 Jahren! (PR 107)

Zwischenregentschaft von Minterol I.

Mit seiner terrafreundlichen Politik und dem Einsatz von tausenden Terranern an vielen Schlüsselpositionen des Großen Imperiums hatte sich Atlan innerhalb seines Machtbereiches bei arkonidischen Adeligen, die trotz aller Lethargie ihre Pfründe in Gefahr sahen, und bei vielen Fremdvölkern innerhalb des Großen Imperiums Feinde gemacht (z. B. Springer, Akonen, Ekhoniden). Führende Köpfe des Minterol-Khasurns gingen ein Bündnis mit dem akonischen Energiekommandos und einigen Báalols ein. Das Ziel der sogenannten Thekus-Gruppe war es Atlan als Imperator durch Carbá da Minterol zu ersetzen. Als Vorbereitung für den Sturz wurde an Carbá auf Kusma eine Gehirnaktivierung durchgeführt, die zu einer Steigerung seiner Intelligenz über die Kriterien des Robotregenten für eine Anerkennung als Imperator hinaus führte. Die nächste Stufe bestand aus einer Reihe von Attentaten auf Atlan, die allesamt durch terranische Sicherheitskräfte und Mutanten im Umfeld Atlans verhindert werden konnten, darunter auch der gescheiterte Plan Imperator. (PR 122-PR 126)

Kurz darauf drangen acht Akonen mit der Hilfe eines Epotrons in den Robotregenten ein. Bevor sie überwältigt werden konnten gelang es ihnen, die Sicherheitsschaltung A-1 auf unbekannte Weise zu manipulieren. Erste Anzeichen einer erfolgreichen Manipulation zeigten sich in der wiederholten Befehlsverweigerung des Regenten gegenüber Atlan und seiner Forderung des Rückzugs aller terranischer Raumschiffe aus dem Hoheitsgebiet des Großen Imperiums.

Innerhalb der nächsten Tage zeigte sich das wahre Ausmaß der Manipulation. Mit der durch die Akonen verursachten Aktivierung der Katastrophenprogrammierung Epethus wurde eine Neubewertung von Atlans Handlungen während seiner Regierungszeit erzwungen. Nach den vorprogrammierten Kriterien, die auf den politischen Vorstellungen der alten Arkoniden beruhten, wurde Atlans Regierungsstil als reichsfeindlich eingestuft. Nach einem Psycho-Duell setzte der Robotregent Atlan am 3. Dezember 2105 als Imperator ab und ernannte Carbá da Minterol zum neuen Imperator Minterol I. Während Minterol sämtliche Staatsverträge mit dem Solaren Imperium aufkündigte und die Einsetzung von Akonen, Báalols und Ekhoniden in wichtige Staatsämter beschloss, floh Atlan nach Terra.

Aufgrund des zunehmen Drucks durch Arkoniden und Akonen beschlossen Perry Rhodan und Atlan im Februar 2106 die Durchführung des Unternehmens Verzweiflung. Mit einem auf Drorah gestohlenen Epotron gelangte ein Kommando an Bord des umgebauten Raumschiffs SOTALA 6023 Jahre in die Vergangenheit. Ziel war die Sabotage des Regenten mit einer verzögert gezündeten Atombombe, die kurz nach der Rückkehr des Schiffs in die Gegenwart explodieren sollte. Doch der Plan wurde durch Ka'Marentis Epetran da Ragnaari aufgedeckt und vereitelt. Der Wissenschaftler installierte anstatt der Bombe die Irrsinnsschaltung, welche nach der Rückkehr von Atlan aktiv wurde und den Regenten vernichtete. Minterol I. starb während eines Gefechts innerhalb des Kristallpalasts und Atlan bestieg wieder den Thron.

(PR 122 – PR 125)

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USO (bis 2648)

Am 31. Dezember 2114 dankte Atlan zugunsten eines Zusammenschlusses des Großen Imperiums und des Solaren Imperiums zum Vereinten Imperium ab und übergab die Befehlsgewalt über das Große Imperium an Perry Rhodan.

Zitat: [...] »Ich habe dir die Macht über das Reich meiner Vorfahren übertragen. Ich war es leid geworden, ständig von Mordbuben umlauert zu werden. Man liebte mich nicht auf den Arkonwelten.« »Ich weiß!« [...] »Man wirft mir vor, ich hätte nicht das Recht besessen, den Menschen das Erbe der Arkoniden anzuvertrauen. [...] Ich habe darauf verzichtet, weiterhin die Geschicke des Staates zu lenken. Man haßte mich. Man haßte meine Lebensauffassung, die durch meine Wanderung auf der Erde zu menschlich geworden war, meine Härte und meinen gnadenlosen Kampf gegen Dekadenz und Demoralisierung, Ich trat ab. Ich dachte, ihr würdet es besser machen, denn ihr Terraner seid jung, stark und tatenhungrig.« [...] (PR 179)

Aufgrund dieser Handlungsweise wurde er für viele der noch aktiven Arkoniden zum Verräter. Offiziell bleibt im arkonidischen Kulturkreis die Änderung seines Namens zu Gonozal da Arkon bestehen, er selbst änderte ihn für sich wieder auf da Gonozal. (PR-TB 402)

Am 1. Juli 2115 gründete er im Rahmen der Galaktischen Allianz die USO und wurde ihr Regierender Lordadmiral. (PR 150)

Während des Krieges gegen die Meister der Insel (MdI), von 2400 bis 2406, wurde Atlan zu Anfang der Auseinandersetzungen im Jahre 2401 im Twin-System auf dem Planeten Quarta von einem Kommunikationsroboter der MdI in eine Falle gelockt und in einem, damals den Terranern noch unbekannten, Multiduplikator dupliziert. Es gelang einem Stoßtrupp ihn zu befreien. Dabei wurde der bereits entstehende Duplo Atlans vernichtet. (PR 223) Es ist anzunehmen, dass dieser hergestellt werden sollte, um den MdI durch Befragung Erkenntnisse über die Identität und die waffentechnischen Möglichkeiten der Terraner zu verschaffen. Die Atomschablone blieb allerdings erhalten, gelangte in den Besitz des Goldenen Talossa und wurde im Jahre 2445 von der CONDOS VASAC verwendet, um einen Duplo herzustellen. (PR-TB 393)

Im Jahre 2403 war Atlan der Chef des Einsatzkommandos Andro-Beta. (PR 250)

2404 wurde der Arkonide mitsamt der Besatzung der CREST III über Vario und den Sonnensechsecktransmitter von Andromeda in die Vergangenheit der Milchstraße des Jahre 49.988 v. Chr. geschleudert. Aufgrund seiner Kenntnisse über die Geschichte der Galaxie und seiner Kombinationsgabe konnte eine Konfrontation mit der Wachflotte Kahalos unter Admiral Hakhat Kakcyra vermieden werden. (PR 264 f., Centauri 11) In der Folge gelang nach einer Orientierung über die Sachlage ein kurzer Zeitsprung über 500 Jahre mithilfe des Zeittransmitters auf Tanos VI – Pigell. (PR 270) Als Faktor VI – Toser-Ban – der CREST III auf Lemur eine Falle stellte, wurde er von Atlan erschossen, nachdem er versuchte, ihn auf die Seite der MdI zu ziehen. (PR 274) Gemeinsam mit Gucky gelang es dem Arkoniden in einem waghalsigen Unternehmen, Informationen über den Flottentender DINO III auf der Erde der Vergangenheit zu bergen. Im Zuge des Unternehmens Hilfe für die CREST hatte der Flottentender neue Kalupsche Kompensationskonverter und Ausrüstungsmaterial zur CREST III in die Vergangenheit geliefert, mit deren Hilfe es der CREST III gelang nach Andromeda zurückzukehren. (PR 277)

Am 16. Juni 2405 begab sich der Lordadmiral mit der VANUTO auf diplomatische Mission in den Andro-Alpha-Nebel. Im Uhrak-System fanden auf dem Planeten Tatrun in der Halle der Unbesiegbaren die Verhandlungen mit seinen ehemaligen Todfeinden, den Maahks, statt. Nach der Enttarnung drei Duplos in den Reihen der regierenden Neunväter kam es zum Bündnis zwischen den Maahks und den von Atlan vertretenen Terranern zur Beseitigung der Meister der Insel. (PR 287)

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Atlan 1
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

In der Endphase des Krieges gegen die Herrscher Andromedas traf Atlan auf Mirona Thetin, den Faktor I und die Chefin der MdI, und verliebte sich unsterblich in sie. (PR 296ff.) Kurze Zeit später war er gezwungen, sie zu töten, um die Beseitigung des Solaren Imperiums durch eine von ihr geplante Zeitkorrektur zu verhindern. (PR 299)

Im Jahre 2420 und in den folgenden zwei Jahren erfolgte die Erforschung von Temur-Station und die Konfrontation mit dem Goldenen Talossa. (PR-TB 402) Im Zustand der Bilokation trennt Atlan seinen Geist von seinem Körper und bändigt als der Heroe Dar Tranatlan die Lemurische Sternengarde. (PR-TB 411) Bereits zuvor erkannte ihn Temur, der Zentralrechner von Temur-Station, als den Heroen. (PR-TB 402)

Mitte November 2424 stand Atlan mit seinem Flaggschiff IMPERATOR und einem beträchtlichen Teil der Solaren Flotte an der Orion-Front, wo sich die Invasionsflotte der Telonier versammelt hatte. Die Krise konnte von Rhodans Sohn Michael Rhodan beigelegt werden. (PR-TB 82)

Gegen Mitte Januar 2425 weilte Atlan auf Umtar, wo die USO Samantha Lund überwachte, die Kaiserin des Goldenen Imperiums. (PR-TB 96)

Im April 2425 entführten ihn die Imperialisten um Kwan da Arthamin und versuchten, ihn durch Erpressung dazu zu bewegen, sich zum Imperator des nicht mehr existenten Großen Imperiums zu krönen. Atlan verzichtete im Laufe der Ereignisse allerdings im Hort der Entscheidungen unwiderruflich auf alle Herrschaftsansprüche. (PR-TB 396)

Im Jahre 2445 wurde von Mitgliedern der CONDOS VASAC mithilfe der aus dem Jahr 2401 erhalten gebliebenen Atomschablone Atlans und einem uralten Multiduplikator auf einer uralten Werftplattform der Paddler ein Duplo geschaffen, der in einer konzertierten Aktion mit vielen anderen Anschlägen der Terror-Organisation das Solare Imperium ins Chaos stürzen sollte. Der Plan konnte von der USO vereitelt werden.

Anmerkung: Bei dem als Tarlor auftretenden anonymen Unbekannten in der Führungsspitze der CONDOS VASAC handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Goldenen Talossa.

Pthor und die Schwarze Galaxis

Kampf gegen die Herren der FESTUNG

Am 30. August 2648 erschien das neue Atlantis Pthor – ein Machtinstrument, das scheinbar wahllos Planeten heimsuchte und blühende Kulturen auslöschte. Bereits um das Jahr 8000 v. Chr. besuchte es die Erde und brachte eine große Katastrophe mit sich. Gemeinsam mit dem verbannten Berserker Razamon, der wie Atlan 10.000 Jahre auf der Erde gelebt hatte, machte er sich auf zur Erforschung des Weltenfragments. Sie begegneten Magiern, Odinssöhnen, skurrilen Robotern und anderen merkwürdigen Wesen. Schließlich griffen sie mit einer Handvoll Verbündeter die FESTUNG an, das Machtzentrum Pthors, in dem seit Ewigkeiten die unantastbaren Herren der FESTUNG lebten, die überall auf Pthor gefürchtet waren. Zusammen mit den Odinssöhnen konnten sie die Machthaber stürzen. Dabei wurde eine Automatik ausgelöst, die Pthor zwar von der Erde fortbrachte, es aber auf direktem Weg in die Schwarze Galaxis reisen ließ, von wo aus es auf seine blutrünstige Reise geschickt worden war.

Im Reich der Spercoiden

Unterwegs kollidierte das neue Atlantis mit einem Objekt, musste den Dimensionskorridor, in dem es reiste, verlassen und auf dem Planeten Loors notlanden. Dabei wurde ein Stützpunkt der Spercoiden zerstört, was nicht ohne Folgen blieb. Eine Strafexpedition sah nach dem Rechten, und da sie den Wölbmantel, den Pthor umgebenden Schutzschirm, nicht knacken konnte, nahmen sie Atlan gefangen. Er wurde zum Verhör nach Karoque gebracht, konnte aber fliehen und schlug sich zur Stützpunktwelt Marsocc durch. Schließlich wurde er entdeckt und nach Roppoc gebracht, wo er auf Sperco traf. Der Tyrann von Wolcion war ein verkrüppelter Braise, der nicht fliegen konnte. Atlan half ihm, ein Fluggerät zu entwickeln, mit dem er dieses Manko ausgleichen konnte, aber es kam anders als gedacht. Unruhen brachen aus, und Sperco überschritt endgültig die Grenze zum Irrsinn – er befahl mit einer völlig ungeeigneten Mannschaft den sofortigen Aufbruch nach Loors, da Atlan ihm eingeredet hatte, nur dort könnte er das Geheimnis des Fliegens erlernen. Das Raumschiff machte eine Bruchlandung, die nur Atlan überlebte – dem Lordadmiral gelang die Rückkehr nach Pthor.

König von Atlantis

Bei der Rückkehr traf er auf einen schmächtigen Pthorer, den er aufgrund seines Verhaltens Feigling nannte. Atlan staunte nicht schlecht, als sich dieser später als Odin entpuppte. Da sich seine Söhne ihm gegenüber geschämt hatten, betrachtete er sie als unwürdig, an seiner Stelle in der FESTUNG zu herrschen. Stattdessen erklärte er Atlan zum König von Atlantis, versöhnte sich mit seiner Tochter Thalia und kehrte auf seine Existenzebene zurück.

Der Korsallophur-Stau

Auf der weiteren Reise durch die Dimensionskorridore wurde Pthor von einem kosmischen Trümmerhaufen abgebremst und zum Halt gezwungen. Das Weltenfragment war im Korsallophur-Stau gestrandet, den Überresten eines zerstörten Sternenschwarms. Er wurde von den arachnoiden Krolocs beherrscht, die sogar den an sich undurchdringlichen Wölbmantel Pthors durchdringen konnten. So kam es bald darauf zur Invasion der Krolocs, und es entbrannte eine erbitterte Schlacht um Pthor, bei der erstmals alle Völker zusammen arbeiteten. Die Entscheidung im Kampf brachte die GOL'DHOR, das goldene Raumschiff der Magier, welches Atlan für würdig erachtete, es zu steuern. Das völlig unbewaffnete, aber unverwundbare Raumschiff flog einfach in seine Gegner hinein und brachte sie dadurch zur Explosion. Dies gab die Wende im Kampf, die Krolocs wurden vernichtend geschlagen und mussten einen Friedensvertrag unterzeichnen.

Am Rande der Schwarzen Galaxis

Pthor konnte weiterreisen und erreichte bald den Rand der Schwarzen Galaxis, wo es erneut anhielt. Atlan wollte nicht warten, bis eine Invasionsflotte ankam, sondern wollte die neue Umgebung erkunden. Dazu sollte das Organschiff GRIET dienen, das auf Pthor Zuflucht gesucht hatte. Thalia und einige Dellos begleiteten den Arkoniden bei seiner Expedition, die Odinssöhne warfen ihm hingegen Verrat an Pthor vor, das er in seiner schwersten Stunde im Stich ließ.

Wahnsinn und Selbstmord

Schon bei ihrem ersten Abenteuer fiel ihnen eine Marmorkugel in die Hände, welche Große Plejade genannt wurde, und den Widerschein der Freiheit in sich trug. Damit war es möglich, Lebewesen aus geistiger Beeinflussung zu lösen, was sich bald als sehr nützlich erwies. Atlan und Thalia fanden heraus, dass die Schwarze Galaxis aus vielen Revieren bestand, welche von jeweils einem Neffen beherrscht wurden. Sie befanden sich im Marantroner-Revier, das unter Herrschaft von Chirmor Flog stand. Atlans und Thalias Aktivitäten zogen bald dessen Aufmerksamkeit auf sich, und sie wurden im gesamten Revier gejagt. Nachdem man sie gefangen hatte, wurden sie auf Dykoor verhört. Dabei starb die an sich relativ unsterbliche Odinstochter, was Atlan in den Wahnsinn trieb. Das führte soweit, dass er sich in seiner Zelle erhängte. Kurz bevor der Tod eintrat, wurde er von seinen Bewachern gerettet. Nach einigen Sitzungen gelang es dem Havaren Verkonder, der über die Fähigkeit des Wahrheitsspürens verfügte, Atlan wieder in die geistige Normalität zurückzuführen.

Der Neffe und der Zellaktivator

Sein Martyrium ging weiter, indem er nach Cyrsic gebracht wurde, wo sein beim erstmaligen Betreten Pthors unter seine Brust gewanderter Zellaktivator operativ entfernt wurde, um nachgebaut zu werden. Dabei wurde das Gerät entwendet, und konnte nur mit Mühe wiedergefunden werden. Anschließend wurde Atlan nach Jardiehanoor gebracht, wo er die Wirkungsweise des Zellaktivators am todkranken Noot Lardor demonstrieren musste. Erst danach wurde er nach Säggallo gebracht, wo er dem Neffen vorgeführt wurde. Atlan musste dem Neffen das lebensverlängernde Gerät überlassen, damit dieser von seiner schweren Krankheit geheilt werden konnte. Im Laufe der nächsten Tage tat der Aktivator seine Wirkung, begann aber auch, die negativ entartete Seele Chirmor Flogs zu heilen. Bald darauf entbrannte ein Kampf um das Wohlergehen des Neffen, was Atlan (mit seinem Zellaktivator) zur Flucht nutzte.

Als Galionsfigur ohne Extrasinn

Die Freiheit währte nur kurz. Zuerst wurde ihm bei der Ankunft am Stern der Läuterung durch eine unbekannte Strahlung der Extrasinn entrissen. Nach der Landung auf Ärterfahl wurde bald Jagd auf ihn gemacht. Um der Todesstrafe zu entkommen blieb Atlan keine andere Wahl mehr, als sich selbst zur Galionsfigur der DARIEN zu machen. Dabei verlor er fast vollständig seinen freien Willen und wurde zu einem willfährigen Diener von Weltraumpiraten. Nach mehreren Wochen lösten sich schließlich die organischen Bestandteile der DARIEN nach und nach auf; nur mit größter Anstrengung konnte Atlan noch eine Sauerstoffwelt erreichen, auf der er eine Bruchlandung machte. Tage später wurde er von Scuddamoren gefunden und nach Därtzin-O gebracht, wo er tagelang mit dem Tode rang. Erst das Auftauchen des Kosmischen Kundschafter Algonkin-Yattas brachte die Wendung. Denn der Mathoner hatte davor Atlans Extrasinn gefunden, der mit einem Molg zu einem eigenen Lebewesen verschmolzen war, das sich der Unnavo-Län nannte. Es gelang, den Extrasinn wieder auf Atlan zu übertragen, was seine Genesung wesentlich beschleunigte.

[...]

USO (nach 2650)

Nach seiner Rückkehr von Pthor übernahm er wiederum die Führung der USO bis zu deren Auflösung 3459.

Verschwörung der Cardmanosch

Im Oktober 2955 wurde eine Unterwanderung von etlichen USO-Stützpunkten durch die Cardmanosch, dem Geheimdienst der Tarey-Bruderschaft, aufgedeckt. Ziel war es, Atlan an seinem 11.000. Geburtstag zu ermorden. Lemy Danger, der die Verschwörung entdeckte, geriet in Gefangenschaft der Cardmanosch, die ihn aber wieder ziehen lassen musste. (Rudyn 1)

Der tote Doppelgänger von Lepso

Am 1. März 3102 strahlte das lepsotische Trivid eine Sendung aus, in der deutlich zu sehen war, wie Atlan in Orbana erschossen wurde. Tatsächlich war der Tote jedoch ein Doppelgänger Atlans. Atlan begab sich inkognito persönlich nach Lepso, um der Sache nachzugehen. Dabei stieß er auf Artefakte der Tyarez. Im Austausch für ein solches Artefakt überließ er dem Hökerer eine Probe seines Spermas. Außerdem entdeckte Atlan auf Lepso einen Dolan und geriet in Konflikt mit Artemio Hoffins. (Lepso 1)

Zusammen mit dem in die USO aufgenommenen UHB-Bedrängtenhelfer Ohm Santarin brach Atlan auf Lepso in die Machtzentrale der Schwarzen Garde ein, wurde nach einem Gleiterabsturz in der Schweißöde inhaftiert (wo er sich als Geburtshelfer und Arenakämpfer betätigte) und drang schließlich mit Hilfe des Multimutanten Flakio Tasamur in das Familiengebäude der da Onur ein. Dort erfuhr er einiges über die Geschichte der Acht Namenlosen und wurde von Aizela da Onur nach Sadik begleitet, wo er Hinweise auf die CAMOUFLAGE zu finden hoffte. (Lepso 2)

Auf Sadik fiel Atlan unter den Bann der Psychovampirin Camara Zaintz und wurde danach in ein Sklavenlager gesteckt, in dem er lebensgefährliche Arbeiten verrichten musste. Er wurde von Ohm Santarin und Aizela da Onur befreit, welche die herrschende Familie der da Tromin stürzten. Atlan erhielt die Koordinaten der CAMOUFLAGE und fand dort das letzte Ewige Schiff. Er erfuhr die Geschichte der Gavivis und der Tyarez. Seiner Hilfe war es zu verdanken, dass die CAMOUFLAGE vor dem Zugriff des Artemio Hoffins bewahrt werden konnte. (Lepso 3)

Die Jagd nach dem Zellaktivator

Im August 3102 lag sein siganesischer Freund Lemy Danger im Quinto-Center im Sterben. Zu diesem Zeitpunkt wurden verräterische Signale vom Planeten Finkarm aufgefangen, die auf einen der von ES ausgestreuten Zellaktivatoren hinwiesen. Atlan, der diesen Aktivator für Lemy Danger erbeuten wollte, nahm mit Trilith Okt und deren Raumschiff GAHENTEPE die Verfolgung des Sphärendrehers der ZGU auf, der ihm den Aktivator vor der Nase weggeschnappt hatte. Atlan legte sich eine Tarnidentität als arkonidischer Logistikexperte Koramal zu und konnte im Ephelegon-System helfen, eine innenpolitische Krise der Zentralgalaktischen Union zu beenden. Der Zellaktivator, den der Kalfaktor Ponter Nastase trug, konnte von Trilith Okt in Besitz genommen werden. Lemy Danger starb kurz darauf. (Rudyn-Zyklus)

Illochim

Im April 3103 wurde Atlan von Homer G. Adams um Hilfe gebeten, ihn bei der Eindämmung eines Bürgeraufstandes im Terrania-Stadtteil Kunshun zu unterstützen. Dabei geriet Atlan in den Bann einer Gatusain der Illochim und wurde süchtig nach deren Strahlung. Er verfolgte die MEINLEID-Aktivistin Greta Gale nach Orgoch. Nachdem er sie besiegt hatte, erschien Trilith Okt und nahm Atlan sowie die Gatusain auf der GAHENTEPE mit. (Illochim 1, Illochim 2)

Trilith Okt befreite ihn mit den Mitteln der GAHENTEPE von seiner Sucht. Gemeinsam flogen sie zum Planeten Shahimboba, wo Wesen aus verschiedenen Völkern von dem Illochim Malotuffok zum Abbau von Arrachieda gezwungen wurden. Nachdem Trilith Okt Malotuffok besiegt hatte, kehrte Atlan nach Quinto-Center zurück. Er veranlasste, dass alle Hinweise auf die Illochim aus den Datenspeichern gelöscht wurden. (Illochim 3)

Die Entführung Ricos

Im 31.-32. Jahrhundert trat Atlan auf den Azoren als spanischer Grande Don Estevan de Corbedo y Cardegan auf und ermittelte im November 3103 aufgrund des Notrufs von Rico persönlich vor Ort. Er kam auf die Spur der Entführer von Rico und konnte die Comtesse Louise Vimteaux als Drahtzieherin ermitteln. Bei der Eroberung ihres Stützpunktes auf Montagne konnte er Rico befreien. (Rico)

Monolith

Im April des Jahres 3112 wurde Atlan mit Guckys Hilfe aus einer Art Gedankengefängnis befreit, das durch einen psionischen Imprint eines Unbekannten seinen Geist verwirrte. Er kam auf die Spur des Silberschmucks und durch die Piratin Tipa Riordan erhielt er wertvolle Informationen, die ihn schließlich auf den Planeten Thanaton führte, welcher von den Silberherren beherrscht wurde. Dort entdeckte Atlan einen geheimnisvollen Monolithen, der durch Impulse seines Zellaktivators zum Leben erweckt wurde. Dies führte zu so starken hyperenergetischen Phänomenen, dass die IMASO den Monolithen zerstören musste, um Schlimmeres zu verhindern. Tage später empfing die IMASO eine vom Spektrum her ähnliche Hyperschockwelle und machte sich auf zum Ursprungsort, dem Planeten Zartiryt. (Monolith 1)

Nach der Zerstörung der Experimentalstation 2 stürzte die IMASO auf Lumbagoo ab. Dort wurde der Finger der Götter entdeckt. (Monolith 3)

Durch einen lemurischen Transmitter gelangte Atlan mit einer Einsatzgruppe auf den Planeten Shenzen, wo die Hand der Ahnen aktiv wurde. Im Verlauf der Operation ZENTRALSTURM wurde der amtierende Herrscher Magor abgesetzt. Die USO-Spezialisten und Atlan wurden von der MORPHEUS abgeholt. (Monolith 4)

Höllenwelt

In den Monaten Februar bis Mai des Jahres 3113 folgte Atlan einem Hilferuf seiner ehemaligen Gefährtin Rhaen Tolsom. Auf dem Planeten Reddeye schienen sich die gesamte Milchstraße bedrohende Ereignisse anzubahnen. Parthan-Träger begannen verrückt zu spielen. Auf Höllenwelt traf Atlan auf die Neversames und erfuhr die Geschichte des Boris Parthan. Die Wesenheit Darakh begann ihre Machtansprüche zu manifestieren. Atlan konnte in einem Psychoduell Darakh auf Ishtar's Island besiegen. (Höllenwelt 1 bis Höllenwelt 3)

...

3444 gehörte Atlan zu der Gruppe, welche Perry Rhodan an Bord der TIMOR nach Asporc begleitete. (PR 571)

Kampf gegen die Laren

Im Januar 3459 begleitete er Perry Rhodan nach Hetossa. (PR 650) Recht bald nach der Rückkehr in die Milchstraße wurde er von den Laren als ein Feind des Hetos der Sieben identifiziert und gefangen genommen. Rhodan wurde von Hotrenor-Taak gezwungen, seinen Freund zu exekutieren, doch dem Großadministrator gelang es, die Laren zu täuschen – Atlan musste allerdings fortan sehr vorsichtig sein und konnte nur im Untergrund gegen die Besatzer operieren. (PR 655) Schließlich wurde er am 4. Juli 3459 erneut ergriffen, diesmal auf Olymp und nur der Einsatz der Überlebenshilfe Atlan konnte ihn retten. Die Laren wussten nun, dass der Arkonide am Leben war. (PR 662) Im August dieses Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667) Dort verwaltete er die terranische Experimentalflotte, die für die korrekte Justierung und Steuerung des Sonnentransmitters sorgte. (PR 670) Am 4. Dezember geleitete er 10.079 Schiffe der bisher dezentralisierten terranischen Flotte zurück ins Solsystem. Bis Mitte Dezember war er dann in die Abwehr der Zeittaucher-Gefahr involviert. (PR 671)

NEI

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Atlan vor der SOL
PR-Japan 394
© Hayakawa Publishing, Inc.

Nach der Zerschlagung des Solaren Imperiums durch das Hetos der Sieben im Jahre 3460 organisierte er den Widerstand von der Provcon-Faust aus. Er gründete 3500 das NEI und hatte als Prätendent – vereinzelt auch Lordverwalter – lange Jahre das Amt des Regierungschefs inne. Er sorgte dafür, dass ein Großteil der Terraner und ihrer Verbündeter in die Provcon-Faust fliehen konnten. Neues Zentrum wurde der Planet Gäa. Für über hundert Jahre bildete sich so etwas wie ein unausgesprochener Nichtangriffspakt. Die Laren waren zufrieden damit, dass die Menschheit keinen Ärger machte, dafür starteten diese keine offenen Angriffe auf das Konzil. Im Hintergrund wurde jedoch hart gearbeitet und Atlan sorgte dafür, dass die Menschheit niemals ihre Herkunft vergaß. Ebenso unterstützte er die Hoffnung, dass eines Tages Perry Rhodan wieder zurückkehren würde.

Eine Maßnahme, um Spione in die Milchstraße entsenden zu können und auch einfach mehr Personal zur Verfügung zu haben, war die Entwicklung der Multi-Cyborgs. (PR 706)

...

Im Jahre 3561 befand sich der Arkonide auf dem Planeten Karthago II. Im Zuge des Amoklaufes und kollektiven Selbstmordes der Multi-Cyborgs, die ihre wahre Identität erfahren und daraufhin jedes Interesse an ihrer Existenz verloren hatten, kam es zu vulkanischen Aktivitäten. Bei einem Ausbruch wurde Atlan von glühender Lava überschüttet.

Zitat: [...] »Er sah schattenhaft, daß Atlan auf der anderen Seite des Gleiters schreiend zusammenbrach, im Zentrum einer Dampfwolke, an allen Gliedern brennend, mit verzerrtem Gesicht und schmorendem Haar. [...] Es war schwer zu unterscheiden, ob die Krusten an seinem Körper Dreck, Brandwunden oder erkaltende Lava waren.« [...] (PR-TB 192)

Bei der anschließenden Landung des Gleiters kam es zu einem Versagen des Bremstriebwerkes und der Gleiter kollidierte in voller Fahrt mit der Rückwand des Hangars. Dabei wurde er so schwer beschädigt, dass die Besatzung aus dem Gleiter geschnitten werden musste.

Zitat: [...] »Sie hoben schließlich Atlan so vorsichtig wie möglich aus den bloßgelegten Trümmern. Der Arkonide lebte noch. Er blutete aus zahllosen Wunden. Schnitte öffneten sich bei jeder Bewegung. Ghoum-Ardebil murmelte etwas Unverständliches und legte vorsichtig einen Arm parallel zu dem schwarzen Körper, der nur noch entfernte Ähnlichkeit mit Atlan hatte.« [...] (PR-TB 192)

Der danach medizinisch versorgte Atlan wurde zur Regeneration in einen Überlebenstank gebettet.

...

3580 begann er damit, etwas offensiver zu planen. So wollte er Verbündete in der Milchstraße finden. Außerdem wollte er mit Ovaron Kontakt aufnehmen, da er zuversichtlich war, dass dieser den Terranern helfen würde. Doch alle Dakkarkom-Geräte waren unter Aufsicht der Laren oder einfach verschollen. Deswegen begab er sich mit einigen Begleitern nach Last Hope, um hier versteckte Konstruktionspläne zu besorgen. Ronald Tekener vertrat ihn solange auf Gäa. (PR 720)

Tatsächlich konnte man neben den Plänen für das Dakkarkom auch einen Bauplan für eine Pedoweiche erbeuten. Atlan richtete über das Dakkarkom sofort ein Hilfegesuch an Ovaron persönlich. Dieser konnte die Botschaft aber nicht empfangen, da er aufgrund einer Störung seines Zellaktivators in einem Nährbecken dahinvegetierte. Sein Nachfolger Skorvamon hatte kein Interesse an Kontakten außerhalb von Gruelfin und ließ die Nachricht unbeantwortet. (PR 722)

Mit den Völkern der Milchstraße ließ Atlan heimlich Kontakt aufnehmen und lud sie zu einer Geheimkonferenz ein. (PR 724) Dies gestaltete sich insgesamt zu einer Herkulesaufgabe und brauchte allein 30 Jahre Vorbereitung, um alle Volksvertreter an einen Tisch zu bekommen und das ganze Unternehmen vor den Laren geheim zu halten. Dafür wurde sogar der Planet Gjautohm geopfert. Die Unkosten des ganzen Unternehmens beliefen sich auf 11 Milliarden Solar. (PR 724) Die Konferenz erforderte dann ebenfalls eine Menge diplomatischer Anstrengungen, da jeder mit Atlan persönlich verhandeln wollte. Er ertrug es auf seine typische Art: mit Geduld, Spott, Kaffee, Kognak und seiner hübschen Sekretärin Elcane. Doch immerhin gelang es ihm so, die GAVÖK zu gründen, eine Allianz gegen das Konzil. (PR 725)

Anfang 3581 erfuhr er, dass die SZ-2 in der Milchstraße aufgetaucht war und nahm heimlich Kontakt auf. Dabei erfüllten ihn zwiespältige Gefühle, denn er befürchtete, dass sich entgegen seiner Planung die Ereignisse überschlagen würden, sobald auch Perry Rhodan persönlich wieder auftauchte. (PR 736) Deswegen verschwieg er auch, dass es einen Depotplaneten in der Provcon-Faust gab und begleitete eine gefährliche Mission nach Olymp, um Treibstoffvorräte für die SZ-2 aufzutreiben. (PR 737) Durch das Auftauchen der falschen MARCO POLO und dem angeblichen Gerücht, Perry Rhodan sei in die Milchstraße zurückgekehrt, wurde rasch die Sicherheit des NEI gefährdet, besonders, nachdem es den Laren gelungen war, den Wissenden Kor Kalmeck in die Hände zu bekommen. Nachdem daraufhin der Planet Orcsy entdeckt und zerstört worden war (PR 740), bat Atlan Ras Tschubai und Senco Ahrat die falsche MARCO POLO mit der SZ-2 anzugreifen und zu zerstören, womit die beiden sich einverstanden erklärten. Er flog mit ihnen. Die Mission wurde erfolgreich zu Ende geführt. (PR 741)

Danach kehrte Atlan nach Gäa zurück. Im September 3581 erfuhr er, dass auch die SZ-1 den Weg in die Milchstraße gefunden hatte und beschloss, einen Transport unter dem Kommando von Julian Tifflor ins Solsystem zu schicken, damit Rhodan seine Energievorräte aufstocken könnte. Allerdings hielt er die Information vor der Mannschaft der SZ-2 zunächst geheim. (PR 750)

Als sich die beiden Freunde schließlich direkt trafen (und mit ihnen alle anderen Mutanten und Zellaktivatorträger) wurde schnell deutlich, dass sich ein Konflikt zwischen ihnen auftat, der schließlich zu einem heftigen Streit führte. Rhodan hatte einen Plan, möglichst offensiv und hart gegen die Laren zuschlagen, doch Atlan wollte die Sicherheit des NEI nicht gefährden und bevorzugte seine eigene Strategie der kleinen Schritte. Diese empfand Rhodan jedoch als glatten Verrat, da er der Meinung war, dass damit die Macht der Laren nur zementiert wurde. Dennoch gab Atlan nicht nach, so dass sie schließlich im Streit auseinandergingen. Atlan versicherte Hotrenor-Taak daraufhin glaubhaft, dass er nicht vorhabe, Rhodan zu unterstützen und den Status Quo nicht gefährden wollte. (PR 752) Konsequenterweise ließ er deshalb alle geheim stationierten Ultraschlachtschiffe aus der Milchstraße abziehen, da er wusste, dass Rhodan eins stehlen wollte. (PR 753)

Im Folgenden entspann sich ein intriganter Kampf um die Unterstützung der Mitglieder der GAVÖK. Atlan schreckte dabei auch nicht davor zurück, über Rhodan Lügengeschichten zu erzählen. Trotzdem konnte er nicht verhindern, dass der größte Teil der Mitgliedsvölker Rhodan ihre Unterstützung zusagte. Da der Arkonide es zu arg trieb, verweigerten ihm schließlich die Altmutanten ihre Mithilfe, weiter gegen Rhodan vorzugehen. Schweren Herzens sah Atlan ein, dass die GAVÖK ihm momentan nicht helfen würde können und wandte sich vorübergehend von ihr ab. (PR 760)

Er hoffte, mit den Mucys Propaganda für seine Sache betreiben zu können (PR 761), doch die Mucys erkannten sich selbst als echte Menschen und wollte sich nicht länger für die Menschen aufopfern (PR 762) – als ihnen jedoch ihre Menschenrechte verweigert wurden, begingen sie kollektiv Selbstmord. Die Yolschor-Dunstwolke wurde außerdem an die Laren verraten und sämtlich Stützpunkte von ihnen zerstört. Atlan machte sich danach schwere Vorwürfe, die wahre Natur der Mucys nicht schon früher erkannt zu haben und ihren Tod verantworten zu müssen. Er gab aber auch Rhodan eine Teilschuld an den Ereignissen. Als die SOL und seine Flotte im Sektor Dragon Alpha aufeinander trafen, ließ er die SOL einkreisen. (PR 763)

Er ließ so ernsthaft Vorbereitungen für einen Kampf treffen, dass keine Zweifel bestanden, dass er es ernst meinte. Erst als Scarlon Thorab ihn »im Namen des NEI« aufforderte, Verhandlungsbereitschaft zu zeigen, konnte er Atlans harte Schale durchbrechen. Thorab erkannte augenblicklich, dass Atlan das NEI »nur« gegründet hatte, um sich eine Heimat zu schaffen. Thorab sorgte daraufhin mit einem Trick dafür, dass die SOL der Flotte »freiwillig« nach Gäa folgte. Hier erfuhr Atlan, dass er Rhodan nicht für den Tod der Mucys verantwortlich machen konnte, da diese inzwischen auch außerhalb der Yolschor-Dunstwolke Selbstmord begangen hatten.

Atlan erkannte, dass er durch seine Sturheit seinen Führungsanspruch verloren hatte. Außerdem machte Bjo Breiskoll ihm klar, dass er nicht mehr zum NEI gehörte. Deswegen kehrte er zur SOL unter Perry Rhodans Kommando zurück. Dieser beschloss, in den Mahlstrom zurückzufliegen, um die Menschen auf Terra endlich von der Aphilie zu befreien. (PR 765)

Erster Flug mit der SOL

In der Galaxie Dh'morvon stieß die SOL auf das Volk der Feyerdaler, die ein Hilfsvolk der Superintelligenz Kaiserin von Therm waren. Als diese anfing, die Terraner zu bevorzugen, indem sie ihnen den Auftrag gab, nach dem verschollenen MODUL zu suchen, erschütterte dies die Grundfesten des feyerdalischen Selbstverständnisses. Im Kaylaandor-System kam es zu einer Raumschlacht, während Perry Rhodan im Berührungskreis auf Blotgrähne weilte. Atlan, der in dieser Zeit das Kommando über die SOL hatte, wählte eine überzeugende Strategie. Er teilte die SOL in ihre drei Segmente und verhielt sich grundsätzlich defensiv. Als die feindliche Flotte Unterstützung von Blotgrähne erhielt, ließ er die Hauptstadt Vorlkröhne angreifen und Bodentruppen und Mutanten ausschleusen. Dies führte schließlich zur Kapitulation der Feyerdaler. (PR 787)

Flug mit der BASIS

Atlan begleitete den Flug der BASIS zur PAN-THAU-RA.

...to do: PAN-THAU-RA-Zyklus...

Die Kosmischen Burgen

Nachdem Laire auf der PAN-THAU-RA entdeckt worden war, wollte Rhodan für die Sicherheit des Sporenschiffes sorgen. Er kehrte kurzzeitig auf die BASIS zurück, um Hilfe zu holen, während Atlan an Bord und bei Laire blieb. (PR 906)

Nachdem die PAN-THAU-RA im Raum zwischen den Dimensionen versiegelt worden war, begab sich Atlan mit Laire an Bord der BASIS. (PR 908)

Diese begab sich nun auf die Suche nach den Kosmischen Burgen. Da Murcons Burg nicht gefunden werden konnte, flog die BASIS zur Position von Lorvorcs Burg. Hier traf man auf Ganerc, der ebenfalls nach den Kosmischen Burgen suchte. Dieser konnte den entscheidenden Hinweis liefern, dass nur Unsterbliche die Burgen betreten konnten. Als Rhodan mit Atlan zusammen in einer Space-Jet auf die Suche ging, konnten sie eine unsichtbare Barriere überwinden und die Burg anfliegen. Sie kehrten jedoch vorerst zur BASIS zurück, um Ganerc zu holen. Dann flogen sie zu Lorvorcs Burg, um sie zu erforschen. Sie stießen auf Sonden, die sie schließlich angriffen und gefangen nahmen. (PR 917) Ganerc gelang es jedoch, das Rätsel um Lorvorc zu lösen und die beiden Unsterblichen zu befreien. Gemeinsam mit dem Quellmeister Pankha-Skrin, der sich inzwischen den Zusatzschlüssel von Lorvorc angeeignet hatte, kehrten sie zur BASIS zurück. (PR 918)

Einige Zeit später suchten sie die Kosmische Burg von Partoc auf. Diesmal waren Rhodan, Alaska Saedelaere sowie Laire dabei. Hier stießen sie überraschend auf die Demonteure. Dennoch gelang es ihnen, bei Partocs Überresten den Zusatzschlüssel zu finden. (PR 929) Sie gerieten dabei jedoch in das Mikrouniversum. (PR 930) Als sie ihn schliesslich verlassen konnten, haftete ihnen eine alles vernichtende Aura an, die mehrere Besatzungsmitglieder tötete, so dass sie schließlich nur noch frei im Weltraum treibend niemandem zur Gefahr wurden. Mithilfe des Bipolarfelds konnten sie transportiert werden. In dieser Zeit wurden sie immer wieder nach Green Darkness versetzt. (PR 931)

Hinter den Materiequellen?

Atlan wurde von Laire 3587 angeblich in den Raum hinter den Materiequellen mitgenommen. Dem Arkoniden fehlen allerdings alle Erinnerungen an den dortigen Aufenthalt. 14 Jahre lang befand er sich in der Namenlosen Zone, in die die Hohen Mächte ANTI-ES aufgrund seines Regelverstoßes während des Kosmischen Schachspiels verbannt hatten.

Bei seiner Konditionierung für den Gang hinter die Materiequellen wurde er, von Laire angeblich unbemerkt, mit Energien von ANTI-ES aufgeladen, was unter anderem zu Wahnvorstellungen führte. Die Materiequelle stieß ihn daraufhin ab und ANTI-ES brauchte nur noch »seine Hand« auszustrecken, um ihn abzufangen. Ziel war es, Atlan als Geisel zu verwenden, um die Kosmokraten zur Freilassung der Superintelligenz zu erpressen. Diese gingen nicht darauf ein. Ende 3587 oder Anfang 3588 spielte Atlan eine wichtige Rolle bei der Entstehung Wöbbekings, der sich von ANTI-ES abspaltete.

...

Wöbbeking brachte Atlan irgendwann zwischen 3587 und 3588 zur Basis des Ersten Zählers Janv-Zount. Dort unterlag er dem Effekt der Mnemo-Löschung, durch den er alle Erinnerungen verlor. Trotzdem stand er Wöbbeking bei, der von ANTI-ES gejagt wurde, und befreite den Ersten Zähler. Zur Strafe entriss ANTI-ES ihm den Extrasinn. Dieser wurde von Wöbbeking gerettet. Aus einer Vereinigung einzelner Bestandteile beider Wesenheiten entstand im Jahre 3600 Chybrain. Atlan wurde eingekerkert. Erst im März 3601 konnte er sich mit Borns Hilfe befreien. Er beseitigte die Quelle der Mnemo-Löschung, gewann seine Erinnerungen zurück und wurde als autorisierter Führer der Basis des Ersten Zählers anerkannt. Er flog mit der Basis zum Spinar, wo er gefangen genommen und in ein Manifest umgewandelt werden sollte. Sein Extrasinn konnte sich durch die Nutzung der Spinar-Energie lösen und den Arkoniden mit Hilfe der Lichtquelle retten. Atlan erhielt wichtige Informationen über die Anfälligkeit der Manifeste für Posimagno-Energie und verließ das Spinar wieder. Wenig später wehrte er mit Borns Hilfe einen Angriff der Arltra-Ranger auf die Basis ab. Borns Raumschiffskörper wurde nach Atlans Vorstellungen erschaffen.

Atlan wurde von Anti-Homunk zur Senke des Verlorenen Raumes und dort ins Gard gelockt. Anti-Homunk wollte Atlan absorbieren, wurde dabei aber vom Namenlosen gestört. Dem Extrasinn gelang es, sich mit dem organischen Raumschiff Asgard zu verbünden. Atlan floh mit Asgard aus dem Gard, das in einem Atombrand verging. Der Namenlose riss Anti-Homunk mit in den Normalraum und wurde dort von dem Androiden verschlungen.

...

Später im Jahre 3601 (14 NGZ) konnte Atlan die Namenlose Zone endlich hinter sich lassen. Ob er dabei tatsächlich in die Sphären der Kosmokraten gelangte, ist nicht bekannt. Bekannt ist nur, dass er 3791 (204 NGZ) mit einem konkreten Auftrag der Hohen Mächte in das Normaluniversum zurückkehrte.

Wieder auf der SOL

Im Jahre 3791 (204 NGZ) kehrte Atlan auf die SOL zurück. Sein Auftrag bestand darin, die SOL nach Varnhagher-Ghynnst zu lenken, dort eine bestimmte Ladung (Spoodies) an Bord zu nehmen und einen Pufferstaat im Limbus (vgl. Artikel Kranen) herzustellen. Atlan kam auf einem gigantischen Objekt zu sich, das einer Kosmischen Burg glich und – wie auch die SOL – in das Mausefalle-System gezogen wurde. Er konnte sich nur an seinen aktuellen Auftrag erinnern, aber an seinen Aufenthalt hinter den Materiequellen hatte er keine Erinnerung mehr. Er wurde von drei Buhrlos gefunden und auf die SOL gebracht.

Nach seiner Ankunft an Bord begann Atlan sofort damit, gegen das auf der SOL herrschende Chaos und die unmenschlichen Zustände vorzugehen. Dazu versuchte er unter anderem, Kontakt mit der gestörten Biopositronik SENECA aufzunehmen. Allmählich bildete sich eine Gruppe von Personen, die immer mit Atlan zusammenarbeiteten. Sie wurden als Atlan-Team bezeichnet. Atlan erreichte, dass die SOL aus dem Mausefalle-System entkommen konnte, außerdem war er wesentlich mit dafür verantwortlich, dass die Diktatur der SOLAG beendet und demokratische Verhältnisse an Bord wieder hergestellt wurden. Dabei wirkte er als Katalysator und betrachtete sich in den Folgejahren eher als Graue Eminenz, beziehungsweise als Expeditionsleitung hinter dem späteren High Sideryt Breckcrown Hayes.

Mit seinem Ziel, Varnhagher-Ghynnst, gab er auch den ziel- und orientierungslosen Solanern eine Aufgabe, durch die die Menschen gefordert und vorangetrieben wurden. Zum ersten Mal seit 200 Jahren hatten das Schiff und sein Volk wieder eine Mission. Allerdings musste sich Atlan immer wieder gegen seinen schärfsten Konkurrenten durchsetzen, den High Sideryt Chart Deccon.

Auf dem Weg nach Varnhagher-Ghynnst geriet die SOL in zahlreiche Abenteuer. Atlan enträtselte unter anderem das Geheimnis der Chailiden und Roxharen. Y'Man machte ihm bewusst, dass seine Aufgabe auch vorsah, unterwegs nach Varnhagher-Ghynnst Friedenszellen zu erschaffen. Chail wurde zur ersten Friedenszelle. Der weitere Weg führte die SOL nach Bumerang. Atlan klärte die Machtverhältnisse mit Chart Deccon und erhielt die Erlaubnis, die Galaxie All-Mohandot mit der abgekoppelten SZ-2 zu erkunden. Es kam zu Kontakten mit den Ysteronen und den Pluuh sowie zum Konflikt mit HIDDEN-X. Atlan war zugegen, als Chart Deccon sich im Ysterioon opferte, um HIDDEN-X zu vertreiben, so dass eine weitere Friedenszelle entstehen konnte. Zuvor erhielt er das Kästchen des High Sideryt. Deccon zeigte ihm, wie es zu öffnen war. So konnte Breckcrown Hayes, der Atlan schon seit geraumer Zeit zur Seite stand, zum neuen High Sideryt bestimmt werden, nachdem die Gefahr durch Order-7-B und den SOL-Hirten beseitigt war. In den folgenden Monaten kam es auf Paradiso nirwana zum Kampf gegen den Schalter, der die SOL für HIDDEN-X erobern sollte.

Nach dem Ende Paradiso nirwanas gelangte die SOL ins Sternenmeer. Dort wurde Atlan vorübergehend von HIDDEN-X beeinflusst und verübte verschiedene Sabotageakte auf dem Schiff, bevor Wöbbeking ihn in Gestalt von Nar'Bon von der Beeinflussung befreite. Es kam zum Kontakt mit den Nuun, die Atlan vorübergehend gefangen hielten, sowie zum Kampf gegen die Gravo-Energetiker. Tatendurstige junge Solaner lockten ihn durch einen Trick in eine Space-Jet, die zum Ort der absoluten Unwahrscheinlichkeit flog. Dort begegnete Atlan Chart Deccons Geist, der es der SOL schließlich ermöglichte, ins Standarduniversum zurückzukehren, wobei sie mehrere Jahre verlor. Man schrieb nun das Jahr 3804.

Nach Kontakten mit den Vulnurern erreichte die SOL schließlich Zone-X, das Zentrum der Macht der feindlichen Superintelligenz. Dort entdeckte Atlan einen Dimensionstransmitter, der als Zugang zum Flekto-Yn genutzt werden konnte. Auf diesem Weg wurden aber nur die im Flekto-Yn gefangenen Molaaten befreit. Atlan wurde nur kurz von Wöbbeking ins Flekto-Yn versetzt, damit er Chybrain und Sanny befreien konnten. Am 3. Dezember drang er mit seinem Team an Bord der PALO BOW durch eine vom Hypervakuum-Verzerrer geschaffene Öffnung ins Hypervakuum vor. Nach der Vernichtung des Schiffes näherten er und seine Gefährten sich dem Flekto-Yn in Raumanzügen. Die Solaner wurden von Robotern abgeführt, sie unterlagen dem mentalen Einfluss von HIDDEN-X. Sanny, Blödel und Argan U konnten unbemerkt entkommen. Atlan wurde ausgesondert und sollte von den Bakwern getötet werden, weil HIDDEN-X glaubte, dies wegen der Aura, die Atlan anhaftete, nicht selbst tun zu können. Atlan konnte jedoch fliehen. Blödel und seine Begleiter blieben mit Atlan in Funkkontakt und legten verschiedene Bomben.

Blödel heilte zahlreiche Bakwer durch ein von ihm selbst hergestelltes Medikament von der Verdummung. Sie halfen Atlan, seine Gefährten zu erreichen. Es gelang Sanny, in einem Kontrollzentrum funktionsfähige Spiegelungen von Transmittern herzustellen, über die die Solaner in ein ebenfalls gespiegeltes Rettungsschiff gebracht werden konnten, welches das Flekto-Yn verließ und von Zeithüter-Null auf Bitten Insiders und Cpt'Carchs zur HORNISSE versetzt wurde. Nach einem kurzen Aufenthalt auf VIVARIUM kehrte Atlans Gruppe in die SOL zurück, als diese sich aus dem Zeittal befreite. Auf der SOL hatte sich in der Zwischenzeit die Gruppe der Atlantreuen formiert, die sich einer Opposition entgegenstellte, welche Atlans Absetzung forderte. Die SOL wurde von der angestauten Zeit ins Jahr 3807 gerissen.

Es kam zum Wiedersehen mit Oggar, der die Solaner auf die Spur der Zyaner brachte. Skrempeleck suchte Atlan am 18. September auf und bat ihn, zu den Zyanern vorgelassen zu werden. Er war der Meinung, er könne sie von der Sinnlosigkeit ihres Kampfes für HIDDEN-X überzeugen. Möglicherweise unterlag auch Atlan dem von Skrempeleck ausgehenden Einfluss, denn er stellte ihm die Space-Jet ÜBERZEUGUNG zur Verfügung, die am Folgetag startete. Es gelang dem Propheten tatsächlich, die Zyaner zu Verbündeten der Solaner zu machen. Als Zeichen des guten Willens begab sich Atlan persönlich nach Stützpunkt I, um Bruce-Zy, den Sohn des Zyaner-Vizeadmirals Zaut-Zy, zurück zu seinem Vater zu bringen. Dieser hatte angenommen, die Solaner hätten Bruce-Zy getötet, doch sie hatten ihn nur gefangen genommen.

Beim Treffen mit Zaut-Zy geriet Atlan in Gefahr, weil unbeeinflusst gebliebene Zyaner ein Attentat planten. Insider, der sich ebenfalls auf Stützpunkt I befand, beobachtete Atlans Ankunft und sah die Attentäter. Er stieß einen Warnruf aus, gleichzeitig fielen Schüsse. Skrempeleck warf sich in die Schussbahn und wurde tödlich getroffen. Bevor er starb, prophezeite er noch, Atlan könne HIDDEN-X besiegen. Die Zyaner gewährten den Solanern Zugang zur Dimensionsspindel, durch die man ins Sternenmeer gelangen konnte – dorthin hatte HIDDEN-X sich und das Flekto-Yn in Sicherheit gebracht. Atlan führte Ende September 3807 einen aus fünf Kreuzern bestehenden Verband durch die Dimensionsspindel ins Sternenmeer.

Er verhandelte mit den Dormiganern, die das Flekto-Yn und die SOL-Kreuzer am 3. Oktober zurück ins Standarduniversum versetzten. Dort wurden Atlan und Sanny von einem Tentakel aus Jenseitsenergie ins Flekto-Yn entführt. Es kam zum Entscheidungskampf gegen HIDDEN-X, bei dem sowohl die Superintelligenz als auch das Flekto-Yn restlos vernichtet wurden. Atlan und Sanny wurden von der ULTRAHEXE aufgenommen und zurück in die SOL gebracht. HIDDEN-X entriss Atlan die Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst. Wöbbeking erschien und teilte mit, ein im Dienst von ANTI-ES stehender Ableger von HIDDEN-X, der sich in der Galaxie Xiinx-Markant befinde, sei nun im Besitz der Koordinaten. Jetzt erst erfuhr Atlan, dass Chybrain sein »Sohn« war.

Über den Temporären Reinkarnationseffekt vermittelte Wöbbeking Atlan die verlorenen Erinnerungen an die Erlebnisse in der Zeit vor 3791. So erfuhren Atlan und die Solaner, dass der Arkonide bei seiner Reise zu den Kosmokraten von ANTI-ES abgefangen und in die Namenlose Zone entführt worden war. Wöbbeking setzte den Temporären Reinkarnationseffekt noch mehrmals ein, um Atlan wichtige Informationen zu vermitteln, die der Arkonide im Kampf gegen ANTI-ES und dessen Diener benötigte.

Nach dem Ende des ersten Erinnerungs-Schubs flog die SOL nach Xiinx-Markant. Das Atlan-Team brach mit der GIRGELTJOFF zur Dunkelzone dieser Galaxie auf. Es stellte sich heraus, dass alle Völker Xiinx-Markants einem Kampfzwang unterlagen, dass Janvrin die Dunkelzone bewachte und dass Anti-Homunk im Auftrag von ANTI-ES gegen die Solaner kämpfte. Atlan traf erstmals am 28. Oktober 3807 in der SOL mit Anti-Homunk zusammen. Dieser floh. Ein von ihm erschaffener Doppelgänger Chart Deccons verging, als er die von Atlan konstruierte Perseus-Brille aufsetzte.

Als Barleona Anfang November in die SOL kam, war Atlan sofort von der schönen jungen Frau fasziniert. Er ließ sich auch von den Warnungen seines Extrasinns und der Solaner abschrecken, die argwöhnten, Barleona sei möglicherweise mit Manifest C identisch. Da er sich in den folgenden Tagen fast nur noch ihr widmete, weil er die Lösung des mit ihrer Person verbundenen Rätsels für sehr wichtig hielt, wurde er von vielen Solanern kritisiert. Am 9. November kam Tyari an Bord der SOL, eine geheimnisvolle Frau, die wie eine weibliche Version Atlans aussah. Sie gab an, nur wegen Atlan aus der Galaxie Bars-2-Bars gekommen zu sein. Barleona war sofort eifersüchtig auf Tyari, da sich Atlan auch für sie interessierte.

Als SENECA von Manifest C übernommen wurde, sollte Atlan die beiden von SENECA nicht kontrollierbaren Beiboote CHYBRAIN und FARTULOON von Bord schaffen. Der Plan schlug fehl, da Tyari erschien und Atlan befreien wollte. Sie hatte zwar keinen Erfolg, aber nun vertraute SENECA Atlan nicht mehr. Jetzt sollte der High Sideryt Atlans Rolle übernehmen. Breckcrown Hayes und einige andere Solaner befreiten Atlan. Atlan, Hayes und Bjo Breiskoll wurden in eine virtuelle Realität versetzt. Dort kämpften SENECA und Manifest C gegeneinander. Die Solaner versuchten, SENECA mental zu stärken, aber ihre Bemühungen waren vergeblich. SENECA konnte die Solaner gerade noch zurück in die Realität versetzen, bevor Manifest C sie töten konnte. Atlan und sein Team sowie 100 weitere Solaner verließen die SOL mit der CHYBRAIN und der FARTULOON am 17. November. SENECA war nun ganz in der Gewalt von Manifest C und blockierte sowohl die Steuerung als auch die Kommunikationsanlagen der SOL. Das Schiff nahm Fahrt Richtung Zentrumsregion von Xiinx-Markant auf. Atlan folgte Cpt'Carch, der nach Cpt unterwegs war. Er wechselte vorübergehend in das Raumschiff TAUPRIN über, mit dem er und einige Solaner den Staubmantel durchquerten.

Atlan erkundete den künstlichen Himmelskörper Munater, der als Quelle der Kriegsstrahlung identifiziert worden war. Die Kriegsstrahlung wurde deaktiviert. Atlans im Rahmen des Temporären Reinkarnationseffekts gewonnene Erkenntnisse über die Anfälligkeit der Manifeste für Posimagno-Energie konnten danach an die SOL übermittelt werden. Durch den Einsatz dieser Energie wurde Manifest C aus der SOL vertrieben. Außerdem durchschaute Atlan den Plan von ANTI-ES, der darin bestand, die SOL in Gefahr zu bringen und so zum Lockvogel für Wöbbeking zu machen, den die Superintelligenz wieder vereinnahmen wollte. Mit diesem Wissen gelang es Atlan, ANTI-ES und Anti-Homunk gegeneinander auszuspielen und die Vernichtung des Planeten Cpt durch die Metaplasmaten zu verhindern.

Als die SOL am 8. Dezember das Leuchtende Auge erreichte, Anti-Homunks Basis im Zentrum von Xiinx-Markant, wurden alle Besatzungsmitglieder außer Atlan und Foster St. Felix in der Schlafzone betäubt. Es gelang Atlan, das Schiff auf einen sicheren Kurs zu bringen und die Emotionautin Cara Doz zu wecken, indem er ihr seinen Zellaktivator umhängte. So konnte die SOL in Sicherheit gebracht werden. Von Foster St. Felix, der Anti-Homunks Gedanken auffangen konnte, erfuhr Atlan, dass sich in Bars-2-Bars entscheidende Dinge anbahnten. Nachdem die Bedrohung durch Wonatrin und Kaytrin abgewehrt war, versuchten Atlan und einige Begleiter, das Leuchtende Auge mit der BLINDER VOGEL zu erreichen.

...

Atlan sah sich schon frühzeitig als Erfüllungsgehilfen diverser kosmokratischer Pläne. So war er am Sieg über ANTI-ES und wesentlich an der Entstehung der Superintelligenz KING beteiligt. Auch trug er maßgeblich – wieder eher als Katalysator – an der Problemlösung der Namenlosen Zone bei.

Das Orakel von Krandhor

Im Jahre 3811 (224 NGZ) erreichte er mit der SOL Krandhor und wirkte dort als Orakel von Krandhor.

EVOLO

Diese Tätigkeit wurde von 3818 (231 NGZ) bis 3821 (234 NGZ) durch einen Auftrag der Kosmokraten unterbrochen, der ihn nach Alkordoom und Manam-Turu führte.

Am 22. Juni 3818 nahm er den Auftrag an und wurde ohne große Hilfsmittel – mit nicht mehr als einem Chronometer und der Kenntnis der alkordischen Sprache – nach Alkordoom versetzt. Sein Auftrag war es, den Erleuchteten oder auch Juwel von Alkordoom, zu stoppen, der mit EVOLO eine Waffe baute, die selbst den Kosmokraten hinter den Materiequellen hätte gefährlich werden können. EVOLO entpuppte sich später als Psi-Geschöpf, das 5000 Jahre lang durch die Psikräfte vieler beraubter Einzelwesen und Völker aufgebaut worden war. Und ihm wurde eine »Rückfahrkarte« versprochen für den Fall, dass er die Mission abbrechen wollte – viel später stellte sich heraus, dass diese nicht existierte.

Atlan gelang es, Helfer zu finden: das lebende Raumschiff ANIMA, das später zu seiner Gefährtin Anima wurde, seinen alten Lehrmeister Fartuloon, der als Sternentramp Colemayn aktiv wurde und das Volk der Celester, den Nachkommen der von Terra entführten Besatzung der MARY CELESTE. Und es gelang ihm, das Juwel aus Alkordoom zu vertreiben.

Er folgte dem Erleuchteten nach Manam-Turu, wo dieser ursprünglich als Vergalo lebte. Dort wurde EVOLO vervollständigt und besiegte nur wenig später seinen Schöpfer. Atlan kam währenddessen dem Neuen Konzil von Hyptons und Ligriden auf die Spur. EVOLO konnte letztendlich besiegt werden. Mithilfe der Kelquanen entstand aus ihm die Superintelligenz BARQUASS. Bei diesem Prozess wurden allerdings drei psionische Pakete abgetrennt: die Schwarzen Sternenbrüder, die den ursprünglichen Plan des Erleuchteten weiter verfolgten.

Die Sternenbrüder kehrten nach Alkordoom zurück, wo sich das Schicksal entschied. Ihr Plan – beziehungsweise der des Erleuchteten – war es, über eine so genannte Zerobrücke sechsdimensionale Energie in den Bereich der Kosmokraten zu lenken, während diese durch den Angriff rekrutierter Hilfsvölker abgelenkt wurden. Dieses war die eigentliche Bedrohung, auf die der Arkonide angesetzt worden war.

Mithilfe von Chybrain, der als Atlans geistiger Arm diente, konnte Atlan über die psionischen Pakete triumphieren. Letztendlich stellten sich dabei alle Herausforderungen, denen sich Atlan seit seiner Rückkehr von den Materiequellen stellen musste, als Bestandteil des kosmokratischen Planes, als Bewährungsproben heraus.

Am 16. Mai 3821, nach dem Sieg über die Schwarzen Sternenbrüder, wurde Atlan nach Kran zurück versetzt. Auf dem Heimatplaneten der Celester, New Marion, wurde ihm ein Denkmal gesetzt.

Während der guten drei Jahre seiner Abwesenheit wurden seine Aufgaben vom Spoodie-Pulk wahrgenommen. Inwiefern seine Abwesenheit den solanischen Orakeldienern auffiel oder nicht – und wie sie damit umgingen – ist unbekannt.

Die Endlose Armada

Im Jahre 4012 (425 NGZ) kehrte Atlan mit der SOL in die Milchstraße zurück und nahm mit dieser an der Expedition der Galaktischen Flotte zum Frostrubin teil. Nach dem Sturz durch den Frostrubin und der Konfrontation mit der Endlosen Armada gelang es ihm sich zum Oberhaupt der Armadabarbaren zu machen.

Im Tiefenland

Von Carfesch wurde Atlan zusammen mit Jen Salik 427 NGZ in die Galaxie Cor gebracht, zum Tiefenbahnhof Cortrans. Der Tiefenzöllner Drul Drulensot brachte die beiden zur Grube, von dort stiegen sie hinab zum Tiefenland. Nach einigen Abenteuern in Starsen traf der Arkonide auf Tengri Lethos-Terakdschan, dieser war ebenfalls von den Kosmokraten in das Tiefenland geschickt worden. Der Gründer des Ordens der Ritter der Tiefe weihte Atlan zum Ritter der Tiefe und verlieh ihm damit die Ritteraura. Doch Atlan akzeptierte diese Weihe nur auf Zeit. Nach der Rückkehr aus dem Tiefenland wollte er die Ritteraura wieder abgeben.

Die drei Ritter der Tiefe durchquerten mit ihren Orbitern das Tiefenland und erreichten die Lichtebene. Dort trafen sie auf die letzten Raum-Zeit-Ingenieure. Ihnen halfen sie, den Rettungsplan durchzuführen. Dafür wurde Atlan zum Grauen Lord und in die Graue Kammer aufgenommen.

Nachdem das Kosmonukleotid TRIICLE-9 429 NGZ an seinen Stammplatz zurückgekehrt war, wechselte Atlan über zur BASIS.

Gänger des Netzes

Gemeinsam mit Perry Rhodan und anderen Unsterblichen wurde er von den Kosmokraten aus der Mächtigkeitsballung von ES verbannt. In der Mächtigkeitsballung von ESTARTU wurde er zu einem Gänger des Netzes. Der Bann wurde erst 447 NGZ durch das Opfer von Jen Salik aufgehoben.

Tarkan

Atlan nahm an der Expedition nach Tarkan teil. Zusammen mit Perry Rhodan diente der Arkonide als IMAGO – und somit als einer der Katalysatoren für die Dualfusion, aus der die Superintelligenz ESTARTU wieder neu entstand. Später wurde er mit Rhodan und anderen beim Transfer des letzten Viertels von Hangay ins heimische Universum Meekorah in einem Stasisfeld gefangen, das sich erst 1143 NGZ auflöste.

Monos

Die Mitglieder der Tarkanflotte nahmen den Kampf mit Monos auf, der die Macht in der abgeschirmten Milchstraße übernommen hatte. Außerhalb der Milchstraße trafen sie auf Roi Danton, Ronald Tekener und Jennifer Thyron. Hinter dem Chronopuls-Wall leitete Homer G. Adams die Widerstandsorganisation der Widder. Mithilfe der Haluter und der Posbis gelang es, Monos zu schlagen.

GAFIF

Nach dem Sturz Monos' kümmerte sich Atlan ab 1147 NGZ um den arkonidischen Wiederaufbau. Eine Wiedereinführung des Amts des Imperators lehnte er ab. Er gründete die GAFIF (Gesellschaft arkonidischer Forscher für Innovation und Forschung).

Aufgrund der Verwirrung von ES musste er 1169 NGZ, wie die anderen Zellaktivatorträger, seinen Zellaktivator abgeben. 1174 NGZ erhielt er seinen speziellen Zellaktivator als Zellaktivatorchip zurück.

Die Große Leere

Die zweite Tote Zone erlebte er auf Arkon mit. Atlan nahm zusammen mit Theta da Ariga an der ersten Expedition der BASIS an die Große Leere teil. Während Atlan auf der zweiten Expedition an die Große Leere in das Arresum vorstieß und mit den anderen Zellaktivatorträgern die Abruse bekämpfte, wurde Theta da Ariga in der Milchstraße zur Imperatrix Ariga I. des Großen Imperiums.

In einer im Jahre 1218 NGZ von der Abruse erzeugten Pseudorealität erlebte Atlan da Gonozal in einer Endlos-Schleife wieder und wieder die Stunden, die er mit Mirona Thetin auf Tamanium verbracht hatte. Beginnend von dem Zeitpunkt, als sie miteinander im Bett lagen, bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie durch den von ihm geschleuderten Speer starb, worauf beide wieder im Bett lagen. Was immer auch Atlan unternahm, wie immer er auch Mirona überzeugen wollte, der Gewalt abzuschwören, es endete stets damit, dass sie durch den Speer starb.

Erst als Atlan den Speer zerbrach, gelang es ihm allmählich, sie von ihren Plänen abzuhalten. Ungezählte Mal musste er den Speer zerbrechen, bis sie endgültig ihren Stolz ablegte und die Unsterblichkeit an seiner Seite dem von ihrem Stolz diktierten Freitod vorzog. Um an diesen Punkt zu gelangen, machte Atlan ihr gegenüber zahllose unhaltbare Versprechen, die darin gipfelten die AETRON zu kapern, über die Sonnentransmitter-Strecke nach Andromeda zu gelangen und den Forschungskreuzer wieder nach Luna zurückzuschicken. So sollte die Geschichte in der Milchstraße ihren bisherigen Verlauf beibehalten, während Atlan und Mirona in Andromeda ein eigenes Reich aufbauen wollten.

An diesem lang ersehnten Punkt angekommen, riss Gucky Atlan aus der Pseudorealität. Diesem blieb nur noch die kleine private Hölle mit der wieder neu aufgerissene Erinnerung an Mirona.

Zitat [...] »Ich bin wieder in der Realität zurück, aber ich fühle mich unendlich einsam. Es hätte nie geschehen dürfen. Niemals wieder hätte ich Mirona Thetin in den Armen halten dürfen, sie niemals mehr küssen, nie wieder mit ihr die Ekstase erleben. [...] Abruse, ich werde meinen Teil dazu tun, um dich zu vernichten. Und ich werde dabei an Mirona denken – ihr widme ich diese Rache.« [...] (PR 1748)

Atlan hielt später Abstand zu den nationalistischen Kräften des Tai Ark'Tussan und wurde nach dem erfolgreichen Attentat auf Ariga I. der Mittäterschaft verdächtigt.

Omega Centauri

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Centauri 1
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Atlan arbeitete mit an einem Projekt, das die Erforschung des erst kürzlich auf Arkon I entdeckten Epetran-Archivs zum Inhalt hatte. Als er das Archiv am 11. Februar 1225 NGZ mit der Historikerin Li da Zoltral besichtigte, wurde ein Anschlag auf die uralten Einrichtungen verübt, bei dem ein Krish'un geraubt wurde.

Atlan ging der Sache nach und gelangte bei seinen Ermittlungen mit der AT-TOSOMA in den Sternhaufen Omega Centauri, wo künstlich verstärkte Hyperschwallfronten jeglichen geregelten Überlichtflug mit moderner Technik verhinderten. In Omega Centauri hatten sich Reste des ehemaligen Großen Tamaniums erhalten. Der Sternhaufen war vor 50.000 Jahren ein Rückzugsgebiet im Haluterkrieg gewesen.

Im Zentrum des Sternhaufens befand sich ein Sonnentransmitter, der aus 20 Sonnen bestand, welche in der Form eines Pentagondodekaeders angeordnet waren und von der so genannten Kharag-Stahlwelt, einem ausgehöhlten Planetoiden, gesteuert werden konnten. Atlan wurde als Hochrang-Bevollmächtigter anerkannt und hatte freien Zugang zur Kharag-Stahlwelt. Die kompletten Lebenserinnerungen des Tamrats Nevus Mercova-Ban gingen auf ihn über. (Centauri-Zyklus)

Die Obsidian-Kluft

Nach dem Sieg über Crest-Tharo da Zoltral, der hinter dem Anschlag auf das Epetran-Archiv vom Februar 1225 NGZ steckte, gelangte Atlan mit der Vergessenen Positronik in die Obsidian-Kluft. Dort wurde er mit dem Cyno Sardaengar und Litrak, dem ehemaligen Kommandanten des Urschwarms Litrakduurn, konfrontiert. Nach einer Odyssee durch die Spiegelwelten, bei der er von Tamiljon begleitet wurde, sorgte Atlan durch seine Ritteraura mit dafür, dass der Planet Vinara beim Zusammenbruch der Obsidian-Kluft gerettet wurde und unversehrt im Sonnendodekaeder von Omega Centauri materialisierte. (Obsidian-Zyklus)

Lordrichter, Dunkelstern und Intrawelt

Mit der Varganin Kythara, der Atlan in der Obsidian-Kluft begegnet war, gelangte der Arkonide an Bord der AMENSOON in den Murloth-Nebel, wo die Lordrichter von Garb versuchten, eine varganische Psi-Quelle für ihre Zwecke zu missbrauchen. Die Lordrichter wollten über den Dunkelstern in der Galaxie Dwingeloo zum Mikrokosmos vordringen und hatten darüber hinaus in der Galaxie Gruelfin Bruderkriege zwischen den Cappin-Völkern angestiftet. Atlan und Kythara standen den Ganjasen im Kampf gegen die Lordrichter bei und reisten mit ihnen nach Dwingeloo, wo es ihnen gelang, den Dunkelstern zu vernichten. Die Lordrichter jagten Atlan, weil sie glaubten, er könnte ihnen beim Vorstoß in den Mikrokosmos helfen.

Im Juli 1225 NGZ, nach der Vernichtung des Dunkelsterns, drang Atlan in die Intrawelt vor. Dort war er im Auftrag der Konterkraft unterwegs, um den Flammenstaub zu bergen. Kythara musste am Portal zur Intrawelt zurückbleiben. In der Intrawelt raubte der ehemalige Chaotarchendiener Peonu dem Arkoniden einen Teil seiner Seele. Auch Peonu war auf der Suche nach dem Flammenstaub. Nach einigen Abenteuern traf Atlan auf Tuxit, der sich wenig später als Rhoarxi zu erkennen gab. Tuxit war Träger des geheimnisvollen Flammenstaubs. Der Rhoarxi brachte Atlan zur Kathedrale von Rhoarx, wo der Arkonide selbst zum Flammenstaubträger wurde. Atlan verließ die Intrawelt und wurde von Peonu überfallen, der ihm den Flammenstaub entreißen wollte. Kythara konnte dies verhindern, verlor jedoch ihr Leben. Atlan erhielt den geraubten Seelensplitter von Peonu zurück. (Lordrichter-Zyklus, Dunkelstern-Zyklus, Intrawelt-Zyklus)

Flammenstaub

Atlan nahm keinen Kontakt zur Konterkraft auf, da er nicht sicher war, ob diese Organisation nicht doch im Dienst der Lordrichter stand. Er testete die Anwendungsmöglichkeiten des Flammenstaubes zunächst selbst. Durch die Erschaffung alternativer Wahrscheinlichkeiten gelang es ihm zwar, die in Dwingeloo aktiven Streitkräfte der Lordrichter massiv zu schädigen, gleichzeitig wurde er jedoch unter dem Einfluss des Flammenstaubs zu einem geistigen und körperlichen Wrack. Der Zaqoor Garshwyn, den Atlan aus Raumnot gerettet hatte und der zu einem Freund für ihn geworden war, beging Selbstmord, um Atlan wachzurütteln.

Atlan begriff, dass er den Flammenstaub nicht beherrschen konnte. Er zog sich auf den Höllenplaneten Ende zurück, um dort zu sterben. Atlan starb dort am 25. September 1225 NGZ, erschuf jedoch mithilfe des Flammenstaub eine alternative Version seiner selbst, die überlebte. Diesem »Zwilling« entzog der originale Atlan den größten Teil des Flammenstaubs, außerdem sorgte er noch dafür, dass der neue Atlan von einem Pedopeiler der Ganjasen von Ende gerettet wurde. Der neue Atlan unterlag nicht mehr dem verderblichen Einfluss des Flammenstaubes. Er wurde von den Ganjasen in die Galaxie Gruelfin versetzt, wo er den Cappins im Kampf gegen die Lordrichter helfen sollte.

Nachdem er sich mit den Juclas verbündet und die Unterstützung des Sammlers MITYQINN gewonnen hatte, übernahm Atlan den Oberbefehl über die militärischen Streitkräfte der Freihandelszone Susch, die er vor einem Angriff der Zaqoor beschützte. Am 23. Dezember 1225 NGZ nahm Atlan einen Bewusstseinssplitter Ovarons in sich auf, der zuvor über hundert Jahre lang in der Ganjo-Interpretatorin Samptasch »gelebt« hatte.

...

(Flammenstaub-Zyklus)

Camelot

Gegen die imperialen Tendenzen auf Arkon unter ihrem Nachfolger Bostich I. kämpfte Atlan mit der Widerstandsorganisation IPRASA, während er gleichzeitig ab 1235 NGZ mit den anderen Unsterblichen an dem Camelot-Projekt teilnahm.

Atlan leitete den Beitrag von Camelot gegen die Invasion der Tolkander 1289 NGZ. Dabei zerstörte er die Anlagen für das Antitemporale Gezeitenfeld auf Merkur. Zusammen mit Myles Kantor und Dao-Lin-H'ay gelang es Atlan, mithilfe der Vandemar-Zwillinge und der Herreach in Goeddas Brutkosmos vorzustoßen und diesen zu zerstören.

Traversan

Bei einem Besuch auf dem arkonidischen Kolonial-Planeten Traversan am 2. August 1290 NGZ wurde Atlan durch die Schaltung Sternentau der dortigen Zeitstation der Meister der Insel in das Jahr 5772 v. Chr. verschlagen. (Traversan 1) Nach anfänglichem Zögern griff er als Altao Ta-Camlo in die dortige Zeit ein. (Traversan 4)

Für weitere Details zu seinen Erlebnissen als Altao, siehe Artikel Altao Ta-Camlo.

Er verliebte sich in Tamarena da Traversan, die ihm das Leben rettete, dabei jedoch eine schwere Verwundung erlitt und ins Koma fiel. Da die Zeitstation während Kampfhandlungen irreparabel beschädigt wurde, musste er sich erneut in Tiefschlaf begeben, um die Gegenwart zu erreichen. Diesen Tiefschlaf unterbrach er mindestens einmal nach 21 Jahren, um die inzwischen aus dem Koma erwachte Tamarena zu suchen. Er hatte also bis zum 2. August 1290 NGZ doppelt existiert. Am 10. August 1290 NGZ erwachte Atlan endgültig. Es ist nicht bekannt, ob und wie oft er den Tiefschlaf vorher nochmals unterbrochen hat. (Traversan-Zyklus)

Thoregon

Mit dem Flaggschiff Camelots, der GILGAMESCH, brach er 1290 NGZ (?) in die Thoregon-Galaxie Chearth auf, um den Sonnentresor zu verteidigen. Durch das Gan Grango Ranka gelangte er 1291 NGZ in den PULS von DaGlausch.

Über den dortigen Megadom wurde er mit der SOL 18.000.000 Jahre in die Vergangenheit in die Galaxie Segafrendo geschickt. Dort, in dem früheren Thoregon ESTARTUs, galt es, die Geburt von ES zu sichern. (PR 2044)

Bei der Rückkehr in die Gegenwart landete die SOL im Megadom von Dommrath. Von dort aus brach die SOL nach Wassermal auf, um von den Pangalaktischen Statistikern Informationen über die Thoregons zu erhalten. (PR 2146)

Die Pangalaktischen Statistiker berichteten, dass aufgrund der Manipulationen des Ersten Thoregons am Moralischen Kode eine Negasphäre in der Nachbarschaft der Milchstraße entstand und eine Materiequelle zu verlöschen drohte. Als Gegenmaßnahme hatten die Kosmokraten in 3000 Thoregon-Galaxien Galaxienzünder installiert.

Mit den Informationen der Pangalaktischen Statistiker brach die SOL über den Megadom von Salthi zum Ersten Thoregon auf, das in den Galaxien des Mahlstroms der Sterne lag.

Es gelang der SOL dank ihrer Aura als THOREGON VI in das Erste Thoregon in der Mahlstrom-Galaxie Mahagoul einzudringen. Nach der Befreiung aus einem Stasisfeld durch die Mochichi, Monkey und Alaska Saedelaere gelang es Atlan mit der SOL und den Algorrian in das Analog-Kosmonukleotid METANU vorzudringen. (PR 2198)

Nach dem Ende der Superintelligenz THOREGON und dem Zusammenbruch der Brücke in die Unendlichkeit trat Atlan an Bord der SOL zur langen Rückreise in die Milchstraße an. Nach der Rückkehr 1325 NGZ unterstützte Atlan Monkey bei der Neuen USO.

Die Motana

Im Jahre 1331 NGZ drang Atlan zusammen mit Perry Rhodan und dem Boten von ES, Lotho Keraete, an Bord einer Silberkugel in den Sternenozean von Jamondi ein.

Nachdem Atlan und Perry aus der Eiswüste auf Baikhal Cain entkommen waren, wurden sie von den Kybb-Cranar, die sie für Motana hielten, versklavt und zur Arbeit im Heiligen Berg gezwungen. Nach einiger Zeit konnten Atlan und Perry entkommen und nahmen Kontakt zu Motana auf, die sich in den Wäldern von Baikhal Cain aufhielten. Dort traf Atlan auch auf die Wegweiserin Zephyda mit der er eine Liebschaft begann. Nach weiteren Abenteuern fanden Atlan und seine Gefährten in der Feste von Shoz einen Bionischen Kreuzer. Atlan beendete zu dieser Zeit vorübergehend seine Affäre mit Zephyda, versöhnte sich aber bald wieder mit ihr. Nachdem Zephyda den Status einer Stellaren Majestät erlangt hatte, flog Atlan an Bord des Bionischen Kreuzers SCHWERT mit in den Arphonie-Sternenhaufen, wo er hoffte, von der Schutzherrin Carya Andaxi und dem Paragonkreuz in den Status eines Schutzherren von Jamondi erhoben zu werden.

Ende September 1332 NGZ nahm Atlan im Arphonie-Sternenhaufen an Bord der ELEBATO an einer Mission der Shoziden teil, um strategische Sternkarten der Kybb zu erbeuten. Nachdem die Shoziden die Karten erbeutet und an die Schiffe OMBRA und PREST, die ebenfalls an dieser Mission beteiligt waren, weitergeleitet hatten, wurde die ELEBATO am 27. September 1332 NGZ von einem Hyperdimo erfasst und in den Hyperraum abgestrahlt. (PR 2269)

Im Arphonie-Haufen glaubte man zu diesem Zeitpunkt, dass die ELEBATO zerstört worden war und Atlan somit tot war. Tatsächlich verschonte der Hyperdimo die ELEBATO, da er Atlans Ritteraura spürte und die Rache der Kosmokraten fürchtete. Die ELEBATO wurde zur im Hyperraum befindlichen Station TIMBADOR gebracht. (PR 2271)

Nachdem relative Ruhe im Sternenozean eingekehrt war, kühlte auch die Beziehung zu Zephyda etwas ab. Auf Tan-Eis schickte er eine Einsatztruppe der LEIF ERIKSSON auf die Suche nach einer Waffe gegen die Kybb-Titanen. Mit der Todbringerflotte und den als Anti-Titanen-Waffe identifizierten Kyber-Neutros griff Atlan am 27. Mai 1333 NGZ in die Entscheidungsschlacht im Solsystem ein. (PR 2296, PR 2298)

Am 10. Oktober 1335 NGZ musste Atlan Abschied von Zephyda nehmen, die die Milchstraße mit der Ahandaba-Karawane verließ. (PR 2299)

Charon

Ab April 1344 NGZ erforschte Atlan mit einem Schiffsverband, der aus der VERACRUZ, der TABASCO und der AUBERG bestand, die Charon-Wolke im Milchstraßenzentrum. Dort stellte er mithilfe von Marc London den Kontakt mit den Charonii her. Atlan und der Strukturpilot Kempo Doll'Arym verstanden sich auf Anhieb sehr gut, die VERACRUZ konnte, geschützt durch einige Strukturdolben, in das Strukturgestöber einfliegen. Die Verhandlungen mit dem Rat der Charonii verliefen jedoch schwierig. Als die VERACRUZ eine Katastrophe auf dem Mond Houtog verhinderte, wurde der Flug zum Goldenen System jedoch gestattet. (PR 2309, PR 2312)

Nach der Kontaktaufnahme mit den Seecharan, der Befreiung des Goldenen Systems von den Techniten und der Entdeckung des Salkrits sowie der Abwehr zweier TRAICAH-Fabriken durch Charonii, die von Atlan im Schnellverfahren für den Kampf geschult wurden, schlossen Kempo Doll'Arym und der Arkonide eine Abmachung. Ohne Wissen des Hainrats überantwortete Kempo der LFT das unbewohnte Jona-System und richtete einen permanenten Fährdienst zum Goldenen System ein, wo künftig das für die Verteidigung des Solsystems unverzichtbare Salkrit gefördert wurde. Die LFT verpflichtete sich im Gegenzug, die Charonii im Kampf gegen die Terminale Kolonne zu unterstützen und Technologie zur Verfügung zu stellen. (PR 2313, PR 2314)

Atlan widmete sich in den folgenden Monaten dem Salkritabbau und der Errichtung des Stützpunkts auf Jonathon. Am 9. April 1345 NGZ wurde er zu einer der Salkrit-Fundstätten im Goldenen System gerufen. Dort hatte eine Gruppe von Wissenschaftlern um Dr. Arnie Siska einen hervorragend erhaltenen Inyodur entdeckt. Der Inyodur war von einem goldenen Schimmer umgeben. Als Atlan ihn berührte, ging diese goldene Aura auf ihn über – und auf Arnie Siska, die die Aura für gefährlich hielt und den Arkoniden wegstoßen wollte. Beide fanden sich in einer Art Scheinwelt wieder und wurden von dem Inyodur Raahon Alltangrad begrüßt, der von der Vergangenheit seines Volkes berichtete. Raahon hielt Atlan aufgrund dessen Aura eines Ritters der Tiefe für einen Beauftragten der Kosmokraten. Atlan schickte einen Datenträger mit der Geschichte der Inyodur zu Perry Rhodan. (PR-Extra 3)

Unternehmen KombiTrans

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Heft: PR 2364
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Im Oktober 1345 NGZ leitete Atlan in Omega Centauri das schon im September 1327 NGZ eingeleitete Unternehmen KombiTrans, dessen Ziel die Inbetriebnahme des lemurischen Sonnentransmitters, des Kharag-Sonnendodekaeder, war. Als es durch Day-Drazins Einfluss zu spontanen Zellwucherungen bei den Wissenschaftlern kam, stellte Atlan (der durch seinen Zellaktivator geschützt ist) sich selbst als Lockvogel zur Verfügung. (PR 2364)

Als sich die möglichen Gegenstationen für das Kharag-Sonnendodekaeder nicht ansprechen ließen, suchte Atlan nach einer Ausweichstrecke. Auf der Suche nach der Schaltstation Etuum musste er ein Fallenlabyrinth durchqueren, fand dort aber die benötigten Daten. Somit konnte er am 1. November 1345 NGZ mit dem KombiTrans-Geschwader zum Ausweich-Sonnentransmitter Nagigal-Trio starten, nachdem die Bedrohung durch Day-Drazin beseitigt war. Das Geschwader erreichte dieses Ziel jedoch nicht, sondern wurde von der Justierungsstation des Tellox-Duos abgefangen und in den Hyperraum abgestrahlt. Atlan fand sich selbst auf Anghur Al-Tare wieder. Er begegnete Elfah Komo und Kirkazon und machte sich auf die Suche nach dem Konvergenten Denker. Dieser erzählte ihm seine Lebensgeschichte und versetzte das gesamte KombiTrans-Geschwader am 20. November zurück zum Tellox-Duo. Atlan wäre bereit gewesen, dem Konvergenten Denker Asyl auf Terra zu gewähren, doch die Entität ging nicht auf dieses Angebot ein. Nachdem er das Geheimnis um die Sonderschaltung Tanta gelüftet hatte, führte Atlan am 1. Dezember den zweiten Aufbruch des KombiTrans-Geschwaders an. Nach der Ankunft im Nagigal-System führte Atlan die Verhandlungen mit den Raphanen um die Nutzung der Steuerpyramiden des Sonnentransmitters. Da außer dem Kharag-Sonnendodekaeder keine Gegenstation ansprechbar war, saß das Geschwader bei den Raphanen fest. (PR 2365, PR 2366, PR 2367, PR 2368, PR 2370)

Am 1. Januar 1346 NGZ wurde der Planet Kharmuu auf Atlans Befehl ins Nagigal-System versetzt. Immentri Luz, der Aktivierungswächter der Sphero, nahm Kontakt mit Atlan auf. Luz erkannte die guten Absichten des Arkoniden und des KombiTrans-Geschwaders. Deshalb aktivierte er die Spektrale Technik und ermöglichte es Atlan, die bisher unerreichbaren anderen Sonnentransmitter als Gegenstationen für das Nagigal-Trio auszuwählen. (PR 2371)

Der Weiterflug zum Gulver-Duo fand am 4. Januar statt. Bei dem dort entbrennenden Konflikt mit den Tad de Raud setzte Atlan auf Zurückhaltung. Er wurde jedoch zusammen mit Trim Marath und Startac Schroeder von den Tad de Raud entführt und nach Etad-Rauda gebracht. Die Präkog-Kaiserin wollte sich die genetischen Besonderheiten der Monochrom-Mutanten aneignen. Durch Atlans Eingreifen gelang zwar die Flucht, aber die Galaktiker wurden schnell wieder eingefangen. Als die Präkog-Kaiserin damit begann, Startac Schroeder und Trim Marath zu absorbieren, versuchte Atlan seine Gefährten aus ihrem Leib zu befreien. Ein Einsatzteam der Haluter befreite die Gefangenen noch rechtzeitig. Zurück auf Neu-Lemur erlaubte Atlan dem Aktivierungswächter Ama Zurn auf Bitten der Haluter die Flutung des Mesoport-Netzes mit neuer Energie, wobei er die irreparable Beschädigung der Zapfanlagen des Sonnentransmitters riskierte. Das Vorhaben verlief jedoch reibungslos. (PR 2384, PR 2387)

Vorstoß nach Hangay

Am 8. März 1346 NGZ reiste Atlan mit der EDMOND HALLEY zum Kharag-Sonnendodekaeder zurück. Nachdem die Verbindung zum Zhaklaan-Trio hergestellt werden konnte, wurden die Vorbereitungen zum endgültigen Vorstoß nach Hangay getroffen. Zuvor musste jedoch ein von Zerberoff angeführter Angriff auf den Sonnendodekaeder abgewehrt werden. Atlan leitete die Kämpfe und blieb siegreich. Perry Rhodan übertrug ihm den Oberbefehl über die Hangay-Expedition, den er eigentlich selbst hatte übernehmen wollen. Atlan vermutete zu Recht, dass Rhodan ihm etwas verheimlichte: Der Terraner hatte vom Nukleus Informationen erhalten, die er nicht an seinen Freund weitergeben konnte. (PR 2396)

Als das Gebiet beim Kharag-Sonnendodekaeder am 15. März von vier Chaos-Geschwadern und dem Kolonnen-Fort TRAICOON 0399 angegriffen wurde, war Atlan gezwungen, den Rückzugsbefehl zu geben. Er selbst begab sich als einer der letzten, die den Sonnentransmitter verließen, und begleitet von Perry Rhodans guten Wünschen, zum Jiapho-Duo. Dort wartete die RICHARD BURTON für den endgültigen Start nach Hangay auf ihn. (PR 2398)

In seiner Tarnung als halutischer Wissenschaftler lockte Dantyren Atlan in einen abgelegenen Bereich Trixals, um ihn mit der Endogenen Qual zu töten. Durch Zufall konnte der Arkonide entkommen. Dantyren nahm Laurai Broder als Geisel und brachte Atlan auf diese Weise dazu, sich ihm allein zu stellen. Atlan hoffte immer noch, Roi Danton retten zu können. Als Dantyren mit einer Energiewaffe auf ihn schoss, öffnete sich ein zuvor verschlossenes Schott, durch das Atlan fliehen konnte. Degenerierte Lemurerabkömmlinge, die in den Tiefen der Anlage lebten, halfen Atlan bei der Flucht. Sie überließen ihm eine primitive Armbrust.

Atlan begann mit einem Psychospiel. Über die Lautsprecher der Anlage redete er auf Dantyren ein und versuchte ihn, mit Geschichten über Roi Dantons Vergangenheit zu zermürben. Damit hatte er so viel Erfolg, dass die Kralle des Laboraten einschreiten und die Danton-Hälfte des Duals lahm legen musste. Deshalb war der Dual nicht mehr in der Lage, die Endogene Qual einzusetzen. Dantyren schoss erneut auf Atlan, doch Laurai Broder warf sich in die Schussbahn. Sie wurde getötet, aber Atlan gewann genug Zeit, um mit der Armbrust auf Dantyren zu schießen. Der Duale Kapitän starb. Atlan machte sich schwere Vorwürfe, Perry Rhodans Sohn getötet zu haben, aber die Obduktion des toten Duals ergab, dass die DNS der Danton-Hälfte nicht ganz mit dem Genmuster des echten Michael Rhodan übereinstimmte. (PR 2399)

Am 16. März brach Atlan endgültig mit der RICHARD BURTON und dem Hangay-Geschwader nach Hangay auf. Während der Reise weckte Dr. Indica sein besonderes Interesse. Der Grenzwall Hangay wurde am 3. Juli durchstoßen. Da der größte Teil der Besatzung zu diesem Zeitpunkt handlungsunfähig war, übernahm Atlan persönlich die Waffensteuerung, als das Geschwader von fünf Traitanks angegriffen wurde, und vernichtete die Gegner. Atlan erhielt Kontakt zur Noquaa-Kansahariyya und sicherte auf Quamoto vor einer Versammlung dieser Widerstandsorganisation die Unterstützung der Galaktiker zu. Wenig später wurde er zum Herzen des Kontaktwaldes vorgelassen, welcher seinen Zellaktivator wahrnahm. (PR 2409, PR 2410)

Am 26. Juli – die RICHARD BURTON war inzwischen in die Proto-Chaotische Zelle des Segarenis-Sternhaufens vorgedrungen – befahl Atlan die Eroberung der Raumstation Schwinge-von-Raffat. Dabei wurde auch die Kartanin Ar-Dus-Taar befreit. Atlan war sehr überrascht, als er erfuhr, dass es sich in Wahrheit um Dao-Lin-H'ay handelte. Sie erzählte ihm die Geschichte der SOL, soweit sie ihr bekannt war – sie hatte das Schiff im Januar 1344 NGZ verlassen und seitdem nichts mehr von ihm gehört. (PR 2411, PR 2416)

Auf Kosichi erfuhr Atlan die Geschichte der Kontaktwälder. Er erkannte, dass Alomendris, der erste Wald dieser Art, von den Avataren ESCHERS in Panik versetzt wurde, und konnte die Situation bereinigen. So gewann er die Unterstützung von Alomendris. Am 17. August überstand er mit Hilfe des Kontaktwaldes von Kalifurn einen Entropischen Zyklon. Der Kontaktwald schirmte ihn ab und nutzte den Zellaktivator des Arkoniden als »Anker«. Auf diese Weise konnte Atlan wichtige Daten über die Zyklone sammeln, weitere Informationen darüber erhielt er vom Kolonnen-Geometer Farick Gilitt, den er aus einem auf Kalifurn abgestürzten Zyklon-Scout rettete. (PR 2417, PR 2418)

Anfang November rettete er persönlich eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern vor einem Entropischen Zyklon im Raumsektor Shiva-Bazal. In dieser Zeit kamen Atlan und Dr. Indica sich menschlich näher. Sie entspannten gemeinsam bei erotischen Massagen. Nachdem Atlan und Ronald Tekener sich am 19. November persönlich begegnet waren und Erfahrungen ausgetauscht hatten, musste Atlan ESCHERS Versuch vereiteln, die RICHARD BURTON lahmzulegen und zur SOL überzuwechseln. (PR 2442, PR 2443)

Da der Kernwall Hangays nicht auf herkömmlichem Wege durchdrungen werden konnte, suchte Atlan nach anderen Möglichkeiten. Im Februar 1347 NGZ kaperte er einen TRAI-Versorger, den er in TRUCKER umbenannte und zur Eroberung eines Zyklon-Scouts nutzte. Dabei wurde er von einigen Mom'Serimern der Armee der NACHT unterstützt, die ihn vergötterten und in den Tagen zuvor mit Fragen über seine Vergangenheit belästigt hatten. Der Versuch, mit dem Zyklon-Scout in den Entropischen Zyklon AKAZU vorzudringen und den Kernwall an Bord dieses Schiffes zu durchdringen, schlug jedoch fehl. Atlan musste zurück nach Win-Alpha fliegen. (PR 2460)

Der Zyklon-Scout wurde bis zum 26. März in einen Köder umgebaut, der von einem Rohrtender zur Zyklonstation AKAZU-8 transportiert wurde. Atlan und einige Mom'Serimer, deren Unruhe Atlan nur schwer ertrug, gelangten auf diese Weise ins Innere des 1.284.000 Kilometer durchmessenden Entropischen Zyklons, wo sie mehrere Teilstoffliche beobachteten. Beim Versuch, in den Entropischen Raum vorzudringen, verlor Atlan beinahe seine Identität. Er hatte das Gefühl, sich aufzulösen und den Verstand zu verlieren. Er hatte Visionen von Negationen des Raumes, der Zeit, des Lebens und der Schöpfung. Sein Extrasinn lenkte den Körper wieder ins Freie. Atlan und die Mom'Serimer mussten mit einem weiteren Zyklon-Scout fliehen. (PR 2461)

Anfang April brachte die SOL den Weltweisen von Azdun nach Win-Alpha. Dieser war bereit, mit Atlan zu sprechen, da er in ihm einen ehemaligen Ritter der Tiefe erkannte. Ronald Tekener verschwieg dem Arkoniden, was es mit seinem »Fang« auf sich hatte, und weidete sich an Atlans Überraschung, als dieser erfuhr, dass der Weltweise schon vor 20 Millionen Jahren mit Perry Rhodan zusammengetroffen war. Atlan nahm seinem Freund diesen kleinen Scherz nicht übel. Er beabsichtigte jedoch, wieder das Kommando über die SOL zu übernehmen, was einer Zurücksetzung Tekeners gleichgekommen wäre. Atlan erkannte, dass der Weltweise und ESCHER gemeinsame Sache machten, um in die Kernzone Hangays zu gelangen. Ihm war bewusst, dass dieser Bereich nicht auf andere Weise erreicht werden konnte, und unterstützte den Plan deshalb. So konnten der Weltweise und die an dessen Kugel angeflanschte Parapositronik TRAITOR in die Hände gespielt werden. Atlan erlaubte außerdem, dass Laurence Savoire ESCHER begleitete, obwohl dies praktisch ein Todesurteil war. (PR 2463)

Atlan gehörte zu jenen Galaktikern, die am 21. Oktober 1347 NGZ mit dem SOL-Mittelteil von der Kolonnen-Fähre PASSAGH, die von ESCHER manipuliert wurde, durch den Kernwall Hangays in die Zentrumsregion der Proto-Negasphäre gebracht wurden. Als er am 25. Oktober die kurz zuvor aus der Gewalt KOLTOROCS befreite Sorgorin Inkadye berührte, erwachte sie aus dem Koma und erzählte ihm die Lebensgeschichte des Chaopressors. (PR 2482, PR 2492)

Am 15. November 1347 NGZ wurde ein vom SOL-Mittelteil ausgestrahlter Funkspruch, der den Weg zu einem Treffpunkt wies, von der JULES VERNE empfangen. Es kam zu einem Rendezvous, bei dem Atlan und Ronald Tekener sich äußerst misstrauisch verhielten, denn sie kannten die JULES VERNE nicht, und bei der Besatzung hätte es sich um von TRAITOR hergestellte Kopien handeln können. Als sie in der JULES VERNE dem Dualwesen Ekatus Atimoss gegenüberstanden, das auf die Seite der Galaktiker übergelaufen war (wovon sie ebenfalls noch nichts wussten), griffen sie unwillkürlich zu ihren Waffen. Perry Rhodan griff ein, bevor ein Unglück geschehen konnte. Nachdem alle Missverständnisse und Zweifel ausgeräumt waren, kam es zur freudigen Wiedervereinigung der alten Freunde. Informationen wurden ausgetauscht. (PR 2494)

Sonderbeauftragter für Sonnentransmitter

Im Januar 1350 NGZ wurde Atlan da Gonozal von Bostich I. zum Sonderbeauftragten des Galaktikums für Sonnentransmitter ernannt und damit beauftragt, so viele der alten lemurischen Sonnentransmitter wie möglich für das Neue Galaktikum zu reaktivieren. Dies stellte die Fortführung des Projektes Galaktisches Transmitternetz dar, das durch den Angriff der Terminalen Kolonne TRAITOR nicht wie geplant umgesetzt werden konnte. (PR 2515)
Dabei nutzt Atlan das Raumschiff ATLANTIS.

Der Archaische Impuls

Anfang Juni 1402 NGZ befand sich Atlan mit seinem Raumschiff ATLANTIS auf dem Planeten Arkon II, um Fragen zu Abstimmungsproblemen zwischen dem Terra-Arkon-Transit und dem galaktischen Transmitternetz zu klären, als ihn der Archaische Impuls erreichte und er in den Strudel der Ereignisse um die ARK-SUMMIA-Bewegung hineingezogen wurde. (PR-Arkon 1)

...

Operation Hathorjan

Am 19. Januar 1463 NGZ übernahm Atlan da Gonozal formal als Expeditionsleiter der Operation Hathorjan das Kommando über die JULES VERNE. Ziel der Operation war es zum einen, die Standorte der Frequenz-Monarchie in Andromeda auszukundschaften und gleichzeitig ein großes Flottenkontingent des Galaktikums nach Andromeda zu verlegen, um dort den Kampf gegen die Frequenz-Monarchie aufnehmen zu können. In einem ersten Schritt sollte die JULES VERNE als schnellstes Raumschiff der Flotte vorauseilen, Sonnentransmitter in Andromeda aktivieren und erste Erkundungen zur Lage einziehen. Erstes Reiseziel war das Holoin-Fünfeck, das am 20. Januar erreicht wurde. Allerdings verhinderte das Raum-Zeit-Labyrinth einen direkten Anflug. Daraufhin entschied Atlan, dass Gucky mit der NAUTILUS I einen Abstecher zu den Charandiden nach Thirdal unternehmen sollte, während sich Lingam Tennar mit seinen beiden Kindern und der NAUTILUS II zu den Andromeda-Halutern nach Halpat begeben sollte. Die JULES VERNE reiste weiter nach Chemtenz, wobei sie unterwegs in eine Raumschlacht zwischen Tefrodern und Gaids verwickelt wurde. (PR 2515)

Nach einem kurzen Abstecher ins Kraltmock-System flog die JULES VERNE weiter zum Gercksvira-Sonnentransmitter, der sich allerdings auch als Fehlschlag erwies, und von dort weiter zum Multika-Duo. Auf Multika entdeckten Atlan und Semwat Lenz Truppen der Frequenz-Monarchie. Diese versuchten, alte Multiduplikatoren der Meister der Insel wieder in Betrieb zu nehmen. Die Tefroder-Duplos, die dabei erstellt wurden, wiesen allerdings genetische Defekte auf und wandten sich aber gegen die Darturka. Es kam zu Kämpfen, in die sich auch Atlan und Semwat Lenz mit ihren Truppen einmischten. Schließlich floh der leitende Vatrox Ruitort mit einem Schlachtlicht, alle Darturka und Tefroder-Duplos wurden getötet, und es gelang Atlan, die Steuerzentrale und den Steuercomputer des Sonnentransmitters unter Kontrolle zu bringen. Am 30. Januar 1463 NGZ konnte das Multika-Duo in Betrieb genommen werden, und der JULES VERNE gelang der Sprung zum Holoin-Fünfeck. (PR 2517)

Mit Hilfe des Multika-Duos erreichte die JULES VERNE am 30. Januar das Holoin-Fünfeck. Hier wurden die ATLANTIS und die NAUTILUS IV zurückgelassen. Canio Sarkyuin erhielt von Atlan den Auftrag, den Sonnentransmitter ebenfalls wieder in Betrieb zu nehmen. Die JULES VERNE flog bald darauf zunächst in die Nähe des Bengar-Sternhaufen und später in Richtung Hades-Dunkelwolke. An beiden Orten werden größere Flotten von Schlachtlichtern der Frequenz-Monarchie entdeckt. Da die Zeit drängte, flog die JULES VERNE kurz darauf weiter nach Chemtenz, wo sie zunächst auf die NAUTILUS I und II traf. Am 15. Februar traf dort eine erste Flotte des Galaktikums ein. Atlan schickte einen Teil der Flotte nach Gleam, ein anderer Teil sollte zum Holoin-Fünfeck fliegen. Die JULES VERNE flog ebenfalls zum Holoin-Fünfeck, das von Canio Sarkyuin am 24. Februar in Betrieb genommen werden konnte. Eine Verbindung zum Zhaklaan-Trio wurde hergestellt, eine weitere Flotte des Galaktikums traf von dort am Holoin-Fünfeck ein. Gleichzeitig erschien eine größere Flotte der Frequenz-Monarchie und der Gaids außerhalb des Raum-Zeit-Labyrinths. (PR 2519)

Nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie das Raum-Zeit-Labyrinth nicht überwinden konnten, flog Atlan mit der JULES VERNE über das Multika-Duo zunächst zum Planeten Coffoy, der dereinst ein Stützpunkt der Maahks gewesen war, mittlerweile allerdings verlassen war. Von dort flog die JULES VERNE weiter ins Atrun-System, wo Atlan vom Tefroder Meruv Tatur Informationen über die aktuelle Situation in Andromeda erhielt. Weiter ging es zur Hades-Dunkelwolke. Das Einfliegen in diese Wolke gestaltete sich zunächst als schwierig, dann wurde im Zentrum der Wolke eine Stützpunktwelt der Frequenz-Monarchie entdeckt, die von einem großen Kontingent an Schlachtlichtern geschützt wurde. Mit knapper Not konnte die JULES VERNE angreifenden Schlachtlichtern entkommen, dann wurde in der Hades-Dunkelwolke ein Planet entdeckt, von dem eine hohe Hyperstrahlung ausging, die auf ein hohes Vorkommen von Salkrit-artigen Kristallen schließen ließ. Der Planet erhielt den Namen Eurydike. Ein Erkundungsteam entdeckte auf dem Planeten die pflanzenartige Lebensform der Gurmaer, die ein versteinertes Wesen verehrten, das sie den »Erschöpften Schöpfer« nannten. Dabei handelte es sich um ein Wesen, das einem 50 Meter großen, aufrecht stehenden Wal ähnelte und das vor etwa 10 Millionen Jahren gelebt hatte. Kaum war die Außenmission auf Eurydike beendet, wurde die JULES VERNE plötzlich von 18 großen Gaid-Walzen eingekesselt. (PR 2524)

Bei den Gaid-Walzen handelte es sich um Raumschiffe einer Widerstandsbewegung gegen die aktuelle Politik der Gaids, angeführt von Cerdo Perisa und Daore Hapho. Von Cerdo Perisa erfuhr Atlan die Geschichte der Gaids der letzten 150 Jahre. Perisa berichtete davon, wie die Frequenz-Monarchie in Person des Frequenzfolgers Vastrear 1448 NGZ Kontakt zu den Gaids auf Gaidor aufgenommen hatte und wie es zu einem Bündnis zwischen Gaids und Vatrox gekommen war. Die Gaids mussten dabei im Auftrag der Frequenz-Monarchie unbedeutende Systeme Andromedas erobern. Schließlich fand Cerdo Perisa heraus, dass die Frequenz-Monarchie Klone bedeutender Gaid-Kommandeure erschuf und sich so ihre eigene, treue Gaid-Flotte aufbaute. Da beschloss er, in den Untergrund zu gehen und die Widerstandsbewegung anzuführen. Schließlich beschlossen Perisa und Atlan, zukünftig gemeinsam gegen die Frequenz-Monarchie vorzugehen. (PR 2525)

Am 12. März 1463 NGZ wurden vom Meta-Orter der JULES VERNE im Sicatemo-System untypische Hyperaktivitäten gemessen. Die JULES VERNE begab sich daraufhin an den Rande des Bengar-Sternenhaufens. Dort wurde festgestellt, dass die Hyperaktivitäten von einem kleinen Roten Zwerg im Sicatemo-System ausgingen, der dort nicht hingehörte und der vermutlich künstlich von der Frequenz-Monarchie in diesem System erschaffen worden war. Außerdem wurde festgestellt, dass das System, das eigentlich den Tefrodern gehörte, von Gaids besetzt worden war. Atlan organisierte daraufhin die Zusammenstellung einer Flotte, um das Sicatemo-System und die Tefroder zu befreien. Zu dieser Flotte gehörten 2500 Schiffe der Tefroder unter Admiral Meruv Tatur, rund 1000 Schiffe der Gaid-Rebellen unter Daore Hapho sowie 1500 Fragmentraumer der Posbis. Als Atlan am 22. März den Angriff dieser Flotte auf das Sicatemo-System befahl, zogen sich die Gaids überraschend aus dem System zurück. Auch der Rote Zwerg verschwand. Dafür erschien eine einzelne Gaid-Walze am Rande des Systems, die eine Funkbotschaft der Frequenz-Monarchie übermittelte. Diese besagte, dass die Frequenz-Monarchie die Aktionen der Galaktikums-Flotte nicht weiter hinnehmen würde und daher im Sicatemo-System ein Exempel statuieren würde. Kurz darauf wurde die Sonne Sicatemo zu einer Supernova gezündet, wodurch das gesamte System zerstört und alle Tefroder im System getötet wurden. (PR 2527)

Nach der Supernova-Explosion der Sonne Sicatemo ließ Atlan den Vorgang genau untersuchen. Die Wissenschaftler der JULES VERNE fanden heraus, dass die Frequenz-Monarchie für die Explosion 13 Gramm Psi-Materie verwendet hatte und dass dabei ein Feuerauge zum Einsatz kam. Außerdem ließ Atlan Kurierschiffe zu den Welten der Tefroder und der Gaids entsenden, um dort über das verbrecherische Vorgehen der Frequenz-Monarchie zu informieren und gegen die Monarchie mobil zu machen. (PR 2536)

In der Folge vertrat Atlan gemeinsam mit Perry Rhodan die Galaktiker bei der Gründung des Bundes von Sicatemo zur gemeinsamen Bekämpfung der Frequenz-Monarchie durch die Galaktische Flotte und die Völker Andromedas. (PR 2537) Atlan wurde zum Leiter dieses Feldzuges ernannt. Eine erste gemeinsame Aktion gelang, als Perry Rhodan in einem Kommandounternehmen mit Unterstützung von Atlan, der JULES VERNE und einer Flotte des Bundes von Sicatemo am 5. April 1463 NGZ den Handelsstern FATICO erobern konnte. (PR 2544)

Am 15. April 1463 NGZ griff eine Flotte des Bundes von Sicatemo, bestehend aus 15.000 Raumschiffen der Maahks, 15.000 Raumschiffen der Gaid-Rebellen und 15.000 Raumschiffen der Galaktischen Flotte die Hibernationswelt Hibernation-3 der Frequenz-Monarchie im Facettennebel an. Ihnen standen 10.000 Schlachtlichter und Gaid-Raumer gegenüber. Während der Schlacht gelang es dem Maahk Grek 17 und dem terranischen Hyperphysiker Roman Schleifer, eine Krathvira-Seelenfalle so zu justieren, dass sie das Vamu sterbender Vatrox einfangen konnte. Gegen Ende der Schlacht gestattete Atlan dem Anführer der Gaid-Rebellen Cerdo Perisa entgegen dem Rat von Perry Rhodan, Hibernation-3 selbst anzugreifen, um Rache für die von der Frequenz-Monarchie an den Gaids verübten Taten zu üben. Unter hohen Verlusten gelang es den Gaid-Rebellen, die Oberfläche des Planeten nahezu vollständig zu zerstören. Am Ende der Schlacht waren alle 10.000 Raumschiffe der Frequenz-Monarchie zerstört, und 150 Millionen Vamus von gefallenen Vatrox waren vom Krathvira eingefangen worden. Auf Seiten des Bundes von Sicatemo waren 13.500 Walzenraumer der Gaid-Rebellen, 4000  Maahk-Raumer und 2000 Raumschiffe der Galaktischen Flotte, vor allem Fragmentraumer der Posbis, zerstört worden. (PR 2545)

Nach dem Sieg bei Hibernation-3 plante Atlan weitere Angriffe auf die übrigen Hibernationswelten. Seine Planung sah vor, die fünf verbliebenen Welten am 25. April 1463 NGZ um 12 Uhr mittags gleichzeitig anzugreifen, um der Frequenz-Monarchie die Möglichkeit zu nehmen, ihre Kräfte an einzelnen Punkten zu bündeln. Allerdings wurde seine Planung über den Haufen geworfen, als er vom Angriff Sinnafochs mit 40.000 Schlachtlichtern auf FATICO erfuhr. (PR 2546) Atlan war nun gezwungen, ein größeres Truppenkontingent zur Verteidigung nach FATICO zu schicken, er sorgte aber weiterhin dafür, dass alle übrigen Einheiten rechtzeitig auf den Weg gebracht wurden, um am 25. April zeitgleich alle verbliebenen Hibernationswelten anzugreifen. Dabei fühlte er sich bei der Koordination der Truppen an das Spiel Garrabo erinnert, und er erinnerte sich auch daran, wie ihm sein Lehrmeister Fartuloon dieses Spiel dereinst auf dem Planeten Gortavor beigebracht hatte. (PR 2547)

Am 25. April 1463 NGZ leitete Atlan selbst an Bord der JV-1 den Angriff auf Hibernation-6. Ihm standen 30.000 Raumschiffe der Maahks, Posbis und Tefroder zur Verfügung. Verteidigt wurde Hibernation-6 von mehr als 15.000 Schlachtlichtern. Während der Schlacht setzte Atlan eine kleine Menge spezieller Psi-Materie ein, um die Vatrox auf dem Planeten und den Schlachtlichtern zur Selbstentleibung zu zwingen. Nachdem die Schlacht etwas mehr als eine Stunde gedauert hatte, schickten die Maahks 5000 Walzenschiffe in Richtung der Planetenoberfläche. Zwar wurden viele davon von den Schlachtlichtern vernichtet, aber viele kamen auch durch. Kurz bevor die Maahk-Walzen wie Bomben auf der Planetenoberfläche einschlugen, fuhren sie ihre Paratron-Konverter hoch und erzeugten so gemeinsam beim Aufprall durch die Paratronfelder einen Hyperraum-Aufriss, in dem Hibernation-6 in einer gewaltigen Explosion verschwand. Hibernation-6 existierte somit nicht mehr, und auch die Verteidigungsflotte der Schlachtlichter wurde vernichtend geschlagen. (PR 2548)

Nach dem Sieg bei Hibernation-6 begab sich Atlan zum Handelsstern FATICO, um Perry Rhodan bei dessen Verteidigung beizustehen. Aus der Entfernung bekam er das Aufeinandertreffen von Rhodan mit VATROX-CUUR mit, was mit der Vernichtung der Entität endete. Schließlich musste Atlan tatenlos zusehen, wie der Rest der JULES VERNE, bestehend aus JV-2 und JV-Mittelteil durch einen von FATICO ausgehenden Transfertunnel nach Anthuresta versetzt wurde, während er mit der JV-1 in Andromeda zurückblieb. (PR 2549)

Teilung von ES und TALIN

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Heft: PR 2596
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Als Atlan von der Bedrohung des Sol-Systems durch ein Feuerauge erfuhr, brach er sofort auf und erreichte am 26. April 1463 NGZ mit der JV-1 und der ATLANTIS Terra. Nach einer kurzen Besprechung mit Reginald Bull, benutzte er die ATLANTIS, um in den Nebeldom über dem Atlantik einzudringen. Über diesen Nebeldom erreichte er am 30. April zunächst seine Tiefseekuppel, wo er auf Rico in Begleitung eines Vario-1000-Roboters traf – hierbei handelte es sich nicht um Sean Legrange – und von wo aus er weiter nach Talanis reiste. (PR 2576)

Dort angekommen fand Atlan die Insel in einem strengen Winter liegend vor, während Funkenleute und ES-Mutanten versuchten, den Kampf des Sol-Systems gegen das Feuerauge durch einen Parablock zu unterstützen. Am 7. Mai 1463 NGZ reiste Atlan alleine weiter nach Wanderer, das noch stärker von Frost überzogen war als Talanis. Auf dem Hauptplatz von Ambur-Karbush fand er einen komplett eingefrorenen Avatar von ES. Hier traf er auch auf Homunk, der Atlan einige Zusatzaggregate übergab, die es Raumschiffen erlauben würden, die bisher undurchdringlichen Nebeldome nach Talanis zu durchdringen. Nachdem auch Homunk komplett eingefroren war, kehrte Atlan nach Talanis zurück. (PR 2576)

Atlan wurde Zeuge, wie zahlreiche alte Weggefährten, die einstmals in ES aufgegangen waren und die nun ES-Mutanten zurückgekehrt waren, im Parablock von Talanis endgültig den Tod fanden. Darunter waren auch Iltu und Jumpy. Gucky, der ebenfalls Zeuge ihres Ablebens war, verfiel in tiefste Trauer, und es hatte kurzfristig den Anschein, Gucky selbst könnte sterben. Atlan kümmerte sich daraufhin um den kleinen Ilt. (PR 2577)

In der Nacht vom 10. auf den 11. Mai 1463 NGZ brachen Atlan und Gucky, begleitet von sieben ES-Mutanten, die ihre Körperlichkeit aufgegeben hatten und zum Schutz der beiden eine Art Konzept gebildet hatten, in einem Kommandounternehmen in einen der Handelssterne von TZA'HANATH ein. Sie waren auf der Suche nach einem Steuergerät, mit dem man das Feuerauge, das das Solsystem bedrohte, manipulieren konnte. Auf dem Handelsstern fand man Spuren von Kämpfen sowie die Leichen von Darturka, was darauf hindeutete, dass Jaranoc auch in das Innere des Handelssterns vorgedrungen waren. Auch fand man eine größere Anzahl toter Vatrox, die sich anscheinend selbst das Leben genommen hatten. Nachdem man vier Steuergeräte für Feueraugen gefunden hatte, verließen Atlan und Gucky TZA'HANATH wieder, während die Mutanten auf dem Handelsstern zurückblieben. (PR 2596)

Während Gucky mit den Steuergeräten nach Terra zurückkehrte, blieb Atlan danach auf Wanderer zurück. Hier wirkte er am Abend des 11. Mai 1463 NGZ mit seiner Ritteraura als Katalysator bei der Teilung von ES und TALIN. Nach erfolgter Teilung informierten ES und TALIN Perry Rhodan darüber, dass Atlan für einige Zeit auf Wanderer bleiben würde. (PR 2599)

Pilot der ATLANC

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Heft: PR 2779
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Atlan blieb jahrzehntelang auf Wanderer, um die Nachwirkungen der Abspaltung TALINS von ES abzumildern. In den Subklusiven Regionen der Kunstwelt »heilte« Atlan geschädigte Bestandteile der Superintelligenz, indem er unzählige von ES in sein fotografisches Gedächtnis eingespeiste Erinnerungen auf sie übertrug. Diese Aufgabe wäre eventuell erst nach weiteren Jahrhunderten abgeschlossen gewesen, doch Atlan wurde anderswo dringender gebraucht, denn die Milchstraße wurde in dieser Zeit vom Atopischen Tribunal bedroht. Um an der Quelle gegen diese Bedrohung vorgehen zu können, mussten Perry Rhodan und seine Gefährten in die Jenzeitigen Lande vordringen. Das war nur mit einem Raumschiff der Atopen möglich, und dieses wiederum konnte, wie Perry Rhodan von der Atopin Saeqaer erfahren hatte, nur von jemandem gesteuert werden, der schon einmal jenseits der Materiequellen gewesen war. Die einzige bekannte Person, die diese Voraussetzungen erfüllte, war Atlan. Deshalb reiste Reginald Bull im März 1517 NGZ über die Stadt Allerorten nach Wanderer und bewegte Atlan dazu, ihn zu begleiten. Atlan hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung von den aktuellen Geschehnissen in der Milchstraße gehabt. ES ließ Atlan ziehen. Infolgedessen verging Suzan Betty Rhodans in ES aufgegangener und noch nicht geheilter Bewusstseinsinhalt endgültig. In der Stadt Allerorten wurde aufgrund seiner Ritteraura mit überschwänglicher Begeisterung begrüßt und erwirkte Quick Silvers Rehabilitierung. (PR 2779)

Atlan wurde zur RAS TSCHUBAI nach Larhatoon gebracht. Dort drangen Perry Rhodan und Atlan mit einigen Begleitern in Saeqaers Schiff CHEMMA DHURGA ein. Als sie sich mit dem Kran in die Zentrale des Richterschiffes versetzen wollten, blieben sie in einer undefinierbaren Umgebung hängen, konnten sich kaum noch bewegen und unterlagen einem Einfluss, der alle Nichtzellaktivatorträger das Bewusstsein verlieren ließ. Nur Atlan nahm schließlich so etwas wie einen Pfad wahr und konnte seine Gefährten ans Ziel führen. (PR 2784) Bei dieser Gelegenheit kehrte ein Fragment einer verschüttet gewesenen Erinnerung zurück. Atlan wusste nun wieder, dass er einst im Transkosmischen Territorium gewesen war. Er meinte, er werde eines Tages dorthin zurückkehren müssen. (PR 2785) Atlan gab sich dem Weißer Bacctou gegenüber zu erkennen und verkündete, er wolle als Pilot des Richterschiffes fungieren. Seine Ritteraura blieb nicht unbemerkt. Mit Erlaubnis Saeqaers führte der Weiße Bacctou Atlan und seine Begleiter in die Steuerzentrale. Tatsächlich wurde Atlan bereits von der CHEMMA DHURGA erwartet. (PR 2784)

Atlan erhielt die Erlaubnis, sein Glück als Pilot des Richterschiffes zu versuchen, doch einerseits besaß er den Mentalen Schlüssel nicht, der zur Steuerung des Schiffes benötigt wurde, andererseits akzeptierte die CHEMMA DHURGA nur einen einzigen Piloten und in Person Saeqaers war ein solcher schon vorhanden. Atlan und das Schiff gerieten in Schwierigkeiten. Da erschien Pend 109 und versetzte Atlan für ein paar Momente in ein Paralleluniversum, in dem der Arkonide tatsächlich die Kontrolle über das Richterschiff übernehmen konnte. Auf diese Weise wurde die Gefahr gebannt, außerdem besaß Atlan nun den Mentalen Schlüssel. Atlan erwirkte freies Geleit für seine Freunde und verzichtete im Gegenzug dafür auf den Pilotenposten. Während Perry Rhodan und die anderen die Zentrale verließen, blieb Atlan noch bei Saeqaer, die ihn faszinierend fand. Sie erzählte ihm einen Teil ihrer Lebensgeschichte. Atlan erfuhr, dass die CHEMMA DHURGA mit dem Trans-Chronalen Treiber ausgestattet war, der es ihr ermöglichte, über die Synchronie jede beliebige Zeit zu erreichen. Durch das Gespräch mit Atlan kam Saeqaer zu dem Entschluss, mit der CHEMMA DHURGA ins Infinitum zurückzukehren. Atlan kehrte schließlich mit der RAS TSCHUBAI in die Milchstraße zurück. (PR 2785)

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Kommandoaktion Ultima Margo übernahmen die Galaktiker am 17. November 1517 NGZ die Kontrolle über das Richterschiff CHUVANC. Dabei wurde Richter Chuv von seinem Sekretär Yuunüs Phörn getötet. Das ANC genannte Bordgehirn des Schiffes akzeptierte Atlan als neuen Lebensteil und nannte sich fortan ATLANC. Kaum im besetzten Arkonsystem angekommen, wurde das Schiff von Richter Matan Addaru Jabarim und seiner 233-COLPCOR angegriffen. Es entkam im letzten Moment durch Flucht in die Synchronie. (PR 2796, PR 2797, PR 2798, PR 2799)

Der Flug durch die Synchronie verlief nicht reibungslos. Immer wieder kam es zu temporalen Phänomenen, die Verwirrung unter der Besatzung auslösten, und auch Atlan schien nicht er selbst zu sein. Kurz darauf zuckten plötzlich helle Lichtblitze durch die Zentrale der ATLANC und das Schiff strandete in einer Ausbuchtung der Synchronie, die etwa 150.000 Lichtjahre unterhalb der Milchstraßen-Hauptebene lag. Von dort zog sich ein Zeitriss durch den Normalraum bis hin zum Arkonsystem, aus dem Quanten aus Vergangenheit und Zukunft sickerten. Es stellte sich heraus, dass die ATLANC einen Zeitsprung in das Jahr 20.103.191 v. Chr. absolviert hatte. Dieser war von Atlan bewusst aber unfreiwillig durchgeführt worden. Die an Bord der RAS TSCHUBAI mitreisenden Laren hatten ihn mit den gleichen Optogentischen Agenten infiziert und unter ihre Kontrolle gebracht, wie es die Galaktiker zuvor bei Richter Chuv praktiziert hatten. Avestry-Pasik und seine Mitkämpfer flohen nach ihrem Erfolg mit ihrem Schiff aus der ATLANC, um in der Vergangenheit ein Zeitparadoxon auszulösen, das die Zerschlagung des Hetos der Sieben ungeschehen machen sollte. (PR 2800)

Perry Rhodan entschloss sich, ihnen mit der RAS TSCHUBAI zu folgen und ihre Pläne zu durchkreuzen. 500 Besatzungsmitglieder des Omniträgerschiffes blieben an Bord der ATLANC zurück, um den Arkoniden bei seinen Bemühungen zu unterstützen, den Sturz des Richterschiffes aus der Synchronie zu verhindern. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass es der RAS TSCHUBAI nicht möglich war, auf die ATLANC zurückzukehren. Bevor die Verbindung zwischen beiden Gruppen abriss, kam man überein, dass Atlan weiter versuchen sollte die Jenzeitigen Lande zu erreichen. Perry Rhodan dagegen plante mittels eines Dilatationsfluges in die Gegenwart zurückzugelangen, nachdem er die Laren aufgehalten hatte. (PR 2800)

Etwa eine Woche später bemerkte Atlan einen zunehmenden Erschöpfungszustand an sich, der offenbar von seinem Zellaktivator nicht wahrgenommen wurde. Scheinbar verschliss die unbewusste Kommunikation mit dem ANC, dem Bordgehirn der ATLANC, seine Kräfte in zunehmendem Maße. Zur Steuerung des Schiffes durch das rätselhafte Medium, in dem sie sich befanden, fragte das ANC alle drei Sekunden in Atlans Unterbewusstsein nach dem richtigen Weg. Dies nahm der Arkonide jedes Mal mit dem unangenehmen Gefühl wahr, als würde ein eiskalter Finger gegen sein Herz stupsen. (PR 2812)

Kurz darauf musste die ATLANC die Synchronie gezwungenermaßen verlassen und fand sich nach Ankunft im Normalraum im Baagsystem wieder – umzingelt von einer großen Flotte und in einer potentiellen Zukunft des Jahres 2577 NGZ. Nur mit Mühe gelang es, die Chronohermetisches Intervall genannte Falle zu zerstören und zu entkommen. (PR 2812)

Es stellte sich heraus, dass die für den Flug durch die Synchronie benötigten Trans-Chronalen Treiber irreparabel zerstört worden waren. Die einzige Möglichkeit, die Reise fortzusetzen war die, den Trans-Chronalen Treiber eines anderen Richterschiffes zu entwenden. (PR 2812)

Zunächst suchte Atlan den Planeten Thiasan III auf, um den Seher Ch'Daarn zu treffen. Dieser trat nach einer Vorstellung zum Ursprung des Quinto-Tages, auf der Bühne eines Amphitheaters auf. Von ihm erhielt der Arkonide den Hinweis Perry Rhodans Grab auf Lemur aufzusuchen. Durch das Eingreifen der kybernetischen Agentin Miuna Lathom konnte Atlan keinen direkten Kontakt zu Ch'Daarn aufnehmen und verließ den Planeten wieder. (PR 2812)

Über das Tanossystem reiste Atlan mit Jawna Togoya, John Wa und Sigalit Barka mit gefälschten Papieren, die der Arkonide auf Ferrol besorgt hatte, in das militärisch stark abgesicherte Apsusystem. (PR 2813)

Im Apsusystem trennte sich die Gruppe. Atlan reiste gemeinsam mit Jawna Togoya nach Manchester (Connecticut), dem Geburtsort Perry Rhodans, an dem er auch beigesetzt worden war. Am Mausoleum Perry Rhodans erschien unvermittelt Ch'Daarn. Während der Kontaktaufnahme griffen Polizeikräfte an. Im entstandenen Feuergefecht wurde der Topsider von einem Strahlerschuss verletzt und brach zusammen. Im letzten Moment konnte er seinem jungen Begleiter die Anweisung geben, Atlan und Jawna Togoya in Sicherheit zu telportieren. (PR 2813)

Die beiden Galaktiker landeten mit Germo Jobst in einer Wohnung in Booton. Der junge Mann besaß einen auf ihn geeichten Psi-Induktor, der ihm die Anwendung verschiedener Paragaben ermöglichte, ohne selbst parapsychisch begabt zu sein. Atlan schloss mit Germo Jobst den Deal ab, ihm bei der Befreiung Ch'Daarns zu helfen, wenn er ihn im Gegenzug auf den Mond Suen bringen würde, wo die 236-COLPCOR stationiert war. Aus diesem Richterschiff wollten sie das Ersatzteil für die Trans-Chronalen Treiber der ATLANC entwenden. (PR 2813)

Germo Jobst führte seine beiden neuen Verbündeten zum Raumschiff MUTTER. Dessen künstliche Intelligenz besaß eine Stimme, die Atlan seltsam bekannt vorkam. Ein Befreiungsversuch Ch'Daarns endete in einem Desaster. Der Topsider starb noch bevor seine Retter ihn erreichen konnten. Im gleichen Moment griffen Miuna Lathom und ihre Sicherheitskräfte an. Erst nachdem Germo Jobst einen falsch platzierten Projektor einer Parafalle gefunden und Jawna Togoya diesen zerstört hatte, gelang den dreien die Flucht. An Bord von MUTTER verlor Germo Jobst das Bewusstsein und das Schiff verweigerte Atlan die weitere Zusammenarbeit, solange der Junge nicht ansprechbar war. (PR 2813)

Nachdem sich Germo Jobst erholt hatte, flogen sie mit der als Frachtschiff getarnten MUTTER zu Lemurs Mond Suen. Sie gaben sich als Familie aus den Randgebieten Apsuhols aus und erfuhren von der Archäo-Archivarin Denetree Hosessos den Aufenthaltsort der 236-COLPCOR. (PR 2814)

Im Anschluss an das Gespräch flogen sie mit einem Beiboot zur Thaburac-Tiefe. In diesem Gewässer war die 236-COLPCOR in etwa 10 Kilometern Tiefe geparkt worden. Während Atlan und Jawna Togoya trotz der angemessenen negativen Strangeness des Richterschiffes einen Versuch unternahmen zur 236-COLPCOR hinab zu tauchen, blieb Germo Jobst auf dem Beiboot zurück. Kurz nachdem der Arkonide und die Posbi im Wasser verschwunden waren, griffen Kampfroboter Miuna Lathoms das Beiboot an, das daraufhin von MUTTER sofort eingeschleust wurde. Germo Jobst brachte Atlan und Jawna Togoya mit einem Teleportersprung zurück zu MUTTER. (PR 2814)

Sie beschlossen daraufhin zu versuchen, die letzten 95 noch lebenden Haluter, von denen ihnen die Archivarin ebenfalls berichtet hatte, aus dem Inneren der Großbiopositronik APASHEMION zu befreien. Sie wollten sie bitten, ihnen beim Erreichen der 236-COLPCOR zu helfen. (PR 2814)

Um an die Haluter heranzukommen, verführte Jawna Togoya den Schlafhirten Bahonner. Zu ihrer Überraschung stellte er sich als Gefolgsmann Ch'Daarns heraus und war sofort bereit ihnen zu helfen. Getarnt als sein Butler Coiro-Karn stieß auch Atlans alter Weggefährte Rico zu der Gruppe. Gemeinsam entwickelten sie den Plan, Atlan in den Messingtraum der Haluter einzuschleusen, damit er diese aus ihrer Traumwelt befreien konnte. Die Operation gelang und Atlan brachte 24 von ihnen zur Thaburac-Tiefe. (PR 2815)

Dort gingen die Haluter gegen die Kampfroboter Miuna Lathoms und der 236-COLPCOR vor, während es an Land zum Kampf zwischen Jawna Togoya und Miuna Lathom kam, die sich ebenfalls als hochentwickelte Posbi herausstellte. Die Auseinandersetzung verlief längere Zeit ausgeglichen, aber am Ende behielt Jawna Togoya die Oberhand und tötete die Agentin in Notwehr. (PR 2815)

Atlan suchte mit der Posbi im Anschluss die 236-COLPCOR auf. Während der Arkonide durch die Strangeness beinahe handlungsunfähig wurde, konnte Jawna Togoya sich ohne größere Schwierigkeiten im Schiff bewegen. Sie nahm vom Bordgehirn das Ersatzteil für die Trans-Chronalen Treiber entgegen und brachte es zusammen mit Atlan zurück zu MUTTER. Während Rico sich mit Bahonner und dem Raumschiff von Miuna Lathom abgesetzt hatte, ließ sich MUTTER von der in das Apsusystem eingedrungenen ATLANC einschleusen. (PR 2815)

Mit Unterstützung des Richters Veirdandi flog die ATLANC in den Atopischen Konduktor des Apsusystem ein und erreichte wieder die Synchronie. Dort verließen Jawna Togoya und Germo Jobst mit MUTTER auf Bitten Atlans die ATLANC und durch eine Chronopunktur auch die Synchronie. Sie sollten die RAS TSCHUBAI am vereinbarten Punkt in der Nähe der Riesensonne Hyperon Gal-Süd treffen und Perry Rhodan von den Erlebnissen in der eben verlassenen potentiellen Zukunft warnen, um diese so zu verhindern. (PR 2815)

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Splitter 4 »RAUMSCHLACHT IM KHORSAL-SYSTEM«

Quellen