Alkorder

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem Obersten Rat der Alkorder. Für weitere Bedeutungen, siehe: Oberster Rat (Begriffsklärung).

Die Alkorder waren nach einer Legende, niedergeschrieben in dem alten syphonischen Gedicht »Ode der Waldblätter«, Bewohner des Nukleus in der Galaxie Alkordoom. (Atlan 820) Sie gaben auch ihrer Galaxie den Namen. (Atlan 829) Die Alkorder gingen aus den Acorah hervor. (Atlan 830)

Erscheinungsbild

In der so genannten Denker-Gestalt gleichen sie einer schwebenden Erdnuss von etwa 40 Zentimetern Länge. In der Mitte ist eine sanfte Einschnürung zu erkennen. Ein dünner Arm mit fünf Fingern kann an einer beliebigen Stelle des Körpers ausgefahren werden. (Atlan 829)

Die Handler-Gestalt stellt einen Humanoiden von 40 Zentimetern Größe dar. Ein Innenskelett ist nicht vorhanden, auch kein einziges Organ. Der kleine Körper wird auf langsam wechselnden Wegen von einer weißlichen Flüssigkeit durchströmt. Einzelne Gefäßkammern transportieren durch Druckveränderungen diese Flüssigkeit und scheinen ihren Weg zu lenken. (Atlan 828)

Alkorder vermehren sich durch Teilung oder Paarung. Ihre Lebenserwartung liegt bei höchstens 500 Jahren. Spätestens dann müssen sie sich in der Denker-Gestalt teilen und verlieren dabei ihr halbes Wissen und ihre gesamte eigene Persönlichkeit. (Atlan 830)

Gesellschaft

Der Oberste Rat bestand aus 200 bis 220 Mitgliedern, deren Zahl ständig wechselte. (Atlan 830)

Bekannte Alkorder

Geschichte

Die Alkorder versuchten, den Großen Plan zu verwirklichen. Vorrangiges Ziel war, ein Zentrum der friedlichen Kräfte aus Alkordoom zu machen. Dabei wollten die Alkorder keine führende Rolle innehaben. Jede Lebensform sollte gefördert werden, heimlich und unbemerkt. Sie wollten nicht offen in Erscheinung treten und wollten auch keinen Dank. (Atlan 830)

Die Alkorder förderten stückweise mit einem gewaltigen technischen Aufwand die Entwicklung von über einer Million verschiedenen Lebensarten in der Galaxie. Sie brachten allen ihre Sprache. In den Randbezirken Alkordooms waren mehr als zehn Millionen Alkorder unterwegs. Sie traten den verschiedenen Völkern in deren Gestalt und als deren Bürger entgegen. Dazu schlüpften sie in robotische Masken. Der Nukleus jedoch blieb für diese Völker tabu, was die Mentalität der Alkorder verlangte. (Atlan 830)

Innerhalb von 10.000 Jahren hatten die Alkorder mehr als 11.000 Planeten im Nukleus besiedelt. Am Rand des Nukleus wurden Scheinwelten aufgebaut die den Eindruck erweckten, dass die Alkorder ausgestorben waren. (Atlan 830)

Etwa 30.000 Jahre vor 3821 tauchte der Prophet Kassja-Narktuan mit seinem Begleiter Cen auf dem Planeten Roteo auf, um die Alkorder vor einem drohenden Untergang zu warnen. Auch die Galaxie Alkordoom und andere Sterneninseln waren in Gefahr. Waulautoom empfahl seinen Artgenossen, dem Propheten zu vertrauen. Kassja-Narktuan versuchte, die Alkorder zum Kämpfen zu bewegen. (Atlan 830)

Der Prophet tauchte auf anderen Hauptwelten der Alkorder auf und verkündete auch dort seine Botschaft. Bald stellte sich heraus, dass die Alkorder vom Großen Plan abwichen und den Cen-Plan favorisierten. Ein »Cen-Ausschuss« wurde gebildet, der verschiedene Variationen des Plans entwickelte. Die erste Maßnahme war der Bau einer Raumstation in den Außenbezirken des Nukleus, die ein Archiv enthalten sollte, in dem alle Daten der Geschichte der Alkorder und Alkordooms gesammelt und verwaltet werden sollten. Cens Geist übernahm als körperloser Archivar die Verwaltung der Datensammlung. Die Raumstation sollte DOMIDOOM genannt werden, und nach ihrer Fertigstellung DOMIUM. (Atlan 830)

Um den in Alkordoom verbleibenden Völkern nach der Erzeugung des Nukleats Hilfe zuteil werden zu lassen, bauten die Alkorder eine Flotte aus 110.000 baugleichen Robotschiffen, die Schiffe der Samariter von Alkordoom. Sie sollten als neutrale und unabhängige Hilfstruppe allen Völkern der Galaxie in Notsituationen helfen. Die einzelnen Raumschiffe operierten unabhängig von den anderen. Ein automatisches Nachrichtensystem wurde installiert, das alle Schiffe der Samariter informierte, wenn eine der Einheiten einen Notruf aufgefangen hatte. Auf diese Weise wurde verhindert, dass sich zwei Samariterschiffe am selben Ort einfanden. Die Schiffe mit ihren Robotbesatzungen verblieben in der Existenzebene des Nukleus, konnten aber die gesamte Galaxie abdecken. Millionen von Sambolen wurden verteilt. Die Samariter wussten nichts über ihre Herkunft und waren auch nicht daran interessiert. Sie waren auch nicht über das Nukleat informiert. Jeder Roboter war jedoch mit einer nicht zugänglichen Informationseinheit ausgestattet, die in extremen Fällen, wie etwa dem Auftauchen eines Alkorders, aktiv werden würde. Die Hilfsleistung der Samariter konzentrierte sich auf die Bekämpfung von Krankheiten, Seuchen, Verletzungen oder Unglücken. (Atlan 830)

Schon vor etwa 25.000 Jahren war aus Acorah Alcorah geworden. Die »Hohen Denker« benutzten bereits den Begriff Alkordoom. (Atlan 829)

Während einer Versammlung des Obersten Rates der Alkorder auf Ukiot, tauchte plötzlich das Juwel auf. Die Versammlung wurde auf die etwa 2000 von Alkordern bewohnten Planeten übertragen. Der kugelförmige, mit Facetten versehene, von sich aus leuchtende Kristall tötete aller Mitglieder des Rates, der zu dieser Zeit aus 521 Personen bestand. Nur Merpetaan wurde verschont, um den Alkordern von den Ereignissen berichten zu können. Das Juwel, oder der Erleuchtete, verkündete, die Macht über Alkordoom zu übernehmen. Mit seinen Facetten wollte er die in der Galaxie vorhandenen psionischen Kräfte einsammeln und für die Erzeugung von EVOLO verwenden. (Atlan 830)

Drei Tage später waren etwa 17.000 führende Alkorder, zumeist Wissenschaftler und Politiker, tot. Als Waulautoom davon erfuhr, setzte er die Dimensionsdivergenzer in Betrieb. Das Nukleat entstand. Im DOMIUM bildete Cen Cenoom aus und wartete auf Kassja-Narktuan, der aber nie mehr in Erscheinung trat. (Atlan 830)

Nach der Ankunft des Juwels stand die Vernichtung der Raumschiffe der Samariter von Alkordoom und der Sambole an oberster Stelle der Vorhaben. Um das umzusetzen, setzte das Juwel die Stählerne Horde ein. Da die Samariter über keine Waffen verfügten, gab es bald beinahe keine Samariter mehr in Alkordoom. Sie wurden zu einer Legende. Hier und da wurde ein Sambol gefunden, mit denen die Samariter herbeigerufen werden konnten. Die Facetten trugen durch Propagandaaktionen das ihre dazu bei, dass die Samariter in Vergessenheit gerieten. Selbst die Erwähnung des Namens wurde von manchen Facetten mit dem Tod bestraft. (Atlan 830)

Als zweites wendete sich das Juwel dem DOMIUM zu. Die Station sollte ein Vorposten seines Verstecks im Nukleus sein. Die Alkorder im Nukleat ließen die Facetten und den Erleuchteten gewähren. Das DOMION wurde in eine technische Hochburg des Juwels umfunktioniert. Die Sonnensteppe entstand. Das Juwel konnte weder die Dimensionsdivergenzer noch die Alkorder, noch das Nukleat finden. (Atlan 830)

Bei den Alkordern gab es eine Prophezeiung, dass die Celester und der Arkonide Atlan ihren Untergang verhindern könnten. (Atlan 829)

Sie hatten zusammen mit den Vorfahren der Syphonen den Nukleus bewohnt. Später wurden die Urahnen der Syphonen vertrieben und in das System Jeetz umgesiedelt. Im Jahre 3820 war dies knapp 4500 Jahre her. (Atlan 820)

Eines Tages verließ das Juwel Alkordoom. Bald trafen die Schwarzen Sternenbrüder ein, um den Platz des Juwels einzunehmen. Waulautoom wurde von ihnen getötet. In ihrer Verzweiflung und dem prophezeiten Ende entgegensehend, schickten die Alkorder im Nukleat Propheten aus, um in den Außenregionen der Galaxie nach Atlan und den Celestern zu suchen. (Atlan 830)

Als im Januar 3821 auf dem Planeten Como die beiden Alkorder Jododoom und Jodokat auftauchten, war klar, dass die Alkorder doch nicht ausgestorben waren. (Atlan 828)

Quellen

Atlan 820, Atlan 828, Atlan 829, Atlan 830