DOMIUM

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Das DOMIUM war eine technische Station in der Sonnensteppe der Galaxie Alkordoom.

Technische Details

Die Station bestand aus einer flachen Scheibe mit einem Durchmesser von 1350 Metern und einer Dicke von 150 Metern. Die Mittelachse im Zentrum war 1250 Meter lang. Im kürzeren Teil waren in dieser Achse Hyperraum-Energiezapfer und die Dakkarzonen- und 6-D-Sensoren untergebracht. Auf dem längeren und stumpfen Dorn der gegenüberliegenden Seite verbarg sich ein Ferntransmitter. (Atlan 829) Dieser Transmitter stellte die Verbindung mit dem APSIDION dar. (Atlan 817)

Am Außenrand genau gegenüber der Seite wo die spiralförmige Einfurchung der Oberseite begann, befand sich ein Sektor, der als absolut unzugänglich galt – das Archiv. Dieses war ohne Kenntnis des Schlüsselwortes nicht zugänglich. Ein Nicht-Alkorder konnte auch mit dem Schlüsselwort nichts erfahren. (Atlan 829)

Geschichte

Vergangenheit

Das DOMIUM wurde vor mehr als 10.000 Jahren von den Alkordern erbaut und stellte eine Sammelstelle für Geschehnisse dar. Für die Datenversorgung sorgte die Station neben den Alkordern selbst. Die Zentralpositronik des DOMIUMS trug den Namen DOMIDOOM. Das DOMIUM wurde von dem Juwel von Alkordoom und später von den Schwarzen Sternenbrüdern zweckentfremdet. (Atlan 829)

Dartfurs Stunde

Mit der RANIKI erreichten Atlan, Anima, Chipol, Goman-Largo, Neithadl-Off und Dartfur das DOMIUM. Das Raumschiff landete in einer etwa 120 Meter durchmessenden Halle. Der Sauerstoffgehalt in dem Hangar war ausreichend, die Temperatur lag bei 21,1 Grad Celsius. Nach einer Wartezeit verließen die Gefährten das Expeditionsschiff. In einem mit Regalen vollgestopften Raum, der anscheinend als Depot und Werkstatt diente, trafen sie auf Geselle, der Atlan stürmisch begrüßte. Der Roboter war auf der Suche nach einem Raumschiff. Er berichtete, dass alle Sicherheitseinrichtungen gleichzeitig ausgefallen waren, wodurch er fliehen konnte. Geselle bestätigte, dass sie sich im DOMIUM aufhielten. Er erzählte auch von einem Ferntransmitter und wollte bei einer Erkundung des DOMIUMS behilflich sein. Der Extrasinn des Arkoniden warnte Atlan vor allzu viel Vertrauen in den Roboter. Der Logiksektor riet, Grüße von Hage Nockemann auszurichten und die Reaktion zu beobachten. Tatsächlich ging Geselle auf eine Bemerkung über Nockemann gar nicht ein. Atlan stieß einen lauten Warnruf aus, dass sie sich von einem Doppelgänger hatten täuschen lassen. Fesselfelder hüllten die Gefährten ein. Die Kopie Geselles teilte mit, dass der echte Roboter eingesperrt war und er nur dazu da war, sie in eine Falle zu locken. Sie wurden in Einzelzellen gesperrt. Dartfur konnte sich bald aus seinem Gefängnis befreien. Auf dem Weg zur Zentrale des DOMIUMS begegnete er einem synthetischen Vogelwesen. Das zwar misstrauische, aber dennoch redselige Wesen berichtete von einem geheimen Ferntransmitter. Dartfur entdeckte eine Art Kommunikationszentrum mit Normal-, Hyperfunk und einem Dakkarkom. Über Interkom gelang es dem Blitzmonteur, eine Verbindung mit der Zentrale herzustellen. So hörte er mit, dass Geselle über die Inhaftierung Atlans und dessen Begleiter in Kenntnis gesetzt worden war. Ein Modul Goman-Largos kannte die Lage der Zellen der Inhaftierten und auch den Standort des Ferntransmitters. Mit diesem Wissen konnte Dartfur den Rückweg antreten. (Atlan 817)

Derart informiert befreite der Paddler-Robot zunächst Goman-Largo. Anschließend suchten die beiden Atlan in dessen Zelle auf. Dort besprachen sie das weitere Vorgehen. Mithilfe des Schlafenden Arsenals war es ein Leichtes für Dartfur, alle Gefangenen zu befreien und ihnen ihre Waffen zu besorgen. Goman-Largo wollte die Gruppe zur Zelle Geselles führen. Doch Kampfroboter versperrten ihnen den Weg. Es blieb nur noch übrig die Waffen wegzulegen und sich zu ergeben. Seltsamerweise reagierten die Angreifer völlig irrational. Ein Teil verharrte bewegungslos, manche torkelten ziellos umher, andere ruckten vor und zurück. Völlig verblüfft nahmen die Eindringlinge ihre Waffen wieder auf und setzten ihren Weg fort. (Atlan 817)

Virenbefall

Was sie nicht wissen konnten war, dass die biologischen Komponenten der Roboter sehr empfindlich auf die von der Zeitfestung eingeschleppten Viren reagierten. Viren, die so genau auf Atlan abgestimmt waren, dass sie seine Begleiter nicht infizierten. Goman-Largo, Neithadl-Off, die Paddler und Anima hatten einen deutlich abweichenden Metabolismus. Der Arkonide war als Aktivatorträger ohnehin immun. Die biologische Komponente der Roboter im DOMIUM reagierte durch ihren vereinfachten Metabolismus auf die Erreger. Das Bioplasma verfiel ins Koma und blockierte dadurch die Positronik. So war kein Roboter im DOMIUM mehr handlungsfähig. Die Module des Tigganoi hatten bei ihrer Erkundung ermittelt, wo der echte Geselle untergebracht war. Auch dieser wurde befreit – und von Atlan einer kurzen Prüfung unterzogen. Er fragte den Roboter nach Merlitong, was Geselle mit »Schwiegermutter« beantwortete. Nun stand seiner Befreiung nichts mehr im Wege. (Atlan 817)

Etwas später erreichten Atlan und seine Gefährten den Ferntransmitter. Goman-Largo, Geselle und der Blitzmonteur benötigten mehr als eine Stunde, um das Gerät für das Ziel APSIDION sendebereit zu machen. Anschließend machte sich Dartfur allein auf den Weg zur RANIKI. Er konnte das ihm anvertraute Schiff nicht zurücklassen. Kurz bevor der Rest der Gruppe abgestrahlt wurde, bemerkte Atlan, dass die Zielkoordinaten geändert wurden. (Atlan 817)

Rückkehr

Im Januar 3821 fiel Jodokat an Bord der HORNISSE das Wort »DOMIDOOM« ein. Geselle und Hage Nockemann erinnerte dieser Begriff sofort an das DOMIUM, das der Roboter ja aus eigener Anschauung kannte. Nachdem Jodokat ein Bild des DOMIUMS gesehen hatte, bestätigte sie, dass es identisch mit dem war, was sie als DOMIDOOM kannte. (Atlan 829)

Laut Jododoom war das DOMIDOOM ein Archiv, in dem alle wichtigen Daten der Alkorder gespeichert wurden. Später wurde es dann von anderen Mächten wie dem Erleuchteten oder den Schwarzen Sternenbrüdern zweckentfremdet. Er ging jedoch davon aus, dass der wichtigste Teil des Archivs immer noch existierte, denn der Zugriff war nur Alkordern möglich, die im Besitz eines Passwortes waren. Dieses Passwort, so war sich Jododoom sicher, wäre auch Bestandteil seines gesperrten Wissens und würde ihm beizeiten wieder einfallen. (Atlan 829)

Zuletzt lag das DOMIUM in dem Bereich des Nukleus, der sich außerhalb der Barrieren der Schwarzen Sternenbrüder befand. Daher konnte es problemlos angeflogen werden. Der Alkorder erinnerte an dieser Stelle daran, dass selbst eine Versetzung der Station in den inneren Bereich eine Expedition dorthin nicht ausschloss. Mit der ACORAH-CEN verfügte man schließlich über das notwendige Transportmittel. (Atlan 829)

Die Barriere

Gemeinsam mit zwölf Kampfschiffen der Alkordischen Feuerwehr sowie der VIRGINIA III brachen die HORNISSE und die ACORAH-CEN am 23. Januar 3821 zum DOMIUM auf. Die kleine Flotte stoppte einige Lichtminuten vor dem DOMIUM. Eine Robotsonde wurde vorausgeschickt, erreichte jedoch ihr Ziel nicht. Vor ihrer Zerstörung ortete die Sonde ein würfelförmiges Gebilde mit einer Kantenlänge von etwa fünfundzwanzig Metern, das in unmittelbarer Nähe der Station im Raum schwebte, ein Dimensionsdivergenzer, der das DOMIUM abschottete. Geselles Idee, das DOMIDOOM mit der ACORAH-CEN anzufliegen, erwies sich zumindest zur Zeit als undurchführbar. Versuche, die Sperre mit Waffengewalt oder im Unterlichtflug zu durchdringen, scheiterten. Schließlich versuchte es Arien Richardson mit der VIRGINIA III im Linearflug. Das Raumschiff verschwand spurlos. (Atlan 829)

Zusammen mit der Positronik der ACORAH-CEN erarbeitete Spooner Richardson eine grundlegende Idee. Sein Raumschiff hatte ein Dimensionsmodul an Bord, dass die Barriere durchdringen konnte. Versah man das Gerät mit einem Antrieb und einem Sprengsatz, könnte man den Würfel zerstören. Als Steuereinheit der SAHNETORTE stellte sich Geselle zur Verfügung. Ohne Schwierigkeiten durchbrach die Konstruktion das Sperrfeld. Als Geselle anschließend den Mini-Dimensionsdivergenzer ansteuerte, ortete er ein kleines Objekt, das vom DOMIUM gestartet war. Obwohl das kleine Schiff die SAHNETORTE unter Beschuss nahm und schließlich zerstörte, gelang es dem Roboter, die mitgeführte Bombe auf den Würfel zu lenken und diesen zu vernichten. Die Barriere fiel, gleich darauf erschien auch die VIRGINIA III in unmittelbarer Nähe des DOMIDOOMS. (Atlan 829)

Herr des Archivs

Der Roboter rettete sich mit seinem Flugaggregat und erreichte unbeschadet das DOMIUM, das sich in einen Schutzschirm hüllte. Geselle bekam es mit einigen Robotern zu tun, die ihn für ein organisches Wesen hielten. Er schaltete Tar aus, indem er ihm ein Bild von Jododoom und Jodokat zeigte. Die restlichen Maschinen ließen sich anschließend wegschicken, wollten jedoch Palzifur über das Geschehen in Kenntnis setzen. (Atlan 829)

Als Geselle sich auf die Suche nach den Schirmfeldprojektoren machte, wurde er von einer schemenhaften Gestalt gestoppt, die er für Procliff hielt. Es kam zu einem Feuergefecht, der Roboter musste flüchten. Nach kurzer Zeit erreichte er eine Nebenzentrale. Auf einem Bildschirm war zu erkennen, dass es der Flotte inzwischen gelungen war, eine Lücke in den Schutzschirm zu schießen. (Atlan 829)

In der Nebenzentrale begann Geselle ein Gespräch mit der Zentralpositronik. Als er ihr das Bild von Jododoom und Jodokat zeigte, erkannte sie diese zwar als Alkorder, hielt die Aufnahme jedoch für eine Fälschung. Trotzdem ließ sie sich darauf ein, dem Roboter einen Funkkontakt zur HORNISSE zu ermöglichen. Er bat Colemayn, Jododoom und Jodokat ans Funkgerät zu holen. Obwohl die Positronik noch nicht ganz überzeugt war, erteilte sie den Alkordern die Erlaubnis, das DOMIDOOM zu betreten, warnte jedoch gleichzeitig, dass nicht alle Anlagen unter ihrer Kontrolle standen. (Atlan 829)

Kurz darauf betraten Jododoom und Jodokat in Begleitung von Colemayn, Arien Richardson und einem Roboter mit der Bezeichnung GHG-1 die Nebenzentrale. Bevor sich die beiden Alkorder gegenüber der Positronik legitimieren konnten, erfolgte ein Angriff durch den vermeintlichen Procliff und einige Kampfroboter. Es gelang den Verteidigern jedoch sich durchzusetzen und Procliff in die Flucht zu schlagen. (Atlan 829)

Jododoom und Jodokat nannten der Positronik das Passwort Alcorah-Alcorah, diese erkannte sie als Erbauer und ihre neuen Herren an. Ein Roboter führte die Alkorder und ihre Begleiter anschließend zum Archiv. Kurz bevor sie es erreichten, verübte der vermeintliche Procliff einen weiteren Anschlag. Auch dieser wurde abgewehrt. Bevor der Angreifer sich unter heftigem Beschuss auflöste, hatte er noch eine Botschaft. Er war nur Palzifur, seinen Herren Procliff vermochte niemand zu töten. (Atlan 829)

Die Alkorder standen vor einer Wand. »Alcorah«, sagte Jododoom, »Doom«, seine Gefährtin, dann öffnete sich die Wand. (Atlan 829)

Quellen

Atlan 817, Atlan 829