Baylamor da Zoltral

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Der Arkonide Baylamor da Zoltral gehörte dem Khasurn der Zoltral an.

Erscheinungsbild

Er war ein Riese von Gestalt, mit breiten Schultern und gewaltigen Armen. (Centauri 7)

Charakterisierung

Über ihn wurde gemunkelt, dass er in seinen Jugendjahren einen Naat zu einem Zweikampf ohne Waffen herausgefordert hatte. Von dem Ausgang des Duells existieren zwei Versionen: in der einen hatte er den besiegten Gegner edelmütig ziehen lassen, in der anderen sollte er dem Naat die Kehle zerquetscht haben. (Centauri 7)

Baylamor da Zoltral scheute sich nicht, gegen seine Gegner persönlich vorzugehen. Ein wesentlicher Charakterzug des Arkoniden war die Wertschätzung seiner Konkurrenten. Einen besonderen Reiz übten die Praktiken der Mehandor auf ihn aus. Aus diesem Grund färbte er sein weißes Haar rot und flocht es zu Zöpfen. Er eignete sich auch ein extrem lautstarkes Lachen an. (Centauri 7)

Der Arkonide verachtete die feine Gesellschaft des Imperiums, strebte aber gleichzeitig nach deren Anerkennung. Sein Sinnen war danach ausgerichtet, den ihm allein durch seine Geburt zustehenden Platz im Hochadel Arkons einzunehmen. (Centauri 7)

Geschichte

Innerhalb weniger Jahre wurde Baylamor da Zoltral zu einem der reichsten Männer der Milchstraße, dessen Handelsflotten in die entferntesten Gebiete der Galaxis vordrangen. Auch auf den Haupthandelsrouten nach Olymp oder Terra war der Arkonide präsent, was die Mehandor zu seinen schärfsten Konkurrenten machte. (Centauri 7)

Baylamor schickte Agenten aus, die in der gesamten Galaxis nach Hinterlassenschaften der Lemurer suchten. Waffensysteme, Prototypen oder selbst Konstruktionspläne würden ihn zum reichten Mann der Milchstraße, und zum Retter Arkons machen. Doch auch nach Monaten intensiver Suche war ihm kein Erfolg vergönnt. Er durchstreifte den Trichterbau seiner Familie, nachdem sich sein erster Zorn gelegt hatte. Dabei stieß er auf das Gemach von Aénda da Zoltral, in dem er einen Datenkristall mit Archivdaten Epetrans fand. Doch nach Wochen intensiver Suche fanden seine Agenten nur Ruinen. Ein letzter Hinweis führte ihn nach Braangon. Noch niemand war es gelungen, in den Kugelsternhaufen vorzustoßen. (Centauri 7)

Baylamor ließ ein altes Schlachtschiff aus der Zeit des Robotregenten nach Arkon bringen und mit den von Epetran geschilderten Modifikationen ausrüsten. Das ehemalige Museumsschiff wurde auf den Namen AETRON getauft. (Centauri 7)

Am 25. Juni 492 NGZ startete die AETRON mit 3000 Besatzungsmitgliedern, die sich aus wirtschaftlich und sozial Verzweifelten zusammensetzten. Arkons Adel bezeichnete die AETRON als »Narrenschiff«. (Centauri 7)

Baylamor hielt unter den 3000 Verlorenen die Hoffnung aufrecht, dass sie in Braangon unermessliche Reichtümer finden und nach ihrer Rückkehr die Edlen Arkons zu ihnen aufschauen würden. Die Verlorenen legten ihre alten Namen ab und gaben sich verschiedenste Adelstitel. (Centauri 7)

Beim Einflug in den Kugelsternhaufen machte die AETRON Bekanntschaft mit den dort vorherrschenden Hyperschwallfronten. Im Frachtsektor kam es zu einem Vakuumeinbruch, der einigen dort einquartierten Familien das Leben kostete. (Centauri 7)

In den nächsten Tagen tastete sich die AETRON mit kurzen, eng aufeinanderfolgenden Transitionen immer weiter vor. Ebenso wie seine Besatzung wurde auch für das Raumschiff die Belastung immer größer. Die Aggregate setzten immer öfter aus. Sechs Tage waren seit dem Einflug in Braangon vergangen, als auch das Lebenserhaltungssystem den Dienst versagte. Kelisan verweigerte den Befehl zur Umkehr und erhielt von Baylamor noch einen Tag Zeit. Die AETRON fand eine Zone der Ruhe, in der keine Hyperschwallfronten festzustellen waren. Eine gelbweiße Sonne vom Typ F0V mit zehn Planeten wurde geortet. Die Zivilisation des vierten Planeten verfügte über eine auf Hyperenergie basierende Technologie. Baylamor gab sich der Hoffnung hin, endlich Abkömmlinge der Lemurer gefunden zu haben. (Centauri 7)

Elf mittelschwere Schiffe materialisierten nahe der AETRON. Die Walzenschiffe reagierten auf einen Wilkommensfunkspruch mit Salven aus den Bordgeschützen. Die Einheiten der froschgesichtigen Angreifer verfolgten die abdrehende AETRON. Eine Transition durch den Hyperraum brachte das Schiff aus der Gefahrenzone. Kelisan setzte den Flug fort, bis die Transitionstriebwerke den Geist aufgaben. (Centauri 7)

Die AETRON hatte das Tarik-System erreicht. Mit einem heftigen Aufprall, der hunderte Opfer forderte, landete das Schiff auf dem einzigen Kontinent der Wasserwelt. Kelisan erdrosselte Baylamor. Gegenüber der Besatzung erklärte er, dass Baylamor da Zoltral ihn angefleht hatte, sein Nachfolger zu werden. Kelisan nahm den Namen Baylamor II. an und wurde zum ersten Herrscher Tariks. (Centauri 7)

In Abwandlung der Geschichtsschreibung wurde Generationen später Baylamor da Zoltral als »Übervater« verherrlicht, das Wrack der AETRON wurde zu seinem »Schrein«. (Centauri 7)

Quelle

Centauri 7