Olymp

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Planeten. Für weitere Bedeutungen, siehe: Olymp (Begriffsklärung).

Olymp ist der zweite Planet von Boscyks Stern und war lange Zeit die Zentralwelt der Freihändler. Zu Beginn des 25. Jahrhunderts war der Planet noch unter dem Namen Nameless bekannt.

Astrophysikalische Daten: Olymp
Andere Namen: Nameless, Boscyks Stern II
Sonnensystem: Boscyks Stern
Galaxie: Milchstraße
Entfernung zum Solsystem: 6309,1 Lichtjahre (PR 949)
Entfernung nach Arkon: 32.350,2 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Entfernung nach Gatas: 62.013,8 Lichtjahre (Spartac 2.1)
Rotationsdauer: 28 h 36 min (Spartac 2.1)
Durchmesser: 11.114 km (Spartac 2.1)
Mittlere Dichte: 6,503 g/cm3 (Spartac 2.1)
Masse: 4,675×1021 t / 0,782 Erdmassen (Spartac 2.1)
Schwerkraft: 1,03 g (Spartac 2.1)
Atmosphäre: Sauerstoff (Spartac 2.1)
Mittlere Temperatur: +34,6 °C
(34 °C lt. Spartac 2.1)
Bekannte Völker
Terraner (Freihändler), spätere Bezeichnung: Olymper
Hauptstadt: Trade City (Spartac 2.1)

Übersicht

Der Planet ist schwach abgeplattet.

Die sieben Kontinente sind im Laufe der vergangenen Jahrhunderte zunehmend besiedelt worden. Hermeia, der Hauptkontinent, besitzt ungefähr die Größe des terranischen Erdteils Asien und wird vom Äquator in zwei annähernd gleiche Teile geteilt. Die Landmasse ist von Gebirgen umgeben, während die Mitte des Kontinents ursprünglich hauptsächlich aus Urwäldern besteht. (PR-Olymp 6, S. 58)

Die restlichen Kontinente sind im Durchschnitt nur so groß wie Grönland.

Der nördlichste Kontinent heißt Walkork. (PR 737)

Die Temperatur wird durch eine automatische Wetterkontrolle reguliert.

Ein hochkomplexes  Wikipedia-logo.pngSternbild über dem Südhimmel von Olymp wurde Der Foltertresor der heimtückischen Steuerbeamten genannt. (Die Tefroder 1)

Zu den bekannten Berggipfeln Olymps gehört der Mount Syblie. (PR-Olymp 11, S. 60)

Flora und Fauna

Auf Olymp ist der Hayhondor heimisch, ein großer Raubvogel mit gelben Augen. (PR 403) Namentlich bekannt sind auch die Hukuuns. (PR-Olymp 3, S. 48) Das Elfenbein der olympischen Mastodonten wird als Rohstoff für Schnitzereien verwendet. (PR-Olymp 6, S. 16)

Die Vegetation des Deadly Swamp wird von Riesenfarnen dominiert. (PR 2787)

Im 16. Jahrhundert NGZ war die Natur von Olymp stark von eingeschleppten Arten geprägt. Die ursprünglichen Regenwälder Hermeias wurden im Lauf der unterschiedlichsten Besatzungen und kriegerischen Auseinandersetzungen stark dezimiert. (PR-Olymp 7, S. 27) Das Feuerblümchen, eine lokale Pflanzenart, wird als Schnittblume verwendet. (PR-Olymp 11, S. 57)

Bekannte Landschaften

Wirtschaftszentrum

Die Hauptstadt des Planeten ist Trade-City auf dem Hauptkontinent, mehrere hundert Kilometer nördlich des Äquators. Tercho ist der Flottenraumhafen, 250 Kilometer nördlich von Trade-City.

Die Factory-Range war ein wichtiges Industriegebiet in der Zeit der Besetzung durch die Laren. (PR 671)

Der südliche Teil einer gewaltigen Hochebene auf dem Hauptkontinent wird von einem weitgespannten Ring von insgesamt 12 kreisförmigen Handelsraumhäfen – nummeriert von Ringhafen I bis Ringhafen XII – mit je 120 Kilometern Durchmesser eingenommen. Die Raumhäfen tragen jeweils zusätzlich die Namen von Freihändlern, die postum für ihre Verdienste geehrt wurden. (PR 865 III, S. 45) Im Jahre 1500 NGZ trug zum Beispiel der Raumhafen IX die Bezeichnung Masterblue. (PR-Olymp 5, S. 45) Innerhalb dieses Ringes liegt der so genannte Container-Transmitter (PR 865 III, S. 34), ein Transmitter für Fernverbindungen, der insbesondere im Rahmen der Containerstraße nach Terra prominente Bedeutung erlangte. Von den zugehörigen Abfertigungsanlagen des Empfangsbereichs werden die Waren über weitere Transmitter in die entsprechenden Lagerhallen weitertransportiert.

Die Terminals der Handelsraumhäfen für den Personenverkehr sind 38 Stockwerke hoch und von Antigravschächten durchzogen. Ein ankommender Besucher gelangt über sie hinab zur großen Schleusenhalle, von wo aus man das unterirdisch gelegene Verkehrssystem erreichen kann. Die meisten Wegweiser an den Abzweigungen weisen in Richtung Trade-City, und viele bekannte Handelsgesellschaften haben dort ihre Vertretungen. Über Gleitbänder gelangt der Besucher dann zu einem der Personentransmitter, der ihn an den gewünschten Zielort in Trade-City versetzt.

Auch die Empfangstransmitter befinden sich unterirdisch. Von dort aus kann man über Gleitbänder an die Oberfläche fahren und eines der Flugtaxis benutzen oder seinen Weg weiter unterirdisch über Gleitbänder fortsetzen und anschließend einen der zentralgesteuerten Gleiter benutzen. (PR 403, S.54–55)

Im Jahre 3433 wurde hier der bis dahin größte Raumhafen in der damals bekannten Milchstraße eröffnet, genannt Ragnarök Space Port. Die kreisrunde Anlage hatte einen Durchmesser von 980 Kilometern. Die Bodendecke bestand aus einer neuartigen, besonders widerstandsfähigen Ynkelonium-Terkonit-Legierung und hatte die Farbe von Flamingorosa. Nur rund 25 Prozent der gesamten technischen Anlagen befanden sich auf der Oberfläche. Unter dem Raumhafen reichten die Anlagen bis zu dreihundert Stockwerke tief in den Boden. Die Errichtung des Raumhafens kostete 40.600 Milliarden Solar. Das Besondere an diesem Raumhafen war, dass er nicht als Frachthafen diente, sondern rein zu Repräsentationszwecken. (PR 431, S. 13–14)

Der Tefera-Raumhafen liegt nördlich von Trade-City. (PR-Olymp 4, S. 51)

Anfang des 16. Jahrhunderts NGZ war Olymp einer der Hauptlieferanten von gezüchtetem  Wikipedia-logo.pngSpeck, der in großen Hallen auf  Wikipedia-logo.pngZellkulturbasis hergestellt wurde. (PR 2774, S. 18)

Mitte des 16. Jahrhunderts NGZ konkurrierten Vulpo-Nowaîoj, der hauseigene Trivid-Sender der Mogaw-Sippe, und Drake-Trivid, ein der anarchistischen Tradition Olymps verpflichteter Sender der Opposition, miteinander. (PR-Olymp 2, S. 53) Ein anderer bekannter Nachrichtenkanal ist Daily Olymp. (PR-Olymp 7, S. 48)

Geschichte

Wirtschaftlicher Aufschwung

In den Anfangsjahren der Freihändler wurde der Planet Olymp geheimgehalten. (PR-TB 96 II, S. 105)

Anmerkung: In der Quelle ist nicht angegeben, ob die Position des Planeten gemeint ist oder seine Bedeutung als Sitz der Freihändler.

Mitte des 25. Jahrhunderts begann der Ausbau des Planeten als Handelszentrum mit Mitteln der GCC und mit Unterstützung der USO. Herzstück des wirtschaftlichen Aufstieges war Trade-City sowie der Raumhafen Tercho zum Umschlag der gewaltigen Warenmengen, die täglich über Olymp abgewickelt wurden.

In der Mitte des 4. Jahrtausends war Olymp der wichtigste Umschlagplatz für den Warentransport vom und zum fünf Minuten in der Zukunft verborgenen Solsystem.

Krisen

   ... todo: versuchte Annexion durch Dabrifa ...

   ... todo: Pedo-Invasion ...

Während der Schwarmkrise ab dem Jahr 3440 war auch Olymp schwer betroffen. Die Terraner Shar ter Troyonas, Eucal Rorros, Jussuf Calligan, Lisaweta Nurjewa, Arlinda Jursuf und Mark Pruther hielten gemeinsam mit dem Akonen Vatrim von Akailos den Betrieb der Containtrans-Strecke in das Solsystem aufrecht. Dabei wurden die Immunen durch die Homo superior behindert, von denen es etwa eine halbe Million Vertreter auf Olymp gab. Angeführt wurden sie zunächst von Rocus Ypteron, danach von Jupiter Koslow, der mit Roi Danton ein Nichtangriffsabkommen schloss. Zudem trieb die Bande von Palong Myrus für längere Zeit ihr Unwesen auf Olymp. Erst nach der Reparatur des Kaisers Anson Argyris konnte Olymp wieder als zuverlässige Transmitterstation zur Versorgung von Terra fungieren. (PR 502)

Zeit des Konzils

Im Jahre 3459 war Olymp von den Laren besetzt. (PR 662) In der Factory-Range, einem von den Laren und Überschweren schnell erbauten Hochgebirgs-Industriegebiet, stellten sie im Herbst dieses Jahres etwa 300 Zeittaucher her. Alle diese Geräte wurden in einem Risikoeinsatz von Perry Rhodan und einem Spezialistenteam, unterstützt von Anson Argyris, zerstört, als die verminte Factory-Range in die Luft gesprengt wurde. Das Gebiet wurde für Jahrzehnte unbrauchbar gemacht. (PR 671)

Auf Walkork befand sich auch eines der NUGAS-Depots des Solaren Imperiums. Während der Konzilsherrschaft errichteten die Laren in der zweiten Hälfte des Jahres 3580 auf Walkork 50 Abwehrforts als Falle für die Möglichkeit der Rückkehr Perry Rhodans mit einem Fernraumschiff. Dazu wurden alle Siedlungen entlang des Oranak zerstört und der gesamte Kontinent zum Sperrgebiet erklärt. Außerdem wurden 30.000 Überschwere in Kryoschlafkammern für mögliche Nahkämpfe eingefroren. Die SZ-2 versuchte tatsächlich im Januar 3581, das dort deponierte NUGAS zu bergen und tappte dabei in die Falle der Laren. Der Vario-500 war zur selben Zeit auf die Anlagen aufmerksam geworden und versuchte, den Kontinent zu besuchen. Aus diesem Grund stellte er in der PVK-Maske des Jerz Kantoenen eine historische Fahrt früher Siedler als eine Wette nach. Er befuhr den Oranak nur mit einem motorisierten Floß von der Mündung bis zur Quelle. Da er permanent überwacht wurde, genehmigten die Laren die Fahrt. Der Vario-500 konnte die SZ-2 noch vor dem Zugriff der Laren warnen, so dass die SZ-2 mit 162 NUGAS-Behältern entkommen konnte. (PR 737)

In den nächsten Jahren fand ein Exodus der Bevölkerung statt, sodass im Jahre 3584 kaum noch Menschen auf Olymp lebten. Viele der Einwohner Olymps waren entweder vor den Laren geflohen oder von ihnen deportiert worden. Die wenigen verbliebenen Menschen lebten sicher versteckt und waren kaum zu finden. Auf Olymp war weiterhin ein Stützpunkt der Laren und eine Pyramide der Mastibekks stationiert. Infolge der Auflösungserscheinungen des Konzils der Sieben weigerten sich die Mastibekks, die SVE-Raumer aufzuladen. Als der Anführer der Provconer Roctin-Par mit einer kleinen Flotte von SVE-Raumern den Stützpunkt der Laren angriff und dabei die SVE-Raumer zerstörte, luden die Mastibekks hingegen die Schiffe der Rebellen auf. Kurze Zeit später verließen die Mastibekks Olymp. Roctin-Par nahm den Kaiser und das von ES zur Unterstützung geschickte Konzept Kershyll Vanne mit in die Provcon-Faust. (PR 811)

Wiederaufbau

Im Frühjahr 3586 liefen die Reparaturen und der Wiederaufbau der Raumhafen- und Transmitteranlagen, die während der Konzilsherrschaft heruntergewirtschaftet worden waren, auf vollen Touren. (PR 865 III, S. 34) Zeitgleich wurde die Hauptstadt Trade City gemäß Beschluss von Kaiser Anson Argyris und seinen Räten Viertel für Viertel eingeäschert und Zug um Zug das Neue Trade City gebaut. (PR 866 III, S. 16)

Am 28. Juni 3587 besetzten die Orbiter den Planeten. (PR 949) Die Containerstraße wurde abgeschaltet, was für Terras Wiederaufbau ziemliche Schwierigkeiten zur Folge hatte. (PR 950)

Im Jahre 3587 lebten auf Olymp 45 Millionen Menschen und 32 Millionen Angehörige anderer Völker. (PR 963)

Im Zuge der Verbreitung des Kriegerkultes in der Milchstraße wurde auch auf Olymp eine Upanishad errichtet. Am 1. Dezember 446 NGZ begannen die Statuen des Oogh at Tarkan in dieser Upanishad zu sprechen – so wie in allen Upanishada der Milchstraße – und brandmarkten den Permanenten Konflikt als Irrlehre, die nichts mehr mit der ursprünglichen Philosophie der Superintelligenz ESTARTU zu tun hatte. (PR 1346)

Weitere Krisen

Nach dem Entstehen der Toten Zone am 10. Januar 1200 NGZ wurde Olymp erneut zu einem zentralen Punkt, weil der Planet nur circa 70 Lichtjahre vom äußeren Rand der Zone entfernt war. Atlan traf dort mit der ATLANTIS ein, um das Phänomen zu erforschen und Hilfe zu bringen. Ebenso reisten viele namhafte Wissenschaftler zur Unterstützung an. Auch die BASIS unter ihrem Kommandanten Harold Nyman fand sich ein.

Olymp gehörte zu den Welten, die im Jahre 1340 NGZ mit dem Ara-Toxin infiziert waren.

Im Jahre 1345 NGZ war Olymp die Hauptwelt des Olymp-Komplexes, der insgesamt 19 Planeten in 14 Sonnensystemen umfasste. (PR 2360)

Olymp war als Parzelle VULTAPHERS vorgesehen. Die Parzellierung konnte jedoch am 30. April 1346 NGZ durch den Einsatz von Carapol-Strukturbrennern verhindert werden.

Im Jahre 1517 NGZ war Martynas Deborin, verheiratet mit Indrè Capablanca, Kaiser von Olymp und trug die Amtsbezeichnung »Der Argyris«. Das Atopische Tribunal installierte auf Olymp eine Ordische Stele. (PR 2787)

Zu Beginn der Regierungszeit von Beryn Mogaw erlebte Olymp eine Zuwanderungswelle der Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Arkonsystem. (PR-Olymp 2, S. 31)

Mitte des 16. Jahrhunderts NGZ nannten sich die Bewohner des Planeten Olymper. (PR-Olymp 2)

Quellen