Bekassu

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Die Bekassu sind die Bewohner des Planeten Kassuban im Orsa-System auf der der Milchstraße abgewandten Seite in der Peripherie der Großen Magellanschen Wolke.

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Heft: PR 1416
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Die eingeschlechtlichen Bekassu sind fledermausähnlich und zwischen zwei und drei Meter groß. Ihre dunklen Augen wirken blicklos und starr. Des Weiteren sind sie infrarotsichtig, und ihr Hörvermögen reicht weit in den Ultraschallbereich.

In ihren Umrissen erinnern die Bekassu an ein keilförmiges Papierflugzeug, bei dem die Tragflächen mehrmals übereinander gefaltet sind. Der eigentliche Rumpf wird dadurch verdeckt.

Bekassu stehen aufrecht und stützen sich mit einer flossenähnlichen Verlängerung des Steißbeins ab, laufen aber oft auf allen vieren. Sie besitzen zwei tentakelähnliche Beine, etwas kürzere Beine und ebensolche Arme, die in Greiflappen enden. Die Farbe ihrer lederartigen Haut reicht von taubengrau bis graubraun und ist öfters mit Pigmentflecken gesprenkelt.

Diese faltenreich um ihren Körper hängende Haut stellt eine Besonderheit dar, denn sie erübrigt einen Anzug. In ihrem Brustbereich befinden sich 13 gewachsene Taschen, in denen ein Bekassu alles mit sich führen kann, was er benötigt. (PR 1718, S. 49)

Bekannte Bekassu

Siedlungswelten der Bekassu

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Heft: PR 1417
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Gesellschaft

Im Laufe ihrer Entwicklung verloren die Bekassu die Fähigkeit, unter den heimatlichen planetaren Schwerkraftbedingungen zu fliegen. Mit Beginn des Raumfahrtzeitalters erfolgte ein Exodus ins All, zwei Drittel der Bekassubevölkerung leben seitdem in schwerkraftlosen Raumstationen.

Städte haben die Bekassu nur an den Küsten der Kontinente Kassubans gegründet. Das Innere der Kontinente ist zum Großteil mit Hochflora genannten Wäldern bedeckt. In die Hochflora ziehen sich die Philosophen, meist ehemalige Auserwählte im Dienste der Cantaro, zurück. Am Rande der Wälder liegen die Juribas genannten Geburtshöhlen der Bekassu.

Sprache

Ihre Sprache klingt vokallos, abgehackt und murmelnd, jedoch sprechen die meisten Bekassu auch Gurradsch.

Verhalten

Die Bekassu sind keine guten Schauspieler und darum auch keine guten Lügner. Sollte ein Bekassu lügen, dann erkennt man es an seinem nervösen Verhalten. Er zappelt und bewegt seine Flügel – je größer die Lüge ist, um so stärker äußern sich seine Zuckungen und Bewegungen. (PR 1718, S. 35, 51)

Frilyan

Frilyan ist der Regierungssitz der Bekassu. Auf dieser Raumstation im  Wikipedia-logo.pngOrbit um Kassuban tritt der regierende Rat zusammen. Andere Habitate im Orbit sind Namkor, Thurben und Tharen.

Technik

Die Bekassu bekamen die Technik der Transitionstriebwerke von den Cantaro geschenkt. Auf ihrem derzeitigen Kenntnisstand sind sie weder dazu in der Lage, diese Technik zu verbessern, noch zu reparieren.

Raumschiffe

Sie fliegen darum einen seit circa 600 Jahren gleichen Schiffstyp, den sie immer wieder replizieren. Wenn größere Reparaturen fällig sind, wird das betroffene Schiff in der Regel verschrottet und durch einen Neubau ersetzt. Die Werften der Bekassu bauen deshalb Raumschiffe auf Halde.

An Bord der Schiffe herrscht  Wikipedia-logo.pngSchwerelosigkeit, und die Bekassu bewegen sich durch Röhren mit Haltestangen, die die Funktion von Korridoren übernehmen.

Technische Daten: Antennenschiff (1143 NGZ)
Größe: Länge 280 m, Breite 150 m, Höhe 80 m
Aufbau: stromlinienförmig; übergroße Antennen
Überlichtantrieb: Transitionstriebwerk
Überlichtfaktor: 5 Mio.
Anmerkung: Hier liegt ein Fehler des Zeichners vor. Transitionstriebwerke haben keinen Überlichtfaktor.
Reichweite: max. 10.000 Lichtjahre pro Sprung
Offensivbewaffnung: leistungsstarke Desintegratoren, Thermostrahler, 50 nukleare Transitions-Torpedos
Defensivbewaffnung: HÜ-Schirm
Beiboote: ein 30 m Beiboot, aussenbords angedockt
Abbildung
Risszeichnung: »Extraterrestrische Raumschiffe – Antennenschiff der Bekassu« (PR 1415) von Oliver Johanndrees


Die einzigen namentlich bekannten Raumer der Bekassu sind die MAUKHAN, die ALHANGUE und die KAPPLAKRIN.

Geschichte

Im 4. Jahrhundert NGZ wurde die Kosmische Hanse auf die Bekassu aufmerksam, als diese auf der Schwelle zum Raumzeitalter standen. Hanse-Experten schätzten, dass die Bekassu noch etwa 100 Jahre vom Beginn der bemannten Raumfahrt entfernt seien.

Die Hanse leistete den Bekassu keinerlei Entwicklungshilfe. Später verlegte die Hanse ihren Stützpunkt nach Paura-IV im Paura-System.

Durch das Eingreifen einer unbekannten raumfahrenden Macht erlangten die Bekassu die interstellare Raumfahrt. Von da an betrachteten die Bekassu die Fremden als ihre neuen Götter. Allerdings war die Erinnerung der Bekassu an diese Wesen, die sie Sternenreisende nennen, merkwürdig verworren.

Unter dem Schutz der Gurrads besiedelten die Bekassu mehrere Sonnensysteme in der Großen Magellanschen Wolke.

Alle zwei Jahre wurde eine Handvoll auserwählter Bekassu durch eines der so genannten Ewigkeitsschiffe der Cantaro verschleppt und kehrte nach vier Jahren ohne Erinnerung zurück.

1143 NGZ gab es bereits fünfzehn von den Bekassu besiedelte Sonnensysteme.

1143 NGZ erschien die CIMARRON im Orsa-System. Die Bekassu hielten die Galaktiker für die Sternenreisenden.

1217 NGZ suchten die BASIS-Veteranen mit der PERIHEL Schutz auf Kassuban vor den Nachstellungen der Galaktiker und erhielten von den Bekassu Asyl. Ende April wurde die PERIHEL von der IRA ROGABERG entdeckt; doch bevor die IRA ROGABERG aktiv werden konnte, wurde sie von einem Hamamesch-Raumer beschossen und die PERIHEL konnte fliehen. (PR 1718, S. 56, f)

Quellen

PR 1416, PR 1718