Charlie Weasel

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Leutnant Charlie Weasel, genannt »Charlie«, war Mathematiker an Bord des »fliegenden Robotgehirns« GULINI im Jahre 2436. (PR 325, S. 13-15)

Erscheinungsbild

Leutnant Weasel war ein Terraner mit körperlichen Behinderungen, die es im 25. Jahrhundert eigentlich gar nicht mehr geben dürfte: Er trug eine Brille und hatte einen Buckel. (PR 325, S. 13)

Charakterisierung

Er war zwar ein Angehöriger des Militärs, doch Weasel war in erster Linie ein hervorragender Wissenschaftler. Er schenkte seinem Militärstatus wenig Beachtung, sodass er auch ein entsprechend legeres Auftreten hatte. Wenn es angebracht war, konnte auch Weasel militärisch auftreten. (PR 325, S. 13, 15)

Wer Weasel zum ersten Mal sah, musste meinen, einen Mann mit eigentümlichen Charakter vor sich zu haben. Er selbst hatte Exzentrik zu seinem Lebenszweck gemacht. (PR 325, S. 15, 18)

Leutnant Weasel nutze seinen Vornamen auf der GULINI als Identifikationsname, mit dem sich die Besatzungsmitglieder dieses Raumschiffs bei der Positronik identifizierten und ihren Programmen einen Herkunftsstempel aufdrückten. Normalerweise waren Vornamen mehrfach belegt und somit unbrauchbar. Nach seiner Meinung hatte er jedoch mit Charlie als Einziger einen solch kindischen Vornamen. (PR 325, S. 36)

Geschichte

Anfang Januar 2436 wurde Leutnant Weasel als Vertreter seines Kommandanten Oberst Kalalit zum Großadministrator gerufen. Dort legte er dar, dass die Positronik der GULINI mit einer Wahrscheinlichkeit von 86 Prozent errechnet hatte, dass der Zeitsprung der CREST III im Jahre 2404 auf dem Planeten Pigell im Wega-System von der Zeitpolizei bemerkt worden sei. Die Zeittransmitterenergien seien damals teilweise von Polern abgesaugt worden, sodass es zu energetischen Unregelmäßigkeiten beim Zeitsprung gekommen sei, die wiederum von der Zeitpolizei angemessen worden seien. (PR 325, S. 15-17)

Wenig später wurde Leutnant Weasel zusammen mit Captain Andersson und Leutnant Katz zu einem Kommandounternehmen auf dem Planeten Pfranat abgeordnet. Icho Tolot und Fancan Teik hatten von diesem Planeten einen Notruf gesendet, konnten aber weiter nicht erreicht werden. (PR 325, S. 31-37)

Mit der IMPERATOR III erreichten sie Pfranat und deren Hauptstadt, die als einzige Stadt nicht zerstört war. Sie konnten zwar mit den Halutern keinen Kontakt herstellen, fanden jedoch ihre Spuren, die zu einer Leuchterscheinung führten - dem Zugang zu einer Paratronblase. Das Ziel war nun, die Paratronblase durch Fremdmaterie - Roboter und Menschen - zu überladen, um sie anzuregen, die Fremdmaterie, somit auch die Haluter, wieder auszuwerfen. Leutnant Weasel und seine Kameraden von der GULINI waren die ersten, die mit 60 Robotern in die Paratronblase eindrangen. Einer der Roboter stellte fest, dass die 5-D-Energie innerhalb der Blase ein hohes Niveau habe und weiter steigen würde. Die Aussicht sei eine explodierende Blase. Bald waren die Haluter gefunden, die von einer Exkursion zurückkamen und berichteten, dass Gurrads in der Blase leben würden, die zuständig für den Anstieg der 5-D-Energie seien. (PR 325, S. 41-53)

Auf der Suche nach den Gurrads fanden Leutnant Weasel, seine beiden Kameraden und die beiden Haluter ein riesiges Gebäude, in das sie eindrangen und zu einem Energieschirm kamen, den sie mithilfe der mitgeführten Roboter zerstören konnten. Jetzt erschienen auch Gurrads, die ihnen ein Feuergefecht lieferten, und jeden Augenblick konnte die Paratronblase explodieren. Dabei erlitt Weasel einen Streifschuss, der ihn kurzzeitig bewusstlos werden ließ. Er wachte noch einmal auf, als er zum Raumschiff transportiert wurde, um dann auf der Medostation endgültig aufzuwachen. Seine beiden Kameraden Captain Andersson und Leutnant Katz saßen an seinem Bett und informierten ihn über das, was er verpasst hatte: Bevor die Maschine zerstört werden konnte, die für den Anstieg der 5-D-Energie zuständig war, wurde die Blase so durch Fremdmaterie überladen - zum Schluss flog ein Beiboot ein - dass sie alle Fremdmaterie wieder ausstieß. Jetzt hieß es, so schnell wie möglich den Planeten verlassen. (PR 325, S. 54-62)

Als die IMPERATOR III 200 Astronomische Einheiten entfernt war, verging Pfranat in einer blitzartigen Leuchterscheinung. Später stelle Icho Tolot klar, dass die Gurrads in der Blase ein Zeitexperiment ausführen wollten. (PR 325, S. 62-63)

Quelle

PR 325