DeJohanny

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Waffensergeant DeJohanny war ein Besatzungsmitglied der CREST IV. (PR 323, S. 10)

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Sergeant DeJohanny (rechts) fordert
Roscoe Poindexter zu einem
Schwimmwettkampf auf

Heft: PR 323 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

DeJohanny war ein muskulöser, braungebrannter Terraner. (PR 323, S. 10)

Charakterisierung

Er war ein erfahrener Raumfahrer, schon etwas älter und durchschnittlich intelligent. Er hasste Offiziere, doch er hatte sich angepasst und sich faktisch ihrer Autorität unterworfen – wenn es auch nicht immer leicht war. Dafür suchte er sich ein Ventil, indem er seinen Frust an Offiziersanwärtern ausließ. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese einmal seine Vorgesetzten sein würden, war ziemlich gering. (PR 323, S. 13 - 17)

Er liebte das Wasser und das Schwimmen, was leider zu seinem Tod führte. (PR 328, S. 60)

Geschichte

Ende Dezember 2435 traf DeJohanny im Schwimmbad der CREST IV den Offiziersanwärter Roscoe Poindexter, der durch seinen schmächtigen, kränklichen Körper auffiel. Nach einigen verbalen Angriffen forderte ihn DeJohanny zu einem Schwimmwettkampf auf, um ihn zu düpieren. Poindexter konnte wohl nicht anders und willigte ein. Doch DeJohanny hatte sich getäuscht; schon nach den ersten Metern stellte sich heraus, dass er der Düpierte war, da Poindexter schon um eine halbe Länge führte. Um nicht bloßgestellt zu werden, täuschte er einen Krampf vor und gab den Wettkampf auf. Zum Glück wurde gleich darauf Poindexter ausgerufen. (PR 323, S. 10 - 13)

Bei einem Angriff des Flaggschiffes auf OLD MAN am 12. Januar 2436 wurden die CREST IV und ein Haluter-Schiff durch die Wechselwirkung zwischen der Paratronblase des Halut-Raumers und den gleichgeschalteten Paratronblasen von sechs Dolans auf OLD MAN in die Kugelgalaxie M 87 verschlagen. Dabei wurde das Dimetranstriebwerk des Halut-Raumers zerstört und der Rückweg war versperrt. (PR 327)

Dadurch breitete sich an Bord eine deprimierte Stimmung aus, durch die es zu Gruppenbildungen kam, deren Mitglieder davon träumten, auf einem Planeten sesshaft zu werden. Führer einer solchen Gruppe war Sergeant DeJohanny. Diese Gruppe erstellte eine Resolution, in der sie die Führung der CREST aufforderte, folgende Bedingungen zu erfüllen:

  1. Sie solle die Besatzung aufklären, wo sich die CREST genau befände.
  2. Ferner wollten sie, dass Perry Rhodan ihnen sage, ob es eine Chance zur Heimkehr gäbe.
  3. Wenn keine Rückkehr mehr möglich wäre, dann solle er einen erdähnlichen Planeten suchen, auf dem sie leben könnten.

Der Offiziersanwärter Roscoe Poindexter – er hatte schon mehrmals persönlichen Kontakt mit Perry Rhodan – wurde angesprochen und aufgefordert, die Resolution dem Großadministrator zu übergeben. Doch Poindexter distanzierte sich davon und weigerte sich, die Forderung zu überbringen. (PR 328, S. 14 - 16)

Doch bald gesellte sich zur Niedergeschlagenheit der Besatzung ein Kampf ums Überleben, durch den auch die Resolution in Vergessenheit geriet. Nachdem in der Nähe der CREST gläserne Särge materialisiert waren, wurde einer davon geöffnet. Er enthielt ein kleines Lebewesen, das erwachte und dann entmaterialisierte – es war ein Teleporter. Zwar war es nur ein kleiner Zwerg, trotzdem hielt er die Besatzung für die nächsten 48 Stunden in Atem. Er war ein gefährlicher Gegner, denn auch die im Schiff anwesenden Mutanten konnten ihm nicht folgen. Immer, wenn sie erschienen, war der Zwerg schon längst wieder verschwunden. So richtete er erheblichen Schaden im Raumschiff an. Schließlich wurde der Zwerg mithilfe von HÜ-Schirmen festgesetzt und starb, wobei er zu Staub zerfiel. (PR 328, S. 18 - 57)

Zu dieser Zeit war Sergeant DeJohanny zusammen mit Dusco Ornette zur Bewachung des Schwimmbads der CREST eingesetzt. Da bekannt war, dass der Zwerg gefangen war, sah DeJohanny seinen Auftrag als beendet an und ging eine Runde schwimmen. Dabei musste er daran denken, dass nur kurze Zeit vorher einer der Besatzungsangehörigen durch die Vereisungsanlage des Schwimmbades zu Tode gekommen war. Er war so abgelenkt, dass er etwas Wasser schluckte, hustete, spuckte und sich sogleich unwohl fühlte. Noch bevor er den Rand erreichte, verlor er sein Bewusstsein und verstarb. Ornette, der sofort hinterher sprang, erlitt das gleiche Schicksal. (PR 328, S. 60)

Quellen

PR 323, PR 327, PR 328