M 87

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Die Galaxie M 87 oder Druithora befindet sich im Galaxienhaufen Virgo A. Die Zweitkonditionierten bezeichnen die Galaxie als Reich der Entstehung.

574px-M87 jet.jpg
Astrophysikalische Daten: M 87
Katalogbezeichnung: NGC 4486
Andere Namen: Druithora, Virgo-A, Blaue Galaxis, poet.: Jetbewahrtes Juwel
Entfernung zur Milchstraße: 42 Mio. Lichtjahre
Typ: Elliptische Riesengalaxie
Masse: 1000-1500 Mrd. Sonnenmassen
Durchmesser: 200.000 Lichtjahre
Radialgeschwindigkeit: 1266 km/s
Bekannte Völker
Aphaneus, Bestien, Blaue, Druis, Dumfries, Jinguisem, Konstrukteure des Zentrums, Mooghs, Okefenokees, Pelewons, Perlians, Reds, Skoars, Snebors
Verkehrssprache: Zentrums-Idiom

Übersicht

Ihr Durchmesser beträgt etwa 200.000 Lichtjahre, ist also bedeutend größer als die Milchstraße. In den Randzonen der genau kugelförmigen Galaxie befinden sich rund 1000 kleine bis mittelgroße Kugelsternhaufen. Die Sterndichte ist außerordentlich hoch; schätzungsweise enthält M 87 etwa 1000 bis 1500 Milliarden Sonnenmassen. Ferner verfügt die Galaxie über eine seltene Besonderheit: Aus ihrem Zentrum tritt ein gigantischer Jetstrahl aus, der einen »Knoten« besitzt und circa 5000 Lichtjahre weit in Richtung Randzone verfolgt werden kann. (PR 327)

M 87 ist 42 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt.

Anmerkung: Diese Entfernung wird in den neueren Heften angenommen. In den Heften des M 87-Zyklus wurde die Entfernung mit nur 32 Millionen Lichtjahren angegeben. Neuere astronomischen Messungen schätzen die Entfernung auf zwischen 50 und 60 Millionen Lichtjahre. Ferner handelt es sich bei M 87 tatsächlich um eine elliptische Galaxie.

Besonderheiten

Etwa um 67.700 v. Chr. haben die Konstrukteure des Zentrums das Zentrum von M 87 umgebaut, indem sie dort eine 6620 Lichtjahre durchmessende Hohlsonne, die Zentrumssonne, erschufen. Die Schale der Hohlsonne ist nur 5.000.000 km dick. Die Konstrukteure des Zentrums haben sich in das Innere der Hohlsonne zurückgezogen.

Anmerkung: Das Volumen der Hohlschale beträgt etwa das 3×1022-fache des Volumens der Sonne. Selbst mit einer Dichte von nur einem Millionstel der Sonnendichte erhält man mit 3×1016 die Masse von mehreren 10.000 Großgalaxien inklusive ihrer Dunklen Materie.
Falls die Zentrale Statiksonne des Schwarms nicht auch hohl ist, dürfte ihre Masse in der gleichen Größenordnung liegen.
Das Perryversum kennt allerdings natürliche Strukturen vergleichbarer Größe wie die 7670 Lichtjahre durchmessende Glutzone in Mahagoul, den Kessel von DaGlausch, VAIAS Auge und die Feuer von Hesp Graken in der Riesengalaxie von Segafrendo.
Die Masse der Barys der Materiequelle Gourdel wurde im Vergleich dazu mit 5 Trillionen Sonnenmassen, also 5×1018 Sonnenmassen, angegeben.

Im Zentrumsbereich streben 30 cm durchmessende, blauleuchtende Energiekugeln mit 5 und 10 Prozent der Lichtgeschwindigkeit dem Zentrum der Galaxie zu. Die von den Terranern Spenderkugeln getauften Energiekugeln sind starke Radio- und Hyperwellenstrahler.

Der Jetstrahl und das blaue Zentrumsleuchten wurde von den Konstrukteuren des Zentrums zu einer Abwehrwaffe umgeformt, die den Gebrauch von Paratrontechnologie in und um M 87 in einem Radius von 5.100.000 Lichtjahren unterbindet.

Allerdings wirkte das Zentrum auch als Wiedereintauchpunkt für die CREST IV, als sie zusammen mit dem Schiff von Icho Tolot und Fancan Teik durch die Paratronfelder der Dolans auf OLD MAN in den Hyperraum abgestrahlt wurde. Wie das Experiment mit BOX-13111 zeigte, ließ sich der Effekt reproduzieren.

Während des Aufenthalts in M 87 beobachteten die Terraner wiederholt Phänomene im Zusammenhang mit dem Wechsel auf andere Energieniveaus. Der Schneegorilla Jefferson erwies sich als Niveauteleporter. Die Verbannungswelt Firestone befand sich auf einem anderen Energieniveau.

Nach dem Kontakt mit den Vertretern des Permanenten Konflikts aus der benachbarten Mächtigkeitsballung Estartu wurde klar, dass M 87 von einer riesigen Kalmenzone umgeben ist. Dadurch lässt sich M 87 nicht mit einem Raumschiff mit Enerpsi-Antrieb erreichen.

Anmerkung: Die militärische Schlagkraft der Völker von M 87 ist enorm, da sie sowohl über die Möglichkeit zur gezielten Vernichtung einzelner Sonnen als auch über Niveauwandler verfügen. Der Versuch der Ewigen Krieger, M 87 zu unterwerfen, kann unter diesen Gesichtspunkten nur als ein Akt des Wahnsinns betrachtet werden.

Sprache

Die Verkehrssprache zwischen den Völkern von M 87 ist das so genannte Zentrums-Idiom. (PR 338)

Kastensystem

Ursprünglich bekam jedes Volk in M 87 von den KdZ eine Aufgabe zugewiesen, die ihren Fähigkeiten entsprach. Sollte ein Volk seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen sein, wird es durch ein entsprechend befähigtes Volk ersetzt.

Bekannte Völker und deren Aufgabe im Kastensystem:

Bekannte Sternhaufen

Bekannte Sonnensysteme

Bekannte Planeten und Monde

Geschichte

Wie das Mimoto-Black Hole zeigt, wurde M 87 von den Archäonten an das Netz der Schwarzen Sternenstraßen angeschlossen.

67.700 v. Chr.

Vor rund 70.000 Jahren, etwa um 67.700 v. Chr., züchteten die Okefenokees in M 87 - vermutlich auf dem Planeten Zootkohn im Dusty-Queen-System - aus dem Volk der Skoars durch Genmanipulation überlegene Kämpfer. Sie ähnelten mehr dem Skoarto als den normalen Skoars.

Die Kämpfer aus der Retorte rebellierten gegen ihre Schöpfer und überzogen M 87 mit einem mörderischen Krieg. Die Völker von M 87 wurden durch die Konstrukteure des Zentrums in eine Kastenstruktur eingegliedert, um eine gemeinsame Front gegen die angreifenden Bestien zu bilden, welche bis zu diesem Zeitpunkt nicht gestoppt werden konnten. Ungefähr zur gleichen Zeit war mindestens ein Dunkler Ermittler TRAITORS in M 87 unterwegs, um Informationen über das Dimetranstriebwerk zu sammeln.

67.000 v. Chr.

Schließlich gelang es den unter den Konstrukteuren des Zentrums vereinigten Völkern von M 87 die Bestien zu besiegen. Es gelang jedoch 800.000.000 Bestien, in Raumschiffen mit Dimetranstriebwerken aus M 87 zu flüchten.

Die Konstrukteure bauten das Zentrum von M 87 in eine riesige Hohlsonne um und siedelten sich in deren Zentrum an. Das Zentrumleuchten wurde in eine Waffe gegen Paratronfelder, vor allem gegen Dimetransantriebe, verwandelt.

50.700 v. Chr.

Nach dem Bericht des Skoartos kam es um 50.700 v. Chr. zu einem Angriff einer Flotte von Bestien mit Dimetranstriebwerken auf M 87. Da die Konstrukteure des Zentrums das Zentrum von M 87 zu einer Falle für Dimetransschiffe umgebaut hatten, wurden die Angreifer vernichtet. Bei den Angreifern handelte es sich um den unveränderten Typus von Bestien.

7700 v. Chr.

Nach dem Bericht des Skoartos erfolgte um 7700 v. Chr. ein weitere Angriff auf M 87 von 800 mit einem verbesserten Dimetransantrieb ausgestatteten Schiffen, die mit Bestien eines neuen größeren Typs bemannt waren. Der Angriff konnte nur unter Mühen zurückgeschlagen werden. Möglicherweise handelte es sich dabei um Zweitkonditionierte.

2564 v. Chr.

Auf einem Gefängnisplanetoiden rebellierten die dort untergebrachten Bestien. Sie wurden daraufhin getötet und der Planetoid wird geräumt.

2436

Die CREST IV mit Icho Tolot und Fancan Teik wurde am 12. Januar 2436 beim Angriff auf OLD MAN aufgrund der Wechselwirkungen des Paratronfeldes des halutischen Schiffes und der Paratronfelder der Dolans auf OLD MAN zusammen nach M 87 geschleudert.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Skoars schon durch die Dumfries als Kriegerkaste abgelöst worden.

Die Mooghs im Molak-System wurden von Dumfries vernichtet. Das Dusty-Queen-System der Pelewons verging, als der Skoarto die schützende Lebensblase in der Todeswolke ausschaltete.

...

ca. 2500

Um das Jahr 2500 erschien aus der benachbarten Mächtigkeitsballung Estartu der Sotho Pon Triek, um den Kult der Ewigen Krieger einzuführen. Die Völker von M 87 lehnten den Permanenten Konflikt ab, und der Sotho Pon Triek verschwand mit seinem Raumschiff auf dem Weg vom Internraum nach Pompeo Posar.

ca. 2550

Ungefähr fünfzig Jahre später nahm der Ewige Krieger Ijarkor Verhandlungen mit den Konstrukteuren des Zentrums auf. Die KdZ erklärten sich einverstanden, auf den Dimetransantrieb zu verzichten, da die Ewigen Krieger ihn als offensiv klassifizieren. Aber sie lehnten einen Abbau der Verteidigungseinrichtungen von M 87 ab. Die Spezialisten des Ewigen Kriegers hatten in der Zwischenzeit die Technik des Dimetranstriebwerks ausspioniert.

ca. 3000

Da M 87 in eine riesige Kalmenzone eingebettet ist und sich daher nicht direkt mit dem Enerpsi-Antrieb erreichen ließ, unternahm der Sotho Sik Imarg um 3000 mit einer Flotte mit Dimetransantrieb einen Vorstoß nach M 87. Die Flotte wurde durch das gegen Dimetransantriebe gerichtete Zentrumsleuchten vernichtet.

ca. 3600

Etwa sechshundert Jahre später erschien der Sotho Sar Troogh in M 87. Da die Konstrukteure des Zentrums in weiteren Verhandlungen keinen Sinn sehen, ließen sie ihn mit seinem Schiff von einer Flotte von Dumfries und Pelewons vernichten.

In den folgenden Jahrhunderten unternahmen die Konstrukteure des Zentrums Aufklärungsflüge in die Mächtigkeitsballung ESTARTU, um über die dortigen Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben.

430 NGZ

Ein erster Versuch Icho Tolots, nach M 87 vorzudringen, scheiterte. Sein Raumschiff verfügte nur über Enerpsi-Antrieb und konnte daher nicht in die Kalmenzone vordringen. (PR 1300)

446 NGZ

Bei einem Vorstoß im 5. Jahrhundert NGZ nach M 87 entdeckte Icho Tolot, dass sich die zweigeschlechtlich gewordenen Pelewons friedlich in die Völkergemeinschaft von M 87 integriert haben.

Quellen