Kuntherherr

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Kuntherherr bekleidete das Amt des Hochtechnikers der Baolin-Nda. In der Tradition dieser Stellung war er auch als Dritter Bote von Thoregon für die Koalition Thoregon tätig.

Erscheinungsbild

Siehe dazu: Artikel Baolin-Nda.

Charakterisierung

Kuntherherr war ein eher autoritärer Vertreter seines Amtes. Obwohl er sich in einigen Situationen leichtfertig zeigte, war sein Handeln auch von Weitsicht geprägt.

Geschichte

Wann Kuntherherr die Führung seines Volkes im Baolin-Deltaraum übernahm, ist nicht genau überliefert. Seine bekannt gewordene Geschichte beginnt um das Jahr 1180 NGZ. Ab dieser Zeit bemühte er sich darum, Tautanbyrk, seinen von ihm erwählten designierten Nachfolger als Hochtechniker, in die unterschiedlichsten Verantwortlichkeiten und Aufgaben dieses Amtes einzuführen. Er tat dies allerdings nicht offen, sondern eher in subtiler Weise, indem er ihn in verschiedenen Arbeitsbereichen einsetzte. Lediglich einen Einsatz in ULTIST, dem zentralen Steuerkollagen des Deltaraums, verwehrte er ihm. In Tautanbyrk wuchs durch diese Handlungsweise jedoch eine stärker werdende Verunsicherung in Bezug auf seinen eigenen Stellenwert heran. (PR 1899)

Da sich der Beginn des für die Koalition Thoregon entscheidenden Konstituierenden Jahres näherte, wurde Kuntherherr auch in seiner Stellung als Dritter Bote von Thoregon beansprucht. So fiel die Fertigstellung des für Perry Rhodan bestimmten Arsenals der Macht in seine Amtszeit. Außerdem näherte sich das Ende des Baus der Virtuellen Schiffe, der bereits seit Jahrzehntausenden andauerte. (PR 1899)

Als Tautanbirks Neugier auf die Koalition durch seine Kontakte zu anderen Thoregon-Boten und vor allem zu einem Helioten wuchs, ermöglichte Kuntherherr ihm aus dem Verborgenen heraus über den im Deltaraum stationierten Pilzdom den Zutritt auf die Brücke in die Unendlichkeit. Damit Tautanbyrk die Gefahren dieses Ortes erkennen konnte, holte er ihn erst in dem Moment zurück, als dieser dort beinahe umgekommen wäre. (PR 1899)

Im Jahre 1229 NGZ erschien unvermittelt ein sechzig Meter durchmessendes kugelförmiges Raumschiff im Deltaraum. Als Kuntherherr und Tautanbyrk das fremde Objekt untersuchten, fanden sie an Bord überraschend eine der von den Baolin-Nda geschaffenen, jedoch bereits seit Jahrtausenden verschollenen Nano-Kolonnen. Trotz Tautanbyrks vorgetragener Bedenken ließ Kuntherherr das Schiff nach ULTIST bringen. Dort jedoch griff die Kolonne innerhalb weniger Tage derart tief in die Systeme des Kollagens ein, dass sie schließlich die vollständige Kontrolle über sämtliche Steuerelemente übernahm. So war sie schließlich in der Lage, den »Suizidimpuls« auszulösen, der ursprünglich als eine Sicherheitsschaltung gedacht war, damit die Baolin-Nda mit ihrem überragenden technologischen Verständnis nicht in die Gewalt fremder Mächte fallen konnten. Bis auf Tautanbyrk und seine Gefährtin Viviaree konnte sich niemand diesem Impuls entziehen. Die gesamte Bevölkerung des Deltaraumes, die letzten 100.000 lebenden Baolin-Nda, kam dadurch zu Tode. Zwar konnten sich deren Bewusstseine in die Äole, und damit in die Superintelligenz Zweigkanal des Äolentors retten, dennoch stand das Volk damit nahezu vor dem endgültigen Aus. (PR 1899)

Kuntherherr selbst war länger als seine Artgenossen in der Lage, dem Selbstmordimpuls zu widerstehen. So konnte er noch Temperou, das »Gewissen« der Baolin-Nda, sowie sein Passantum in einem robotischen Fisch in dem die Innenwandung des Deltaraumes bedeckenden Ozean aus Psi-Materie in Sicherheit bringen. Außerdem rief er Ce Rhioton, den galornischen Zweiten Boten von Thoregon, zu Hilfe. Kuntherherr musste jedoch mit ansehen, wie dieser, kaum dass er im Deltaraum erschienen war, von Tessma-Design-Produkten getötet wurde. Nach einer Woche vergeblichen Kampfes gegen die Nano-Kolonne und den andauernden Selbstmordimpuls musste sich auch Kuntherherr den Umständen ergeben und starb. (PR 1899, PR 1900)

Quellen

PR 1899, PR 1900