Lelos Enhamor

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Der Arkonide Lelos Enhamor war ein Großmeister des Litrak-Ordens.

Erscheinungsbild

Er war etwa 1,85 Meter groß und im Jahre 1225 NGZ rund 40 Jahre alt. Sein weißes Haar trug er kurz geschnitten. Die Augen waren dunkelrot. (Obsidian 5)

Gekleidet war Enhamor in einen eng geschnittenen grauen Anzug. (Obsidian 5)

Geschichte

Am 17. April 1225 NGZ traf Lelos Enhamor Atlan, der an einer Expedition zur Eisgruft teilnehmen wollte. Es kam jedoch zum Konflikt mit den Perlenschleifern in einer Kneipe. Tamiljon, Atlan, Lelos Enhamor, einige weitere Anhänger des Litrak-Ordens und Kalitra flüchteten zu einer riesigen Fabrikhalle, wo die LITRAK bereitstand. Gemeinsam ging man an Bord und startete. Beim Anflug auf das Landegerüst in Malenke fing das Luftschiff plötzlich Feuer. (Obsidian 5)

Der Großmeister konnte sich aus der brennenden LITRAK retten und stieß zu Atlan und Tamiljon. Am 19. April äußerte er auf dem Weg nach Malenke den Verdacht, dass ein Anhänger Sardaengars eine Explosion ausgelöst hatte und somit für das Unglück verantwortlich war. (Obsidian 6)

Lelos Enhamor wurde zum Leiter der Expedition bestimmt. Am 21. April begannen die Vorbereitungen. Das erste Etappenziel der LITRAKS RETTUNG war ein 275 Kilometer entferntes weiteres Basislager, das an dem von unsichtbaren Mauern abgegrenzten Gebiet errichtet worden war, nur etwa 100 Kilometer von der Eisgruft entfernt. (Obsidian 6)

Der Weg zum Gletscher wurde mit Schlitten fortgesetzt. Tamiljon und Atlan, geschützt durch seinen Monoschirm, kamen mit der paranormalen Strahlung besser zurecht als die Ordensbrüder und Großmeister, die sich in Trance versetzen mussten. Endlich erreichte die Karawane eine Kuppel – ein Schutzschirm, der sich über der Eisgruft spannte. Unter Mühen konnte eine Öffnung geschlagen werden. Tamiljon und Atlan drangen durch diese in die Eisgruft ein. Winzige durcheinander wirbelnde Kristalle bildeten eine etwa zehn Meter durchmessende Wolke. Die Großmeister und Ordensbrüder sahen sich am Ziel ihres Glaubens. Sie warfen ihre Kristallstäbe und alle Mondsplitter, die sie mit sich schleppten, in die Wolke. Doch absolut nichts geschah. Als Atlan in die Kristallwolke eindrang, begann sich allmählich ein Körper zu bilden, der einem Kosmokratenroboter glich. Eine 4,25 Meter hohe Gestalt manifestierte sich, die einer Gottesanbeterin glich. Das Kristallwesen bewegte sich auf die Ordensbrüder und tötete mehrere von ihnen. Ein Kristallsplitter traf Tamiljon am Hals. Die Inkarnation Litraks stapfte nun auf Atlan zu, um ihn zu töten. (Obsidian 6) Doch es war dem Gott der Viin nicht möglich, den Arkoniden ein Leid anzutun. Litrak bezeichnete Atlan als »Kosmokratenknecht«. (Obsidian 7)

Durch den Verlust der Mondsplitter in ihren Kristallstäben begannen die Großmeister relativ rasch zu altern. Tamiljon unterstützte Atlans Forderung, Litrak zu folgen. Acazar Cateireo, Lelos Enhamor, Aundar-Aundar, Mourlas, Caless Lilak Tadyn und Ranin Rauva stellten sich trotz der erlittenen Enttäuschung, Resignation und Müdigkeit auf Atlans Seite. (Obsidian 7)

In einer der Silbersäulen erhielt Atlan Informationen über Litrak, Sardaengar und deren Auseinandersetzungen. Als der Arkonide die Silbersäule wieder verließ, sah er sich den leblosen und vertrockneten Körpern von Acazar Cateireo, Caraljon Imrey und Sanfei Zianil gegenüber. Die restliche Gruppe wurde von einem Krakenwesen attackiert. Der Krake war in seinem eisigen Gefängnis mit der Braunen Pest in Berührung gekommen und litt unter großen Schmerzen. Es kam zu einer Kommunikation mit Atlan. Der Krake stellte sich als Abs-Tel-Merkam vor und warnte davor, Litrak und Sardaengar gemeinsam den Kristallmond aufsuchen zu lassen. Auch sprach er von dem zunehmenden Einfluss der Hypertronik auf Sardaengar, ehe er starb. Mourlas wurde von einem von dem Krakenwesen hochgeschleuderten Brocken der Braunen Pest getroffen. Atlan hinderte Tamiljon und Ranin Rauva daran, dem Blue Hilfe zu leisten. Für Mourlas war es zu spät. Atlan tötete den Blue mit einem langen Messer, um ihm den Tod zu erleichtern. (Obsidian 7)

Atlan ordnete den Rückzug an. Doch die Braune Pest versperrte ihnen am Eingang des Eislabyrinths den Weg. In der folgenden Nacht starben weitere Expeditionsteilnehmer. Die Kuppel bewegte sich und Litrak floh. Die Eisgruft entpuppte sich als Goldene Technostadt, die einst von Sardaengar im ewigen Eis geparkt worden war. (Obsidian 7)

Neben Tamiljon und Atlan waren nur noch Enhamor, Lebriina und Caless Lilak Tadyn am Leben. Als der Arkonide vom Rand der Plattform in die Tiefe blickte, konnte er Litrak erkennen, der mit weiten Sprüngen über den Gletscher hetzte. Sein Ziel war das Obsidiantor der Basisstation am Rand des Casoreen-Gletschers. Von dort wollte er sich nach Vinara versetzen lassen, um sich im Canyon der Visionen die dort lagernde große Kristallansammlung einzuverleiben. Mit einem lauten Schrei starb Lebriina an rapidem Zellverfall. (Obsidian 8)

Lelos Enhamor wurde am 29. April von Sardaengar kurzfristig geistig übernommen und trat so mit Atlan in Kontakt. Sardaengar sprach den Arkoniden mit »Kristallprinz« an und beklagte sich über die Freilassung Litraks, den jetzt niemand wohl mehr aufhalten würde. Tamiljon bezeichnete Lelos als Verräter. Die geistige Verbindung brach bald wieder ab. Auch Caless Lilak sah in Lelos den Verräter, der einige der Ordensleute auf dem Gewissen hatte. Der Blue griff Enhamor an, warf ihn zu Boden und trat nach ihm. Lilak wollte den Großmeister über den Rand der Plattform stoßen. Plötzlich gab der eisige Boden unter den beiden Kämpfern nach. Sie stürzten in eine brodelnde Ansammlung von Shainshar. Nur Sekunden später waren die beiden Körper aufgelöst. (Obsidian 8)

Quellen

Obsidian 5, Obsidian 6, Obsidian 7, Obsidian 8