METANU

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit METANU / Objekt Armaire. Für weitere Bedeutungen, siehe: Objekt Armaire (Begriffsklärung).

METANU war ein so genanntes Analog-Nukleotid. Von den Mochichi wird es Objekt Armaire genannt. (PR 2180)

Allgemeines

Es sollte THOREGON dazu dienen, kosmische Messenger zu generieren, um den Moralischen Kode des Universums zu manipulieren.

Erschaffen wurde METANU von der Superintelligenz THOREGON aus den sterblichen Überresten der Superintelligenz KABBA. Der Standort des Analog-Nukleotids war im Inneren des ersten PULSES des Ersten Thoregons.

Beschreibung

METANU

METANU war 1,8 Lichtjahre vom Doppelstern Thoregon-Cencha entfernt. Von außen wirkte der vierdimensionaler Abdruck eines 1,8 Lichtminuten durchmessenden psionischen Felds ähnlich wie ein normales Kosmonukleotid. Dort war METANU-Station positioniert.

Durch METANU-Tor gelangte man nach METANU-Nabelplatz. An dem auf der Innenseite 3000 km durchmessenden Tor stand eine zweite METANU-Station. Im Zentrum des 51.000 km durchmessenden Inneren befand sich METANU-Nukleus – der Leichnam von KABBA.

Dem METANU-Tor gegenüber, auf der anderen Seite von METANU-Nukleus, lag ein Planet der in Durchmesser, Schwerkraft, Achsneigung und mit den beiden Kontinenten eine Kopie des Planeten Cencha-3 war. Er wurde von einigen Kunstsonnen und von acht Mega-Domen umkreist.

Die 51.000 km durchmessende Hohlkugel war von einer rot leuchtenden Hülle, der 500 km dicken METANU-Membran, umgeben, die von einem Labyrinth aus Kanälen durchzogen wurde, in denen rote Helioten Psionische Informationsquanten simulierten, um diese auf einen Kosmischen Messenger zu übertragen.

METANU-Nabelplatz

Bezeichnung für das Innere des Analog-Nukleotids METANU, welches nur von Raumschiffen erreicht werden kann, die mit einem Iso-Werk ausgerüstet sind und METANU-Tor durchfliegen. Dieser vom Rest des Ersten Thoregons abgeschirmte Bereich besteht aus einer 500 Kilometer dicken Membran, die einen lichten Raum mit 51.000 Kilometern Durchmesser umschließt.

Das Gegenstück zu METANU-Tor im Inneren des Nabelplatzes hat einen Durchmesser von 3000 Kilometern. Dort befindet sich auch eine Raumstation, die der METANU-Station gleicht. Auch ein Planet mit 14.000 Kilometern Durchmesser ist hier untergebracht, er wird von acht Mega-Domen und mehreren Kunstsonnen umkreist. Auf diesem Planeten »leben« zahlreiche halbmaterielle »Väter Thoregons«: ehemalige Raum-Zeit-Ingenieure. METANUS gesamter Innenraum ist von unzähligen psionischen Feldern verschiedenster Frequenzen erfüllt. Ebenfalls tummeln sich dort circa 50 Weltraumtraktoren der Kattixu sowie je circa 1000 andere Raumschiffe und Monteur-Boote. Herkömmliche Ortungsmethoden sind im Nabelplatz stark eingeschränkt.

Die METANU-Membran weist eine hochkomplizierte, stark durchgliederte und organisch wirkende Struktur mit unzähligen Durchlässen, porösen Kanälen, Schründen und Höhlen auf. Innerhalb dieser Membran befinden sich jene Kontrollsatelliten, die z. B. auf Cencha-1 produziert werden. Sie werden von der hiesigen METANU-Station gesteuert. In der Membran sind außerdem Milliarden von roten Helioten eingebettet, die von den Satelliten und zahlreichen ihrer silbernen Artgenossen im Zaum gehalten werden. Indem die roten Helioten sich zusammenballen, erfüllen sie hier die Funktionen, die in einem »normalen« Kosmonukleotid von Psiqs wahrgenommen werden.

Im Zentrum des Nabelplatzes schweben die Überreste von KABBAS Leichnam. Dieser Nukleus besteht aus psionischer Energie bzw. hochkomprimierten psionischen Feldern mit einem Trägerkörper aus einer unbekannten Form von Psi-Materie. Der Nukleus erzeugt eine extreme Raumkrümmung, die dafür sorgt, dass alles, was antriebslos durch den Nabelplatz fliegt, zu ihm hingezogen wird. Als Analogie für das Gewirr der Raumkrümmung könnte man ein eng gewundenes Möbiusband oder eine Kleinsche Flasche heranziehen.

Der Nukleus wird im Mai 1312 NGZ von einem circa fünf Meter großen Satelliten umkreist, der ebenfalls aus psionischen Feldern besteht. Hierbei handelt es sich um nichts anderes als um einen noch nicht fertiggestellten Kosmischen Messenger, der sich gerade von KABBAS Leiche »abgenabelt« hat. Weitere, jedoch fertiggestellte und größere Messenger streifen an der METANU-Membran entlang und nehmen Informationen auf, die von den Psiq-Helioten durch die Erzeugung von Pararealitäten gebildet werden. Die Entstehung solcher Pararealitäten wird gezielt von METANU-Station aus über die Kontrollsatelliten durch schockartige Impulse gesteuert. THOREGON ist somit in der Lage zu bestimmen, welche Informationen letztendlich von den Kosmischen Messengers kopiert werden.

Die SOL dringt im Mai 1312 NGZ ins Innere von METANU vor und muss sich vor den Kattixu-Schiffen in den Kanälen der METANU-Membran verbergen. Zur gleichen Zeit erreicht Perry Rhodan über den PULS der Galaxie Tradom den METANU-Nabelplatz. Am 28.05.1312 NGZ übernimmt der Kosmokrat Hismoom die Kontrolle über einen der Kosmischen Messenger, die an der METANU-Membran entlangstreifen und steuert das Objekt in KABBAS Leichnam hinein. Als dieser zerplatzt, verschwindet die Raumkrümmung und METANU-Nabelplatz »entfaltet« sich. Dadurch werden alle technischen Einrichtungen des Innenraums sowie der Planet zerstört. Nur die SOL und einige rote Helioten überstehen den Untergang.

Geschichte

Die sterbende Superintelligenz KABBA wurde 3.604.836 v. Chr. in das Erste Thoregon gebracht.

3.497.552 v. Chr. nahmen die Algorrian den psionischen Abdruck des Analog-Nukleotids wahr. Er ähnelte dem psionischen Abdruck eines Kosmonukleotids.

Im Jahre 3.308.757 v. Chr. hatten die Kosmokraten die Materiequelle Gourdel schon in die Galaxie Erranternohre verlagert und sieben der neun Ausgänge auf das Erste Thoregon im Mahlstrom der Sterne gerichtet und - ohne erkennbare Wirkung - aufgedreht.

Die Pangalaktischen Statistiker berichteten davon, dass durch die Manipulationen des Moralischen Kodes die Materiequelle Gourdel zu erlöschen drohte, und sich in der Galaxie Hangay in der Lokalen Gruppe eine Negasphäre bildete. Auch hatten die Pangalaktischen Statistiker transitierende Galaxien und den plötzlichen Richtungswechsel von Galaxien beobachtet.

Im Jahre 1312 NGZ wurde METANU durch den Kosmokraten Hismoom zerstört, nachdem die SOL aufgrund der Doppelspiels von ES als THOREGON VI in das Erste Thoregon vordringen konnte.

Durch die Zerstörung METANUS wurde auch die Abstrahlung des Terminalen Messengers zur Vernichtung der Superintelligenz THERMIOC verhindert.

Quellen

PR 2180, PR 2196, PR 2198