Stern der Vernichtung

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 339)
A339 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Stern der Vernichtung
Untertitel: Landung auf dem Planeten der Brangeln
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Juscu, Burtimor, Tarsyr, Otlusg, Sigurd, Balduur, Heimdall, Atlan, Thalia, Razamon, Kolphyr
Handlungszeitraum: 2648
Handlungsort: Pthor, Loors (Galaxie Wolcion)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Juscu ist ein Diener des Tyrannen Sperco, der die Galaxie Wolcion erobern möchte. Um das zu erreichen, ließ er auf 27 Planeten Stützpunkte errichten und sammelte dort jeweils 250.000 eiförmige Kampfroboter, die er bei Bedarf einzusetzen gedenkt. Da Juscu spercotisiert wurde, hält er Sperco für den Größten und ist nicht in der Lage, etwas zu unternehmen, das dem Tyrannen schaden könnte. Er besitzt auch keinerlei Erinnerungen mehr an sein Leben vor der Spercotisierung. Derzeit ist er auf Loors als Wächter über so ein Roboterheer eingesetzt und damit beschäftigt, einen Saboteur zu überführen. Denn offenbar hat ein durchgeknallter Roboter bereits 17 seiner Gefährten zerstört, ohne eine Spur zu hinterlassen. Als der 18. Robotkrieger ausfällt, reicht es Juscu. Er durchwandert die »Ebene der Krieger« mit einem speziellen Gerät, dass alle Roboter dauerhaft deaktiviert, bis er den Vorgang umkehrt. Der Saboteur erkennt die Gefahr und schleicht sich unbemerkt davon, in das angrenzende Hügelgebiet.

Auf Loors lebt das Volk der Brangeln – eine primitive Kultur von Nomaden, die den Kontinent Loorsat in Karawanen durchzieht. In jeder der sieben großen Ebenen verweilen sie für längere Zeit, nur um dann in eine andere Ebene weiterzuziehen. Juscu hat ihnen die Wanderungen verboten und die Ebene Jell-Cahrmere, wo das Roboterheer steht und die daher auch als Ebene der Krieger bezeichnet wird, zu betreten – obwohl genug Platz für Heer und Nomaden wäre. Und so lagert die Karawane Jarsys außerhalb der fruchtbaren Ebene in den unfruchtbaren Hügeln. Die drei jungen Jäger Burtimor, Otlusg und Tarsyr beobachten die Ebene und überlegen, wie sie für ihre Sippe doch noch an benötigte Nahrungsmittel und Rohmaterialien herankommt. Da läuft ihnen der Saboteur entgegen der sie normalerweise getötet hätte, aber seine Energiewaffen nicht einsetzen kann, um Juscu nicht auf sich aufmerksam zu machen. Die Brangeln versuchen, ihn in diverse primitive Fallen zu locken, aber der Roboter kann dadurch nicht aufgehalten werden. Als es Burtimor gelingt, ihn in eine Falle der Zlits zu locken, nimmt das Metallei einfach keine Notiz von der angreifenden Riesenechse, bis diese sich die Zähne ausgebissen hat und verletzt aufgibt. Nachdem seine beiden Kameraden gefohen sind, ist Burtimor allein mit dem Roboter, der ihn stur verfolgt, mit immer gleich bleibendem Abstand. Der Brangel ahnt nicht, dass der fehlgeleitete Roboter Spaß daran entwickelt hat, andere Roboter und Lebewesen »auszulöschen« und eine Art Nervenkitzel bei der Jagd auf sie verspürt. Er tötet Burtimor deshalb nicht, weil er hofft, durch ihn ins Lager der Brangeln geführt zu werden, wo es noch viel mehr auszulöschende Gegner geben muss. Während der junge Jäger zusehends erschöpfter wird, entdeckt er am Nachthimmel einen leuchtenden Punkt, der immer näher kommt und offenbar die Funktionsweise seines Verfolgers stört, denn dieser erstarrt und fällt danach in eine Zlit-Grube.

Auf der Ebene der Krieger passiert weit Schlimmeres. Juscu gibt den Befehl zur sofortigen Flucht an seine Kampfroboter weiter. Aber da er sie zuvor allesamt deaktiviert hat, wird der Befehl nicht befolgt. Und so muss er mitansehen, wie die Roboter schmelzen oder explodieren. Loors wird für lange Zeit als Stützpunkt für Spercos Roboter ausfallen müssen.

Der Himmelskörper, der sich Jell-Cahrmere nähert, ist Pthor. Nach der Kollision mit der ARMOSTUZ wurde das Weltenfragment aus dem Dimensionskorridor geschleudert und muss nun notlanden. Atlan, Razamon, Thalia und Kolphyr finden aus der Hades-Zone an die Oberfläche zurück und suchen auf einem Hügel vor der nur rasch wieder zurückgehenden Überschwemmung Schutz. Sigurd, Balduur und Heimdall haben keine Ahnung, was sie zur Rettung beitragen könnten, und geben unnütze Anweisungen, nur um nicht ihr Gesicht zu verlieren. La'Mghor gelingt es, die Seele von Pthor so zu beeinflussen, dass sich vor dem Austritt der schützende Wölbmantel aufbaut, ohne den die Atmosphäre weggerissen werden würde. Als Sigurd und Balduur aufgeben und erschöpft einschlafen, werden sie dabei von ein paar Technos gesehen. Anstatt eines Ansehensverlustes verdienen sie sich damit Respekt, denn wenn die neuen Herren über Pthor so gelassen der Zukunft entgegen sehen, ist sicher bereits alles erledigt und kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Auch kann der Aggiare den Aufschlag in eine sanfte Landung umwandeln, es gelingt ihm aber nicht mehr, das Meer für eine Landung zu erreichen. Pthor setzt in der Ebene der (nun geschmolzenen) Krieger auf.

Atlan und seine Gefährten finden unweit ihres Hügels einen erst in der letzten Nacht abgestürzten Zugor. Der ihn steuernde Techno wurde bei dem Absturz getötet. Nach einigen Stunden gelingt es ihnen, den Zugor aus dem Schlamm zu befreien. Sie wollen damit Pthor verlassen und die nähere Umgebung erkunden. Thalia kennt nämlich einen Trick, durch den man verhindern kann, dass sich die Zugors nur in den vorbestimmten Flugkorridoren bewegen können.

Anmerkung

  • Obwohl das in den vorangegangenen Romanen nicht erwähnt wurde, scheint nach dem Aufbruch Pthors von Terra der Wölbmantel ausgefallen zu sein. Erst La'Mghor gelingt es, ihn wieder einzuschalten. Daher muss es noch einen weiteren Schutzschirm um Pthor geben. Andernfalls hätte sich längst die Atmosphäre verflüchtigt und die Temperatur dem absoluten Nullpunkt angenähert.

Innenillustration