Razamon

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Razamon, der ehemalige Berserker von Pthor, war Atlans unersetzlicher Begleiter während ihrer gemeinsamen Abenteuer auf dem Weltenfragment.

A311 1.JPG
Atlan 311
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Razamon war etwa 1,80 m groß und schlank bis zur Hagerkeit, wirkte dabei aber auf knochige Weise stark. Ungeachtet dessen besaß er stark ausgeprägte Muskelstränge und eine ungeheure Körperkraft. Seine Haare waren schwarz mit einem blauen Schimmer, seine Haut wirkte gelblich. Er hatte eng zusammenstehende schwarze Augen, hervortretende Wangenknochen und eine Raubvogelnase. In der Mitte seines kräftigen Kinns befand sich ein Grübchen. Einen deutlichen Eindruck seiner Fremdartigkeit erhielt man, wenn man ihn im Spiegel betrachtete: Wo seine Augen sein sollten, sah man dort nur dunkle, endlose Löcher. (Atlan 300)

Wenn er sich entspannt bewegte, zog er das linke Bein nach, doch wenn er in Erregung geriet, schien er diese Behinderung zu vergessen. Das Hinken wurde durch seinen Zeitklumpen verursacht, der unsichtbar an seinem Bein hing und ihn relativ unsterblich machte. (Atlan 300)

Charakterisierung

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Atlan 308 - Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Wer Razamon begegnete, bemerkte sofort, dass dieser kein normales Wesen war. Dies lag weniger an seinem Äußeren als an der Ausstrahlung, die er aufgrund seiner Herkunft und seiner Geschichte besaß. Als Berserker war er ständig darum bemüht, das dunkle Erbe in seiner Seele im Zaum zu halten, damit er nicht in Raserei verfiel. Er hatte gelernt, seine inneren Dämonen weitgehend zu unterdrücken, aber nicht zu besiegen. War seine böse Seite ruhig, zeigte er sich als klarer Denker und zuverlässiger Freund, und er bewies auch einiges an Humor. Rissen jedoch seine dunklen Instinkte an ihm, wurde er angespannt und gereizt. Brach der Berserker schließlich gegen allen Widerstand aus, wurde er zu einer tödlichen Bedrohung, gegen die nur die Flucht half. In seiner Berserkerwut konnte er ganze Bäume zu Kleinholz schlagen. (Atlan 300) Nach der Einnahme mehrerer Phiolen eines Tranks konnte er von diesen Anfällen befreit werden.

Pseudonyme

Decknamen, unter denen Razamon auftrat:

Geschichte

Die Verbannung

Razamon war ein Abkömmling der Familie Knyr, die am Fuß des Taamberges lebte. Um das Jahr 8000 v. Chr. suchte Pthor Terra heim, und Razamon gehörte zu jenen Berserkern, die die Horden der Nacht zu den Stätten ihres Gemetzels führten. Doch innerlich hatte sich Razamon bereits von den Herren der FESTUNG losgesagt und Mitleid für die heimgesuchten Lebewesen entwickelt. (Atlan 454)

Er machte sich auf die Suche nach einem bestimmten Monster, welches von dem einheimischen Indianer Upanak getötet worden war. Er betrat dessen Dorf im Wolkental und wurde prompt von Upanak angegriffen. Mühelos konnte er mit seinen überragenden Kräften dem Kampf ein schnelles Ende bereiten, signalisierte aber, dass er in Frieden gekommen war. Der Indianer führte den Berserker an jene Stelle, an der sich der Kadaver der Bestie befand. Razamon verabschiedete sich in Trauer von dem Monstrum und untersuchte auch die nähere Umgebung mit seinen Begleitern. Sie fanden mehrere zerstörte Dörfer, deren Bewohner niedergemetzelt worden waren. Schließlich bedeutete Razamon, der über keinen Translator verfügte, dass sich Upanaks Stamm woanders ansiedeln sollte, da es hier für sie nicht mehr sicher war. Nachdem er ihnen einen geeigneten Ort gezeigt hatte, trennte er sich von ihnen und zog sich in die Wälder Nordamerikas zurück. (Atlan 454)

Doch andere Berserker fingen Upanak ein, der unter einer Wahrheitsdroge alles über seine Begegnung mit Razamon ausplauderte. Der ausgezeichnete Spurenleser fand dann auch dessen Versteck, und der Knyr wurde von seinen Artgenossen gefangen genommen und zum Stützpunkt gebracht, den die Invasoren auf den nordamerikanischen Kontinent errichtet hatten. Irgendwie gelang es Upanak, der in einem Nebenzelt gefangen gehalten wurde, sich zu befreien und in das Zelt Razamons einzudringen, um sich bei ihm zu entschuldigen. Doch er wurde ertappt und schließlich von den Herren der FESTUNG verurteilt, in einem Glaspalast eingefroren zu werden, um später das Schicksal einer Galionsfigur eines Organschiffs zu erleiden. (Atlan 454)

Auch Razamon wurde verurteilt, und zwar zur Verbannung auf dem Planeten, dessen Bewohner er offenbar so liebte, dass er ihnen geholfen hatte. Man verpasste ihm einen Zeitklumpen, der ihn relativ unsterblich machte und ließ ihn mit einem Bruchstück des Parraxynts zurück, nachdem man sein Gedächtnis gelöscht hatte. (Atlan 300, Atlan 454)

Aufenthalt auf Terra

Über zehntausend Jahre lebte Razamon verborgen und in vielen Masken auf der Erde. Er lernte in dieser Zeit, sein Berserkertum zu unterdrücken und in ungefährlichen Situationen kontrolliert abzureagieren. Ganz davon befreien konnte er sich nie. Er legte bis dahin einen langen Weg zurück, auf dem es immer wieder vorkam, dass er unwillentlich tötete – Taten, die sein entstehendes Gewissen noch lange belasten sollten. (Atlan 310) Mindestens zwei Mal kreuzten seine Wege in dieser Zeit auch die Atlans: Einmal während der Invasion der Monde der Ter-Quaden, ein weiteres Mal während des Untergangs der Insel Stronghyle. Beide Male kam es jedoch nicht zu einem näheren Kontakt. (PR-TB 217) 1492 lebte er als Baumeister der Nasriden im muslimischen Granada, wo er sogar eine Tochter namens Nardina zeugte. Dieser übergab er auch einen Ring, den er dem betäubten Atlan vor seinem Kampf gegen den achten Ter-Quaden-Mond abgenommen hatte (Cheper-Ring). (PR-TB 298)

Über die zahlreichen Erlebnisse auf der Erde sind nur ganz wenige Fakten bekannt. Aufgrund der Projektionskörper, die er in der Nähe der Feste Grool im Jahre 2648 unfreiwillig erzeugte, kann geschlossen werden, dass er unter anderem in folgenden Rollen auftauchte (was er gegenüber Caidon-Rov auch bestätigt hat) (Atlan 310):

Rückkehr nach Pthor

Tervor Aretosa

Anfang des Jahres 2648 verspürte Razamon über seinen Zeitklumpen, dass Pthor in den nächsten Monaten erneut auf der Erde materialisieren würde. Er war überzeugt davon, dass dies das Ende des Solaren Imperiums bedeutete und sah seine Aufgabe darin, sich auf eine Rückkehr auf das Weltenfragment vorzubereiten. Außerdem hegte er insgeheim die Hoffnung, man könnte seine Warnungen später doch ernst nehmen und sich gegen die Heimsuchung rüsten. Um das zu bewerkstelligen, nahm er eine Tarnidentität als Tervor Aretosa an und streute vorsichtig Gerüchte über Atlantis, die auf fruchtbaren Boden fielen. (Atlan 300)

Zunächst begab er sich in das Vergnügungsviertel von Terrania, wo er im Wettbüro von Klement scheinbar völlig absurde Wetten abschloss. Es begann am 25.02.2648, als er die Gründung einer Sekte mit dem Namen Jünger von Atlantis in Europa vorhersagte. Fortan schloss er an jedem letzten Freitag im Monat eine sehr unwahrscheinliche Wette ab, in dessen Mittelpunkt Atlantis stand, und gewann alle. Schließlich wurden die Behörden aufmerksam; der USO-Spezialist Carmel Sphinx und sein Assistent Purflinth wurden am 28.07. ins Wettbüro geschickt, um Aretosa nach Abschluss seiner üblichen Wette zu beschatten, denn bisher hatte man nicht ausfindig machen können, wo dieser wohnte. Die Juliwette hatte es in sich; sie besagte, dass ein uraltes Artefakt auftauchen würde, das von Atlantis stamme, und dass am 30.08.2648 Atlantis wieder auf der Erde erscheinen würde. Für diese Wette setzte er 1 Million Solar ein - eine Summe, die selbst Klement viel zu hoch war. Sphinx hielt diese Wette, und konnte zusammen mit seinem Assistenten Aretosas Wohnung in Terrania ausfindig machen. Unbemerkt drang der Matten-Willy ein, holte aber sogleich Sphinx als Unterstützung, da er Kampfeslärm aus dem Keller gehört hatte. (Atlan 300) Dort fanden sie das so genannte Stahlbad, einen Raum, ausgekleidet mit Stahlwänden. (Atlan 302) Sie staunten nicht schlecht, als sie Aretosa inmitten zahlreicher verbogener Eisenstangen und zertrümmerter Felsbrocken vorfanden; er hatte bloß einen Anfall seiner Berserkerwut gehabt, die er mittlerweile halbwegs kontrollieren, aber noch nicht völlig beherrschen konnte. Als Sphinx zufällig Aretosas Spiegelbild sah, worin keine Augen zu sehen war, bezeichnete er ihn als Monster. Der Berserker schlug zu, brach dem USO-Agenten die Nase, ließ aber beide sein Haus verlassen. (Atlan 300)

Kurgo Feltran

Da seine Tarnung aufgeflogen war, er es aber noch für zu früh hielt, sich an die Behörden zu wenden, tauchte er erneut unter. Diesmal suchte er sich in einem heruntergekommenen Vorort das schäbige Hotel ZOOL aus. Eines Abends bat ihn sein Zimmernachbar, der Oberst Prien Gersell, um medizinische Unterstützung, da er gerade einen schweren Schlaganfall erlitt. Er wollte keinen Medo-Roboter herbeirufen, da er desertiert war. Nachdem ihm Feltran ein Glas Wasser geholt hatte, verlor er das Bewusstsein, und der Berserker massierte vorsichtig seinen Arm. Da brach erneut die Berserkerwut in ihm durch; er schleuderte die Couch mit dem Oberst durch sein Zimmer, zertrümmerte etwas von der Einrichtung und stürmte ins Freie (nicht ohne davor einen anderen Hotelgast auf den Zustand des Oberst angesprochen zu haben). (Atlan 300)

Wegen der Beschädigungen wurde auch die Polizei verständigt und fand heraus, dass Kurgo Feltran mit Tervor Aretosa identisch sein musste, weshalb auch die USO eingeschaltet wurde. Carmel Sphinx war es, der das vorhergesagte uralte Artefakt im Zimmer Feltrans fand und sogleich an die Wissenschaftler übergab. Es war 50 Millionen Jahre alt und enthielt eine Inschrift, die besagte, dass schon seit ebendiesem Zeitraum jede terranische Hochkultur eines Tages durch das Erscheinen Pthors (das identisch zu Atlantis gesetzt wurde) vernichtet wurde. (Atlan 300)

Die Rückkehr

Nach seinem Anfall kam er in Trantor wieder zu sich und beschloss, sich nun zu stellen. Er suchte eine Polizeiwachstube auf und zwang den widerwilligen Beamten dazu, die SolAb zu verständigen. Es war niemand geringerer als Allan D. Mercant, der ihn in einem Gleiter abholte. Nach seinem ersten persönlichen Gespräch mit Razamon (nun gestand er seinen richtigen Namen) war der Chef der SolAb überzeugt, es mit einem Mitglied einer Fünften Kolonne zu tun zu haben, die eine Invasion vorbereiten sollte. Doch nun bestand Atlan auf ein Vieraugengespräch mit dem Berserker. Die Gemeinsamkeiten der beiden Männer ließen sie schnell Vertrauen zueinander fassen. Der Lordadmiral hatte inzwischen längst Perry Rhodan gebeten, einen gestaffelten HÜ- und Paratronschirm um ein großes Gebiet im nördlichen Atlantik zu legen und einen Flottenverband im Orbit um Terra zusammenzuziehen. Da erkannte Razamon, dass seine Bemühungen doch noch Erfolg haben würden. Durch eine Hypnoschulung erlernte Atlan Pthora, die Verkehrssprache auf Pthor, und erklärte sich spontan bereit, mit Razamon Pthor zu erforschen, welches tatsächlich wie angekündigt am 30. August 2648 plötzlich südwestlich der Azoren materialisierte, als wäre es schon immer hier gewesen. (Atlan 300)

Mit einem Shift flogen sie zum Schutzschirm, wo sie ihre Ausrüstung in ein mitgeführtes Boot umluden und damit eine Strukturlücke passierten. Doch kurz danach kenterte dieses Schiff, und sie mussten schwimmend den Wölbmantel durchqueren, wobei sich ihre gesamte Ausrüstung und alles was sie am Leib trugen auflösten. Lediglich das mitgeführte Parraxynt blieb davon verschont, da es von Pthor selbst stammte (und der Zellaktivator, der sich unter Atlans Brustplatte schob). Völlig erschöpft erreichten sie die Küste und fielen vor Erschöpfung in Ohnmacht. (Atlan 300)

Die Erforschung Pthors

Nackt und nur mit seinem Parraxynt-Bruchstück als Mitbringsel kamen beide unweit Panyxan an Land, wo sie vor Erschöpfung bewusstlos wurden. In der Zeit raubte der Eskirte Hammroon das Parraxynt-Stück, danach wurden sie von Guurpel in deren Stadt gebracht. Auf der Suche nach dem geklauten Artefakt stiegen sie auf den Skolion und töteten den Eskirten, der bei einem anschließenden Festmahl in Panyxan verspeist wurde. Noch davor machten sie ihre erste unliebsame Erfahrung mit einem Magier, dem Steinernen, der sie in einen Abgrund stürzen lassen wollte, was Atlan nur knapp verhindern konnte, indem er ihn mit einem Steinwurf tötete. (Atlan 301) Am nächsten Morgen wurden sie von Technos gefangen und in Zugors nach Zbahn gebracht. Hier gerieten sie in die Ränkespiele zwischen Eisenkaiser und Aminomeister und mussten auf die Straße der Mächtigen fliehen. (Atlan 302) Auf halbem Weg nach Zbohr erlitt Razamon seinen ersten Berserkeranfall und stürmte in die Ebene Kalmlech hinaus. Als er zurückkam, wurde er von einem Kther verfolgt, den sie nur mit großer Mühe los wurden. In Zbohr mussten sie erneut vor den Technos fliehen, aber ihr Zugor stürzte an der Straße der Mächtigen ab. (Atlan 303) Atlan konnte gerade noch rechtzeitig verhindern, dass Razamon von einem Burkoll gefressen wurde, dann nahm sie der Göttersohn Honir auf seiner Windrose mit in sein Schloss Komyr. In dieses war jedoch Szaru, ein drachenähnliches Monster aus den Horden der Nacht, eingedrungen. Zu dritt konnten sie den riesigen Gegner besiegen und entdeckten danach unabsichtlich, dass Honir eigentlich eine Frau namens Thalia war. Diese wollte ihr Geheimnis um jeden Preis für sich behalten und stellte ihnen mehrere tödliche Fallen, denen sie oft nur knapp entgingen, bis sie mit Thalia Frieden schlossen. (Atlan 304)

Nach einem Abstecher in Orxeya reisten sie im Auftrag des Händlers Gäham Lastor Richtung Wolterhaven (Atlan 305), doch sie verloren ihre Handelsware – Illusionssteine –, als ihre Yassels aus Panik vor Stechinsekten in den Blutdschungel flüchteten. Hier mussten sie sich der mörderischen Gefahren des gefährlichen Urwaldes erwehren, wo Razamons Berserkerkräfte sehr willkommen waren. (Atlan 306) Als sie ihre Ware wiedergefunden hatten und entlang der Straße der Mächtigen gen Wolterhaven zogen, geriet Razamon während eines Sandsturms in die Treibsandfalle eines Tieres ähnlich einem Skorpion, aus der ihn Atlan gerade noch rechtzeitig befreien konnte. Dann wurden sie von Fenrir gefangen und zu seinem Herrn, dem Odinssohn Balduur gebracht und sollten dessen scheintoter Geliebten Opal geopfert werden. Aber Opal wurde dabei getötet und Balduur ließ sie ziehen. (Atlan 307)

In Wolterhaven angekommen, überreichten sie die Illusionssteine, und kurz darauf glich die Stadt der Roboter einem Tollhaus, was Söldner unter Gädar Glomp für einen Raubzug nutzten. Dabei entdeckten sie Ginover, die Göttin der Nacht, von der Atlan sofort fasziniert war, was den Berserker überhaupt nicht freute und zu Missstimmungen führte. Nachdem der Angriff der Söldner abgeschlagen wurde, brachten sie die Roboter an die Küste der Stille, von der sie zur Feste Grool weiter reisten. (Atlan 308) Hier begegnete Razamon den von seinem Unterbewusstsein erzeugten Projektionskörpern, die Razamon psychisch sehr belasteten. Erst als er sich Caidon-Rov anvertraute war er sicher, dass diese Projektionen, denen er den Namen Marquis de Romain gab, nicht mehr auftauchen würden. (Atlan 309 + Atlan 310) Dann zogen sie weiter durch einen Ausläufer der Wüste Fylln, wo sie fast als Eiablagekörper für die Kenic-Königin herhalten mussten, und erreichten den Dämmersee. Die dort lebenden Sothkorer betrachteten Razamon als willkommene Abwechslung ihres Speiseplans, er konnte gerade noch rechtzeitig von Atlan befreit werden. Und auch auf der Insel Tschuuhrt, die sie bald darauf unfreiwillig erreichten, wäre er bald erneut auf dem Grill gelandet. (Atlan 311) Mit der DEEHDRA, einem Piratenschiff, konnten sie die Insel jedoch verlassen. An Bord des Schiffes fand Razamon einen schwer misshandelten Stormock, der bei ihm verschwommene Erinnerungen an seine Vergangenheit auslöste. Stormocks mussten in seiner Jugend eine wichtige Rolle gespielt haben. Er kümmerte sich liebevoll um das Tier und ließ nicht zu, dass es in Gefahr kam (aus Angst um den Riesengeier verfiel er im Mordwald in eine Berserkerwut, in der er mehrere Dutzend Mapuys mit bloßen Händen umbrachte). (Atlan 312) Nach einem Abstecher in die Senke der verlorenen Seelen reisten sie durch die Wüste Fylln weiter, wo Razamon in der Oase Teimabor erstmals seit Ewigkeiten wieder einen Berserker sah. Zollor, ein Gefangener der Schattenkullja, der durch Medikamente nicht nur seine Berserkerwut, sondern sogar jeden Lebenswillen verloren hatte. Nach dem Tod von Zollor und der Schattenkullja fand Atlan mehrere Phiolen der Medizin, die Razamon in den folgenden Wochen bei drohenden Wutausbrüchen einnahm, bis seine Anfälle schließlich für längere Zeit verschwanden. (Atlan 314) Der Weg führte weiter über die Kartaperator-Baustelle (Atlan 315) und diverse Oasen (Atlan 317) nach Moondrag, wo das amtierende Stadtjuwel Harvall durch ihr Wirken ums Leben kam, doch da sich der Zorn über einen Großbrand, der weite Teile der Stadt betraf, gegen sie richtete, mussten sie in die Eisküste fliehen. (Atlan 318)

Mit Müh und Not fanden sie dort ein Vorratsdepot, wo sie sich entsprechend einkleiden konnten, wurden jedoch von Wargoons gefangen und sollten ihrem Gott Gloophy geopfert werden. Der mutige Forel Wargoon verhalf ihnen zur Flucht, und sie erreichten schließlich die Zone des Schweren Eises, welche die Eiszitadelle umgab. (Atlan 319) Nachdem sie einen Weg ins Innere gefunden hatten, wurde Razamon vom letzten Zyklopen Phynx, der sich zu einem Energiewesen entwickelt hatte, per Gangeinsturz fast getötet. Phynx wollte Rache an ihm verüben, denn die Knyrs waren es damals, die seine Burg stürmten und ihn beinahe getötet hätten. Koy der Trommler, der ursprünglich die Aufgabe hatte, ihn und Atlan zu töten, aber inzwischen längst die Seiten gewechselt hatte, befreite ihn. Im Inneren der Eiszitadelle fanden sie dann Kolphyr, ein Antimaterie-Wesen, das von den Wargoons als Gloophy verehrt wurde, und befreiten es. Dabei kam Phynx endgültig um. (Atlan 321) Kolphyr war mittels Schwerkraftfelder an die Zitadelle gebunden worden, aber durch die Befreiung erloschen sie, wodurch rasch die gesamte Eisküste abtaute und im Xamyhr-Tal schwere Überschwemmungen auslöste. (Atlan 322) Auf einem Floß treibend, gelangten sie zu den Valjaren, wo sie vom geheimnisvollen Goldenen Vlies hörten, das in der Dunklen Region gut bewacht wurde. Nachdem sie in dieses Gebiet eingedrungen waren, wurden sie in Blodgahns Burg eingekerkert, konnten aber fliehen und erreichten schließlich das Emmorko-Tal. (Atlan 323) Beim Kampf um das Vlies hatte Razamon gehörig Pech; er wurde vollgeschleimt, mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen, völlig eingestaubt – das einzige, was er nach den Kämpfen noch wollte, war ein erlösendes Bad – und das konnte er dann auch nehmen. (Atlan 326)

Mit dem von ihm gesteuerten Pelchwagen verließen sie die Dunkle Region wieder, um gegen die FESTUNG zu ziehen. Im Xamyhr-Delta wurde erneut ausgerechnet Razamon das Ziel der Angriffe. Während sie sich auf einem Piratenschiff befanden und abgelenkt waren, raubten Xards den Berserker, um Lösegeld zu erpressen. Aber Koy erwirkte seine Freilassung. (Atlan 329) Während der Zeit im Xamyhr-Tal und des kurz darauf erfolgenden Angriffes auf die FESTUNG begann der Zeitklumpen immer mehr zu schmerzen, so dass es Razamon manchmal schwer fiel, sich in normalem Tempo fortzubewegen. Dennoch drangen sie in das von zahlreichen Fallen gesicherte Festungsgelände ein und konnten allen Gefahren – mehr schlecht als recht – trotzen, zu den Herren der FESTUNG vordringen, sie aber nicht töten. Sie mussten fliehen, und erst ein Dello namens Darsior beendete die Schreckensherrschaft auf Pthor. (Atlan 330, Atlan 331)

Nach dem Machtwechsel

Nach dem Chaos, das Ragnarök in der FESTUNG ausgelöst hatte, überließen Atlan und Razamon den Odinssöhnen die Herrschaft. Sie machten sich lieber auf die Suche nach dem Antriebssystem des Dimensionsfahrstuhls, denn knapp vor ihrem Tod hatten die Herren der FESTUNG noch eine Notschaltung betätigt, die Pthor direkt in die Schwarze Galaxis befördern sollte. Sie fanden den Steuermann von Pthor, aber durch ein Missgeschick wurde der Kurs von Pthor völlig verändert – das neue Reiseziel war unbekannt. (Atlan 332) Die Odinssöhne verboten weitere Untersuchungen des Antriebs, also handelte Atlan auf eigene Faust und wurde im Bereich der Unergründlichen Seen von Nobarcs entführt. Razamon machte sich gemeinsam mit Kolphyr und Thalia auf die Suche nach ihrem Freund. (Atlan 336) Sie suchten unterhalb der FESTUNG nach einem Zugang in die Unterwelt von Pthor, wo sie Atlan vermuteten. Nach zahlreichen Gefahren kamen sie an einen Ort, wo ein Dello namens Vater Pegallu gegen den Zyklopen Urtyn kämpfte. In dem Moment brach das Chaos über Atlantis – das Weltenfragment kollidierte mit dem Wasserball, der das Raumschiff ARMOSTUZ umgab. Die darauffolgenden Erdbeben brachten viele Decken und Gänge zum Einsturz – nur mit Mühe fanden sie Atlan und konnten sich an die überschwemmte Oberfläche retten. (Atlan 337)

Als es dem Aggiaren La'Mghor endlich gelungen war, Pthor zu einer sanften Notlandung auf dem Planeten Loors zu zwingen, machte sich Razamon mit Atlan, Kolphyr und Thalia auf, die neue Umgebung zu erforschen. Sie stießen in der Ebene Jell-Cahrmere auf das vernichtete Heer der Robotkrieger des Tyrannen Sperco und trafen auf die Brangeln, die intelligenten Bewohner des Planeten. Sie fanden heraus, dass die Spercoiden, die rücksichtslosen Machthaber dieser Galaxie namens Wolcion, mit Hilfe von kosmischen Leuchtfeuern navigierten. Razamon gelang es nach langer Suche, das Leuchtfeuer von Loors zu zerstören. (Atlan 338 bis Atlan 343)

Nach der Rückkehr nach Pthor machte er sich zusammen mit Kolphyr auf, um das Geheimnis der Schläfer in den Glaspalästen der Senke der verlorenen Seelen herauszufinden. Er fand den geheimnisvollen Schwarzen Palast, von dem aus alle Schläfer gleichzeitig geweckt werden konnten. Denn in den vergangenen Wochen hatte etwa ein Drittel der Wartungsmannschaft die Senke verlassen, durch das Unglück mit der ARMOSTUZ traten außerdem Schäden an zahlreichen Glaspalästen auf – die gefangenen Schläfer drohten zu sterben. Im Schwarzen Palast fand er die verborgene Nische, wo eine der Tiefschlafkammern einen Terraner enthielt. Sein Name war Grizzard – was auf Pthora »Der, der für alle schläft« bedeutet. Als sie ihn erweckten, wurden auch alle anderen Schläfer wach. Grizzard nahmen sie in einem Torc mit sich. Sie merkten nicht, dass auf der Fahrt das Bewusstsein Grizzards mit jenem von S. M. Kennon ausgetauscht wurde. Nachdem sie in einen Hinterhalt von Wegelagerern geraten waren, wurden sie vom Berserker Orzmoran gerettet und nach Kelschostra gebracht. Dort gab es zu ihren Ehren ein großes Fest, bei dem sich alle Berserker (und auch Razamon) reichlich mit Arzer-Tyrs betranken. Am nächsten Morgen erwachte er mit einem dicken Brummschädel – und einer in Interkosmo geschriebenen Nachricht Kennons, der sie in der Nacht verlassen hatte. So reisten Razamon und Kolphyr zu zweit zur FESTUNG weiter. (Atlan 349, Atlan 351)

In der FESTUNG hatte sich einiges verändert: Odin war zurückgekehrt und unterwies seine Söhne darin, Pthor richtig zu regieren. Dieser vermeintliche Göttervater war aber nichts weiter als Thalia in einer von den Magiern verpassten Maske, in der sie ihren Brüdern Vernunft einbläuen wollte. Razamon durchschaute dieses Schauspiel und deckte die Odinstochter wo er nur konnte. (Atlan 356, Atlan 358) Dann wurde er in die Senke der verlorenen Seele geschickt, von wo aus ein Dello-Kommandant Hilfe angefordert hatte, weil sie der Situation mit den mehr als 200.000 erwachen Schläfern nicht Herr wurden. Dabei entdeckte Razamon Kennon, der im Körper Grizzards steckte; der USO-Spezialist offenbarte sich ihm und begleitete ihn (als »der Stumme«) zur FESTUNG. (Atlan 360) Unterwegs wurden sie am Taamberg von Berserkern der Sippe Xohr überfallen. Als sich Razamon als Knyr zu erkennen gab, wurde er von ihrem Anführer Kimean zum Tode verurteilt. Nur das Eingreifen einer Gruppe Kampfdellos, die sich Odins Schwert nannten, konnte den Todessturz von einer Felsklippe verhindern.

Endlich in der FESTUNG angekommen konnte er nicht verhindern, dass Thalia ihre Maske verlor, die mit einem Fluch der Liebesmagierin Jarsynthia belegt war. Die Maske würde verfallen, wenn sich Atlan in ihrer Nähe befände – und der Arkonide kehrte tatsächlich von seinem Ausflug zu den Spercoiden zurück. Zeitgleich mit Atlan kam auch der echte Odin an, in seiner Maske als Feigling von Loors. Razamon konnte Atlan nur kurz über die Ereignisse informieren, als der Ruf des Wächters VONTHARA erschallte und fast alle Lebewesen in komatösen Tiefschlaf versetzte – Razamon eingeschlossen. (Atlan 363) Dafür war der Berserker einer der ersten, der erwachte. Zusammen mit Kennon machte er sich auf nach Wolterhaven, wo sie in ein Tollhaus gerieten. Die Roboter hielten sich allesamt für Adelige, bis auf Herrn Maicol. Dieser unbedeutende Robotbürger bat sie um Hilfe und gab ihnen Schaltplatten mit, mit denen sie zuerst Breita, danach den Großbürger Trailer – und damit alle anderen Robotbürger – wieder in die Realität zurückholten. (Atlan 371) Dann kehrten sie zurück in die FESTUNG, wo sie Balduur gefesselt vorfanden. Sie befreiten den zweitältesten Odinssohn ohne zu wissen, dass er und seine Brüder von Thalia ausgeschaltet worden waren, weil sie Odin hatten töten wollen. Mit einer Waggu bewaffnet beendete er den ungleichen Kampf der Geschwister, doch das wurde von Odins Rückkehr überschattet. Der Feigling war nur Maskerade, Odin präsentierte sich jetzt in voller Macht, setzte seine Söhne als seine Statthalter ab und ernannte Atlan zum König von Atlantis – dann verschwand er. Razamon reiste mit Kennon in den Blutdschungel, um die Nachricht auch in den gefährlichen Gebieten zu verbreiten, was ihm dank seiner Kampferfahrung auch gelang. (Atlan 372)

Im Korsallophur-Stau

Unter Spinnen und Piraten

Als Pthor im Korsallophur-Stau strandete, wurde er von Atlan gebeten, gemeinsam mit Balduur und Fenrir die neue Lage zu erkunden. Der Steuermann von Pthor stellte ihnen eine Nebenpyramide der FESTUNG zur Verfügung, die nichts weiter als ein Raumschiff war und den Namen BERSERKER erhielt. Nachdem sie ein paar Stunden die endlosen Weiten aus Gas, Staub und Gesteinstrümmern erforscht hatten, wurde ihr Schiff von Spaccahs eingekreist, in Fernsteuerung übernommen und in den ausgehöhlten Planetoiden Hyrconia gebracht. (Atlan 377)

Hier trafen sie auf die arachnoiden Krolocs, die sie nach einem kurzen Verhör in eine Gefängniszelle steckten, in der sie auf die Eripäerin Pona trafen. Pona erlernte binnen weniger Stunden Pthora und gab ihnen wertvolle Informationen über den Korsallophur-Stau und die Krolocs. Dann wurden sie von Robotern befreit, die der Steuermann (der als Ableger in der BERSERKER weiterlebte) umprogrammiert hatte, und in das Gossanya-Tal gebracht, in dem sich auch zahlreiche andere Wesen befanden, die den Krolocs entkommen waren. Eines von ihnen, Actic, machte den Vorschlag, den Kommandanten Heyzer Cor zu entführen und damit ihre Freilassung zu erpressen. Die Entführung gelang, es entstand aber ein großer Kampf, bei dem Cor wieder befreit, aber Balduur, Razamon und Fenrir gefangen genommen werden konnten. Nur Pona konnte mittels eines Raumjägers entkommen, den ihr die Satalas zur Verfügung gestellt hatten. (Atlan 377)

Erneut wurden Razamon und Balduur verhört, wobei sie bei der Verteidigungsstärke des Weltenfragments schamlos übertrieben. Cor ließ sie nach Cornac überstellen, dem Hautstützpunkt der Spinnenwesen (Fenrir blieb mangels Raumanzug zurück). Auf der Reise dorthin beschädigte Balduur mit seinem Schwert die Steuereinrichtung ihrer Spaccah und zwang damit den Piloten Treyl Roccar, auf einem Planetenfragment notzulanden. Während der Reparaturarbeiten wurden von nahen Ruinen wiederholt Lichtblitze auf die Krolocs abgeschossen, und jedes Mal starb einer von ihnen. Als die Spaccah fast vollständig wiederhergestellt war, trieben Razamon und Balduur die inzwischen völlig verängstigten Krolocs in die Flucht. Nur der Pilot Treyl Roccar war nicht schnell genug und wurde gezwungen, mit ihnen das Fragment verlassen. Er musste sie zur Lichtung der Eripäer fliegen, wo sie sich Hilfe erwarteten. Doch der Kroloc nutzte seine Gelegenheit, als ihnen das Spaccah-Floß KEYNAC begegnete. Während die beiden Pthorer dieses eroberten, ergriff Roccar mit der Spaccah die Flucht. (Atlan 378)

Mit dem Floß reisten sie weiter und entdeckten den Mond Vanth, auf dem ihnen die Vanthreys mit Verpflegung und Ausrüstung weiter halfen. Auf der Weiterreise wurden sie von Piraten überfallen und über Bord geworfen. Da sie noch die Eigengeschwindigkeit des Floßes hatten, trieben sie langsam auf die vor ihnen liegende Lichtung zu, die erbeuteten Waffen der Krolocs als Möglichkeit zur Kurskorrektur nutzend. (Atlan 378)

Die Korsallophur-Katastrophe

Während sie so dahin trieben, wurden die Schmerzen in Razamons Zeitklumpen immer stärker, und schließlich verlor er sogar das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kam, waren sowohl Balduur als auch die Staub- und Gesteinswolken verschwunden. Frei im Raum treibend, aber von unzähligen Sonnen umgeben, wurde er schließlich von einem Raumschiff der Eshtoner entdeckt und geborgen. Kapitän Zukahaertes berichtete ihm, dass Korsallophur ein Schwarm sei, der jedoch nur noch lichtschnell reisen könne. Er wurde zur Hauptwelt Buirkaeten gebracht, wo ihm natürlich keiner glaubte, dass er aus ihrer Zukunft kam. Da er aber etwas von Dimensionskorridoren wusste, luden ihn Wissenschaftler zu Gesprächen ein. (Atlan 380)

Puertas leugnete die Existenz der Dimensionskorridore, Fraend wollte hingegen den gesamten Schwarm in sie befördern. Die Wissenschaftler stritten, und allmählich konnte sich Fraend durchsetzen. Razamon versuchte ihn zu überzeugen, dass das Unterfangen in einer gigantischen Katastrophe enden würde. Der Regierungsvertreter Toras unterstützte den Berserker bei seinen Versuchen. Bei einem Spaziergang beobachteten sie den Einsatz eines Kommandos gegen Parasiten, die Nahrung und Gebrauchsgegenstände stehlen wollten. Als er die Kadaver betrachtete erkannte Razamon darin die Vorfahren der späteren Krolocs und verstand fortan deren Hass gegen die Eripäer, die eindeutig die Nachkommen der Eshtoner waren. (Atlan 380)

Nachdem Fraend immer mehr Anhänger bekam, stellte sich ihm Razamon in einer planetenweit übertragenen Diskussion entgegen. Durch Lügen und Provokationen wurde der Knyr so weit in Rage gebracht, dass in ihm die Berserkerwut ausbrach und er zu toben begann. Er konnte erst dann paralysiert werden, als er schon einen Wächter mit bloßer Hand erwürgt hatte. Schlagartig wechselten auch noch die letzten Zweifler auf die Seite Fraends. Razamon wurde eingesperrt und später, als Fraends Experiment verwirklicht werden sollte, mit der PERLAENER an jene Stelle im Raum zurückgebracht, wo er von Zukahaertes aufgelesen worden war. Als Fraend den letzten Schalter umlegte und damit alle Sonnen zum Explodieren brachte, wurde Razamon wieder in seine reale Gegenwart zurückgeschleudert, wo er erneut neben Balduur auftauchte. Obwohl für den Berserker mehrere Tage vergangen waren, war er laut Balduurs Aussage höchsten fünf Minuten verschwunden gewesen. (Atlan 380)

Lichtung der Eripäer

Als sie die Lichtung endlich erreichten, wurden sie gefangen genommen und auf die Raumstation Prudnier gebracht. Kommandant Heftor war überzeugt, sie wären Agenten der Krolocs und ließ sie inhaftieren. Bei einem Ausbruchsversuch lösten sie eine Massenpanik aus, die 80 Eripäern das Leben kostete, doch sie konnten gestellt werden. Erst als Razamon ihre Bewacher mit einer schrecklichen Tatsache aus ihrer Vergangenheit konfrontierten, stellte Heftor Verbindung mit dem Regierungsoberhaupt Gurankor her, der sie abholen und nach Zaardenfoort bringen ließ. Hier trafen sie wieder mit Pona zusammen und lernten ihren Großvater kennen, Lichtfürst Nurcrahn. (Atlan 381)

Sie erhielten einige Tage Zeit, um eine mysteriöse Reihe von Todesfällen aufzuklären, für die die Eripäer alle dunkelhäutigen Flüchtlinge verantwortlich machten. Die Streiter des Lichts, eine rassistisch-extreme Bewegung, nahmen sie gefangen, aber Balduur konnte sich nach einiger Zeit befreien und half auch Razamon zu entkommen. Schließlich gelang es ihnen herauszufinden, wer der Anführer dieser radikalen Bewegung war, und als sie Woolsar stellten, fanden sie auch die Ursache für die Todesfälle heraus – es waren die Muuker, die teil-intelligenten Pflanzen-Tierwesen, in denen viele Eripäer wohnten. (Atlan 382)

Danach wurden sie zur Hauptwelt Aarl gebracht, auf der sie die Urgan-Lauscher darum baten, durch einen geheimen Nebeneingang in den Riesencomputer Urgan einzudringen und die Ursache zu finden, warum Urgan seit einigen Tagen nicht mehr funktionierte. Zusammen mit den Robotern Zeyl und Konos drangen sie durch den Gang in der Herberge der Nächtlinge in ein Labyrinth ein und erreichten nach einigen Schwierigkeiten Urgan. Die beiden Roboter erwiesen sich als umprogrammierte und mit Sprengsätzen versehene Fallen, konnten sie aber nicht ernsthaft verletzen. Sie entdeckten, dass es Roboterdoubles von den Urgan-Lauschern gab, zerstörten sie und beseitigten damit die Saboteure. Zwei Tage später hatte sich Urgan soweit selbst repariert, dass sie das Gebäude wieder verlassen konnten und für ihr Eingreifen belohnt wurden. (Atlan 385)

Inzwischen erreichte eine Flotte der Krolocs Damaukaaner, den ersten Planeten der Lichtung. Eine Abwehrschlacht entbrannte, und die Bewohner des Planeten schienen alles für ein kunstvoll inszeniertes Spektakel zu erachten und genossen das Schauspiel. Razamon und Balduur begaben sich nach Quersoy. Nur mit großer Überredungskunst und leichter Gewalt konnten sie den Künstler Bulzerdon dazu bringen, sie in die Steuerzentrale dieser Gillmader-Wolke zu bringen. Aber auch sie konnten den Absturz nicht mehr verhindern, und der vormals schwebende Gesteinsbrocken landete in der Lava des darunter liegenden Vulkans. Die Überlebenden konnten die Gillmader-Wolke verlassen und sich einen Weg den Berg runter kämpfen. Aber auch sie wurden von den Krolocs gestellt und in eine Spaccah gebracht. Ein Befreiungsversuch gelang, und sie verschanzten sich in einer kleinen Gillmader-Wolke. Diesmal nahte die Rettung in Form der GOL'DHOR, dem Goldenen Raumschiff, das von Atlan, Copasallior und Koratzo gesteuert worden war. Die beiden Abenteurer wurden nach Pthor zurückgebracht. (Atlan 388)

Das Ende der Krolocs

Zurück auf Pthor nahm Razamon an den Vorbereitungen der erwarteten Invasion der Krolocs teil. Als es schließlich zum Angriff kam, patrouillierte er mit der GOL'DHOR über dem Weltenfragment und zerstörte diese mit dem überstarken Schutzschirm des Goldenen Raumschiffs. Nach tagelangen Kämpfen konnten die Krolocs vernichtend geschlagen, zu einem Waffenstillstand mit den Eripäern und zum Abzug von Pthor gezwungen werden. (Atlan 390)

Tage später wurden Razamon und Balduur mit dem Goldenen Raumschiff ausgeschickt um zu überprüfen, ob sich die Krolocs an die Abmachungen hielten. Auf der Lichtung der Eripäer wurden sie feindlich empfangen, und als sie versuchten auf Aarl zu landen. sogar beschossen. Erst auf Zaardenfoort informierte sie Lichtfürst Nurcrahn über die aktuellen Geschehnisse. Sein Enkel Tirsoth und der Eripäer, Gurankor, waren als Dreiäugige entlarvt worden. Sie sollten demnächst hingerichtet werden. Mit Hilfe der GOL'DHOR konnten sie das aber verhindern und beide befreien und zu Poona zurückbringen. Danach kehrten Razamon und Balduur nach Pthor zurück und brachten als Abschiedsgeschenk ein ihnen heimlich von den Urgan-Lauschern zugespieltes Aggregat mit, mit dem es möglich war, Pthor aus dem Korsallophur-Stau zu befreien. (Atlan 391)

Der Schlackeklumpen

Mit diesem Aggregat gelang es tatsächlich, das Weltenfragment zu befreien, woraufhin es seinen Weg Richtung Schwarze Galaxis fortsetzte. Um erste Informationen über ihr Ziel zu erhalten, brachen Razamon und Atlan mit dem Goldenen Raumschiff auf, um das Gebiet vor ihnen zu erkunden. Dabei stießen sie auf eine riesige Flotte aus Raumschiffswracks. In einem davon entdeckten sie einen schwarzen Schlackebrocken sowie drei Tiefschlafkapseln. Sie brrachten alles nach Pthor, wo in der FESTUNG diverse Untersuchungen von Technos und Dellos durchgeführt wurden. Dabei legte Razamon das Hauptaugenmerk auf den Schlackebrocken. (Atlan 392)

In einer Untersuchungspause entstiegen drei unbekannte Wesen den Tiefschlafkapseln und zerstörten diverse Geräte und Maschinen in den Anlagen unterhalb und in der FESTUNG. Sie schienen Teleporter zu sein, denn bald richteten sie Zerstörungen auf ganz Pthor an. Währenddessen spürte Razamon, dass sein Zeitklumpen mit dem Schlackebrocke interferierte. So stellte er fest, dass sich die drei Fremden in der Zukunft versteckten und nur dann in ihre Gegenwart zurückkehrten, wenn sie sabotieren wollten. (Atlan 392)

Atlan fasste den Plan, dass sich Razamon beim nächsten Kontakt in das Versteck in der Zukunft transferiere, um die Fremden mit einer Skerzaal zu töten. Als der Berserker das in die Tat umsetzte, explodierte der Schlackebrocken, vermutlich aufgrund der Wechselwirkungen mit dem Zeitklumpen. Die Eindringlinge wurden getötet, aber Razamon blieb verschont. Er verlor die Skerzaal und fand sich im Nichts wieder, in völliger Dunkelheit. Nach ungewisser Zeit verging der schwerelose Zustand, in dem er sich befand, er fühlte wieder Boden unter seinen Füßen und setzte seinen Weg ins Ungewisse durch völlige Dunkelheit fort. (Atlan 392)

Die Höheren Welten

Die Reise im Nichts endete in einem nicht begreifbaren Kontinuum, den Höheren Welten. Hier lebten die Körperlosen, die seit Jahrmillionen gegen den Dunklen Oheim kämpften ohne eine Chance zu besitzen, ihn ernsthaft zu gefährden. Doch sie hatten einen Plan, und Razamon willigte ein, ihnen zu helfen. Er sollte nach Xudon gebracht werden, also ins Marantroner-Revier, das zu den Unsicheren Revieren der Schwarzen Galaxis gehörte. Von dort sollte er die Große Plejade zur Lebensblase ins Ritiquian-System bringen, um damit den Oheim zu schaden oder im Idealfall sogar zu vernichten. (Atlan 474)

Um sich nicht zu verraten sollten Razamons Erinnerungen an seinen Verbleib in den Höheren Welten gelöscht werden. Danach begann der Transfer. Aber aufgrund unbekannter Einflüsse gelangte Razamon danach nicht nach Xudon, sondern fand sich auf Ximmerrähne wieder, und zwar ohne jede Erinnerung wer er war, woher er kam und was er zu tun beabsichtigte. (Atlan 474)

Nomazar

Gärax

Razamon erwachte auf einem ihm völlig fremden Planeten unter den von Fischen abstammenden Ximmerrähnern. Und zwar ausgerechnet im Garten des Sklavenhändlers Ondoscähn, der seine Ankunft sofort in bare Münze umwandelte. So wurde er an den jungen Yltic verkauft, der ihn jedoch nicht als Sklaven, sondern als Freund behandelte.

Razamon konnte sich an überhaupt nichts erinnern, nicht einmal seinen Namen. Daher wurde er vorerst Gärax genannt. Auch als er durch Yltic Ximmerrähnisch gelernt hatte und sich verständigen konnte, kehrten nicht einmal Erinnerungsfetzen zurück. So fand er sich also mit seinem Schicksal ab und begleitete seinen neuen Herrn und dessen Freundin Dyräa auf einen Ausflug zu einer Insel im Xaga-Meer. Hier wurden beide von entflohenen Figuren gekidnappt. Anstatt Lösegeld zu überbringen, befreite Gärax die beiden.

Diese Heldentat machte den Sklavenhändler eifersüchtig, und Ondoscähn bat Yltic, ihm Gärax für eine Expedition zu überlassen. Unter der Leitung des Fängers Tirax und begleitet von 7 Schwimmern brachen sie ins Innere Ferähnes auf. Sie wurde überfallen, und Gärax schloss sich den Angreifern um Ääna und seinen Leuten an, welche entflohene Figuren waren. Damit war er aber vogelfrei, was ganz im Sinne Ondoscähns war. Sofort sandte dieser mehr als ein Dutzend Jagdkommandos aus, von denen eines tatsächlich den Entflohenen aufspüren und ihn gefangen nehmen konnte. Aber nachts konnte sich Gärax selbst befreien und zum Boot Yltics durchschlagen, der sich ebenfalls auf die Suche nach seinem Freund gemacht hatte. Damit war die Jagd auf ihn beendet.

Als er sich wieder einmal mit seiner Vergangenheit beschäftigte meinte er, dass Nomazar sein richtiger Name sei. Daher bat er, ab nun so genannt zu werden.

Bei einem weiteren Bootsausflug brachte ihm Yltic bei, wie man lange tauchte, und Jagd auf große Raubfische machte. Dabei wurde der junge Ximmerrähner von einem haiähnlichen Fisch getötet und gefressen. Nomazar brachte es kaum über sich, Dyräa und danach Gomähn, Yltics Vater, von dem Unglück zu erzählen. Beide erkannten, dass er nicht hatte helfen können, aber natürlich kam es zu einer Anklage gegen ihn. Denn als Sklave wäre es seine Pflicht gewesen, mit seinem eigenen Leben das seines Herrn zu verteidigen. Man verurteilte ihn zum Tode und steckte ihn ins Gefängnis. Nachts konnte er sich befreien, und wurde von Dyräa auf einem Boot zu einer unbewohnten Insel gebracht, wo er mit reichlich Vorräten einige Tage abwarten musste. Dann traf endlich das Raumschiff ein, welches alle drei Jahre den Tribut der Ximmerrähner an den Neffen Duuhl Larx abholte. Er wollte sich ungesehen an Bord schleichen, wurde aber entdeckt. Die Besatzung nahm ihn gefangen und brachten ihn ins Innere des Organschiffs. (Atlan 404)

Kunstkenner und Kunsträuber

Das Ziel dieses Raumschiffs war Achtol, und die Besatzung überstellte ihn umgehend an den Domer Kjon-Tharo, weil sie ihn so rasch wie möglich wieder loswerden wollte. Der Rauchmacher brachte ihm in einer Hypnoschulung Gonex bei, die Verkehrssprache im Rghul-Revier. Dann benutzte er seinen neuen Sklaven dazu, einige besonders wertvolle Kunstgegenstände zu rauben. Dazu teilte er Nomazar dazu ein, die Schätze in der Kunsthalle nachts zu bewachen, verabreichte ihm davor aber ein Schlafmittel, das in einem aus der Bilh-Frucht gewonnenen anregenden Getränk aufgelöst worden war.

Als Nomazar am nächsten Tag erwachte, meldete er den Raub sofort. Kjon-Tharo untersuchten den Tatort sorgfältig, und fand bald darauf auch einige Beweismittel: grünen Trom, den leeren Panzer eines Golbs, und vieles mehr, das auf die Eisschauerin Solta-Kurl als Täterin hindeutete. Nomazar hatte aber den (begründeten) Verdacht, dass sein Herr diese Spuren selbst gelegt hatte. Dennoch blieb ihm nichts anderes übrig, als im Auftrag des Rauchmachers den Täter zu überführen. Zunächst besuchte er die Eisschauerin, war aber gleich von ihrer Unschuld überzeugt. Das Gespräch wurde vom Greiner Sprak unterbrochen, der Nomazar in eine Kneipe führte und ihm einige Verhaltensregeln im Umgang mit Kjon-Tharo beibrachte. Dem Domer war nämlich nicht zu trauen. Er beherzigte die Tipps und verlangte von seinem Herrn die Freiheit, wenn sein Unterfangen, den Täter zu finden, erfolgreich war. Der willigte überraschenderweise ein.

Bei einer weiteren Untersuchung fand er tatsächlich 4 der geraubten 50 Kunstgegenstände in Solta-Kurls Schatzkammer. Kjon-Tharo hatte damit den Beweis, den er brauchte, um seine Artgenossin anzuklagen. Nomazar hingegen bekam die Freiheit, ein leerstehendes Haus sowie ein paar Sklaven, um es in Schwung zu halten. Einer seiner Sklaven, Shitolh, gab ihm ein paar Münzen, damit er in eine Kneipe gehen und etwas trinken konnte. Er bestellte sich Sonnenwein, welcher so höllisch brannte, dass er ihn nicht austrinken konnte. Spontan bot er ihn dem Etlev Leert an, der dankend annahm. Ohne es zu wissen hatte er dadurch einen guten Freund gewonnen.

Die Eisschauerin wurde vor Gericht gestellt und für schuldig befunden. Nomazar machte sich während der Verhandlung lautstark bemerkbar und berichtete, dass dies vermutlich ein abgekartetes Spiel war. Aber damit übertrat er ein wichtiges Gesetzt der Domer; vor Gericht durften nur Domer und deren Diener sprechen. Da er jetzt aber frei war, durfte er es nicht. Kurzerhand sprach man ihn ebenfalls schuldig und steckte ihn ins Gefängnis. Doch nur Stunden später befreiten ihn Leert und einige seiner Gefährten. Sie halfen ihm auch, bei Kjon-Tharo einzubrechen, wo sie tatsächlich die anderen 46 geraubten Gegenstände fanden.

Mit einem kleinen Lastwagen fuhr er sie zum Gericht, wo er Kjon-Tharo als Täter bezichtigte. Erneut hätte ihm niemand geglaubt, wäre unter den sichergestellten Gegenständen nicht auch einer gewesen, der dem Steinfühler Sro-Gago gehört hätte. Damit war für die Domer der Beweis erbracht. Die Eisschauerin wurde freigesprochen und stattdessen der Rauchmacher verurteilt.

Die Domer wollten Nomazar daraufhin so rasch wie möglich loswerden. Sie erklärten ihn selbst zum Kunstwerk, und ließen ihn mit der nächsten Lieferung auf der RYGERKALL zur Planetenschleuse bringen. (Atlan 409)

Unter Wölfen

Auf der RYGERKALL lernte er den blinden Passagier Caehrux aus dem Volk der Rux kennen. Als Nomazar über Fernverbindung vom Computersystem Heymfloz untersucht und als Gefahrenquelle eingestuft worden war, riet ihm Caehrux, sich unter der Ladung zu verstecken und so in Sicherheit zu gelangen.

Er kam auf dem Planeten Ptäk im Nurschug-System heraus, wo er einige angestellte überwältigen, und sich danach absetzen konnte. Eine sehr einladende Höhle erschien im als zu gefährlich zum Übernachten, und am nächsten Tag bestätigte sich sein Verdacht. Ein riesiges wolfsähnliches Tier wurde in dieser Höhle von einem unbekannten Tier gerissen; nur eine Pfote zeugte noch von seiner Existenz. Kurz darauf stand er tatsächlich einem solchen Riesenwolf, einem Dädnar, gegenüber. Der machte jedoch keine Anstalten, ihn anzugreifen, und die beiden freundeten sich an. Nomazar begleitete den Grauen zu seinem Rudel und lebte mehrere Tage unter ihnen. Die Dädnars versorgten ihn mit frischem Fleisch und zeigten ihm auch essbare Pflanzen und Früchte. Als das Rudel jedoch von drei Gleitern umstellt wurde, ergab er sich. Er wurde gefangen genommen und nach Guhrno gebracht, der Hauptwelt der Planetenschleuse.

Man führte ihn Peleff vor, einem der engsten Vertrauten Duuhl Larx'. Als ein erfolgloses Attentat auf den Valvken verübt wurde, trug dieser Nomazar auf, den Täter zu finden. Das ging schnell, denn nur die intrigante Yääl konnte es gewesen sein. Anstatt sie zu verraten, erpresste er sie aber, ihm die Flucht von Guhrno zu ermöglichen. Yääl willigte ein, führte ihn jedoch in eine tödliche Falle, aus der ihn ausgerechnet Peleff rettete. Er wurde in Ketten gelegt und auf die PELEFFS ATEM gebracht, die postwendend das Nurschug-System verließ. (Atlan 410)

Der unfreiwillige Gast

Peleff lieferte ihn jedoch nicht auf Cagendar ab, sondern brachte ihn zu seinem Geheimplaneten Caudin, wo er sich den Palast PELEFFS SCHOSS hatte errichten lassen. Hier wurde er von den anderen Bewohnern sofort mit Missgunst bedacht, da sie in ihm einen Konkurrenten um die Gunst Peleffs sahen. Wie er bald erfuhr, waren alle anderen einer Art Konditionierung unterzogen worden, die ihm noch bevorstehen sollte. Ura und Pram wollten ihn zwingen, vom Dach des Palastes in den sicheren Tod zu springen, aber er weigerte sich, worauf sie ihn freilassen mussten.

Die ebenfalls humanoide Scarta brachte ihn danach auf eine Spur. Es gab im Dominanten Morast nämlich versunkene Städte, und in einer davon sollte es ein Raumschiff geben. Gemeinsam flüchteten sie und erreichten beinahe die Ruinenstadt. Aber da schlug die Konditionierung bei Scarta durch, und sie machte Roboter durch Energieschüssen auf sie aufmerksam. Beide wurden in den Palast zurückgebracht. Aber noch bevor Nomazar ihn erreichen konnte, wurde dieser von Organschiffen angegriffen und stark beschädigt. Der Mann ohne Erinnerung kehrte daraufhin zu Fuß zurück und fand nur noch einen Todgeweihten Morn vor, der ihm berichtete, alle anderen Gäste des Palastes wären von Schergen des Neffen abtransportiert worden, um ihnen den Prozess zu machen.

Etwas später landete ein kleines Beiboot auf den Resten des Palastes. Der Insasse war Peleff, der geschockt und verwundet war. Nomazar pflegte ihn gesund, und machte sich mit ihm zu Fuß durch den Morast auf, denn es gab tatsächlich ein flugfähiges Raumschiff auf Caudin. Peleff hatte es in einem getarnten Hangar in einer der Ruinenstädte versteckt. Sie erreichten diese Ansammlung verfallener Gebäude, wurden aber von einem Unbekannten beschossen. Es handelte sich um den entflohenen ehemaligen Gast auf PELEFFS SCHOSS, Parentos, der inzwischen den Verstand verloren hatte. Sie schalteten ihn aus und bestiegen die PELEFFS RACHE, um mit ihr in einem Blitzstartmanöver Caudin unbeschädigt zu verlassen. (Atlan 418)

Die Belohnung

Der weitere Flug entwickelte sich nicht nach Plan. Peleff wollte nämlich ins Marantroner-Revier, um dort den Neffen Chirmor Flog zu einem Krieg gegen Duuhl Larx aufzuwiegeln. Das wollte Nomazar verhindern, und gemeinsam mit der Galionsfigur Subtuhl gelang es, den Valvken zu überwältigen und gefangen zu nehmen. Sie lieferten ihn auf Guhrno ab, wo zu Nomazars Ehren ein großes Fest veranstaltet wurde. Der Berserker trank mit Onnytschan die ganze Nacht hindurch und wurde am nächsten Tag mit der KARSEI nach Cagendar befördert.

Die Hauptwelt des Rghul-Reviers erwies sich als sterbende Welt, denn der Neffe hatte es sich schon vor langem in den Kopf gesetzt, diesen Planeten in den prächtigsten zu verwandeln, den es jemals gegeben hatte. Ein Großteil der Landmasse war bereits mit Kunstgegenständen und Juwelen überzogen, die in einer durchsichtigen Versiegelungsmasse eingeschlossen waren. Nachdem ihn der Truge Frant-Erf zunächst die Stadt Vemed ausführlich gezeigt hatte, brachte er ihn in ein trugisches Haus, wo er die Kodierung der Wärme empfangen sollte. Aber anstatt in Trance alle Geheimnisse auszuplaudern, fiel Nomazar in Ohnmacht. Tags darauf wurde er unsanft aus dem Schlaf gerissen und ins Gewölbe des Rates gebracht, wo man ihm eine Droge verabreichte. Durch sie konnte er sich wieder an seine Herkunft erinnern; alles tauchte wieder in seinem Erinnerungsvermögen auf. Er wusste, dass er Razamon hieß und an der Seite Atlans gegen den Dunklen Oheim kämpfte (was er gegenüber Frant-Erf natürlich verschwieg). Was aber verborgen blieb war sein Aufenthalt zwischen dem unfreiwilligen Verlassen Pthors und dem Auftauchen auf Ximmerrähne, sowie die Zeit vor seiner Verbannung auf die Erde. (Atlan 419)

Im Dienste des Neffen

Begegnung mit Duuhl Larx

Duuhl Larx war sofort fasziniert davon, einen Pthorer in seinem Reich zu haben und befahl, ihn nach Harrytho zu bringen. Auf dem Weg dorthin stürzte ihr Gleiter ab, und Razamon fand Zuflucht bei der Widerstandsorganisation der Sanitäter unter Wol-Tyr. Deren Versteck am Thagon wurde aber schon nach wenigen Tagen ausgehoben und Razamon nach Harrytho gebracht. Schon bei der ersten Unterredung mit dem Neffen erfuhr er, dass er zum Transfusionsgebundenen gemacht werden sollte. Er zweifelte daran, dass er diese Prozedur überleben würde, da er nicht aus der Schwarzen Galaxis stammte, aber das war dem Neffen egal.

Bevor er diese Auszeichnung erfahren sollte beauftragte ihn der an Verfolgungswahn leidende Duuhl Larx, ein paar Verschwörungen aufdecken. Bei seiner Suche bot sich ihm Stobb aus dem Volk der Stobben an, der ihn jedoch in eine beinahe tödliche Falle lockte. Danach brachte ihn der Kune Falart zum Kammdeuter Syngrat und vertraute ihm danach ein paar geheime Informationen an. So erfuhr er über eine Verschwörung, und bekam auch die notwendigen Beweise dafür. Der Neffe war erfreut über seine Erfolge, und wollte die Transfusion seines Blutes mit dem Razamons gleich durchführen lassen. Durch eine Blutprobe, die Syngrat entnommen hatte, konnte er den Neffen jedoch davon abhalten. (Atlan 420)

Varkun

Anstelle der Transfusionsbindung machte ihn Larx aber zu seinem Ebenbild; er stattete ihn mit einigen Projektoren aus, mit denen Razamon wie der Neffe aussah: wie eine drei Meter durchmessende grell strahlende Energieblase. In dieser Aufmachung sollte er Peleff persönlich töten. Durch einen Trick gelang es ihm, dessen Tod vorzutäuschen aber den Valvken am Leben zu lassen. Sein Widersacher versorgte ihn anschließend mit belastendem Material über viele Höflinge, mit dem Nomazar beim Neffen weiter punkten konnte.

Da Nomazar zu seinem eigenen Schutz davor offiziell für tot erklärt worden war, brauchte er für seine weiteren Aufgaben eine Maske. Er legte daraufhin eine Ganzkörpermaske an, die ihn wie ein Ritter erscheinen ließ. In dieser verbreitete er bald Furcht und Schrecken auf Harrytho, wo er zahlreiche Verschwörungen aufdeckte, die allesamt mit dem Tod in einer Todesröhre geahndet wurden.

Aber die Blutgier Duuhl Larx' war damit noch lange nicht gestillt, er verlangte nach mehr Opfern. Es widerstrebte Razamons Ethik, Beweise zu fälschen, um die verlangten Täter zu bringen. Aber da ihm davor unbemerkt eine Droge in seine Nahrung gemischt worden war, kamen bei ihm immer häufigere und immer heftigere Stimmungsschwankungen auf. Einmal völlig heiter und unbeschwert, danach skrupellos und kalt. In diesem Zustand ließ er sich schließlich doch dazu hinreißen, Beweise zu fälschen und Unschuldige in die Todesröhren zu schicken.

Bei einer seiner Untersuchungen entdeckte er einen verborgenen Raum im Palast, in dem er einen ausrangierten Gersa-Predogg fand, der sich Allthargo nannte. Von ihm erfuhr er etwas über Pthor, und diese Information veranlasste ihn, den Neffen weiter zu drängen, ihn nach Pthor zu schicken. Als er in den privaten Räumen Larx' eindrang, entdeckte er einen weiteren Gersa-Predogg. Doch als er Zwalltorg aktivierte, verlor er beinahe den Verstand und wurde vom Neffen selbst gerettet. Doch aufgrund der Tatsachen, die dieser vom unheimlichen Roboter erfuhr, ließ er sich doch noch umstimmen. Und wurde prompt ins Marantroner-Revier gesandt. (Atlan 430)

Spion für Duuhl Larx

Larx war eifersüchtig darauf, dass Pthor im Revier Chirmor Flogs gestrandet war, und dieser die alte Ordnung auf dem Weltenfragment wiederherstellen konnte. Um das zu sabotieren, schickte er Razamon mit der WARQUIENT nach Säggallo. An Bord wurden seine Anfälle zwischen unkontrollierten Heiterkeitsausbrüchen und bösen Gedanken immer häufiger. Tuom, der sich um ihn kümmerte, brachte ihn deshalb zum Kammdeuter Aclur, der ihm ein Gegenmittel verabreichte, das schon nach wenigen Tagen die Wirkung der Droge aufhob.

Auf dem Weg zur Planetenschleuse fand der Lotse Dlallau einen Körper im All treiben. Razamon ließ ihn bergen und stellte mit Verwunderung fest, dass sich in einem Schutzanzug Peleff befand; man hatte ihn aus der PHUNORT geworfen als man erkannte, wer sich hier bisher unerkannt aufgehalten hatte. Peleff half Razamon, die Planetenschleuse ohne genaue Kontrolle zu passieren, verhielt sich aber ansonsten abwartend. Bis ihm der Berserker nach dem Eintritt ins Marantroner-Revier in eine Falle ging und in einem Fesselfeld gefangen wurde. Durch eine versteckte Giftbombe konnte sich Peleff die Befehlsgewalt über die WARQUIENT sichern, und einen Funkspruch an die Scuddamoren absetzen. Kurz nachdem Razamon von Tuom befreit wurde, wirkte aber ein Gift im Körper des Valvken, das ihn tötete. Die WARQUIENT wurde von einem Geschwader umstellt und nach Säggallo eskortiert. (Atlan 430)

Kampf um die Topeya-Wiege

Die WARQUIENT wurde die nächsten paar Wochen auf dem Raumhafen von Säggallo festgehalten, ohne dass sich jemand besonders um sie gekümmert hätte. Während dieser Zeit versprach sich die Besatzung einen Vorteil davon, Razamon gefangen zu nehmen und in einer großen Halle einzusperren. Im Notfall wollte man die Schuld auf ihn abwälzen. Der Berserker erhielt eines Tages unerwarteten Besuch, als ein Scuddamore mit Gewalt in genau jene Halle eindrang, die ihm als Gefängnis diente. Unter dem Schattenschild verbarg sich aber niemand geringerer als sein Freund Kennon, der sich zu dieser Zeit Axton-Kennon nannte. Beim Versuch, gemeinsam mit ihm die WARQUIENT zu verlassen, griffen die Scuddamoren das Organschiff an und nahmen die beiden gefangen.

Man brachte sie in ein Gefängnis, in der sich zahlreiche andere Lebewesen befanden, die sich als Lebensverlängerer bezeichneten. Sie sollten dem todkranken Neffen Chirmor Flog helfen, und offenbar hielt man Kennon und Razamon für ihresgleichen. Den beiden gelang die Flucht und sie erbeuteten einen Gleiter, mit dem sie in einiger Entfernung vom Raumhafen beobachteten, dass dort Kämpfe unter den Ordnungskräften ausgebrochen waren. (Atlan 436)

Wie aus dem Nichts entstand eine Energiesphäre in der Nähe ihres Aufenthaltsortes, und ein gnomenhaftes Lebewesen wurde daraus ausgespien. Es nannte sich Kerttel und behauptete, noch vor kurzem bei Atlan gewesen zu sein. Natürlich wollten die beiden sofort zu ihrem Freund, und der Gnom sah durchaus eine Möglichkeit dazu. Er bewegte seine neuen Gefährten, ihn zum Kontinent Dumork zu bringen, wo es einen geheimen Stützpunkt gab. Hier präsentierte der Zwerg ein Samenkorn der Topeya-Wiege, und gab sich damit als engsten Vertrauten des Neffen zu erkennen, der über die Truppen gebieten konnte. Kerttel ließ sie in Begleitung von Kennon und Razamon durch einen geheimen Verbindungstunnel bis unter die Topeya-Wiege bringen, wo sich letztere absetzen und zu Atlan vordringen konnten.

Bei Atlan befand sich Artin, der den Angriff auf die Topeya-Wiege angezettelt und damit einen Widersacher gestürzt hatte. Er erfuhr, dass Chirmor Flog schon auf dem Weg nach Pthor war, wo ihn die Magier retten sollten. Daher ließ er die ZARKIET startklar machen und dorthin aufbrechen. Atlan überzeugte ihn, dass er und seine beiden Freunde mitkommen sollten. Auf der Reise nach Pthor konnten sie Artin einen Programmschlüssel entwenden, mit dem der Gersa-Predogg Achtpforg kontrolliert werden konnte, wodurch sie das Kommando übernahmen. (Atlan 437)

Der Todesbote

Aber Pthor war nicht mehr an der gewohnten Stelle, sondern inzwischen ins Rghul-Revier aufgebrochen, weshalb auch sie dorthin starteten. Unterwegs gab es mehrere Sabotageversuche der Besatzung, und schließlich wurde von der Galionsfigur ein im Raum treibender künstlicher Körper entdeckt. Man schleuste ihn ein und öffnete ihn in der Zentrale. Er enthielt sechs Stangenwesen, die auch als Todesbote des Koordinators der Ewigkeit bezeichnet wurden. Sie richteten einigen Schaden an den Geräten an und verwundeten den Lotsen Artylleinor tödlich. Schließlich mussten die drei Freunde kapitulieren, und die Besatzung wechselte auf ein Raumschiff des Koordinators über.

Da nur Artylleinor in der Lage war, ein Überlichtmanöver einzuleiten, aber im Sterben lag, mussten sie zu einem verzweifelten Plan greifen. Razamon und Kennon operierten Atlan den Zellaktivator aus der Brust, der seit seinem ersten Betreten Pthors immer wieder in dessen Brustkorb eindrang. Damit konnte der Lotse soweit stabilisiert werden, dass eine Weiterreise ins Rghul-Revier gelang und ein Planet angesteuert werden konnte, der eine Sauerstoffatmosphäre besaß. Aber hier auf Garritz lebten bereits schiffbrüchige Trugen, welche sie aus der ZIEMEN vertrieben und kurz darauf mit ihr starteten. Die drei Freunde mussten auf der verschneiten Welt mehrere Tage ausharren, ehe sie von der HARSCHIER aufgelesen wurden. (Atlan 438)

In der Hand des Neffen

Kommandant Kenzon glaubte die Geschichte Razamons nicht, dass die drei im Auftrag von Duuhl Larx unterwegs waren, und ließ sie in eine Zelle einsperren. Kurz darauf wurde auch noch der Truge Cultran zu ihnen gebracht, der ein Gerät bei sich hatte, mit dem die Zelle geöffnet werden konnte. Sie überwältigten die Wachen und drangen in einen Bereich der HARSCHIER vor, wo Rettungskapseln angebracht waren. Kurz darauf wurden die Innenteile des Organschiffs hermetisch abgeriegelt, da es in eine Raumschlacht geraten war und Treffer abbekommen hatte. Die Raumkapsel wurde zur Rettung der vier Gefährten, aber es dauerte einigen Stunden, bis sie sie aus der beschädigten Verankerung lösen und sich darin absprengen konnten.

Sie sahen vor sich das Weltenfragment Pthor und wollten darauf landen. Aber sie wurden mit einem Traktorstrahl eingefangen und in die MARSAPIEN eingeschleust. Dies war das Flaggschiff von Duuhl Larx, und sie wurden ihm gegenübergestellt. Der Neffe glaubte ihre Geschichte, dass sie dafür gesorgt hätten, dass Pthor ins Rghul-Revier gebracht worden ist. Aber der Gersa-Predogg Zwalltorg säte Zweifel, weshalb der Odinssohn Sigurd hierher gebracht wurde. Dieser identifizierte Razamon, und danach seine beiden Gefährten. Er benannte sie als die allein Schuldigen an den Änderungen auf Pthor. Daraufhin ließ Duuhl Larx Atlan zurück nach Pthor bringen, um mit den Magiern in Kontakt zu treten. Kennon und Razamon mussten bei ihm bleiben und sollten hingerichtet werden, falls der König von Atlantis keinen Erfolg hatte. (Atlan 439)

Nicht nur dass Atlan die Erwartungen nicht erfüllen konnte, es kam auch zu einem seltsamen Effekt. Ohne erkennbaren Grund verhielten sich plötzlich tausende Pthorer und auch Trugen unberechenbar. Larx vermutete, dass Atlan die Magier dazu verleitet hatte, und ließ Atlan nach seiner Rückkehr sofort gefangen nehmen. Gemeinsam mit Razamon und Kennon wurde er in eine Schleuse der MARSAPIEN gesteckt und sollte hingerichtet werden. Quasi in letzter Sekunde berichtete ein Bote, dass sich Pthor soeben in Bewegung gesetzt hatte und aus dem Rghul-Revier hinaus steuerte. Die Todeskandidaten hatten damit einen Aufschub erhalten. (Atlan 442)

Dorkh

Die Freude währte nur kurz, denn sie wurden nach Cagendar gebracht und dort in eine Gefängniszelle gesteckt. (Atlan 443) Dann wurden sie mit Gas betäubt, in primitive Kleidung gesteckt und auf dem im Terfen-Revier gestrandeten Weltenfragment Dorkh abgesetzt, wo sie erst allmählich zu sich kamen. Lange Zeit wussten sie nichts davon, sich auf einem anderen Dimensionsfahrstuhl zu befinden. Sie fanden nur eine Botschaft bei sich die folgendes besagte: "Pthor habe ich verloren... ihr könnt euch rehabilitieren, wenn ihr Dorkh für mich gewinnt..." (Atlan 444)

In den Höhlen von Dorkh

Gleich nach ihrem Erwachen in dichtem Nebelgebiet mussten sie vor angreifenden Rieseneulen flüchten. Sie erreichten einen Wasserfall, hinter dem sich ein ausgedehntes Höhlensystem erstreckte. Sie stießen auf eine große Halle, in der die blinden und tauben, gnomenhaften Garsen unermüdlich Skulpturen aus dem Gestein klopften. Als sie die drei Eindringlinge entdeckten, nahmen sie an ihnen Maß und begannen, eine Freske von ihnen zu erzeugen. Schließlich verließen sie die Gnomen, wurden daraufhin aber von ihnen und den Rieseneulen verfolgt, bis sie offenbar einen anderen Abschnitt der Höhle erreichten. (Atlan 444)

Hier wurden sie alsbald von den feliden Mavinen gefangen genommen und deren Zeitkönigin Elcoy vorgeführt. Sie glaubte ihnen zwar nicht, dass sie von den Sternen kamen und nicht wussten, wo sie sich befanden. Trotzdem schenkte sie ihnen ihre Freiheit, da sie selbst in wenigen Tagen von einer anderen Zeitkönigin, nämlich Daknar, abgelöst werden würde. Sie hatte keine Lust, an der Oberfläche zu meditieren, bis die Regierungszeit erneut an sie fiel, sondern wollte das legendäre Mavinen-Reich finden, welches am Fuße der Sirva-Gipfel zu finden sein sollte. Dazu brauchte sie Atlan, Kennon und Razamon. (Atlan 444)

Zur vereinbarten Zeit flüchteten die drei aus dem Höhlensystem der Mavinen und kämpften sich durch einen mörderischen Urwald, verfolgt von den nicht eingeweihten Mavinenkriegerinnen. Völlig erschöpft konnten sie eine Ruinenstadt erreichen, der als Treffpunkt vereinbart war, und stießen dort tatsächlich mit Elcoy und ihrer Leibwächterin Alzei zusammen. (Atlan 444)

Abenteuer im Blutdschungel

Nachdem sie den nächtlichen Angriff einer Riesenschlange abgewehrt hatten, kämpften sie sich durch den Blutdschungel genannten Urwald. Diese Bezeichnung war nicht der einzige Bezug zu Pthor; auch das Dorkha, die Sprache auf Dorkh, ähnelte stark dem Pthora. Nach zwei Tagen erreichten sie Tarthor, die veränderliche Stadt, die sie durchqueren mussten auf ihrem Weg Richtung Westen. Das spitzkegelige Gebilde erinnerte von seiner Substanz her dem Baumaterial der Organschiffe, und schien tatsächlich ein gewisses Maß an (vegetativem) Leben zu besitzen, denn ihr Äußeres veränderte sich laufend. Das schrecklichste an Tarthor waren aber die Snorv-Geister genannten vampirhaften Lebewesen, die an den Wänden auf und ab turnten. Sie wurden von ihnen angegriffen, und erreichten mit Müh und Not einen die Stadt durchquerenden Fluss, auf dem sich ein Floß befand. Mit diesem konnten sie die veränderliche Stadt verlassen. (Atlan 445)

Das Floß strandete nach mehreren Stunden in einer großen Verlandungszone, und erneut mussten sich die fünf Gefährten durch den Blutdschungel kämpfen. Unerwartet wurden sie von den zentaurenhaften Fosken angegriffen, die mit ihren Blasrohren Alzei töteten. Razamon gelang es, einen von ihnen zu überwältigen, woraufhin die anderen die Flucht ergriffen. Der Foske nannte sich Berringer und versprach schließlich, sie auf ihrem Weg nach Westen zu begleiten. (Atlan 445)

Die Sonnenvitrine

Dabei kamen sie auch an Sort-Quahr-Vihn vorbei, dem Sonnenheiligtum, das von Zyklopen bewacht wurde. Atlan wollte nachsehen, was daran so wertvoll sein sollte, und drang gemeinsam mit Razamon in die Tempelanlage ein, während Kennon bei der erkrankten Elcoy zurückblieb. Nach geraumer Suche entdeckten sie den Sonnenheiligtum genannten Tempel in der Mitte der Anlage. In dessen Keller wurde die Sonnenvitrine aufbewahrt, in der sich der Schatz der Verbundenheit befand. Mit Erstaunen stellten sie fest, dass es sich dabei um ein Parraxynt-Bruchstück handelte, sowie einen Quork, der absolut keine Verzierungen aufwies. Vermutlich spielten beide Gegenstände eine Schlüsselrolle bei der Zusammensetzung des Parraxynts bzw. der Yuugh-Katze, was den Namen Schatz der Verbundenheit erklärte. (Atlan 445)

Als Atlan in die Vitrine griff, erlosch sie und die anwesenden Priester, die sich bislang in Zeitlupe bewegt hatten, wurden plötzlich überdurchschnittlich schnell. Er und Razamon mussten sich ihnen ergeben, wurden gefesselt und den Zyklopen übergeben, die sie in ihre Siedlung außerhalb der Tempelanlage brachten. Sie wollten beraten, wie die beiden Gefangenen getötet werden sollen. Razamon und Atlan konnten sich von ihren Fesseln befreien und den Holzkäfig soweit beschädigen, dass sie fliehen konnten. Sie kamen gerade noch rechtzeitig zurück um mitzuerleben, wie Elcoy an ihrer Krankheit starb. (Atlan 445)

Auch Berringer stieß wieder zu ihnen und teilte mit, dass sie sich dem Fosken-Thing stellen mussten. Bei dieser Versammlung stellte das inoffizielle Oberhaupt der Fosken, der Zyklop Kryptan, fest, dass mit Kennons Körper und Geist etwas nicht stimmte. Er musste zu weiteren Untersuchungen bei den Fosken bleiben. Atlan und Razamon wurden hingegen als unbedenklich erachtet und konnten tun und lassen, was sie wollten. Natürlich ergriffen die drei Gefährten in der Nacht die Flucht, indem sie sich über Lianen und Äste in den Baumkronen des Dschungels davon stahlen. Kein Foske konnte ihnen folgen oder auch nur ihre Spur aufnehmen. (Atlan 445)

Unter Nomadenkriegern

Nach einiger Zeit konnten sie den Rand des Blutdschungels erreichen und überquerten einen Pass, der sie über das Sirva-Gipfeln genannte Hochgebirge führte. Sie litten an Nahrungsmangel, Kälte und Erschöpfung, und besonders schlimm hatte es Kennon erwischt. Offenbar kränkelte er, denn durch normale Erschöpfung ließ sich sein Zustand nicht erklären. Als sie auf der anderen Seite des Gebirges, bereits unterhalb der Schneegrenze, übernachteten, wurden sie niedergeschlagen, gefesselt und auf Reittieren abtransportiert. (Atlan 446)

Nach einigen Stunden erreichten sie die Felsenstadt Kernix, wo sie sich zuerst etwas ausruhen und stärken durften. Danach mussten sie sich dem Kampf stellen. Das sah so aus, dass sie an einem Bein mit einem langen Lederriemen an einen Pflock gebunden waren, und von den Zukahartos genannten Nomadenkriegern auf ihren Tarpanen mit Lanze, Speer, Pfeil und Bogen oder Schwert angegriffen wurden. Es gelang den drei Gefährten, einige der Angreifer aus den Satteln zu werfen. Aber die Übermacht war zu groß, und als sie bereits dem Tod ins Auge blickten, wendete sich ihr Blatt nochmals. Grutar-Nal-Kart kam soeben von den Yastor-Wettkämpfen zurück, die er gewonnen hatte. Lyssod-Fähr-Quel, ein Mitglied seiner Leibgarde, der Unzerreißbaren Kette, wollte die drei Gefangenen der Reihe nach eigenhändig töten. Er scheiterte schon am ersten, dem völlig entkräfteten Kennon, der einen auf ihn geschleuderten Speer in der Luft auffing und auf den Werfer zurückschleuderte. (Atlan 446)

Da damit dem Yastor ein großer Gefallen getan worden war (Lyssod war sein schlimmster Widersacher), wurden sie in die Unzerreißbare Kette aufgenommen. Nach einem Saufgelage brachen die Zukahartos mit dreißig Tausendschaften auf, um andere Städte und Siedlungen zu überfallen und zu plündern. Nach zwei Nächten wagten die drei Gefährten schließlich die Flucht, auf der sie das Orakel der Zukahartos, den Extortirnser mit sich nahmen. Der offenbar mit einer gestörten Persönlichkeit ausgestattete traurige Torso eines Roboters machte ihnen fortan das Leben schwer, indem er fortlaufend jammerte und größte Angst vor den nur kleinsten Berührungen oder Verunreinigungen zeigte. (Atlan 446)

Am Ufer des Dscharkin halfen ihnen die friedliebenden Dee-Amie-Doffs, auf die andere Seite des Stroms überzuwechseln und legten für ihre Verfolger eine falsche Fährte. Aber der Yastor ließ sich nicht lange täuschen, ließ einen Teil seines Heeres ebenfalls übersetzen und verfolgte sie weiter. (Atlan 446) Die Verfolgten erreichten einen Wald, in dem sie von ausgestoßenen Saddiers gefangen genommen wurden. Man wollte sie bei lebendigem Leib kochen und anschließend verspeisen. Die offenbar mit nicht viel Intelligenz ausgestatteten Wesen entschieden sich für den Extortirnser als Vorspeise, aber das heiße Wasser tat dem Roboter gut, und er quietschte und planschte vergnügt im Kochtopf herum. Durch einen Bluff erweckte Atlan den Eindruck, dass das kochende Wasser auch ihm nichts antun konnte; die Saddiers ergriffen schockiert die Flucht. (Atlan 447)

Nachdem sie den Wald verlassen hatten, kamen sie an eine weitere Siedlung der Saddiers, und dessen Bewohner waren wesentlich intelligenter und auch nicht an Kannibalismus interessiert. Allerdings verlangten sie Wegzoll, denn der weitere Weg führte zur einzige Brücke, die hier über den Cañon von Fryg führte. Mit dem Kodewort, dass sie den dreien dafür gegeben hätten, konnte man die Brückenwächter außer Gefecht setzen: drei scheußliche Kreaturen aus dem Volk der Kagaliten, die man Brüder Unscold nannte. Da der Extortirnser beteuerte, das Kodewort ebenfalls zu kennen, verweigerten sie die Bezahlung und reisten weiter. (Atlan 447)

Auf der Brücke stellte sich heraus, dass der verrückte Roboter wieder einmal gelogen hatte. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als zu kämpfen. Mit List konnten sie einen Kagaliten nach dem anderen zu unbedachten Bewegungen bringen, die sie in die Schlucht stürzen ließen. Sie überquerten die Brücke in dem Moment, als die Verfolger sie eingeholt hatten, und zerstörten sie hinter sich. Aber die Zukahartos errichteten eine neue Brücke und schlossen danach immer mehr zu ihnen auf. (Atlan 447)

Nachdem sie am Sprechpilz ein paar orakelhafte Auskünfte erhalten hatten, begegneten sie einem Wandersöldner, der sich Tirkis nannte und in ihre Dienste trat. Er musste über psionische oder magische Fähigkeiten verfügt haben, denn es gelang ihm ohne Hilfsmittel, in der Trockensavanne eine so dichte Nebelwand zu erzeugen, dass man keinen Meter mehr weit blicken konnte. Das hielt ihrer Verfolger zunächst auf. Als Kennon immer schwächer wurde, musste schließlich eine Trage errichtet werden, um ihn zu befördern. Als sie endlich Tirn erreichten, sahen sie eine Ruinenstadt vor sich. Wie sie später erfuhren, war die Stadt durch eine Atombombe zerstört worden, und sie hatten nun keine Möglichkeit mehr, Tirkis zu bezahlen. Der hatte nämlich Metalle verlangt, um die von ihm mitgeführte Riesenaxt Kordran zu vollenden; sie hatten gehofft, in Tirn genug davon zu finden. Der Wandersöldner ging nur mit seinem unglaublich scharfen Messer Siartar auf Razamon los und zerschnitt dessen Schwert damit mühelos. Selbst den im Schwertkampf sehr erfahrenen Atlan konnte er bezwingen. Nur mit einer List konnten sie Tirkis abhalten, sie zu töten. Erst als er einen Teil des Extortirnsers als Bezalung erhielt, gab er sich zufrieden und zog ab. (Atlan 447)

Durch die Wüste

In Tirn gab es nur schreckliche Mutationen anstatt Bewohner. Lediglich eine an eine alte Hexe erinnernde Frau sah halbwegs normal aus. Peinchen war eine Heilerin und konnte den Grizzard-Körper Kennons binnen einer Nacht soweit heilen, dass sie aufbrechen konnten. Aber die Zukahartos hatten inzwischen ebenfalls Tirn erreicht. Anstatt sie zu töten, nahmen sie ihnen alles weg was sie besaßen, was in dieser Stadt einem Todesurteil gleich kam. (Atlan 447) Ohne irgendwelche Ausrüstung oder auch nur Nahrungs- und Wasservorräte zu besitzen, reisten sie weiter nach Südosten Richtung Turgan. Dabei mussten sie die Wüste Churrum durchqueren. Nach 2 Tagen verschwand Razamon plötzlich spurlos. Er wurde durch einen Transmittereffekt in das Innere eines Riesenkristalls geholt, der Yrminguulh genannt wurde. Dort raubte ihm ein Magier seine Seele und sperrte sie im Kristall ein. Seinen Körper bahrte er in einer Kühlkammer auf, wo sich schon hunderte ander Lebewesen befanden. Atlan und Kennon konnten ihn jedoch aufspüren, befreien und den Magier zwingen, sie aus dem unterirdischen Verlies zu führen. (Atlan 448)

Auf der Weiterreise gerieten sie zweimal in einen Sandsturm und suchten in Felsnischen Zuflucht. Diese stellten sich aber als Höhlungen im Panzer einer Riesenschildkröte heraus, auf der sie ihren Weg durch die Wüste fortsetzten. Nach einigen Abenteuren erblickten sie am Horizont eine Burg und beschlossen, sie zu erreichen. Sie verließen Mathilda, wie sie ihr Reittier getauft hatten, und kamen zuerst am Rande der Wüste zu einer Anlage, die aus sieben Brunnen bestand. Als Razamon in einen davon blickte glaubte er, ihm würde die Seele geraubt. Als sie eine der zwischen den Brunnen liegenden Steinplatten hoben, entstieg daraus ein Untoter, der den vor Schreck erstarrten Razamon beinahe erwürgte. Atlan gelang es, diesen Untoten endgültig ins Reich der Toten zu schicken. (Atlan 448)

Der Marmorberg

Als sie den etwa 1200 m hohen steilen Berg erreichten, auf dem sich die Burg befand, bemerkten sie erleichtert eine Treppe, die ihn hochführte. Leider war sie für deutlich größere Wesen gebaut worden; die Stufen waren etwa 50 cm hoch, und in ihrem sehr erschöpften Zustand nur schwer zu bewältigen. Viele Stunden quälten sie sich hinauf, stellenweise musste Razamon Kennon tragen, bis sie endlich die Burg erreichten. Dort sanken Razamon und Kennon entkräftet in tiefen Schlaf, und nur Atlan versuchte die ganze Nacht hindurch, die Bewohner der Burg auf sich aufmerksam zu machen. Erst am nächsten Morgen gelang das, sie wurden ins Innere geleitet und sofort mit Wasser versorgt. (Atlan 448)

Das Bauwerk hieß Burg Odiara und dessen Burgverwalter nannte sich Kuashmo. Er behandelte die drei Ankömmlinge sehr unterwürfig, versorgte sie mit Speis und Trank und kleidete sie neu ein. Als sie die Burg erforschten stellten sie rasch fest, dass deren Bewohne in zahlreiche Gilden gegliedert waren, die oft gegeneinander arbeiteten. Nach diversen Abenteurn mit den Vogelspähern, Reliquiensammlern und Erzklopfern konnten sie den Hauptturm der Burg erklimmen. Von hier aus entdeckten sie eine Überwachungsanlage, die Augenfeld genannt wurde. Kuashmo ließ sie durch eine Flugschale dann auch dorthin fliegen und es inspizieren. Es konnte durch starke Verschmutzung seine Aufgabe nicht mehr erfüllen, und Atlan erkannte schließlich den Grund dafür und entwickelte Gegenmaßnahmen. Da sie Kuashmo aber nicht gehen lassen wollte, bevor er vom Erfolg überzeugt war, schlichen sie sich heimlich fort. (Atlan 449)

Dhosh, der bei den Gärtnern lebte, erklärte sich bereit, sie durch das Höhlensystem des Marmorbergs hinauszuführen. Nach stundenlangem Marsch wurden sie von den Grabsuchern entdeckt und gejagt. Sie konnten nur dadurch entkommen, indem sie das Grabsiegel zur Grabkammer des Goldkönigs Visurtha öffneten. Als Razamon dessen Sarkophag öffnete und den darin enthaltenen Körper berührte, erwachte dieser zum Leben, ein leuchtendes Wabern breitete sich aus, und Razamon blieb vom Schreck erstarrt. Unfähig sich weiter zu bewegen, mussten ihn Atlan und Kennon fortan schleifen oder tragen. Er bemerkte nicht einmal, dass sie von den Fängern gefangen genommen wurden, sich befreien konnten und dann von riesigen Giftechsen, den Tichys, angegriffen wurden. Erst als ein Tichy eine psionische Welle auf die vier Wanderer schleuderte, bewegte sich Razamon wieder. Er schleuderte eine viel stärkere psionische Welle auf die Tiere zurück, und zwang sie damit, sich selbst mit ihren Giftstacheln zu töten. Dhosh war überzeugt, dass das der Geist Visurthas war, der in Razamon gehaust hatte und durch den Angriff aktiviert worden war. (Atlan 449)

Auf den letzten Kilometern zur Quellhöhle des Süßen und des Bitteren Flusses verloren sie Dhosh. In der Quellhöhle herrschte nur sehr wenig Licht. Während am Ufer des Süßen Flusses alles friedlich war, befanden sich nur aggressive Tiere am Ufer des Bitteren Flusses. Diese gerieten nach und nach so in Rage, dass sie beide Flüsse durchquerten und die drei Gefährten angriffen. Indem sie den lichtscheuen Tieren mit den Scheinwerfern in die Augen blendeten, konnten sie mit dem Leben davon kommen. Doch auch als sie das Freie erreicht hatten, standen sie vor Herausforderungen. Die beiden Flüsse stürzten nämlich in hohen Wasserfällen in die Tiefe. Über eine Schotterhalte mussten sie vorsichtig den Abstieg am Marmorberg wagen, bis sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. (Atlan 452)

Als sie ihr Nachtlager errichteten, trafen sie auf den gnomenhaften Martok, der sich beim Sturz von seinem Horaw den Arm gebrochen hatte. Nach anfänglichem Misstrauen ließ er sich helfen, und als ihn seine Gefährten wiedergefunden hatten, durften sie sich ihrer kleinen Karawane Richtung Turgan anschließen. Aber schon in der ersten Nacht wurden sie von Topalm, dem Anführer der Karawane, fortgeschickt, da sie offenbar von Robotern aus der Burg Odiara gesucht wurden. Am nächsten Tag folgten sie den Spuren der Gorjashen und erreichten den Titanenpfad, der an dieser Stelle als Solper-Brücke ein ganzes Tal überspannte. In den Schluchten, die durch die Freiräume zwischen den sechs und dreißig Metern breiten Basaltblöcken gebildet wurden, griffen die Mirrn an. Diese hundegroßen Insektenabkömmlinge nahmen sie gefangen und brachten sie in ihren unterirdischen Bau, wo sie in einer Art Vorratskammer gemästet werden sollten, bis sie genug Fleisch angesetzt hatten. Dann würde sich die Mirrnkönigin über sie her machen. Auch die Gorjashen befanden sich in dieser Kammer. Durch einen listigen Plan gelang ihnen die Flucht, und dabei stürzten Razamon, Atlan und Kennon von der Brücke. (Atlan 452)

Im Hordenpferch

Sie landeten direkt im Bitteren Fluss, der sie mit sich fortriss. Das Ufer war über dutzende Kilometer so steil, dass sie den Fluss nicht verlassen konnten. Erst an einer Sandbank gelang ihnen das. Wohl wissend, dass das Bittere Wasser des Flusses für sie schädlich sein würde, hatten sie bisher nichts davon getrunken. Nachdem sie eine Nacht geruht hatten stellten Razamon und Kennon fest, dass Atlan verschwunden war. Vor Durst dem Tode näher als dem Leben, füllte Razamon seinen Wasserschlauch im Bitteren Fluss und gab zuerst seinem noch viel schwächeren Gefährten zu trinken. Dann labte auch er sich am Bitteren Wasser. (Atlan 453)

Die Wirkung setzte bereits nach nur kurzer Zeit ein. Zuerst kamen sie sehr rasch wieder zu Kräften, dann fühlten sie sich unbeschwert, übermütig und schließlich voll ungebremstem Tatendrang. Es kam zum Streit zwischen den beiden und sie trennten sich, um Atlan zu suchen. Immer stärker trübten sich ihre Wahrnehmungen ein und brachten bestialische Charakterzüge zum Vorschein. Mit dem Gefühl, von Kennon genarrt worden zu sein, kehrte Razamon um, um diesen zu töten. Er verfolgte die Spur Kennons und kam zu einem Kadaver eines Krolocs. Seinen niederen Instinkten gehorchend labte er sich daran, wurde vom Tiermenschen Foid angegriffen, besiegte diesen und suchte weiter nach Kennon. Der Knyr erreichte eine Ruinenstadt, wo er zuerst an einem Brunnen seinen Durst stillte. Dieses Wasser brachte ihn binnen weniger Minuten wieder zur Besinnung. Da griff unerwartet Kennon an, den das Bittere Wasser so kräftig gemacht hatte, dass er mit dem Berserker mithalten konnte. Durch eine List gelang es Razamon, Kennon dazu zu bringen, ebenfalls aus dem Brunnen zu trinken, und auch der Terraner wurde wieder normal. (Atlan 453)

Gemeinsam machten sie sich auf den Weg nach Nordosten, Richtung Turgan, wo sie Atlan vermuteten. (Atlan 453) Nach fünf Tagen erreichten sie schließlich den Titanenpfad wieder. (Atlan 454) Kennon wurde bewusstlos, erholte sich aber sofort wieder. Razamon hatte keine Ahnung dass sich während dieser kurzen Zeitspanne der Seelentausch zwischen Kennon und Grizzard vollzog. Ab nun befand sich wieder das Originalbewusstsein Grizzards im Grizzard-Körper, in welchem vorher Kennon gehaust hatte. Und Grizzard trachtete danach, dass der Berserker auch nichts davon erfuhr. Denn er hatte von Copasallior, der vom Schwarzschock befallen war, den Befehl bekommen Atlan zu töten. Andernfalls würden ihn die Magier wieder zurück in den Lebo Axton Projektionskörper zwingen, der an Nekrolepsie litt. (Atlan 454) Und er sah auch nach und nach eine Bedrohung durch Razamon, der den Mord an Atlan niemals zugelassen hätte. (Atlan 458)

Grizzard und Razamon erreichten schließlich eine kleine Schlucht, in der sie ihren Durst stillen konnten. Hier wurden sie von Tiermenschen angegriffen, die sich aus dem Hordenpferch davongestohlen hatten. Nachdem der Berserker die Anführerin Katzenohr bezwungen hatte, wurden sie vorübergehend in ihren Stamm aufgenommen. Man verehrte sie wie Götter, denn sie waren ihnen zivilisatorisch unendlich überlegen; die Tiermenschen kannten noch nicht einmal die Erzeugung von Feuer zur Nahrungszubereitung. Sie blieben einen Tag bei Katzenohr, Steinschwinge, Fellknie, Weißschulter, dem Dombler und den anderen, bevor sie eine günstige Gelegenheit zur Flucht nutzten. Sie hatten keine Lust, noch länger Entwicklungshelfe zu spielen. (Atlan 458)

Sie bewegten sich die Schlucht aufwärts, kamen durch nur schwer passierbares Gebiet und erreichten schließlich eine vor langem verlassene Felsenstadt, der Razamon den Namen Cibola gab. Als er eine Höhle untersuchte, in der sich eine Botschaft von Lauder Vierkämpfer befand, konnte Grizzard der Versuchung nicht widerstehen ihn zu beseitigen. Er begab sich unbemerkt über den Eingang der Höhle und löste einen Felssturz aus, der den Höhleneingang völlig verdeckte. Zu seinem Unglück wurde er gleich danach von Katzenohr und ihrer Rotte entdeckt, die die Felsen in stundenlanger Arbeit wieder fortschafften. Razamon war unverletzt und hegte keinen Verdacht gegen seinen Gefährten. (Atlan 458)

Der Sklavenmarkt

Nachdem sie sich etwas später von ihren neuen Freunden getrennt hatten, kamen sie an den Rand der Todesrinne. Natürlich konnten sie den Bruen, die als Brückenwächter fungierten, die geforderte Summer von 6 Khams nicht bezahlen um den Rinnensteig passieren zu dürfen. Darum schlichen sie sich nachts auf diese gigantische Steinbrücke und versuchten sie im Dunkeln zu überqueren. Als sie etwa in der Hälfte angekommen waren, ereignete sich ein heftiges Erdbeben. Die Karawane vor ihnen, der sie sich unbemerkt genähert hatten, geriet ebenfalls in Schwierigkeiten. Einige Chreeans, eselgroße Reitechsen, drehten durch, und Grizzard konnte eine von ihnen einfangen. Er schwang sich auf den Rücken der Echse und ritt ohne sich umzusehen über den Rest der Brücke bis nach Turgan. Razamon hingegen rettete mehrere Mitglieder der Karawane sowie den Brückenwächter Gurd, der sich ihm aus Dankbarkeit anschloss. Karawanenführer Biderruk stellte ihm sogar ein Chreean zur Verfügung, damit er rasch nach Turgan reiten konnte. (Atlan 459)

Dort angekommen war es einfach, an den Stadtwachen vorbeizukommen. Sie suchten zunächst den Händler Harkker auf, wo sie das Chreean zurückgaben. Bei der Erkundung der Stadt wurden sie aber von anderen Stadtwachen über die Stadtmauer gestoßen und daran gehindert, Turgan erneut zu betreten. Hier trennte er sich wieder von Gurd und versuchte sein Glück in der Nacht, wo weniger Wachen postiert waren. Ein zerlumpter Turganer bot ihm an, gemeinsam durch die Abwasserkanäle in die Stadt zu schleichen, wenn er ihm, Lakow, dabei half, einen Schatz zu bergen, der von einem Monster bewacht wurde. Tatsächlich griff sie nach längerer Wanderung ein krakenartiges Biest an, das wohl schon dutzende Lebewesen verspeist hatte. Mit einer Axt, die Razamon in der Nähe von Cibola gefunden hatte, konnte die Bestie getötet werden, und Lakow nahm an sich, was er nur tragen konnte. (Atlan 459)

Schließlich trennten sich ihre Wege, und Razamon erreichte einen Ausgang aus der Kanalisation. Er stieg in einem riesigen Lager mit unermesslichen Schätzen aus dem Kanal empor und erforschte die angrenzenden unterirdisch gelegenen Räume. Vorbei an tausenden von Särgen gelangte er in eine Halle, in der zahlreiche Götzen angebetet wurden. Als eine Prozession kam, um Man'Dhu zu huldigen, entdeckten sie den ungebetenen Besucher und überwältigten ihn. Der Priester Man'Dhu'Ro brachte ihn kurzerhand auf den Sklavenmarkt, wo er ihn an denselben Pfahl kettete, an dem auch Atlan hing. Sowie Grizzard; dieser brach in Tränen aus und berichtete nun vom vor wenigen Tagen vollzogenen Seelentausch sowie ihrer gemeinsamen Vergangenheit, als Grizzard noch Upanak war. Obwohl sein Gedächtnis damals gelöscht worden war, kamen doch ein paar Erinnerungsbrocken hoch; Atlan und Razamon verzeihten Grizzard, und nachdem der Knyr ihre Ketten gesprengt hatte, flüchteten sie mit dem Zugor, mit dem Techno Konterfert den Sklavenmarkt besucht hatte. (Atlan 460)

Das Ende der SCHLOSSHERREN

Widerwillig nahm er sie mit und brachte sie zum SCHLOSS; der Zugor erreichte die einzige Passage, mit der man den Schutzschirm überwinden konnte, der das SCHLOSS seit Äonen schützte. Davor warteten tausende Dorkher auf Einlass und waren entsprechend übel gelaunt. Durch undiplomatisches Verhalten Konterferts wurden die drei Gefährten und der Techno mit faulem Obst und Gemüse sowie Steinen beworfen. Nur die Tatsache, dass der Zugang zum SCHLOSS plötzlich geöffnet wurde, rettete sie vor der Steinigung. Im Tunnel kam es erneut zu Tumulten, und als sie das Tor passiert hatten, führte der im Sterben liegende Tormagier Xerylh absichtlich das große Chaos herbei, indem er das Tor für alle weit öffnete. Tausende strömten herein und entluden ihren Zorn an der Einrichtung und den Technos. (Atlan 463)

Mit einem anderen Zugor brachte Konterfert seine drei Schützlinge in die DANTA, eines der fünf großen Raumschiffe der Schlossanlage. Sie staunten nicht schlecht, als sie dem SCHLOSSHERREN Danta-Pyrt vorgeführt wurden; es handelte sich um einen Uleb. Natürlich hatte Grizzard noch nie von diesem Volk gehört, aber Atlan klärte seine Begleiter darüber auf. (Atlan 463) Danta-Pyrt geriet bei ihrem Anblick in Panik und ließ sie in einer Zelle einsperren. Razamon gelang es aber, ihr Gefängnis sowie die Türen weiterer Gefängniszellen aufzubrechen. In einer davon fanden sie die beiden Magier Asparg und Fiothra, die zu befreien sie Xerylh kurz vor seinem Tode gebeten hatte. Als sie die Zentrale der DANTA erreichten, war der Uleb von Mord-Chreeans zerfleischt worden waren. Und auch alle anderen Bestien hatten den Tod gefunden; das war das Ende der SCHLOSSHERREN. (Atlan 464)

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Atlan & Razamon
Atlan 468 - Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Ihr nächster Weg war nun zur Seele von Dorkh, von der sie sich Unterstützung erhofften. Sie war in der Kristallkuppel untergebracht, die sich im Zentrum des SCHLOSSES befand. Sieben Kemmas schlossen sich ihnen an und leisteten am Anfang wertvolle Hilfe, als sich einer von ihnen, Yerik, opferte, damit alle anderen den Schutzschirm durchdringen konnten, der die Anlage schützte. Der Zugang zur Seele befand sich in einer Pyramide, die im Zentrum der Kuppel errichtet und durch ein Labyrinth geschützt worden war. Bis sie sie erreicht hatten, verloren fünf weitere Kemmas ihr Leben. Schließlich gelang es Atlan und Razamon, zu den Seelenwächtern vorzudringen und ein geheimes Losungswort zu nennen, durch das der Dunkle Oheim wieder etwas mehr Einfluss auf die Seele erhielt (das Wort wurde Atlan telepathisch von der Seele persönlich übermittelt). Danach geleitete sie ein Seelenwächter zurück an die Oberfläche. (Atlan 468)

Das Ende des SCHLOSSES

Die fünf Gefährten sahen die einzige Chance, von Dorkh zu entkommen darin, eines der fünf kleinen Raumschiffe der Schlossanlage wieder flott zu machen. Als sie sie untersuchten, stießen sie in der TZAIR auf sechs gefangene Gassuaren, die sich als Piraten ausgaben. Ohne dass dies jemand bemerkte, übten die Fremden einen mentalen Einfluss auf sie alle aus. Als sie das erkannten, bewachte jeder von ihnen eines der kleinen Raumschiffe; Razamon die KYM. Sie alle wurden nacheinander auf mentale Art K.O. geschlagen, und die Gassuaren besorgten sich aus jedem der fünf Schiffe Geräte, um sie schließlich zusammenzusetzen und in der Kristallkuppel zu aktivieren. (Atlan 469)

Dadurch brach die Apokalypse über das SCHLOSS aus. Mentale Impulse beeinflussten alle Lebewesen im Umkreis mehrerer Kilometer und lockten sie zur Kristallkuppel. Razamon konnte unter großer Willensaufbringung widerstehen, wenngleich er sehr darunter litt. Gemeinsam mit Atlan mischte er sich unter die anderen Dorkher und Tiere, die euphorisch auf die Kuppel zuschritten. Dann blieben sie alle davor stehen. Nach einiger Zeit wurden alle Tiere davongeschickt, danach alle Technos. Die beiden Gefährten ahnten was nun kommen würde und kehrten in die TZAIR zurück, nachdem sie Grizzard, der völlig beeinflusst unter den anderen gestanden hatten, gegen seinen Wiillen befreit hatten. (Atlan 469) Nun erst brach das wahre Verderben über sie herein; alle vor der Kuppel wartenden traten ein, und zerfleischten sich dann gegenseitig, bis alle tot waren. Nur Yhm'Dheer, der Anführer der Gassuaren, konnte diesem Gemetzel entkommen. (Atlan 470)

Als die Impulse vorübergehend erloschen, machten sich Atlan und Razamon auf um den Gassuaren zu verfolgen. Grizzard, der der Wirklichkeit bereits etwas entrückt war, blieb zurück. Bei der QUORM konnte der Berserker in den Jeep springen, mit der Yhm'Dheer flüchtete, wurde von dem Birnenwesen aber durch ein paar blitzschnelle Berührungen am Hals und Nacken paralysiert und danach aus dem Wagen geworfen. Atlan brachte ihn zurück zu Grizzard, der auf ihn aufpassen sollte. Doch ihr Gefährte stand ganz im Bann der Strahlung, die ihn abwechselnd euprorisch und panisch sowie wütend machte. Schließlich ergriff er ein Werkzeug und schmetterte es auf Razamons Schädel herab. Hätte der nicht genau in diesem Moment wieder die Kontrolle über seinen Körper zurückerlangt, wäre es um ihn geschehen gewesen. So überwältigte und fesselte er Grizzard und verfrachtete ihn auf den Wagen, mit dem Atlan zurückkehrte, mit Yhm'Dheer als Gefangenen. Sie flüchteten zum einzigen Ausgang aus dem SCHLOSS, und stießen dort wieder auf Asparg und Fiothra, die sie davor weggeschickt hatten, da sie der Strahlung nicht gewachsen waren. (Atlan 470)

Der Ausgang war aber versperrt. Inzwischen hatten sich weitere Hundertschaften an Lebewesen zur Kristallkuppel begeben, und diese begann hell zu strahlen. Schließlich kam es zu einem gewaltigen Energieausbruch, der alle 10 Raumschiffe der Schlossanlage zerstörte, aber auch jene Generatoren, die den Schutzschirm um das SCHLOSS erzeugten. Alle, die der Strahlung noch nicht erlegen waren, suchten nun ihr Heil in der Flucht. (Atlan 470)

Das Ende Dorkhs

Atlan, Razamon, Asparg, Fiothra und Grizzard verfolgten den Gassuaren Yhm'Dheer, der sich kurz vor der Explosion hatte befreien können. Als sie ihm nach Norden folgten, wurden sie bei jeder Gelegenheit von allerlei wütendem Getier angegriffen; von Insekten bis zu Kleingetier war alles dabei. Immer mehr verlor der ehemalige Steinzeitjäger die Beherrschung über sich selbst, und griff in seiner Panik selbst seine Gefährten an, denen es immer schwerer fiel, ihn zu beruhigen. (Atlan 471)

Schließlich erreichten sie den Wald von Fryg und überquerten den Singenden Fluss. Sie entdeckten das inzwischen zerstörte Raumschiff, mit dem die sechs Gassuaren nach Dorkh gekommen waren. Sie waren natürlich keine Piraten gewesen, sondern Agenten des Neffen Germen Zurm, und hatten den Auftrag herauszufinden, warum das Weltenfragment im Terfen-Revier festsaß. Als ihnen Yhm'Dheer alles erzählt hatte was sie wissen wollten, sah er keinen weiteren Sinn mehr in seiner Existenz und riss sich seinen (organischen) Helm vom Kopf, worauf er binnen Sekunden verstarb. Der Helm rollte auf Grizzard zu, der ihn sofort an sich nahm und ihn sich aufsetzte, da er sich dadurch Schutz vor den mentalen Einflüssen erhoffte. Es dauerte nur wenige Augenblicke, bis er dadurch den Tod fand. Seine vier Gefährten fanden keine Zeit mehr, um Grizzards Leichnam zu vergraben; sie ließen ihn so wie er war im Wald von Fryg zurück. (Atlan 471)

Nachdem sie den Wald verlassen hatten, stießen sie in einer Oase der angrenzenden Halbwüste auf eine Karawane aus Turganern und Zukahartos. Sie schlossen sich an, und Atlan sowie Razamon wurden gebeten sie zu führen. Ihr gemeinsames Ziel war die Stadt der Verlorenen, wo (wie auf Pthor in den Glaspalästen) unzählige Schläfer aufbewahrt wurden. Auch hier waren die Panikstrahlungen aus dem SCHLOSS zu spüren, und die Technos drehten ebenso durch wie ihre Gefährten. Viele fanden den Tod, bevor Razamon, Asparg, Atlan, Fiothra, Stophemuk, Pantzerklag (ein Techno, der sich ihnen nun anschloss) sowie vier weitere Personen in zwei Zugors flüchten konnten. (Atlan 471)

Zunächst suchten sie aber Leinard auf, den Wirten der Karawanserei im Berg der drei Quellen. Hier erholten sie sich von den Strapazen durch eine kräftige Mahlzeit, einer Heilkur in den Quellen von Byg, Buhg und Nagh, einer Massage durch M'dary sowie reichlich Schlaf. Mit reichlich Vorräten ausgestattet besuchten sie als nächstes Luoccotzanto, eines der Wilden Dörfer, um sich ein Bild über die Situation zu machen. (Atlan 471) Aber auch hier regierte bereits das Verderben, weshalb sie ganz in den Süden Dorkhs flogen, nach Torstadt. Hier war von der Strahlung noch nichts zu spüren, und sie gaben sich als Inspektoren aus dem SCHLOSS aus. Sie untersuchten die unterirdischen Magazine und entdeckten tatsächlich einen raumtauglichen Zugor, den sie beschlagnahmten. Plötzlich gellte Alarm auf; zehntausende Tiermenschen hatten sich zum Angriff gesammelt, und da erreichten auch die Impulse aus dem SCHLOSS Torstadt. Die Technos verfielen in unaufhaltsames Lachen und stürzten sich teilweise selbst zu Tode (auch Stophemuk und Pantzerklag gehörten zu den Opfern), während die Tiermenschen angriffen oder sich selbst über den Rand von Dorkh stürzten. Eine schwarze Wand erschien, was nichts weiter als die Manifestation der Macht aus der Kristallkuppel war, und alle Befallenen fielen in Schlaf. (Atlan 472)

Als die Wand wieder abgezogen war, flogen sie nach Turgan, wo ebenfalls alle schliefen. Als die Wand ein weiteres Mal erschien, starben alle Schlafenden, und Asparg verfiel dem Wahnsinn, während Fiothra schreiend davon lief. Nun gab es nur noch Razamon und Atlan als Unbeeinflusste. Sie entdeckten Fiothra wieder; die Magierin war sehr verwirrt und hatte möglicherweise unheilbaren Geistesschaden davongetragen. Sie brachten sie in eine Höhle, aus der 13 Turganer in einer Prozession herauskamen. Sie hatten dort alles unbeschadet überstanden und wollten nun den Dunklen Oheim an der Todesrinne um Gnade bitten. Unbemerkt näherte sich das Fadenwesen VarVar der schlafenden Magierin und tötete sie durch Säure und Zermalmung ihrer Knochen. Schließlich kam Dorkh zum Stillstand. Da die schwarze Wand vermutlich schon fast alles Leben auf ganz Dorkh ausgelöscht hatte, verließen Razamon und Atlan in dem Zugor das Weltenfragment. (Atlan 472)

tbc

Kampf gegen den Dunklen Oheim

ToDo: A 475 bis A 499

Quellen