Plondfair, der Berufene

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 870)
PR0870.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: PAN-THAU-RA
Titel: Plondfair, der Berufene
Untertitel: Er ist ein Zweifler – er stellt die Macht des Alles-Rads in Frage
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator:
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Plondfair, Koßjarta, Gainth, Payne Hamiller, Demeter, Harso Sprangohr
Handlungszeitraum: Anfang Mai 3586
Handlungsort: BASIS, Kschur
Computer: Das Torgnisch-System
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Silberband 102

Handlung

Auf dem Planeten Kschur geht die Wyngerin Koßjarta, von Beruf Nährmutter, auf dem Markt einkaufen. Sie beobachtet die jungen Wynger und macht sich Gedanken über die Stammesordnung ihres Volkes. Die Wynger teilen sich in zwölf unbedeutende und sechs bedeutende Stämme auf, von denen jeder einem bestimmten Berufsfeld nachgeht. Der Stamm der Lufken, dem Koßjarta angehört, ist für die Flotte und die Kriegsführung zuständig. Umso verwunderlicher – und erbaulicher – ist es, dass Koßjartas letzter Ziehsohn Plondfair ein sehr sanftes Gemüt hat. Als Koßjarta die Ebene wechseln möchte, reißt das Transportband und sie wird schwer verletzt. Während sie auf Hilfe wartet, bittet sie zwei Lufken, ihren Ziehsohn Plondfair zu informieren und direkt ins Krankenhaus zu zitieren.

Plondfair besucht derweil seine letzte Vorlesung, bald ist seine Ausbildung abgeschlossen. Der Dozent verabschiedet sich – ein wenig zu pathetisch, wie Plondfair findet – von seinen Schülern, nur Plondfair bittet er um eine Unterredung. Er weist den Schüler darauf hin, dass er zu wenig aus seinen Begabungen macht, worauf Plondfair ihm entgegnet, er interessiere sich halt mehr für andere Dinge und wäre in einem anderen Stamm besser aufgehoben. Überhaupt sei die bestehende Ordnung einer Reform bedürftig. Der Lehrer entgegnet Plondfair, er solle sich nicht ganz so wichtig nehmen und in Demut üben. Als er den Hörsaal verlässt, trifft Plondfair auf eine junge Wyngerin, die von allen – sowohl Schülern als auch Dozenten – umschwärmt wird. Sie teilt Plondfair mit, dass sie einer Einladung seinerseits nicht abgeneigt sei, doch Plondfair macht keine Anstalten sie zu fragen und muss sich so den Vorwurf, zu eitel zu sein, ein zweites Mal in kurzer Zeit anhören.

In seiner Wohnung angekommen findet Plondfair in seiner Post die Berufung vor. Er soll sich zur Zentralwelt der Wynger Välgerspäre begeben. Eine solche Berufung ist eine Ehre für einen jeden Wynger, insbesondere in so jungen Jahren. Plondfair kann sein Glück kaum fassen. Da erreicht ihn die schreckliche Nachricht aus dem Hospital: Seine Nährmutter ist schwer verletzt und wünscht ihn zu sehen.

Plondfair macht sich unverzüglich auf dem Weg ins Krankenhaus, um dort entsetzt festzustellen, wie schlecht es um seine Mutter steht: Koßjarta liegt im Sterben. Da sie sich nicht in Meditation versetzen kann, kommt auch kein Kontakt zum Alles-Rad, der in Algstogermaht verehrten Gottheit, zustande. Die einzige Hoffnung auf Heilung besteht in einer Pilgerreise über die wichtigsten der 47 Monde Välgerspäres. Die Pilgerreise hat einen zutiefst religiösen Hintergrund und wird als Über das Rad gehen bezeichnet. Leider schreibt es das Gesetz vor, dass Pilger, in der Regel Heilungssuchende, und Berufene getrennt reisen. Da Plondfair sich aber nicht von seiner Mutter trennen möchte, bittet er bei den Kryn, den religiösen Herrschern und Vertretern des Alles-Rad, um eine Ausnahme. Zuerst wird seine Bitte abgelehnt, doch dank seines Beharrungsvermögens wird Plondfair der Wunsch gewährt. Das Raumschiff startet nach Välgerspäre.

Plondfair bekommt an Bord des Raumschiffes zu spüren, dass er nicht sonderlich willkommen ist. In einem Gespräch mit seiner Mutter äußert diese den Verdacht, die Berufung sei nur ein Mittel, um nicht systemkonforme Wynger aus dem Weg zu räumen. Als Plondfair mehr erfahren will, stürmt ein Arzt herein und untersagt ihm eine weitere Unterhaltung. Plondfair wird zu Gainth, dem Kryn, der ihm die Reise erlaubt hat, beordert und bekommt eine Rüge wegen seines schwachen Glaubens. Als Beweis für die Allmacht des Alles-Rads zeigt Gainth dem immer noch nicht recht Überzeugten die Wunde einer Krankheit, die eigentlich tödlich endet.

Das Raumschiff erreicht Wallzu, einen der 47 Monde Välgerspäres und Ausgangspunkt der Pilgerreise. Man lässt die Heilungsbedürftigen von Bord gehen. Plondfair wird nicht zum Aussteigen aufgefordert, sein Zielort ist ein anderer. Doch von dem Wunsch besessen, seiner Mutter beizustehen, schleicht er sich in einer waghalsigen Aktion von Bord und landet ebenfalls auf Wallzu; dort muss er sich erst einmal verstecken.

Über Välgerspäre bemerkt man derweil Plondfairs Verschwinden. Gainth und die Kryn entscheiden sich, die Sache intern zu regeln, und so begibt sich Gainth nach Wallzu. Die Aufgabe, Plondfair zu finden, könne nicht so schwer sein, schließlich sei dieser mit 1,71 m ein auffallend großer Wynger.

Auf Wallzu erreicht Plondfair die Tempelanlage im Zentrum der größten Stadt Toykoan. Dort bleibt er lange unentdeckt, und so kann er der Startzeremonie der Pilgerreise beiwohnen. Was er beobachtet, erschüttert ihn zutiefst. Die Heilungen auf der Pilgerreise sind keineswegs Wunder, im Gegenteil, vor dem Start wird mit einem technischem Diagnosegerät, welches definitiv nicht von Wyngern entwickelt wurde, eine Selektion betrieben. Die Todkranken, bei denen keine Chance besteht, dass sie überleben, dürfen die Reise gar nicht erst antreten. Plondfair muss die Erkenntnisse noch verarbeiten, da wird er von Gainth entdeckt.

Von alledem weiß man an Bord des terranischen Fernraumschiffes BASIS nichts. Payne Hamiller ist in die Auswertung der Daten über das Ungeheuer Dargist vertieft, kann sich jedoch nicht so recht konzentrieren, zu sehr betrübt ihn die Tatsache, dass sich die von ihm so heiß verehrte Demeter eher Roi Danton als ihm zugeneigt fühlt. Überdies ruft Demeter bei ihm an und klagt ihm ihr Leid. Sie wisse nicht, was sie zu Roi hinziehe, sie sei sich aber sicher, es sei nicht die Stimme ihres Herzens. In diesem Moment kommt eine Eilmeldung Jentho Kanthalls herein, die BASIS habe Tschuschik erreicht, und Payne Hamiller wird in der Zentrale benötigt, man habe Spuren einer raumfahrenden und offensichtlich mächtigen Zivilisation entdeckt, zu der Kontakt aufgenommen werden soll.

Payne Hamiller sieht sich mit einer Bedrohung konfrontiert. Harso Sprangohr erscheint in seinem Quartier und bedroht sein Leben, mit der Begründung, Hamiller würde seinen Meister Boyt Margor verraten. Hamiller kann sich aber wirklich nicht an Boyt Margor erinnern, geschweige denn, in welcher Beziehung er zu ihm steht. Sprangohr sagt, dass ein toter Paratender besser sei als ein abtrünniger und will Hamiller erschießen. Dieser schließt schon mit dem Leben ab, da erscheint Demeter. Es kommt zu einem Handgemenge zwischen Demeter und Sprangohr, bei dem Demeter aus Versehen den Strahler auslöst und Sprangohr erschießt. Hamiller ist geschockt und will den Sicherheitsdienst informieren, doch Demeter überredet ihn, die Sache zu vertuschen und wie einen Selbstmord aussehen zu lassen.

Kurz darauf wird ein Funkspruch der vorherrschenden Zivilisation in Tschuschik aufgefangen. Dieser enthält auch Bilddaten und mit diesen eine Überraschung: Demeter entstammt offensichtlich dem Volk, welches hier beheimatet ist.