Hüter der Gedanken

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Serie: Perry Rhodan-Arkon (Band 10)
PRAR10.jpg
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Miniserie: Arkon
Titel: Hüter der Gedanken
Untertitel: Er ist ein einfacher Hirtenjunge – seine Entscheidung wird alles verändern
Autor: Verena Themsen
Titelbildzeichner: Dirk Schulz
Erstmals erschienen: Freitag, 27. Mai 2016
Hauptpersonen: Sidhar, Sarro, Zhanore, Kulekatiim
Handlungszeitraum: Archaische Perioden
Handlungsort: Iprasa
Zusätzliche Formate: eBooks, Hörbuch zum Heft

Kurz­zusammen­fassung

Nachdem Perry Rhodan, Gucky und Sahira Saedelaere das Gijahportal auf Iprasa betreten und die Reise zum Wandelstern der Gijahthrakos angetreten haben, erzählen die in dem Portal eingeschlossenen Bewusstseine ihnen die Geschichte des Nomadenjungen Sidhar von Iprasa aus der Zeit der Archaischen Perioden. Sie erzählen, wie Sidhar das Faehrl des Forschers Sarro fand. Wie Sidhar die Forschungen Sarros am Extrasinn der Arkoniden wieder aufnahm. Wie Sidhar mehrfach scheiterte, bevor es ihm gelang, eine Maschine zu konstruieren, mit der eine Aktivierung des Extrasinns erfolgreich durchgeführt werden konnte. Wie Sidhars Assistentin Laniri die ersten Prüfungen für eine Eignung zur Aktivierung des Extrasinns entwickelte, aus denen später die ARK SUMMIA wurde. Wie Laniri Sidhar hinterging und Sidhars Weiße Maschine nach Arkon I brachte. Und wie die Gijahportale entstanden und wie Sidhar mit seiner Schwarzen Maschine auf den Wandelstern der Gijahthrakos gelangte. Dann kommen Rhodan, Gucky und Sahira auf dem Wandelstern an.

Handlung

Nachdem sie das Gijahportal auf Iprasa betreten und die Reise zum Wandelstern der Gijahthrakos angetreten haben, erhalten Perry Rhodan, Gucky und Sahira Saedelaere Kontakt zu in dem Portal eingeschlossenen Bewusstseinen, die ihnen eine Geschichte rund um die Entstehung der ARK SUMMIA erzählen:

In einer Zeit gegen Ende der Archaischen Perioden, also etwa um 16.000 v. Chr., leben die Arkoniden auf dem Planeten Iprasa als Nomaden in einer matriarchalischen Gesellschaft, an deren Spitze die Feuerfrauen stehen. Zu dieser Zeit entdeckt der Nomadenjunge Sidhar zufällig ein altes Bauwerk aus der Zeit vor den Archaischen Perioden, das sich als Faehrl, als ehemaliges Forschungszentrum des Wissenschaftlers Sarro herausstellt. Hier hatte Sarro an einer bisher inaktiven Hirnregion der Arkoniden geforscht, musste seine Forschungen aber zu Beginn der Archaischen Perioden abbrechen. Dafür hat er Lernmöglichkeiten hinterlassen für den Fall, dass jemand zu einem späteren Zeitpunkt seinen Faehrl wiederentdecken und seine Forschungen wieder aufnehmen würde.
Dieser jemand ist nur Sidhar, und er ist Feuer und Flamme für alles, was es hier zu lernen gibt. Der Junge verbringt sehr viel Zeit mit Sarros Lernprogrammen und vernachlässigt dabei seine eigentliche Aufgabe als Nomade und Hüter von Berkomnairs, sehr zum Verdruss seines Ziehvaters und des gesamten Clans, dem er angehört. Lediglich die Feuerfrau Zhanore ermutigt Sidhar bei seinen Lernaktivitäten. Als der Clan zu neuen und besseren Weidegründen aufbricht, steht Sidhar vor der Wahl, dem Clan zu folgen und damit seine Lernaktivitäten aufzugeben, oder im Faehrl zu bleiben und weiter zu lernen. Er entscheidet sich für das Faehrl. Dann lernt Sidhar den Gijahthrako Kulekatiim kennen, der ihm Hilfe beim Lernen anbietet, was Sidhar aber zunächst ablehnt.
Über zwanzig Jahre später hat der mittlerweile zu einem jungen Mann gewordene Sidhar seine Lehre beendet und ist nun dabei, Sarros Forschungen an dem Punkt wieder aufzunehmen, an dem Sarro sie unterbrochen hatte. Allerdings kommt Sidhar nicht so recht voran, weshalb er nun doch die Gijahthrakos um Hilfe bittet, ein Ansinnen, dem Kulekatiim nach einigem Zögern schließlich zustimmt. Sidhar hat in der Zwischenzeit eine Schwarze Maschine entwickelt, mit der er versucht, die inaktive Hirnregion zu aktivieren. Um mehr über diese Hirnregion herauszufinden, beginnt Sidhar nun, an Leichen zu experimentieren, eine Tat, die bei den Nomaden von Iprasa als großer Frevel gilt. Noch schlimmer wird es, als Sidhar Experimente mit seiner Schwarzen Maschine an einer alten, noch lebenden Frau durchführt, die von ihrem Clan zum Sterben zurückgelassen wurde, als dieser weiterzog, und diese Frau bei den Experimenten ums Leben kommt. Dummerweise erfahren die Nomaden von Sidhars frevelhaften Experimenten. Sie drohen das Faehrl zu stürmen, und die Feuerfrauen der beteiligten Clans drohen, einen Psi-Sturm zu entfachen, um das Faehrl zu zerstören. Da erscheint Sidhars alter Clan mit Zhanore an der Spitze und stellt sich auf Sidhars Seite. Sidhar erkennt, dass es ein Fehler war, die Experimente mit der Schwarzen Maschine an Fremden durchzuführen, und unterzieht sich nun selber einem Aktivierungsversuch. Dann tritt er den Nomaden reumütig gegenüber, erzählt von seinem Selbstversuch und gelobt, für seine frevelhaften Taten zu büßen, woraufhin man ihn mit dem Leben davonkommen lässt.
Einige Zeit später ist Sidhar ein anerkannter Lehrer bei demjenigen Teil der nomadischen Gesellschaft von Iprasa, dessen Blick in die Zukunft gerichtet ist, während andere, die mehr auf die Wahrung des Althergebrachten aus sind, ihn nach wie vor verachten. Von seinen Schülern wird er Laktrote, »Meister«, genannt. Zu seinen besten Schülern gehört Laniri, die sich in der Ausbildung zur Zhy-Fam befindet, diese dann aber abbricht, um sich ganz Sidhar und seinen Forschungen zu widmen. Laniris Wissensdrang geht soweit, dass sie, eine junge Frau, ein sexuelles Verhältnis mit Sidhar, einem über sechzig Jahre alten Mann, eingeht. Sidhar selbst fühlt sich nach seinem Selbstversuch mit der Schwarzen Maschine wie zerrissen. Die inaktive Hirnregion wurde bei ihm zwar aktiviert, allerdings nicht als ganzes, sondern in einzelnen Splittern, sodass Sidhar das Gefühl hat, dass permanent dutzende von Stimmen auf ihn einreden. Laniri hilft Sidhar dabei, in diesem Zustand nicht verrückt zu werden, und auch die Gijahthrakos tun ihr Bestes, um Sidhar zu unterstützen.
Sidhar hat mittlerweile mit der Weißen Maschine eine Weiterentwicklung der Schwarzen Maschine konstruiert. Diese funktioniert besser als die Schwarze Maschine, allerdings zeigen Experimente mit Freiwilligen, die die Nomaden dem Faehrl zur Verfügung stellen, dass auch die Weiße Maschine eine Zersplitterung des Geistes bei der Aktivierung, wie es bei Sidhar passiert ist, nicht verhindern kann. Als Sidhar zu verzweifeln droht und seine Forschungen einstellen möchte, führt Laniri einen Selbstversuch an sich mit der Weißen Maschine durch, und tatsächlich: die Aktivierung der inaktiven Hirnregion gelingt, und Laniri wird zur ersten Arkonidin mit aktiviertem Extrasinn. In längeren Testreihen findet Laniri heraus, dass nur bestimmte Arkoniden für eine Aktivierung in Frage kommen, und sie entwickelt eine Reihe von Prüfungen, um herauszufinden, wer geeignet ist und wer nicht. Aus dieser Liste von Prüfungen entsteht später die ARK SUMMIA.
Dann enden die Archaischen Perioden endgültig, und ein Raumschiff landet auf Iprasa nahe dem Faehrl, das vom arkonidischen Imperator Forteyn VI. ausgesandt worden war, um sich nach den Zuständen auf Iprasa zu erkundigen. Dessen Kommandant Koltron da Orcast interessiert sich sehr für die Weiße Maschine, und Laniri stellt es so hin, als sei die Maschine ihre Erfindung. Koltron da Orcast absolviert erfolgreich Laniris Prüfungen und lässt dann seinen Extrasinn aktivieren. Anschließend wird er Laniri neuer Liebhaber, die Sidhar für ihn verstößt. Als Koltron wieder abfliegt, um nach Arkon I zurückzukehren, nimmt er Laniri und die Weiße Maschine mit. Sidhar nimmt es scheinbar sehr gelassen hin, dass ihm sein Lebenswerk genommen wird. Er hat bereits neue Pläne mit der alten Schwarzen Maschine.
Als Sidhar etwa siebzig Jahre alt ist, sammeln sich in einer Nacht der tanzenden Monde, in der Psi-Kräfte besonders stark wirken, einige Feuerfrauen, Gijahthrakos und Taa-Insekten in einer Höhle, um drei Portale zu erschaffen, die auf den Wandelstern der Gijahthrakos führen sollen. Der Grundstock dieser Gijahportale wird von den Taa erstellt, dann gehen zunächst die Bewusstseine von acht Gijahthrakos und schließlich die von drei Feuerfrauen, unter anderem das von Zhanore, in den Portalen auf, die danach aussehen wie mannshohe Geoden oder Drusen, deren Inneres mit roten Kristallen gefüllt ist. Sidhar gehört zu den ersten, die eines dieser Portale durchschreiten, und er nimmt seine Schwarze Maschine auf den Wandelstern mit. In der Zwischenzeit hat er sie so umgebaut, dass er damit den aktivierten Extrasinn einzelner Arkoniden selbst vom Wandelstern aus kontrollieren kann. Ziel dieses Experiments ist es, Arkoniden an der Spitze der arkonidischen Gesellschaft kontrollieren zu können für den Fall, dass sie im Begriff stehen, für die arkonidische Gesellschaft schädliche Entscheidungen zu treffen. Direkt nach dem Eintreffen auf dem Wandelstern schaltet Sidhar die Schwarze Maschine ein und versucht, Laniris Extrasinn zu kontrollieren. Dadurch löst er ein starkes 5-D-Beben aus, wodurch die Gijahportale zeitweise gestört werden, sodass die auf Iprasa wartenden Gijahthrakos auf absehbare Zeit nicht auf den Wandelstern überwechseln können. Sidhar selbst verschwindet bei diesem Experiment spurlos, sein Verbleib ist selbst den Bewusstseinen in den Gijahportalen nicht bekannt.

Hier endet die Geschichte, die das Gijahportal Rhodan, Gucky und Sahira erzählt, und die drei kommen an ihrem Ziel, dem Wandelstern, an.