Sternenfenster

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Ein Sternenfenster ist eine intergalaktische Transportvorrichtung, die von den Qevayaan entwickelt und von den Guyaam und später dem Reich Tradom verwendet wurde. Die Eltanen verwenden auch den Begriff Sternenluke. (PR 2102)

PR2100.jpg
Heft: PR 2100
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Es besitzt eine maximale Reichweite von über 400 Millionen Lichtjahren. Dabei handelt es sich um eine energetische Fläche, bei deren Durchdringen das Raumschiff an der energetischen Fläche des Zielortes materialisiert. Sternenfenster werden von Fensterstationen erzeugt.

Raumschiffe, die das Sternenfenster passieren wollen, dürfen sich mit maximal 5% der Lichtgeschwindigkeit fortbewegen.

Im Unterschied zu Transmittern ist hierbei eine direkte Sichtverbindung vorhanden. Es ist also möglich, wie bei einem echten Fenster, »auf die andere Seite« des Sternenfensters zu schauen.

Erscheinungsbild

Ein Sternenfenster ist eine energetisch gesättigte Fläche, die die Hypereigenschaften von Transitions- und UHF-Hyperfrequenzen in sich vereinigt. Wenn das Sternenfenster erzeugt wird, so gibt es gewaltige Hyperstürme. Ist das Sternenfenster jedoch erst einmal stabilisiert, ist es nahezu emissionslos. Die gesamte Fläche erscheint als großer Bildschirm, auf dem man die Sterne einer fremden Galaxie sieht.

Die häufigste Erscheinungsform ist quadratisch mit einer Kantenlänge von 1,8 Millionen Kilometern (= 6 Lichtsekunden).

Eigenschaften

Um eine Verbindung zwischen den Start- und dem Zielpunkt herzustellen, müssen zuerst zwei korrespondierende Sternenfenster erzeugt werden. Dazu müssen Fensterstationen sich im Überlichtflug in die Zielgalaxie begeben. Dort wird dann das Sternenfenster erzeugt, und schließlich nimmt ein heimatliches Sternenfenster mit diesem Verbindung auf. Wenn bereits eine Raum-Zeit-Verzerrung im Hyperbereich vorliegt (Bsp. Hayok), kann die Errichtung eines Sternenfensters leichter werden. Normalerweise würden drei Fensterstationen pro Seite reichen, aus Redundanzgründen werden aber aus vier Stationen quadratische Sternenfenster projiziert.

Ein Sternenfenster ist für jegliche bekannte Hyperstrahlung undurchdringlich. Die einzig mögliche Detektions- und Kommunikationsart basiert auf Lichtzeichen.

Ein Durchfliegen des Sternenfensters ist nur mit einer Geschwindigkeit von maximal 5% Lichtgeschwindigkeit möglich. Bei höheren Geschwindigkeiten steigt die Wahrscheinlichkeit rasch an, dass das Schiff am Sternenfenster wie an einer festen Oberfläche zerschellt. Oberhalb von 10% Lichtgeschwindigkeit stehen die Chancen auf einen Durchflug praktisch bei Null.

Bekannte Sternenfenster

Nr. Sektor Galaxie erreichbar über Nachbargalaxie
1 Pekkouri Myrrein Terelanya
2 Zarik Aul Eimanx Terelanya
3 Urnumar Shath
4 Aglun Felgar
5 Teren Terenga
6 Satur Irsatur
7 Hilval Faenon Terenga
8 Forodel Khidur Terenga
9 Roanna Tradom

Übersicht der Mächtigkeitsballungen VAIA und MYR

Geschichte

Die Sternenfenster-Technologie wurde vor etwa 1,25 Millionen Jahren von den Qevayaan entwickelt. Als vor 1,17 Millionen Jahren aus ihnen die Superintelligenz VAIA entstand, gingen die Fensterstationen und damit auch deren Technologie in den Besitz der Guyaam über.

Seit dieser Zeit bis vor etwa 160.000 Jahren waren die acht Galaxien des Reichs des Glücks durch Sternenfenster miteinander verbunden. Es gab aber keine Völkerwanderungen, sondern nur innige Handelskontakte. Vor 160.000 Jahren rebellierte die Inquisition der Vernunft in Tradom, tötete sämtliche Guyar und zerschlug das Thatrixdruum. Vorsorglich wurden die Sternenfenster abgeschaltet.

Als die Inquisition ihre Herrschaft in Tradom etabliert hatte, begann sie damit, die Sternenfenster wieder zu nutzen. In verschiedene Thoregon-Galaxien wurden so gewaltige Flottenverbände in Nullzeit verlegt, um diese zu erobern.

Das letzte Sternenfenster wurde am 23. Oktober 1311 NGZ im Hayok-Sternhaufen erzeugt.

Mitte des Jahres 1312 NGZ, der Kampf der Galaktiker gegen das Reich Tradom war in vollem Gange, wurden sämtliche anderen Fensterstationen durch eltanische Befehlskodes gesprengt. Das letzte verbleibende Sternenfenster zwischen der Milchstraße und Tradom blieb bis 1331 NGZ in Betrieb, bevor es im Zuge der Erhöhung der Hyperimpedanz ausfiel.

Quellen

PR 2102, ...