Hypersturm

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Ein Hypersturm ist ein Phänomen, von dem die Milchstraße, aber auch andere Galaxien, in unregelmäßigen Abständen heimgesucht werden. Besonders starke Hyperstürme werden auch als Hyperorkan bezeichnet.

Übersicht

Auswirkungen

Hyperstürme führen zu Raum-Zeit-Verzerrungen, aber auch zu normalenergetischen Störstrahlungen mit EMP-ähnlichen Wirkungen.

Ein Hypersturm hat Auswirkungen im Hyperraum, im Linearraum und auch im Normalraum. Vor allem hyperphysikalische Geräte fallen aus. Auf fünfdimensionaler Basis arbeitende Orter sind nur eingeschränkt, wenn überhaupt, nutzbar.

Hyperfunkverbindungen können erheblich gestört werden oder ganz zusammenbrechen, sogar über das Ende des Hypersturms hinaus. (PR 1336)

Die überlichtschnelle Raumfahrt wird zu einem gefährlichen Abenteuer. Ein starker Hyperorkan kann eine ganze Flotte von Raumschiffen, sogar wenn sie durch Paratronschirme geschützt sind, viele Lichtjahre weit im Raum versetzen. (PR 1336)

Manchen Angehörigen von Extremwelt-Völkern wird eine gewisse Wetterfühligkeit für Hyperstürme nachgesagt. Als bewährtes Mittel dagegen gilt Gemochliitrakt. (PR 1310)

Hypersturmstärke

Die Stärke von Hyperstürmen wird mithilfe der nach oben offenen Meganon-Skala (kurz Meg) angegeben. (Quellenbuch - Die Liga Freier Terraner, S. 7)

In normalen Zeiten erreichten Hyperstürme im Jahresmittel eine Stärke von 27 Meg. Nur wenige Stürme pro Jahr erreichten 50 Meg. Der stärkste jemals beobachtete Hypersturm erreichte 250 Meg und wurde als »Hyperorkan der Kategorie 12« bezeichnet, wobei die übrige Kategorie-Einteilung nicht bekannt ist.

Bei sehr starken Hyperstürmen mit Stärken von mehr als 100 Meg treten Tryortan-Schlünde als häufige Begleiterscheinung auf.

Geschichte

Archaische Perioden

In der Zeit zwischen 3000 da Ark (16.884 v. Chr.) und 3760 da Ark (15.986 v. Chr.) brach die überlichtschnelle arkonidische Raumfahrt vollständig zusammen, und die arkonidischen Kolonialwelten wurden voneinander isoliert. Es scheint keine akonischen oder halutischen Berichte über vergleichbare Auswirkungen zu geben. Diese Zeit wird als Archaische Perioden – satr.: Zarakhgoth-Votanii – bezeichnet.

Bei den heftigen Hyperstürmen der Archaischen Perioden wurden so genannte Tryortan-Schlünde beobachtet, ein Phänomen, das nur bei starken Hyperstürmen auftritt. Materie wird beim Sturz in einen der rot-schwarz leuchtenden Tryortan-Schlünde entstofflicht. Nicht immer kommt es zu einer Rematerialisierung.

Maahks

Ein Teil der Überlebenden der Methankriege wurde durch einen Hypersturm von ihrem Hauptvolk abgeschnitten und wurde letzten Endes in die nördlichen Randausläufer der Galaxie Triangulum verschlagen. Aus ihnen entwickelten sich später die Maakar. (PR 1326)

Erste terranische Erfahrungen

Eines der vielen Raumschiffe, die infolge eines Hypersturms verloren gingen, war das Schiff von Sergeant Harnahan, das im Jahre 2004 am Rande der Milchstraße operierte. Nach dem Ausfall der kompletten Bordenergie driftete es in den Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda ab und blieb seither verschollen.

Schwarm

Ein sehr heftiger Hypersturm tobte im Jahre 3444 alter terranischer Zeitrechnung im Kernbereich der Galaxis. Möglicherweise handelte es sich um Nachwirkungen des Schwarms und der durch ihn verursachten Manipulation der Gravitationskonstante. Dieser Sturm wurde auch als Gravitationssturm bezeichnet.

Die MARCO POLO war im Paramag-Alpha-System gestrandet, um das Geheimnis des PEW-Metalls zu lösen. Kurierschiffe, die vom Flaggschiff in das heimatliche Solsystem geschickt wurden, berichteten von großen Schwierigkeiten beim Linearflug (z. B. spontaner Rücksturz in den Einstein-Raum, vorzeitiges Ausbrennen der Linearkonverter).

Weltraumbeben

Im Gesamtkontext der Hyperstürme müssen auch die Weltraumbeben genannt werden. Als Initial-Auslöser für die Orbiter-Krise traten sie erstmals Mitte 3587 auf und erreichten eine Stärke im Zentrum von etwa 1000 Gravos. Sekundärerscheinungen waren damals der Betonchor, die Molkexpresse und die Arkon-Stahl-Seuche. Manipulationen an einer Materiequelle gelten als Ursache für diese Phänomene. (PR 975)

Skorgon Taion

Der Hypersturm Skorgon Taion, satr. für »Verschleierter Riese«, erreichte im März 1246 NGZ 117,4 Meg. Der Jahrhundertsturm schrieb galaktische Geschichte.

Monos hatte auf Horrikos, 7460 Lichtjahre von Sol entfernt, Nachkommen eines Programms angesiedelt, das terranische Mutanten hervorbringen sollte. Anscheinend kam es durch diesen Sturm zu einer Aktivierung in den von Horrikos stammenden Nachkommen dieses Programms.

In der Folge wurden sie die Eltern von Monochrom-Mutanten. Der 1246 NGZ geborene Vincent Garron, dessen Fähigkeiten 1273 NGZ wahrscheinlich durch eine Supernova-Explosion geweckt wurden, war vermutlich einer der ersten Monochrom-Mutanten.

Vermutlich zeitigte dieser Hypersturm auch noch viele andere ungewöhnliche Effekte. Bostich I. erlebte in der Nacht vom 8. auf den 9. März 1246 NGZ im Traum die »Konferenz der Herrscher« und fasste den Plan, das Göttliche Imperium (satr.: Huhany'Tussan) zu schaffen.

Erhöhung der Hyperimpedanz

Hyperkokons.png
Hypersturmgebiete der Milchstraße
© Stefan Koch

Im Zusammenhang mit der Hyperimpedanz-Erhöhung 1331 NGZ kam es zu vielen schweren Hyperstürmen von mehr als 100 Meg Stärke. Wie in den Archaischen Perioden traten wieder Tryortan-Schlünde auf.

M 13 war schon Anfang 1331 NGZ Schauplatz eines heftigen Hypersturms. Zwischen Thantur-Lok und der Hauptebene der Milchstraße bildete sich im Juli 1331 NGZ ein 20.000 Lichtjahre langer Hypersturm von 150 Meg mit 2000 bis 5000 Lichtjahren Durchmesser aus, der über ein halbes Jahr lang bestand.

Im Zusammenhang mit dem erhöhten hyperphysikalischen Widerstand kam es in zwölf Regionen der Milchstraße 1331 NGZ zu heftigen Hyperbeben. Wie sich zeigte, fielen hier die Sternhaufen aus den Hyperkokons wie im Hayok-Sternenarchipel oder im Paukennebel in den Normalraum zurück. Der 2000 Lichtjahre durchmessende Sturm Qa'pesh von mehr als 100 Meg mit dem Zentrum Hayok hängt möglicherweise mit dem Rücksturz des Sternenozeans von Jamondi zusammen.

Das galaktische Zentrum war im Jahre 1332 NGZ durch einen 5000 Lichtjahre durchmessenden Hypersturm praktisch unzugänglich. Vier große Hyperstürme wurden aus der Eastside, ein Dutzend aus der Southside gemeldet.

Im Dezember 1403 NGZ tobte im Sternhaufen Far Away ein Hypersturm, dessen Ausläufer in Spitzen eine Stärke von 250 Meg und darüber erreichten. Acht Kreuzer der Stardust-Flotte gingen in diesem Sturm verloren, die bis dahin größte Katastrophe in der Geschichte der Stardust-Union. (PR 2510, S. 25)

Im 2000 Lichtjahre durchmessenden Innensektor der Liga Freier Terraner tobte auch ein heftiger Hypersturm von mehr als 100 Meg. Zwar galt das 200 Lichtjahre von Terra entfernte Antares-System als Zentrum des Sturms, aber die aus dem Hyperkokon zurückfallende Paukenwolke war nur 300 Lichtjahre davon entfernt.

Im Jahre 1469 NGZ tobte nach wie vor ein großer Hypersturm beim Antares-Riff. (PR 2600)

Seit der Zeit der gestiegenen Hyperimpedanz werden verstärkt Tryortan-Schlünde geortet.

Quellen