Yonder K'rigan

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Yonder K'rigan (* 23. Juni 1285 NGZ auf dem Planeten Lepso im Firing-System) war ein Monochrom-Mutant mit der Fähigkeit der Telekinese.

Erscheinungsbild

K'rigan war 2,10 Meter groß und wirkte auf die Menschen in seiner Umgebung in der Regel auf Anhieb sehr unsympathisch. Dazu trugen auch die auffällige, sein kantiges Gesicht entstellende Narbe, sowie ein minderwertig erstelltes, sein linkes Auge ersetzendes Implantat bei. (PR 2022)

Geschichte

Noch im Teenageralter beschuldigte man ihn des Mordes. Dieses Verbrechen wurde ihm jedoch von Rune Karuga, einem Veranstalter von Gladiatorenkämpfen, untergeschoben. Dennoch wurde er von dem Polizisten Jacques Byleur verhaftet. Durch Karugas Einfluss stellte man ihn anschließend vor die Wahl, sich einer Gerichtsverhandlung zu stellen oder als Gladiator für ein Jahr in den Dienst von Rune Karugas Gladiatorenschule zu treten: Er wählte die Schule. (PR 2043)

Aufgrund seiner telekinetischen Fähigkeiten, aber auch wegen seines skrupellosen Charakters wurde er bei den Kämpfen für seine Gegner zu einer tödlichen Bedrohung. Als er bereits seit acht Monaten für Rune Karuga Kämpfe austrug, beschlossen die anderen Kämpfer der Schule, ihn zu ermorden. Erst Koo Parkinson, der ebenfalls ein Monochrom-Mutant mit einer extrem starken Suggestor-Fähigkeit war, gelang es, ihn zu retten. Er nutzte diese Umstände, um die Gladiatorenschule wieder zu verlassen, und schloss sich aus Dankbarkeit Parkinson an. Von nun an wurde K'rigan zu dessen ständigem Begleiter. (PR 2043)

In den nächsten Jahren wurde er dadurch auch zwangsläufig zu einem Mitglied in Koo Parkinsons krimineller Bande, die vorwiegend aus weiteren Monochrom-Mutanten bestand. Ihm selbst kam dabei die Rolle des »Mannes fürs Grobe« zu. Während dieser Zeit entdeckte Yonder K'rigan aber auch, dass der Para-Fürst, wie Parkinson sich nun nennen ließ, sich an seiner kranken Schwester verging, sie misshandelte und schließlich tötete. Außer sich vor Wut ging Yonder mit einem Messer auf Parkinson los und fügte ihm schwere Verletzungen in seinem Gesicht zu. Koo Parkinson gelang es jedoch mithilfe seines Psi-Partners Lucky im letzten Moment, K'rigan suggestiv zu unterwerfen und dem Telekineten die Erinnerung an diese Ereignisse zu nehmen. (PR 2043)

Allerdings war diese Beeinflussung derart umfassend, dass in Yonder nahezu alle Ereignisse seines bisherigen Lebens unterdrückt wurden. So erkannte er auch Rune Karuga nicht wieder, als dieser ebenfalls als Monochrom-Mutant erkannte Lepsoter Mitglied von Parkinsons engstem Kreis von Vertrauten wurde. Zu diesem Kreis gehörte neben ihm selbst nur noch die Telepathin Engel. (PR 2043)

Diese vier Personen erreichten am 10. August 1303 NGZ die Erde. Wie etwa 35.000 andere Mutanten waren auch sie dem Aufruf Falo Gauses zur Erweiterung des Mutantenrings gefolgt. Bei der Ankunft kam es jedoch noch im Raumhafen zu einem Zwischenfall: Durch den für die Formalitäten der Einreise zuständigen Beamten Henner Mushcot sahen sie sich unnötigen Schikanen ausgesetzt. Erst als Yonder K'rigan ihm seine Zunge telekinetisch in den Rachen drückte, ließ er die Mutanten unter Todesangst passieren. (PR 2022)

Von nun an wurde K'rigan zu einer wichtigen Stütze bei den Bemühungen Parkinsons, die Herrschaft über den Mutantenring an sich zu reißen. Ihm fiel dabei die Aufgabe zu, diejenigen zu töten, die dem Para-Fürsten dabei im Weg standen, aus unterschiedlichen Gründen jedoch nicht suggestiv unterworfen werden konnten. Sein erstes Opfer war Henner Mushcot: Von Rachegedanken getrieben, hatte dieser kurz nach dem Umzug der Monochrom-Mutanten nach Para-City ein Attentat auf Parkinson versucht. Yonder tötete ihn, indem er ihm telekinetisch die Zunge weit in den Rachen drückte und ihn so ersticken ließ. Diese Art des Mordens schien seine bevorzugte Vorgehensweise zu sein und wurde in der Folge zu einer Art »Markenzeichen« seines kompromisslosen Handelns. (PR 2022)

Wenige Wochen später war der Para-Rat und Polizeichef von Para-City Simjavoc Ronin sein nächstes Opfer. Er fiel K'rigan allerdings aufgrund einer persönlichen Auseinandersetzung zum Opfer. (PR 2022) Als Koo Parkinson am 21. September 1303 NGZ der Versuch missglückte, Falo Gause mithilfe einer so genannten Lucky-Installation zu unterwerfen, beauftragte er Yonder K'rigan, den Sprecher des Mutantenrings zu töten, um so den Weg für seine Machtübernahme zu ebnen. (PR 2023)

Mitte Oktober 1303 NGZ gehörte Yonder K'rigan zu den ersten Personen, die von Parkinson über dessen Pläne im Zusammenhang mit den Monochrom-Mutanten aufgeklärt wurden. Da sich der Para-Fürst durch seine parapsychischen Aktivitäten in den nächsten Wochen immer mehr selbst schwächte, schwand auch sein suggestiver Einfluss auf K'rigan in zunehmendem Maße. Dadurch wurden ihm nach und nach ständig neue Erinnerungen an seine früheren Jahre wieder bewusst. Als er am 23. Dezember 1303 NGZ Rune Karuga dabei überraschte, wie dieser eine andere Mutantin vergewaltigte, erinnerte er sich, dass auch seiner Schwester einst dieses Verbrechen widerfahren war. Aber noch erfasste er die Zusammenhänge nicht in vollem Umfang. (PR 2042)

Dies änderte sich erst am 25. Dezember, dem Tag, an dem Wrehemo Seelenquell in Para-City erschien. Er erinnerte sich wieder an die falsche Mordanschuldigung und an seine Verhaftung durch Jacques Byleur. Da Byleur ebenfalls ein Monochrom-Mutant war und in Para-City lebte, konnte er ihn zur Rede stellen und erfuhr so von den korrupten Gegebenheiten, die ihn letztlich in den Dienst als Gladiator gezwungen hatten. Als Lucky dann durch die Umstände der Ankunft von Wrehemo Seelenquell starb, schwand Koo Parkinsons Einfluss auf K'rigan vollends. Als er sich nun daran erinnerte, dass der Para-Fürst einst seine Schwester gequält und getötet hatte, presste er Parkinson im Affekt dessen Zunge telekinetisch so lange in den Hals, bis dieser starb. (PR 2043)

Seine neu gewonnene Freiheit war ihm jedoch nicht lange vergönnt, denn Wrehemo Seelenquell übernahm nun die mentale Kontrolle über alle Monochrom-Mutanten – und damit auch über ihn. Allerdings wurde ihm wegen seiner kräftigen Statur noch die besondere Aufgabe zuteil, dem Ankömmling als Träger zu dienen. Diesen Dienst musste er erfüllen, bis er wie alle anderen Mutanten seinen Körper verlor und als reines Bewusstsein Teil der neu entstandenen negativen Superintelligenz SEELENQUELL wurde. Somit wurde er nach dem Ende dieser Entität auch zu einem Teil des Nukleus. (PR 2050)

Quellen

PR 2022, PR 2023, PR 2042, PR 2043, PR 2050