Telekinet

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Parabegabten der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Parabegabten der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Telekinet (PR Neo).

Ein Telekinet ist jemand mit der Parafähigkeit, Gegenstände auch außerhalb der Griffweite zu bewegen, allein durch die konzentrierte Kraft seines Geistes.

Tele bedeutet fern (oder ohne körperliche Berührung), Kinese bedeutet Bewegung.

Übersicht

Die Telekinese war eine der ersten übersinnlichen Fähigkeiten, mit der die Dritte Macht um Perry Rhodan ab 1971 zu tun hatte. Mittels eines arkonidischen Hirnwellen-Ortungsgerätes wurden unter anderem Telekineten aufgespürt. Die Parabegabten wurden Mutanten genannt und zur Bekämpfung außerirdischer Gefahren im Mutantenkorps vereinigt und ausgebildet. (PR 6)

Mutanten wie Tama Yokida erhielten ihre Fähigkeit aufgrund von genetischen Änderungen durch die Explosionen der beiden Atombomben über Japan gegen Ende des Zweiten Weltkriegs.

Zur Telekines gehört auch eine gewisse Späherfähigkeit. Anne Sloane konnte z.B. im Umkreis von 30 Metern durch geschlossene Wände tasten, um die dahinter befindlichen Hohlräume zu erkunden. Da die Telekinese im fünfdimensionalen Raum geschieht, kommt es vermutlich auf die Stärke des jeweiligen Telekineten an, wieweit sein Aktionsradius reicht. (PR 8)

Besonders ausgebildete und starke Telekineten wie Gucky sind auch in der Lage, sich »abzustoßen« und somit völlig frei schweben zu können. Die Masse scheint bei der Telekinese völlig uninteressant zu sein, jedoch wächst die benötigte Energie mit Größe und Entfernung des Gegenstandes, sodass die Telekineten nach großen Kinesen schnell ausgelaugt sind, während sie »einfache« Dinge wie das Auffangen von Wurfgeschossen wenig kümmert.

Organische Gegner konnten von Telekineten unter anderem dadurch außer Gefecht gesetzt werden, dass sie das Herz zum Stillstand brachten oder in drastischerer Weise das Gehirn zerquetschten.

Eine der Telekinese verwandte Paragabe ist die Levitation, bei der der Parabegabte sich selbst zum Schweben oder zum Fliegen bringen kann.

Bekannte Telekineten

Bekannte telekinetischen Völker

Nahdistanz-Telekinese

Bei dieser Form der Telekinese ist der Nahdistanz-Telekinet in der Lage, bis zu zehn Kilogramm schwere Objekte in einer Reichweite von bis zu drei Metern zu bewegen.

Ein Großteil der Laosoor verfügt über die angeborene Gabe der Nahdistanz-Teleportation. Der Rest der Laosoor verfügt über die Gabe der Nahdistanz-Telekinese. Multiparagaben sind unter den Laosoor nicht bekannt. Allgemein gilt die Gabe der Teleportation als höherwertig.

Bekannte Nahdistanz-Telekineten

Partial-Telekinese

Bei dieser Form der Telekinese unterliegt die Fähigkeit großen Schwankungen. Der Partial-Telekinet kann also nicht immer darauf vertrauen, dass ihm seine Gabe in vollem Umfang bzw. überhaupt zur Verfügung steht. (Atlan 725)

Bekannte Partial-Telekineten

Geschichte

Eine der ersten bekannten terranischen Telekineten war Anne Sloane. Sie arbeitete lange für amerikanische Geheimdienste, ihre Kräfte wurden in der Öffentlichkeit jedoch geheim gehalten. Wie viele andere Mutanten, erhielt sie ihre Gabe durch nukleare Strahlung infolge der Atombombenabwürfe 1945. (PR 4) Sie schloss sich 1971 dem Mutantenkorps an. (PR 6)

Im Jahr 3587 hielt Gucky seinen Freund Icho Tolot mehrere Tage lang ununterbrochen im telekinetischen Klammer- und Schwebegriff, da der Haluter durch einen pseudotelepathischen Sender in Raserei versetzt wurde und die BASIS gefährdete. Ras Tschubai konnte den Sender schließlich ausschalten. (PR 948)

Quellen