Todeszone Zartiryt

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Atlan-Taschenbücher
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Serie: Atlan-Taschenbuchserien (Band 12)
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Grünband 11
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Zyklus: Monolith
Titel: Todeszone Zartiryt
Autor: Rüdiger Schäfer
Titelbildzeichner: Arndt Drechsler
Erstmals erschienen: 3. Dezember 2008
Hauptpersonen: Atlan, Santjun, Naileth Simmers
Handlungszeitraum: 15. - 16. April 3112
Handlungsort: Zartiryt, IMASO
Seiten: 352
ISBN: ISBN 978-3-89064-179-9
Zusätzl. Formate: E-Book, Grünband (Edition Perry Rhodan)

Handlung

Shinyan und Padpool, zwei Mitglieder der akonischen Busrai-Nomaden, sind mit der MORROK, einem 30 m langen Beiboot auf Zartiryt unterwegs auf der Suche nach Kristallen, anderen wertvollen Mineralien oder technischem Gerät, welches sich gewinnbringend verkaufen lässt. Der gesamte Planet ist eine einzige Einöde, bar jeden Lebens mit einer glasierten Oberfläche, welche den Schluss zulässt, dass hier vor langer Zeit ein fürchterlicher Krieg getobt haben muss. Padpool, ein 26jähriger Draufgänger und designierter Anführer der kleinen Sippe, hat sich eigenmächtig in eine kilometertiefe Spalte, welche die komplette Nordhabkugel des Planeten durchzieht, herabgelassen. Shinyan, seine Begleiterin, sucht nach ihm und folgt ihm notgedrungen in die Spalte. In mehreren Kilometern Tiefe entdeckt sie ihren Partner und schießt versehentlich auf ihr Spiegelbild. Dies löst einen automatischen Transmittersprung aus, und Shinyan und Padpool finden sich im Orbit des Planeten wieder. Kurz darauf gibt die MORROK Ortungsalarm, als ein fremdes Schiff in das Zartiryt-System eindringt.

Die IMASO fällt aus dem Hyperraum und scannt das System. Es besteht aus vier Planeten und einem Trümmerring, die um ein Schwarzes Loch kreisen. Außerdem wird die gleiche charakteristische Hyperstrahlung angemessen, welche auch im Thanaton-System registriert wurde. Dies deutet auf einen weiteren Monolithen im Zartiryt-System hin, der sich allerdings aufgrund der systemweiten energetischen Verwerfungen durch das Schwarze Loch nicht auf Anhieb lokalisieren lässt. Atlan befiehlt, in Schleichfahrt den Planeten Zartiryt anzusteuern und nicht auf die Verstärkung von Quinto-Center zu warten, da er glaubt, es bei den Monolithen mit einer tickenden Zeitbombe zu tun zu haben. Da er sie selbst auf Thanaton ausgelöst hat, fühlt er sich auch dafür verantwortlich. Atlan unterhält sich im Labor mit dem wissenschaftlichen Offizier Christina Gabrielle und erhält von ihr die Information, dass das Schwarze Loch künstlich entstanden sein muss, da es eigentlich eine zu geringe Masse aufweist, um auf natürlichen Weg entstanden zu sein. Ihre Hoffnung geht in die Richtung, dass zwei Sonden, welche zur Ergosphäre geschickt wurden, bessere Informationen liefern können. Die Ergosphäre ist die Region eines rotierenden Schwarzen Lochs, die unmittelbar vor dem Ereignishorizont liegt, bei der es aber schon zu massiven Verzerrungen der Raumzeitgeometrie kommt.

An Bord der MORROK analysiert Padpool die Aufzeichnungen, welche das fremde Schiff, das in das System eingedrungen ist, betreffen. Dabei stellt er verblüfft fest, dass dieses Schiff per Linearetappe in die Ergosphäre des Schwarzen Loches eingetaucht ist. Padpool vermutet, dass sich dort unglaubliche Schätze verbergen, und will diese für die Busrai-Nomaden in Besitz nehmen. Er überzeugt Shinyan von seinem Vorhaben, und so springen sie mit der MORROK ins Ungewisse.

Beim Anflug der IMASO auf Zartiryt wird festgestellt, dass hier vor langer Zeit eine furchtbare Katastrophe stattgefunden haben muss, denn dem Planeten fehlt ein Teil seiner Masse, und er hat einen 6000 km langen, kilometertiefen und teilweise ebenso breiten Schnitt von Äquator bis zum Pol, über deren Ursprung die Besatzung nur spekulieren kann. Vor über einer Million Jahren muss Zartiryt seine Umlaufbahn um den Zentralstern, der zu dieser Zeit schon ein Schwarzes Loch gewesen sein musste, verlassen haben. In weiteren 500.000 Jahren wird der Planet durch die Gravitationskräfte zerrissen und in die Akkretionsscheibe einverleibt werden, an deren Rand er sich befindet. Weitere Messungen ergeben, dass es in den Tiefen den Planeten reiche Vorkommen an 5-D-Kristallen geben muss, die durch enorme Gravitationsschockwellen entstanden sind. Auf dem gesamten Planeten gibt es kein Leben, nicht einmal Mikroorganismen, und Atlan stellt die Vermutung an, dass hier Lemurer und die Bestien vor 50.000 Jahren einen fürchterlichen Krieg geführt haben müssen, der letztlich mit einer Arkonbombe entschieden wurde. Atlan lässt ein Außenteam zusammenstellen, begibt sich auf die Oberfläche des Planeten und findet ein uraltes Raumschiffswrack, welches mit der geschmolzenen Planetenoberfläche verwachsen ist. Atlan, Santjun und die junge Expertin für lemurische Geschichte, Iasana Weiland, dringen in das Wrack ein und werden von Sphärengeistern eingekreist, die eine unendliche Traurigkeit ausstrahlen. Atlan nennt sie die Verlorenen, denn er vermutet, dass dies Überlebende der Monolithenerbauer sind, die vor über einer Million Jahren durch die Katastrophe, welche dazu geführt hat, dass die Sonne in ein Schwarzes Loch verwandelt wurde, in eine körperlose Zustandsform transformiert wurden. Eine Kommunikation mit den Verlorenen ist nicht möglich, aber sie scheinen nicht bösartig, sondern nur unendlich traurig zu sein. Diese Traurigkeit überträgt sich auf das Außenteam, welches sich dann auch zurückzieht, da sie sonst drohen, in eine depressive Stimmung zu verfallen. Durch einen Versuch Atlans finden sie heraus, dass die Verlorenen auf seinen Zellaktivator zu reagieren scheinen.

An Bord der IMASO kehrt Ernüchterung ein, da ein weiteres Außenteam bei der Erkundung des gewaltigen Risses bis in eine Tiefe von 40 km nur Zerstörung vorgefunden hat und es keinen Hinweis auf einen Monolithen gibt. Trotzdem muss sich dieser im Zartiryt-System befinden, da die Orter die gleiche Hyperstrahlung empfangen wie auch im Thanaton-System. Der einzige Ort, an dem sich der Monolith noch aufhalten kann, ist die Ergosphäre des Schwarzen Lochs. Ein Einflug ist zwar sehr riskant, aber nach Meinung von Ramit Claudrin, dem epsalischen Piloten der IMASO, mit einem kleinen 3-Mann-Zerstörer wie der IM-Z-1 durchaus machbar. Atlan entschließt sich, zusammen mit Santjun und Iasana Weiland das Risiko einzugehen, und startet das riskante Unterfangen. Die kurze Linearetappe gelingt, und der Zerstörer befindet sich innerhalb der Ergosphäre, in der sich alle Objekte mit annähernd Lichtgeschwindigkeit bewegen. Sie entdecken den Monolithen relativ schnell, werden aber von dort aus angegriffen. Der Zerstörer wird wrack geschossen und explodiert, sie können sich nur mit Not zum Monolithen retten.

Padpool und Shinyan haben es tatsächlich geschafft, mit ihrem Schiff in die Ergosphäre einzudringen, doch statt des erhofften Reichtums in Form von Kristallen werden sie von einer terranischen Korvette angegriffen und gefangengenommen. Jetzt sind sie Gefangene des terranischen Anführers der Silberherren, Malcher. Bevor dieser sie jedoch weiter ausfragen kann, erscheint ein weiterer Flugkörper innerhalb der Ergosphäre und wird von Malcher und seiner Truppe abgeschossen. Da der Anführer der Silberherren davon ausgeht, dass es Überlebende gibt, schickt er seine Leute los, um diese zu töten. Die beiden akonischen Prospektoren beobachten, wie sich vier Personen in voller Ausstattung einem Würfel, den Malcher Bunker nennt, nähern. Bei einer bestimmten Annäherung aktivieren sich verborgene Verteidigungsanlagen und töten die Männer. Für Malcher scheint der Bunker offensichtlich so wichtig zu sein, dass er, ohne zu zögern, über Leichen geht.

Naileth Simmers, die Kommandantin der IMASO, verspürt ein leichtes Ziehen im Nacken, als sie aus der Nasszelle kommt. Unmittelbar darauf fällt die Stromversorgung aus, und der Alarm gellt durch das Schiff. Es stellt sich heraus, dass die IMASO aus dem Trümmerfeld des Schwarzen Loches, in der sie den Zerstörer mit Atlan, Santjun und Weiland abgesetzt hatte, über 121 Millionen Kilometer in die Umlaufbahn des Planeten Zartiryt versetzt worden ist. Sämtliche Fusionsmeiler sind ausgefallen und liefern keine Energie mehr. Milton Elks, der Cheftechniker, findet heraus, dass die Meiler grundsätzlich in Ordnung sind, aber irgendetwas verhindert, dass der Fusionsprozess in Gang kommt. Somit ist die IMASO auf ihre Energiespeicher angewiesen, die jedoch nur ausreichen, die lebenswichtigen Funktionen und den Prallschirm aufrechtzuerhalten. Kurz darauf wird das Schiff wieder in den Trümmergürtel versetzt und nur der Prallschirm verhindert, dass die Kugelzelle durchlöchert wird. Zwischen den beiden Transitionen sind exakt 2 Minuten und 36 Sekunden vergangen, und genau nach derselben Zeitspanne wird der Kreuzer wiederum in den Orbit des Planeten versetzt. Das Zwicken im Nacken der Besatzung ist nach der dritten Transition innerhalb von knapp neun Minuten schon wesentlich unangenehmer...

Beim Eindringen in den Monolithen zerstören Atlan und Santjun eine massive Wand, und explodierende Trümmer beschädigen den Sauerstofftank von Iasana Weiland. In letzter Sekunde öffnet sich eine Schleuse, und die Plophoserin überlebt nur knapp. Bevor sich die Expertin für lemurische Geschichte eingehend mit den überall vorhandenen Wandzeichnungen beschäftigen kann, wird das Einsatzkommando von den Schergen Malchers angegriffen und in die Enge getrieben. Außerdem macht ihnen die Strahlung des Monolithen zu schaffen, sie fühlen sich schon jetzt ausgelaugt und müde.

Den Techniker Marcus Merten quälen die Transitionen, die die IMASO im immer gleichen Rhythmus von 2:36 Minuten zwischen dem Planetenorbit und dem Trümmerring pendeln lassen. Irgendwie kommt ihm diese Zeitspanne bekannt vor, aber er kommt einfach nicht darauf, woher er sie kennt. Er zermartert sich den Kopf und wartet auf eine Eingebung, wie sie ihm schon oft in seinem Leben geholfen hat. Der Ortungschef Santorin vermutet, dass der Transmitter eine Falle darstellt und immer wieder versucht, das Schiff in das Schwarze Loch zu transitieren. Die Falle scheint aber aufgrund des Alters von 50.000 Jahren nicht mehr richtig zu funktionieren, und so wird die IMASO immer wieder an den Ursprungsort zurückversetzt, und das Spiel geht von vorne los. Es scheint keinen Ausweg zu geben, da ja auch die Energieversorgung ausgefallen ist und die Reserveenergie gerade ausreicht, um den Prallschirm aufrechtzuerhalten, damit das Schiff im Trümmerring nicht durch Kleinstmeteoriten durchlöchert wird. Zu allem Überfluss fangen die ersten Besatzungsmitglieder an zu rebellieren und fordern Schmerzmittel. Die Kommandantin kann die Situation entschärfen, allerdings teilt Chefmediker Geriok Atair ihr mit, dass die Mittel nicht wirklich helfen würden, da sie den Schmerz nur unterdrücken würden. Die Lage ist verzweifelt...

Im Monolithen werden Atlan und Santjun weiter attackiert als sich in der ausweglosen Situation plötzlich ein spinnenartiger Roboter, der sich Calipher nennt, in die Schlacht eingreift und Malchers Komplizen in die Flucht schlägt. Calipher begrüßt Atlan als Träger des Lichts in der Experimentalstation 2. Für Atlan ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Lemurer vor 50.000 Jahren mit den Monolithen weitreichende Experimente durchgeführt haben, denn auch auf Thanaton waren ja Lemurer damals aktiv mit der Erforschung des uralten Monolithen beschäftigt. Der Roboter reagiert recht seltsam und zeigt eigenartige Verhaltensweisen. Es scheint, als ob er in den letzten Jahrzehntausenden einigen Schaden genommen hat. Trotzdem bietet er dem Träger des Lichts und seinen Begleitern an, sie zu den inneren Experimentalsektoren zu bringen. Calipher scheint froh zu sein, wieder eine Beschäftigung zu haben, und bringt sie in Rekordzeit in das Zentrum des Monolithen. Dort angelangt erkennt Atlan, dass sich Malcher mit seinen Leuten an dem Bunker zu schaffen macht und sie bei der Übermacht keine Chance haben, zu dem Bunker zu gelangen. Atlan entscheidet, dass er, Iasana Weiland und Calipher in den Außenbereichen des Monolithen Bomben legen und so für Verwirrung sorgen, während Santjun sich unbemerkt so nahe wie möglich an den Bunker heranarbeiten soll. Atlan versucht, auf dem Weg Calipher über die Vergangenheit auszufragen, was allerdings kaum verwertbare Informationen bringt, da der Roboter wirre Antworten gibt; seine Positronik scheint über den langen Zeitraum gelitten zu haben. Sie gelangen in Räumlichkeiten, wo die Lemurer scheinbar alle Materialien, die mit den Verlorenen zu tun haben, akribisch untersucht haben.

Nach einem gescheiterten Versuch, bei dem vier Personen in den Bunker eindringen sollten, entschließt sich Malcher dazu, einen weiteren Versuch zu unternehmen, in den Bunker vorzudringen. Dafür greift er auf seine beiden Gefangenen, Padpool und Shinyan, zurück. Padpool will sich opfern, da er sich dafür verantwortlich fühlt, dass sich Shinyan in dieser ausweglosen Situation befindet. Shinyan beobachtet, wie sich ihr Gefährte langsam dem Bunker nähert, und hört, wie sein Körper zu Boden sackt.

Auf der IMASO diskutieren die Führungsoffiziere die verbleibenden Optionen. Viele sind es nicht und sie sind alle aus der Verzweiflung geboren, denn mittlerweile wurde das Schiff schon 177(!) mal transitiert. Die Mannschaft ist am Ende, kann sich kaum noch auf den Beinen halten. Es wird beschlossen, dass sich die gesamte Besatzung mit voller Kampfmontur ausschleust und in den subplanetaren Anlagen Zartiryts nach Räumen mit intakter Luftversorgung sucht. Dadurch gewinnen sie weitere zehn Stunden und hoffen, dass bis zu diesem Zeitpunkt Atlan von seinem Einsatz zurück ist und die Situation entschärfen kann. Marcus Merten steigt in seinen Raumanzug und dabei kommt ihm - endlich - der entscheidende Gedanke, wie er das Schiff und die Besatzung retten kann...

Atlan wird durch eine Unachtsamkeit Weilands von einem Scanner in die Mangel genommen, der in seiner ursprünglichen Funktion wohl die Hinterlassenschaften der Verlorenen analysieren sollte, jetzt mit Atlan aber nicht gerade zimperlich umgeht. Weiland kann ihren Chef befreien, und kaum auf dem Boden angelangt, werden die beiden durch mindestens vier Männer Malchers angegriffen. In einer verzweifelten Aktion kann Atlan sich und die Plophoserin retten, zerstört dabei aber einen Großteil der gesammelten Hinterlassenschaften der Verlorenen. Kurz darauf erreicht ihn ein verstümmelter Funkspruch Santjuns. Er scheint im zentralen Hohlraum des Bunkers und in einer ausweglosen Situation zu sein, da er Atlan mit Lordadmiral anspricht. Falls jemand mitgehört hat, weiß dieser jetzt Bescheid. Aus diesem Grund entschließt sich Atlan, auf direkten Weg zum zentralen Bunker vorzustoßen.

Santjun hatte sich in der Zwischenzeit mit großer Mühe näher an den zentralen Bunker herangearbeitet. Er leidet zunehmend unter der Strahlung des Monolithen und droht einzuschlafen. Durch Aufputschmittel wachgehalten, erreicht er die zentrale Halle des Monolithen und paralysiert Malcher und seine Begleiter. Padpool, der so weit zum Bunker vorgedrungen war, dass sich die Abwehranlagen schon aktiviert hatten, bleibt stehen und wird von Shinyan vom Bunker weggezerrt, die beiden versuchen zu fliehen, denn Malcher ist durch Santjun abgelenkt. Als der Silberherr Verstärkung erhält, überlässt er Santjun seinem Schicksal und fängt die Akonen wieder ein, wobei er Padpool eine schwere Verletzung beibringt. Santjun wird von fünf Personen angegriffen und in die Enge getrieben. Sein Schutzschirm und das Flugaggregat fallen aus.

Marcus Merten erklärt einer gespannten Kommandantin, dass die Lösung ihres Problems die ganze Zeit vor ihrer Nase gelegen hat, denn die Zeitspanne von 2:36 Minuten zwischen den Transitionen ist identisch mit dem Intervall der automatischen Überprüfungszyklen aller terranischen Raumanzüge. Merten weiß zwar nicht, was der Auslöser für die Transitionen war, aber er vermutet, dass der reguläre Impulsgeber, der den Startschuss der Transition gibt, im Verlauf der letzten 50 Jahrtausende eine Defekt hatte. Daher hat sich die Steuereinheit das erstbeste positronische Signal geschnappt, welches sie auffangen konnte. Naileth Simmers lässt sich überzeugen und ordnet an, dass alle 600 Schutzanzüge der IMASO komplett außer Betrieb genommen werden sollen. Nachdem dies geschehen ist, zählen alle Besatzungsmitglieder atemlos die letzten Sekunden der 2:36 Minuten herunter... und das Schiff geht erneut in die Transition.

Die Lage für Santjun scheint aussichtslos, als plötzlich Calipher in den Kampf eingreift und die Schergen des Silberherren in die Flucht schlägt. Durch den uralten Kampfroboter der Lemurer können Santjun, Shinyan und der schwer verletzte Padpool in den Bunker eindringen. Santjun ist am Ende seiner Kräfte, er sieht, wie Malchers Männer schwere Geschütze in Stellung bringen, um in den Bunker einzudringen, und versucht, Atlan zu erreichen, um ihm mitzuteilen, dass er dringend Hilfe benötigt. Er beschwört Calipher, den Träger des Lichts auf dem schnellsten Weg in den Bunker zu bringen, und fällt danach in Ohnmacht.

Die gesamte Besatzung der IMASO ist total verzweifelt, da sich alle Hoffnungen auf die Idee von Marcus Merten gestützt hatten. Aus irgendeinem Grund transitiert das Schiff jedoch immer noch. Merten kommt die rettende Idee, denn die zentrale Positronik, welche das Signal zur automatischen Überprüfung der Raumanzüge alle 2:36 Minuten abstrahlt, wurde nicht ausgeschaltet. Dies ist mit einem immensen Risiko verbunden, da es sich nicht um eine automatische Notabschaltung handelt, sondern ein kompletter Neustart der Positronik durchgeführt werden muss. Dies ist aber nur im inneren Kern der Positronik möglich, der durch ein Vakuum geschützt ist. Merten erklärt sich bereit die Prozedur eines Neustarts der Positronik durchzuführen, wohl wissend, dass er dies mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben wird, da das Siegel der Kammer, in der er sich befindet, während der Neustart nicht beschädigt werden darf. Er hat somit nur die Luft zur Verfügung, die er während des Einstiegs in den inneren Kern der Positronik mit reingelassen hat. Einen Raumanzug kann er auch nicht nutzen, da diese ja alle deaktiviert wurden. Nachdem er im Kern der Positronik einen Neustart veranlasst hat, ist er mit sich und der Welt im Reinen, da er endlich - das erste Mal in seinem Leben - eine Sache zu Ende gebracht hat. Er stirbt an Sauerstoffmangel. Dafür hat er aber die IMASO aus dem Teufelskreis der ewig gleichen Transitionen geholt, denn das Schiff bleibt von weiteren Versetzungen verschont und verharrt im Orbit von Zartiryt. Auch die Energieversorgung funktioniert wieder einwandfrei. Kaum hat die Besatzung diese erlösende Nachricht wahrgenommen, ortet das Schiff eine Reihe von Hyperbeben, deren Zentren aus dem Inneren des Schwarzen Lochs kommen.

Auf dem Weg in die zentrale Halle erscheint wie aus dem Nichts Calipher und führt Atlan und Iasana Weiland auf dem schnellsten Weg in den Bunker. Dort treffen Atlan und Weiland auf den völlig erschöpften Santjun, Padpool und Shinyan. Calipher zerstört mit den Anlagen des Bunkers die fast fertig gestellte Strahlenkanone und bringt Atlans Team zur MORROK, dem Schiff der Akonen. Atlan gibt Calipher einen letzten Auftrag und verabschiedet sich von ihm, um dann mit der MORROK dem Raumer von Malcher zu folgen.

Die Ereignisse überschlagen sich, als die IMASO eine Korvette ortet, die aus dem Schwarzen Loch zu kommen scheint. Simmers befiehlt die Verfolgung des Schiffes, aber die IMASO wird unerwartet von einem akonischen Raumer angegriffen, der zeitgleich im Zartiryt-System aufgetaucht ist. Es ist das Schiff des Patriarchen der Busrai-Nomaden, der durch ein automatisches Signal einer Sonde hierher gerufen wurde, die von Padpool und Shinyan ausgesetzt worden ist, bevor sie in die Ergosphäre eindrangen. Zeitgleich wird die IMASO auch von der Korvette angegriffen. Mittlerweile ist ein weiteres Schiff aus der Ergosphäre ausgetreten, welches direkt Funkkontakt mit der IMASO aufnimmt. Es ist die MORROK, die bei hoher Geschwindigkeit eingeschleust wird, damit die IMASO weiterhin die Korvette verfolgen kann. Kurz nachdem der akonische Raumer Kontakt mit der IMASO aufgenommen hat, wird dieser von einem Verteidigungsmechanismus angegriffen und über Zartiryt abgeschossen. Die IMASO schleust die MOONDANCER, einen kleinen Zerstörer mit Santjun an Bord, aus, der die RONIN verfolgen soll, während sich die IMASO um die abgeschossene KARTUUR, den akonischen Raumer, kümmern wird. Kurz nachdem die MOONDANCER ihre Verfolgung aufgenommen und die erste Transition durchgeführt hat, hat Atlan trotz Zellaktivator einen Schwächeanfall. Es stellt sich heraus, dass es irgendeine Verbindung zwischen Santjun und Atlan geben muss, die sie aneinander bindet, denn mit jeder weiteren Entfernung Santjuns verstärken sich Atlans Probleme, bis er sogar wiederbelebt werden muss. Naileth Simmers lässt einen Rettungstrupp auf Zartiryt absetzen, der sich um die Überlebenden der KARTUUR kümmern soll, und nimmt mit dem Halbraumspürer ihres Schiffes die Verfolgung der MOONDANCER und der RONIN auf.