Ras Tschubai

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der Person. Für weitere Bedeutungen, siehe: Ras Tschubai (Begriffsklärung).

Ras Tschubai (* 15. November 1947) war langjähriges Gründungsmitglied des Mutantenkorps und Zellaktivatorträger.

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Heft: PR 219
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Heft: PR 500 – Innenillustration 4
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Erscheinungsbild

Ras Tschubai hatte schwarzes, krauses Haar sowie eine tiefschwarze Hautfarbe und dunkle Augen.

Er wurde als hochgewachsen, riesig und zwei Meter groß beschrieben. Ferner soll er, je nach Belieben des Autors, sowohl schlank wie stämmig sein und eine kräftige, muskelbepackte Statur haben.

Stammesnarben

Als Afrikaner kam er erst spät zu Stammesnarben. Bei einem Urlaub im Jahre 2435 besuchte er Major Tschai Kulu in dessen Heimatstadt. Kulu erzählte ihm, wie er zu seinen Narben gekommen war - bei einem Happening anlässlich seiner Verabschiedung von der Raumakademie. Prompt wurde ein Happening für Ras Tschubai veranstaltet, bei dem der Alkohol reichlich floss. Voller geistiger Getränke wurde ihm von zwei tibetanischen Austauschstudentinnen, die mit Skalpellen bewaffnet waren, der Oberkörper entkleidet und mit vier wunderschönen Wunden auf der Brust versehen. Anschließend wurden die Wunden noch mit einer Tinktur behandelt, die hässliche blaurote Narben hinterließ. Seit dieser Zeit hegte er Groll gegen Tschai Kulu und ging ihm aus dem Weg, soweit es möglich war. (PR 339, S. 5)

Siehe auch: Galerie Ras Tschubai

Charakterisierung

Tschubai war ein recht schüchterner, intelligenter und kühl überlegender Pragmatiker, der einen tiefen Glauben an Gott besaß. Da er Teleporter war, hatte er erstaunlich gute Reflexe entwickelt, um in Gefahrensituationen schnell reagieren zu können. Er wurde zuweilen auch als Draufgänger bezeichnet. (PR 69, PR 119, PR 133, PR 149)

Im Gegensatz dazu wurde er anfangs bei der Konfrontation mit Unerklärlichem als »von abergläubischem Schrecken ergriffen« beschrieben; eine angeborene Scheu, die er trotz seiner Schulung und seiner Erfahrung nicht ganz unterdrücken konnte. (PR 4, PR 58)

Der bekannte Freundeskreis von Tschubai beschränkte sich auf das Mutantenkorps und andere Zellaktivatorträger. Besonders Gucky, ebenfalls Teleporter, zählte zu seinen engsten Freunden.

Ras war, vermutlich im 24. Jahrhundert, »eine Generation lang« (PR339, S. 12) mit einer Lebensgefährtin zusammen. Aus dieser Verbindung gingen Nachkommen hervor. Ein im 16. Jahrhundert NGZ lebender Nachkomme war Col Tschubai. (PR 2886)

Während der Laren-Krise flirtete er »recht hoffnungslos« mit Ery Noublish. (PR 685, S. 25)

In sehr vielen Einsätzen, in denen er Feinden der Menschheit zum ersten Mal begegnete, wurde er von diesen als »schwarzes Gespenst« bezeichnet. Das führte auch zu einigen Witzeleien unter den Raumfahrern, so meint Rhodan einmal, Ras müsse nur grinsen, um jemanden in Ohnmacht fallen zu lassen. Selbst Merkosh, dessen Gestalt um einiges skurriler ist als die des Afrikaners, witzelte während solcher Einsätze darüber, dass Ras eine Horrorgestalt für seine Feinde sein müsse. (PR 12, PR 15, PR 26, PR 33, PR 49, PR 469 ...)

Ras Tschubai hatte eine Vorliebe für Schokolade. (PR 121)

Ab und zu gönnte er sich eine Zigarette. (PR 761)

Paragabe

Er war Teleporter. 1975 lag seine höchste Entfernung bei 50.000 Kilometern. (PR 13)

Wissenschaftliches Werk

Geschichte

Frühe Jahre

Ras Tschubai wurde am 15. November 1947 in der Stadt El Obeid im Sudan – bis 1956 noch britische Kolonie, danach faktisch Militärdiktatur – geboren und verbrachte dort seine Kindheit mit einer nicht genau bekannten Anzahl Brüder und Schwestern. Eine Schwester ist namentlich bekannt, Sarah Tschubai.

Anmerkung: In der 5. Auflage heißt die Schwester Rahaz. (PR 4 V, S. 40)

Von seinen Geschwistern existieren zahlreiche Nachkommen mit dem Namen »Tschubai«.

Seine Großeltern und Eltern kämpften um die Unabhängigkeit gegen die Briten und beherrschten noch die traditionellen Jagdtechniken. Ihm selbst wurde dieses Wissen jedoch nicht mehr vermittelt. (PR 4)

Ras studierte in Indien und lebte in den Jahren 1969 bis 1971 in Moskau. Er arbeitete dort als Chemiker in einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut, das sich mit der Herstellung eines lebensverlängernden Serums beschäftigte. (PR 4) Ras Tschubai promovierte zu einem unbekannten Zeitpunkt über Programmierungsfehler und Roboterpsychologie, wobei er die X-Logik entwickelte. (PR 473)

Mitte 1971 war er zusammen mit einigen Kollegen – den Russen Bonjew und Stratschow und dem deutschen Expeditionsleiter Dr. Hoffmeister – auf einer Forschungsexpedition bei den Kongo-Quellen, wo eine bestimmte Bienensorte heimisch sein soll, dessen Futtersaft der Königinnen für die Zellforschung ein wichtiges Hormonpräparat liefern sollte. Als die Expedition, von den einheimischen Führern verlassen, orientierungslos mit defektem Funkgerät und ohne Vorräte in der Wildnis festsaß, wurde Tschubai von dem Expeditionsleiter losgeschickt, um Hilfe zu holen – von wem auch immer. Als er von einer Raubkatze angegriffen wurde, aktivierte sich aufgrund der Gefährdung seines Lebens seine Parafähigkeit der Teleportation und er konnte die verunglückte Expedition retten. (PR 4)

Anmerkung: Laut PR 40 soll es sich bei der bewussten Raubkatze um einen Löwen gehandelt haben. Im Regenwald erscheint jedoch ein Leopard weitaus wahrscheinlicher. Laut PR 316 hatte Tschubai nach der Rettung der Expedition seine Fähigkeiten trainiert, bevor er zu Rhodan stieß. Ferner wurden die Namen der Expeditionsteilnehmer erst im Silberband 1 hinzugefügt, in der Originalquelle blieben sie namenlos.

Dritte Macht

Er wurde von Reginald Bull und Tako Kakuta im Auftrag der Dritten Macht in die Wüste Gobi entführt, um für das Geheime Mutantenkorps rekrutiert zu werden. (PR 6) Trotz der Entführung willigte er ein. Für den Fall, dass John Marshall und Tako Kakuta nicht anwesend waren, oblag ihm der Befehl über die restlichen Mitglieder des Korps. (PR 8)

1975 begleitete er Perry Rhodan auf der STARDUST II ins Wega-System. Er war nicht unwesentlich daran beteiligt, die Topsider zu vertreiben. Durch wilde Sprünge in deren Raumschiffen richtete er heilloses Chaos an und erschreckte die Echsen durch seine Teleportationen zu Tode. (PR 12)

Er half mit seiner Paragabe, die Pläne aus der Zeitgruft zu holen. (PR 12)

1981 war er an verschiedenen Einsätzen gegen den Overhead beteiligt. (PR 25, PR 26)

1982 flog er mit der STARDUST II sowohl ins Beta-Albireo-System als auch nach Tatlira, um gegen die Springer zu kämpfen. (PR 33, PR 34, PR 35)

1984 war er Mitglied der Arkon-Expedition. Bei der Erkundung eines Zaliter-Raumschiffs wurde er fast von einem Moff übernommen, konnte aber im letzten Moment noch in Sicherheit springen. (PR 40)

Bereits in den 1980ern wurde sein Alterungsprozess durch die erste Zelldusche gestoppt, 2326 erhielt er einen Zellaktivator.

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Heft: PR 326
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Heft: PR 601
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Weitere bekannte Einsätze für das Mutantenkorps

Ras Tschubai gehörte zu den wenigen Mutanten, die die Second-Genesis-Krise überleben.

3444 gehörte er zu der Gruppe, welche Perry Rhodan an Bord der TIMOR nach Asporc begleitet. (Silberband 64, S.83)

Mit Gründung des Neuen Mutantenkorps im Jahre 3444 wurde er stellvertretender Leiter und war der einzige terranische Teleporter. Darüber hinaus war er zusammen mit Fellmer Lloyd der einzige überlebende terranische Mutant des 20. Jahrhunderts, der seine Paragabe einer natürlichen Mutation verdankt und nicht radioaktiver Strahlung.

Bekannte Einsätze für das Neue Mutantenkorps

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Heft: PR 1504
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Orientierungssprünge
Heft: PR 2532 – Innenillustration
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Im Jahre 3456 wurde Tschubai mit der Besatzung der MARCO POLO im Zuge des kosmischen Schachspiels zwischen ES und ANTI-ES in das Anti-Universum geschleudert. Dort schlüpfte er auf Terra II in die Rolle seines negativen Spiegelbilds Ras Tschubai II. Nach seiner Enttarnung wurde er bei einem Verhör durch Gucky II beinahe zu Tode gefoltert, ehe ihm die Flucht aus Imperium-Alpha gelang. Dank einer Rettungsmission Guckys konnte er auch von Terra II entkommen. (PR 601, PR 602)

Im Januar 3459 nahm er am Flug der MC-8 nach Hetossa teil. (PR 650, PR 651) Im Februar dieses Jahres folgte der Einsatz auf Hoptrec-Haich. (PR 653) Während der Expedition der MARCO POLO zur Provcon-Faust geriet er auf Gäa unter Verdacht, den prominenten Widerstandskämpfer Izal-Ronon getötet zu haben. Die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen den Provconern und den Terranern führte jedoch schnell zur Ermittlung des wahren Mörders. (PR 659) Im August dieses Jahres nahm er am Flug der CAGLIOSTRO zum Archi-Tritrans-Sonnentransmitter teil. (PR 667) Dort arbeitete er im Stab Atlans. (PR 670) Nach der Rückkehr ins Solsystem am 4. Dezember war er an dem Einsatz gegen die Factory-Range auf Olymp beteiligt. (PR 671) Am 7. März 3460 weilte er auf der Erde und wurde mit ihr in den Mahlstrom der Sterne transferiert. (PR 676) Anfang April dieses Jahres nahm er an der Erkundung des Mahlstroms teil und wurde gegen ploohnsche Schiffe im Papillo-System eingesetzt. (PR 684) Kurze Zeit später bekämpfte er die Ploohns auf Stiemond. (PR 685)

Am 6. Juni übernahm Tschubai an Bord der MARCO POLO das Kommando über einige Mutanten und Sonderoffiziere, die er einige Stunden später in die Schlacht am Schlund führte. Noch am selben Tag wurde er von Rhodan zum Oberbefehlshaber der terranischen Flotte am Schlund ernannt. (PR 692) Nachdem die MARCO POLO über den Schlund nach Ploohn-Nabyl gegangen war, befahl Tschubai die Dezentralisierung der Flotte. Das Flaggschiff wurde in einer Sonnencorona versteckt und wenige Stunden später begann für den Mutanten der Einsatz auf dem Planeten Zvermaysch. Dort geriet er zusammen mit Tatcher a Hainu und Dalaimoc Rorvic in die Gefangenschaft und wurde nach Kneys transportiert. Auf der Hauptwelt der Ploohns wurde er vor die Königin Jaymadahr Conzentryn geführt. Später gelang ihm und seinen Begleitern die Flucht. Sie fanden vorläufig Unterschlupf im Versteck von Kayzihr Mandaynah, wurden jedoch zum zweiten Mal festgenommen. (PR 693) Tschubai wurde am 25. Juni nach dem Abschluss des Waffenstillstandes zwischen den Terranern und den Ploohns freigelassen. (PR 694) Er nahm an den Verhandlungen auf Caysire teil und beteiligte sich an dem Diebstahl der dortigen Mopoys. (PR 699, S. 17) Anfang August begleitete er die Wissenschaftler, die auf Goshmos-Castle den Transfer der Erde in die Umlaufbahn der Sonne Medaillon überwachen sollten. (PR 699, S. 36) Am 10. dieses Monats rettete er Prof. Goshmo-Khan aus den unterirdischen Anlagen von Zeus. (PR 699, S. 52)

Die Aphilie

Kommandant über die SZ-2

Im Juli 3578 übernahm er zusammen mit Senco Ahrat das Kommando über die SZ-2, nachdem die SZ-1 auf Last Stop gestrandet war. Die SZ-2 war im Orbit geblieben und machte sich jetzt allein auf den Weg in die heimatliche Milchstraße. (PR 710)

In der Milchstraße bereitete er die Ankunft Perry Rhodans mit der restlichen SOL vor, indem er mit der SZ-2 als Schattenschiff agierte. Die Gründung der GAVÖK unterstützte er dadurch, dass er den Halutern Jotan Menc und Lraton Perlat die Koordinaten der Geheimkonferenz übergab und mit der SZ-2 den Verrat der Konferenz durch Kerson Paarunoc verhinderte. (PR 725)

3581 war Ras Tschubai trotz seines Zellaktivators kurzzeitig an Krebs erkrankt. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran, die Gefahr durch die falsche MARCO POLO zu bannen. Als er in dieser Zeit einem Verletzten den Zellaktivator umhängte, setzte der Heilungsprozeß durch die verabreichten Medikamente ein. (PR 739)

Nach der Vernichtung der falschen MARCO POLO begab sich die SZ-2 in die Provcon-Faust, wo sie auf die Rückkehr der SZ-1 wartete. Im Oktober 3581 wurden die Schiffsteile wieder zusammengefügt. Die wiedervereinigte SOL begab sich dann wieder in die Milchstraße. (PR 752)

Zurück in der Milchstraße

Nach der Ankunft in der Milchstraße half Ras Tschubai bei der Befreiung einiger Kelosker, die auf Rolfth in eine missliche Lage geraten waren. (PR 755)

Ende 3581 war er Mitglied einer kleinen Delegation, die mit der GAVÖK auf Surfon Kontakt aufnehmen wollte. Ziel war es, die GAVÖK zu motivieren, zielstrebiger gegen das Konzil vorzugehen. Agenten des NEIs, die diese Pläne missbilligten, paralysierten den Teleporter bei einer Befreiungsaktion, um ihn als Geisel zu nehmen. Doch Fellmer Lloyd durchschaute das Spiel und befreite ihn sofort wieder. (PR 760)

Kurze Zeit später traf er in Fandmann-System auf den Multi-Cyborg Herthor Smolk und ermöglichte Smolk eine Unterredung mit Perry Rhodan. Im Verlauf der Unterredung tötete sich Herthor Smolk. (PR 761)

Die Suche nach der Erde

Ras Tschubai machte auch den Flug der SOL in die Galaxie Dh'morvon mit, um die verschollene Erde zu suchen. 3582 war er einem Kommando auf der SEIDENRAUPE zugeteilt, die nach dem MODUL suchen sollte. (PR 788) Dabei unterlag er zeitweise dem mentalen Einfluss des GRAVIHOLL. (PR 789)

Er gehörte zu der kleinen Gruppe unter der Leitung von Perry Rhodan, die als erste das MODUL betrat. (PR 790)

Nach der Bergung des COMP musste er gegen Choolk, den Vertreter der Kaiserin von Therm, kämpfen. Dabei verlor er vorübergehend die Kontrolle über seine Fähigkeiten und landete auf der Medo-Station. (PR 796)

Nach der Landung auf Alwuurk nahm er heimlich Kontakt mit Duun 13 auf, um ihn zu überzeugen, den Terranern zu helfen. Kurze Zeit später versuchte er mit Gucky, einige Informationen zu sammeln. Sie fanden ein Haus, wo die Choolks ihre Eier ablegten und waren empört, dass diese offensichtlich durch die Kaiserin selektiert wurden. Sie versuchten, ein Ei zu stehlen, um die Choolks über die Lage aufzuklären. Bei der Flucht wurden sie gestellt und eingesperrt. Pyttcor 17 eröffnete ihn, dass die Choolks über die Geburtenkontrolle Bescheid wüssten und dass der Eidiebstahl ein Tabu bedeutete, weswegen sie hingerichtet werden würden. Duun 13, der alles beobachtet hatte, befreite die beiden jedoch, da er nicht wollte, dass es zum Krieg mit der SOL käme. Außerdem erkannte er, dass Tschubai und Gucky gute Absichten verfolgt hatten. Da sein Brustkristall wie alle Kristalle die beiden Mutanten beeinträchtigte, nahm er ihn ab und legte ihn unter einen Schutzschirm. Tschubai und Gucky waren sich darüber im Klaren, dass diese Geste von außerordentlicher Bedeutung war und Duun 13 sich damit zum Außenseiter machte. Sie boten ihm an, mit ihnen auf die SOL zu fliehen. Er wollte jedoch sein Volk nicht verlassen. Stattdessen half er Gucky und Tschubai, solange er konnte. Gucky konnte einige angreifende Raumschiffe telekinetisch zum Absturz zwingen, obwohl ihn die Strahlungen schwer mitnahmen. Als die Übermacht zu groß wurde, hatten sie Glück. Denn das ganze Volk der Choolks verharrte in Reglosigkeit, als der Pruuhl aus dem Ei schlüpfte. Diesen Moment nutzten Gucky und Tschubai, um zurück auf die SOL zu springen. Duun 13 ging aber in das Muutklur ein. (PR 797)

...todo Bardioc-Zyklus...

...todo PAN-THAU-RA-Zyklus...

Die Kosmischen Burgen

Er begleitete die BASIS bei ihrer Suche nach den Kosmischen Burgen. (PR 929)

Als die BASIS die Kosmische Burg von Ariolc erreichte und Galbraith Deighton eine beunruhigende Strahlung empfing, die was von Wahnsinn in sich trug, bestimmte Rhodan, dass Tschubai zusammen mit Alaska Saedelaere ein Vorauskommando bilden sollte, um sich umzusehen. Er hielt ihn für vorsichtiger als Gucky, der die Aufgabe auch unbedingt übernehmen wollte. Diese Vorsichtsmaßnahme nützte jedoch nicht, denn Tschubai fiel direkt nach Ankunft auf der Burg dem Ariolc-Syndrom zum Opfer. (PR 933) Dies endete erst, als es Rhodan, Atlan und Jost Seidel gelungen war, die Strahlung unschädlich zu machen. (PR 934)

Er setzte auf Matazema einen telepathischen Sender außer Betrieb, der das ganze Volk der Dallazen dazu beeinflussen sollte, auf die Kosmische Burg von Kemoauc überzusiedeln. (PR 948)

Am 26. September 3587 startete er einen selbstlosen Versuch, ES aus der Materiesenke Jarmithara zu befreien. Dies gelang nicht, doch ES schenkte ihm zur Belohnung einen einzigartigen Blick erst auf die Galaxien des Universums und dann auf die Struktur der Universen, die verblüffend symmetrisch war. Tschubai, der kurz zuvor durch einen Bericht vom Doppelkonzept Ellert/Ashdon von Sehnsucht nach Erkenntnis über das Universum ergriffen wurde, erkannte, dass die Menschheit erst einen winzigen Ausschnitt allen Seins gesehen hatte und das der Weg, sich in die kosmologische Ordnung einzufügen und zurechtzufinden, noch sehr lang sein würde. (PR 968)

Wenig später entschied er sich, nicht in ES aufzugehen, sondern blieb zusammen mit Fellmer Lloyd und Gucky an der Seite von Rhodan. (PR 968)

...

Gänger des Netzes

Nach der Verbannung von Rhodan, Atlan und Jen Salik im Jahre 430 NGZ schloss er sich ihnen auf ihrer Suche nach den Gängern des Netzes an. Wie andere Galaktiker wurde auch er Mitglied. (PR 1300)

Als die verwirrte Superintelligenz ES im Jahre 1169 NGZ die Zellaktivatoren zurückforderte und danach abschaltete, gelang es ihm und Fellmer Lloyd nicht, rechtzeitig nach Wanderer zu kommen, um sich einer erneuten Zelldusche zu unterziehen. Am 12. Dezember fand man auf dem Planeten Compol nur noch einen kleinen Haufen Asche in seinem Raumanzug. (PR 1504)

Im April 1291 NGZ wurde er – zusammen mit anderen parapsychisch Begabten – von ES kurzzeitig frei gesetzt, um die Superintelligenz im Kessel von DaGlausch und Salmenghest zu unterstützen. (PR 1993)

15. Jahrhundert

Am 17. Januar 1463 NGZ entsandte ES das Konzept Fellmer Lloyd/Ras Tschubai, um Perry Rhodan beim Kampf gegen die Bedrohung durch die Frequenz-Monarchie zu unterstützen. (PR 2511, PR 2520)

Anmerkung: Für Details zum Konzept Fellmer Lloyd/Ras Tschubai und dessen Geschichte, siehe: Fellmer Lloyd/Ras Tschubai (Konzept).

Ehrungen

Im Jahre 1469 NGZ war nach ihm der Ras-Tschubai-Park benannt. Der Park liegt auf dem Hochland von Jos bei Abuja, der am dichtesten besiedelten urbanen Region Afrikas. (PR 2607)

Im Jahre 1516 NGZ wurde nach ihm das neueste Fernraumschiff Terras benannt – die 3000 m durchmessende RAS TSCHUBAI. (PR 2750)

Quellen