Daniel

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Roboter von Geoffry Abel Waringer. Für den Robotertyp, siehe: Daniel-Roboter.
Dieser Artikel befasst sich unter anderem mit dem synthetischen Bewusstsein Dan. Für weitere Bedeutungen, siehe: Dan.

Daniel war ein Roboter, der Geoffry Abel Waringer auf Sabhal als Forschungsassistent diente.

Aussehen

Daniel besaß einen linsenförmigen Körper mit einem Durchmesser von anderthalb Metern und einer maximalen Höhe von sechzig Zentimetern. An seiner Seite entsprangen insgesamt achtzehn Multifunktionsarme, die je nach Bedarf zu Greifern, Werkzeugen, Waffen, Ortern oder ähnlichen Gerätschaften umfunktioniert werden konnten. Daneben befanden sich weitere Ortungsgeräte und mindestens eine Parabolantenne für Normalfunk auf seiner Körperoberfläche. (PR 1315)

Die Arme dienten nicht der Fortbewegung und Beine gab es nicht. Daniel glitt in geringer Höhe auf einem Prallfeld vorwärts. Die Energieversorgung wurde durch einen winzigen Fusionsreaktor gewährleistet, dessen Brennstoffvorräte für ein Jahr ausreichten. (PR 1315)

Anmerkung: Das System, welches das Prallfeld erzeugt, wird in PR 1315, Kap. 7, 9 auch als Gravon oder Gravon-Untersatz bezeichnet. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um einen Druckfehler und es sollte Gravo-Untersatz heißen.

Charakterisierung

Obwohl Daniels Recheneinheit auf rein elektronischen Komponenten basierte, wies er durch seine komplexen Programme ein eigenes Bewusstsein auf – genau genommen sogar drei, denn bei Bedarf (manchmal auch zufällig) konnte Daniel die Kontrolle an Dan und Iel abtreten, zwei getrennte Persönlichkeitsstrukturen, deren Denkprozesse unabhängig voneinander abliefen und dem jeweils anderen Part nicht zugänglich waren. In diesem geteilten Zustand konnte eines der beiden synthetischen Bewusstseine nach außen handeln, während das andere interne Abläufe manipulierte, indem es vorhandene Programme veränderte. Allerdings arbeiteten die zahllosen Programme nicht immer reibungslos zusammen. Es gab interne Prioritätskonflikte, und bisweilen zeigte Daniels Verhalten dann so etwas wie menschliche Gefühle oder Schwächen. (PR 1315)

Daniel war äußerst lernfähig und konnte sich schnell auf neue Situationen einstellen. Neben dem nur ihm bekannten Idiom seiner Schöpfer konnte er sich auch in den Sprachen Terranisch, Sothalk, Interkosmo und  Wikipedia-logo.pngLatein verständlich machen. (PR 1315)

Der Mnemo-Speicher, der allerdings lückenhaft war, bewahrte Daniels Erinnerungen auf. (PR 1315)

Programme

  • Das Chemoprogramm gehörte zu den von Geoffry Waringer überarbeiteten und erweiterten Programmen. (PR 1315)
  • Das Dankbarkeitsprogramm wurde von Iel entwickelt und von Daniel als Teil seiner Gesamtpersönlichkeit übernommen. (PR 1315)
  • Ego-Programm (PR 1315)
  • Existenzerhaltungsprogramm, möglicherweise identisch mit dem Überlebensprogramm / Selbsterhaltungsprogramm (PR 1315)
  • Das Loyalitätsprogramm war eines der Basisprogramme, die unabhängig davon waren, welche Persönlichkeit gerade die Kontrolle hatte. (PR 1315)
  • Das Notprogramm oder Notrettungsprogramm war eines der stärksten Programme, konnte aber dennoch von dem Ego-Programm abgestellt werden. (PR 1315)
  • O-FILE war die Bezeichnung des für die Ortung zuständigen Programms. (PR 1315)
  • Orientierungsprogramm (PR 1315)
  • Das Rettungsprogramm entwickelte Daniel in aller Eile für die anstehende Flucht aus dem KLOTZ. Alle sonst üblichen Systemfunktionen blieben dabei außen vor. (PR 1315)
  • Selbsterhaltungsprogramm (PR 1315)
  • Das Teilungsprogramm ermöglichte Daniel, zwischen seiner Gesamtpersönlichkeit und dem Dan- und Iel-Bewusstsein umzuschalten. (PR 1315)

Geschichte

Über die Herkunft Daniels ist nichts bekannt. Einer ungenauen Schätzung zufolge betrug sein Alter zur Zeit seines Auffindens durch Geoffry Waringer im Jahre 435 NGZ etwa 5000 Jahre. Der Wissenschaftler fand den Roboter in einer verlassenen Rumpelkammer und sorgte für seine Reparatur. Seine gelöschten Mnemo-Speicher konnte er jedoch nicht wiederherstellen. Im Laufe der folgenden elf Jahre diente Daniel seinem neuen Besitzer als Forschungsassistent. Er gewöhnte sich schnell an die Bedürfnisse des exzentrischen Wissenschaftlers und schnappte mit der Zeit einige Sprachen und wissenschaftliche Kenntnisse auf. (PR 1315)

Im Februar 446 NGZ arbeitete Waringer fieberhaft an der Entwicklung einer Methode, um den KLOTZ zu betreten. Als drei Netzgänger ihm die Prototypen des Kontra-Strangeness-Schildes abschwatzten und es auf eigene Faust versuchten, musste Waringer mit ansehen, wie der Kontakt abriss. (PR 1315)

Verschiedene Rettungsversuche scheiterten an der abweichenden Strangeness, deren Ausstrahlung den KLOTZ wie eine Barriere umgab. Daniel erkannte, dass sein Elektronenhirn wohl besser mit der Strangeness zurecht kommen würde als eine Positronik oder Syntronik, und bot sich für eine Rettungsaktion an. (PR 1315)

In drei Etappen erreichte Daniel den KLOTZ. Das Raumschiff TOTAL brachte ihn zunächst in die Nähe, dann überwand eine EMSE mit ihm die Barriere, und zuletzt stieß ihn das HUCKEPACK-System in Richtung des Riesenraumschiffs ab. Daniel konnte rasch einen Eingang finden, stellte aber bald fest, dass auch seine vergleichsweise simplen Sensoren und Denkprozesse von der Strangeness gestört wurden. Nur sporadisch ortete er die Strangeness-Schilde der verschollenen Netzgänger, fand aber nicht sie, sondern traf stattdessen das Pflanzenwesen Huakaggachua. (PR 1315)

Die Zatara teleportierte Daniel an die Oberfläche des KLOTZES, wo die Störungen abebbten. Da seine feste Programmierung von der Strangeness weit weniger in Mitleidenschaft gezogen wurde als seine Persönlichkeitskomponenten, beschloss er, für die Rettung der drei Netzgänger ein Programm zu schreiben, das ohne seine bewussten Denkprozesse ablief. Als Daniel eine erneute Ortung von den Strangeness-Schilden bekam, startete er den Versuch und drang wieder in den KLOTZ ein. (PR 1315)

Allem Anschein nach hatte Daniel Erfolg. Einige Zeit später landete er zusammen mit den drei Netzgängern und Huakaggachua auf Sabhal. Er vermochte nicht mehr zu unterscheiden, welche seiner Erlebnisse Realität oder Illusion waren. Nur bei einer Erinnerung war sich Daniel ganz sicher: Er hatte Stiefel aus Plophos-Leder und eine Gurke gesehen. Aus den Videoaufzeichnungen wurde zumindest klar, dass sich ein Terraner und ein Swoon an Bord des KLOTZES befinden mussten. (PR 1315, PR 1320)

Anmerkung: Dabei handelte es sich um Ratber Tostan und Posy Poos, wie sich später herausstellte. (PR 1320, PR 1330)

Quellen

PR 1315, PR 1320