Huakaggachua

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Huakaggachua (kurz Hua, was aus einer unbekannten Sprache stammt und übersetzt »die Liebe« heißt (PR 1332)) war ein pflanzliches Intelligenzwesen aus dem Volk der Zataras.

Sie war eines der Kinder von Kera-Hua-Zatara und Schwester von Comanzatara. (PR 1332, PR 1344)

Erscheinungsbild

In ihrem Erscheinungsbild glich Huakaggachua voll und ganz ihrer Schwester Comanzatara: etwa 70 Zentimeter groß, purpurfarbener Stiel mit weiblichen Rundungen, vier große Blätter und ein Blütenkopf in wechselnden Farben. (PR 1344)

Dieser Blütenkopf war beweglich und konnte zum Leuchten angeregt werden. Analog zu normalen Pflanzen dienten ihre Wurzeln der Aufnahme von Nährstoffen und Wasser. Kleine Wurzelknollen fungierten als Vorratsspeicher. Die Schwerkraft, Atmosphäre, Temperatur, Licht und Geräusche konnte Huakaggachua mit nicht näher benannten Sinnen wahrnehmen. (PR 1315)

Die Farbe der Blütenblätter spiegelte ihre körperliche wie auch seelische Verfassung wider: Je dunkler, desto erschöpfter oder trauriger war sie. (PR 1315)

Charakterisierung

Huakaggachua war jede Form von Gewalt zuwider, sogar wenn nur unbelebtes Material zu Schaden kam. Im Verlauf ihrer Abenteuer innerhalb des KLOTZES lernte sie aber, einen an ihr nagenden Wurm zu töten. (PR 1315)

Fähigkeiten

Huakaggachua verfügte über eine Reihe außerordentlicher Fähigkeiten, bei denen es sich allem Anschein nach um Paragaben handelte.

  • Eine besondere Wahrnehmungsgabe ermöglichten ihr, Bilder von anderen Orten und aus verschiedenen Zeiten zu sehen. (PR 1315)
  • Sie konnte sich wie angeblich alle Zataras unsichtbar machen. Allerdings handelte es sich dabei um einen Schutzreflex, den sie nicht immer bewusst kontrollieren konnte. (PR 1315)
  • Mit ihrem akustischen Sinn konnte sie aus Reflexionen von Geräuschen ihre Umgebung wahrnehmen, wenn auch nicht besonders präzise. (PR 1315)
  • Mittels einer Art Teleportation konnte sie sich selbst räumlich versetzen und dabei auch Dinge und Personen mitnehmen, die deutlich größer waren als sie. (PR 1315)
  • Mit ihren Artgenossen konnte sie sich telepathisch verständigen. (PR 1344)
  • Sie war empfänglich für die Gedanken anderer, auch weit entfernter Lebewesen, jedoch ohne deren Gedanken lesen zu können im Sinne von Telepathie. Manchmal schnappte sie ein einzelnes Wort auf. Dafür konnte sie mit ihren Gedankenimpulsen beruhigend auf andere Lebewesen einwirken. (PR 1315)
  • Sie sprach mit einer sehr leisen Stimme. Dabei war es von Vorteil, wenn ihr Gesprächspartner wenigstens über eine geringe telepathische Begabung verfügte; andernfalls musste Jizi Huzzels Parlafon zwischengeschaltet werden. Einen Translator benötigte sie nicht. Mit den Xisrapen konnte sie sich auf unerklärliche Weise ganz ohne technische Hilfsmittel verständigen. (PR 1315, PR 1344)
  • Huakaggachua konnte etwa eine halbe Stunde lang im Vakuum existieren. (PR 1315)

Langlebigkeit

Wie alle Zataras war Huakaggachua extrem langlebig. Allerdings musste sie ihren Körper in unregelmäßigen Abständen vollständig erneuern, wozu sie Eis und Kälte benötigte. Durch Kontakt mit dem Eis zerfiel ihr Körper binnen Sekunden zu Staub, der in das Eis einsank. Daraus entstand dann innerhalb weniger Minuten ihr Körper von neuem, wobei sie ihre Identität und ihre Erinnerungen behielt. (PR 1344)

Geschichte

Ankunft im Standarduniversum

Im April des Jahres 446 NGZ erwachte Huakaggachua nach einer langen Zeit der Inaktivität an Bord des KLOTZES, der etwa ein halbes Jahr zuvor im Standarduniversum aufgetaucht war. Sie besaß keine Erinnerungen an ihr früheres Leben oder ihren momentanen Aufenthaltsort. Sie wusste lediglich ihren Namen und dass sie auf der Suche nach etwas oder jemandem war, das sie aber erst erkennen würde, wenn sie es gefunden hätte. In ihrer unmittelbaren Umgebung herrschte Chaos; Lebewesen wie Maschinen schienen verwirrt zu sein. Ein zufällig aufgeschnappter Gedanke, der mit einem Humanoiden und einem kleinen Zweibeiner mit gekrümmtem Leib zusammenhing, prägte sich ihr besonders ein: Ratbertostanposypoos – ohne dass sie mit dem Begriff etwas anfangen konnte. (PR 1315)

Anmerkung: Dabei handelte es sich um Ratber Tostan und Posy Poos, wie sich später herausstellte. (PR 1320, PR 1330)

Um neue Kräfte zu gewinnen, versetzte sie sich in einen hydroponischen Garten, wo sie Wasser und Nährstoffe fand. Während ihrer Ruhephase erfuhr Huakaggachua durch ihre Wahrnehmungsgabe von ihrer Artgenossin Comanzatara, die sie für tot gehalten hatte, und ihrer beider gemeinsamen Vergangenheit. Comanzatara schien sich verändert zu haben – sie hatte getötet, empfand ihre Tat aber als richtig. (PR 1315)

Bei den Netzgängern

Auf ihrer Suche nach anderen Lebewesen entdeckte Huakaggachua die Netzgänger Friz Hedderle, Ynk und Unk, die seit dem Ausfall ihrer Strangeness-Schilde nicht mehr klar denken konnten und obendrein von Wesen angegriffen wurden, die Hua mangels einer besseren Bezeichnung Molybdaens nannte. Ohne zu zögern holte sie die drei Individuen zu sich. Um sie vor geistiger Umnachtung und beginnendem Wahnsinn zu schützen, stabilisierte Hua sie mit ihren Gedankenimpulsen. Im Gegenzug bedankte sich Friz Hedderle, indem er dem völlig verausgabten Pflanzenwesen erlaubte, mit seinen Wurzeln aus der Nährflüssigkeit zu schöpfen, in der sein Unterleib steckte. (PR 1315)

Kurz darauf stieß Daniel auf Huakaggachua, ein Roboter, der mit der Zustimmung Geoffry Waringers von Sabhal aufgebrochen war, um die Netzgänger aus dem KLOTZ zu retten. Der Roboter war allerdings von schweren Störungen betroffen, seine Mission stand vor dem Scheitern. Hua erkannte seine Notlage und brachte ihn an die Oberfläche des KLOTZES, wo die Störungen abebbten. Daniel packte die Zatara kurzerhand in seinen klimatisierbaren Innenraum. Da seine feste Programmierung von der Strangeness weit weniger in Mitleidenschaft gezogen wurde als seine Persönlichkeitskomponenten, beschloss er, für die Rettung der drei Netzgänger ein Programm zu schreiben, das ohne seine bewussten Denkprozesse ablief. Als Daniel eine erneute Ortung von den Strangeness-Schilden bekam, startete er den Versuch und drang wieder in den KLOTZ ein. (PR 1315)

Allem Anschein nach hatte Daniel Erfolg. Einige Zeit später landete er zusammen mit den drei Netzgängern und Huakaggachua auf Sabhal. Der Roboter übergab die Pflanze an Waringer, damit dieser alle Maßnahmen zu ihrer Genesung treffen konnte. (PR 1315)

Im November 446 NGZ reiste Huakaggachua als blinder Passagier an Bord des gavvrischen Raumschiffs TAAHL zusammen mit Ratber Tostan, Posy Poos und dem Ertruser Taffas Rozoll in die Milchstraße. (PR 1343)

In der Milchstraße

Am 17. November 446 NGZ erschien Huakaggachua in Hulosstadt auf Swoofon, wo Comanzatara ihr Eintreffen bereits angekündigt hatte. Die Stimmung der beiden Pflanzenwesen stieg schlagartig, jetzt, da sie nicht mehr einsam unter Fremden waren. Gemeinsam konnten sie auch eine gezielte Verbindung zu der 40 Millionen Lichtjahre entfernten Schwester Jacaranda herstellen, die sich auf dem Planeten Straquus in der Galaxie Absantha-Shad befand, sowie mit deren Mutterhybride auf Majsunta. Sie sahen eine enorme kosmische Katastrophe voraus. (PR 1344)

Durch den gegenseitigen Informationsaustausch erhellte sich die dunkle Vergangenheit der Zataras. Demzufolge wurde ihr Volk, das damals anderen Herren diente, vor langer Zeit durch die Teufel ESTARTUS verfolgt und gejagt. Aus sechs oder sieben gefangenen Zataras, unter ihnen Jacaranda, entstanden durch gezielte Mutation die Hermaphroditischen Präkognostiker von Majsunta. Comanzatara und ihre Mutter Kera-Hua-Zatara konnten damals entkommen, Huakaggachua dagegen war seinerzeit nicht dabei, obwohl sie schon gelebt haben musste; sie erwachte erst vor kurzer Zeit im Inneren des KLOTZES. (PR 1344)

Da ihr Volk anscheinend nicht mehr existierte, fassten Comanzatara und Huakaggachua den Entschluss, ihre vormaligen Herren zu suchen, deren Gedankenmuster die Mutterhybride ihnen übermittelt hatte. Tatsächlich spürten sie gegen Ende November 446 NGZ über viele Lichtjahre Entfernung an Bord des Raumschiffs DÜK ein Wesen mit dem passenden Muster auf. Sie versetzten sich und ihre neuen Freunde Jizi Huzzel und Dart Hulos dorthin. Dort trafen sie auf den Nakken Arfrar und auf Guang-Da-G'ahd: eine Kartanin – das Volk ihrer vormaligen Auftraggeber! Die Hinweise verdichteten sich, dass alle drei Völker dieselbe Heimat hatten. (PR 1344)

Anmerkung: Ihre Heimat war, wie sich später herausstellte, das sterbende Universum Tarkan. (PR 1348)

Die Nakken kamen überein, die Verlorenen Geschenke der Hesperiden in der Eastside der Milchstraße zu neutralisieren, die dort seit Monaten ihr Unwesen trieben und die Völker der Blues manipulierten. Damit war die von den Zataras und den Nakken gleichermaßen vorausgesehene kosmische Katastrophe, vor der die gesamte Milchstraße stand, zwar abgemildert, aber keinesfalls beseitigt. (PR 1344)

Danach gingen Jizi Huzzel und Dart Hulos nach Swoofon zurück. (PR 1344)

Ende Dezember 446 NGZ kam es im Milchstraßenzentrum zu der finalen Auseinandersetzung mit Sotho Tyg Ian (Stygian), der sich nach seinen verschiedenen Niederlagen in der Raumstation UDHURU verschanzt hatte. Auf der BASIS, die nahe dem Dengejaa Uveso positioniert wurde, tagte der Krisenstab der Aktion GALAKTISCHER WINTER. Comanzatara und Huakaggachua nahmen an den Besprechungen teil, waren ansonsten aber an der Aktion nicht beteiligt. Letztlich wurde Stygian von seinem Erzfeind Stalker getötet und die drohende Apokalypse durch Arfrar und die anderen vier Nakken abgewendet. (PR 1347)

Anfang März 447 NGZ tauchten Hua und Comanzatara in einer der Hydrokulturen an Bord der BASIS auf und verkündeten Julian Tifflor, dass sie die Seelen ihrer Artgenossen spüren würden.

Quellen

PR 1315, PR 1332, PR 1343, PR 1344, PR 1347

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