Kriegerkodex

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Der Kriegerkodex war die Philosophie der Ewigen Krieger. Er stand im engen Zusammenhang mit dem Glauben an den Permanenten Konflikt, war mit diesem aber nicht identisch.

Allgemeines

Hauptsächlich diente der Kriegerkodex als Regulativ für das Verhalten der Ewigen Krieger und für ihre Mystifizierung als fast übernatürliche Erscheinungen im Rahmen des Kriegerkults, er war aber auch maßgeblich für das Zusammenleben der Völker in der Mächtigkeitsballung Estartu. (PR 1300 – Glossar, PR 1301)

Im Idealfall wurde der Kriegerkodex von seinen Anhängern derart verinnerlicht, dass er in bestimmten Situationen ein Reflexverhalten ermöglichte, das heißt die Anhänger des Kodex wussten stets, wie sie sich zu verhalten hatten und befolgten diese Gebote ohne nachzudenken. Dieser Idealzustand wurde in jedem Fall erzielt, wenn Kodexgas eingesetzt wurde. Wo dies nicht möglich war, wachten die Kodexwahrer über die Einhaltung der Regeln.

Den Kodexwahrern zur Seite standen die Kodexberater. (PR 1302)

Anmerkung: Daneben gibt es noch den nicht näher erläuterten Begriff der »Kodexhüter«, beispielsweise in PR 1302, Kap. 4.

Gebote

Die Ewigen Krieger, ihr Tross und die Schüler in den Upanishada hatten sich an folgende Gebote zu halten:

  • Gebot des Gehorsams – absoluter Gehorsam gegenüber Höhergestellten, zwingende Befehlsausführung (PR 1294)
  • Gebot der Ehre – Einhaltung aller Regeln, die der Glaube an den Permanenten Konflikt verlangt; Gebot des tapferen Verhaltens im Kampf und der achtungsvollen Behandlung von Unterlegenen; damit einhergehend Verbot der Feigheit oder Kapitulation (PR 1294)
  • Gebot des Kampfes – Verbot, einem Kampf auszuweichen; Gebot, Befehle durchzusetzen und alle Gorims zu bekämpfen (PR 1294)
  • Gebot der Mission – Verbreitung des Kriegerkults durch den immerwährenden Kampf (PR 1321 – Computer)
  • Gebot des Permanenten Konflikts – Glaube an die Lehre vom immerwährenden Kampf

Gehorsam, Ehre und Kampf galten als die drei Grundprinzipien. (PR 1325)

Wer gegen diese Gebote verstieß, musste sich einer Strafe unterziehen oder sich auf andere Weise neu bewähren. Wenn dies nicht möglich war, musste der Delinquent in schweren Fällen rituellen Selbstmord begehen. (PR 1294)

In minder schweren Fällen konnte ein Verstoß auch zur Ächtung und der Erklärung zum Toshin führen.

Geschichte

Der Kriegerkodex entstand im Zuge der Pervertierung des von Oogh at Tarkan verkündeten Dritten Weges und wurde von den Ewigen Kriegern in den zwölf Galaxien ESTARTU verbreitet. Überall wurden Upanishada gegründet, in denen Schüler der Ewigen Krieger mit den Lehren des Kodex indoktriniert und mit Kodexmolekülen gefügig gemacht, gleichzeitig aber auch zu überlegenen Kämpfern ausgebildet wurden. (PR 1300 – Glossar, PR 1348)

Ganze Planetenbevölkerungen wurden gezwungen, nach dem Kriegerkodex zu leben. Widersetzten sie sich, waren die Kodexwahrer berechtigt und in der Lage, sie mit allen Mitteln zu bestrafen. (z. B. PR 1288)

Natürliche Gegner aller Anhänger des Kriegerkodex waren die Gorims, sie wurden deshalb unnachgiebig bekämpft – allerdings unter dem Deckmantel des Selbstschutzes. (PR 1299)

Nach dem Wiedererwachen Oogh at Tarkans und seiner öffentlichen Ansprache in allen Upanishada im Dezember 446 NGZ, in der er die pervertierte Lehre enttarnte, standen der Kriegerkult und der Permanente Konflikt zumindest in der Milchstraße vor dem Ende. (PR 1346)

Quellen