Dritter Weg

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Der Dritte Weg ist ein Oberbegriff für alle Herrschaftsformen, Lebensweisen und Philosophien, die weder den Zielen der Kosmokraten noch den Zielen der Chaotarchen folgen. Die definierten Wege bzw. Ziele können dabei allerdings völlig unterschiedlich sein.

Bedeutung

Nach den Beobachtungen der Pangalaktischen Statistiker gehen 63 % aller Eingriffe in die kosmische Struktur des Universums nicht von den Hohen Mächten aus, sondern werden von anderen Faktoren beeinflusst, und zwar vom Leben an sich. Hierbei handelt es sich meist nicht um gezielte Eingriffe, sondern um »natürliche« Entwicklungen ohne übergreifende kosmologische Planung.

Nur 21 % aller Eingriffe gehen auf die Kosmokraten und nur 16 % aller Eingriffe gehen auf die Chaotarchen zurück. (PR 2147)

Das Leben an sich ist nach Ansicht der Kosmokraten durch seine ungezielten, unabsichtlichen Manipulationen im Begriff, die Kontrollinstanzen der Mächte von Ordnung und Chaos außer Kraft zu setzen. Die Hohen Mächte haben daher entschieden, das Leben an sich durch die Erhöhung der Hyperimpedanz einzuschränken. (PR 2199)

Bekannte Vertreter eines Dritten Weges

  • Der Dunkle Oheim wehrte sich jahrmillionenlang erfolgreich dagegen, eine Materiesenke zu werden und seinen Platz als Superintelligenz zu verlieren. Dies geschah allerdings auf Kosten von Billionen von Lebewesen.
  • Si kitu behauptet von sich selbst, auf derselben Stufe zu stehen wie die Kosmokraten und Chaotarchen – oder sogar über ihnen zu stehen. Sie gehört aber keiner der beiden Gruppen an, sondern folgt nur ihren eigenen Interessen. (PR 1271, PR 1272)
  • Die Vertreter des Graulebens, wie die Grauen Lords, sehen sich als Gegner der Kosmokraten, weil diese den Moralischen Kode nutzen, als auch als Gegner der Chaotarchen, weil diese den Kode manipulieren und anschließend benutzen wollen. (PR 1270)
  • Die höchsten Vertreter des Lebens an sich sind eine lose Koalition von (positiven und negativen!) Superintelligenzen. Falls es sich mit ihren Interessen deckt, kann es aber dennoch vorkommen, dass sie mit Kosmokraten oder Chaotarchen zusammenarbeiten.
    Die Friedensfahrer sind eine Organisation, die ebenfalls für das Leben an sich einsteht und die ursprünglich von einer dieser Superintelligenzen gegründet wurde. (PR 2478)
  • THOREGON versuchte, die PULSE als Einflusssphären für eigene Machtzwecke zu nutzen, da die Hohen Mächte (oder zumindest die Kosmokraten) keinerlei Einfluss auf das Innere eines PULSES haben. Zu diesem Zweck gründete THOREGON die Thoregon-Bewegung, um andere Superintelligenzen für ihre Sache zu gewinnen. Letztlich zeigte sich aber, dass die PULSE nur als Rückzugsgebiete gedacht waren, während THOREGON im Standarduniversum gegen die Hohen Mächte vorgehen würde.

Geschichte

Die dritten Mächte zwischen den Kosmokraten und Chaotarchen sind zu wenig bekannt und zu uneinheitlich, um etwas über ihre Ziele zu sagen.

Si kitu griff mehrere Male zugunsten der Terraner ein. (PR 1271 f., PR 1318, ...) Ihre wahren Absichten und Ziele sind unbekannt.

Weder der Permanente Konflikt noch der Dritte Weg THOREGONS konnten überzeugen und langfristig überdauern.

ESTARTU und der Permanente Konflikt

Ursprünglich verfolgte die Superintelligenz ESTARTU mit der von ihr begründeten Lehre das Ziel, sowohl von den Kosmokraten als auch den Chaotarchen unabhängig zu bleiben. Die Hohen Mächte sollten sich von ihrer Mächtigkeitsballung fern halten. Nach Auffassung der Kosmokraten war der Dritte Weg aber gleichbedeutend mit einer Abkehr von ihnen. (PR 1300 – Glossar, PR 1348)

Oogh at Tarkan, der um das Jahr 50.027 v. Chr. mit der NARGA SANT in die Mächtigkeitsballung kam, griff ESTARTUS Lehre auf und versuchte, die Philosophie des Dritten Weges durch die Upanishada in allen zwölf Galaxien der Mächtigkeitsballung Estartu zu etablieren. (PR 1348)

Das ESTARTU-Symbol geht auf die Sternkonstellation des Tarkaniums zurück, jener vier Systeme an der Nordseite von Absantha-Gom, welche die Kartanin als ihr Siedlungsgebiet beanspruchten. (PR 1342)

Doch die Singuva, die sich als einzig legitime Erben der verschollenen Superintelligenz betrachteten, vertrieben Oogh at Tarkan und verwandelten das ursprüngliche Prinzip in die Doktrin des Permanenten Konflikts. Sie erhoben die verfälschte Lehre zur offiziellen Religion und behaupteten dabei stets, in direktem Auftrag ESTARTUS zu handeln. Um selbst im Hintergrund zu bleiben, installierten sie die zwölf Ewigen Krieger als Leitfiguren des neuen Kriegerkults. (PR 1339, PR 1348)

Anfang Dezember 446 NGZ begannen die Statuen des Oogh at Tarkan in allen Upanishada der Milchstraße und der Mächtigkeitsballung Estartu zu sprechen und brandmarkten den Permanenten Konflikt als Irrlehre, die nichts mehr mit der ursprünglichen Philosophie der Superintelligenz ESTARTU zu tun hatte. (PR 1346, PR 1348)

Mit der Rückkehr von ESTARTU wurden die Singuva entmachtet, der Kriegerkult fand ein Ende.

THOREGON

THOREGON scheiterte am eigenen Größenwahn. Durch die Schaffung des Analog-Nukleotids METANU und die Manipulation des Moralischen Kodes wurde er den Kosmokraten zu gefährlich. Diese bereiteten eine Sprengung der mit einem Thoregon verbundenen Galaxien durch Galaxienzünder vor.

Durch die als Doppelagenten in die Koalition Thoregon eingeschleuste Superintelligenz ES gelang es dem Kosmokraten Hismoom, über die SOL in das Erste Thoregon vorzudringen. Hismoom vernichtete THOREGON, alle PULSE und die Brücke in die Unendlichkeit. (PR 2182, PR 2197, PR 2198)

Quellen