Magnetsturm

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Ein Magnetsturm ist eine gefährliche Naturerscheinung.

Übersicht

Ein Magnetsturm entsteht durch die relativ seltene Verschiebung interstellarer Magnetfelder in eine andere Ebene. Überschneiden sich mehrere Ebenen, resultieren daraus heftige Störungen, die sich im Standarduniversum als Magnetstürme bemerkbar machen. Diese können von mehreren Stunden bis zu mehreren Wochen andauern. Die Wirkungen auf ein Raumschiff sind gravierend und umfassen den vollständigen Ausfall aller elektronischen und positronischen Geräte und Anlagen. Es sind auch Fälle bekannt, in denen Schiffe durch die auf sie wirkenden Kräfte zerquetscht wurden. Das Magnetfeld eines Planeten und seines Systems kann die Wirkung des Magnetsturmes soweit abschwächen, dass Funkverbindungen wieder möglich sind. (PR 590 S. 32-33, Atlan 158 E, Kap. 9)

Geschichte

Die KARRETON mit Atlan und Fartuloon an Bord geriet im 9. Jahrtausend v. Chr. auf dem Weg zum Eppith-System in einen schweren Magnetsturm. Dem Magnetier Vorry gelang es aber, die magnetischen Energien zu sammeln und das Schiff zu retten. (Atlan 158 E, Kap. 9)

Das Sonnenforschungsschiff SUN DRAGON geriet im November 3432 auf der Suche nach dem Todessatelliten in der Sternatmosphäre von Sol in einen Magnetsturm mit Spitzenwerten von zwanzigtausend Gauß. Der Sturm war damit so stark, dass er zu Verformungen des Paratronschirms führte. (PR 413 E, Kap. 4)

Im Jahre 3444 geriet der Kreuzer CMP-13 in einen Magnetsturm, der das Raumschiff zu einer Notlandung auf dem Planeten Paradiso zwang. Nach gelungener Reparatur kehrte die CMP-13 zur MARCO POLO zurück. (PR 590 S. 33-45)

Quellen