Hort der Finsternis (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für das Gebäude auf Ritiquian, siehe: Hort der Finsternis.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 483)
A483 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Hort der Finsternis
Untertitel: Atlan und der Berserker im Labyrinth des Grauens
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Dillibor, Pammion, Kolphyr, Panthorgh
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Ritiquian
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Anstatt am Raumhafen von Ritiquian zu materialisieren, kommen Atlan und Razamon im Innern eines gigantischen Gebäudes heraus, dem Hort der Finsternis. Hier gibt es nicht nur Bleiche Alven und Schwarzalven, sondern auch noch diverse Angehörige anderer Völker, die allesamt Arbeiten verrichten sollen. Aber zumindest alle Alven benehmen sich merkwürdig, sie tanzen um in den Räumen und Korridoren errichteten Feuern und stimmen einen Singsang an, sind völlig in Trance und bekommen von ihrer Umwelt nichts mehr mit. Oder sie erstarren in ihren Bewegungen – für Stunden. Die beiden Besucher mutmaßen, dass die Alven irgendwie mental mit dem Dunklen Oheim in Verbindung stehen und ihn beim Zweikampf mit dem Schwarzen Ring unterstützen. Die beste Gelegenheit, das Mammutgebäude zu inspizieren.

Sie stoßen auf viele Operationssäle, wo Lebewesen diverse Körperteile oder Organe entfernt wurden oder werden sollen. Die unfreiwilligen Patienten kommen zuerst zu sich und fliehen aus den Operationssälen; der Zarjer Blujer greift Atlan an, erkennt aber bald, dass er sich nicht vor ihm fürchten muss. Auch er war zur Amputation hergerichtet worden. Leider sind nur die Alven handlungsunfähig, die Gersa-Predoggs sind es nicht, und so müssen Atlan und Razamon immer wieder flüchten oder sich verstecken. Und als die Alven wieder zu sich kommen, lassen sie nach ihnen fahnden. Die beiden werden rasch in die Enge getrieben und nachdem sie mehrmals ihrer Festnahme nur knapp entkommen können, treffen sie auf Dillibor.

Das ist der Leiter der Neffenproduktion und hatte von Pammion, dem Oberbefehlshaber im Hort der Finsternis, den Auftrag bekommen, binnen weniger Tage einen neuen Neffen zu erschaffen, der den wahnsinnig gewordenen Duuhl Larx ersetzen sollte. Dillibor schaffte das Unmögliche, und erhielt prompt den Folgeauftrag, binnen zweier Tage vier weiteren Neffen zum Leben zu verhelfen. Er hält es für utopisch, diesen Auftrag erfüllen zu können, da der Zeithorizont viel zu kurz ist, hat aber keine Wahl. Da kommen ihm Atlan und Razamon gerade recht, um bei der Planung des neuen Neffen für das Marantroner-Revier mitzuhelfen. Der Bleiche Alve führt sie in einen gigantischen Raum, der Halle der Schöpfung, der in unzählige kleine Zellen untergliedert ist. In jeder davon stecken ein oder mehrere Lebewesen von allen Völkern, die es in der Schwarzen Galaxis gibt. Als sie bei dem Bereich für das Marantroner-Revier angekommen sind, bestimmt er einen von drei Havaren, dem neuen Neffen das Gehirn zu spenden.

Jetzt erkennen Razamon und Atlan, was hier gespielt wird. Die Neffen sind nichts anderes als künstlich erschaffene Lebewesen, deren Einzelteile aus Organen, Gliedmaßen und anderen Körperteilen der verschiedenen Intelligenzwesen des entsprechenden Reviers stammen. Diese Perversion übersteigt die Fantasie der beiden Unsterblichen, und Atlan schlägt Dillion so lange, bis Razamon ihn davon abhält, im Affekt den Alven zu töten. Sie fliehen, werden aber gestellt und paralysiert. Als sie wieder zu sich kommen, werden sie in die Zentrale Kuppel gebracht und Pammion vorgeführt. Dieser nimmt über den Gersa-Predogg Panthorgh Kontakt mit dem Dunklen Oheim auf, der als Sieger aus dem Kampf mit dem Schwarzen Ring hervorgegangen ist. Sie werden vom Oheim persönlich dazu verurteilt, die Gehirne für zwei weitere Neffen zu spenden.

Inzwischen hat die GOL'DHOR das Ritiquian-System erreicht. Sie sollte eigentlich die Große Plejade zur Lebensblase bringen, die als Gesteinsring den Planeten Ritiqian umgibt. Aber das Goldene Raumschiff wird abgestoßen und treibt immer mehr auf die Sonne zu, um die sich der Dunkle Oheim schlingt. Kolphyr gelingt es, Kontakt mit der GOL'DHOR herzustellen und mutmaßt, dass es wie bei einem Magneten zu einer natürlichen Abstoßung kommt. Das Goldene Raumschiff und die Große Plejade sind positiv, die Lebensblase ebenfalls, der Dunkle Oheim negativ. Der Bera sieht keine andere Möglichkeit mehr, als auf den Oheim selbst zuzusteuern, um ihn mit der positiven Energie zu töten. Aber die Körperlosen Olken und Yeers nehmen aus der Lebensblase heraus mit ihnen Kontakt auf. Die Plejade ist entsprechend präpariert worden, um nur die Lebensblase vernichten zu können. Am Dunklen Oheim würde sie keine Wirkung erzielen, und außerdem wäre Kolphyrs Theorie über die sich abstoßenden Kraftfelder falsch. Wenn sie den wirklichen Grund für die Abstoßung herausfänden, könnte das Unterfangen noch immer gelingen.

Anmerkung

  • Im Kasten mit den Hauptpersonen hat sich ein Tippfehler eingeschlichen. Der Gersa-Predogg Panthorgh wird hier nur mit einem »h« geschrieben, nämlich »Panthorg«. Im Roman findet sich diese Schreibweise jedoch nirgends.

Innenillustrationen