Das Sonnen-Tabu

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A670)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 670)
A670 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Die Abenteuer der SOL
Unterzyklus: Die Namenlose Zone (Band 21/25)
Titel: Das Sonnen-Tabu
Untertitel: Der Befreiungskampf der Paudencer
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Christian Mögling
Erstmals erschienen: Montag, 30. Juli 1984
Hauptpersonen: Atlan, Ziir-Tinc, Raan-Mar, Ollon-Tur, Daan-Bar, Daug-Enn-Daug, Borallu
Handlungszeitraum: September 3808
Handlungsort: Walgon II, Futurboje
Atlans Extrasinn:

Neue Erkenntnisse, neue Fragen

Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Walgon II arbeitet der Emulator Ziir-Tinc an der Untergrabung der Autorität des skrupellosen Herrschaftsrates. Die Emulator-Quelle kontaktiert ihn telepathisch und teilt ihm mit, dass bald Fremde kommen werden, denen er helfen soll.

Der Walgonier Daan-Bar, Mitglied des Herrschaftsrates und zuständig für Sicherheitsfragen, versucht, den Emulator zu identifizieren. Mit Hilfe seines Abteilungsleiters führt er eine Rasterfahndung durch, bei der Kriterien wie die Häufigkeit von Reisen zwischen den Planeten und sogar der Verbrauch an Schuhen angelegt werden. Als nur noch zwei Walgonier in Frage kommen, sucht er diese persönlich auf, um eventuellen Ruhm alleine einzuheimsen. In der Stadt Khadan auf Walgon I verhört er den Handelsvertreter Laar-Pan, der jedoch ein glaubwürdiges Alibi hat. Damit hat sich Daan-Bar blamiert und kann es sich nicht leisten, in der Richtung weiterzuforschen. Er ahnt nicht, dass Laar-Pan für den Emulator arbeitet und die beiden mit Hilfe von Anhängern in der Sicherheitsbehörde absichtlich den Verdacht auf Laar-Pan gelenkt haben, um diese Spur gezielt als falsch hinzustellen.

Für seinen zweiten Verdächtigen muss Daan-Bar nach Walgon II fliegen. Dazu fordert er einen Raumjäger an. Aus Langeweile steuert er den Jäger so, dass er die mit Spannung erwartete Verdeckung des Sterns Gaulat durch Paudenc schon einmal zu sehen bekommt. Der Anblick löst starke Gefühle in ihm aus und lässt ihn das Schreckliche an der Verbannung der Walgonier in die Namenlose Zone in vollem Umfang begreifen. Er hat einen neuen Freiheitsdrang, so dass er auf den Zusammenbruch des Herrschaftsrates hofft.

Daan-Bar spürt auf Walgon-II Ziir-Tinc auf, der gerade seinen Anhänger Ollon-Tur berät. Der Sicherheitschef hat jedoch nicht bedacht, dass er selbst überwacht wird. So müssen alle drei Walgonier fliehen. Der Emulator trennt sich von den beiden , die mit dem Raumjäger ins All flüchten. Daan-Bar will möglichst nahe in den Bereich an der Schockfront steuern, an dem die Konstellation Gaulats und Paudencs zu sehen ist. Hier wähnt er sich und Ollon-Tur sicher vor Verfolgern. Der Bereich ist jedoch vermint. Um der Zerstörung zu entgehen, muss der Walgonier den Überlichtantrieb in Richtung Schockfront aktivieren. Zu ihrer Verblüffung können die geläuterten Walgonier die Barriere durchbrechen. Dafür treiben sie jedoch hilflos im scheinbaren Nichts der Namenlosen Zone.

Auf der Futurboje erzählt Daug-Enn-Daug Atlan, dass er sich plötzlich auf der Futurboje wiedergefunden hat. Die BRISBEE-Kinder Lara, Menizza und Jauter klären das Rätsel: Sie haben Daug-Enn-Daug wohl unabsichtlich aus der Namenlosen Zone geholt. Die BRISBEE-Kinder glauben, die ganze SOL in die Zone versetzen zu können. Dies kommt jedoch bei der derzeitigen Stimmung an Bord nicht in Frage, so dass stattdessen die Schiffe der Vulnurer, die MJAILAM und die FARTULOON versetzt werden sollen. Die Futurboje begleitet den Verband aus eigener Kraft.

Daug-Enn-Daug erhält Kontakt mit der Lichtquelle. Sie wird verfolgt und kann nicht helfen, erwähnt jedoch, dass die Vulnurer eine wichtige Rolle spielen. Die Schiffe orten, dass die Schockfronten in der Umgebung durchlässig werden. In achtzig Lichtjahren Entfernung wird der Jäger der Walgonier geortet. Nach kurzem Flug werden Daan-Bar und Ollon-Tur an Bord genommen. Da wird Atlan von einer weiteren Zukunftsvision heimgesucht:

Nach zwei Jahren relativ ruhigen Fluges erreicht die SOL den Sektor Varnhagher-Ghynnst. Breckcrown Hayes' Lebenszeit scheint sich aufgrund seiner Krankheit und der auf ihm lastenden Verantwortung ihrem Ende zu nähern. Am Ziel ortet die SOL eine Wolke von Spoodies mit einem Durchmesser von zehn Lichtminuten. Das Feld ist von einem Netz aus Raumtang umgeben. Atlan, Bjo Breiskoll und sieben Freiwillige starten mit einer Space-Jet, um das Feld genauer zu untersuchen.
Bei der Annäherung greift der Raumtang nach der Space-Jet. Als die SOL zu Hilfe eilt, gerät der Mittelteil in den Griff des Raumtangs. Die beiden SOL-Zellen werden abgekoppelt und bleiben frei. Die Space-Jet rettet sich in das Spoodie-Feld, wo man einige Spoodies zur Untersuchung an Bord nimmt.

In der Gegenwart will Atlan durch die Schockfront nach Walgon vorstoßen. Die Futurboje mit Atlan, Daug-Enn-Daug und Borallu an Bord, die MJAILAM und die FARTULOON fliegen durch die Schockfront. Trotz einer wartenden Flotte aus zwanzig Schiffen und eines Minenfeldes können die drei Schiffe ins System fliegen. Die Futurboje und die MJAILAM landen bei der Hauptstadt von Walgon II, um den Emulator der Walgonier zu finden, während die FARTULOON auf Walgon I aufsetzt. Da die Schiffe bei den Hauptstädten stehen, können sie nicht beschossen werden. Atlans Vision geht weiter:

Der Solaner Korn Hander wird bei der Untersuchung eines Spoodies von diesem befallen und weigert sich, ihn wieder entfernen zu lassen. Kurz darauf entdeckt die Space-Jet einen Körper im Feld, der sich als grobe Kopie Atlans aus Spoodies entpuppt und von den Solanern Fischer genannt wird. Fischer lotst die Space-Jet durch eine Lücke im Raumtang in die Freiheit. Dort dringt der Raumtang inzwischen in den gefangenen Mittelteil der SOL ein, den Hayes evakuieren lässt. Solaner kämpfen gegen Raumtang, der ebenfalls immer wieder grobe Kopien Atlans ausbildet. Als Atlan selbst in den Nahkampf mit dem Raumtang zieht, löst sich Fischer in einen Schwarm von Spoodies auf, die die anwesenden Solaner befallen. Als Kern von Fischer bleibt eine zweieinhalb Meter große Stange mit 30 Zentimetern Durchmesser und mehreren Tentakeln zurück, die gegen den Tang kämpft.
Als Atlan von einem Spoodie befallen wird, erhält er das Wissen über die positive Wirkung der Spoodies als Symbionten. Ihm wird klar, dass er im Auftrag der Kosmokraten mit der SOL Spoodies transportieren soll. Er erfährt auch, dass der Raumtang nicht zum Feld gehört, sondern von einem Wesen namens Seth-Apophis geschickt worden ist. Mit Hilfe der Spoodies werden die Solaner den Raumtang bezwingen.