Namenlose Zone

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit der auch »Jenseits« genannten Namenlosen Zone. Für weitere Bedeutungen, siehe: Jenseits.

Die Namenlose Zone ist ein Bereich zwischen dem Standarduniversum und den Materiequellen. In Ermangelung eines anderen Namens wird dieser Bereich auch als Jenseits bezeichnet, da er sich jenseits der Materiequellen befinden soll.

Übersicht

ANTI-ES behauptete, die Namenlose Zone liege vor der Materiequelle. Atlans Extrasinn deutete dies so, dass die Namenlose Zone zwischen Standarduniversum und Materiequellen liegt. ANTI-ES meinte, die Kosmokraten würden nicht direkt auf die Namenlose Zone einwirken. (Atlan 605)

Wonat-Zount teilte mit, die Namenlose Zone liege abseits des Standarduniversums, sei diesem jedoch näher als der »Welt der Hohen Mächte«. (Atlan 616)

Der Chronist von ES setzte die Namenlose Zone mit dem Bereich hinter den Materiequellen gleich. (PR 1348)

Anmerkung: Das ist ein Widerspruch zu den einige Jahre früher erschienenen Atlan-Heftromanen des Unterzyklus Anti-ES, demzufolge die Namenlose Zone nichts mit dem »Aufenthaltsort« der Kosmokraten zu tun haben kann.

Aufrissfronten zum Normalraum konnten entstehen, wenn sich zwei Kontinua berührten. Es ist fraglich, ob eine Durchquerung der Aufrissfronten möglich wäre. (Atlan 622)

   ... todo: Fenster/Nabel in Bars-2-Bars, siehe Bars-2-Bars#Entstehung und Bars-2-Bars#Geschichte ...

Zweck

Die Namenlose Zone dient als Sammelbecken negativer Völker des Universums. Wenn bei einem Volk die negativen Kräfte so überhand nehmen, dass keine positive Entwicklung mehr denkbar ist, wird es in die Zone versetzt und durch undurchdringliche Schockfronten vom Rest dieses Bereiches abgeschottet. Die Namenlose Zone wächst jedes Mal, wenn das Heimatsystem eines auf diese Weise verbannten Volkes aus dem Standarduniversum entfernt wird. (Atlan 650)

Anmerkung: Es ist nicht anzunehmen, dass dies automatisch geschieht. Wahrscheinlicher ist, dass sich die Kosmokraten hierbei einer durch DORIFER veränderten Naturkonstante bedienen, durch die die Existenz dieser Zone erst möglich wird.

Die Namenlose Zone ist in verschiedene Sektionen und Räume unterteilt, die von den undurchdringlichen Energienetzen der Grenzwächter voneinander getrennt sind. Vermutlich gibt es für jeden Verbannten oder jedes verbannte Volk eine eigene Sektion. Wer aus seiner Sektion zu entkommen versucht, wird von den Grenzwächtern gefangen und geprüft. Wird festgestellt, dass es sich um einen Verbannten handelt, dann wird er an den Ausgangsort zurückversetzt. Dort beginnt dann die laufende Relativ-Einheit erneut. (Atlan 605)

In der Namenlosen Zone existieren viele verschiedene Lebensformen. Neben den Verbannten und den Zählern, die über erstere wachen, gibt es »Neutrale«, die der Erhaltung des Ganzen dienen. Die Neutralen sind die zahlenmäßig stärkste Gruppe. (Atlan 605) Ahratonn und Pit erwähnten außerdem die Schlafenden Mächte. Diese sorgen angeblich dafür, dass es in der Namenlosen Zone keine Feinde gibt. Es ist unbekannt, ob die Schlafenden Mächte mit den Neutralen identisch sind, oder ob es sich um eine dritte Gruppe handelt. (Atlan 616)

Bekannte Bereiche, Himmelskörper und Objekte

In der Namenlosen Zone gibt es zahlreiche Sonnen und Sonnensysteme. Diese sind jedoch weder normaloptisch wahrnehmbar noch durch Ortungsgeräte erfassbar, weil sie von Schockfronten umhüllt sind. Nur die Buhrlos sind in der Lage, die durch Schockfronten verborgenen Sonnen zu erkennen. Sie benötigen hierfür keine Hilfsmittel.

Somit gibt es nur sehr wenige wahrnehmbare Bezugspunkte innerhalb der Namenlosen Zone. Bekannt sind:

Geschichte

Um etwa 31.200 v. Chr. bildete sich die Namenlose Zone. Die beiden zuerst dorthin verbannten Völker waren die Merboler und die Ranter aus Triangulum, letztere Abkömmlinge der Tefroder. Tatsächlich entstand die Namenlose Zone erst durch die Verbannung der beiden Völker und die Herauslösung ihrer Heimatsysteme aus dem Standarduniversum. (Atlan 650)

Anmerkung: Die Zeitangaben in der Quelle (Handlungsjahr 3808) sind widersprüchlich. Zuerst sagt Chybrain (Zitat S. 18): »Die Geschichte beginnt in der Vergangenheit, etwa vor 35.000 Jahren, also zu einer Zeit, zu der es noch keine Namenlose Zone gab.« Später sagt er (Zitat S. 57): »Die Namenlose Zone wurde also, beginnend vor rund 50.000 solanischen Jahren, erzeugt.« Tyari kommentiert dies mit den Worten (Zitat S. 62): »Fünfzigtausend Jahre sind kein Pappenstiel.«

Nach dem Kosmischen Schachspiel wurde ANTI-ES im Jahre 3458 von den Hohen Mächten für zehn Relativ-Einheiten in die Namenlose Zone verbannt. (PR 649)

Irgendwann später grenzten sich Bestandteile der Superintelligenz, die durch den Aufenthalt in der Namenlosen Zone geläutert worden waren, von ANTI-ES ab, blieben aber in der Superintelligenz gefangen. ANTI-ES vereinnahmte das Spinar und begann mit der Umwandlung der Zähler in Manifeste.

3587 fing ANTI-ES Atlan auf seinem Weg hinter die Materiequellen ab und entführte ihn in die Namenlose Zone. Ende 3587 oder Anfang 3588 griff Atlan die von den Miniaturisierern verkleinerte Superintelligenz mit einem Messer an und schnitt die positiven Bestandteile heraus. So entstand Wöbbeking. Dieser brachte Atlan zur Basis des Ersten Zählers, die ANTI-ES kurze Zeit später in Besitz nahm. 3600 entstand dort aus Teilen des Extrasinns des Arkoniden, den ANTI-ES von diesem getrennt hatte, und aus Teilen Wöbbekings die Entität Chybrain. Atlan konnte sich aus der Gewalt von ANTI-ES befreien und das Kommando über die Basis des ersten Zählers übernehmen.

Im November 3601 (14 NGZ) konnte Atlan endlich nach langer Gefangenschaft fliehen. Über die Struktur der Namenlosen Zone konnte er keine Erkenntnisse gewinnen, außer dass sich hier zahlreiche Welten und Raumbasen befinden.

Zu einem unbekannten Zeitpunkt gelang es Chybrain, aus der Namenlosen Zone in das Standarduniversum überzuwechseln.

Einem der dorthin verbannten Völker, den Vulnurern und den aus ihnen hervorgegangenen Zyrtoniern, gelang es, die Schockfronten zu umgehen und sie auf technischen Wege zu manipulieren. In der Folge erlangten sie die Kontrolle über die Welten der Namenlosen Zone und planten einen Eroberungszug in das Standarduniversum.

Es gab zahlreiche Versuche, aus dem Normalraum in die Namenlose Zone vorzudringen, meist mit dem Ziel, an die Quelle der Jenseitsmaterie zu gelangen. Das spektakulärste Beispiel ist die Vereinigung zweier Galaxien zur Doppelgalaxie Bars-2-Bars. Dort öffnete sich nach der Vereinigung ein Fenster zur Namenlosen Zone, durch das immer wieder Personen, Raumschiffe und Himmelskörper dorthin entführt wurden.

Dem Gard, einem vulnurischen Blitzaufklärer und dem Namenlosen gelang es, die Namenlose Zone aus eigener Kraft zu erreichen. Nur der Namenlose konnte danach wieder in den Normalraum zurückkehren, wobei er Anti-Homunk mitriss. Das Gard blieb in der Senke des Verlorenen Raumes gefangen und der Blitzaufklärer wurde beim Eindringen in die Namenlosen Zone zum Wrack. (Atlan 622)

3807 weckte Wöbbeking durch den Temporären Reinkarnationseffekt in Atlan die Erinnerung an den Aufenthalt in der Namenlosen Zone. Der Arkonide hatte diese Erinnerungen bei der Rückker aus dem Bereich hinter den Materiequellen verloren.

Im September 3808 (221 NGZ) löste sich die Namenlose Zone auf, die bislang verbannten Welten fielen zurück in den Normalraum. Allerdings konnten vorher durch das Eingreifen Atlans und der Solaner die Zyrtonier sowie die anderen Völker befriedet werden, die Gefahr war gebannt. Die Welten kehrten in die Nähe von Bars-2-Bars zurück.

Quellen