Verrat auf Graugischt

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:PR2270)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Perry Rhodan-Heftromane
2266 | 2267 | 2268 | 2269 | 2270 | 2271 | 2272 | 2273 | 2274


Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2270)
PR2270.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Der Sternenozean
Titel: Verrat auf Graugischt
Untertitel: Im Bann des Motoklons – ein Toron Erih will sein Volk retten
Autor: Arndt Ellmer
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 18. Februar 2005
Hauptpersonen: Perry Rhodan, Remo Quotost, Hundertneun, Schandor Aquist, Carya Andaxi
Handlungszeitraum: September 1332 NGZ
Handlungsort: Graugischt
Journal:

Nr. 83: »Eine kurze Reise ins Gehirn – erste Etappe«; News; Büchervisionen

Kommentar: Bittere Nachricht …
Glossar: Demyrtle / Kybb-Traken; Ränge / Motoklone / Psionisches Netz / Scirn / Toron
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörspiel »Sternenozean« Teil 27 und Teil 29

Handlung

Chronisten werden einmal schreiben, der Tod Atlans habe die Welt ärmer gemacht – doch für Perry ist das kein Trost. Unersetzlich und unwiederbringlich starb Atlan. Auch für Zephyda ist die Situation schwer zu ertragen – hoffentlich macht sie jetzt keine Fehler.

Unterdessen befindet sich Remo Quotost mit seinem Team in der Umlaufbahn, um den dort aufbewahrten Motoklon Hundertneun zu untersuchen. Als wäre diese Kampfmaschine nicht schon gefährlich genug, muss auch noch ständig auf die Gefahr der Entdeckung durch die Kybb geachtet werden. Die erste Linie der kleinen Scirn-Roboter, die Scheinangriffe auf den Motoklon fliegt, um dessen Kampfkraft zu eruieren, wird von diesem zerstört.

Schandor Aquist, Remos Stellvertreter, der sich durch die weitsichtige Evakuierung Lathors einen Namen machte, geht das alles nicht schnell genug – er wünscht eine schnelle Entscheidung und hofft dabei innerlich, man könne mit den Kybb verhandeln. Remo hingegen veranlasst die Aufstellung des Wachbatallions Andaxis, einem Heer von Biorobotern.

In der Umlaufbahn steht man vor der Frage, ob man den Motoklon aufschießen soll (wie der Shozide Pradher es vorhat) oder ob man weiter vorsichtig vorgehen soll (wie Remo es plant). Die Kybb-Bestie ist immer noch in der Lage, sich zu verteidigen, wie sie eindrucksvoll durch die Zerstörung einiger Scirn unter Beweis stellt. Remo ist nun wenigstens bereit, dem Ding die Waffenarme abzutrennen.

Der mit dem Aufbau des »Schattenfunk«-Systems beauftragte Schandor nutzt unterdessen die Zeit, um einen Vermittlungsversuch mit den Kybb zu starten. Doch Selbstzweifel peinigen ihn: Kann er das Vertrauen Perrys und Andaxis derart missbrauchen – kann seine Idee seine Welt retten oder wird sie sie zerstören?

Da ist auch schon die Antwort der Kybb …

Woher bezieht der Motoklon seine Energie? Sein Motoschock – der unter Wasser tausende Wesen tötete und dafür sorgt, dass die Toron Erih aus Angst nur noch getrennt statt in Gruppen schlafen – verbraucht Unmengen von Energie. Remos Team kommt der Lösung näher, eine Messung ergibt, dass der Motoklon seine Energie aus dem Psionischen Netz zieht – genau wie die Bionischen Kreuzer.

Die Kybb versuchen, Schandor zu orten, doch der hat sich hinter einer Relaiskette versteckt. Seine Zweifel werden größer – sollte er nicht doch versuchen, Carya Andaxi für seine Ziele zu gewinnen? Doch das Ergebnis steht schon vorher fest: Carya ist alt und machtlos und hat zu viel Angst vor einem Krieg, um noch verhandeln zu können. Einzig er, Aquist, ist dazu in der Lage.

Um den Motoklon Hundertneun außer Kraft zu setzen, will Remo ihn in einen Kokon aus den Schwingen Weißer Kreuzer einhüllen, um die Energiegewinnung zu stoppen. Er ordnet außerdem an, Weiße Kreuzer mit Wächtern der Schutzherrin zu besetzen, weil er hofft, die Kybb könnten sie nicht von echten Lebewesen unterscheiden. Perry Rhodan versucht nun, mit Hundertneun direkten Kontakt aufzunehmen, ist er doch nach Atlans Tod der Einzige, der einen Motoschock überleben würde, wenn der Motoklon ihn einsetzte. Doch der Motoklon will nicht kooperieren – für einen Angriff bleibt ihm aber anscheinend keine Energie, und so erweist sich die Idee, ihn einzuhüllen, als erfolgreich.

Derweil verrät Schandor Aquist den Kybb, dass Graugischt nicht zerstört wurde und Carya Andaxi noch lebt, und hofft damit, sich als glaubwürdig darzustellen. Sein Angebot, den Kybb friedlich gegenüberzutreten (wenn dafür die Toron Erih verschont bleiben) und die Schoziden und Andaxi auszuliefern, nehmen sie zum Schein an; Aquist verrät dafür die Koordinaten Graugischts.

Von diesen Vorgängen nichts ahnend, stellen Quotosts Techniker verblüffende Ähnlichkeiten der Technik des Motoklons mit den Weißen Kreuzern fest. Sein Innenleben ist aber außerdem selbstregenerativ – es kann sich von allein wieder in den kampffähigen Zustand versetzen. Die Scirn zerlegen Hundertneun völlig, und schließlich gelingt es, den Motoklon umzuprogrammieren. Er ist jetzt bereit, mit den Toron und ihren Verbündeten zusammenzuarbeiten.

Die Freude über den Erfolg währt nur kurz. Eine riesige Flotte der Kybb taucht über Graugischt auf. Offensichtlich wurde man verraten. Die Auskünfte des Motoklons sind alles andere als ermutigend: Gegen die Streitmacht der Kybb haben die Verbündeten keine Chance.

Von den Schota-Magathe gedrängt, muss Schandor Aquist erkennen, dass er seinen Planeten verraten und in den Untergang gestürzt hat. Auch Lyressea hatte in ihm schon einen unsicheren Zeitgenossen gesehen. Er nimmt sich das Leben, als die Kybb in das System einfallen.

Innenillustration