Die Stadt ohne Geheimnisse

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 2645)
PR2645.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Neuroversum
Titel: Die Stadt ohne Geheimnisse
Untertitel: Ein Terraner erreicht Anboleis – und erlebt Glanz und Untergang des mentronischen Zeitalters
Autor: Wim Vandemaan
Titelbildzeichner: Swen Papenbrock
Innenillustrator: Swen Papenbrock
Erstmals erschienen: Freitag, 27. April 2012
Hauptpersonen: Shamsur Routh, Anicee Ybarri, Zachary Cranstoun, Busech Bucphol
Handlungszeitraum: 14. Oktober bis 14. November 1469 NGZ
Handlungsort: Anboleis, Gadomenäa
Clubnachrichten:

Ausgabe 469

Kommentar: TRYCLAU-3
Glossar: (kein Glossar)
Besonderes:

Nachruf auf Hans Kneifel

Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch

Handlung

Shamsur Routh sucht in der gläsernen, steril wirkenden Stadt Anboleis nach Anicee. Niemand stört sich an seiner Anwesenheit. Mit dem Schemenkleid, einem Symbionten, den er von 1113 Taomae erhalten hat, kann er sich im Notfall tarnen und sogar unsichtbar machen. Am 8. November 1469 NGZ, drei Wochen nach seiner Ankunft, entdeckt Routh zwei Bekannte Anicees: Kathiko und Chensit. Er erfährt, wo er Anicee finden kann und dass ihre Neu-Formatierung fast abgeschlossen ist. Anicee bleibt beim Wiedersehen distanziert, spricht aber mit ihrem Vater und lässt ihn bei sich übernachten. Sie erklärt, sie werde bald zur Erde zurückkehren. Sie und die anderen geistig in Sayporaner verwandelten Jugendlichen werden dort den Umbrischen Rat bilden. So werden sich die Menschen vom Gängelband der Unsterblichen – die nur Marionetten der Superintelligenzen und der Kosmokraten sind – befreien können. Zuvor müssen sich die Sayterraner mit dem Universalen Spainkon verbinden, einem gewaltigen Wissensspeicher, der gerade erst Kontakt mit einem weiteren, ebenso umfassenden Archiv aufgenommen hat. Dort werden die Sayterraner alles Wissen der Sayporaner in sich aufnehmen. Auf Benat Achiarys Tod angesprochen, behauptet Anicee, der junge Mann sei unheilbar krank gewesen und habe sterben wollen. Er habe am Dagöer-Syndrom gelitten und sei freiwillig aus dem Leben geschieden, um den Sayporanern seine Organe zu überlassen.

Mit dem Schemenkleid getarnt, begibt sich Routh zum Spainkon und durchschreitet eine Art Portal. Ein Mensch namens Zachary Cranstoun spricht mit ihm und erklärt ihm, dass er sich innerhalb des Kontinuierlichen Sediments befindet – das Totenhirn der Favadarei ist jenes Archiv, das jüngst vom Spainkon erschlossen worden ist. Routh findet sich körperlich in einer Millionen Jahre alten Erinnerung wieder und »erlebt« die Geschichte der Chaom ingichiy chaodhas buchesgha. Dieses auf dem Planeten Chaom fachis in der Galaxie Khooch lebende insektoide Volk hat die Mentroniken entwickelt: Computer, in die die Gehirne zunächst einzelner, dann mehrerer verstorbener Wesen aus verschiedenen Völkern implantiert wurden. Aus den Mentroniken entwickelten die Chaom zunächst die Totenhirne, und aus dem Zusammenschluss vieler Totenhirne ist dann irgendwann die Entität Alldar entstanden. Die Chaom und alle anderen Völker sind immer abhängiger von der umfassenden Einflussnahme Alldars auf sämtliche Vorgänge des Lebens geworden, so dass es einem Schock gleichkam, als die meisten Totenhirne ihre planetaren Basen verließen, um den letzten Schritt hin zur Superintelligenz ALLDAR zu vollziehen. ALLDARS Ende kam irgendwann später, als sich das Schwarze Loch, in dessen Orbit ALLDAR seinen Sitz bezogen hatte, in einen Quasar verwandelte.

Am 13. November kehrt Routh in die Realität zurück. Er hat eine entscheidende Kenntnis gewonnen. Die Anomalie, in der die Erde gefangen ist, ist ein eigenständiges Universum, das ins Standarduniversum »implantiert« wurde. Das Miniatur-Universum ist instabil und kann nur durch den Psi-Korpus einer Superintelligenz (ARCHETIM) stabilisiert werden. Das war der Grund für die Entführung des Solsystems. Das Miniatur-Universum soll durch ALLDARS Totenhirn gesteuert werden. Es wäre somit eine Art lebendes Wesen, ein Universum mit einem Gehirn – ein Neuroversum.

Trotz seiner Tarnung wird Routh entdeckt. Er kann mit knapper Not fliehen, wird aber eingekreist. Da erscheint Chourtaird mit seinem merkwürdigen kleinen Raumschiff ANÄIRY und nimmt Routh auf. Der Terraner ist somit in Sicherheit. Chourtaird sagt, Anicee sei eine wichtige Person, unter anderem auch für die Akademie für Logistik auf Druh. Dies sei die heimliche Regierung des Weltenkranz-Systems und der Sitz der Usurpatoren der sayporanischen Kultur. Das Raumschiff verlässt das Weltenkranz-System. Routh glaubt, dass die Reise nach Terra geht.

Innenillustration