Das Ende der Duplos

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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 193)
PR-TB-193.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Das Ende der Duplos
Untertitel: Der Kampf gegen die Sendboten der MdI
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Juni 1979
Handlungszeitraum: 24052406
Handlungsort: Lochny
Bezug: PR 299
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 47

Handlung

Lochny ist eine Pionierwelt mit sehr rauem Klima und nur wenigen Bewohnern. Große Teile der erst seit 50 Jahren kolonisierten Welt sind noch unerforscht. Cassiddu Templin ist ein Jäger, der gerade, mit Beute beladen, von einer einjährigen Jagd in die Hauptstadt Lochaan zurückkehrt. Sein treuer Begleiter ist Dipper, ein merkwürdiger Roboter mit vielen Gliedmaßen, der offenbar ein organisches Innenleben besitzt.

Die Rückkehr wird mit Templins Freunden in einem wilden Besäufnis nebst Schlägerei begossen. Templin erwacht am anderen Morgen mit Filmriss im Bett von Sheila Marsden. Sie verrät ihm, dass er im Suff versprochen hat, anlässlich der in Kürze bevorstehenden 50-Jahres-Feier der Besiedlung zur Eröffnung des neuen Zoos von Lochny ein Paar Kausander-Frösche zu stiften. Templin ist geschockt, denn außer ihrem angeblichen Entdecker hat noch kein Mensch jemals einen Kausander-Frosch gesehen – aber die Jägerehre zwingt ihn andererseits, zu seinem Versprechen zu stehen.

Also setzt Templin alle seine Ersparnisse aufs Spiel, um einen Gleiter und Ausrüstung für eine neue Expedition zusammenzustellen. Die Zeit ist knapp, denn der Winter steht bevor. Templin fliegt zu den Nullarbor Mountains und will ein Basislager errichten, da erlebt er eine Überraschung: Im Wald findet er ein spielendes Kleinkind!

Kurz darauf begegnet Templin dessen Mutter, Gaelyn Carruthers, deren Onkel Frank und dem »Waldläufer« Jentho Cardon. Das Kind heißt Joan. Die vier sind die Überlebenden einer seit Jahren verschollenen wissenschaftlichen Expedition unter Leitung von Gaelyns Ehemann, der ums Leben gekommen ist. Zwischen Cardon und Templin ist sofort schlechte Stimmung, denn Templin hält Cardon für alles andere als einen fähigen Waldläufer. Dennoch ändert er seine Pläne und will den vier Menschen helfen zu überleben.

Der Winter kommt unerwartet schnell, und ein starker Sturm verschüttet den Gleiter mit einem Großteil der Vorräte und zerstört das Funkgerät. Es bleibt keine andere Wahl, als den Marsch durch das Gebirge zu wagen, um zu überleben. Mit schwerem Gepäck beginnt der lange Weg durch Schnee und Eis. Er wird zusätzlich dadurch erschwert, dass eine geschlossene Schneedecke auf den Bäumen, die einen Großteil Lochnys bedecken, liegt und dadurch, dass Lochny kein Magnetfeld besitzt.

Nach tagelangem Marschieren sieht die Gruppe eines Nachts in der Marschrichtung einen scheinbaren Meteor niedergehen. Templin erkennt aber, dass es sich um ein Raumschiff gehandelt hat, und wundert sich, warum es in der Einöde gelandet ist, statt auf dem Raumhafen. Dipper verhält sich merkwürdig, und viele Tierspuren, auf die sie in den nächsten Tagen stoßen, scheinen fast auf eine Flucht aus dem Gebirge hinzudeuten.

Schließlich erreicht die Gruppe in den Bergen eine Region, in der der Schnee teilweise geschmolzen und der Boden warm und matschig ist. Templin erkennt, dass der Boden mit einem Desintegrator aufgelöst worden ist. Unter einem künstlichen Eisdom entdecken sie dann einen Leichten Kreuzer der STÄDTE-Klasse der Solaren Flotte, die CALCUTTA. Templin ist misstrauisch, zumal Dipper sich immer noch zurückhaltend verhält, doch die anderen Gruppenmitglieder sehen in dem Schiff ihre Rettung.

Sie nehmen Kontakt mit den Raumfahrern auf, die sie freundlich aufnehmen. Ein Leutnant Bender weist auf einen Geheimauftrag als Begründung für die Landung des Kreuzers hin. Templin bleibt aber misstrauisch, da es viele winzige Verdachtsmomente dafür gibt, dass etwas nicht stimmt. So salutieren die Besatzungsmitglieder sehr förmlich, und es müssen Kabinen geräumt werden, obwohl Schiffe der Solaren Flotte für ihre vielen Unterkünfte gerühmt werden.

Es werden sogar Windeln für Joan gebastelt – nur fällt Templin plötzlich auf, dass alle Windeln absolut identisch sind, bis hin zu einem Fingerabdruck auf einem Klebestreifen... Cardon erschrickt bei dieser Feststellung sehr und meint, sie sollten fliehen, bevor es zu spät ist. Templin und Cardon geraten aneinander, da dieser nichts weiter ausführen will, und die Flucht findet nicht statt.

Bei einem Essen mit dem Kommandanten und den Offizieren gibt es erneut merkwürdige Beobachtungen. Es fallen Begriffe wie »Gesindel« und »ausrotten«, als der Kommandant von Einsätzen in Andromeda erzählt.

Wieder in der Kabine, gibt es erneut Streit zwischen Cardon und Templin. Cardon schlägt Templin zusammen, als dieser ihn angreift, und erweist sich dabei als erfahrener Kämpfer. Er gibt schließlich zu, desertierter Offizier der Solaren Flotte zu sein, der in Andromeda gewesen ist, und weist darauf hin, die Crew dieses Kreuzers eigentlich zu kennen, doch sei sie verändert. Bevor weitere Aktionen möglich sind, werden alle durch Gas betäubt.

Sie erwachen eingesperrt, doch Dipper kann das Türschloss knacken. Cardon führt die Gruppe auf Schleichwegen (dem Reginald-Bull-Trail, so genannt, weil auf diesem Weg Alkohol an Bord gebracht wird) aus dem Schiff. Die Flucht gelingt, doch plötzlich wird allen der Grund des Aufenthalts der unbekannten Gegner klar: Das Jubiläum von Lochny mit Besuch eines Würdenträgers des Solaren Imperiums!

Die Gruppe beschließt den Aufbruch nach Lochaan, um eine Warnung zu überbringen. Eine tagelange Reise, die die letzten Kräfte kostet, schließt sich an. Auf den letzten Kilometern peitschen sich Templin und Cardon mit Beschimpfungen voran. Cardon bricht entkräftet zusammen. Seine letzten Worte lauten »Vorsicht, es sind Duplos!«, aber Templin kann mit der Warnung nichts anfangen. Die Gruppe wird aber dank seines Einsatzes gerettet, und alle treffen in Lochaan ein.

Templin versucht, seine Warnung zu übermitteln, liegt aber im Krankenhaus. Als er nach Tagen wieder zu sich kommt, erfährt er mit Schrecken, dass der Besucher morgen erwartet wird. Seine Warnung wurde nicht ernst genommen! Gemeinsam mit Gaelyn stürmt Templin zum Administrator von Lochny und warnt vor Duplos – da hört er seine eigene Stimme hinter sich! Er dreht sich um und sieht seinen Doppelgänger, sowie die der anderen Gruppenmitglieder. Schon seit 12 Tagen ist die Crew der CALCUTTA damit befasst, wichtige Personen gefangen zu nehmen und zu duplizieren.

Schon wieder werden Templin und Gaelyn eingesperrt, doch erneut befreit sie Dipper. Sie bewaffnen sich und laufen zum Raumhafen, als das Besucherschiff zum Landeanflug ansetzt. Templin rennt in den Kontrollturm, wo er erneut auf seinen Doppelgänger trifft. Es ist ihm nicht möglich, sein Ebenbild zu erschießen, und er findet sich mit seiner Niederlage ab.

Da zerfallen die Duplos plötzlich zu einer unförmigen Zellmasse. Faktor I ist gestorben, und der Selbstmordimpuls hat, von Andromeda kommend, den Planeten Lochny erreicht und alle Duplos getötet. Auch der Multiduplikator an Bord der CALCUTTA explodiert.

Etwas später: Allan D. Mercant dankt Templin und seinen Begleitern für die Hilfe, doch auch er muss zugeben, keine Kausander-Frösche beschaffen zu können. Damit ist Templins Ruf auf Lochny ruiniert, er wird den Planeten verlassen müssen.

Der Zoo wird eingeweiht, und der Krater, den die Explosion der CALCUTTA hinterlassen hat, auf den Namen »Templins Loch« getauft. Es gibt ein großes Fest, bei dem auch Templin noch einmal mitfeiern will. Dipper bekommt ein großes Glas Whisky, das er aber nicht zu vertragen scheint. Seine Gliedmaßen zucken, und plötzlich liegt er starr da. Templin öffnet in höchster Sorge den Deckel, unter dem er die »organische Komponente« vermutet. Er entdeckt lauter kleine Lebewesen: Es sind Hunderte von Kausander-Fröschen. Templins Ehre auf Lochny ist gerettet.

Personenregister

Cassiddu Templin Jäger auf Lochny
Dipper Ein merkwürdiger Roboter
Sheila Marsden
Gaelyn Carruthers Eine Mutter, die von Cassiddu Templin in der Wildnis gerettet wird.
Frank Ihr Onkel
Jentho Cardon Deserteur der Solaren Flotte
Joan Tochter von Gaelyn Carruthers
Leutnant Bender
Allan D. Mercant Solarmarschall