Edwin Farkas

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Professor Edwin Farkas war ein Psychodynamiker.

Erscheinungsbild

Er war klein und von blasser Hautfarbe. Seine kurzen Haare sahen zerzaust aus. (PR-TB 96 II, S. 9)

Charakterisierung

Er redete gern mit sich selbst. (PR-TB 96 II, S. 9)

Geschichte

Um den 17. Juli 2423 nahm Edwin Farkas an Bord des Passagierschiffs HOLLIDAY 25 ein junges Mädchen in Behandlung. Die Besatzung hatte es, durch SOS-Rufe aufmerksam gemacht, aus dem All gefischt, einsam auf einem Asteroiden ausgesetzt. Es sprach zwar einwandfreies Interkosmo, wusste aber nichts über seine Vergangenheit; weder Namen oder Alter, noch seine Herkunft. Kapitän Charles H. Ankara gab ihm den Namen Lorelei und überstellte es der Verantwortung des Professors. Edwin Farkas entwickelte ein großes wissenschaftliches Interesse für Lorelei und ihre Amnesie und beäugte misstrauisch, wie sich der dubiose Burkin Jefferson an sie heranmachte, ihr den guten alten Freund vorspielte und so ihr Vertrauen gewann. Auf Bitte von Farkas zog Kapitän Ankara Erkundigungen ein und erfuhr, dass der Mann mehrfach aktenkundig war – nur konnte ihm bisher nie eine Verfehlung nachgewiesen werden. Bei einem Kapitänsdinner ließ sich Michael Rhodan, ein weiterer Passagier der HOLLIDAY 25, breitschlagen, auf eigene Faust in Jeffersons Kabine einzubrechen. Er fand die Bioplastmaske, mit der Jefferson als John Bell im Schiffskasino aufgetreten war, als dort ein Mord passierte. Im Moment der Entdeckung wurde die Maske durch eine Schutzvorrichtung zerstört. Die Verdachtsmomente reichten immerhin aus, Jefferson vorläufig in Untersuchungshaft zu nehmen, konnten aber nicht gerichtlich verwertet werden. Im Ergebnis schottete sich Lorelei, die sich infolge eines Traumes jetzt nur noch Samantha Lund nannte, ganz gegen Edwin Farkas ab. (PR-TB 96 II, S. 7–16, 28–34)

Lorelei/Samantha Lund verließ das Schiff am Zielhafen auf Terra. Edwin Farkas war nicht nur angetan, sondern wie besessen von ihr und ihrem Geheimnis. Daher warf er etwa zwei Monate später seine Anstellung auf der HOLLIDAY 25 hin und versuchte, sich wieder mit ihr zu versöhnen. Samantha Lund war inzwischen Eignerin von Telnic Electronics, einem Unternehmen, das die Solare Flotte belieferte. Ganz unter dem Einfluss von Burkin Jefferson stehend, schwärzte sie Farkas bei der USO als Agenten des akonischen Energiekommandos an. Zwei Monate brauchte er, um seine Unschuld zu beweisen – unterdessen heirateten Lund und Jefferson und verließen die Erde. Weitere drei Monate vergingen, bis er ihre Spur wieder fand; er begab sich nach Ternillon, wurde dort aber von den Ordnungskräften des von Lund und Jefferson geleiteten Goldenen Imperiums gefasst und inhaftiert. (PR-TB 96 II, S. 89–90)

Anmerkung: Aus den ungenauen Zeitangaben in der Quelle lässt sich ableiten, dass diese Ereignisse ungefähr zwischen Ende Juli 2423 und Ende Februar 2424 stattfanden.

Irgendwann später gelang ihm zusammen mit dem Freihändler Anfir Cryjonon, den er im Gefängnis kennengelernt hatte, die Flucht. Das Freihändlerschiff NYMPHE nahm sie auf und brachte sie nach Umtar. Dort knüpfte Cryjonon Handelsbeziehungen zu den Ezialisten, während Professor Farkas eine Anstellung in der Ezialistischen Klinik fand. Am 12. Januar 2425 besuchte Samantha Lund, die Kaiserin des Goldenen Imperiums, als Gast die Erfindermesse auf Umtar. Anfir Cryjonon plante, sie zu beseitigen, da er sie als hauptverantwortlich für die Bedrohung durch das Goldene Imperium ansah; darüber zerstritt er sich mit Farkas. Er musste nicht lange warten, bis der geeignete Zeitpunkt für seinen Anschlag kam. Auf Drängen von Michael Rhodan, der zu Besuch bei seinem Jugendfreund Slim Buru auf Umtar weilte, ließ sich Samantha Lund in der Klinik aufnehmen. Dort wurde sie wieder von Edwin Farkas betreut. Ganz ohne dessen Zutun kehrte ein großer Teil ihrer richtigen Erinnerung zurück, was sie aber vor ihm verbarg. Sie wusste jetzt wieder, dass sie Virna Toscana war und eine wichtige Rolle in dem PLAN ihres Vaters spielte. Anfir Cryjonons Versuch, sie zu entführen, wurde von schwer bewaffneten Soldaten in Kampfanzügen vereitelt; sie brachten ihre Kaiserin mit einem Kugelraumschiff des Goldenen Imperiums von Umtar fort. Es gab viele Verletzte, darunter Anfir Cryjonon, und mehrere Tote. Michael Rhodan wurde zufällig Zeuge des Geschehens. (PR-TB 96 II, S. 80–87, 90–96)

Professor Edwin Farkas folgte seinem Schützling nach Ternillon. Diesmal fand er eine Anstellung in Ternillon-Palast und behandelte gegen Ende Januar als Psychodynamiker den ezialistischen Studenten Slim Buru, der infolge seiner fehlgeschlagenen Versuche mit dem Cyto-Exkret-Katalysator eine starke Psychose entwickelt hatte. (PR-TB 96 II, S. 99, 130–131)

Vier Tage nach Behandlungsbeginn schleuste sich ein Einsatzkommando der Freihändler, bestehend aus Anfir Cryjonon, Michael Rhodan und Magister Jain in den Palast ein. Gerade als sie Slim Buru und Professor Edwin Farkas aufspürten, wurden sie von Burkin Jefferson und 20 schwer bewaffneten Soldaten überrascht. Im Weltraum entspann sich inzwischen eine Raumschlacht zwischen einem Verband von 300 Schlachtschiffen der Solaren Flotte, durch Anfir Cryjonon über die Position des Planeten informiert, und den Verteidigern, 200 Walzenraumschiffen der Springer. Bereits nach einem kurzen Schlagabtausch zeichnete sich aufgrund der manipulierten X-Taster der Solaren Flotte deren verheerende Niederlage ab. Durch einen Verband von 423 Freihändlerschiffen erfuhr die Schlacht eine Wendung: Sie verfügten über die bessere Bewaffnung – und ihre Schiffsgeschütze hatten keine X-Taster. Die Flotte der Springer wurde aufgerieben. Burkin Jefferson versuchte zwar noch, Samantha Lund die alleinige Verantwortung für die Machenschaften des Goldenen Imperiums zuzuschieben. Aber als sie auf der Bildfläche erschien und er sie zu töten versuchte, war sie schneller und erschoss ihn. (PR-TB 96 II, S. 133–142, 151)

In den folgenden drei Tagen sorgten die Freihändler dafür, dass auf Ternillon wieder geordnete Verhältnisse einkehrten. Samantha Lund alias Virna Toscana zog sich mit Professor Farkas an einen abgelegenen Ort zurück. Fünf Tage später gelang es Anfir Cryjonon und Michael Rhodan, die beiden aufzuspüren, die sich auf einen dauerhaften Aufenthalt in der Wildnis einrichteten. Farkas klärte die Besucher in groben Umrissen über den PLAN von Eremil Toscana auf – und über die unfreiwillige Rolle, die dessen Tochter Virna darin gespielt hatte. Cryjonon und Rhodan beschlossen, sie in Frieden zu lassen. (PR-TB 96 II, S. 152–159)

Quelle

PR-TB 96