Marv Minkmester

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Der Terraner Marv Minkmester war im Jahre 1402 NGZ der leitende Positronikoffizier des Forschungskreuzers ATLANTIS im Range eines Majors.

Erscheinungsbild

Marv Minkmester war von geringem Wuchs und ausgesprochen korpulent. Seine Brust war tonnenförmig. Manche behaupteten böswillig, er wirkte wie der Bastard einer epsalischen Mutter und eines siganesischen Vaters. Seine Haarpracht bestand aus einigen spröden Strähnen, die jeden Tag eine andere, zufällige Frisur bildeten. (PR-Arkon 3)

Charakterisierung

Marv Minkmester war zwar auf seine Art als Positroniker genial, doch als Mensch war er eine komische Figur. Er galt als paranoid und vermutete hinter jeder Ecke eine Verschwörung. Was das alltägliche Leben anbelangte, war er ausgesprochen schlampig. In seiner Kabine stapelte sich schmutzige Wäsche und dreckiges Geschirr, auch an seinem Arbeitsplatz sah es ähnlich unordentlich aus. Er stand auf eine »Deep-Prog« genannte Musikrichtung und besaß zahlreiche Shirts mit den Aufdrucken verschiedenster Bands. Minkmester verwendete gerne Sätze, in denen er das Fragment »Der Witz an der Sache« einbaute, um ebendiesen kurz darauf zu enthüllen. Zu seinem Untergebenen Eleas M'Barkin unterhielt er seit der gemeinsamen Zeit an der Universität von Terrania eine freundschaftliche Beziehung. (PR-Arkon 3)

Marv Minkmester benutzte gerne ein sogenanntes Optitrav, das aussah wie eine altmodische Sehhilfe gegen Minkmesters Kurzsichtigkeit, aber mit einer Hochleistungspositronik ausgestattet war, die es Minkmester gestattete, jederzeit in die Computersysteme der ATLANTIS einzudringen und diese zu manipulieren. Da außer Minkmester niemand wusste, dass das Optitrav mehr war als eine einfache Sehhilfe, blieben diese Eingriffe dem Rest der Besatzung meistens verborgen. (PR-Arkon 3)

Geschichte

Marv Minkmester hatte gemeinsam mit Eleas M'Barkin an der Universität von Terrania studiert. Zu Minkmesters Nebenfächern im Studium hatte Hyperphysik gehört. Direkt nach dem Studium traten beide ihre Tätigkeit an Bord des Forschungskreuzers ATLANTIS an. (PR-Arkon 3)

Nachdem am 10. Juni 1402 NGZ der Kommandant der ATLANTIS, Kassian III. da Orbanaschol, die Raumlinse mit seinem Bruder Kerlon da Orbanaschol an Bord hatte abschießen lassen, vermutete Marv Minkmester hinter dieser Aktion eine Art von Verschwörung, zu Recht, wie sich später herausstellte. Er versuchte, Eleas M'Barkin auf seine Seite zu ziehen, doch dieser war zu skeptisch und zeigte zugleich zu viel Respekt vor dem Kommandanten. (PR-Arkon 3)

Als Kassian III. da Orbanaschol dann Jagd auf eine Raumjacht namens MANCHESTER machen ließ, da er zu Recht vermutete, dass sich sein Bruder Kerlon in der Zwischenzeit an Bord dieser Jacht befand, kam Minkmester der Verdacht, dass sich auch Perry Rhodan und Gucky an Bord dieser Jacht befinden könnten. Mit seinem Optitrav drang er in die Computersysteme der ATLANTIS ein, musste sich hier gegen zahlreiche Abwehrsysteme behaupten und schaltete schließlich kleinste Strukturlücken, die es Gucky gestatteten, mit Rhodan, Kerlon und Sahira Saedelaere an Bord der ATLANTIS zu teleportieren, gerade in dem Moment, als die ATLANTIS die MANCHESTER auf Kassians Befehl hin zerstörte. (PR-Arkon 3)

Als Kassian erkannte, dass die Stimmung der Besatzung der ATLANTIS zu seinen Ungunsten kippte, befahl er einigen Katsugo-Robotern, die Eleas M'Barkin kurz zuvor auf Kassians Befehl hin mit einigen Zusatzprogrammen ausgestattet hatte, über die Kassian die Katsugos jetzt kontrollieren konnte, die Besatzung der ATLANTIS zu töten. Mit Marv Minkmester wollte Kassian dabei ein besonders grausames Spiel spielen, indem er ihm einige Sekunden Vorsprung für eine Flucht gab, bevor er einen Katsugo hinter ihm herschickte. Was Minkmester aber nicht wissen konnte war, dass Eleas M'Barkin trotz all seiner Skepsis schließlich doch davon überzeugt war, dass etwas mit Kassian nicht stimmte, sodass er Kassians Programme so abgeändert hatte, dass die Besatzung der ATLANTIS nicht getötet, sondern nur paralysiert wurde. Schließlich schaltete M'Barkin die Katsugos ab. Da nun Rhodan, Gucky und Kerlon an Bord der ATLANTIS waren, machten diese Jagd auf Kassian, der unter dem Einfluss des Archaischen Impulses und der Dunklen Befehle stand. Sie konnten Kassian schließlich gefangen nehmen, wobei aber Kerlon dem Anschein nach ums Leben kam. (PR-Arkon 3)

Als die Computersysteme der ATLANTIS zwei Tage später, nachdem die ATLANTIS die Flucht vor Atlans GOS'MIRTAN angetreten hatte, unter fremde Kontrolle gerieten, bat Perry Rhodan Marv Minkmester erneut um Hilfe. Dieser konnte allerdings die Kontrolle über die Computersysteme auch nicht zurückgewinnen, sodass die ATLANTIS auf einen Kurs gebracht wurde, der sie schließlich zum Standort der ARK-SUMMIA-Flotte führte. (PR-Arkon 7)

Quellen

PR-Arkon 3, PR-Arkon 7