Endstation Jarkadaan

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 819)
A819 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Kosmokraten
Titel: Endstation Jarkadaan
Untertitel: Ein Machtzentrum im Nukleus von Alkordoom
Autor: Harvey Patton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Robert Straumann
Erstmals erschienen: 9. Juni 1987
Hauptpersonen: Atlan, Geselle, Breckcrown, Arien Richardson, Blatz, Werra Talan, Torr Brok
Handlungszeitraum: 3820
Handlungsort: Wasteworld, Jarkadaan
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

An Bord der RANIKI beratschlagen Atlan und seine Begleiter das weitere Vorgehen. Plötzlich gellen die Alarmsirenen. Ein Gebilde, das die Ortungsgeräte nicht genau qualifizieren können nähert sich. Die RANIKI wird in Kampfbereitschaft versetzt.

Geselle schlägt vor, Funkkontakt aufzunehmen. Tatsächlich antwortet die Gegenseite, zu Atlans Überraschung in Interkosmo, eine Sprache die in Alkordoom außer dem Arkoniden und Geselle niemand kennen dürfte. Trotzdem gestaltet sich die Unterhaltung problematisch. Der Unbekannte, der über eine jugendliche Stimme verfügt, weigert sich standhaft sein Inkognito aufzugeben. Er verweist auf die Schwarzen Sternenbrüder, er könne es nicht riskieren, dass sie seinen Namen erfahren.

Unterdessen ist es Geselle an der Ortung gelungen, das andere Raumschiff zu identifizieren, es ist die STERNSCHNUPPE. Als er Atlan informiert, bittet dieser den Unbekannten darum, direkt mit seinem Schiff sprechen zu dürfen. Die STERNSCHNUPPE teilt mit, dass der Unbekannte sie aus dem APSIDION befreit habe. Leider sei er aber auch für sie unsichtbar. Neithadl-Off vermutet, dass das Wesen sich um einen Sekundenbruchteil in der Zukunft befindet.

Wie sich im weiteren Verlauf des Gesprächs herausstellt, hat der Unbekannte Atlans Schiff nicht ganz ohne Hintergedanken befreit. Er möchte die STERNSCHNUPPE tauschen – gegen den Roboter Geselle. Nachdem er sich dessen Einverständnis geholt hat, stimmt Atlan zu.

Ein unsichtbares Wesen erscheint in der Zentrale der RANIKI, nur für Anima schemenhaft wahrnehmbar, und verschwindet wieder, mitsamt der ehemaligen mobilen Laborpositronik der SOL.

Arien Richardson sitzt zusammen mit tausenden anderen Verschleppten auf einem unbekannten Planeten fest. Eine Spur von Sarah Briggs hat er dort jedoch nicht gefunden. Die Entführten werden nur von Robotern versorgt, eine Fluchtmöglichkeit gibt es nicht. Zusätzlich sorgt eine Substanz im Essen dafür, dass die Leute ihr Schicksal klaglos akzeptieren. Im Gegensatz zu seinen Mitgefangenen scheint Arien jedoch immun zu sein gegen die Droge.

Näheren Kontakt pflegt Richardson lediglich zu einer Kryll namens Blatz. Sie hat herausgefunden, dass an diesem Ort wohl nur Raumfahrer untergebracht sind.

Eines Tages landet ein Raumschiff. Ein Teil der Gefangenen wird abtransportiert, darunter auch Arien. Mit 49 anderen Gefangenen wird er in einem großen Raum untergebracht, der lediglich Etagenbetten, einige Tische und Stühle sowie Automaten zur Nahrungsversorgung enthält. Des weiteren gibt es noch zwei angeschlossene Hygienekabinen. Auf Richardson wirkt das Schiff wie ein Truppentransporter.

Der Raumer landet schließlich auf einem mittelgroßen Raumhafen auf einem unbekannten Planeten. Die unterschiedlichsten Schiffstypen stehen auf dem Landefeld. Die Gefangenen werden in kleinere Gruppen unterteilt. Roboter teilen ihnen mit, dass sie auf ihre Fähigkeiten getestet werden sollen.

Zusammen mit anderen wird Arien in ein kleineres Raumschiff geschickt. Sie sollen den Raumer fliegen, für Fehler werden Strafen angedroht. Unter seinen Begleitern ist auch der ehemalige Eigner des Schiffes, Torr Brok. Dieser will sein Schiff unterwegs zurückerobern, das erweist sich jedoch als unmöglich. Die Maschinenräume sind unzugänglich, das Ziel ist bereits vorprogrammiert. Alle Tätigkeiten der Besatzung dienen offensichtlich nur dem Test.

Nach einiger Zeit erreicht das Schiff das System einer großen weißen Sonne, es gibt keine Planeten aber tausende von Asteroiden. Einer davon ist das Ziel. Eine Computerstimme informiert sie, dass dieser Stützpunkt den Namen Jarkadaan trägt, die Sonne wird als Kappa-14* bezeichnet.

Ihr Schiff fliegt einen eiförmigen Felsbrocken von etwa zwanzig Kilometern Länge an. Eine Schachtabdeckung öffnet sich, das Raumschiff landet in einer riesigen Halle. Dutzende Raumer unterschiedlicher Bauarten parken dort bereits.

Als sie aussteigen, werden sie nur von wenigen Robotern bewacht. In einem verzweifelten Versuch sie zu überwältigen, rennt Torr Brok auf die Maschinen los. Arien, besorgt um das Leben des Mitgefangenen, versucht ihn daran zu hindern. Beide werden von den Robotern paralysiert.

Als Richardson wieder zu sich kommt, liegt er auf einem Bett in einer kleinen Kabine. Bei ihm ist ein Roboter, der sich als Dopur-421 vorstellt. Er hat Arien ein Medikament zur Aufhebung der Paralyse gespritzt, und teilt diesem nun mit, dass seine Herren den Celester für höhere Aufgaben vorgesehen hätten. Er zeige Initiative und selbst seine Immunität gegen die Droge könne nützlich sein. Man könne sich Arien als Kommandant einer Flotte von Schiffen vorstellen, die ausschließlich mit Celestern bemannt werden. Arien hält es für klug zunächst darauf einzugehen.

Das rettet ihm für den Moment das Leben, wie er gleich darauf von Dopur erfährt. Der Roboter informiert ihn weiterhin, dass Arien zunächst einen weiteren Test bestehen muss, einen Zweikampf, allerdings nicht auf Leben und Tod, sondern nur bis zur Kampfunfähigkeit.

Etwa acht Stunden später wird Arien von Dopur-421 abgeholt. Auf dem Weg zur Kampfstätte kommen sie an einem riesigen Gebilde vorbei, dem Sextaspürer der Yekdemper, wie der Roboter sagt. Schließlich erreichen sie die Kampfarena. Dort erhält Arien eine Kombiwaffe, ausgewählt von Jassal, der Hauptpositronik des Asteroiden. Dann schickt Dopur ihn in eine Halle, die von naturbelassenen Felswänden begrenzt wird.

Kaum ist Arien eingetreten, gerät er schon unter Beschuss mit tödlichen Energiestrahlen, Sein linkes Bein wird verletzt, mit knapper Not kann er sein Leben retten und in Deckung gehen. Richardson verflucht seinen brutalen Gegner und will diesen mit Lähmstrahlen außer Gefecht setzen. Er muss jedoch feststellen, dass der Paralysemodus der Waffe nicht arbeitet. Jassal will offenbar, dass nur einer diesen Kampf überlebt.

Richardson kann den Standpunkt seines Gegners ermitteln. Er feuert auf die Decke, sein Kontrahent wird von Felsbrocken verschüttet. Als er nach dem anderen sehen will, trifft ihn ein weiterer Schuss, genau in die Hüfte. Er verliert das Bewusstsein.

Wie nach einer Teleportation rematerialisiert Geselle auf einem öden Planeten, den er für sich Wasteworld tauft. Er versucht, seinen neuen Herrn in ein Gespräch zu verwickeln, erhält aber keine wesentlichen Informationen. Jedoch erinnert eine Redewendung den Roboter an Breckcrown Hayes, den High Sideryt der SOL. Deshalb beschließt er, den Unsichtbaren künftig Breckcrown zu nennen. Diesem ist der Name so recht wie jeder andere.

Nach einiger Zeit befiehlt Breckcrown Geselle sich zu tarnen und jegliche energetische Aktivität zu minimieren. Das Maschinenwesen gräbt sich ein, kurz darauf landet nur einen halben Kilometer entfernt ein würfelförmiges Raumschiff. Stundenlang passiert nichts. Nach Anbruch der Dunkelheit jedoch startet das Schiff wieder, allerdings nur um in einigen Kilometern Entfernung vor einer Hügelkette erneut zu landen. Dort beginnt eine hektische Aktivität. Um das weitere Geschehen verfolgen zu können, transportiert Breckcrown Geselle auf die bekannte Art näher heran.

Roboter beginnen den Hügel auszuhöhlen, große Mengen Material werden ausgeladen, genug um eine zwanzig Meter hohe Halle mit einer Grundfläche von 2400 Quadratmetern zu bauen. Die Bauteile werden in der Kaverne zusammengesetzt, anschließend wird die Öffnung mit Felsblöcken verschlossen. Die Arbeitsroboter gehen zurück an Bord, das Schiff startet wieder und verschwindet.

Wie Geselle kurze Zeit später feststellt, ist das Bauwerk von außen nicht zu erkennen, das einzig sichtbare Anzeichen des nächtlichen Geschehens sind die Abdrücke der Landestützen des fremden Raumers. Nach einiger Suche entdeckt der Roboter jedoch einen Eingang, der mit einer Kunststoffabdeckung der Umgebung angepasst wurde. Zusammen mit Breckcrown dringt er in die Halle ein. Dort gelangen sie nach einiger Zeit in einen Funkraum, der neben Normal- und Hyperfunkgeräten auch ein Dakkarkom-Relais aufweist. Geselle nimmt das Gerät in Betrieb, Sekunden später werden die beiden Eindringlinge Zeuge einer Unterhaltung zwischen mindestens zwei Sternenbrüdern.

Obwohl Geselle den Dakkarkom einwandfrei justieren kann, wird das Gespräch immer wieder durch Störungen unterbrochen. Es wird aber klar, dass einer der Sender in Manam-Turu sitzt. Außerdem wird ein Zerotrafer erwähnt und es geht um den Transport von Arbeitskräften. Endlich kann Geselle die Störungsquelle identifizieren, es ist Breckcrown. Kaum hat er diesen aus dem Empfangsbereich geschickt, werden die beiden von einer Sicherheitsautomatik entdeckt.

Verfolgt von Robotern gelingt die Flucht nur knapp. Mehrfach entgeht Geselle nur der Zerstörung, weil Breckcrown eingreift und sich dabei als äußerst wehrhaft erweist. Als sie in Sicherheit sind, weist der Unsichtbare Geselle an sich zu entfernen, Momente später erschüttern Explosionen den Hügel.

Dann verabschiedet sich der Unsichtbare unvermittelt, jedoch hinterlässt er seinem Roboter noch zwei kleine Kapseln und befiehlt ihm Stillschweigen über seine Existenz. Gleich darauf landen drei Raumschiffe, eiförmige Roboter steigen aus und verschleppen Geselle. Sie teilen ihm aber noch mit, dass er nach Jarkadaan gebracht wird.

Der Roboter wird in einer sicheren Zelle untergebracht, er nutzt die Zeit eine der beiden Kapseln zu öffnen. Der Inhalt entpuppt sich als eine Gewebeprobe eines wichtigen Bewohners der SOL.

Als Arien Richardson wieder zu sich kommt, spürt er grauenhafte Schmerzen. Er ist nicht allein, bei ihm ist Sarah Briggs. Sie ist seine Gegnerin gewesen. Beide sind schwer verletzt, man gesteht ihnen auch keine medizinische Versorgung zu. In ihrer kleinen Zelle gibt es lediglich zwei Matratzen und eine Wasserversorgung.

Sarah Briggs und Arien Richardson tauschen sich aus und schlafen schließlich erschöpft ein. Als Arien aufwacht, fällt ihm das Sambol ein. Damit kann er die Samariter von Alkordoom zu Hilfe rufen – wenn das kleine Gerät noch funktioniert. Er erhält ein mentales Bestätigungssignal.

Anmerkung

  • Im Romantext ist ein Druckfehler enthalten. Die Sonne Kappa-14 wird irrtümlich als Kappe-14 bezeichnet. Auch in den folgenden Romanen wird zwischen den beiden Namen des Öfteren gewechselt.