Aufbruch der Herreach

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Perry Rhodan-Heftromane
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Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1862)
PR1862.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Die Tolkander
Titel: Aufbruch der Herreach
Untertitel: Der Countdown läuft – zum endgültigen Duell mit Goedda
Autor: Susan Schwartz
Titelbildzeichner: Ralph Voltz
Innenillustrator: Alfred Kelsner (1 x)
Erstmals erschienen: Freitag, 2. Mai 1997
Hauptpersonen: Tarad Sul, Presto Go, Caljono Yai, Atlan, Dao-Lin-H'ay
Handlungszeitraum: Juli 1289 NGZ
Handlungsort: Solsystem / Traumsphäre
Computer: Goeddas Ende
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Trokan gelingt es den Herreach nach dem Tod von Mila und Nadja Vandemar mehrfach, das Tor zur Traumsphäre für kurze Zeit zu öffnen. Eine Stabilisierung ist allerdings nicht möglich. Sie können dabei die Präsenz Goeddas spüren, die sie als bösartig wahrnehmen. Währenddessen beeinträchtigen die Albträume die Herreach in zunehmendem Maße. So kämpft Tarad Sul, ein alter Bauer, der Teil der großen Gebetsrunde am Pilzdom ist, während seines Albtraums gegen die ebenfalls träumende Ragin Da, obwohl er lediglich einen Schatten in seinen Träumen zu bekämpfen glaubt. Ragin Da stirbt infolge des Kampfes, ohne wirklich ernsthafte Verletzungen davongetragen zu haben. Durch dieses Ereignis aus dem für die Herreach typischen Gleichmut gerissen, kann Tarad Sul die Schatten seiner Träume nun aktiv bekämpfen und seine Albträume beenden. Anschließend hilft er auf die gleiche Weise vielen weiteren Herreach.

Bei einer der Toröffnungen zur Traumsphäre kann die Mahnerin Caljono Yai beobachten, wie Goedda beim ersten Flimmerphänomen plötzlich auf die Größe des geschaffenen Bauwerkes anwächst. Gleichzeitig kann sie kurzzeitig Atlan ausmachen, wie er in dem Goedda umgebenden Nebelfeld schwebt. Als die Herreach erleben, wie einer der Posbis, die die Leichen der Vandemar-Zwillinge bergen sollen, unter dem Einfluss des Flimmerns Selbstmord begeht und die auf Trokan stationierten Terraner von einer tiefen Todessehnsucht erfasst werden, während sie selbst nach wie vor nicht beeinflusst werden, verändern sie sich. Sie erkennen, dass sie durch ihre offenbar besonderen Fähigkeiten dazu verpflichtet sind, den Terranern bzw. allen betroffenen Galaktikern gegen die Bedrohung durch Goedda zu helfen.

So ruft die Oberste Künderin Presto Go Vertreter der verschiedenen Gruppierungen zusammen. Sie erklärt, dass sich die Herreach mit der Tatsache abfinden müssten, dass Kummerog tot sei, und das Volk sich neu orientieren müsse. Eine latente Beeinflussung durch die Lebensweise der Terraner sei durch den eigenen Gleichmut entstanden. Das Beispiel Tarad Suls habe jedoch gezeigt, dass auch die Herreach in der Lage seien, aus eigener Initiative zu handeln. Kurz darauf bittet Caljono Yai Homer G. Adams darum, 5000 Herreach zur Erde zu transportieren, da sie und die Oberste Künderin vermuten, in der Nähe des Philosophen bessere Möglichkeiten des Vorgehens gegen Goedda zu haben und eine stabile Öffnung zur Traumsphäre schaffen zu können.

Der Zellaktivatorträger schickt umgehend die BOX-6624 nach Trokan. Am 16. Juli 1289 NGZ startet der Fragmentraumer nach Terra. Für die Herreach ist der Flug durch den Weltraum und das Betreten eines anderen Planeten eine unvorstellbare Erfahrung, die von ihnen jedoch mit Neugier aufgenommen wird. Ein erster Versuch am Kilimandscharo tags darauf zeigt, dass die Schaffung eines stabilen Tores in der Nähe des Philosophen überraschend problemlos möglich ist. Am 18. Juli 1289 NGZ erschaffen die Herreach wiederum ein Tor, und Adams lässt alle in der Kürze der Zeit verfügbaren Kampfroboter, etwa 10.000 an der Zahl, in die Traumsphäre vordringen.

Atlan, Myles Kantor und Dao-Lin-H'ay befinden sich derweil auf der ständigen Flucht vor ihren Verfolgern. Trotz ihrer Zellaktivatoren und ihrer Erfahrung beginnt die tagelange Flucht sie zu zermürben, als sie plötzlich den Angriff terranischer Kampfroboter auf die Tolkander beobachten können. In dem folgenden Chaos gelingt es den Gefährten, durch die von den Herreach geschaffene Öffnung nach Terra zu gelangen, kurz bevor die von Kantor programmierte Aktivierung des Hyperraumzapfers eines Gliederschiffes erfolgt. Durch ihre Gebetstrance kann Caljono Yai von Atlan nicht rechtzeitig dazu gebracht werden, das Tor wieder zu schließen, so dass die Vernichtung der Traumsphäre auch einige Hundert Herreach tötet. Gleichzeitig können sie aber auch beobachten, wie das Bauwerk Goeddas zerstört und die organische Masse der Großen Mutter zerfetzt wird. Bevor das Tor sich schließt, sieht die Mahnerin Alaska Saedelaere und die 52 Philosophen, wie sie auf den Trümmern der Traumsphäre durch den Hyperraum treiben.

Innenillustration