Die Giganten von Pigell

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Überblick
Serie: Perry Rhodan Neo (Band 14)
Neo014.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Zyklus: Expedition Wega
Titel: Die Giganten von Pigell
Autor: Wim Vandemaan
Titelbildzeichner: Dirk Schulz / Horst Gotta
Erstmals erschienen: Freitag, 30. März 2012
Hauptpersonen: Wega-System: Tako Kakuta, Thort, Genkt-Tarm
Lannol: Kerlon da Hozarius, Ernst Ellert
MYRANAR: Gucky, Reginald Bull, Sue Mirafiore, Fulkar
Handlungszeitraum: Juli 2036
Handlungsort: Lannol, Pigell, MYRANAR
Zusätzliche Formate: E-Book, Hörbuch, enthalten in Platin-Edition 4
Leseprobe: Leseprobe.png © Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Hörprobe: Hörprobe.png © Eins A Medien GmbH, Köln

Handlung

Reginald Bull und seine Gefährten sind in der Raumstation MYRANAR gefangen. Sie freunden sich schnell mit Gucky an. Das Wesen gibt sich als Ilt vom Planeten Tramp aus. Es besitzt mehrere Parafähigkeiten, kann sich aber nicht aus eigener Kraft befreien und ist auf die Hilfe seiner neuen Leidensgenossen angewiesen. Gemeinsam wird ein Fluchtplan entwickelt. Die Menschen und der Ilt wecken die Aufmerksamkeit der Fantan, indem sie ein Theaterstück frei nach der komischen Oper Die Piraten von Penzance von Gilbert & Sullivan aus dem Jahre 1879 improvisieren. Die Fantan sind begeistert von diesem noch nie dagewesenen Besun. Sie stellen diverse Requisiten für eine öffentliche Vorstellung zur Verfügung. Als das Stück vor Publikum aufgeführt wird, sabotiert Gucky die Generatoren für den Schutzschirm, der sich über der Bühne spannt, während Sue Mirafiore ihre Parafähigkeit einsetzt, um eine Pflanze zu rasendem Wachstum anzuregen und die Fantan somit abzulenken. Dabei übernimmt sie sich. Ihre Gefährten entführen darum den Arzt Fulkar, als sie alle gemeinsam in das Schiff des Fantans Cherrgud teleportieren. Fulkar kann Sue helfen. Während der Teleportation hat sich das Mädchen mit psionischer Energie überladen. Sie setzt die Energie frei, indem sie ihren verkrüppelten Arm nachwachsen lässt. Bei den Fantan herrscht derweil »Besun-Alarm«. Allerdings nicht wegen der Flucht. Sondern es wurde neues Besun von unvergleichlicher Qualität entdeckt, das es zu erjagen gilt.

Tako Kakutas Gruppe gelangt mit einem Transportcontainer nach Pigell. Die Menschen kapern einen topsidischen Gleiter. Ihre Verfolger werden von Ferronen abgeschossen, die die Menschen mit Ferrhianen zusammenbringen. Diese umweltangepassten, geflügelten Ferronen transportieren die Menschen zum nur aus der Luft zugänglichen Versteck des Thort. Der Thort - ein Ferrone mit einem dritten Auge auf der Stirn - teilt den Lichtbringer-Glauben seines Volkes, will sich aber in die Hände der Topsider begeben, als Chrekt-Orn ein Ultimatum stellt. Die Vernichtung aller Planeten und Monde des Wega-Systems wird angedroht, sollte der Thort nicht kapitulieren. Der Ferrol-Mond Byton vergeht zu Demonstrationszwecken im konzentrierten Feuer der topsidischen Kampfschiffe. Ein gefangener Thort wäre das Ende des ferronischen Widerstands. Deshalb schlägt Kakuta einen riskanten Plan vor. Der Thort soll auf einem persönlichen Gespräch mit Chrekt-Orn bestehen. Der Teleporter will den topsidischen Oberkommandierenden bei dieser Gelegenheit entführen. Kakuta glaubt, führungslose Topsider seien leichtere Gegner. Die Entführung gelingt zwar, erweist sich aber als sinnlos, denn der Thort und Anne Sloane fallen den Topsidern in die Hände, außerdem tritt sofort ein neuer topsidischer Oberkommandierender namens Genkt-Tarm auf. Er fordert die sofortige bedingungslose Kapitulation. Der Thort will zu seinem Volk sprechen. Kakuta entkommt mit Bechia Yuaad, einer Ferronin, in die er sich verliebt hat. Sie ist schwer verwundet und stirbt.

Perry Rhodan steht in der Transmitter-Empfangsstation von Lannol dem tot geglaubten Ernst Ellert gegenüber. Ellert ist ein körperloser Wanderer in Zeit und Raum. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind für ihn bedeutungslos. Ellert macht Andeutungen, aus denen Rhodan schließen kann, dass sich im Wega-System auch das Schicksal der Erde entscheiden wird. Nachdem Ellert verschwunden ist, erscheint der greisenhafte, nicht mehr ganz zurechnungsfähige Arkonide Kerlon da Hozarius. Er hält Rhodan für einen namentlich nicht genannten Kommandanten, dem er schon vor 10.000 Jahren auf der Erde gedient hat. Die Menschen werden durch Kerlons Ewige Bastion geführt. Begeistert verkündet Kerlon, er werde seinem Kommandanten bald tausende mit Elitesoldaten bemannte Raumschiffe zur Verfügung stellen können. Das erweist sich als Wahnvorstellung. Die so genannte Bastion ist nicht viel mehr als eine schlecht ausgebaute Ansammlung von Höhlen voller Schrott, und die angeblich im Kälteschlaf liegenden Soldaten sind mumifizierte Leichen. Nur die Zentrale der Bastion ist noch funktionsfähig. Es handelt sich um ein arkonidisches 60-Meter-Beiboot mit dem Namen TOSOMA X.

Kerlon berichtet, was sich vor 10.000 Jahren ereignet hat: Die Erde ist in dieser Zeit eine arkonidische Kolonie namens Larsaf III, die im Rahmen eines schon seit geraumer Zeit tobenden Krieges des arkonidischen Imperiums mit dem Bund der Methanatmer angegriffen wird. Kerlon evakuiert so viele Kolonisten wie möglich (evtl. auch einige Ureinwohner von Larsaf III) mit der TOSOMA X ins Wega-System. Dort greift er in den ferronischen Bürgerkrieg ein und unterstützt den ersten Thort mit der TOSOMA X. Der Thort verfügt zu diesem Zeitpunkt bereits über ein Netz aus Transmittern unbekannter Herkunft. Eines dieser Geräte überlässt er Kerlon. Beim letzten Kontakt mit dem Kommandanten von Larsaf III hat Kerlon den Eindruck, dass sein Freund nicht gealtert ist. Die folgenden Jahrtausende verbringt der in zunehmende geistige Verwirrung abgleitende alte Arkonide teils im Kryoschlaf, teils in Gesellschaft eines Unbekannten namens Elat (Ellert), der ihm Hoffnung macht, sein Kommandant werde eines Tages wiederkehren - wenn auch in veränderter Gestalt.

Kerlon beendet seinen Bericht sichtlich entkräftet. Thora bestätigt, dass das arkonidische Imperium siegreich aus dem Krieg gegen die Methanatmer hervorgegangen ist. Thora wurde durch Details des Berichts wie die scheinbar ewige Jugend des Kommandanten und seine Behauptung, er habe »das Licht gefunden«, in Aufregung versetzt. Außerdem hat Kerlon von 43 Planeten des Wega-Systems gesprochen. Es wurden aber nur 42 Planeten geortet. Die hiernach befragte Positronik der TOSOMA X stellt das Verschwinden des zehnten Planeten fest. Diese Nachricht ist zu viel für Kerlon, er stirbt. Obwohl Rhodan nicht weiß, inwieweit die TOSOMA X einsatzfähig ist, beschließt er, mit dem Schiff in den Kampf gegen die Topsider einzugreifen.