Maschine des Bösen

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3. Frank Chmorl-Pamo-Abenteuer

Überblick
Serie: Perry Rhodan-Planetenromane (Band 146)
PR-TB-146.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Titel: Maschine des Bösen
Untertitel: Sie nennen es „Projekt Unendlichkeit“ – und experimentieren mit Kräften, die Welten zerstören können
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Oktober 1975
Handlungszeitraum: 3459, 3580 (siehe hier)
Handlungsort: Oval, Takrat
Zusätzliche Formate: Autoren­bibliothek 26

Handlung

Im Jahr 3580 ist Atlan, Staat­schef des NEI, besorgt wegen eines Berichts des Astronomen Edmond O'Quiery: Ein Schwarzes Loch scheint auf die Provcon-Faust zuzukommen, und es könnte den Untergang Gäas bedeuten. Atlan sendet Julian Tifflor mit der Korvette VINCRA zu einer Expedition aus, um genauere Untersuchungen vorzunehmen. Die Expedition erreicht ein Sonnensystem, aus dem von einem Planeten seltsame Energieimpulse kommen. Eine Fernortung zeigt aber keine Spuren von Zivilisation. Der Planet, der eine ovale Form hat und dessen Schwerkraftwerte zwischen 3 g an den Polen und 2 g am Äquator liegen, wird auf den Namen Oval getauft, und die VINCRA landet, um die genaue Quelle der Energieimpulse zu lokalisieren. Dann aber schlägt ein kleines Schwarzes Loch, aus dem Weltraum kommend, auf Oval ein. Nur dank der Paratronschirme und des Antigravgenerators hält die VINCRA der lokalen Naturkatastrophe stand.

Kurz darauf werden Raumschiffstrümmer geortet, die in die Atmosphäre Ovals stürzen. Über Funk kann Kontakt zu einem im All treibenden Überlebenden hergestellt werden. Es handelt sich um den Siganesen Simo San. Gemeinsam mit Frank Eigk, genannt »Blue«, und Frank Chmorl-Pamo war dieser mit einer Space-Jet im Linearflug in den Einflussbereich eines Schwarzen Loches geraten. Das Schiff havarierte. Nach der Bergung sind die drei zunächst schockiert, denn sie waren im Jahre 3459 gestartet, haben also gut 120 Jahre übersprungen.

Wenig später stellt sich heraus, dass es auf Oval doch intelligentes Leben gibt. Eine Gruppe von sechsbeinigen, sehr flachen Wesen erscheint und greift einige Terraner an. Diese fliehen ins Schiff, aber die Ovaler folgen ihnen, zertrümmern das Schleusenschott und laufen im Hangar Amok, bis sie paralysiert werden. Sämtliche Kommunikationsversuche, die später unternommen werden, scheitern aber, bis Frank Pamo seine Hilfe anbietet. Dank seiner überragenden Kommunikationstalente kann er die Mentalität der Ovaler erkennen. Diese haben Angst vor aufrecht gehenden Wesen und vor der Höhe als solcher. Als sich Frank auf dem Bauch kriechend nähert, kann er friedlichen Kontakt herstellen. Die Ovaler glauben ihm, dass nicht die Terraner für die Katastrophe verantwortlich sind. Im weiteren Gespräch ergibt sich, dass die Ovaler im Krieg mit den Bewohnern des Nachbarplaneten Takrat stehen.

Vor einigen Jahren landeten Raumschiffe von Takrat auf Oval. Es kam zu einem bewaffneten Konflikt, bei dem zwei Schiffe zerstört wurden. Das dritte entkam. Seitdem beschießen die Takrater immer wieder Oval mit Atomraketen, die aber bisher alle im Raum zerstört werden konnten. Die Ovaler ihrerseits arbeiten an Projekt Unendlichkeit: Sie wollen ein Schwarzes Loch erzeugen und dieses auf Takrat schleudern. Die Terraner sind entsetzt, denn sie fürchten, dass die Ovaler auf diese Art viel eher ihre eigene Welt vernichten werden. Frank Pamo und seine Gefährten bieten an, nach Takrat zu fliegen und mit den Takratern zu verhandeln.

Mit einem Drei-Mann-Zerstörer fliegen sie die Welt an. Trotz seiner Fähigkeiten schafft es Frank Pamo aber nicht, sich sinnvoll mit den Takratern zu verständigen. Diese dreibeinigen Wesen, deren Körper an Blätter erinnert, leben mit Pflanzen in einer Art Symbiose und kommunizieren nur mit Lichtsignalen. Außerdem greifen sie sofort mit allen denkbaren Waffen an. Nur die Schutzschirme retten die Gruppe vor dem Tod. Schließlich wird der Versuch beendet, und die drei fliegen nach Oval zurück.

Auf dem Planeten Oval wird versucht, die Ovaler von ihrem gefährlichen Experiment abzubringen. Sie zeigen den Terranern und Simo San gerne ihre Forschungsanlage, sind aber voll und ganz von der Notwendigkeit und den Erfolgsaussichten ihres Planes erfüllt. Dann geschehen zwei neue Entwicklungen. Zum einen kann endlich die genaue Quelle der georteten Energieimpulse gefunden werden, zum anderen entdeckt der Astronom O'Quiery ein Schwarzes Loch, das in 30 Jahren mit der Sonne des Systems kollidieren und damit die Planeten Oval und Takrat zerstören wird. Zugleich aber stellt er fest, dass keine Gefahr für Gäa besteht.

Frank Pamo und seine Freunde begeben sich zur Quelle der Impulse. In einer unterirdischen Anlage finden sie Aufzeichnungen, denen sich entnehmen lässt, dass die Ovaler sich nicht in diesem System entwickelt haben, sondern vielmehr einst auf einem Planeten lebten, den ein Neutronenstern bedrohte. Mit einigen Raumschiffen konnten sie fliehen, degenerierten aber in der Folge. Pamo und Blue stellen zusätzlich fest, dass die georteten Impulse eigentlich der Intelligenzsteigerung der Ovaler dienen sollten, aber die falsche Wirkung erzielten und stattdessen große Aggressivität hervorrufen.

Die Terraner beschließen, eine Gruppe von Ovalern in die Anlage zu führen. Dies gelingt angesichts der starken Angst vor Höhen mit erheblichen Schwierigkeiten, aber das gewünschte Resultat, nämlich sie von ihren verhängnisvollen Forschungen abzubringen, wird nicht erreicht. Auch die Warnung vor der entdeckten Gefahr für das ganze System wird nicht ernst genommen. Einige Zeit später generieren die Ovaler ein Schwarzes Loch, das prompt außer Kontrolle gerät. Der Planet ist zum Untergang verurteilt.

Die Terraner können circa 5000 Ovaler zum Planeten Takrat evakuieren. Die Takrater greifen wieder erbittert an, doch schafft es Frank Pamo doch noch, über ihre Lichtsprache erfolgreich mit ihnen zu kommunizieren und die beiden Völker zur Zusammenarbeit zu bewegen, indem er ihnen klar macht, dass nur ein überlichtschneller Raumschiffsantrieb sie retten kann. Die Terraner würden ihnen entsprechende Unterlagen geben, aber nur etappenweise, und nur an beide Völker gemeinsam. Pamo beschließt, die nächsten Jahre auf Takrat zu bleiben. Die VINCRA fliegt nach Gäa zurück.

Anmerkung

Personenregister

Atlan Staatschef des NEI
Edmond O'Quiery Astronom
Julian Tifflor Zellaktivatorträger
Simo San Ein mutiger Siganese
Frank Eigk Biologe
Frank Chmorl-Pamo Ein Retortenmensch