Julian Tifflor

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Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Person der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Person der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Julian Tifflor (PR Neo).

Julian »Tiff« Tifflor (* 15. September 1961 in New York) ist Zellaktivatorträger und infolge seiner jahrmillionenlangen Wanderung durch den Zeitspeer der – neben Delorian Rhodan – am längsten lebende Terraner. Dieser Umstand brachte ihm die Spitznamen Millionen-Jahre-Mensch und Jahrmillionen-Wanderer ein. Er ist einer der engsten Vertrauten Perry Rhodans. Nach seiner Ankunft in den Jenzeitigen Landen begann Julian Tifflors Ausbildung zu einem Atopischen Richter.

Anmerkung: Geburtsdatum laut PR 2391 – Glossar. Abweichend wird in den Perry Rhodan-Kalendern 1983 und 1998 der 4. Oktober als Geburtsdatum angegeben.
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Heft: PR 999 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
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Heft: PR 2593 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Äußerlich wird Julian Tifflor oft mit Perry Rhodan verglichen, wirkt aber jünger, da der Alterungsprozess im biologischen Alter von 35 Jahren durch Zellduschen, später durch die Verleihung eines Zellaktivators, aufgehalten wurde. Er ist somit Tifflor relativ unsterblich. Tifflor ist 1,83 Meter groß, schlank, er hat braune Augen und braunes Haar. (PR 26, PR 196)

Während seiner Jahrmillionen andauernden Reise durch den Zeitspeer setzte sich auf dem Körper von Julian Tifflor hyperenergetisch aktiver Kristallstaub fest, so dass sich allmählich eine dünne zweite Haut bildete, die ihn komplett einhüllt und nicht entfernt werden kann. (PR 2593)

Seit seiner körperlichen Veränderung benötigt Tifflor weder Schlaf, Nahrung oder Sauerstoff, um zu überleben. Die bläulich-weiß glitzernde Kristallhaut versorgt ihn permanent mit kosmischer Energie, die seine Existenz sichert. (PR 2811)

Charakterisierung

Julian Tifflor gilt als ruhig und zurückhaltend. Er hatte schon als junger Mann eine große Sehnsucht nach den Sternen. Hinter seinem träumerischen Aussehen verbarg sich aber große Entschlossenheit, Mut und Ehrgeiz. Er ist ein hervorragender Mathematiker. (PR 26)

Außerdem war er ein sehr fähiger Pilot, der schnell dazulernte. (PR 42)

Er rauchte in jungen Jahren Zigaretten (PR 43) und war Fan der Comicfigur Spider-Man. (PR 2811)

Eine Zeitlang war er Dozent an der Raumakademie Terrania für angewandte Raumfahrttechnik und die Praxis der Kontaktaufnahme mit Fremdintelligenzen. (PR 926)

Erlernte Sprachen

Bekannte Tarnidentitäten

Julian Tifflor arbeitete immer wieder verdeckt. Seine bekannten Tarnidentitäten sind:

Geschichte

Julian Tifflor wurde am 15. September 1961 in New York geboren. Sein Vater war der Anwalt James Frederik Tifflor, der zu dieser Zeit als einer der berühmtesten Strafverteidiger der Ostküste der USA galt. Dieser rechnete damit, dass sein Sohn seine Kanzlei übernahm, und hielt nichts von seinen Ambitionen bezüglich der Raumfahrt. (PR 28) Julian Tifflors Mutter trug den Namen Joan Tifflor, geborene Sharpsteen. (PR 2811) Seine Schwester war Eileen Tifflor. Die Familie lebte auf Long Island. (PR 28)

Dritte Macht

Ausbildung

Tiff war 1981 einer der besten Kadetten der Terrania Space Academy, die er seit 1976 besuchte. (PR 33) Mitte 1981 befand er sich zur Ausbildung an Bord eines Zerstörers der Raumakademie, als ein Agent des Overhead mit einem gestohlenen Raumschiff der Dritten Macht dieses Schiff angriff. Außer Tifflor waren noch Klaus Eberhardt und Captain Hawk, ein Ausbilder der Akademie, an Bord des Zerstörers. Der Ausbilder überlebte den Angriff nicht. Gemeinsam mit Tifflor machte Eberhardt den Agenten des Overhead und dessen Raumschiff unschädlich. (PR 26)

Durch seinen erfolgreichen Einsatz machte er sofort Perry Rhodan auf sich aufmerksam, der dafür sorgte, dass Tifflor in die Flotte der Dritten Macht aufgenommen wurde und das Kommando über einen eigenen Zerstörer erhielt, der Z-82, obwohl er die Kadettenausbildung noch gar nicht abgeschlossen hatte. (PR 26)

Er wurde eingeteilt, bei der Jagd auf den Overhead zu helfen und geriet mit seiner Mannschaft sogleich in eine missliche Lage, als der Overhead die Kontrolle über sie übernahm. Er griff die STARDUST II an, was natürlich aufgrund des Schutzschirms keinen Effekt hatte. Gucky sabotierte den Antrieb der Z-82 und verhinderte so, dass weiterer Schaden angerichtet werden konnte. (PR 26)

Sein Vater missbilligte Tiffs Eintritt in die Raumakademie dauerhaft, umso mehr, als sein Sohn durch einen Auftrag Rhodans zwar an der Hochzeit seiner Schwester Eileen teilnehmen konnte, allerdings nach der kirchlichen Zeremonie offen seine Dienstwaffe trug und so bewaffnet das Haus der Tifflors betrat. Bezüglich der Aktivitäten der Dritten Macht, die von James F. Tifflor scharf kritisiert wurden, kam es zum Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn. (PR 28)

Unterwegs als Kosmischer Lockvogel

Nach einem missglückten Überfall auf ihn implantierten Ärzte der Dritten Macht ihm heimlich ein Mikro-Zellschwingungs-Modulator, wodurch er über zwei Lichtjahre hinweg für Telepathen zu orten war. Er ahnte nicht, dass das Unternehmen Kosmischer Lockvogel angelaufen war, mit dem man unbekannte außerirdische Agenten aufspüren wollte, die man inzwischen auf der Erde wusste. Durch den Überfall war bewiesen, dass sie Interesse an dem Kurier hatten – genauso, wie Perry Rhodan es geplant hatte. (PR 28)

Tifflor, der nichts von den außerirdischen Feinden ahnte, begab sich für seine Abschlussprüfung an Bord der K-9. Gleichzeitig wurde ihm ein weiterer geheimer Kurierauftrag übergeben. Wieder biss der Gegner an. Noch bevor die K-9 das Solsystem verlassen konnte, wurde sie von einem Walzenraumer angegriffen, an einen Traktorstrahl gefesselt und durch eine Transition entführt. Tifflor, der nun größere Zusammenhänge zu ahnen begann, vernichtete die Kurierbotschaft augenblicklich und lernte den Kapitän des fremden Raumschiffes kennen, Orlgans vom Volk der Springer, der sich als friedfertig bezeichnete, tatsächlich jedoch ein gefährlicher Mann war. Tifflor fiel nicht auf seine Maske herein. (PR 28)

Stattdessen versuchte er bei der erstbesten Gelegenheit, mit einigen Kadetten in einem Drei-Mann-Zerstörer zu flüchten, doch ein Springer-Schiff griff sie an und beschädigte ihn, so dass sie schließlich gezwungen waren, auf Snowman notzulanden. Dort versteckten sie sich vor den Springern, die sie weiterhin verfolgten. (PR 29)

Nachdem Gucky sich zu ihnen gesellt hatte, begann ein wahres Katz- und Mausspiel mit den Springern, in dessen Verlauf die HORL VII von den Terranern durch eine Arkonbombe zerstört wurde. (PR 30)

Das Versteckspiel ging so lange weiter, bis die Springer eine Arkonbombe auf Snowman zündeten und den Planeten somit zum Untergang verurteilten. Gucky, Tifflor und die übrigen Kadetten konnten im letzten Moment gerettet werden und retteten ihrerseits das Volk der Halbschläfer vor dem Aussterben, indem sie 50 Exemplare mit nach Terra nahmen. (PR 33)

Für seinen heldenhaften Einsatz wurde Tifflor mit dem Silbernen Kometen ausgezeichnet. (PR 39)

Expedition ins Arkon-System

Im Mai 1984 war er bereits Leutnant. Er flog mit zum Arkon-System und war Pilot einer der beiden Gazellen der GANYMED. (PR 38) In dieser Funktion steuerte Tifflor auch die Gazelle, die mithilfe eines Fiktivtransmitters nach Arkon I transportiert wurde. (PR 39)

Als die TITAN auf Honur landete, war er einer der wenigen, die nicht von der Nonus-Pest infiziert wurden, da er sich mit Perry Rhodan auf einem Aufklärungsflug befand, als die Seuche ausbrach. (PR 42) Beim zweiten Besuch von Honur führte er ein Aufklärungskommando von vier Shifts an, um nach den Unbekannten zu suchen, die die Seuche verbreitet hatten. Zwar wurde das Aufklärungkommando in eine Falle gelockt, doch Tifflor hatte neben zwei weiteren Männern das Glück, nicht von der Nonus-Pest infiziert zu werden. Zu dritt drangen sie in einen unterirdischen Komplex ein und konnten ihn schließlich nach einiger Mühe erobern. Die Unbekannten kamen dabei ums Leben, konnten aber als Aras identifiziert werden. (PR 43)

Auf Aralon spielte Julian Tifflor abermals den Kosmischen Lockvogel. Er tat so, als wollte er Rhodan verraten und bat die Aras, die erkrankte Thora von der Nonus-Pest zu heilen. Sie taten es und gaben damit preis, dass sie ein Heilmittel besaßen. Als sie sich allerdings weigerten, Tifflor die geheilte Thora zu übergeben, rief er den bereitstehenden Rhodan um Hilfe. Beide wurden gerettet und die Machenschaften der Aras offiziell beendet. (PR 45)

Heimlich arbeiteten die Aras dennoch weiter für ihre Geschäftsinteressen und versuchten, die Terraner nun direkt anzugreifen. Sie erpressten die Springer, indem sie ihnen androhten, ihre planetaren Stützpunkte zu verseuchen. Auf Exsar wurde ein Exempel statuiert, als ein Patriarch wagte, Widerstand zu leisten. Hunderttausende von Springern starben, bis Tifflor zur Aufklärung auf den Planeten geschickt wurde und den Robotregenten benachrichtigte, nachdem er unvorstellbares Leid gesehen hatte. Offiziell dementierten die Aras ihre Verwicklung in die Katastrophe und schickten ein Raumschiff und Heilmittel nach Exsar. (PR 46)

Die Vernichtung der angeblichen Erde

Nach der Rückkehr zur Erde im November 1984 wurde Tifflor mit der TERRA unter dem Kommando von John McClears ins Beteigeuze-System geschickt. Auf Aqua ließen sich die beiden absichtlich von den Topsidern, die dort einen Stützpunkt unterhielten, gefangen nehmen, und warnten sie vor einem bevorstehenden Angriff der Springer. Ein terranisches Einsatzteam befreite die beiden Gefangenen. (PR 48)

Die Erde trat planmäßig von der galaktischen Bühne ab. (PR 49)

Der Kontakt mit den Ferronen im Wegasystem blieb allerdings bestehen. Am 7. Oktober des Jahres 1987 gaben die Beatles ein Konzert in Thorta, das auch Julian Tifflor eine Zeit lang aus der Ferne verfolgte. Im Anschluss traf er sich mit John Lennon und dessen Ehefrau May Pang im Roten Palast. Eigentlich wollten sie ein intensives Gespräch führen, aber alle drei waren von den Strapazen des Tages so mitgenommen, dass sie in ihren Sesseln einschliefen. (PR 2811)

Solares Imperium

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Heft: PR 70
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

1992 war Major Tifflor Erster Offizier auf der KIMBRIA. Er landete wegen Gehorsamsverweigerung vor einem Militärgericht, das ihn zwar nicht degradierte, aber einen schweren Verweis aussprach, der seine Karriere vorerst auf Eis legte. (Jubiläumsband 4)

Anmerkung: Im Widerspruch dazu ist Tifflor in PR-TB 1 mit Mitte 30, also circa 1996, noch Leutnant.

1996 erhielt Tifflor seine erste Zelldusche auf Wanderer.

Im Oktober des Jahres 2041 war Oberst Tifflor kommandierender Offizier auf dem terranischen Stützpunkt auf Rusuf. In dieser Zeit wurde ihm der frischausgebildete Leutnant Thomas Cardif unterstellt. (PR 67) Als Thora da Zoltral vor Tifflors Augen durch Springer entführt wurde, unternahmen er und Cardif alles zu ihrer Rettung.

   ... todo: 2044: PR-TB 5 ...

Im März 2047 war Tifflor als Agent des Solaren Imperiums auf dem Planeten Troja im Einsatz.

   ... todo: Kampf mit den Aras auf Troja PR-TB 13 ...

Am 6. September 2047 trat Tifflor seinen neuen Posten als Botschafter des Solaren Imperiums auf Arkon I an. Zu dieser Zeit wurde er gerade zum General befördert. (Blauband 14)

Auch im 22. Jahrhundert diente Tiff als Botschafter auf Arkon. Bis 2105 erreichte er den Rang eines Solarmarschalls. (PR 123) Im selben Jahr entdeckte er während eines Botschaftsempfangs zufällig die Leiche von Thekus da Minterol und sorgte für die Vertuschung des Mordes. Weitere Aufklärungsarbeiten der Abteilung III führten zur Aufdeckung einer Verschwörergruppe um Carbá da Minterol. Während der Posbikrise 2113 nahm der Botschafter stellvertretend für Atlan da Gonozal an den Verhandlungen mit den Akonen zur Bildung einer Allianz teil. (PR 122, PR 138)

Tifflor wurde später einer der Oberbefehlshaber der Solaren Flotte. Im Jahre 2326 erhielt er einen Zellaktivator. (PR 196)

Anmerkung: Rein rechnerisch muss er also sechsmal eine Zelldusche erhalten haben.

   ... todo: 2388: PR-TB 29 ...

Julian Tifflor wurde in der Folgezeit immer wieder mit verantwortlichen Aufgaben betraut. Im Jahreswechsel 2400/2401 besetzte er mit einer Flotte das Twin-System und eroberte im Rahmen der Aktion Quinta die Justierungsstation des Sonnentransmitters auf Quinta. In der Folge war er der Oberbefehlshaber im System Twin. Sein Kode lautete SMT, SolarMarschall Tifflor. (PR 215)

Als Reginald Bull 2403 vom Schrotschuss-Transmittersystem nach Andro-Beta beordert wurde, übernahm Tifflor das Kommando im Schrotschuss-System. (PR 218)

Im Jahre 2406 leitete Tifflor das Kolonialamt, das sich um die Belange der Kolonialplaneten kümmerte. (PR-TB 49)

Mitte November 2424 stand Julian Tifflor an Bord von Atlans Flaggschiff IMPERATOR mit einem beträchtlichen Teil der Solaren Flotte an der Orion-Front, wo sich die Invasionsflotte der Telonier versammelt hatte. Die Krise konnte von Perry Rhodans Sohn Michael Rhodan friedlich beigelegt werden. (PR-TB 82)

   ... todo: 2436: PR-TB 51 ...

In den Jahren 3430 bis 3434 war Tifflor wieder Oberbefehlshaber der Solaren Flotte, als die Antiterranische Koalition das Solsystem angriff. Durch gute Beziehungen zu dem Kommandanten einer ZGU-Flotte konnte er 3434 die Beziehungen zwischen ZGU und dem Solaren Imperium deutlich entspannen.

   ... todo: 3457: PR-TB 134 ...

Das Konzil

Nach dem missglückten Transfer der Erde in den Mahlstrom der Sterne unterstützte er Atlan im Kampf gegen die Überschweren Leticrons. (PR 688)

Aphilie

Das NEI

Während der Invasion der Laren im Frühjahr 3459 war Tifflor an der Dezentralisierung der Solaren Flotte beteiligt und baute später zusammen mit Atlan das Neue Einsteinsche Imperium (NEI) auf.

Er war dabei, als Atlan im Herbst 3580 mit Hilfe eines nachgebauten Dakkarkoms die Ganjasen um Unterstützung im Kampf gegen die Laren bat. (PR 722, S. 6)

Im November 3580 begab er sich mit der SPINNING WHEEL nach Wonderfalg, um nach den Multi-Cyborgs zu sehen, die dort seit 3564 eine Kolonie errichteten. Die Mucys betrachteten sich nicht mehr als Teil der Menschheit und wollten die Eindringlinge vertreiben. Als Julian Tifflor sich weigerte, den Planeten zu verlassen, wurden er und seine Mannschaft gefangen genommen. Tifflor und Dr. Elma Hermite gelang aber die Flucht. Sie bewiesen den Mucys, dass sie besser auf Wonderfalg überleben konnten als diese. Während ihres Überlebenskampfes entwickelte sich eine kurzzeitige Liebesbeziehung mit Elma. Als Überschwere auftauchten, verbündeten sich die Mucys mit ihren ehemaligen Gefangenen und überlisteten die gemeinsamen Gegner, indem sie so taten, als seien sie primitive Eingeborene. Tatsächlich ließen sich die Überschweren täuschen. Danach kehrten die Mucys mit Julian Tifflors Expedition zurück nach Gäa. (PR 723)

Direkt danach startete Julian Tifflor mit der SLUUYN ins Akon-System. So wie das Schiff ein gäanischer Nachbau eines akonischen Raumers war, war auch die ganze Mannschaft als Akonen getarnt. Tifflor selbst trat in der Tarnidentität des Mithla Quinoo auf. Seine Aufgabe war es, die Akonen zu einer Geheimkonferenz der Milchstraßenvölker einzuladen, auf der man ein gemeinsames Vorgehen gegen das Konzil beraten wollte. Tifflor erledigte die Aufgabe mit List und Tücke. (PR 724, S. 16) Kurze Zeit später nahm er an der gelungenen Ablenkaktion auf Gjautohm teil und begrüßte im Dezember 3580 die Teilnehmer der GAVÖK-Gründungskonferenz. (PR 724) Während dieser Konferenz überzeugte er den Delegierten der Maahks, sich auf die Seite der Terraner zu stellen. (PR 725, S. 22)

...

Die Rückkehr der SOL

Im September 3581 erfuhren Tifflor und Atlan gemeinsam von der Rückkehr der SZ-1 in die Milchstraße. Er stellte einen NEI-NU-TRANS-Konvoi mit Energievorräten zusammen, um sich damit in das Solsystem zu begeben. Ebenso wie Atlan verschwieg aber auch er der Mannschaft der SZ-2 die Ankunft Perry Rhodans, weil er Komplikationen befürchtete. (PR 750) Kurz nach Verlassen der Provcon-Faust wurde der Konvoi von SVE-Raumern angegriffen und die Ladung zum Teil beschädigt. Die Mannschaft konnte das Problem jedoch lösen, und kurz darauf traf man auf die SOL. In dieser Zeit trug er zeitweise das Bewusstsein von Tako Kakuta bei sich. Dazu war eine neue Methode, das notwendige PEW-Metall in flüssiger Form im Körper aufzubewahren, entwickelt worden. (PR 751)

Für Atlan war Perry Rhodan schuld am Untergang der Mucys. Tifflor machte ihm klar, dass die Mucys psychisch instabil gewesen seien und es unumstößliche Beweise dafür gab. Da Atlan auf Gäa trotzdem Anklage gegen Rhodan erheben wollte, verlieh Tifflor seiner Missbilligung deutlich Ausdruck. Als die Verhandlung platzte und Rhodan infolgedessen glaubte, das NEI jetzt für seine Interessen einsetzen zu können, prophezeite Tifflor, dass die Gäaner ihn nicht unterstützen würden. Er selbst bezog eine neutrale Position. Tatsächlich meldeten sich nach Rhodans Aufruf nur ein paar tausend Menschen. Rhodan musste unverrichteter Dinge mit der SOL abfliegen. (PR 765)

Tifflor übernahm 3582 nach Atlans Amtsaufgabe das Amt des Prätendenten, also Regierungschefs, des NEIs. (PR 792)

3583 wollten ihn die Laren in eine Falle locken, um seinen Zellaktivator zu erbeuten. Sie sendeten Hyperstrahlen von Kobold aus, die einen bevorstehenden Transmittersprung vortäuschten. Tifflor, der hoffte, dass Terra wieder an seinen Platz zurückkehren würde, wollte sich das Phänomen aus der Nähe ansehen. Er wurde im letzten Moment von Harno gewarnt, der von heimlichen Siedlern des Planeten No unterstützt wurde. Tifflor drückte seine Dankbarkeit aus, indem er mehrere Robotschiffe mit nützlichem Material und Nahrungsmitteln nach No schickte. Der völlig geschwächte Harno begleitete ihn nach Gäa, um sich dort zu erholen. (PR 792)

Wenig später erfuhr Tifflor durch Nos Vigeland, dass sämtliche Zellaktivatoren in der Milchstraße von den Laren zerstört werden sollten. Vigeland bat gleichzeitig um ein Treffen und Tifflor brach sofort auf. Gleichzeitig verfügte er, dass Ronald Tekener durch einen fingierten Auftrag zur Hundertsonnenwelt geschickt wurde, um ihn in Sicherheit zu bringen. Er weihte lediglich Jennifer Thyron ein, die Tekener begleiten und im geeigneten Moment die Wahrheit berichten sollte. Als klar wurde, dass die Zeit nicht mehr reichen würde, den Plan aufzuhalten, begab sich Tifflor in einen Tiefbunker, damit die Explosion seines Zellaktivators niemanden gefährdete. (PR 794, PR 795)

   ... todo: Tekener hielt ihn lauf HZF für tot, weshalb überlebte er ...

Gegen Ende der Larenherrschaft war Tifflor 3585 maßgeblich an der Planung und Umsetzung des Unternehmens Pilgervater beteiligt.

Bardioc

Nach der Gründung der Liga Freier Terraner wurde Tifflor 3586 zum Ersten Terraner gewählt – eine Position, die er über Jahrhunderte behielt. (PR 854)

Die Kosmischen Burgen

Die Loower

Als die Loower Anfang Oktober 3586 im Solsystem auftauchten und Laires Auge forderten, war Julian Tifflor verantwortlich für die diplomatischen Verhandlungen. Die Lage war schwierig, da Boyt Margor das Auge gestohlen hatte und nicht zurückzugeben gedachte. (PR 901)

Mitte Februar entführten UFOs ein Dutzend Kinder. Tifflor verdächtigte zunächst die Loower, musste aber nach einem Gespräch mit dem Türmer Hergo-Zovran einsehen, dass er falsch lag. Immerhin erfuhr er, dass Baya Gheröl den immer noch flüchtigen Mutanten Boyt Margor aus den Hyperklausen befreien wollte, in die er zwischenzeitlich eingesperrt war. (PR 922)

Gheröl gelang es, Margor zu befreien, der von da an aus der Provcon-Faust operierte. Immerhin wurde das Auge an die Loower übergeben, die daraufhin Anfang Mai 3587 das Solsystem verließen. Dafür erreichte Tifflor die Nachricht vom angeblichen Tod Jennifer Thyrons und Ronald Tekeners während eines Undercover-Einsatzes gegen Margor. Außerdem wurden die ersten Weltraumbeben registriert, die schließlich zu einer Gefahr allerersten Ranges eingestuft wurden. Gemeinsam mit der GAVÖK wollte man das Phänomen erforschen, um Gegenmaßnahmen treffen zu können. Von dem UFOnauten Plekeehr erfuhr Tifflor, dass das Ende der Milchstraße bevorstünde, da die Weltraumbeben durch die Manipulation einer Materiequelle ausgelöst würden. (PR 928)

Die Orbiter

Zunächst musste sich Tifflor jedoch damit befassen, die Flibustier zu identifizieren, die überall in der Milchstraße auftauchten. Nachforschungen ergaben, dass diese Flibustier sich selbst Orbiter nannten und gegen die Horden von Garbesch kämpfen wollten, für die sie alle menschlichen Bewohner der Milchstraße hielten. Da es sich hierbei über zwei völlig unbekannte Völker handelte, ließ Tifflor den Historiker Kihnmynden suchen, der tatsächlich auch einen kryptischen Hinweis lieferte. (PR 949) Bevor man diesem jedoch folgen konnte, besetzten die Orbiter Olymp und schalteten die Containerstraße ab. Tifflor befahl daraufhin, Vorbereitungen zu treffen für eine mögliche Invasion. (PR 950)

Einige Zeit später war er es, der Pearl Simudden verhörte, als die echten Flibustier an die LFT ausgeliefert wurden. Dieser gab ihm gegenüber ein volles Schuldbekenntnis ab und bewies so, dass er tatsächlich der echte Flibustier war. Daher war Tifflor bereit, die Wandlung der Flibustier zum Guten anzuerkennen. (PR 954)

Als er die Nachricht bekam, dass man einen Stützpunkt der UFOnauten gefunden hatte und damit vielleicht das Versteck der entführten Kinder, packte ihn das schlechte Gewissen, denn im Trubel der Ereignisse war ihm deren Schicksal völlig aus dem Sinn geraten. So machte er sich persönlich mit einer Flotte auf den Weg nach Statischon, um sie zu befreien. Er erfuhr von dem UFOnauten Alurus die wahren Hintergründe und erhielt neben den Kindern auch ein Heilmittel gegen den Bebenkrebs. (PR 960)

Die galaktische Lage wurde immer prekärer. Die Orbiter besetzten System um System. Obwohl durch politische Widersacher zum militärischen Gegenschlag aufgefordert, setzte Julian Tifflor weiterhin auf eine friedliche Lösung, zumal ihm klar war, dass die Flotten von LFT und GAVÖK gegen die Legionen der Orbiter keine Chance hatten. Seine Haltung änderte sich auch nicht, als das Solsystem durch die NEL-Flotte abgeriegelt wurde. (PR 963) Jede Verhandlung scheiterte jedoch an der fehlenden Bereitschaft der Orbiter, eine andere Wahrheit als ihre eigene zu akzeptieren. Sie gaben Tifflor Zeit bis zum 20. September, um Terra zu evakuieren, was ein Ding der Unmöglichkeit war. Tifflor wusste, dass er nicht alle Menschen würde retten können und ein Großteil zurückbleiben musste und sterben würde. Für ihn war klar, dass er ebenfalls auf Terra bleiben würde. Die Opposition stellte indessen einen Misstrauensantrag, um ihn abzusetzen. (PR 973)

Zu seiner Rettung nahm Jen Salik Kontakt mit ihm auf und unterbreitete ihm einen riskanten Plan: Die Orbiter sollten davon überzeugt werden, dass es zwei Gruppen von Garbeschianern gab – eine aggressive und eine friedliche. Zu Demonstrationszwecken sollte ein Gefecht mit dem Wachfort SKARABÄUS stattfinden, das komplett robotisch besetzt war. Tifflor stimmte dem Plan zu (PR 973) und ließ ihn ausführen. Auch den Misstrauensantrag überstand er mit wenigen Stimmen Mehrheit. (PR 974)

Als Quiryleinen Jen Salik persönlich begegnete, erkannte er ihn als Ritter der Tiefe (PR 976) und ließ sich überzeugen, dass die Terraner tatsächlich keine Garbeschianer waren. In einem persönlichen Gespräch versprach Quiryleinen, die Keilraumschiffe der Orbiter für eine Evakuierung der Milchstraße zur Verfügung zu stellen. Dies wurde jedoch von der Zentrale in Martappon verzögert nach der Intervention des unbekannten Kodebewahrers Keijder, den Salik für einen Betrüger hielt. (PR 985)

Die Kosmische Hanse

Im Jahre 426 NGZ wurde Julian Tifflor Hanse-Sprecher.

Stalkers Gefolgsmann

Julian Tifflor war in der Milchstraße einer der prominentesten Anhänger des Kriegerkults, den der Sotho Tal Ker (Stalker) anpries.

Als Erster Terraner bewilligte er etwa Mitte 429 NGZ den Bau der Tschomolungma auf dem Mount Everest. (PR 1310)

Er wurde zu einem Schüler der Upanishad und hatte um die Jahreswende 429/430 NGZ die erste Stufe seiner Ausbildung absolviert.

Dafür verlor Julian Tifflor den Rang eines Hanse-Sprechers und trat von seinem Amt des Ersten Terraners zurück. In dieser Zeit kam er mit Nia Selegris zusammen, die seine langjährige Lebenspartnerin wurde.

Mitte 430 NGZ durchlief er ebenso wie Nia Selegris und Domo Sokrat auf Weisung von Stalker in einem Rekordtempo die restlichen Stufen der Upanishad. In der Dashid-Kammer von Garwankel auf Olymp atmeten sie ESTARTU und wurden dadurch von ihren letzten Zweifeln gegen die Lehre befreit. Sie waren nun nicht nur Meisterschüler, sondern Stalker erhob sie darüber hinaus in den Rang eines Ewigen Kriegers. (PR 1291)

Anmerkungen: Man kann davon ausgehen, dass es sich dabei lediglich um ein Etikett handelte, da Stalker zu diesem Zeitpunkt eigene, gegen die Animateure gerichtete Machtbestrebungen verfolgte.
In PR 1296 sowie in PR 1297 – Computer wird mehrmals betont, dass Tifflor und Selegris zusammen als ein Ewiger Krieger gelten.

Insgeheim hatte Stalker das Kodexgas modifiziert, sodass ihre Treue weniger dem Permanenten Konflikt galt, sondern vielmehr ihm, dem Sotho. (PR 1297)

Bis Anfang August des Jahres stellten Julian Tifflor und Nia Selegris auf Arkon I einen Kriegertross zusammen, der 103 Raumschiffe umfasste, mit der RIBALD CORELLO als Flaggschiff. Am 6. August starteten sie und bezogen Warteposition im Leerraum zwischen Milchstraße und den Magellanschen Wolken. Nachdem Stalker mit seinem offiziellen Ersuchen um Hilfe gegen den neuen Sotho Tyg Ian (Stygian) am 11. August vor der Vollversammlung des Galaktikums auf dem Kosmischen Basar BERGEN abgeblitzt war, warben Tifflor und Selegris vor einem kleinen Kreis ausgewählter Galaktischer Räte um Unterstützung. Aber auch ihnen wurde abschlägig beschieden – und dann befreite man sie mit Anti-Kodexmolekül-Viren von dem Einfluss der Kodexmoleküle. Stalker setzte sich mit der RIBALD CORELLO ab. (PR 1296)

Anmerkung: Der frisch aufgestellte Tross begleitete Tifflor und Selegris bis zu einer Position zehn Lichtjahre vor BERGEN. Der weitere Verbleib des Trosses ist ungeklärt.

Tifflor und Selegris hielten Stalker für das kleinere Übel. Sie folgten ihm mit der YANKEE CLIPPER bis nach Terzrock und retteten ihm nach dem verlorenem Zweikampf gegen Stygian das Leben. Sie nahmen Stalker mit, bevor der Planet von Stygian versiegelt wurde, und brachten ihn zur Regeneration nach Tahun. (PR 1297)

Stygians Widersacher

Zwischen 430 NGZ und 432 NGZ besuchten Fellmer Lloyd und Gucky, die sich kurz zuvor den Gängern des Netzes angeschlossen hatten, die Hundertsonnenwelt. Julian Tifflor und die Posbis sollten dabei helfen, eine Netzgänger-Station einzurichten. Stygian musste davon Wind bekommen haben. Er kam ihnen zuvor, indem er quasi über Nacht eine Upanishad aus dem Boden stampfte. Heerscharen von Posbis und Matten-Willys wurden als Schüler aufgenommen. (PR 1300)

Stygian übernahm sukzessive die Macht in der Milchstraße. Unter der Regie von Julian Tifflor, Galbraith Deighton, Homer G. Adams, Sheela Rogard und mit der Unterstützung einiger Gänger des Netzes wurde nach langwierigen Vorbereitungen 432 NGZ eine Widerstandsorganisation ins Leben gerufen. Noch vor den ersten Einsätzen der Group Organic Independence (GOI) wurden alle Pläne mit einem Schlag zunichte gemacht, als Stygian am 30. Juni 432 NGZ das Psionische Leuchtfeuer entzündete. Dieses dreizehnte Wunder der ESTARTU schnitt die Milchstraße von dem Psionischen Netz ab. (PR 1297, PR 1300, PR 1310 – Computer)

Im Jahre 446 NGZ gehörte Julian Tifflor zur Führungsriege der GOI, der einzigen nennenswerten Widerstandsbewegung. Er und Nia Selegris waren die meistgesuchten Gegner des Sothos, allein für Tifflors Ergreifung war ein hohes siebenstelliges Preisgeld ausgesetzt. (PR 1310 – Computer, PR 1310, PR 1321)

Tifflor trieb den Ausbau der GOI massiv voran. (PR 1325)

Ende Januar/Anfang Februar 446 NGZ wurden die dreizehn überlebenden Vironauten der AVIGNON, die aus dem Feresh Tovaar 185 befreit wurden, in den Stützpunkt CLARK FLIPPER gebracht, wo sie als Spezialgruppe zur besonderen Verwendung Julian Tifflors geschlossen der GOI beitraten. In seinem Auftrag begleitete die Einsatzgruppe Slutch einen Transport von fünf Kilogramm Paratau nach Terra, den die GOI für einen Anschlag auf Stygians Hauptquartier benötigte. (PR 1309)

Julian Tifflor führte das Parateam im Februar bei dem Einbruch in den SOTHOM an. Das Unternehmen Götterschrein war nur teilweise erfolgreich. Die erbeuteten Informationen kündigten eine große Flotte aus der Mächtigkeitsballung Estartu an. Die bevorstehende Invasion der Eastside der Milchstraße war bis in alle Details durchgeplant. Eine wesentliche Information fehlte jedoch: Stygian gedachte, die Blues mittels einer Geheimwaffe zu unterwerfen – aber um welche Waffe es sich dabei handelte, blieb verborgen. (PR 1310, PR 1311, PR 1321)

Einige Zeit später betraute Tifflor Elsande Grel und Sid Avarit mit der Lieferung einer großen Menge Anti-KM-Gas nach Halut. Für den Transport verwendeten die beiden Paratensoren den Schweren Kreuzer BULLY. (PR 1322)

Anfang April des Jahres 446 NGZ wurden Julian Tifflor und Nia Selegris von ihrem Freund Captain Ahab mit seiner OSFAR I auf den Kosmischen Basar BERGEN gebracht. Dort beobachteten sie heimlich eine Sondersitzung des Galaktikums, bei der die Galaktischen Räte zum wiederholten Male über Maßnahmen gegen Stygian berieten. Hinter den Kulissen trafen sich die beiden Gois mit Abgesandten der Blues, Terraner und Haluter und trugen ihnen Stygians Pläne zu. Dennoch kam kein konkreter Beschluss zustande. Der Haluter Ovo Jambor erklärte deshalb den Austritt seines Volkes aus dem Galaktikum, um endlich Handlungsspielräume für Maßnahmen gegen Stygian zu gewinnen. Insgeheim versprach er Tifflor, dass die Haluter zukünftig mit der GOI zusammenarbeiten wollten. Wenig später kehrte Ahab von einem Abstecher in das Terz-Tos-System, bei dem er Benk Monz und Domo Sokrat aufgenommen hatte, zurück nach BERGEN, um Tifflor und Selegris wieder abzuholen. (PR 1321)

Am 7. Mai lieferte die OSFAR I Tifflor und Selegris auf CLARK FLIPPER, dem Hauptstützpunkt der GOI, ab. (PR 1323)

Am 11. Mai starteten Julian Tifflor und der Paratensor Tirzo an Bord der ADMIRAL HOORN zu einer Rettungsmission für die seit dem Flug nach Halut verschollene BULLY. Tirzo konnte mit seiner diapathischen Fähigkeit Elsande Grel und Sid Avarit aufspüren, die zusammen mit einigen weiteren Besatzungsmitgliedern der BULLY aus einem Raumfort der Jägerbrigade geflohen waren. Das Raumschiff ihrer Verfolger verunglückte, lediglich der Vomager Hygorasch konnte gerettet werden. Der ursprünglich treue Gefolgsmann des Sothos wechselte seine Gesinnung. Tifflor bot ihm an, sich der GOI anzuschließen; doch Hygorasch hatte andere Pläne. (PR 1323)

Mitte des Jahres schwärmten die Verlorenen Geschenke der Hesperiden über die Eastside aus, mit denen Stygian die Blues – anfangs unbemerkt – zu manipulieren begann. Bei einer Besprechung am 25. September konnten Julian Tifflor, Tirzo, Sid Avarit sowie Benk Monz und Domo Sokrat noch keine verderblichen Einflüsse konstatieren. Dennoch versprachen die beiden Haluter, ihr Volk aufzusuchen und um Unterstützung zu bitten, und flogen kurz danach ab. (PR 1335, PR 1336)

In der zweiten Oktoberhälfte des Jahres 446 NGZ leitete Julian Tifflor erneut ein Einsatzkommando der GOI. Guy Nelson revanchierte sich für eine kürzliche Hilfeleistung, indem er das Team mit seiner H. B. M. nach Kohnla im Pahlsystem flog. Von dort aus erreichten Tifflor, Selegris, Avarit und Gucky einen vergessenen Transmitter unter dem Block der 5. Wachsamkeit auf Gatas im Verthsystem. Das Ziel war es, auszuloten, welche Chancen die Paratensoren gegen die Hesperidengeschenke hatten, deren Auswirkungen mittlerweile offenbar geworden waren. Doch das gesamte Team geriet in die Gewalt der 19. Vorsicht. Am 28.10.446 NGZ stieß ein Geschwader von 300 halutischen Raumschiffen auf Gatas vor. Ein Kommandotrupp von fünf Halutern, darunter Domo Sokrat, befreite Tifflor und seine Mitgefangenen nach über einer Woche Haft aus ihrem Gefängnis. (PR 1336)

In der zweiten Dezemberhälfte durfte Julian Tifflor im Kugelsternhaufen M 70 der Demonstration einer neuen Waffe der Haluter beiwohnen. Ein Verband aus 800 patrouillierenden Schiffen des Sothos traf auf ein Kontingent der Haluter. Durch den Einsatz des Neutralisators verloren die Sothisten binnen kürzester Zeit 485 Raumschiffe, 315 traten die Flucht an. Der Haluter Toktor Kagun ging davon aus, dass es nicht lange dauern würde, bis eine passende Abwehrwaffe gefunden wäre. (PR 1346)

Anmerkung: Tatsächlich wurde der Neutralisator nach dieser Premiere nicht wieder erwähnt.

Ende Dezember 446 NGZ verschanzte sich Stygian nach weiteren verheerenden Niederlagen – unter anderem wurden die Hesperidengeschenke von den Nakken aus der Eastside abgezogen – in der Raumstation UDHURU am Dengejaa Uveso und drohte damit, die gesamte Milchstraße in eine Materiesenke zu verwandeln. Im Rahmen der Aktion GALAKTISCHER WINTER erwog das Galaktikum militärische Maßnahmen. Die Haluter boten einen Verzweiflungsangriff gegen Stygian an, doch Julian Tifflor lehnte das als sinnlos erachtete Opfer ab. (PR 1346, PR 1347)

Der Militäreinsatz wurde letztlich obsolet, da Captain Ahab alias Stalker – in einer irregulären Mission unter Beteiligung von Sid Avarit, Bonifazio Slutch und Guang-Da-G'ahd – Stygian bei der finalen Auseinandersetzung auf UDHURU besiegte. Die fünf Nakken Arfrar, Ramani, Ushirika, Tawala und Udhuru, die bisher im Dienst des Sothos standen, wendeten die drohende Apokalypse ab, indem sie die freiwerdende psionische Energie dazu nutzten, das Stygische Netz mit dem Psionischen Netz zu verschmelzen. Die Faust des Kriegers erlosch. Der befürchtete Psi-Sturm blieb aus. Die Stygian-treuen Besatzungen seiner Raumstationen kapitulierten. (PR 1347, PR 1349)

Monos

Nachdem er mit dem Tarkan-Verband 695 Jahre verlor, kämpfte Julian Tifflor Seite an Seite mit Perry Rhodan und den anderen alten Gefährten gegen Monos und die Cantaro.

Julian Tifflor benutzte das System der Schwarzen Sternenstraßen und gelangte so nach Neyscuur in die Heimat der Archäonten und der Anoree, von denen die Cantaro abstammen.

Im Oktober 1169 NGZ musste er seinen Zellaktivator zurückgeben; das Gerät wurde an einen Friedensstifter der Linguiden vergeben. 1174 NGZ wurde ihm einer der neuartigen Zellaktivatorchips implantiert. (PR 1599)

Die große Leere

1206 NGZ wurde Tifflor kurzzeitig sein Zellaktivatorchip gestohlen. (PR 1660)

   ... todo: von wem gestohlen und wie bekam er ihn zurück ...

Camelot

Im Jahre 1235 NGZ trat Julian Tifflor dem Projekt Camelot bei. 1238 NGZ verschwand er zusammen mit Roi Danton. Jahre später klärte sich das Schicksal der beiden auf – sie wurden von Shabazza entführt, als sie in Fornax unterwegs waren, und auf dem Planeten Curayo in der Galaxie Puydor festgehalten. Gucky und Icho Tolot konnten Tifflor 1289 NGZ retten, er wurde von Shabazzas Kontrollchip befreit. Seine Konditionierung war ohnehin nicht so tiefgreifend wie die Persönlichkeitsveränderung, unter der Roi Danton zu leiden hatte. Gemeinsam mit Gucky und Tolot bekämpfte er Jii'Nevever und kehrte 1291 NGZ in die Milchstraße zurück.

   ... todo: Tifflor wurde gerettet, was geschah mit Danton ...

Die Solare Residenz

Nach der Auflösung der Organisation Camelot wurde Tifflor am 16. Dezember 1291 NGZ Residenz-Minister für Liga-Außenpolitik. In dieser Position hielt er sich überwiegend in Mirkandol auf Arkon I auf, wo er die LFT vor dem Galaktikum vertrat. (PR 2024)

1303 NGZ wurde Tifflor von SEELENQUELL mental unterworfen. Die negative Superintelligenz machte ihn zu ihrer Hand, und er diente als Träger für den Körper Morkhero Seelenquells, der meist auf seiner Schulter saß. Erst als Monkey Morkhero Seelenquell erschoss, wurde Tifflor von SEELENQUELLS Beeinflussung befreit.

Sternenozean von Jamondi

Im September 1331 NGZ, als sich die Folgen der Hyperimpedanz-Erhöhung abzuzeichnen begannen, wurde Tifflor von Perry Rhodan wieder nach Terra abberufen, wo er nun, da Rhodan im Sternenozean von Jamondi und Reginald Bull im Hayok-Sternenarchipel verschollen waren, die Regierungsgeschäfte führte.

Mit dem Kugelraumer RICHARD BURTON startete er, nachdem die ersten Krisen der erhöhten Hyperimpedanz gemeistert waren, zu einem Testflug nach Hayok. Dort angekommen, übernahm er am 23. Juli 1332 NGZ von Reginald Bull den Oberbefehl über die LFT-Flotte im Sektor Hayok.

Als Kommandant der PRAETORIA kämpfte er im Wegasystem zusammen mit der TRAJAN einen Kybb-Titanen nieder.

Ara-Toxin

Am 3. Mai 1340 NGZ wurden Perry Rhodan und Julian Tifflor von Einundsiebzig auf Tahun entführt und nach Neu-Tolimon verschleppt. Sie sollten dort Hinweise auf das Ara-Toxin finden. Mithilfe der Aerimi drangen sie in die Kuppelstadt Hrom-Connan ein, wo sie von Einundsiebzig in ihrer Tarnexistenz als Zhanauta Filgris unterstützt wurden. An Tifflor wurden medizinische Experimente vorgenommen, die er nur dank seiner Upanishad-Ausbildung überlebte. Er fühlte sich zu Zhanauta hingezogen. Gemeinsam zettelten sie einen Gefangenenaufstand an und folgten dem Ara Trantipon, dem Leiter des Projekts Ara-Toxin, der nach Aralon floh. (Ara-Toxin 1)

In der LFT-Botschaft auf Aralon bat Tifflor den Botschafter Arturo Lampedusa um Unterstützung. Bevor Lampedusa, ein Doppelagent, der für den araischen Geheimdienst arbeitete, Tifflor ans Messer liefern konnte, identifizierte der TLD-Agent Tankred Bowitz ihn als Verräter und holte Tifflor aus der Botschaft. (Ara-Toxin 2)

Zhanauta Filgris verabreichte Tifflor und sich selbst eine Droge, die dafür sorgte, dass die beiden sich ineinander verliebten. Tifflor erkannte zwar, dass er manipuliert wurde, aber das änderte nichts daran, dass er der Frau verfallen war. (Ara-Toxin 2)

Nach einem Spitzentreffen zwischen Rhodan und dem Lordmediker Oclu-Gnas deckte dieser öffentlich Trantipons Machenschaften auf. Der Medo-Nomade hatte auf zahlreichen Planeten das Ara-Toxin ausgebracht. Rhodan, Tifflor und Filgris brachen am 7. Juni mit der CONNOYT nach Remion auf, einen der gefährdeten Planeten. (Ara-Toxin 2) Dort nahmen sie Trantipon fest und evakuierten einen Großteil der Remiona, konnten den Untergang des Planeten aber nicht verhindern: Am 1. Juli entstand aus den Überresten Remions ein Moby. (Ara-Toxin 3)

Bei einem Fluchtversuch in die Enge getrieben, setzte Trantipon sich selbst sowie Julian Tifflor in Flammen. Trantipon starb, Tifflor erlitt schwere Brandwunden und verlor beide Augen. Auf dem Quarantäneraumer APPEN wurde der Terraner von Aras geheilt, während der Ara Plob Arnoyn aus Trantipons Leiche ein neues Lebewesen erschuf, das von einer groben Rekonstruktion des Geistes des Verstorbenen beseelt war. Das Trantipon-Konstrukt floh am 3. Juli nach Oyloz, Tifflor folgte ihm. Am Schachtmeer Ylucc befreite Trantipon die riesenhaften Midyacco aus ihren Särgen, die sofort begannen, schwere Verwüstungen anzurichten. Tifflor und sein Begleiter, der Siccyi Orontiu Pleca, versenkten sich in einen meditativen Traum, um in Kontakt mit den Sharifen zu treten, den Schöpfern der Midyacco. Tifflor bestand eine Prüfung und die Sharifen erklärten sich bereit, die Midyacco aufzuhalten. Nach deren Vernichtung war Trantipon zum zweiten Mal dem Tode nahe. Orontiu Pleca nahm sich seiner an. (Ara-Toxin 4)

Der aus dem Planeten Remion entstandene Moby griff nun Oyloz an, konnte aber in die Flucht geschlagen werden. (Ara-Toxin 4)

Es kam zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Rhodan und Tifflor: Während Rhodan nicht glaubte, dass es wirklich kein Mittel gegen das Ara-Toxin gab, schlug Tifflor die Evakuierung Terras vor. Tifflor litt unter zunehmendem Verfolgungswahn, die Beziehung zwischen ihm und Zhanauta Filgris kühlte infolgedessen merklich ab. (Ara-Toxin 5)

Aus einer Ara-Basis auf Oyloz geborgene Daten wiesen den Weg zur Trümmerbrücke, dem Sitz des THAU-Konsortiums, das die Versuchspersonen und Rohstoffe für das Projekt Ara-Toxin lieferte. Dort entpuppte sich der Gys-Voolbeerah Synuit als Strippenzieher des Handels. Als dieser mit der MO startete, waren Rhodan, Tifflor und Filgris an Bord. (Ara-Toxin 5)

Im Leerraum zwischen Milchstraße und Andromeda trat die MO in den Orbit des Unlichtplaneten ein, wo der Hintermann des Projekts Ara-Toxin residierte: Aset-Radol, ehemaliger Faktor VI der Meister der Insel. Perry Rhodan suchte ihn alleine auf. Überraschend gab Aset-Radol seine Eroberungspläne auf und stellte das Gegenmittel zum Ara-Toxin zur Verfügung. (Ara-Toxin 6)

Unterdessen entbrannten auf der MO Kämpfe zwischen den von Synuit unterjochten Tefrodern und den Nicht-Tefrodern. Tifflor und Zhanauta Filgris versuchten, so viele Unschuldige wie möglich zu retten. Bei der Begegnung mit Synuit schoss dieser Tifflor nieder, nahm die Gestalt des Terraners an und begab sich auf den Unlichtplaneten, um auch Rhodan zu töten. Zhanauta durchschaute den Gys-Voolbeerah und erschoss ihn. Tifflor dagegen hatte schwer verletzt überlebt. Ihm und Zhanauta war klar, dass ihre Beziehung keine Zukunft hatte, da die Wirkung des Liebestranks abgeklungen war. Sie wollten aber wenigstens die fünf Tage miteinander verbringen, die Tifflor sich als Urlaub nahm. (Ara-Toxin 6)

PAN-THAU-RA

Als die Loower im April 1341 NGZ ihren Lebenskrieg zu den Welten der LFT trugen und versuchten, das Sporenschiff PAN-THAU-RA in den Normalraum zu versetzen, wurde Tifflor mit der HERAKLON nach Alkyra II entsandt und erkundete den Planeten. Dort folgte er einem automatischen Notruf und entdeckte die von einem Schutzschirm eingehüllte Gruft Baya Gheröls. Allerdings erkannte er die Frau nicht. Er setzte jedoch alles daran, den Schutzschirm zu knacken. Unter dem massiven Beschuss eines MVH-Geschützes gab der Schirm tatsächlich nach, die Frau erwachte – doch im gleichen Moment schien sie zu verbrennen. Tatsächlich versetzte sie ihr Bewusstsein in ihre »Kopie« Sirken und trug maßgeblich zur Befriedung der Loower bei. (PAN-THAU-RA 3)

TERRANOVA

Um 1344 NGZ und davor war Tifflor auf Tan-Jamondi II und leitete die Besiedlungsaktion der LFT im Sternenozean von Jamondi.

Als Atlan 1345 NGZ in Omega Centauri die Leitung von Unternehmen KombiTrans übernahm, blieb Tifflor als sein Stellvertreter in der Charon-Wolke. Er musste sich mit Aktakul »zusammenraufen«, damit die Arbeiten am Kontext-Wandler, der von den Algorrian und Malcolm S. Daellian hergestellt wurde, reibungslos vonstatten gehen konnten.

Während der Zeitverzerrungen im Jahr 1346 NGZ, die mit dem ersten Probelauf des Kontext-Wandlers am 25. Februar einhergingen, hatte Tifflor mehrere seltsame Begegnungen. So fand er sich selbst am Sterbebett seiner Schwester wieder und begegnete einer geheimnisvollen Wesenheit, die sich ihm als alte Frau zeigte. (PR 2391)

Stardust

Im Jahre 1385 NGZ wurde Julian Tifflor Sonderbeauftragter des Galaktikums für Hyperkokon- und TRAITOR-Hinterlassenschaften. (PR 2581, S. 53)

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Julian Tifflor in der JULES VERNE
Heft: PR 2581 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Während der Operation Hathorjan trafen sich Perry Rhodan und Julian Tifflor in Begleitung seines Leibwächters Tanio Ucuz Mitte April 1463 NGZ auf dem Distribut-Depot ITHAFOR. Tifflor bat Rhodan, ihn nach Andromeda begleiten zu dürfen. (PR 2546) Nachdem sich die JULES VERNE in ihre drei Teile aufgespalten hatte, übernahm Tifflor die Expeditionsleitung des JV-Mittelteils. (PR 2547) Bei den folgenden Schlachten gegen die Frequenz-Monarchie verteidigte der JV-Mittelteil den Handelsstern FATICO. (PR 2548)

Nach dem Sieg über die Entität VATROX-CUUR sollte die JULES VERNE wiedervereint werden. Allerdings kam es nur zu einer Vereinigung von JV-2 und JV-Mittelteil. Der Frequenzfolger Sinnafoch öffnete von FATICO aus einen Transfertunnel, von dem die beiden gekoppelten Teile erfasst und nach Anthuresta versetzt wurden. Somit fand sich auch Julian Tifflor plötzlich in Anthuresta wieder. (PR 2549)

Nach der Landung auf dem Handelsstern TALIN ANTHURESTA führte Perry Rhodan eine Raumlandetruppe an, die den Handelsstern erkunden sollte. Die Expeditionsleitung der JULES VERNE ging auf Julian Tifflor über, der sich nun mit den Auswirkungen des Psi-Sturms, der um TALIN ANTHURESTA herum tobte, und mit den Psi-Folien an Bord der JULES VERNE auseinandersetzen musste. Schließlich brach der Funkkontakt zwischen der JULES VERNE und dem Außenteam ab. (PR 2550, PR 2551)

Auf TALIN ANTHURESTA erwachte inzwischen Agrester, der Stalwart. Er betrachtete die Galaktiker als Feinde und legte ein Fesselfeld um die JULES VERNE, das unter anderem dafür sorgte, dass nahezu alle Besatzungsmitglieder in ein Koma fielen. Lediglich Julian Tifflor, aufgrund seines Zellaktivators, und sein Leibwächter Tanio Ucuz, aufgrund der Tatsache, dass er ein Funkenkind war, blieben verschont. Ucuz war allerdings nicht ganz Herr seiner Sinne und griff Tifflor an, der ihn aber aufgrund seiner Kenntnisse in Upanishad- und Dagor-Techniken abwehren konnte. (PR 2581)

Ucuz' Umnachtung wurde zum einen durch seine hervorbrechenden Paragaben verursacht, zum anderen durch eine paramentale Verbindung zu Agrester. Als er sich wieder gefasst hatte, beauftragte Tifflor ihn, mittels seiner neuen Paragabe als Wellensprinter zur Erforschung von TALIN ANTHURESTA aufzubrechen. So trug Ucuz schließlich dazu bei, Agrester zur Kooperation zu bewegen und das Fesselfeld abzuschalten. Am 9. Mai 1463 NGZ war die JULES VERNE wieder voll einsatzfähig. Der Start von TALIN ANTHURESTA scheiterte allerdings aufgrund der von dem herrschenden Psi-Sturm verursachten Bedingungen. (PR 2582)

Kurz darauf erschien die MIKRU-JON, barg die manövrierunfähige JULES VERNE und brachte sie in einen Bereich, in dem der Psi-Sturm nicht so heftig tobte. Die Besatzung der MIKRU-JON reparierte den Psi-Materie-Dispenser des Handelssterns, woraufhin der Psi-Sturm sich zu legen begann. (PR 2583)

Nachdem Perry Rhodan gemeinsam mit Mondra Diamond und Piet Rawland die Sektorknospe QUEEN OF ST. LOUIS von Wanderer abgeholt hatte, begab sich auch Julian Tifflor an Bord der Sektorknospe beziehungsweise an Bord von MIKRU-JON. (PR 2586)

Wanderung durch den Zeitspeer

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Heft: PR 2593
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Julian Tifflor beteiligte sich am 10. Mai 1463 NGZ in der Schneise von Anthuresta an der Suche nach dem PARALOX-ARSENAL. Dabei wurde MIKRU-JON von einem unerklärlichen Hyperblitz getroffen, kurz danach setzte Tifflors Zellaktivator aus. Ihm blieben von nun an 62 Stunden zu leben. Auf der Suche nach dem Ursprung des Hyperblitzes entdeckte man auf einem namenlosen Mond einen Gesteinsbrocken, unter dessen äußeren Schichten eine Silberkugel zutage trat, in der sich der tot geglaubte Lotho Keraete befand. (PR 2590)

Lotho Keraete berichtete von der Verwandlung des PARALOX-ARSENALS in den Zeitspeer. Anschließend begab man sich mit MIKRU-JON in die von ESTARTU angelegte Station im Inneren des namenlosen Mondes, wo durch die Interaktion von Lotho Keraetes Silberkugel und seinem Zeitumformer ein Zugang zum Zeitspeer entstand. Perry Rhodan, Icho Tolot, Lotho Keraete und Julian Tifflor waren bereit, den Zeitspeer zu betreten, aber nur Tifflor wurde der Zugang gestattet. (PR 2591, PR 2592)

Ein Barbakann führte ihn in das erste Zeitkorn. Dort erkannten die Geschwister Krepsh und Velrit in Tifflor den im Fährtenbuch vorausgesagten Zukünftigen. Wie weiterhin vorausgesagt, führten sie ihn zu einer KyBaracke und zur Kybernetikerin Urga Chremtaka. Unter dem Vorwand, Tifflors defekten Zellaktivator reparieren zu wollen, löste diese den Impuls erst aus, der den Zellaktivator in der Zukunft beschädigte. So sorgte sie dafür, dass sich die Prophezeiung des Fährtenbuchs erfüllte und Tifflor den Zeitspeer betrat. (PR 2592)

Die Herrscherin des ersten Zeitkorns, Duleymon die Siebenundsechzigste, beauftragte Tifflor, alle Zeitkörner des Zeitspeers aufzusuchen, die dort verborgenen Perianth-Schlüssel zu bergen und zu ihr zu bringen. Sobald sie den kompletten Zeitspeer kontrollieren würde, wollte sie das PARALOX-ARSENAL in eine Relativgegenwart zurückbringen und dem Volk der Vatrox zurückgeben. Die Wanderung durch den Zeitspeer würde für ihn mehrere Millionen Jahre dauern, während im ersten Zeitkorn nur wenige Stunden vergingen! Zwar war der Zellaktivator defekt, aber die Temporale Hülle des Zeitspeers würde das Gerät anregen und so dafür sorgen, dass er nicht altern und weder Hunger noch Durst empfinden würde. Tifflor erkannte, dass er den Zeitspeer bereits durchwandert haben musste, denn das Fährtenbuch, in dem sein Kommen vorausgesagt wurde, trug seine Handschrift. (PR 2592)

Konnte irgendjemand eine Wanderung über mehrere Millionen Jahre bei klarem Verstand überstehen? Aufgrund seines defekten Zellaktivators gab es keine andere Chance für ihn. So trat Julian Tifflor diese Wanderung an, die für ihn subjektiv empfunden tatsächlich viele Millionen Jahre dauerte und auf der er eine Reihe interessanter Bekanntschaften machte. In jedem Zeitkorn, das er erreichte, sammelte er einen der Perianth-Schlüssel ein. (PR 2592)

Der Roboter Safri-16 im 16. Zeitkorn experimentierte mit Zeitfenstern. Mithilfe der bereits eingesammelten Schlüssel öffnete Tifflor dem Roboter eine Zeittür, sodass dieser das Zeitkorn verlassen konnte. Dabei gab er ihm sein Tagebuch – das Fährtenbuch – mit, das danach auf unbekanntem Wege zu Duleymon in das erste Zeitkorn gelangte. Als Gegenleistung erhielt Tifflor von Safri-16 den Perianth-Schlüssel dieses Zeitkorns. (PR 2593)

Im 18. Zeitkorn traf Tifflor auf den Anthurianer Banlaroguel, der den Perianth-Schlüssel dieses Zeitkorns bereits eingesammelt hatte. Er teletemporierte mit Tifflor in das 19. Zeitkorn und ließ ihn dort über ein Zeitfenster miterleben, wie die Vatrox die Anthurianer ausrotteten. Im 20. Zeitkorn erzählte er Tifflor von seinen Versuchen, mittels Zeittüren Projektionsgestalten in eine Zeit vor dem Massenmord zu entsenden und die im realen Universum lebenden Anthurianer vor der Gefahr zu warnen. Dabei ging er bewusst die Gefahr eines Zeitparadoxons ein. Allerdings waren bisher alle Versuche fehlgeschlagen. Als er beispielsweise versuchte, Kontakt mit Fogudare in TALIN ANTHURESTA aufzunehmen und dessen Widerstand mit Hilfe seiner mentalen Kräfte zu brechen, stieß er Fogudare damit unbeabsichtigt in den Wahnsinn. (PR 2593)

Banlaroguel plante, alle 20 Perianth-Schlüssel in seine Gewalt zu bringen und damit die Entstehung des PARALOX-ARSENALS und in letzter Konsequenz auch den Massenmord der Vatrox an den Anthurianern rückgängig zu machen. Ihm fehlte nur noch der letzte Perianth-Schlüssel, der sich im Besitz von Duleymon der Siebenundsechzigsten im ersten Zeitkorn befand. Banlaroguel lud Tifflors Körper mit Psi-Materie auf, wodurch auch der Zellaktivatorchip wieder aktiviert wurde, und zwang ihm nach Art eines Hypnos seinen Willen auf. Danach begleitete er Tifflor in der Projektionsgestalt eines schwarzen Doppelgängers in das erste Zeitkorn. Tifflor verschaffte sich tatsächlich den 20. Schlüssel, doch dann schüttelte er die mentale Beeinflussung ab. Als Banlaroguel seine Niederlage erkannte, beging er Selbstmord. (PR 2593)

Mit den 20 Perianth-Schlüssel sorgte Tifflor nun dafür, dass sich aus der fragmentierten Psi-Materie wieder das PARALOX-ARSENAL bildete. Bevor er in die Relativgegenwart zurückkehrte, sorgte er außerdem dafür, dass nur er den Zeitspeer betreten konnte. Mittlerweile war der 11. Mai angebrochen, und kurz nach Tifflor erschien auch das PARALOX-ARSENAL bei dem namenlosen Mond in der Schneise, in dem sich auch ESTARTUS Station befand. (PR 2593)

Infolge seiner Reise wurde Tifflor – neben Delorian Rhodan – zu dem am längsten lebenden Terraner. Auf seinem Körper hatte sich Kristallstaub wie eine dünne zweite Haut festgesetzt, die ihn komplett einhüllte und nicht entfernt werden konnte. Tifflor wirkte auf Rhodan wie ein Fremder, wie ein höheres Wesen oder ein Bote der Hohen Mächte. (PR 2593, PR 2594)

Laut TALIN könnte Tifflor Rhodan in Situationen helfen, in denen Rhodan die Einsicht fehlte. TALIN benannte die »Wendeltreppe« von ARCHETIMS HORT als mögliche Beschäftigung für Tifflor. (PR 2599)

Später galt Tifflor für Jahre als verschollen. Es gab Hinweise darauf, dass er tatsächlich den Planeten Oaghonyr besucht hatte, dort die Wendeltreppe in ARCHETIMS HORT bis zum Ende bestiegen hatte und auf die Essenz von ARCHETIM gestoßen war. (PR 2600)

Das Atopische Tribunal

Am 19. September 1514 NGZ kehrte Tifflor als Passagier der GAUPELLAR GUZDRIN in das Solsystem zurück. Auf Bitten des Atopischen Richters Matan Addaru Dannoer wollte er im Prozess des Atopischen Tribunals gegen Perry Rhodan und Bostich I. als Zeuge aussagen. Er gab an, ARCHETIMS HORT habe es ihm ermöglicht, die Ekpyrosis (also den Hauptanklagepunkt) mit eigenen Augen zu sehen. Den Ursprung der Ekpyrosis habe er nicht erkennen können, weil das Solsystem in der Epoche der Präekpyrosis von einem korpuskalen Dunst getrübt sei. Tifflor meinte, TAFALLA sei hieran nicht beteiligt. Schuld seien eher Rhodan und einige andere. Den Begriff »Schuld« bezeichnete er allerdings als nicht ganz zutreffend, weil zu oberflächlich. (PR 2724)

Die Jenzeitigen Lande

Etwa viereinhalb Jahre später, am 28. April 1518 NGZ, reiste Julian Tifflor auf Einladung Matan Addaru Jabarims in das vom Atopischen Tribunal besetzte Arkonsystem. Erneut chauffierte ihn der Überschwere Fenckenzer in der GAUPELLAR GUZDRIN. Der Richter bat Tifflor, für ihn als Bote in die Jenzeitigen Lande zu reisen, um sich dort nach der Ankunft eines Nachfolgers für den kurz zuvor verstorbenen Richter Chuv zu erkundigen. Tifflor erbat sich Bedenkzeit. (PR 2811)

Im Katafalk von Tormanac da Hozarius führte Julian Tifflor in der Messingwelt ein Gespräch mit dem todkranken Vizeimperator. Dieser eröffnete ihm, dass er plante, sein Bewusstsein in diese virtuelle Welt zu transferieren und mit Hilfe robotisch gesteuerter EPPRIK-Raumer ein neues, Ewiges Imperium genanntes, Reich aufzubauen. Nur Minuten später wurden der Terraner und Fenckenzer Zeugen des Ablebens des Vizeimperators und der zwanzig ihn betreuenden Zhy-Famii. (PR 2811)

Bei einem abschließenden Treffen mit Matan Addaru Jabarim sagte Tifflor dem Richter zu, für ihn als Bote zu fungieren. Als Transportmittel sollte die Atopische Sonde dienen, ein spezielles Raumschiff nur für diesen Zweck geschaffen und von einem Autopiloten gesteuert. Tifflor erbat freies Geleit für Fenckenzer und trat die Reise noch am selben Tag an. (PR 2811)

Im Jahre 2271 NGZ (ATLANC-Bordzeit) landete die Sonde auf Andrabasch. (PR 2842)

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Quellen

   ... todo: , PR 2590, PR 2591, PR 2592, PR 2594, PR 2599, PR 2600 ...