Julian Tifflor

Aus Perrypedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Begriffsklärung Dieser Artikel beschreibt die Person der klassischen Perry Rhodan-Serie. Für die Person der Perry Rhodan Neo-Serie, siehe: Julian Tifflor (PR Neo).

Julian »Tiff« Tifflor (* 15. September 1961 in New York) ist – nicht zuletzt als Zellaktivatorträger – einer der engsten Vertrauten Perry Rhodans. Durch seine jahrmillionenlange Wanderung durch den Zeitspeer wurde Tifflor – neben Delorian Rhodan – der am längsten lebende Terraner. Dieser Umstand brachte ihm die Spitznamen Millionen-Jahre-Mensch und Jahrmillionen-Wanderer ein. Seine Schwester war Eileen Tifflor.

PR0999Illu 2.jpg
Heft: PR 999 – Innenillustration 2
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
PR2593Illu.jpg
Heft: PR 2593 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt
Anmerkung: Geburtsdatum laut Glossar 2391. Abweichend wird in den PR-Kalendern von 1983 und 1998 der 4. Oktober als Geburtsdatum angegeben.

Erscheinungsbild

Äußerlich wurde und wird er oft mit Perry Rhodan verglichen, wirkt aber jünger, da der Alterungsprozess im biologischen Alter von 35 Jahren durch Zellduschen aufgehalten wurde. Durch die Verleihung eines Zellaktivators wurde Tifflor relativ unsterblich. Tifflor ist 1,83 Meter groß, schlank, er hat braune Augen und braunes Haar. (PR 26)

Während seiner Jahrmillionen andauernden Reise durch den Zeitspeer setzte sich auf dem Körper von Julian Tifflor hyperenergetisch aktiver Kristallstaub fest, so dass sich allmählich eine dünne zweite Haut bildete, die ihn komplett einhüllt und nicht entfernt werden kann. (PR 2593)

Seit seiner körperlichen Veränderung benötigt Tifflor weder Schlaf, Nahrung oder Sauerstoff, um zu überleben. Die bläulich-weiß glitzernde Kristallhaut versorgt ihn permanent mit kosmischer Energie, die seine Existenz sichert. (PR 2811)

Charakterisierung

Julian Tifflor gilt als ruhig und zurückhaltend. Er hatte schon als junger Mann eine große Sehnsucht nach den Sternen. Hinter seinem träumerischen Aussehen verbarg sich aber große Entschlossenheit, Mut und Ehrgeiz. Er ist ein hervorragender Mathematiker. (PR 26)

Außerdem war er ein sehr fähiger Pilot, der schnell dazu lernte. (PR 42)

Er rauchte in jungen Jahren Zigaretten (PR 43) und war Fan der Comicfigur Spider-Man. (PR 2811)

Eine Zeitlang war er Dozent an der Raumakademie Terrania für angewandte Raumfahrttechnik und die Praxis der Kontaktaufnahme mit Fremdintelligenzen. (PR 926)

Erlernte Sprachen

Bekannte Tarnidentitäten

Julian Tifflor arbeitete immer wieder verdeckt. Seine bekannten Tarnidentitäten sind:

Geschichte

Er wurde am 15. September 1961 in New York geboren. Sein Vater war der Anwalt James Frederik Tifflor, der zu dieser Zeit als einer der berühmtesten Strafverteidiger der Ostküste der USA galt. Dieser rechnete damit, dass sein Sohn seine Kanzlei übernahm, und hielt nichts von dessen Ambitionen bezüglich der Raumfahrt. (PR 28) Julian Tifflors Mutter trug den Namen Joan Tifflor, geborene Sharpsteen. (PR 2811) Die Familie lebte auf Long Island. (PR 28)

Dritte Macht

Tiff war 1981 einer der besten Kadetten der Terrania Space Academy, die er seit 1976 besuchte. (PR 33) Mitte 1981 befand er sich zur Ausbildung an Bord eines Zerstörers der Raumakademie, als ein Agent des Overhead mit einem gestohlenen Raumschiff der Dritten Macht dieses Schiff angriff. Außer Tifflor waren noch Klaus Eberhardt und Captain Hawk, ein Ausbilder der Akademie, an Bord des Zerstörers. Der Ausbilder überlebte den Angriff nicht. Gemeinsam mit Tifflor machte Eberhardt den Agenten des Overhead und dessen Raumschiff unschädlich. (PR 26)

Durch seinen erfolgreichen Einsatz machte er sofort Perry Rhodan auf sich aufmerksam, der dafür sorgte, dass Tifflor in die Flotte der Dritten Macht aufgenommen wurde und das Kommando über einen eigene Zerstörer erhielt, der Z-82, obwohl er die Kadettenausbildung noch gar nicht abgeschlossen hatte. (PR 26)

Er wurde eingeteilt, bei der Jagd auf den Overhead zu helfen und geriet mit seiner Mannschaft gleich in eine missliche Lage, als der Overhead die Kontrolle über sie übernahm. Er griff die STARDUST II an, was natürlich aufgrund des Schutzschirms keinen Effekt hatte. Gucky sabotierte den Antrieb der Z-82 und verhinderte so, dass weiterer Schaden angerichtet werden konnte. (PR 26)

Sein Vater missbilligte Tiffs Eintritt in die Raumakademie dauerhaft, umso mehr, als sein Sohn durch einen Auftrag Rhodans zwar an der Hochzeit seiner Schwester Eileen teilnehmen konnte, allerdings nach der kirchlichen Zeremonie offen seine Dienstwaffe trug und so bewaffnet das Haus der Tifflors betrat. Bezüglich der Aktivitäten der Dritten Macht, die von James F. Tifflor scharf kritisiert wurden, kam es zum Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn. (PR 28)

Unterwegs als Kosmischer Lockvogel

Nach einem missglückten Überfall auf ihn wurde ihm heimlich durch die Ärzte der Dritten Macht ein Mikro-Zellschwingungs-Modulator implantiert, wodurch er über zwei Lichtjahre hinweg für Telepathen zu orten war. Er ahnte nicht, dass das Unternehmen Kosmischer Lockvogel angelaufen war, mit dem man unbekannte außerirdische Agenten aufspüren wollte, die man inzwischen auf der Erde wusste. Durch den Überfall war bewiesen, dass sie Interesse an dem Kurier hatten – genauso, wie Rhodan es geplant hatte. (PR 28)

Tifflor, der immer noch nichts von den außerirdischen Feinden ahnte, begab sich an Bord der K-9 für seine Abschlussprüfung. Gleichzeitig wurde ihm ein weiterer geheimer Kurierauftrag übergeben. Wieder biss der Gegner an. Noch bevor die K-9 das Sol-System verlassen konnte, wurde sie von einem Walzenraumer angegriffen, an einen Traktorstrahl gefesselt und durch eine Transition entführt. Tifflor, der nun größere Zusammenhänge zu ahnen begann, vernichtete die Kurierbotschaft augenblicklich und lernte den Kapitän des fremden Raumschiffes, Orlgans vom Volk der Springer, kennen, der sich friedfertig bezeichnete, tatsächlich jedoch ein gefährlicher Mann war. Tifflor fiel nicht auf seine Maske herein. (PR 28)

Stattdessen versuchte er bei der erstbesten Gelegenheit mit einigen Kadetten in einem Drei-Mann-Zerstörer zu flüchten, doch ein Springer-Schiff griff sie an und beschädigte ihn, so dass sie schließlich gezwungen waren, auf Snowman notzulanden. Dort versteckten sie sich vor den Springern, die sie weiterhin verfolgten. (PR 29)

Nachdem Gucky sich zu ihnen gesellt hatte, begann ein wahres Katz- und Mausspiel mit den Springern, in dessen Verlauf die HORL VII von den Terranern durch eine Arkonbombe zerstört wurde. (PR 30)

Das Versteckspiel ging so lange weiter, bis die Springer eine Arkonbombe auf Snowman zündeten und den Planeten somit zum Tode verurteilten. Gucky, Tifflor und die übrigen Kadetten konnten im letzten Moment gerettet werden und retteten ihrerseits das Volk der Halbschläfer vor dem Aussterben, indem sie 50 Exemplare mit nach Terra nehmen konnten. (PR 33)

Für seinen heldenhaften Einsatz wurde er mit dem Silbernen Kometen ausgezeichnet. (PR 39)

Expedition ins Arkon-System

Im Mai 1984 war er bereits Leutnant. Er flog mit zum Arkon-System und war Pilot eine der beiden Gazellen der GANYMED. (PR 38) In dieser Funktion steuerte er auch die Gazelle, die mithilfe eines Fiktivtransmitters nach Arkon I transportiert wurde. (PR 39)

Als die TITAN auf Honur landete, war er einer der wenigen, die nicht von der Nonus-Pest infiziert wurden, da er sich mit Rhodan auf einem Aufklärungsflug befand, als die Seuche ausbrach. (PR 42) Beim zweiten Besuch von Honur führte er ein Aufklärungskommando von vier Shifts an, um nach den Unbekannten zu suchen, die die Seuche verbreitet hatten. Zwar wurde das Aufklärungkommando in eine Falle gelockt, doch Tifflor hatte neben zwei weiteren Männern das Glück, nicht von der Nonus-Pest infiziert zu werden. Zu dritt drangen sie in einen unterirdischen Komplex ein und konnten ihn schließlich nach einige Mühe erobern. Die Unbekannten kamen dabei ums Leben, konnten aber als Aras identifiziert werden. (PR 43)

Auf Aralon spielte Julian Tifflor abermals den Kosmischen Lockvogel. Er tat so, als wollte er Rhodan verraten und bat die Aras, die erkrankte Thora von der Nonus-Pest zu heilen. Sie taten es und gaben damit preis, dass sie ein Heilmittel besaßen. Als sie sich allerdings weigerten, Tifflor die geheilte Thora zu übergeben, rief er den bereitstehenden Rhodan um Hilfe. Beide wurden gerettet und die Machenschaften der Aras offiziell beendet. (PR 45)

Heimlich arbeiteten die Aras dennoch weiter für ihre Geschäftsinteressen und versuchten, die Terraner nun direkt anzugreifen. Sie erpressten die Springer, indem sie ihnen androhten, ihre planetaren Stützpunkte zu verseuchen. Auf Exsar wurde ein Exempel statuiert, als ein Patriarch wagte, Widerstand zu leisten. Hunderttausende von Springern starben, bis Tifflor zur Aufklärung auf den Planeten geschickt wurde und den Robotregenten benachrichtigte, nachdem er unvorstellbares Leid gesehen hatte. Offiziell dementierten die Aras ihre Verwicklung in die Katastrophe und schickten ein Raumschiff und Heilmittel nach Exsar. (PR 46)

Die Vernichtung der angeblichen Erde

Nach der Rückkehr zur Erde im November 1984 wurde Tifflor gleich wieder mit der TERRA unter dem Kommando von John McClears ins Beteigeuze-System geschickt. Auf Aqua ließen sich die beiden absichtlich von den Topsidern, die dort einen Stützpunkt unterhielten, gefangen nehmen, und warnten sie vor einem bevorstehenden Angriff der Springer. (PR 48)

Der Kontakt mit den Ferronen im Wegasystem blieb allerdings bestehen. Am 7. Oktober des Jahres 1987 gaben die Beatles ein Konzert in Thorta, das auch Julian Tifflor eine Zeit lang aus der Ferne verfolgte. Im Anschluss traf er sich mit John Lennon und dessen Ehefrau May Pang im Roten Palast. Eigentlich wollten die drei ein intensives Gespräch führen, aber alle drei waren von den Strapazen des Tages so mitgenommen, dass sie in ihren Sesseln einschliefen. (PR 2811)

Solares Imperium

PR0070.jpg
Heft: PR 70
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

1992 war Major Tifflor Erster Offizier auf der KIMBRIA. Er landete wegen Gehorsamsverweigerung vor einem Militärgericht, das ihn zwar nicht degradierte, aber einen schweren Verweis aussprach, der seine Karriere vorerst auf Eis legte. (Jubiläumsband 4)

Anmerkung: Im Widerspruch dazu ist Tifflor in PR-TB 1 mit Mitte 30, also circa 1996, noch Leutnant.

1996 erhielt Tifflor seine erste Zelldusche auf Wanderer. Rein rechnerisch musste er diese Prozedur sechsmal durchstehen.

Im Oktober des Jahres 2041 war Oberst Tifflor kommandierender Offizier auf dem terranischen Stützpunkt auf Rusuf. In dieser Zeit wurde ihm der frischausgebildete Leutnant Thomas Cardif unterstellt. (PR 67) Als Thora da Zoltral vor Tifflors Augen durch Springer entführt wurde, unternahmen er und Cardif alles zu ihrer Rettung.

Im März 2047 war Tifflor als Agent des Solaren Imperiums auf dem Planeten Troja im Einsatz.

Am 6. September 2047 trat Tifflor seinen neuen Posten als Botschafter des Solaren Imperiums auf Arkon I an. Zu dieser Zeit wurde er gerade zum General befördert.

Auch im 22. Jahrhundert diente Tiff als Botschafter auf Arkon. Bis 2105 erreichte er den Rang eines Solarmarschalls. (PR 123) Im selben Jahr entdeckte er während eines Botschaftsempfangs zufällig die Leiche von Thekus da Minterol und sorgte für die Vertuschung des Mordes. Weitere Aufklärungsarbeiten der Abteilung III führten zur Aufdeckung einer Verschwörergruppe um Carbá da Minterol. Während der Posbikrise 2113 nahm der Botschafter stellvertretend für Atlan da Gonozal an den Verhandlungen mit den Akonen zur Bildung einer Allianz teil. (PR 122, PR 138)

Tifflor wurde später einer der Oberbefehlshaber der Solaren Flotte. Im Jahre 2326 erhielt er einen Zellaktivator. (PR 196)

Julian Tifflor wurde in der Folgezeit immer wieder mit verantwortlichen Aufgaben betraut. Im Jahreswechsel 2400/2401 besetzte er mit einer Flotte das Twin-System und eroberte im Rahmen der Aktion Quinta die Justierungsstation des Sonnentransmitters auf Quinta. In der Folge war er der Oberbefehlshaber im System Twin. Sein Kode lautete SMT, SolarMarschall Tifflor. (PR 215)

Als Reginald Bull 2403 vom Schrotschuss-Transmittersystem nach Andro-Beta beordert wurde, übernahm Tifflor das Kommando im Schrotschuss-System. (PR 218)

Im Jahre 2406 leitete Tifflor das Kolonialamt, das sich um die Belange der Kolonialplaneten kümmerte. (PR-TB 49)

Mitte November 2424 stand Julian Tifflor an Bord von Atlans Flaggschiff IMPERATOR mit einem beträchtlichen Teil der Solaren Flotte an der Orion-Front, wo sich die Invasionsflotte der Telonier versammelt hatte. Die Krise konnte von Rhodans Sohn Michael Rhodan friedlich beigelegt werden. (PR-TB 82)

In den Jahren 3430 bis 3434 war Tifflor der Oberbefehlshaber der Solaren Flotte, als die Antiterranische Koalition das Solsystem angriff. Durch gute Beziehungen zu dem Kommandanten einer ZGU-Flotte konnte er 3434 die Beziehungen zwischen ZGU und Solarem Imperium deutlich entspannen.

...

Das Konzil

Nach dem missglückten Transfer der Erde in den Mahlstrom der Sterne unterstützte er Atlan im Kampf gegen die Überschweren Leticrons. (PR 688)

...

Aphilie

Während der Invasion der Laren im Frühjahr 3459 war er an der Dezentralisierung der Solaren Flotte beteiligt und baute später zusammen mit Atlan das Neue Einsteinsche Imperium auf.

Im November 3580 begab er sich mit der SPINNING WHEEL nach Wonderfalg, um nach den Multi-Cyborgs zu sehen, die dort seit 3564 eine Kolonie errichteten. Die Mucys betrachteten sich aber nicht mehr als Teil der Menschheit und wollten die Eindringlinge vertreiben. Als Julian Tifflor sich weigerte, den Planeten zu verlassen, wurden er und seine Mannschaft gefangen genommen. Tifflor und Dr. Elma Hermite gelang dann aber die Flucht. Sie bewiesen den Mucys, dass sie besser auf Wonderfalg überleben konnten als diese. Während des Kampfs ums Überleben entwickelte sich eine kurzfristige Liebesbeziehung mit Elma. Als Überschwere auftauchten, verbündeten sich die Mucys mit ihren ehemaligen Gefangenen, und überlisteten sie, indem sie so taten, als seien sie primitive Eingeborene. Tatsächlich ließen sich die Überschweren täuschen. Danach kehrten die Mucys mit Julian Tifflors Expedition zurück nach Gäa. (PR 723)

Direkt danach startete Julian Tifflor mit der SLUUYN ins Akon-System. So wie das Schiff als akonisches Raumschiff getarnt war, war auch die ganze Mannschaft als Akonen getarnt. Er selbst trat in der Tarnidentität des Mithla Quinoo auf. Seine Aufgabe war es, die Akonen zu einer Geheimkonferenz der Milchstraßenvölker einzuladen, wo man ein gemeinsames Vorgehen gegen das Konzil beraten wollte. Tifflor erledigte die Aufgabe mit List und Tücke. (PR 724)

Im September 3581 erfuhr er mit Atlan gemeinsam von der Rückkehr der SZ-1 in die Milchstraße. Er stellte einen NEI-NU-TRANS-Konvoi mit Energievorräten zusammen, um sich damit in das Solsystem zu begeben. Ebenso wie Atlan verschwieg aber auch er der Mannschaft der SZ-2 die Ankunft Perry Rhodans, weil er Komplikationen befürchtete. (PR 750) Kurz nach Verlassen der Provcon-Faust wurde der Konvoi von SVE-Raumern angegriffen und die Ladung zum Teil beschädigt. Die Mannschaft konnte das Problem jedoch lösen, und kurz darauf traf man auf die SOL. In dieser Zeit trug er zeitweise das Bewusstsein von Tako Kakuta bei sich. Dazu war eine neue Methode, das dazu notwendige PEW-Metall in flüssiger Form im Körper aufzubewahren, entwickelt worden. (PR 751)

Als Atlan Perry Rhodan die Schuld am Untergang der Mucys geben wollte, machte Tifflor ihm klar, dass die Mucys psychisch instabil gewesen seien und es unumstößliche Beweise dafür gab. Als Atlan trotzdem Anklage gegen Rhodan erheben wollte, verlieh Tifflor seiner Missbilligung deutlich Ausdruck. Als die Verhandlung platzte und Rhodan danach glaubte, Oberwasser zu haben und das NEI jetzt für seine Interessen einsetzen zu können, gab Tifflor ihm deutlich zu verstehen, dass die Gäaner ihn nicht unterstützen würden. Er selbst bezog eine Position der Neutralität. (PR 765)

Er übernahm 3582 nach Atlans Amtsaufgabe das Amt des Prätendenten, also Regierungschefs, des NEIs. (PR 792)

3583 wollten ihn die Laren in eine Falle locken, um seinen Zellaktivator zu erbeuten. Sie sendeten Hyperstrahlen von Kobold aus, die einen bevorstehenden Transmittersprung vortäuschten. Tifflor, der hoffte, dass Terra wieder an seinen Platz zurückkehren würde, wollte sich das Phänomen aus der Nähe ansehen. Er wurde im letzten Moment von Harno gewarnt, der von heimlichen Siedlern des Planeten No unterstützt wurde. Tifflor wusste seine Dankbarkeit auszudrücken. Er schickte mehrere Robotschiffe mit nützlichem Material und Nahrungsmitteln nach No. Der völlig geschwächte Harno begleitete ihn nach Gäa, um sich dort zu erholen. (PR 792)

Wenig später erfuhr er durch Nos Vigeland, dass sämtliche Zellaktivatoren in der Milchstraße durch die Laren zerstört werden sollten. Vigeland bat gleichzeitig um ein Treffen und Tifflor brach sofort auf. Gleichzeitig verfügte er, dass Ronald Tekener durch einen fingierten Auftrag zur Hundertsonnenwelt geschickt wurde, um ihn in Sicherheit zu bringen. Er weihte lediglich Jennifer Thyron ein, die Tekener begleiten und im geeigneten Moment die Wahrheit berichten sollte. Als klar wurde, dass die Zeit nicht mehr reichen würde, den Plan aufzuhalten, begab sich Tifflor in einen Tiefbunker, damit die Explosion seines Aktivators niemanden gefährdete. (PR 794)

Gegen Ende der Larenherrschaft war Tifflor 3585 maßgeblich an der Planung und Umsetzung des Unternehmens Pilgervater beteiligt.

Bardioc

Nach der Gründung der Liga Freier Terraner wurde Tifflor 3586 zum Ersten Terraner gewählt – eine Position, die er über Jahrhunderte behielt. (PR 854)

Die Kosmischen Burgen

Als die Loower Anfang Oktober 3586 im Sol-System auftauchten und Laires Auge forderten, war er verantwortlich für die diplomatischen Verhandlungen. Die Lage war schwierig, da Boyt Margor das Auge gestohlen hatte und nicht zurückzugeben gedachte. (PR 901)

Als Mitte Februar ein Dutzend Kinder von den UFOs entführt wurden, verdächtigte Tifflor zunächst die Loower, musste aber nach einem Gespräch mit dem Türmer Hergo-Zovran einsehen, dass er falsch lag. Immerhin erfuhr er, dass Baya Gheröl den immer noch flüchtigen Mutanten Boyt Margor aus den Hyperklausen befreien wollte, in die er zwischenzeitlich eingesperrt war. (PR 922)

Gheröl gelang es, Margor zu befreien, der von da an aus der Provcon-Faust operierte. Immerhin wurde das Auge an die Loower übergeben, die daraufhin Anfang Mai 3587 das Sol-System verließen. Dafür erreichte Tifflor die Nachricht vom angeblichen Tod Jennifer Thyrons und Ronald Tekeners während eines Undercover-Einsatzes gegen Margor. Außerdem wurden die ersten Weltraumbeben registriert, die schließlich zu einer Gefahr allerersten Ranges eingestuft wurden. Gemeinsam mit der GAVÖK wollte man das Phänomen erforschen, um Gegenmaßnahmen treffen zu können. Von dem UFOnauten Plekeehr erfuhr Tifflor, dass das Ende der Milchstraße bevorstünde, da die Weltraumbeben durch die Manipulation einer Materiequelle ausgelöst würden. (PR 928)

Zunächst musste er sich jedoch damit befassen, die Flibustier zu identifizieren, die überall in der Milchstraße auftauchten. Nachforschungen ergaben, dass die Flibustier sich selber Orbiter nannten und gegen die Horden von Garbesch kämpfen wollten, für die sie alle menschlichen Bewohner der Milchstraße hielten. Da es sich hierbei über zwei völlig unbekannte Völker handelte, ließ er den Historiker Kihnmynden suchen, der tatsächlich auch einen kryptischen Hinweis liefern konnte. (PR 949) Bevor man diesem jedoch folgen konnte, wurde Olymp besetzt und die Containerstraße abgeschaltet. Tifflor befahl daraufhin, Vorbereitungen zu treffen für eine mögliche Invasion. (PR 950)

Einige Zeit später war er es, der Pearl Simudden verhörte, als die echten Flibustier an die LFT ausgeliefert wurden. Dieser gab ihm gegenüber ein volles Schuldbekenntnis ab und bewies so, dass er tatsächlich der echte Flibustier war. Daher war Tifflor bereit, die Wandlung der Flibustier zum Guten anzuerkennen. (PR 954)

Als er die Nachricht bekam, dass man einen Stützpunkt der UFOnauten gefunden hatte und damit vielleicht das Versteck der entführten Kinder, packte ihn das schlechte Gewissen, denn im Trubel der Ereignisse war ihr Schicksal ihm völlig aus dem Sinn geraten. So machte er sich persönlich mit einer Flotte auf den Weg nach Statischon, um sie zu befreien. Er erfuhr von dem UFOnauten Alurus die wahren Hintergründe und erhielt neben den Kindern auch ein Heilmittel gegen den Bebenkrebs. (PR 960)

Die galaktische Lage wurde immer prekärer. Die Orbiter besetzten System um System. Obwohl durch politische Widersacher zum militärischen Gegenschlag aufgefordert, setzte Julian Tifflor weiterhin auf eine friedliche Lösung, zumal ihm klar war, dass die Flotten von LFT und GAVÖK gegen die Legionen der Orbiter keine Chance hatten. Seine Haltung änderte sich auch nicht, als das Sol-System durch die NEL-Flotte abgeriegelt wurde. (PR 963) Jede Verhandlung scheiterte jedoch an der fehlenden Bereitschaft der Orbiter, eine andere Wahrheit als ihre eigene zu aktzeptieren. So hatte Tifflor schließlich nur noch Zeit bis zum 20. September, um Terra zu evakuieren, was ein Ding der Unmöglichkeit war. Tifflor wusste, dass er nicht alle Menschen würde retten können und ein Großteil zurückbleiben musste und sterben würde. Für ihn war klar, dass er ebenfalls auf Terra bleiben würde. Die Opposition stellte indessen einen Misstrauensantrag, um ihn abzusetzen. (PR 973)

Zu seiner Rettung konnte Jen Salik Kontakt mit ihm aufnehmen und ihm einen riskanten Plan unterbreiten: die Orbiter sollten davon überzeugt werden, dass es zwei Gruppen von Garbeschianer gab - eine aggressive und eine friedliche. Zu Demonstrationszwecken sollte ein Gefecht mit dem Wachfort SKARABÄUS stattfinden, dass komplett robotisch besetzt war. Tifflor stimmte dem Plan zu (PR 973) und ließ ihn ausführen. Auch den Misstrauensantrag überstand er mit wenigen Stimmen Mehrheit. (PR 974)

Die Kosmische Hanse

426 NGZ wurde er Hanse-Sprecher.

Julian Tifflor war in der Milchstraße einer der prominentesten Anhänger des Kriegerkults, den der Sotho Tal Ker anpries. Er wurde zu einem Schüler der Upanishad und hatte um die Jahreswende 429 NGZ/430 NGZ schon die erste Stufe der zehn Stufen seiner Ausbildung absolviert. In der Dashid-Kammer atmete er ESTARTU und war von seinen letzten Zweifeln gegen die Lehre befreit, dafür verlor er den Rang eines Hanse-Sprechers und trat vom Amt des Ersten Terraners zurück. In dieser Zeit kam er mit seiner langjährigen Lebenspartnerin Nia Selegris zusammen.

Tifflor stieg bis in den Rang eines Ewigen Kriegers der Milchstraße auf, bis er endlich von seiner Sucht nach Kodexmolekülen befreit wurde. Im Juli 430 NGZ rettete er Stalker nach dessen verlorenem Zweikampf gegen den neuen Sotho Tyg Ian das Leben. Er brachte ihn zur Regeneration nach Tahun. Im Jahre 445 NGZ war er der Führer der Widerstandsorganisation GOI.

Monos

Nachdem er mit dem Tarkan-Verband 695 Jahre verlor, kämpfte er Seite an Seite mit Perry Rhodan und den anderen alten Gefährten gegen Monos und die Cantaro.

Julian Tifflor benutzte das System der Schwarzen Sternenstraßen und gelangte so nach Neyscuur in die Heimat der Archäonten und der Anoree, von denen die Cantaro abstammen.

Im Oktober 1169 NGZ musste er seinen Zellaktivator zurückgeben; das Gerät wurde an einen Friedensstifter der Linguiden vergeben. 1174 NGZ wurde ihm einer der neuartigen Zellaktivator-Chips implantiert. (PR 1599)

Die große Leere

1206 NGZ wurde Tifflor kurzzeitig sein Zellaktivator-Chip gestohlen. (PR 1660)

Camelot

1235 NGZ trat er dem Projekt Camelot bei. 1238 NGZ verschwand er zusammen mit Roi Danton. Jahre später klärte sich das Schicksal der beiden auf – sie wurden von Shabazza entführt, als sie in Fornax unterwegs waren, und auf dem Planeten Curayo in der Galaxie Puydor festgehalten. Gucky und Icho Tolot konnten Tifflor 1289 NGZ retten, er wurde von Shabazzas Kontrollchip befreit. Seine Konditionierung war ohnehin nicht so tiefgreifend wie die Persönlichkeitsveränderung, unter der Roi Danton zu leiden hatte. Gemeinsam mit Gucky und Tolot bekämpfte er Jii'Nevever und kehrte 1291 NGZ in die Milchstraße zurück.

Die Solare Residenz

Nach der Auflösung der Organisation Camelot wurde Tifflor am 16. Dezember 1291 NGZ Residenz-Minister für Liga-Außenpolitik. In dieser Position hielt er sich überwiegend in Mirkandol auf Arkon I auf, wo er die LFT vor dem Galaktikum vertrat. (PR 2024)

1303 NGZ wurde Tifflor von SEELENQUELL mental unterworfen. Die negative Superintelligenz machte ihn zu ihrer Hand, und er diente als Träger für den Körper Morkhero Seelenquells, der meist auf seiner Schulter saß. Erst als Monkey Morkhero Seelenquell erschoss, wurde Tifflor von SEELENQUELLS Beeinflussung befreit. Er wurde bei dem Schusswechsel allerdings schwer verletzt.

Sternenozean von Jamondi

Im September 1331 NGZ, als sich die Folgen der Hyperimpedanz-Erhöhung abzuzeichnen begannen, wurde Tifflor von Rhodan wieder nach Terra abberufen, wo er nun, da Rhodan im Sternenozean von Jamondi und Reginald Bull im Hayok-Sternenarchipel verschollen waren, die Regierungsgeschäfte führte.

Mit dem Kugelraumer RICHARD BURTON startete er, nachdem die ersten Krisen der erhöhten Hyperimpedanz gemeistert waren, zu einem Testflug nach Hayok. Dort angekommen, übernahm er am 23. Juli 1332 NGZ von Reginald Bull den Oberbefehl über die LFT-Flotte im Sektor Hayok.

Als Kommandant der PRAETORIA kämpfte er im Wega-System zusammen mit der TRAJAN einen Kybb-Titanen nieder.

Ara-Toxin

Am 3. Mai 1340 NGZ wurden Perry Rhodan und Julian Tifflor von Einundsiebzig auf Tahun entführt und nach Neu-Tolimon verschleppt. Sie sollten dort Hinweise auf das Ara-Toxin finden. Mithilfe der Aerimi drangen sie in die Kuppelstadt Hrom-Connan ein, wo sie von Einundsiebzig in ihrer Tarnexistenz als Zhanauta Filgris unterstützt wurden. Julian Tifflor wurde für Experimente missbraucht, die er nur dank seiner Upanishad-Ausbildung überlebte. Er fühlte sich zu Zhanauta hingezogen. Gemeinsam zettelten sie einen Gefangenenaufstand an und folgten dem Ara Trantipon, der mit der MOMANTAR nach Aralon floh.

Da Perry Rhodan nicht handlungsfähig war, wurde Tifflor allein auf Aralon aktiv. Er begab sich zur LFT-Botschaft und bat Botschafter Arturo Lampedusa um Unterstützung. Bevor Lampedusa, ein Doppelagent, der für den araischen Geheimdienst arbeitete, Tifflor ans Messer liefern konnte, griff der TLD-Agent Tankred Bowitz ein. Bowitz identifizierte Lampedusa als den Verräter, dem er das Desaster seines letzten Einsatzes zu verdanken hatte, und holte Tifflor aus der Botschaft. Gemeinsam gelang es ihnen, Zhanauta und Rhodan nach Aralon zu holen. Zhanauta verabreichte Tifflor eine Droge (sie selbst nahm die gleiche Substanz ein), die dafür sorgte, dass die beiden sich ineinander verliebten.

Während Tifflor und Zhanauta für Ablenkung sorgten, indem sie spezielle Sender an verschiedenen Punkten auf Aralon deponierten, die zu gegebener Zeit die Mentalimpulse des Liga-Außenministers ausstrahlen sollten, nahm Rhodan mit Oclu-Gnas Kontakt auf. Kaum waren Tifflor und Zhanauta damit fertig, zogen sie sich in ein Versteck zurück und fielen übereinander her. Tifflor erkannte zwar, dass er manipuliert wurde, aber das änderte nichts daran, dass er Zhanauta verfallen war. Die Gefährten brachen am 7. Juni mit der CONNOYT nach Remion auf, wo sie bis Anfang Juli blieben. Sie nahmen Trantipon fest und evakuierten die Remiona, konnten die Vernichtung des Planeten aber nicht verhindern.

Am 1. Juli entkam Trantipon aus seiner Zelle auf der CONNOYT. Tifflor und Rhodan verfolgten ihn. In die Enge getrieben, setzte Trantipon sich selbst sowie Julian Tifflor in Flammen. Während Trantipons Körper fast vollständig verbrannte, erlitt Tifflor »nur« schwere Brandwunden und verlor beide Augen. Tifflor und die Leiche des Mantarheilers wurden zum Quarantäneraumer APPEN verlegt. Der Terraner erholte sich nach der Behandlung durch die Aras innerhalb kurzer Zeit und folgte Trantipon, als dieser am 3. Juli nach Oyloz floh. Da er wissen wollte, was der Ara dort suchte, nahm er ihn nicht fest, sondern verfolgte ihn mit einer Eisernen Karawane und einem Flugzeug bis zum Schachtmeer Ylucc. Dabei stand ihm der Siccyi Orontiu Pleca zur Seite.

Als Trantipon die Midyacco aus Ylucc befreite, versuchte Tifflor, diese tobenden Wesen aufzuhalten. Er nutzte seine Upanishad-Meditationstechniken, um gemeinsam mit Orontiu zu träumen (vermutlich handelte es sich eher um den Übergang in eine andere Dimension, eine Pararealität oder etwas ähnliches) und in Kontakt mit den Sharifen treten zu können. Diese unterzogen ihn einer Prüfung und erklärten sich dann bereit, die Midyacco aufzuhalten. Nach der Vernichtung der Midyacco war Trantipon zum zweiten Mal dem Tode nahe. Tifflor überspielte Trantipons Erinnerungsprotokoll aus dessen Notfallpositronik in seinen eigenen Datenspeicher. Da Plob Arnoyn keine Ansprüche auf den Beinahe-Toten erhob, überließ Tifflor ihn Orontiu Pleca.

Rhodan, Tifflor und Zhanauta Filgris folgten dem Gestaltwandler, der den Moby gesteuert hatte, zur Trümmerbrücke und machten den Flug der MO mit. Es kam zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Rhodan und Tifflor über die weitere Vorgehensweise: Während Rhodan nicht glaubte, dass es wirklich kein Mittel gegen das Ara-Toxin gab, schlug Tifflor die Evakuierung Terras vor. Tifflor litt unter zunehmendem Verfolgungswahn, der dazu führte, dass er Zhanauta für eine Gestaltwandlerin hielt. Die Beziehung der beiden kühlte infolgedessen vorübergehend ab. Als Synuit damit begann, alle Nicht-Tefroder der MO ermorden zu lassen, bemühte Tifflor sich, so viele Unschuldige wie möglich zu retten. Zhanauta unterstützte ihn und stand ihm in letzter Minute bei, als er bei der Rettung einiger Darbidinen in Lebensgefahr geriet. Dann befahl Aset-Radol, der Drahtzieher des Projekts Ara-Toxin, die Einstellung der Kämpfe. Zhanauta wurde zum Unlichtplaneten geholt, Tifflor folgte wenig später. Mit Hilfe ihres verbesserten Geruchssinnes erkannte Zhana, dass es sich nicht um den echten Terraner handelte, sondern um Synuit, der dessen Gestalt angenommen hatte. Sie erschoss den Gys-Voolbeerah, der eine versteckte Waffe bei sich hatte und Perry Rhodan töten wollte. Synuit war Tifflor auf der MO persönlich gegenübergetreten, hatte ihn aber nur verletzt. Tifflor wurde behandelt und war bald genesen.

Als die Krise beigelegt war, kehrten die Terraner in ihre Heimat zurück. Zhanauta begleitete sie. Inzwischen war die Wirkung des Liebestranks abgeklungen, dennoch waren Zhanautas und Tifflors Gefühle füreinander nicht erloschen. Sie wussten zwar beide nicht, ob ihre Beziehung eine Zukunft haben würde, wollten aber wenigstens noch die fünf Tage miteinander verbringen, die Tifflor sich als Urlaub nahm.

PAN-THAU-RA

Als die Loower im April 1341 NGZ ihren grausamen Bruderkrieg zu den Welten der LFT trugen und versuchten, das Sporenschiff PAN-THAU-RA in den Normalraum zu versetzen, wurde Tifflor mit der HERAKLON nach Alkyra II entsandt und erkundete den Planeten. Dort folgte er einem automatischen Notruf und entdeckte die von einem Schutzschirm eingehüllte Gruft Baya Gheröls. Allerdings erkannte er die Frau nicht. Er setzte jedoch alles daran, den Energieschirm zu knacken. Zu diesem Zweck befahl er die Installation eines MVH-Geschützes auf der Planetenoberfläche. Unter massivem Beschuss gab der Schirm tatsächlich nach, die Frau erwachte – doch im gleichen Moment schien sie zu verbrennen. Tatsächlich versetzte sie ihr Bewusstsein in ihre »Kopie« Sirken. (PAN-THAU-RA 3)

TERRANOVA

Um 1344 NGZ und davor war Tifflor auf Tan-Jamondi II und leitete die Besiedlungsaktion der LFT im Sternenozean von Jamondi.

Als Atlan 1345 NGZ in Omega Centauri die Leitung von Unternehmen KombiTrans übernahm, blieb Tifflor als sein Stellvertreter in der Charon-Wolke. Er musste sich mit Aktakul »zusammenraufen«, damit die Arbeiten am Kontext-Wandler, der von den Algorrian und Malcolm S. Daellian hergestellt wurde, reibungslos vonstatten gehen.

Während der Zeitverzerrungen im Jahr 1346 NGZ, die mit dem ersten Probelauf des Kontext-Wandlers am 25. Februar 1346 NGZ einhergingen, hatte Tifflor mehrere seltsame Begegnungen. So fand er sich selbst am Sterbebett seiner Schwester wieder und begegnete einer geheimnisvollen Wesenheit, die sich ihm als alte Frau zeigte. (PR 2391)

Stardust

Im Jahre 1385 NGZ wurde Julian Tifflor Sonderbeauftragter des Galaktikums für Hyperkokon- und TRAITOR-Hinterlassenschaften. (PR 2581)

PR2581Illu.jpg
Julian Tifflor in der JULES VERNE
Heft: PR 2581 – Innenillustration
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Während der Operation Hathorjan traf Perry Rhodan Julian Tifflor in Begleitung seines Leibwächters Tanio Ucuz Mitte April 1463 NGZ auf dem Distribut-Depot ITHAFOR. Tifflor bat Rhodan darum, ihn zurück nach Andromeda begleiten zu dürfen, und Rhodan erfüllte ihm diesen Wunsch. (PR 2546) Nachdem sich die JULES VERNE in ihre drei Teile aufgespalten hatte, übernahm Julian Tifflor die Expeditionsleitung des JV-Mittelteils, das unter dem Kommando von Oberst Ishart Mamnah stand. (PR 2547) Während der nun folgenden Schlachten gegen die Frequenz-Monarchie übernahm Julian Tifflor mit dem JV-Mittelteil die Verteidigung des Handelssterns FATICO. (PR 2548)

Nachdem auch die Schlacht um FATICO gewonnen und die Entität VATROX-CUUR besiegt war, sollten die drei Teile der JULES VERNE wiedervereint werden. Allerdings kam es nur zu einer Vereinigung von JV-2 und JV-Mittelteil. Dem Frequenzfolger Sinnafoch gelang es, von FATICO aus einen Transfertunnel zu öffnen, von dem die beiden gekoppelten Teil der JULES VERNE erfasst und nach Anthuresta versetzt wurden. Somit fand sich auch Julian Tifflor plötzlich in Anthuresta wieder. (PR 2549)

Nach der Landung der JULES VERNE auf dem Handelsstern TALIN ANTHURESTA führte Perry Rhodan einen Raumlandetrupp an, der den Handelsstern erkunden sollte. Rhodan übergab daher die Expeditionsleitung der JULES VERNE an Julian Tifflor, der sich nun gemeinsam mit der Kommandantin Kala Romka mit den Auswirkungen des Psi-Sturms, der um TALIN ANTHURESTA herum tobte, und mit den Psi-Folien an Bord er JULES VERNE auseinandersetzen durfte. Schließlich brach der Funkkontakt zwischen der JULES VERNE und dem Außenteam ab. (PR 2550, PR 2551)

Auf TALIN ANTHURESTA war in der Zwischenzeit Agrester, der Stalwart, erwacht. Dieser sah die JULES VERNE und die ausgesandten Raumlandetrupps als Feinde und Mörder des Anthurianers Fogudare an und hatte daher ein Fesselfeld um die JULES VERNE errichtet, das unter anderem dafür sorgte, dass nahezu alle Besatzungsmitglieder in ein Koma fielen. Lediglich Julian Tifflor, aufgrund seines Zellaktivators, und sein Leibwächter Tanio Ucuz, aufgrund der Tatsache, dass er ein Funkenkind war, blieben von einem Fall ins Koma verschont. Ucuz war allerdings nicht ganz Herr seiner Sinne und griff Tifflor an, aber Tifflor konnte diesen Angriff aufgrund seiner Kenntnisse in Upanishad- und Dagor-Techniken abwehren. (PR 2581)

Wie sich bald darauf herausstellt wurde Ucuz' umnachteter Zustand zum einen durch dessen aktuell hervorbrechende Parabegabungen hervorgerufen, zum anderen durch seine paramentale Verbindung zu Agrester. Nachdem sich Tanio Ucuz wieder einigermaßen gefasst hatte, erteilte ihm Tifflor den Auftrag, mittels seiner neuen Paragabe als Wellensprinter zur Erforschung von TALIN ANTHURESTA aufzubrechen. So konnte Ucuz schließlich dazu beitragen, Agrester zur Kooperation zu bewegen und das Fesselfeld um die JULES VERNE abzuschalten. Am 9. Mai 1463 NGZ war die VERNE wieder voll einsatzfähig. Unter dem Kommando von Tifflor wurde ein Versuch unternommen, von der Oberfläche von TALIN ANTHURESTA zu starten, dieser Versuch allerdings scheiterte an den durch den herrschenden Psi-Sturm verursachten Bedingungen, sodass die VERNE weiterhin auf der Oberfläche des Handelssterns fest saß. (PR 2582)

Kurz darauf erschien die MIKRU-JON erneut bei TALIN ANTHURESTA. Mittels Traktorstrahl barg sie die manövrierunfähige JULES VERNE von der Oberfläche des Handelssterns, brachte sie in einen Bereich, in dem der Psi-Sturm nicht so heftig tobte, und bewahrte die JULES VERNE so davor, vom Psi-Sturm zerrieben zu werden. Danach gelang der Besatzung der MIKRU-JON, speziell dem Kristallingenieur Clun'stal, die Reparatur der Psi-Materie-Dispenser, woraufhin der Psi-Sturm sich zu legen begann. (PR 2583)

Nachdem Perry Rhodan gemeinsam mit Mondra Diamond und Piet Rawland die Sektorknospe QUEEN OF ST. LOUIS von Wanderer abgeholt hatte, begab sich auch Julian Tifflor an Bord der Sektorknospe beziehungsweise an Bord von MIKRU-JON. (PR 2586)

Wanderung durch den Zeitspeer

PR2593.jpg
Heft: PR 2593
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Mit MIKRU-JON unterstütze Tifflor nun am 10. Mai 1463 NGZ in der Schneise von Anthuresta die Suche nach dem PARALOX-ARSENAL beziehungsweise nach den Zeitkörnern, in die das PARALOX-ARSENAL fragmentiert sein sollte. Dabei wurde MIKRU-JON plötzlich von einem unerklärlichen Hyperblitz getroffen, wobei alle Anwesenden kurzzeitig das Gefühl hatten, eine Scheibenwelt ähnlich wie Wanderer zu sehen. Dann setzte Julian Tifflors Zellaktivator aus. Man vermutete einen Zusammenhang mit dem Hyperblitz. Tifflor hatte von nun an nur noch 62 Stunden zu leben, daher drängte es, eine Lösung für seine Situation zu finden. Als die Besatzung von MIKRU-JON versuchte, den Ursprung des Hyperblitzes zu ermitteln, stieß man auf eine Hintergrundstrahlung, die identisch war mit der des Schwarzen Lochs Anansar. Den Ursprung dieser Hintergrundstrahlung konnte man bis zu einem namenlosen Mond zurückverfolgen. Dort entdeckte Perry Rhodan einen Gesteinsbrocken, von dem eine Strahlung ausging, die identisch mit der des Sextadim-Schleiers war, der um Far Away und das Stardust-System gelegen hatte. Der Gesteinsbrocken wurde in MIKRU-JON eingeschleust, und mit Unterstützung von Tanio Ucuz löste Rence Ebion mittels seiner Paragabe die äußeren Schichten des Gesteinsbrockens auf. In seinem Inneren wurde eine Silberkugel entdeckt, und im Inneren der Silberkugel befand sich der tot geglaubte Lotho Keraete. (PR 2590)

Nachdem Lotho Keraete den Anwesenden von der Verwandlung des PARALOX-ARSENALS in den Zeitspeer berichtet hatte, begab man sich an Bord von MIKRU-JON in die von ESTARTU angelegte Station im Inneren des namenlosen Mondes. Hier entstand durch die Interaktion von Lotho Keraetes Silberkugel und seinem Zeitumformer ein Zugang zum Zeitspeer. Neben Perry Rhodan, Lotho Keraete und Icho Tolot war auch Julian Tifflor bereit, den Zeitspeer zu betreten, aber nur Julian Tifflor wurde der Zugang gestattet. (PR 2591, PR 2592)

Auf dem Weg ins Innere des Zeitspeers landete Tifflor zunächst in einer kleinen, weißen und vollkommen ebenmäßigen Kammer. Hier musste er einige Stunden warten, bevor er von einem Barbakan, einem Wächter der Temporalen Hülle des Zeitspeers, abgeholt wurde. Der Barbakan führte Tifflor in das erste Zeitkorn, wo Tifflor alsbald auf die beiden Geschöpfe Krepsh und Velrit traf. Diese erkannten in Tifflor den Zukünftigen und erklärten ihm, dass sein Kommen im Fährtenbuch vorausgesagt worden war. Ebenso vorausgesagt war, dass sie ihn zu einer KyBaracke führen sollten, wo ihm in Bezug auf seinen defekten Zellaktivator geholfen werden sollte. Daraufhin brachten Krepsh und Velrit Tifflor in eine KyBaracke zur Kybernetikerin Urga Chremtaka. Unter dem Vorwand, Tifflors defekten Zellaktivator reparieren zu wollen, löste diese den Impuls erst aus, der Tifflors Zellaktivator in der Zukunft beschädigte. So sorgte sie dafür, dass sich die Prophezeiung des Fährtenbuchs erfüllte und Tifflor den Zeitspeer überhaupt erst betrat. (PR 2592)

Nach diesen Ereignissen führten Krepsh und Velrit Tifflor zur Herrscherin des ersten Zeitkorns, der weiblichen Vatrox Duleymon die Siebenundsechzigste. Diese beauftragte Tifflor, alle Zeitkörner des Zeitspeers aufzusuchen, die dort verborgenen Perianth-Schlüssel zu bergen und in das erste Zeitkorn zurückzubringen. Duleymon wollte damit den kompletten Zeitspeer kontrollieren und so das PARALOX-ARSENAL in eine Relativgegenwart zurückbringen und dem Volk der Vatrox zurückgeben. Gleichzeitig machte sie Tifflor klar, dass die Wanderung durch den Zeitspeer für ihn mehrere Millionen Jahre dauern würde, während im ersten Zeitkorn nur wenige Stunden vergehen würden. Obwohl Tifflors Zellaktivator defekt war, würde laut Duleymon die Temporale Hülle des Zeitspeers den Aktivator anregen und so dafür sorgen, dass Tifflor nicht altert und auch sonst weder Hunger noch Durst empfinden würde. Somit war er trotz defektem Zellaktivator der Einzige, der diese lange Wanderung auf sich nehmen konnte. Außerdem erkannte Tifflor, dass er den Zeitspeer bereits einmal durchwandert haben musste, denn das originale Fährtenbuch, in dem seine Kommen vorausgesagt wurde, trug seine Handschrift. (PR 2592)

Tifflor wurde klar, dass eine Wanderung über mehrere Millionen Jahre der schiere Wahnsinn war und dass eigentlich kein Mensch eine solche Wanderung bei klarem Verstand überleben konnte. Dennoch hatte er aufgrund seines Zustandes und seines defekten Zellaktivators keine andere Chance, als diese Wanderung anzutreten. So begann Tifflor diese Wanderung, die für ihn subjektiv empfunden tatsächlich viele Millionen Jahre dauern würde. In jedem der Zeitkörner, dass er erreichte, sammelte er einen der Perianth-Schlüssel ein, wobei er auch auf eine Reihe interessanter Kreaturen traf, so den Orbiter Banifour Crumplei des Ritters der Tiefe Cryel Des Laox. (PR 2592)

Im 16. Zeitkorn traf Tifflor auf den Roboter Safri-16. Dieser experimentierte mit Zeitfenstern, die ihm durch die Temporale Hülle des Zeitspeers einen Blick auf die nähere Umgebung in der relativen Gegenwart des Zeitkorns erlaubten. Mithilfe der bereits eingesammelten Perianth-Schlüssel ermöglichte es Julian Tifflor Safri-16, eine Zeittür zu öffnen, sodass dieser das Zeitkorn verlassen konnte. Bei dieser Gelegenheit gab Tifflor Safri-16 sein Tagebuch, das sogenannte Fährtenbuch mit, das danach auf unbekannte Art und Weise zu Duleymon der Siebenundsechzigsten ins erste Zeitkorn gelangte. Als Gegenleistung für die Öffnung der Zeittür erhielt Tifflor von Safri-16 den Perianth-Schlüssel dieses Zeitkorns. (PR 2593)

Im 18. Zeitkorn traf Tifflor auf den Anthurianer Banlaroguel. Dieser erklärte Tifflor, dass er den Perianth-Schlüssel dieses Zeitkorns bereits eingesammelt hätte, und teletemporierte mit Tifflor ins 19. Zeitkorn. Dort ließ er Tifflor über ein Zeitfenster miterleben, wie die Anthurianer von den Vatrox ausgerottet wurden. (PR 2593)

Danach ging es weiter zum 20. Zeitkorn, eine Wasserwelt. Banlaroguel ließ Tifflor in Gedanken die Geschichte der Anthurianer nacherleben. Er erzählte Tifflor auch von seinen Versuchen, mittels Zeittüren Projektionsgestalten in eine Zeit vor dem Massenmord durch die Vatrox zu entsenden und die im realen Universum lebenden Anthurianer vor der Gefahr durch die Vatrox zu warnen. Dabei ging er bewusst die Gefahr eines Zeitparadoxons ein. Allerdings waren bisher diese Versuche fehlgeschlagen. Als er beispielsweise versuchte, Kontakt mit Fogudare in TALIN ANTHURESTA aufzunehmen und versuchte, dessen Widerstand mit Hilfe seiner mentalen Kräfte zu brechen, stieß er Fogudare damit unbeabsichtigt in den Wahnsinn. (PR 2593)

Nun sah sein Plan vor, Tifflor als seinen Handlanger zu gebrauchen, alle 20 Perianth-Schlüssel in seine Gewalt zu bringen und damit die Entstehung des PARALOX-ARSENALS und in letzter Konsequenz auch den Massenmord der Vatrox an den Anthurianern rückgängig zu machen. Dabei wollte er erneut ein Zeitparadoxon in Kauf nehmen. Dazu musste er allerdings noch den letzten Perianth-Schlüssel in seine Gewalt bringen, der sich noch im Besitz von Duleymon der Siebenundsechzigsten im ersten Zeitkorn befand. Daher lud er Tifflors Körper mit Psi-Materie auf, wodurch auch dessen Zellaktivatorchip wieder aktiviert wurde. Gleichzeitig beeinflusste Banlaroguel Tifflor nach Art eines Hypnos und zwang ihm seinen Willen auf. Danach versetzte er Tifflor in das erste Zeitkorn und begleitete ihn in der Projektionsgestalt eines schwarzen Doppelgängers Tifflors. Tifflor verschaffte sich tatsächlich den 20. Perianth-Schlüssel, doch als es darum ging, die Schlüssel im Sinne von Banlaroguel einzusetzen, schüttelte Tifflor die mentale Beeinflussung ab. Als Banlaroguel seine Niederlage erkannte, beging er Selbstmord. (PR 2593)

Mit Hilfe der 20 Perianth-Schlüssel sorgte Tifflor nun dafür, dass sich die fragmentierte Psi-Materie wieder zu einer Einheit zusammenfügte: dem PARALOX-ARSENAL. Außerdem traf er Vorkehrungen, dass dabei der Zeitspeer nicht zerstört wurde. Bevor er in die Relativgegenwart zurückkehrte, sorgte er außerdem dafür, dass nur er den Zeitspeer betreten konnte. Mittlerweile war der 11. Mai angebrochen, und kurz nach Tifflor erschien auch das PARALOX-ARSENAL bei dem namenlosen Mond in der Schneise, in dem sich auch ESTARTUS Station befand. (PR 2593)

Durch seine unglaublich lange Reise durch den Zeitspeer wurde Tifflor – neben Delorian Rhodan – zu dem am längsten lebenden Terraner. Auf dem Körper von Tifflor hatte sich Kristallstaub festgesetzt, so dass sich allmählich eine dünne zweite Haut bildete, die ihn komplett einhüllte und nicht entfernt werden konnte. Nach dem Ende der Reise wirkte Tifflor auf Rhodan wie ein Fremder, wie ein höheres Wesen oder ein Bote der Hohen Mächte. (PR 2593, PR 2594)

Laut TALIN könnte Tifflor Rhodan in Situationen helfen, in denen Rhodan die Einsicht fehlt. Außerdem nannte TALIN Rhodan die »Wendeltreppe« von ARCHETIMS HORT als mögliche Beschäftigung für Tifflor. Es sei aber nicht nötig, Tifflor dies zu sagen. (PR 2599)

Später galt Tifflor für Jahre als verschollen. Es gab Hinweise darauf, dass er tatsächlich den Planeten Oaghonyr besucht hatte, dort die Wendeltreppe in ARCHETIMS HORT bis zum Ende bestiegen hatte und auf die Essenz von ARCHETIM gestoßen war. (PR 2600)

Atopisches Tribunal

Am 19. September 1514 NGZ kehrte Tifflor als Passagier der GAUPELLAR GUZDRIN ins Solsystem zurück. Auf Bitten des Richters Matan Addaru Dannoer wollte er im Prozess des Atopischen Tribunals gegen Perry Rhodan und Bostich als Zeuge aussagen. Er gab an, ARCHETIMS HORT habe es ihm ermöglicht, die Ekpyrosis (also den Hauptanklagepunkt) mit eigenen Augen zu sehen. Den Ursprung der Ekpyrosis habe er nicht erkennen können, weil das Solsystem in der Epoche der Präekpyrosis von einem korpuskalen Dunst getrübt sei. Tifflor meinte, TAFALLA sei hieran nicht beteiligt. Schuld seien eher Rhodan und einige andere. Den Begriff »Schuld« bezeichnete er allerdings als nicht ganz zutreffend, weil zu oberflächlich. (PR 2724)

Die Jenzeitigen Lande

Etwa viereinhalb Jahre später, am 28. April 1518 NGZ, reiste Julian Tifflor auf Einladung Matan Addaru Jabarims in das vom Atopischen Tribunal besetzte Arkonsystem. Erneut chauffierte ihn der Übeschwere Fenckenzer in der GAUPELLAR GUZDRIN. Der Richter bat den Unsterblichen, für ihn als Bote in die Jenzeitigen Lande zu reisen um sich dort nach der Ankunft eines Nachfolgers für den kurz zuvor verstorbenen Richter Chuv zu erkundigen. Tifflor erbat sich Bedenkzeit für seine Entscheidung. (PR 2811)

Wenige Stunden später landeten Fenckenzer und Tifflor erneut auf Arkon I. Im Katafalk von Tormanac da Hozarius führte Julian Tifflor in der Messingwelt ein Gespräch mit dem todkranken Vizeimperator. Dieser eröffnete ihm, dass er plante, sein Bewusstsein in diese positronische Welt zu transferieren und mit Hilfe robotisch gesteuerter EPPRIK-Raumer ein neues, Ewiges Imperium genanntes, Reich aufzubauen. Nur Minuten später wurden der Terraner und Fenckenzer Zeugen des Ablebens des Vizeimperators und der zwanzig ihn betreuenden Zhy-Famii. (PR 2811)

Bei einem abschließenden Treffen mit Matan Addaru Jabarim sagte Tifflor dem Richter zu, für ihn als Bote zu fungieren. Als Transportmittel sollte die Atopische Sonde dienen, ein spezielles Raumschiff nur für diesen Zweck geschaffen. Die Sonde glich äußerlich der GAUPELLAR GUZDRIN, bestand aber aus Patronit und wurde von einem Autopiloten gesteuert. Tifflor erbat freies Geleit für Fenckenzer und trat die Reise noch am selben Tag an. (PR 2811)

Im Jahre 2271 NGZ (ATLANC-Bordzeit) landete die Sonde auf Andrabasch. (PR 2842)

Quellen