Terkonit

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Terkonit ist ein strukturverdichtetes, bläulich schimmerndes Metallplastik und wird vorrangig im terranischen Raumschiffsbau eingesetzt.

Allgemeines

Seine Bestandteile sind wie im Arkonit Metalle (Eisenplasma), organische Materie (Hochpolymere) sowie hyperenergetische Anteile.

Die Struktur von Terkonit ist gegenüber dem arkonidischen Vorbild höher verdichtet. Durch hyperenergetische Bestrahlung und Beschussverdichtung wird eine künstliche Verstärkung der Kohäsionskräfte erzielt. Terkonit besitzt eine Dichte von 25.880 kg/m3, es übertrifft die Festigkeit von Arkonit um das Zwölffache. (PR 169) Der Schmelzpunkt wird bei qualitativ hochwertigen Legierungen mit 35.000 Kelvin angegeben.

Herstellung

Es gibt zwei Verfahren.

Das ältere lässt im Erkaltungsprozess des Eisenplasmas zunächst eine Zwischensubstanz, Meta-Terkon, entstehen. Durch intensiven Teilchenbeschuss wird Meta-Terkon danach in eigentliches Terkonit verwandelt.

Das zweite Verfahren, nach dem Metallurgen Sajjid-Verfahren benannt, schießt dem erkaltenden Plasma im Sajjid-Konverter einen Katalysator zu, durch dessen Wirkung aus dem Plasma sofort Terkonit entsteht, ohne die Bildung der Zwischenstufe Meta-Terkon.

Dieses Verfahren ist wirtschaftlich günstiger als das alte Verfahren. (PR 748)

Geschichte

Bis in das 24. Jahrhundert hatte sich Terkonit als Material für den Schiffsbau und andere Anwendungen etabliert. So verschiffte im Jahre 2326 der angebliche Pendler Kasom zur Tarnung einige tausend Tonnen für den Schiffsbau bestimmte Bleche nach Haknor. Diese können nicht mit gewöhnlichen Flammbrennern bearbeitet werden, hierfür werden Thermokomp-Former benötigt. Dabei handelt es sich um extrem genaue Hochdruckpressen mit einer Fehlertoleranz von 0,05 Millimetern, mit denen die Terkonitbleche unter dem Einfluss hoher Temperatur in die gewünschte Form gebracht werden. (PR 150)

Nach der Entdeckung des Ynkeloniums am 18. Mai 3432 – durch den Prospektor Derbolav de Grazia auf dem Planeten Maverick im Pash-System auf der Eastside der Milchstraße – wurde eine Legierung geschaffen, das so genannte Ynkelonium-Terkonit oder Ynkonit.

Quellen

PR 150, PR 159, PR 169, PR 413, PR 748, PR 2047, PR 2703