Positronik
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Eine Positronik war die von den Arkoniden übernommene, allgemeine Computerstruktur, bis sie von den Syntroniken abgelöst wurde.
[Bearbeiten] Aufbau
Der Aufbau einer Positronik ähnelt stark dem alt-terranischer PCs (eher Mainframes) – es gibt Prozessoren, Speicher und Eingabe/Ausgabe-Geräte. Die Positroniken sind im Allgemeinen nur sehr groß, was bis zu Quadratkilometer Fläche belegenden Einheiten wie dem Robotregenten oder Gomasch Endredde führen kann.
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Außerhalb des Perryversums
Das Wort »Positronik« geht auf Isaac Asimov zurück, der in den 1940er Jahren in seinen Androiden-Büchern Positroniken (also mit Positronen statt Elektronen rechnende Computer) als einzige Möglichkeit beschrieb, ein mechanisches Wesen mit menschlicher Psyche auszustatten.
Clark Darlton und K. H. Scheer übernahmen den »modernen« Namen in die Rhodan-Serie, sahen darin aber eher einen Rechner, wie er zu der Zeit üblich war – somit waren die haushoch überlegenen Computer der Arkoniden Häuser füllende Ungetüme, in denen jedoch wie damals üblich die Relais klackerten und die am Ende der Berechnung eine Lochkarte ausspuckten.
Das Positron ist das Antiteilchen des Elektrons, Positronik ist also Elektronik aus Antimaterie. Würde man tatsächlich ein positronisches Gerät bauen, dann hätte es exakt dieselben Fähigkeiten wie das äquivalente, aus herkömmlicher Materie bestehende elektronische Gerät.
[Bearbeiten] Im Perryversum
Erste Erfahrungen mit den positronischen Rechneranlagen sammeln die Terraner im Jahr 1971 bei ersten Kontakt mit den Arkoniden. Schnell stellt sich allerdings die Schwäche dieser Anlagen heraus, da sie nur auf Basis ihrer jeweiligen Programmierung und des verfügbaren Datenmaterials logische Entscheidungen treffen können. So sind sie anfällig gegenüber Überraschungen, Bluffs, logisch nicht nachvollziehbaren Ereignissen und Gebieten, die ihre Programmierung nicht abdeckt. So ist es beispielsweise den Terranern möglich, durch den überraschenden Einsatz einer katalytischen Fusionsbombe die AETRON zu vernichten. (PR 3)
Auf der Venus finden sie einen verlassenen Stützpunkt der Arkoniden, welcher von einem riesigen Positronikgehirn namens »Der Kommandant« gesteuert wird. Dieses wartet seit 10.000 Jahren dort auf die Rückkehr eines Befehlshabers. (PR 8)
Die von den kybernetischen Posbis genutzten Positroniken waren eine ganze Generation weiter entwickelt als die arkonidischen – nicht zuletzt durch die hypertoyktische Verzahnung genannte Verbindung mit dem biologischen Plasma.
Dieses Prinzip wurde von den Terranern übernommen, die ihre TARAS den Posbis nachempfanden, oder ihre großen Rechneranlagen wie NATHAN oder SENECA dem Zentralplasma nachmodelierten. Nicht zuletzt wegen der schlechten Erfahrungen mit dem Robotregenten, der kurzerhand die Arkoniden absetzte, wollte man eine biologische Komponente zur Kontrolle der kalten Maschinenlogik haben.
Durch den enormen Platzaufwand und den hohen Energieverbrauch wurden sie in den ersten Jahrhunderten neuer galaktischer Zeitrechnung mehr und mehr durch die im Hyperraum angesiedelten und zudem noch überlichtschnellen Syntroniken abgelöst.
Durch die seit dem November 1331 NGZ wirkende Hyperimpedanz sind jedoch alle Syntroniken ausgefallen, womit die als veraltet geltenden Positroniken plötzlich wieder heiß begehrt sind.
[Bearbeiten] Quelle
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